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DE2010074A1 - Vorrichtung zum Einlegen von Zeichenbändern in Buchblöcke - Google Patents

Vorrichtung zum Einlegen von Zeichenbändern in Buchblöcke

Info

Publication number
DE2010074A1
DE2010074A1 DE19702010074 DE2010074A DE2010074A1 DE 2010074 A1 DE2010074 A1 DE 2010074A1 DE 19702010074 DE19702010074 DE 19702010074 DE 2010074 A DE2010074 A DE 2010074A DE 2010074 A1 DE2010074 A1 DE 2010074A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
book
sword
tape
book blocks
blocks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702010074
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann 7119 Kocherstetten Brenner
Original Assignee
Sigloch, Walter, 7118 Künzelsau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sigloch, Walter, 7118 Künzelsau filed Critical Sigloch, Walter, 7118 Künzelsau
Priority to DE19702010074 priority Critical patent/DE2010074A1/de
Priority to FR7107146A priority patent/FR2084088A5/fr
Publication of DE2010074A1 publication Critical patent/DE2010074A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/02Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding for securing back linings, strips, ribbons or headbands
    • B42C9/025Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding for securing back linings, strips, ribbons or headbands for securing bookmarkers

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

PIPL.-ING. WILFRID RAECK
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 -TELEFON (0711) 244003
3» März 1970 / - s 236 -
Walter S ig 1 ο c h , 7118 Künzelsau, Zeppelinstr.
Vorrichtung zum Einlegen von Zeichenbändern in Buchblöcke
Vorzugsweise Sachbücher oder Atlanten werden mit einem oder mehreren Zeichenbändern ausgestattet, die dem Benutzer die Möglichkeit geben« die Zeichenbänder zwischen bestimmte Büchseiten einzulegen und das Buch bei mehrmaligem Gebrauch schnell wieder an der gewünschten Stelle aufzuschlagen· Solche Zeichenbänder werden an der Kopfseite des bereits gehefteten bzw· verleimten Buchblockes entweder mit dem Kaptalband oder mit einer zur Befestigung des Buchdeckels dienenden Begazung verklebt.
üblicherweise erfolgt das Einlegen von Zeichenbändern in die Buchblöcke von Hand. Dies ist eine umständliche, zeitraubende Arbeit, vor allem dann, wenn mehrere, meist verschiedenfarbige Bänder einzulegen sind. Dabei ist zur Ver-
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meldung von Nacharbeit darauf zu achten, daß das aus der Fußseite des Buchblockes herausstehende Ende der Zeichenbänder eine gewisse Mindestlänge aufweist, während das obere am Kaptalband anzuklebende Zeichenbandende möglichst dicht am Buchrücken liegen und auch noch ausreichend lang sein soll, um haltbar verklebt werden zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine selbsttätige Vorrichtung zum Einlegen von Zeichenbändern,in Buchblöcken anzugeben, die sich aufgrund ihrer Arbeitsweise und ihrer Fertigungsgeschwindigkeit zum Einbau in eine Fertigungsstraße eignet bzw. den Anschluß bildet zwischen dem mit einer Dreimesser-Vorrichtung endenden Buchblockstraße (Buchblockheftung, Buchrücken, Verleimung, Begazung und Leimtrocknung) und dem Beginn einer sog. Einhängestraße, in welcher gegebenenfalls eine Rundung des Buchrückens, das Ankleben von Kaptalband oder nur einer Begazung zur Befestigung der Buchdecke durchgeführt wird. Eine derartige automatisch arbeitende Vorrichtung ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch eine Längsfördereinrichtung fUr mit dem Rücken nach unten und der Kopfseite voran weisende Buchblöcke, durch ein im Weg der Buchblöcke feststehendes Schwert mit einem sich an der SchwertrUckseite unten öffnenden ZufUhrungskanal für Zeichenband, ferner durch ein in den Förderweg zwischen zwei aufeinanderfolgende Buchblöcke vorschiebbares Trenngerät zum Zerschneiden des Zeiohenbandes, und durch ein seitlich und parallel der Längsfördereinrichtung angeordnetes zur Durchführung einer gesteuerten Bewegung in den Förderweg und von der Fußseite in den Buchblock hinein angetriebenes Formschwert zum Umlegen und Einstecken des herausstehenden Zeichenbandendes.
