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DE2009831A1 - Pestizidkonzentrate und -Zubereitungen - Google Patents

Pestizidkonzentrate und -Zubereitungen

Info

Publication number
DE2009831A1
DE2009831A1 DE19702009831 DE2009831A DE2009831A1 DE 2009831 A1 DE2009831 A1 DE 2009831A1 DE 19702009831 DE19702009831 DE 19702009831 DE 2009831 A DE2009831 A DE 2009831A DE 2009831 A1 DE2009831 A1 DE 2009831A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
polyethylene glycol
dissolved
solution
precipitated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702009831
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Berea Johannesburg Transvaal Kündig (Südafrika)
Original Assignee
Scientific Development Company of South Africa (Proprietary) Ltd., Johannesburg, Transvaal (Südafrika)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scientific Development Company of South Africa (Proprietary) Ltd., Johannesburg, Transvaal (Südafrika) filed Critical Scientific Development Company of South Africa (Proprietary) Ltd., Johannesburg, Transvaal (Südafrika)
Publication of DE2009831A1 publication Critical patent/DE2009831A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N47/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid
    • A01N47/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having one or more single bonds to nitrogen atoms
    • A01N47/10Carbamic acid derivatives, i.e. containing the group —O—CO—N<; Thio analogues thereof
    • A01N47/22O-Aryl or S-Aryl esters thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06Esters of carbamic acids

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

Anmelder: SCIENTIFIC DEVELOIWENa) QOMPAlIX OP SOUXH AFHICA (PROPRIETARY) LIMITED, Johannesburg / Südafrika.
Pestiaidkonzentrate und -Zubereitungen
Die Erfindung betrifft Pestizidkonzentrate, welohe 1-Haphthyltf-methylcarbamat enthalten, wobei die Verbindung gewöhnlich, als Oarbaryl bezeichnet wird. !Der Begriff "Carbaryl11 wird in der vorliegenden Anmeldung sur Bezeichnung der genannten Verbindung verwendet»
Carbaryl ist ein organisches Pestizid mit einer relativ niedrigen Xoxizi tat und einem breiten Wirkungsspektrum. Es besitzt eine schnelle bis massige Wirkungsgesohwindigkeit. Zusammen mit seinen ausgeprägten restlichen Eigenschaften ist es ein wertvolles Miitel zur Bekämpfung verschiedener Schädlinge von Sieren und Pflanzen. Zusätzlich scheint Carbaryl im Organismus nicht im gleichen Ausmaß wie bestimmte andere Insektizide gelagert zu werden, beispielsweise wie organisches Dichlordiphenyltriohloräthan). Vielmehr erfolgt sein Stoffwechsel relativ schnell.
Ein Nachteil von Carbaryl besteht jedoch darin, dass es in Lösungsmitteln keine Löslichkeit besitzt, die dazu ausreicht, annehmbare emulgierbare Konzentrate für eine Verdünnung mit Wasser herzustellen. Bestimmte Lösungsmittel, die dafür bekannt sind, die Verbindung aufzulösen, üben gegenüber Pflanzen
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~ 2 oder Säugetieren eine unerwünschte Toxizität aus.
Ziel der Erfindung 1st die Schaffung eines Konzentrats in Lösung von i-Haphthyl-N-methylcarbamst, duroh welches im wesentliohen die vorstehend geschilderten !Probleme gelöst werden.
Duroh die Erfindung wird ferner eine neue Methode zur Herstellung von Kristallen von 1-Naphthyl-N-methylcarbamat zur Verfügung gestellt.
Das erfindungsgemässe Pestizidkonzentrat enthält bis zu ungefähr 30 Gewichts-^ i-Naphthyl-ii-methylcarbaioat, gelöst in Polyäthylenglykol, vorzugsweise mit einem Molekulargewicht von 200 - 6000, das mit einer geeigneten Säure stabilisiert ist.
Ein bevorzugtes Polyäthylenglykol ist ein solches mit einem Molekulargewicht von ungefähr 300, wobei die bevorzugte Stabilisierungssäure aus Essigsäure, Milchsäure oder Phosphorsäure in einer Konzentration von ungefähr 0,1 - 15 Gewichts-^ besteht. Flir eine Aufbringung auf die menschliche oder tierische Haut werden Milchsäure oder Essigsäure bevorzugt, während für eine Aufbringung auf Pflanzen Phosphorsäure di© bevorzugte Säure ist.
