DE2009709A1 - Quaternare Ammonium und Phosphoniumthio cyana'e und ihre Verwendung als Beschleuniger fur Epoxyharze - Google Patents
Quaternare Ammonium und Phosphoniumthio cyana'e und ihre Verwendung als Beschleuniger fur EpoxyharzeInfo
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- C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
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Description
Patentanwälte
Dr. Ing. Walter Abitt · · '
Dr. Dieter F. Mort
Dr. Hans τ A. Erauns
Dr. Hans τ A. Erauns
8München36,Pienz«auerstr.2S · ,
2* März 1970
THE GENERAL !DIBE & RUBBER COMPANY
Akron, Ohio / USA
Akron, Ohio / USA
Quaternär θ Ammonium- und Phosphoniumthiocyanate und ihre Verwendung als Beschleuniger für Epoxyharze
Die vorliegende Erfindung betrifft quaternäre Ammonium- und
Phosphoniumthiocyanate. Es wurde gefunden, daß diese Verbindungen die Härtung von Epoxy-amin- oder Epoxy-anhydrid-Systemen
wirksam beschleunigen· Da diese Verbindungen frei von Protonen sind, sind sie besonders brauchbar für Epozy-Anhydrid-Klebstoffe.
Diese Beschleuniger können auch in Verbindung mit bekannten Beschleunigern, wie tertiären Aminen,
verwendet werden.
Epoxyharz-Zusammensetzungen werden allgemein in der Technik
für ein· Vielzahl von Anwendung benutzt. Die Verwendung der·
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artiger Zusammensetzungen als Klebstoffe oder Bindemittel ist umfassend. Wenn die Zusammensetzungen so formuliert sind,
daß sie harte oder halbharte gehärtete Produkte ergeben, so finden sie weite · Anwendung bei der Bildung verstärkter
Kunststoffe und bei der Herstellung geformter Laminate, z.B. zur Herstellung von Automobilverdecken, Schutzhauben,
Bootsdecke, Tabletts, Gebäudeverkleidungen, Höbelteilen, Klebstoffen, Überzugszusammensetzungen und dergl. Obwohl
die vorliegende Erfindung auf die Verwendung in Verbindung mit allen bekannten Epoxyharz-Zusammensetzungen ausgerichtet
ist ι ist sie besonders zur Herstellung hochschlagfester
harter und halbharter Produkte geeignet.
Sie Verwendung von Epoxyharz-Zusammensetzungen umfaßt die
Umsetzung mit Vernetzungsmitteln, um die Härtung einer flüssigen oder halbfesten Epoxyharz-Zusammensetzung zu einer
endgültigen, beständigen und festen Struktur zu bewirken. Pur diesen Zweck Bind zahlreiche Materialien vorgeschlagen
und getestet worden, und es wird eine Vielzahl verschiedener Mittel technisch zur Härtung von Epoxyharzen verwendet. Eine
Hauptklasse von Härtungsmitteln sind die primären und sekundären
Amine (vergl. "Epoxy Resins" von lee and Neville, McGraw-Hill Book Company, Inc., New York, (1957)). Die
Härtung von Epoxyharzen mit primären oder sekundären Aminen, z.B. mit Diäthylentriamin, bringt durch Umsetzung mit dem
Amin die öffnung dea 1,2-Epoxyringes mit sich, wobei ein
Aminoalkohol gebildet wird« Eine andere Klasse von Härtungsmitteln umfaßt die Carbonsäureanhydride. Obgleich diese
Härtungemittel gehärtete Harze der gewünschten Zähigkeit und Beständigkeit gegenüber mechanischen und thermischen
Schocks liefern, besitzen, sie Nachteile bezüglich der technischen
Verwendung, da sie unerwünscht lange Zeiten oder erhöhte Temperaturen für die Vervollständigung der Härtung benötigen.
Demgemäß wäre ea vorteilhaft, zugängliche Materia-
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lien und Verfahren zu besitzen, durch welche die wünschenswerten Merkmale, die mit der Verwendung von primären und sekundären Aminen oder Anhydriden als Härtungamittel für
Epoxyharz-Zusammehsetzungen verbunden sind, durch Beschleunigung der Härtungsgeschwindigkeit dieser Mittel verbessert
werden könnten, ohne andere wünschenswerte Eigenschäften oder Merkmale der gehärteten Epoxyharze nachteilig zu beeinflussen.