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Nachdem das Zeichenband in die durch Mitnehmer auf der Längsfördereinrichtung bewegten Buchblöcke mit Hilfe des Hohlschwertes eingelegt worden ist, wird mit Hilfe eines nach Art einer Schere wirkenden Trenngerätes das Zeichenband bzw. die Zeichenbänder zerschnitten. Der Schnitt erfolgt zwischen zwei Buchblöcken in der Weise, daß an der Fußseite des vorangehenden BuchbTockes ein-längeres Zeichenbandende und an der Kopfseite--des nachfolgenden Buchblockes ein kürzeres Zeiehenbandende stehenbleibt. In Pörderriehtung weiter hinten ist das Einsteck schwert angeordnet, das zweckmäßigerweise eine rückwärtig ansteigende Vorderkante j mit einem Vorsprung zum Erfassen des durch Druckluft seit-, lieh weggeblasenen Zeichenbandes aufweist. Dieses Einsteekschwert kann auf einer quer zum' Förderweg gelagerten Welle sitzen, die auf einem kurvengesteuerten Schlitten zwischen zwei aufeinanderfolgende Buchblöcke eingeführt und um einen Winkel von ca. 120° gedreht wird und mit dem Schlitten wieder zurückführbar ist. Dem Einsteckschwert kommt demnach die A1Jf gäbe zu, das längere herausstehende Ende des Zeichenbandes umzuschlagen und während der Vorschubbewegung in die Fußseite des Buchblockeseinzustecken, damit bei der nachfolgenden Verarbeitung keine Zeichenbänder behindernd herausstehen und gegebenenfalls durch;unbeabsichtigte BeMmung in der Bueheinhängestiraße verkleben oder gar das . j| Buch beschädigen. Das Einsteckschwert hat also kurzzeitig eine bezüglich der Vorschubbewegung der Buchrücken noch schnellere Bewegung dürchzufuhren.
Das Trenngerät» das zuvor die dir ch mehrere aufeinanderfolgende Buchblöcke hindurchlaufenden Zeichenbähder zerschneidet, besteht bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aus zwei nach Art einer Schere zusammenwirkenden Messern, die auf einem quer zum Förderweg verschiebbaren Schlitten in ihrer Schnittbewegung durch eine Kurven-
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führung gesteuert sind. Die Betätigung der Quervorschubschlitten für das Trenngerät und auch für das Einsteckschwert werden zweckmäßigerweise jeweils über auf das Fußende der Buchblöcke ansprechende AbfUhlelnrichtungen gesteuert.
Um die automatische Verleimung des an der Kopfseite aus dem Buchblock he^ausragenden kürzeren Ende des Zeichenbandes in der nachfolgenden Buchdeckeneinhängestraße mit dem Kaptalband sicherzustellen, ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung eine in den Förderweg vorschiebbare rotierende Bürste vorgesehen, die dasai der Kopfseite des Buchblockes herausragende Ende des Zeichenbandes nach unten in Richtung auf den Buchblockrücken schiebt, so daß eine nachfolgende Leimauftragsvorrichtung das Zeichenbandende leicht erfassen und von unten gegen den Buchblockrücken andrücken kann. Es kann zweckmäßig sein, die rotierende Bürste hinter dem Ende der Längsfördereinrichtung anzuordnen, bevor die Buchblöcke vom Längsförderer in die nächste Verarbeitungsstation abgegeben werden.
In WeiterbJEung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Hohlschwert für die Zuführung des Zeichenbandes bezüglich der Buchblockdicke außermittig und das Einsteckschwert nach der gleichen Seite wie das Hohlschwert, jedoch dazu versetzt, in den Buchblock einsticht. Diese Maßnahmen sind erforderlich, weil der Buchblock zum Einhängen der Buchdecke symmetrisch in der Mitte geöffnet wird und deshalb dort nicht durch das eingelegte, umgeschlagene und eingesteckte Zeichenband bei seinem Aufklappen behindert werden darf.