Geeignete Bexietsningsittittel, wie beispielsweise Alkylpolyglykoläthersulfate, können zugesetzt werden. Diese Beaetzungsraittel erhöhen die Wasaerdispergierbarkeit der konsentrierten Carbaryllösung.
Andere Additivs; bev-ipielowoAaf; das 3rond8nea1; j one produkt geoättlgter Fettsäa.,·;··; w't i;iitil:!v<.n· Κ»?!;|;;.vül.&n:^fc mit Π?λγ«ορι.Ιώ oder
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Hethyltaurin, können eur Steuerung einer Überfettung zugesetzt werden·
Die erfindungegemBesen Konzentrate sind in praktisch jedem Verhältnis ait Äthanol, Methanol, Chloroform, Diohloräthan, J&ztttbjlfoxzzodd, Siaethylsulfoxyd, Nethylenohlorid, Cyclohexanol, Hethyläthylketon oder dergleichen mischbar.
einem «eiteren Merkaal der Erfindung wird eine pestizide Zubereitung geschaffen, die ans einem vorstehend definierten Konzentrat, gelöst oder diepergiert in einem geeigneten Verdünnungsmittel, besteht. Geeignete Verdünnungsmittel sind Wasser9 Polyäthylenglykol oder eines der vorstehend erwiQmten organischen Lösungsmittel.
Bs ist bekannt, dass Carboxyl zusammen mit vielen anderen Insektiziden eine synergistisohe Wirkung ausübt. Eines der Probleme bestand jedooh bisher darin, ein geeignetes Medium für beide Insektizide eu finden. Suroh die vorliegende Erfindung wird ein derartiges Medium aur Verfugung gestellt.
Andere Zubereitungen, vie beispielsweise diejenigen der MGK-Reihe, β.B. USX II, können in die erfindungsgemässen Zubereitungen eingemengt werden, wobei diese Zubereitungen synergistisohe Wirkungen seigen. Synergietieohe Wirkungen wurden ferner festgestellt, wenn Insektiside, wie beispielsweise _ Botenone, Pyrethrine, Piperonylbutylat, -Bulfoxyd, Malathion, liadane und Chlordane (bei den letsteren drei handelt es sich ua eingetragene Warenzeichen), den erfindungsgemässen Zuberei tungen zugesetzt werden.
Verbindungen, welche andere Eigenschaften und Aktivitäten besitzen, beispielsweise Fungizide oder Bakterieide, können den
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Zubereitungen zur Lösung eines beetimraten Probleme zugesetzt werden. Derartige Zusätze sind bekannt.
Sie Menge der Stabilisierung säure wird derart gewählt, dose eine Hydrolyse von Carbaryl, beispielsweise in Viehbädern, verhindert wird.
Pas Eonsentrat ist im allgemeinen mit den bekannten und in Üblicher Welse verwendeten !Treibmittel?! mischbar, so dass es isu Aerosolen formuliert werden kann.
Das Anwendungsgebiet ist sehr breit und umfasst die Veterinärmedizin, die landwirtschaft, die Poretwirtschaft sowie die Haushalte, insbesondere deshalb, da die Verwendung von Kerosin entbehrlich ist. Es können verschiedene Formulierungen für die einzelnen Verwendungszwecke hergestellt werden, beispielsweise
a) Hohe Konzentrationen (bis zu ungefähr 17 5^) für Viehbäder, die in geeigneter Weise in dem Bad oder mit Sprühwasser verdünnt werden.
b) Aerosol-Sprays.
1. Zubereitungen mit einer schnellen Wirkung und oiner verbleibenden Wirkung können zusätzlich zu dem Carbaryl. Pyretbxine und Piperonyibutylat enthalten. Zur Herstellung von Tier-Sprays werden die Konzentrationen entsprechend gewählt. Die synergi-8tische Mischung aus Carbaryl und Malathion ist besonders geeignet zur Verhinderung des Auftretens von resistenten Zecken und ähnlichen Parasiten.
2. Die erfindungsgemässe Zubereitung eignet sich in hervorragender Weise zur Herstellung von Schampoos, die auch von Hunden mit empfindlichen Häuten vertragen werden. Ein typisones Bei-
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spiel für ein derartiges Spray (sogenanntes Srockensehampoo) oder ein flüssiges vollständig seifenloses Schampoo wird nachstehend angegebent
Oarbaryl-Konzentrat
Genapol LRO-Paste (eingetragenes Warenzeichen)
Medialac EP oder EA dto.