Die Härtung von Epoxyharzen kann mit den verschiedensten Beschleunigern oder Katalysatoren beschleunigt werden. Es
sind tertiäre Amine, Aminsalze, quaternäre Ammoniumsalze oder Anhydride für die Verwendung mit Epoxyden beschrieben
.worden, die mit bestimmten cyclisch substituierten Imidazolengehärtet werden sollen, vergl. USA-Patent Nr.
3 438 937. Man kann eine metall-organische Verbindung, ein
saures Alkylphosphat, ein'tertiäres AmIn, ein quaternäres
Ammoniumsalz oder ein Phosphin verwenden, um die Umsetzung zwischen einer Dicarbonsäure und einem cycloaliphatischen
Acetalpolyepoxyd zu katalysieren, damit ein schmelzbares
Produkt gebildet wird, das durch weitere Umsetzung mit polyfunktionellen Aminen, Polyamiden, Säuren und Säureanhydriden, Bortrifluoridätherat usw. in ein nicht-schmelzbares Produkt übergeführt werden kann, wie es in der USA-Patentschrift Nr. 3 438 849 dargestellt ist. Amine, Harnstoff -Pormaldehydhar ze, Isocyanate, Isothiocyanate,
Anhydride, Polyphenole und "Priedel-Crafts"-Kataly8atoren
Bind als Katalysatoren zur Härtung von Epoxydharzen bekannt, die ein Lacton als ein Mittel zum Geschmeidigmachen (Plexibilisierungsmittel) enthalten, vergl. USA-Patent Nr.
3 203 920. Amine und quaternäre Ammoniumverbindungen werden
verwendet, um die Reaktion'zwischen Cyanursäure und Epichlorhydrin zu katalysieren, zu welchen anschließend ein
Polyepoxyd hinzugefügt wird, worauf eine Dehydrohalogenierung stattfindet und eine Reinigung vorgenommen wird, ua
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Triglyoidylisocyanurat im Gemisch mit Polyepoxyd zu liefern.
Die entstandene Mischung kann mit Polyaminen oder Anhydriden gehärtet werden, vergl. USA-Patent Nr. 3 351 673. Wie im
Falle der Amin- und Anhydridhärtung von Epoxyharzen schließt
die Härtung die Verwendung von Agentien mit einer Vielzahl funktioneller Gruppen ein, wobei solche polyfunktionellen
Härtungsmittel in ausreichender Menge verwendet werden, so daß eine durchgreifende Vernetzung der Epoxyverbindung stattfindet.
Der Beschleuniger wird in geringen Mengen verwendet und dient nicht so sehr als Vernetzungsmittel für die
Epoxyverbindung sondern vielmehr zur Beschleunigung des Härtungsprozesses, der mit den polyfunktionellen Härtungsmitteln stattfindet, obgleich er auch während der Härtung
an das Harz gebunden werden kann.
Ein Hauptgegenetand der vorliegenden Erfindung ist die Beschleunigung
der Härtung von Epoxyharz-ZuBammensetzungen Bit primären oder sekundären Aminen oder Anhydriden. Wei
tere Gegenstände der vorliegenden Erfindung sind:
1. Neue katalysierte Epoxyharz-Zusammensetzungen, die primäre
oder sekundäre Amine oder Anhydride als Härtungsmittel enthalten, jedoch erhöhte Härtungsgeschwindigkeit
besitzen, welche eine rasche Härtung der Zusammensetzungen bei relativ niedrigen Temperaturen gestatten.
2. Neue Verfahren zur Beschleunigung der Härtung von Epoxyharzen
mit primären und sekundären Aminen oder Anhydriden.
3. Mitteilung über eine neue Klasse von Beschleunigern oder
Katalysatoren, die bei Härtungsoperationen von Epoxyharzen mit Aminen verwendet werden»
4· Neue katalysierte Epoxyharz-Zusaxnssensetzungen eines harten
oder halbharten Typs, die zur Bildung harter und Bchlagfester GefUge befähigt sind, die zur Herstellung
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verstärkter Kunststoffgegenstände und zur Herstellung geformter
Laminate brauchbar sind.
