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DE20100363U1 - Freistrahlzentrifuge - Google Patents

Freistrahlzentrifuge

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Publication number
DE20100363U1
DE20100363U1 DE20100363U DE20100363U DE20100363U1 DE 20100363 U1 DE20100363 U1 DE 20100363U1 DE 20100363 U DE20100363 U DE 20100363U DE 20100363 U DE20100363 U DE 20100363U DE 20100363 U1 DE20100363 U1 DE 20100363U1
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DE
Germany
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bearing
centrifuge
free jet
centrifuge according
rotor
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DE20100363U
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English (en)
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Ing Walter Hengst GmbH and Co KG
Original Assignee
Ing Walter Hengst GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/005Centrifugal separators or filters for fluid circulation systems, e.g. for lubricant oil circulation systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
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    • B04B7/02Casings; Lids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/12Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Beschreibung: Freistrahlzentrifuqe
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Freistrahlzentrifuge, insbesondere für die Reinigung des Schmieröls einer Brennkraftmaschine, mit einem durch einen abnehmbaren Deckel verschlossenen Zentrifugengehäuse und mit einem im Gehäuse angeordneten Zentrifugenrotor, der an seinem unteren Ende und an seinem oberen Ende in je einem Lager drehbar gelagert ist, wobei das untere Lager zugleich einen Abschnitt des Zuleitungskanals für die zu reinigende Flüssigkeit bildet und wobei zumindest das untere Lager in seiner Achsrichtung verstellbar ist.
Eine Freistrahlzentrifuge der oben genannten Art ist aus der WO 99/54051 Al bekannt. Das untere Lager des Rotors ist hier ein Gleitlager mit einer Lagerbuchse und einer Gleitbuchse, wobei die Lagerbuchse im Gehäuse befestigt ist, die Gleitbuchse in die Lagerbuchse gesteckt ist und eine den Einlaß des Rotors bildende Lageraufnahme, insbesondere ein nach unten vorstehender Hohlstutzen, mit der Gleitbuchse verbunden ist. Das obere Lager ist hier ein Wälzlager, wobei für dieses am Rotor eine zum Inneren des Rotors hin abgedichtete Lageraufnahme, insbesondere ein geschlossener Achsstummel, vorgesehen ist, der in den Innenring des Wälzlagers eingreift. Um das untere Lager in seiner Achsrichtung verstellbar zu machen, ist die Lagerbuchse kalottenförmig ausgebildet und in eine passende Gehäuseaufnahme eingebracht. Für das obere La-
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ger ist vorgesehen, daß entweder das Wälzlager selbst einen balligen Außenring aufweist oder daß auf den zylindrischen Wälzlager-Außenring eine Lagerkalotte mit einem balligen Außenumfang aufgesetzt ist, die jeweils in einer entsprechend geformten Gehäuseaufnahme im Deckel gehaltert sind.
Als nachteilig wird bei dieser bekannten Freistrahlzentrifuge angesehen, daß das untere Lager relativ hoch baut, wodurch bei häufig beengten räumlichen Verhältnissen, z.B. im Motorraum eines Kraftfahrzeuges, Platz verschenkt wird, der besser genutzt werden könnte. Dieses Problem wird insbesondere dann relevant, wenn innerhalb eines Gehäuses eine Freistrahlzentrifuge mit einem Hauptstromfilter kombiniert wird, wo es auf eine möglichst geringe Gesamt-Bauhöhe ankommt.
Für die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Freistrahlzentrifuge zu schaffen, die eine besonders kompakte und insbesondere niedrige Bauweise ermöglicht, ohne daß die Leichtgängigkeit der Lagerung des Zentrifugenrotors darunter leidet. Zudem soll die Freistrahlzentrifuge in möglichst günstiger Art und Weise mit einem Hauptstromfilter kombinierbar sein.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit einer Freistrahlzentrifuge der eingangs genannten Art, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das untere Lager einen Lagerzapfen mit einem in Radialrichtung nach außen verbreiterten Fuß umfaßt, wobei der Fuß eine ringförmige, eine Kugelkalotte bildende Oberseite aufweist, die an einer gehäuseseitigen gegengleich geformten, mit einer Durchbrechung für den oberen Teil des Lagerzapfens versehenen Gegenfläche unter der Wirkung eines Andruckelements anliegt.