Phenonip dto.
Phenoxetol dto.
mit oder ohne Zugabe von Lanolin oder Derivaten davon.
öemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein Verfahren für die Herstellung von Kristallen von i-ffaphthyl-H-methyl-· earbamat geschaffen, welches darin besteht, dass das Carbamat in Polyäthylenglykol gelöst wird, das eine geeignete Stabilisierungssäure enthält, worauf das gelöste Oarbamat aus der Lösung ausgefällt und die ausgefällten Carbamat-Kristalle gesammelt werden. Das Carbamat kann beispielsweise aus der Lösung durch Zugabe von Wasser ausgefällt werden.
i-Naphthyl-JT-iaetbylcarbamat, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, besitzt eine ausgeprägte Kristallstruktur, wobei ferner festgestellt wurde, dass as .
eine erhöhte Wirksamkeit und ein erhöhtes Aktivitätsspektrum besitzt, und zwar im Vergleich zu dem derzeit vertriebenen 1-Naphthy1-N-methylcarbamat.
Sie folgenden Beispiele erläutern die Erfindung;, ohne sie su beschränken.
Beispiel 1
800 g eines teoteisohexs Oaartjaasyls if®sd©s Ja ®im® Slsiag @;
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mischt, die 5500 g Polyäthylepglykol (Molekulargewicht 300) und 130 g einer rainen Milchsäure enthält·
Diese Mischung wird auf einem Wasserbad auf eine Temperatur von 75 t 50G erhitzt und auf dieser Temperatur gehalten.
Das Carbaryl löst ßioh vollständig unter gelegentlichem Rühren.
Sie auf diese Weise erhaltene Carbaryl-Lösung wird duroh ein feines Drahtnetz oder durch Musselin filtriert, um nichtgelöste Bestandteile zu entfernen. Ansohliessend wird auf ungefähr 400C abgekühlt.
Ein grensflächenaktlves Mittel, beispielsweise 40 g eines aktiven Polyglykolethersulfate von Laurylalkohol, wird dann der Lösung zugesetzt, worauf die Lösung mit Äthylalkohol -(oder einem anderen misohbaren organischen Lösungsmittel) auf jede gewünschte Endkonzentration verdünnt wird. Man kann an Stelle des Polyglykoläthersulfats von Laurylalkohol auch jedes andere Sispergierungsmittel verwenden»
Das vorstehend beschriebene Konzentrat wird zu einer Aerosol-Sprühsubereitung foraiuliert, worauf die Wirksamkeit dieser letzteren Zubereitung unter Verwendung von Vieh getestet wird, das von Zecken befallen ist.
Beispiel 1 (a)
Eine AeroBol-Pornwlierung wird wie folgt hergestellt: '.
Ein 16 $igee Öa.rbaryl~Ko33Eöiitrat (wie in Beispiel 1) wird mit Äthylalkohol ssur Herstellung eimsr 3 v'lgeu JJSnwng verdünnt.
Ein ΑθΓϋ£ίϋι1~·Β&1ιβ'>.-icu.1 w.lrd immihl.ivsiwjiia alJ' dor A
0 0 9 8 3 9 / 2 M) 2
lieruag in der folgenden Weise gefüllt:
50 i> der O £lgen Carbaryl-LÖ8ung
50 Jfi Frigen 11/12 50:50 (Erigen ist ein eingetragenes Waren-
seichen)
Auf diese Weise wird eine fertige SprUhkonsontration einer 4 J&gen Carbaryl-Lösung erhalten. Biese Lösung wird ausgedehnten Versuchen im Treien untersogen, und zwar in der nachstehend beschriebenen Weise:
Beispiel 1 (b) - Biologieehe Wirksamkeit
Das Torstehend beBohriebene, 4 ^ Oarbaryl enthaltende Aerosol wird in kleinen Dosen jeweils auf ein von Zeolcon befallenes Ohr eines Rindes während einer Zeitspanne von 15 Sekunden aufgebracht. Während der gleichen ZeIIs1 *rae erfolgt eine Aufbringung auf eine Stelle unterhalb des Schwänzeβ (oberes Perineum)· Diese Stellen weisen die großοten Zeokenkoneontrationen auf.
Zun Vergleich wird ein im Handel erhältliches sogenanntes "Zeckenfett11 getestet, das eine Carbaryl-Zuber&itung enthält.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammengefasst.