Andere Gegenstände und der weitere Bahmen der Anwendbarkeit
der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Beispielen.
Die vorstehend erwähnten Gegenstände der vorliegenden Erfindung
werden teilweise dadurch verwirklicht, daß man Epoxyharz-Zusammensetzungen
bildet, die als Härtungsmittel entweder ein primäres oder sekundäres Amin oder ein Gemisch davon
oder ein Anhydrid und als Beschleuniger für die Härtung der harzartigen Zusammensetzung mit einem derartigen Härtungsmittel
eine geringere Menge, die ausreicht, um die Härtung des Epoxydes zu beschleunigen, einer quaternären
Ammonium und/oderPhosphoniumthiocyanatverbindung enthalten. Das primäre oder sekundäre Amin kann zwei oder mehrere
Aminogruppen enthalten. Ebenso kann das Anhydrid mehr als einen Anhydridring besitzen. Die aktive Epoxykomponente
der harzartigen Zusammensetzungen kann eine Epoxyverbindung
sein, die für diesen Zweck als brauchbar bekannt ist, vorteilhafterweise werden jedoch lineare, polymere Glycidylpolyäther
mit im Durchschnitt mehr als einer 1,2-Epoxygruppe pro Molekül als aktive Epoxykomponente verwendet.
Die quaternären Ammonium- und Phosphoniumthiocyanate der vorliegenden Erfindung besitzen die allgemeine Formel:
(X) (SCN)n, in der X die Gruppen R11Q oder R,Q (R1QR2^m R be~
deutet, Q Stickstoff oder Phosphor bedeutet, R aus der Gruppe
der acyclischen, alicyclischen und cyclischen Kohlenwasserstoffreste mit nicht mehr als 18 Kohlenstoffatomen und einer
freien Valenzbindung gewählt wird, R1 gleich R ist, jedoch
zwei freie Valenzbindungen besitzt, m eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist und η eine Zahl gleich der Ladungszahl von X ist.
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Wenn R Äthyl und R« Äthylen ist, so werden e.B. die folgenden
Verbindungen erhalten:
[(C2H5)4N]+ (SCN)~, ((G2H5)4P)+ (SCN)"»
[(C2H5J5NC2H4NCC2H5J5]2+ (SCN)2" und
H5)3]2+ (SCN)2".
In der obigen Formel kann R einen Methyl-, Äthyl-, Propyl-,
Isopropyl-, Butyl-, iBobutyl-, Neopentyl-, Amyl-, Hexyl-,
5-Methylhexyl-, Isohexyl-, Heptyl-, Octyl-, Isooctyl-,
Nonyl-, Decyl-, Dodecyl- oder Octadecylrest sein; ein
Vinyl-, Allyl-, 1-Butenyl- oder 9-Octadecenylrest; ein
Cyclopropyl-, Cyclobutyl-, Cyclopentyl-, 2-Cyclopenten-i-yl-,
Cyclohexyl-, 2,4— Cyclopentadien-1-yl-, Cycloheptyl- oder
Cycloootylrest; ein Phenyl«, Tolyl-, Cumenyl-, Naphthyl-,
Benzyl-, Cinnamyl-, Phenäthyl-, Styryl- oder Diphenäthylrest oder ein Phenylcyclohexyl-, Cyclobenzyl-, Methylcyolohexyl-,
Cyolohexylphenyl-, Cyclopentylbutylrest und ebenso
acyclische, alicyclische und cyclische Reste und dergl.
und Gemische davon darstellen·
R* hat die gleiche Bedeutung wie R, mit der Ausnahme, daß
die Reste zwei freie Valenzbindungen besitzen, wie Methylen, Äthylen, Propylen, Tetramethylen, Äthyläthylen, Pentamethylen,
Hexamethylen, Vinylen, Propenylen, 4-Propyl-2-pentenylen,
Cyclopentyliden, 1,3-Cyclopentylen, 3-Cyclohexen-1,2-ylen,
Phenylen, Propylen, Tolylen, Xylylen, Diphenylen und ähnliche acyclische, alicyclische und
cyclische Reste und dergl· und Gemische dieser Reste. Die Reste R und R! können gleich oder verschieden sein.