Zur Verarbeitung von Buchblöcken beliebiger Abmessungen, insbesondere Längen kann die Längsfördereinrichtung Buch«
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'blockmitnehmer aufweisen, die in ihrem Abstand zueinander verstellbar sind. Oberhalb der Längsfördereinrichtung sind· Führungsmittel vorgesehen,welche die Büchblöcke im wesentlichen geschlossen halten. ;
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläuterte Eszeigen ..-■-■ : ■-.■■■■■ :. / -=; ." ., ■;,/"-._
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung nach der Erfindung mit mehreren auf dem Längsförderer aufeinanderfolgenden Buchblöcken/ . . J
Fig* 2 eine schematische Draufsicht auf das Einstecksehwert und dessen Schwenk- und Vorschubsteuerung,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht für die Steuerung der Messerteile des Trenngerätes.
Einem Längsförderer 10 werden kontinuierlich Buchblöcke B zugeführt, -die mit dem Rücken R nach unten und mit der Kopfseite K jiä^h vorn in Förde^^ weisen» Der LängsfÖrderer kann aus einem endlosen Förderband oder einer. Förderkette mit geeigneten Auflageteilen bestehen, auf denen die Buchblöckrücken aufliegen. Außerdem sind auf dem Längsförderer Mitnehmer 11 angeordnet^ deren regelmäßige Abst;äha6& zueinander entsprechend den dewöils zu verarbeitenden Buch». || blöckförmaten ,verstellbar sind. Zu diesem Zweck können 2,B» die auf einer Förderkette befestigten Auflage- oder Traggiieder mit Öffnungen versehen sein, in die man die Mitnehmer'einsteckt. Auch eine magnetische^ Halterung der Mitnehmer auf der Förderkette lot möglich. Die nicht dargestellt te Zuführung der ^uchblöcke auf den Längsförderer kann in Längsrichtung durch einen Anschlußförderer oder in Querrichtung von einer Förderrinne her erfolgen, über welche die,.. - · Buchblöcke nacheinander bis an einen Anschlag vorgeschoben und dann jeweils von einem Mitnehmer des Längsförderers erfaßt werden.
Gemäß Fig. 1 befindet sich im Weg der Buchblöcke B ein feststehendes Schwert 12, das einen DurenfUhrungskanal 13 für von Vorratsrollen lh in del Buchblöcke einzubringendes Zeichenband I5 aufweist. Durch eine rückwärtige öffnung 16 des Kanals 15 wird das Zeichenband von dem sich nach dem Verlassen des Schwertes wieder schließenden Buchblock mitgezogen.
Das nunmehr zwischen zwei Buchseiten eingelegte Zeichenband, das zunächst kontinuierlich zwischen den am Schwert vorbeigelaufenen Buchblöcken erstreckt, wird durch ein Trenngerät I7 zerschnitten. Dieses Trenngerät besteht gemäß Pig. 3 aus zwei Messerteilen l8, 19* die nach Art einer Schwere gelenkig miteinander verbunden und auf einem quer zur Vorsohubrichtung der Buohblöcke bewegbaren Schlitten angeordnet sind. Der Vorschub des Trenngerätes, der durch eine nicht gezeigte AbfUhleinrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, führt die Messerteile in den Abstandsbereich zwischen zwei Buchblöcken, wobei der eine Messerteil 19 mit einer Führungsrolle 19a in einer Kurve 20 geführt und dadurch scherenähnlich gegen den relativ feststehenden Messerteil 18 bewegt wird. Das Durchschneiden des Zeichenbandes erfolgt in der Weise, daß aus der Fußseite des vorangehenden Buchblockes einegrößere und an der Kopfseite des nachfolgenden Buchblockes eine kürzere Zeichenbandlänge vorsteht, die gerade noch ausreicht, um später mit dem Buchrücken bzw, Kaptalband verleimt zu werden.