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Tabelle I
Mittlere AnrohT der Zecken (sowohl an den Ohren als auch as dem Schwan«) nach
Zubereitung Anssahl Vor der 1-2 4 8 12 1 2 4 12 18 24
der Auf- Std. Std· Std. Std. Tag Sage Sage Sage !Cage !fege
___ Rinder brlnmmg wmmmmm . «—_ _ _ _ _
"Zeokenfett11,
das sich
_ schwer auf- 12 187 189 186 178 181 120,7 117,4 103,6 128 193,6 197,6 ^ bringen ι
to lSeet oo
S '
^Aerosol- (1) (2) (3) (4) (5) ifj (6) ^8)
n> Lösung, die 30 212 212 209 208 207,9 180,8129 107,9 3.7 5,3 4,2 ω 4 ^ Carbaryl ο enthält
N) O O CO OO U)
(1) Bei einer ELeekenuntersuchung, d.h. bei der Entfernung von 100 Zecken (willkürlich), stellt man fest, dass 43 % die Beine nicht mehr bewegen und auf dem EUeken liegen bleiben, wenn sie in diese Stellung gebracht werden.
(2) Bei der gleichen Untersuchung (wie bei 1) sind 100 # der Zecken unbeweglich und verbleiben in diesem Zustand, bis sie vollständig getrocknet sind.
(3) Die Zecken schrumpfen auf den Xieren zusammen. m
(4) Einige der stark mit Blut gefällten Zecken sind bereits ausgetrocknet.
(5) Alle Zecken sind trocken, wobei die meisten ihre Köpf β tief in die Saut eingegraben haben.
(6) Bei einigen Zecken handelt es sich um neue Iierep die jedoch ziemlich unbeweglich sind.
(7) Sie meisten der nach dem 12. 3*ag gezählten Zecken sind neue Schädlinge, die jedoch bereits tot oder in ihrer Beweglichkeit merklich behindert sind. β
(8) Einige Tiere weisen kein© Zecken auf.
Es werden folgende Zecken auf diesen lisren identifissierts
1. Boophilus decoloratiis
2. Ehipicephalus appendioialatus
3. Hhipiceph&Xu© ©vertsi
4. HMpieephalmss ©imu®
5. Hyalemma rufipes. ·
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- ίο -
Aue des vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, dass die erfindungegemäese Carbaryl-Zubereltung eine deutliche Steigerung der Wirksamkeit sseigt, und swar im Vergleich au einer bekannten Oarbaryl-Zubereitung.
Zusätzlich ist darauf hinzuweisen, dass die erfindungsgemäase Zubereitung die Zecken auf den Vieren abtötet und nicht nur nahmt1».
Bei einer entsprechenden Präparierung der vorstehend geschilderten Zubereitung wird keine Beisung der Haut festgestellt, und zwar weder auf Menschen noch a?if Tieren* und xcwar auch nicht nach einer wiederholten Verabreichung der Lösung.
Ferner vermag eine Zubereitung mit einer einstellbaren Konzentration an Wirkotoff das Auftreten -von reeisten ten Stammen zu verhindern. Bin derartiges Auf tr e tan wurde bei den im Handel erhältlichen Öarbaryl-Zubereitungen festgestellt. Bei der Durchführung von Laboruntersuchungen wurden Zecken (Boophilus decolorattiet), die gegenüber Qoxlmx^l res!stent waren, mit erfindungßgemässen .formulierungeix behandelt. Diese Zecken gingen innerhalb der gleichen Zeitspanne ein wie Vergleichszecken» die von eixje.T anderen Stell© hergeholt worden waren.
ähnliche HersteXluugsinaQnahBieß, wie eis in Beispiel 1 geschildert wurden,, werden unter Verwendung voa h^hormolekularen PolyäthylejiglyJrole"a eingehalten, wobei gel.ätoaliclia G'irbaryl-Zubocceitungezi erhaltö» werden ί
Or rhi f'-:.·.
C C 9 8 3 9 ' :; 3
See Carboxyl löst eloh is den Poly&thylengljlcol, wenn das letstere auf ungefähr 80*0 erhltst wird, wob si eJja 25 J&ges Oarbaryl-Konsentrat erhalten wird· Se wird e:'.ne echte Lösung gebildet, die in einfacher Weise auf jede gewünschte Carbaryl-Konsentratlon verdünnbar 1st. Dieses Konsentr&t ones auf einer Seoperatur oberhalb 604G gehalten «erden.