Vorteilhaft benötigt das untere Lager mit dem Lagerzapfen nur eine geringe Bauhöhe über die Höhe des Zentrifugenrotors an sich hinaus, wodurch eine kompakte Bauweise mit niedriger Gesamt-Bauhöhe erreicht wird. Auf diese Weise wird ein vorgegebener Unterbringungsraum für den Zentrifugenrotor weitestgehend für die Unterbringung des Rotors selbst genutzt, ohne daß ein relevanter Anteil des Unterbringungsraums für die Anordnung des Lagers benötigt wird. Gleichzeitig ermöglicht der Lagerzapfen die gewünschte Verstellung der Achsrichtung des Lagers, so daß Fehlausrichtungen infolge von Herstellungstoleranzen bei den Teilen des Zentrifugengehäuses ausgeglichen werden können. Auf diese Weise wird für einen reibungsarmen und leichtgängigen Lauf des Zentrifugenrotors gesorgt. Das Andruckelement sorgt dafür, daß der Lagerzapfen gegenüber dem Gehäuse der Zentrifuge ausreichend fixiert ist, ohne daß die Verstellbarkeit der Achsrichtung behindert wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Freistrahlzentrifuge sieht vor, daß im Zuleitungskanal unterhalb des Lagerzapfens und des Andruckelements ein Rückschlagventil mit einem Ventilkörper und einem Ventilsitz angeordnet ist, wobei das Andruckelement auf den Ventilkörper eine Vorbelastungskraft in Schließrichtung ausübt. Mit dieser Weiterbildung wird dafür gesorgt, daß die Zentrifuge nur durchströmt wird, wenn die im Zuleitungskanal anstehende Flüssigkeit einen durch die Kraft des Andruckelements vorgebbaren Flüssigkeitsdruck überschreitet. Bei einer Zentrifuge für das Schmieröl einer Brennkraftmaschine wird so sichergestellt, daß zuerst die Schmierstellen der Maschine versorgt werden, bevor ein Teil des Ölstroms für die Zentrifuge abgezweigt wird. Das Andruckelement hat hier vorteilhaft eine doppelte Funktion, so daß mit sehr wenigen Bauteilen die gewünschten Funktionen erreicht werden. Das Rückschlagventil trägt dabei selbst nur wenig zur Bauhöhe bei, da es vorteilhaft mit einem plättchen-
förmigen Ventilkörper ausgeführt ist, der nur eine geringe Höhe hat. In der Praxis läßt sich die Anordnung aus Lagerzapfen, Andruckelement und Ventilkörper problemlos zwischen einem Filtereinsatz und einer unmittelbar darüber angeordneten Zentrifuge unterbringen.
Bevorzugt ist das Andruckelement eine Schraubendruckfeder. Ein solches Bauelement ist kostengünstig und zuverlässig und in einfacher Weise hinsichtlich seiner Federkraft an die jeweiligen Anforderungen anpaßbar.
Weiter ist vorgesehen, daß zwischen dem Andruckelement und dem Lagerzapfen ein Zwischenstück angeordnet ist, dessen Oberseite an die Unterseite des Fußes des Lagerzapfens formangepaßt ist. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, daß das Andruckelement, insbesondere im Fall einer Schraubendruckfeder, stets eine definierte Lage beibehält, so daß sich keine Veränderung der Vorbelastungskraft des Lagerzapfens und des Ventilkörpers bei einer Verstellung der Achsrichtung des Lagerzapfens ergeben können.
Um eine möglichst einfache und schnelle Montage der Einzelteile für das untere Lager und das damit kombinierte Rückschlagventil zu gewährleisten, ist bevorzugt die Gegenfläche, an die sich der Fuß des Lagerzapfens anlegt, unterseitig an einem in den Zuleitungskanal dichtend eingesetzten Ringkörper vorgesehen. Dieser Ringkörper kann beispielsweise unter Reibschluß in eine entsprechende Aufnahme des Gehäuses eingepreßt sein; alternativ ist auch eine Verklebung oder Verschraubung denkbar.