Damit der an der Fußseite des Buchbloekes herausstehende Zeichenbandabschnitt, der später als eigentliches Siehtzeichen am fertigen Buch dient, bei der nachfolgenden Verarbeitung, insbesondere beim Einhängen der Buchdecke,
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nicht stört, wird dieser Zeichenbandabschnitt in eiier nachfolgenden Station von hinten, d.h. in die Füßseite des Buchblockes, eingesteckt. Zu diesem.' Zweck dient ein Einsteckschwert 21, das gemäß der schernatischen Darstellung in Fig. 1 und 2 auf einer Welle 22 befestigt ist. Die Welle ist in ihrer Achsrichtung verschiebbar geführt und wird durch eine Steuerkurve 25 kurzzeitig in den Vorschubweg der Buchblöcke B vorgeschoben und dann zwangsläufig oder durch eine Feder 24 wieder zurückgeführt. Der Antrieb der Steuerkurve 2*5 wird ebenso wie der des Trenngerätes 17 durch eine auf die vorbeilaufenden Buch- ·.
blöcke bzw. auf deren Abstände ansprechende Abfühlein- |
richtung betätigt. Das ■'gekrümmte Einsteck schwert 21 erfaßt mit seiner Oberkante die von einer gegenüberliegend angeordneten Blasdüse 25 aus seitlich weggeblasenen Zeichenbandenden und kann eine einstellbare Schwenkbewegung bis zu 120° ausführen. Wobei dievZeichenbandenden mitgenommen werden und innerhalb des Buehblockes von der Oberkante des Schwertes abgleiten* Die Schwenkbewegung kann durch einen Pneiimatikzylinder 26 angetrieben werden, der an einem Kurbelarm 2? der welle 22 eventuell mit einem Zwischenhebel angreift.oder; durch eine Steuerkurve. Die Rückführung kann durch Federkraft erfolgen. Zweckmäßig . aber nicht zwingend Ist 4ie Welle 22 In einer solchen g
Höhe über dem Längsförderer 1,0 gelagert, daß sich das Einsteckschwert am Ende seiner Schwenkbewegung und aufgrund. desinzwischen fortgeschrittenenVorschubbewegung des Buchbiookes außerhalb des ffuchblockes befindet und in diesem Zustand von der Steuerkurve oder durch Rückstellfedern in seine Ausgangsstellung zurUckbewegt wird. Die schwenkende Rückstellbewegung des Einsteckschwertes kann dann außerhalb des Buehblockes bzw. außerhalb/es Abstanden zwischen zwei aufeinanderfolgendenbuchblöcken erfolgen. .-"·.-Der Schwenkbereich des Einsteokschwertes wird auf einen
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kleineren Winkel eingestellt, wenn der Buchblock umgefaltete Seiten (Bilder oder Karten)' enthalten sollte. Es ist in solchen Fällen ferner möglich, die Einsteckposition des Schwertes in einen Bereich der ^uchblockdicke zu legen, in dem sich keine ümfaltungen befinden.
Während des Vorschubes gleiten die Buchblöcke B seitlich an nicht gezeigten Führungsschienen, die ein Umfallen der Buchblöcke verhindern und auch die Buchblöcke weitgehend zusammenhalten, jedoch noch den Eingriff bzw, den Durchgang des Hohlschwertes 12 und des Einsteckschwertes ermöglichen.
Am Ende des Längsförderers 10 1st eine rotierende Bürste vorgesehen, um den an der Kopfseite jedes Buchblockes herausstehenden Zeichenbandabschnitfc nacb. unten in Richtung auf den Buchblockrücken zu bürsten und dadurch den nachfolgenden Verleimungsvorgang zu erleichtern. Die Im Uhrzeigersinn entweder direkt durch einen Elektromotor oder über einen Transmissionsriemen angetriebene Bürste 30, ist auf einem seitlich des Längsförderers angeordneten Schwenkarm yi gelagert, der um eine Achse 32 schwenkbar 1st und zweckmäßigerweise in seine in Flg. 1 angedeutete obere Stellung vorgespannt ist· Zusätzlich kann eine nicht gezeigte Führungskurve von der unteren Vorderkante des Buchblockes gesteuert sein und den Schwenkarm j51 in der Weise bewegen, daß die Bürste an dem Buchblock anliegt, jedoch dessen Vorderkante rechtzeitig ausweicht. Es ist andererseits auch möglieh, den Buchblockrücken auf den Schwenkarm oder ein damit verbundenes Gleitstück auflaufen und Über die Bürste hinweglaufen zu lassen, um eine noch günstigere Anstreich- und Umlegebewegung des herausstellenden Zeichenbandendes zu erreichen.