Sas erhaltene Produkt 1st glessbar und ISast eioh mit wässrigen Shaaen Yermieohen, wobei ein sehr feiner QarTKryl-NieO.ezsohl&g erhalten wird, der in einfacher Veiee dlsperglBrt.
laohstehend werden verschiedene foraaliexungen angegeben) die aus den lonsentrat geaMss Seispiel 2 hergestellt wex'üen.
Beispiel 2 (λ) - Herstellung eines 15 £ Oarbarjl eutlleitenden
QeIa ««—i«——
Oarboryl-IonBentrat, hergestellt gem.Beisplel 2 1500 g Poljäthylengljkol 200 50Og^ Äthylalkohol (absolut) 300 g Hloht-iottisohes ^ralglexaittel 200 g
Beispiel 2 (b)
Sine Zubereitung, die eioh fur Stallboden eignet, und swar insbesondere dann, wenn ein Breitbandantlseptlkun gewUasoht wird, wird wie folgt hergestellt:
15 Jfciges Oarbaryl-Antiseptlkum - Ställ~/BundehllttenboAenwä8Ohe
Oarbaryl-Konsentrat gea. Beispiel 2 1500 g Polyäthjlenglykol 300 250 ,g Ithylalkohol (absolut) 150 g.
BensalkonluiBohlorld 90 500 g
Düspergierungemlttel (s.B. eis Polyäthylenglykol- 100 g
äther)
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SIn derartig·» Produkt beeitet neben einer seta ausgeprägten pestislden Wirkung auoh etaxk wirksame antiseptisohe Bigen-. schäften gegenüber eines gxossen Aneehl Ton pathologieohen Mikroorganismen«
Beispiel 2 to)
Bine rerbeeeerte Ctobaryl^latieeptikum-Zubereitung um Baden ▼on Schalen und sur Verhinderung einer lohaheit naoh de» Soheren wird wie iolgt hergeeteilt:
15 t^^BHi ffflTlwrr? "*iAbtiffeptjLtaiBL **
Oarbaryl-Ioneentrat 25 £ 1500 g Polyäthylengljkol 200 200 g Ithylalkohol (abeolut) 200 g
<nOor-<p-<phenoxatcl 375 g
Eriohlorhydroacydipheaylllther 75 g Diepergirrungenittel 150 g
Me Yoretehenden Torumlierwigen sind alle in wBaarigen Medien während langer Seitepansen stabil.
Beispiel 3 ·* YerwondT^np von Polyftthylenpflylcol 6000.
Bb werden ähnlioho Zubereitungen hergestellt, wie sie voretehend besohrieben werden, alt der Ausnahme, dass Polyäthylenglykol 6000 an Stelle der eingeeetsten PolyÄthyleuglykole verwendet wird. Dabei werden etwas hXxtexe Produkte alt einer waonsartigen latnr erhalten, die jedooh mit Wasser nißohbar sind. Bas Oarbaryl verbleibt in Lösung in dem Konsentrat· BIe Arbeite tepe tüx diese Mischung mass auf 100°0 gesteigert werden«
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Sie erfindungsgemässön öarbaryl-Zubereitungen sind gegenüber bekannten Produkten, wie beispielsweise benetsbaren Pulvere oder Stäuben» überlegen. Zur Behandlung von Hindern, . Schafen, Pferden und Schweinen haben sich beispielsweise Eonsentcatioße», die nur 600 g Garbaryl pro 1000 - 1200 1 Lösung enthalten, als wirksam zur Bekämpfung von geckenbefall auf derartigen Sieren erwiesen. Diese Carbaryl-Eonzentratlon ist beträchtlich niedriger als die Konzentration, welche für GarbarjT!-enthaltende Produkte empfohlen wird, die sich bereits auf dom Markt befinden.
Unter Verwendung von Geflügel wird ein ausgedehnter Aerosol-Sprüh-Soxizitätstest durchgeführte Es wird eine 10 j£ Garbary!-enthaltende Aerosol-Poriaulieniag verwendet. Damit werden Hühner in einem Inkubator während einer Zeitspanne von einigen Wochen besprüht· Se wird kein Verlust an Körpergewicht festgestellt, Das allgemeine: . Verhalten der Hühner zeigt keinerlei Anzeichen einer akuten fosizität.