Zur Gewährleistung einer kompakten Bauweise mit geringer Bauhöhe ist weiter vorgesehen, daß der Lagerzapfen mit seinem oberhalb seines Fußes liegenden Teil in das Innere einer durch den Zentrifugenrotor verlaufenden hohlen Rotorwelle ragt. Die Teile des unteren Lagers befinden
sich so zum Teil innerhalb des Zentrifugenrotors, wodurch dieser die maximal mögliche Bauhöhe erhalten kann, ohne daß diese Bauhöhe durch das untere Lager begrenzt wird.
Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, daß das untere Lager ein Gleitlager ist, wobei der obere Teil des Lagerzapfens den stehenden Gleitlagerteil bildet und wobei eine in das untere Ende des Zentrifugenrotors eingesetzte Lagerbuchse den drehenden Gleitlagerteil bildet. Hierdurch wird eine dauerhafte und zugleich exakte und leichtgängige Lagerung des Zentrifugenrotors an seinem unteren Ende gewährleistet, wobei die Materialien für den Lagerzapfen und für die Lagerbuchse in geeigneter Weise und in geeigneter Kombination ausgewählt werden, z.B. Stahl auf der einen Seite und Bronze auf der anderen Seite.
Alternativ kann das untere Lager ein Wälzlager sein, wobei der obere Teil des Lagerzapfens den Innenring des Wälzlagers trägt und wobei der Außenring des Wälzlagers in das untere Ende des Zentrifugenrotors eingesetzt ist. Auch auf diese Weise wird eine niedrige Bauhöhe der Zentrifuge bei maximaler Höhe des Zentrifugenrotors gewährleistet.
Damit auch bei dem oberen Lager eine Verstellung der Achsrichtung ermöglicht wird, ist hier bevorzugt vorgesehen, daß der stehende Teil des oberen Lagers in einer balligen Aufnahme an der Innenseite des Deckels gehaltert ist.
In konkreter Weiterbildung ist diesbezüglich vorgesehen, daß der stehende Teil des oberen Lagers durch den Innenring eines Wälzlagers oder die innere Buchse eines Gleitlagers gebildet ist und daß vom Deckel ein Haltedorn vorragt, der in den Innenring oder in die innere Buchse eingreift. Auf diese Weise wird das obere Lager sicher rela-
tiv zum Gehäuse, hier zu dem einen Teil des Gehäuses bildenden Deckel, zentriert und fixiert.
Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, daß der Haltedorn axial nach unten weisende federnde Arme mit Rastnasen aufweist, die mit dem Innenring oder der inneren Buchse eine Rastverbindung bilden. Auf diese Weise ist eine Trennung von Deckel und oberem Lager bei Bedarf schadlos möglich. Vorteilhaft ist auch zwischen dem Zentrifugenrotor und dem oberen Lager eine Rastverbindung vorgesehen, die eine Trennung des Zentrifugenrotors vom oberen Lager ermöglicht, wenn das Lager bei einem Austausch eines verbrauchten Zentrifugenrotors weiter verwendet werden soll. Hierfür kann beispielsweise ein Lagerkäfig vorgesehen sein, der mit dem Rotor oberseitig verbunden ist oder mit dem Rotor einstückig ausgeführt ist und in dem das obere Lager rastend gehaltert ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Freistrahlzentrifuge in Kombination mit einem Hauptstromfilter im Vertikalschnitt,
Figur 2 das obere Lager des Rotors der Zentrifuge aus Figur 1 in einem vergrößerten Teil-Vertikalschnitt und
Figur 3 das untere Lager des Rotors der Zentrifuge aus Figur 1, ebenfalls in einem vergrößerten Teil-Vertikalschnitt .
Die Figur 1 der Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel eine Freistrahlzentrifuge 1, die einen Zentrifugenrotor 2 aufweist, der drehbar in einem Zentrifugengehäuse 10 gelagert ist. Unterhalb der Freistrahlzentrifuge 1 befin-
det sich ein Hauptstromfilter 5, das hier nur teilweise dargestellt ist. Die Zentrifuge 1 und das Filter 5 dienen beispielsweise zur Reinigung des Schmieröls einer Brennkraftmaschine.