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Claims (1)

  1. DiPL.-ING. WILFRID RAECK
    "MOS.E-RSTÄASSE β »-TELEFON (0711) 244003
    Walter Sigloch, Q
    Künzelsau 3. März I97O / F
    - S 236 -
    A η s ρ r ü c h e .
    \lJl Vorrichtung zum Einlegen von Zeichenbändern in Buchblöcke, gekennzeichnet durch eine Längsfördereinrichtung (10) für mit dem Rücken nach unten und der Kopfseite vor- | anweisende Buchblöcke (B), durch ein im Weg der Buchblöcke feststehendes Schwert (12) mit einem sich am unteren Ende der Schwertrückseite öffnenden Zuführungskanal (IJ, 16) für Zeichenband (15), ferner durch ein in den Förderweg zwischen zwei aufeinanderfolgende Buchblöcke vorschiebbares Trenngerät (17) zum Zerschneiden des Zeichenbandes, und durch ein seitlich und parallel der Längsfördereinrichtung angeordnetes, zur Durchführung einer gesteuerten Bewegung in den Förderweg und von der Fußseite in den Buchblock hinein angetriebenes Einsteckschwert (21) zum Umlegen und Einstecken des herausstehenden Zeichenbandendes.
    2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .-_-.-:~ daß das Einsteckschwert eine konkav gekreümmte Vorderkante mit zum Erfassen des durch Druckluft seitlich weggeblasenen Zeichenbandes aufweist und auf einer quer zum Eörderweg gelagerten Welle (22) sitzt, die mittels einer angetriebenen Steuerkurve (25) zwischen zwei aufeinander-, .folgende Buchblöcke vorschiebbar und durch weitere Betatigungsmittel um einen Winkel von ca, 120° drehbar und wieder zurückführbar ist.
    -A ; ■■■'■■"■■-;
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    3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trenngerät (17) aus zwei nach Art einer Schere zusammenwirkenden Messern (18, 19) besteht, die auf einem quer zum Förderweg vorschiebbaren Schlitten in ihrer Schnittbewegung durch eine Kulissenführung (20) gesteuert sind,
    4. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Quervorschubs für das Trenngerät und das Einsteckschwert jeweils über das Fußende der Buchblöcke ansprechende Abfühleinrichtungen gesteuert ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Förderweg der Buchblöcke eine rotierende Bürste (30) vorgesehen ist, die das an der Kopfseite aus dem Buchblock nach dem Durchtrennen herausragende kürzere Ende des Zeichenbandes erfaßt und nach unten in Richtung auf den Buchblockrücken schiebt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Bürste unmittelbar am Ende der Längsfördereinrichtung (10) auf einer nachgiebig geführten Welle gelagert ist.
    7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das ortsfeste Hohlschwert (12) bezüglich der Buchblockdicke'außermittig und das Einsteckschwert (21) nach der gleichen Seite wie das Hohlschwert, jedoch dazu versetzt in den Buchblock einstechend angeordnet bzw. angetrieben ist.
    109839/011 1
    - Ii -.-■
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfördereinrichtung Buchblockmitnehmer (11) aufweist, die in ihrem Abstand zueinander verstellbar sind.
    9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenderi Ansprüche^ dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der LängsfÖrdereinrichtung Führungsmittel vorgesehen sind, welche die uchblöeke während ihrer Vorschubbewegung im wesentlichen geschlossen hauten*
    10 98 3970111
    AIy
    Leerseite
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