Beispiel 4
Dieses Beispiel zeigt das Verfahren sur Herstellung von Eristallen von i-laphthyl-H-methyloarbaiBat.
Sine Iiösuug von öarbaryl in Pol^äthjlenglykol wird nach der in Beispiel 1 beschriebenen Weise hergestellt» Mase lösung wird anschliessend in eisen £olb@n g@g@@a@n, der I^eitangswasaer enthält. Die Mischung wird g&t gerührt wiü. während einer Zeitspanne von 30 Minuten unter gelögentliclion Schütteln stehengelassen. Anschliessesid mrö dl© Hi@€&uiäg durch ein Filterpapier (Wfeataan Hr. 1) filtriert, worauf d©r Eückstand mit destilliertem Wasser solang© gevüsehs:n wirä» Ms sich kein weiterer Schausi m/üa bildet» wezm
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H -
Niederschlag gegossen wird, JEter medereohlag wird bei 55 °0 während einer Zeitspanne το» 24 - 30 Stunden la einem Ofen getrocknet.
jöer gemäaa diesem Beispiel hergestellte Oarbaryl-Hiedersohlag besitat eine ander® Qualität ale dl© bekannten Oarbaryl« Kristalle. Βλ© Kristalle sind klar und "flookig1», wobei das Volumen ungefähr das 2» bis 3~fa©he deü Tolusoene eines feinvermahlenen GOTbaryl^tsubes betragt, weloher von den Herste Hera geliefert wird. Wllirend sioh der Staub nloht ohne weiteres mit ¥&^0@r ml&Q&t9 -verteilt atoh das naoh der vorstehend gssobilderton Hathodn kargoisteilte Oarbaryl relativ einfach. Betraolit©t men dia ?®?bi»&ang mikroskopisoh, dann stellt man f@et„ daes die 'a,:-ista)la vollständig von den KrIo tall en varaoMeä^u eirtd; dl» beispielsweise duroh Auf- lüaen von QeatbzxyX Xn Asetoii oder DlmathylauliOacyd -and an-
zxb&zyla mit Wasser erhalten
werdeβ
Die naoh der Methode von B©.ippi*,l 4 gebildeten Kristalle besitaen eine extrem hohe Affinität fiö? die Baut, for die Haare sowie für Ffl«fiieejQ3isttDr.lal (beXspidlsveise Blätter oder dergleichen}» wa^, ^m^ aaok öaap.9 v&nn aiö© Aufstäubtmg auf die Oberfläe
'Das UY-Spelr^/.ci de hr/rgesSa'i > .:?-?
gen ®;Ι;πββ '" ;►·■ ·". ^%ύΥ> schen Wirkn. . - >. it &';·.!.
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geachildex'ten Metho?^ ^ jedooh genau demjeni~t Zms. Tmttm der biologi? t *,. !,%3 ie wi:cd folgender Ver~
·^ Habmsa
j -i 3 3 9 / 2 3 0 2
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a) eines Iabor-Toxisitätsversuohes und
b) in einem Yereuohstier-Zttohtungshaus unter Verwendung von Gorbaryl-Kristallen, die aus einer Lösung von ?olyathylenglykol ausgefällt «orden Bind.
Labor-Xoxisitätstestf Xeohnisohee Carboxyl 98
20 g/M2 reis
Oarbaryl-Irieteile, hergestellt genäse Beispiel ? 98 $
der toten Tiere nftoh *
1-2 5-5 6-10 10-20
12 abgetö- die Zahl tete Tiere,der toten deren Zahl Tiere versieh noch vielfacht verviel- sich facht
54 56
keine Küchenschaben
♦Geprüft mit einer fyrethrln-Zubereitung als Stimulans (stimulierende Wirkung von Pyrethrinen), wobei keine Küchenschaben während einer Zeitspanne von einigen Tagen anschliessend an die Beobachtungen festgestellt werden.