Der Zentrifugenrotor 2 ist von üblicher glockenförmiger Gestaltung und besitzt hier eine zentrale hohle Rotorwelle 21, die koaxial zur Drehachse 20 des Zentrifugenrotors 2 verläuft. Diese hohle Rotorwelle 21 dient zur Zuführung der zu reinigenden Flüssigkeit, z.B. Schmieröl, in das Innere des Rotors 2. Hierzu weist die Rotorwelle 21 nahe ihrem oberen Ende mehrere Durchbrechungen 2 3 auf. In seinem Boden besitzt der Zentrifugenrotor 2 zwei Düsen 22, die mittels des austretenden Flüssigkeitsstrahls für die gewünschte Drehung des Zentrifugenrotors
2 sorgen. Die aus den Düsen 22 austretende Flüssigkeit kann über einen Ableitungskanal 17 unter Schwerkraftwirkung nach unten abströmen, beispielsweise in die Ölwanne einer Brennkraftmaschine.
Um die Drehung des Zentrifugenrotors 2 zu ermöglichen, ist dieser an seinem unteren Ende in einem unteren Lager
3 und an seinem oberen Ende in einem oberen Lager 4 gelagert.
Das untere Lager 3 ist hier ein Gleitlager. Das Gleitlager 3 umfaßt einen hohlen Lagerzapfen 30, dessen oberer Teil in die hohle Rotorwelle 21 hineinragt. In das untere Ende dieser Rotorwelle 21 ist eine Lagerbuchse 36 eingesetzt, die mit dem Lagerzapfen 30 das Gleitlager bildet. Um Achsausrichtungsfehler infolge von Maßtoleranzen beim Gehäuse 10 der Zentrifuge 1 ausgleichen zu können, ist der Lagerzapfen 30 in seiner Achsrichtung verstellbar. Hierzu besitzt der Lagerzapfen 3 0 in seinem unteren Teil einen in Radialrichtung verbreiterten Fuß 31, der oberseitig kalottenförmig ausgeführt ist. Mit dieser Oberseite liegt der Fuß 31 an einem gegengleich geform-
ten Ringkörper 32 an, der in einen Zuleitungskanal 13 dichtend eingesetzt ist. Durch ein Andruckelement 33, hier eine Schraubendruckfeder, wird der Lagerzapfen 30 unter Zwischenlager eines ringförmigen Zwischenstücks gegen den Ringkörper 32 angedrückt, so daß er in seiner Lage ausreichend fixiert ist, jedoch hinsichtlich seiner Achsausrichtung verstellbar bleibt.
Unterhalb des Andruckelements 33 liegt ein Rückschlagventil im Zuleitungskanal 13, wobei das Ventil durch eine runde Ventilplatte 35 und einen ringförmigen Ventilsitz 35' gebildet ist. Durch das Andruckelement 33 wird die Ventilplatte 35 in Schließrichtung vorbelastet. Dies sorgt dafür, daß ein Flüssigkeitszustrom zum Zentrifugenrotor 2 erst erfolgt, wenn unterhalb der Ventilplatte ein so hoher Flüssigkeitsdruck ansteht, daß die Ventilplatte 35 gegen die Kraft des Andruckelements 33 angehoben wird. Im Fall einer Reinigungseinrichtung für das Schmieröl einer Brennkraftmaschine sorgt dieses Ventil dafür, daß zunächst das Schmieröl nach seinem Durchtritt durch den Hauptstromfilter 5 den Schmierstellen zugeführt wird, bevor ein Teil des Schmierölstroms für die Zentrifuge 1 abgezweigt wird.
Wie die Figur 1 weiter zeigt, sind der Lagerzapfen 30, der Ringkörper 32, das Andruckelement 33, das Zwischenstück 34 und die Ventilplatte 35 innerhalb einer Zwischenwand 12 angeordnet, die das Gehäuse 10 in einen Raum für den Zentrifugenrotor 2 und einen Raum für das Hauptstromfilter 5 unterteilt. Insgesamt wird deutlich, daß die Anordnung der vorstehend genannten Teile nur eine geringe Bauhöhe beansprucht, was zu einer niedrigen Gesamt-Bauhöhe der Kombination aus Zentrifuge 1 und Hauptstromfilter 5 beiträgt.