Bei der Durchführung eines Tests in einem TierajEtohtungahaus werden ähnliche Ergebnisse erhalten. Man kann eine gute Bekämpfung ereielen, wenn eine regelmässige Aufbringung erfolgt,
Wie durch die vorstehenden Beispiele geseigt wird, sind die erfindungsgemäss ersielten Vorteile saft!reich. Durch die Erfindung werden Carbaryl-Zubereitungen mit einer geringen Toxisitat und einem hohen Wirkungsgrad geschaffen. Die Zubereitungen werden von Tieren und Pflanzen gut vertragen. Ferner
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bedeutet die Fähigkeit, C&rbaryl su soluhillsieren, dass die bekanntem Synergietischen Mischungen aus Oarbaryl mit anderen Ineektleiden nunmehr mir Erzielung eines grösseren Wirkungsgrades verwendet werden können«
Beispiele für synergistlsohe Mischungen werden nachstehend angegebent
Beispiel 5
a) Oarbaryl-Sonsentrat 15 Jfc 66,7 £ 1OOO g
b) Plperonylbutylat 3,5 $ 52,5 g o) Folyäthylengl^kolphenylKther 2,5 t 37,5 g d) Äthylalkohol (absolut) 27,3 56 410 g
Diese Zubereitung bildet eine sehr wirksame synergistisohe Misohung.
Beispiel 6
a) Oarbaryl-Konsentrat 16 56 50 £ 8000 g
b) Piperonylbutflat 1,5 f> 240 g
o) HGK 264 (H-Oetylbieyolohepten-
dioarboxiäl( 1,0 i> 160 g
d) Batriumlaitzjläthersulfat 1,0 $ 160 g
e) Hethjlenohlorid 20 Ji 5200 g
f) Äthylalkohol (absolut) 26,5 * 4240 g
Die synerglstisohe Zubereitung kann sur Herstellung einer wirksamen Aerosol-Pormlierung verwendet werden, wobei eine Misohung aus Pluortrichlormethan und Difluordiohloreathaa als Treibmittel verwendet wird.
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Beispiel 7
a) Carbarjl-Ioneentrat 16 ft . 50 86 8000 g
b) Pip#ronjlbutylat ns* 240 g
o) MoKH 326 (Di-n-propyliso-
oinohomeronat) no * 160 g
d) Polyäthylenglykollauryläther 0,5 St 80 g
β) Äthylalkohol (abaalut) 47 Si 7520 g
a) OarDaryl-Σοηιβηtrat 15 * 66,7* 1000 g
b) Piperonylbutylat 2,0* 30 g
o) Pyrethrine 25 + 4,0 * 60 g
d) Äthoxyliertea RieinuBöl 3,0Si 45 g
β) Äthylalkohol (absolut) 24,3 * 365 g
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Claims (1)

  1. - 18 Patentansprüche
    1. Pestiaid-Konzentrat, dadurch gekennzeichnet, dass es bis su ungefähr 30 Gevichte-jt 1-Haphthyl-I-aethylcarl)ejBat, gelöst in Polyäthylengljkol und stabilisiert alt einer geeigneten Säure, enthält.
    2. Konsentrat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Polyäthjlenglykol ein Molekulargewicht swischen 200 und 6000 besitzt.
    3. Konzentrat nach Anspruch 2, daduroli gekennzeichnet, dass das Polyäthylenglykol ein Molekulargewicht von 300 besitzt.
    4. Konzentrat nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Säure aus Essigsäure, Milchsäure oder Phosphorsäure besteht.
    5. Konzentrat nach einem der vorhergehenden Ansprache, da* duroh gekennzeichnet, dass die Säure In einer Konsentration ▼on 0,1 - 15 Gewichts-^, bezogen auf die Zubereitung, vorliegt.
    6. Verfahren zur Herstellung von Kristallen von 1-Baphthyl-N-methyloarbamat, dadurch gekennzeichnet, dass das Carbamat in Polyäthylenglykol aufgelöst wird, das eine geeignete Stabilisierungssäure enthält, das gelöste Oarbamat aus der Lösung ausgefällt wird und die ausgefällten Carbainat-Kristalle ge-Bammelt werden. l
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das üarbamat aus der Lösung duroh die Zugabe von Wasser ausgefällt wird.
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    β. i-
    es aaofe eise» Verfahren hergestellt worden ißt,
    9. Yemendteig τβ»
    8 ale Beetisld.
    ;, d&dureh gakenaseiohaet, dase eisern der Ansprtiohe 6 oder 7
    dass sie Asspsfiohe 1-5 besteht» Verdfinmmgsiaittel
    10. Sestisid-iobereitimg, aus einem Xonsentrat gemSs« wobei dieses Eonsentrat i gelöst oder dispergiert ist
    11, PeetiBid-Zubereitnog naoh Acepniofe 10« dadurch gekanaseiolinet, dass das ITerdQsmuisgeaittel aus Wasser, oder Poljäthyleijglytail besteht.
    00S83S/2302
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