Das obere Lager 4 ist beim hier dargestellten Ausführungsbeispiel der Zentrifuge 1 ein Wälzlager, hier ein
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Kugellager. Auf der einen Seite ist das obere Lager 4 mit einem abschraubbaren Deckel 11, der einen Teil des Zentrifugengehäuses 10 bildet, verbunden; auf der anderen Seite ist das Lager 4 mit dem Zentrifugenrotor 2 verbunden. Die Verbindung des Lagers 4 zum Deckel 11 erfolgt hier über einen Haltedorn 14, der an der Innenseite des Deckels 11 angebracht ist und in das Innere des Zentrifugengehäuses 10 weist. Der untere Teil des Haltedorns 14 wird durch zwei federnde Arme 15 mit Rast- oder Schnappnasen 15' gebildet. Die Arme 15 laufen durch den Innenring 41 des Lagers 4 und die Rast- oder Schnappnasen 15' hintergreifen den Innenring 41 an seiner Unterseite.
Die Verbindung zwischen Lager 4 und Zentrifugenrotor 2 erfolgt ebenfalls über eine Rastverbindung, wobei hierfür ein Lagerkäfig 24 vorgesehen ist. Der Lagerkäfig 24 ist einerseits mit dem oberen Ende des Zentrifugenrotors 2 über eine Schnappverbindung verbunden und andererseits mit dem Außenring 4 2 des oberen Lagers 4 über ein Rastverbindung gekoppelt. Die Rastverbindung zwischen dem Lagerkäfig 24 und dem oberen Lager 4 ist dabei so gestaltet, daß eine problemlose und schadlose Trennung voneinander möglich ist, insbesondere wenn ein verbrauchter Zentrifugenrotor 2 gegen einen frischen Rotor 2 ausgetauscht werden soll.
Damit auch das obere Lager 4 hinsichtlich seiner Achsrichtung eine ausreichende Verstellbarkeit erhält, ist hier der Außenumfang der federnden Arme 15 des Haltedorns 14 ballig ausgeführt, wodurch auf sehr einfache Art und Weise die gewünschte Verstellbarkeit der Achsrichtung des oberen Lagers 4 in einem ausreichenden Verstellbereich gewährleistet wird.
Figur 2 der Zeichnung zeigt in vergrößerter Darstellung das obere Lager 4 aus Figur 1, wobei außer dem Lager 4
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nur ein Teil des Haltedorns 14 dargestellt ist. Den unteren Teil des Haltedorns 14 bilden die federnden Arme 15 mit ihren Rast- oder Schnappnasen 15', die den Innenring
41 des Wälzlagers 4 übergreifen. In der vergrößerten Darstellung der Figur 2 wird die Balligkeit des Außenumfangs der federnden Arme 15 besonders deutlich, womit die Verstellbarkeit der Achsrichtung des Lagers 4 ermöglicht wird.
Ganz außen in Fiugr 2 ist schließlich noch der Außenring
42 des Lagers 4 erkennbar.
Figur 3 zeigt ebenfalls in vergrößerter Darstellung das untere Lager 3, wobei hier der Zentrifugenrotor 2 mit seiner Lagerbuchse 36 weggelassen ist. Im oberen Teil der Figur 3 ist der Lagerzapfen 3 0 sichtbar, der mit seinem in Radialrichtung verbreiterten Fuß 31 an dem Ringkörper 32 anliegt. Zur Ermöglichung der Achsrichtungsverstellung des Lagerzapfens 30 hat sein Fuß 31 eine kalottenförmige Oberseite 31', wobei der Ringkörper 32 an seiner Unterseite eine gegengleiche Gegenfläche 32' aufweist. An der Unterseite des Fußes 31 liegt das Zwischenstück 34 an, dessen Oberseite an die hier umgekehrt kalottenförmige Kontur der Unterseite des Fußes 31 angepaßt ist. Das Zwischenstück 34 wird durch das Andruckelement 3 3 in Form der Schraubendruckfeder nach oben hin vorbelastet, wodurch der Fuß 31 des Lagerzapfens 3 0 an den Ringkörper 32 angedrückt wird. Durch Verschwenken des Lagerzapfens 30 entlang des Flächenpaares 31*, 32· kann die Achsrichtung des Lagerzapfens 3 0 in einem ausreichenden Verschwenkungsbereich verstellt werden. Das Andruckelement 3 3 sorgt dafür, daß der Lagerzapfen 30 zwar verstellbar, aber ausreichend sicher fixiert ist, so daß im Betrieb der Freistrahlzentrifuge 1 sich seine einmal eingestellte Position nicht mehr verändert.
Unterhalb des Andrucke1ements 33 liegt die Ventilplatte
35 auf ihrem Ventilsitz 35', die zusammen das Rückschlagventil im Zuleitungskanal 13 bilden. Ganz links und ganz rechts ist in Figur 3 jeweils noch ein Teil der Zwischenwand 12 erkennbar.

Claims (11)

1. Freistrahlzentrifuge (1), insbesondere für die Reinigung des Schmieröls einer Brennkraftmaschine, mit einem durch einen abnehmbaren Deckel (11) verschlossenen Zentrifugengehäuse (10) und mit einem im Gehäuse (10) angeordneten Zentrifugenrotor (2), der an seinem unteren Ende und an seinem oberen Ende in je einem Lager (3, 4) drehbar gelagert ist, wobei das untere Lager (3) zugleich einen Abschnitt des Zuleitungskanals (13) für die zu reinigende Flüssigkeit bildet und wobei zumindest das untere Lager (3) in seiner Achsrichtung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Lager (3) einen Lagerzapfen (30) mit einem in Radialrichtung nach außen verbreiterten Fuß (31) umfaßt, wobei der Fuß (31) eine ringförmige, eine Kugelkalotte oder eine Kugel bildende Oberseite (31') aufweist, die an einer gehäuseseitigen gegengleich geformten, mit einer Durchbrechung für den oberen Teil des Lagerzapfens (30) versehenen Gegenfläche (32') unter der Wirkung eines Andruckelements (33) anliegt.
2. Freistrahlzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuleitungskanal (13) unterhalb des Lagerzapfens (30) und des Andruckelements (33) ein Rückschlagventil mit einem Ventilkörper (35) und einem Ventilsitz (35') angeordnet ist, wobei das Andruckelement (33) auf den Ventilkörper (35) eine Vorbelastungskraft in Schließrichtung ausübt.
3. Freistrahlzentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckelement (33) eine Schraubendruckfeder ist.
4. Freistrahlzentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Andruckelement (33) und dem Lagerzapfen (30) ein Zwischenstück (34) angeordnet ist, dessen Oberseite an die Unterseite des Fußes (31) des Lagerzapfens (30) formangepaßt ist.
5. Freistrahlzentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenfläche (32') unterseitig an einem in den Zuleitungskanal (13) dichtend eingesetzen Ringkörper (32) vorgesehen ist.
6. Freistrahlzentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (30) mit seinem oberhalb seines Fußes (31) liegenden Teil in das Innere einer durch den Zentrifugenrotor (2) verlaufenden hohlen Rotorwelle (21) ragt.
7. Freistrahlzentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Lager (3) ein Gleitlager ist, wobei der obere Teil des Lagerzapfens (30) den stehenden Gleitlagerteil bildet und wobei eine in das untere Ende des Zentrifugenrotors (2) eingesetzte Lagerbuchse (36) den drehenden Gleitlagerteil bildet.
8. Freistrahlzentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenzeichnet, daß das untere Lager (3) ein Wälzlager ist, wobei der obere Teil des Lagerzapfens (30) den Innenring des Wälzlagers trägt und wobei der Außenring des Wälzlagers in das untere Ende des Zentrifugenrotors (2) eingesetzt ist.
9. Freistrahlzentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der stehende Teil des oberen Lagers (4) in einer balligen Aufnahme an der Innenseite des Deckels (11) gehaltert ist.
10. Freistrahlzentrifuge nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der stehende Teil des oberen Lagers (4) durch den Innenring (41) eines Wälzlagers oder die innere Buchse eines Gleitlagers gebildet ist und daß vom Deckel (11) ein Haltedorn (14) vorragt, der in den Innenring (41) oder in die innere Buchse eingreift.
11. Freistrahlzentrifuge nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltedorn (14) axial nach unten weisende federnde Arme (15) mit Rastnasen (15') aufweist, die mit dem Innenring (41) oder der inneren Buchse eine Rastverbindung bilden.
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