Beispiele für einige dieser quaternären Ammonium- oder
Phosphoniumthiocyanate sind (einschließlich Gemische davon)
:
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Benzyltrimethylammonium-thiocyanat,
Phenyltripropylammonium-thiocyanat, Cyclohexyltriamylammonium-thiocyanat,
Phenyldimethylbutylammonium-thiocyanat, Tetramethylammonium-thiocyanat,
Tetracyclobutylammonium-thiocyanat, l
1,2-Xthylen-bis-dimethyl-n-butylaimnoniumdithiocyanat,
Tetra-n-butylammonium-thiocyanat, Octadecyl-tri-n-butylammonium-thiocyanat,
Methyl-tri-cyclohexylammonium-thiocyanat,
Tetraäthylammonium-thiocyanat, Tritolyl-i-butenylammonium-thiocyanat,
Didecyldibenzylammonium-thiocyanat, Triallyl-n-butylammonium-thiocyanat,
1^-Propylen-bis-di-n-butylhexylammonium-dithlocyanat,
Tetrahexylpho sphonium-thiocyanat,
Benzyl-tri-n-butylphosphonium-thiocyanat,
Dimethyl-dicyclohexylphoBphonium-thiooyanat,
Tetra-n-butylphosphonium-thiocyanat.
Neben diesen oder anderen brauchbaren polyfunktionellen
Amino- oder organischen Säureanhydridverbindungen als Härtungsmittel enthalten die katalysierten Epoxyharz-Zusaminensetzungen
der vorliegenden Erfindung vorteilhafterweise etwa 0,01 bis 18 Gew.-!Delle der Thiocyanatverbindung pro
100 Gew.-Teile aktive Epoxykomponente der harzartigen Zusammensetzung.
Innerhalb des angegebenen Bereiches werden relativ große Mengen des Thiocyanates zur Herstellung dünner
Teile, Filme oder Laminate verwendet. Geringe Mengen des Thiocyanates werden verwendet, wenn dicke Teile gegossen
werden sollen, geformt werden usw. wie bei einer Einkapselung, aufgrund der großen Wärmemenge, die bei der exothermen
Reaktion erzeugt wird, oder wenn die ZuaammeneetEung oder das
Laminat erhitzt wird.
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Die neuen quaternären Ammonium- und Phoaphoniumthiocyanate
der vorliegenden Erfindung können nach verschiedenen Methoden hergestellt werden. Beispielsweise kann ein quaternäres
Ammoniumalkoholat in einem geeigneten Lösungsmittel mit einem Alkalithiocyanat unter Entfernung des gebildeten
Alkoholates oder Alkoholea umgesetzt werden· Ein tertiäres
Anin kann mit einem organischen Halogenid unter Bildung
eines Aminsalzes umgesetzt werden, welches dann durch Umsetzung
mit einem Ammonium- oder Alkalialkoholat in das quaternäre Ammoniumalkoholat überführt wird und weiter mit
Alkalithiooyanat umgesetzt wird. Die Phosphoniumverbindung kann hergestellt werden, indem man ein quaternäres Phosphoniumhydroxyd
mit einem Ammoniumthiocyanat umsetzt und das Reaktionsprodukt abtrennt, indem man Ammoniak und Wasser
im Vakuum entfernt. Es können auch andere Methoden zur Herstellung der Thiocyanate verwendet werden. Es werden
vorzugsweise verträgliche lösungsmittel verwendet, um die Temperatur zu kontrollieren und das Vermischen zu verbessern.
Die Heaktionsteilnehmer können erhitzt werden, um die
Reaktion zu beschleunigen. Die Umsetzungen können auch gewünscht
enf al Is unter einer inerten oder nicht-reaktionsfähigen
Atmosphäre durchgeführt werden.·
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne
sie jedoch einzuschränken.
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Beispiel 1
Beispiel 1
300 ml Methylcellosolv, 101,16 g Tri-n-butylphosphin»und
63,3 g Benzylchlorid wurden vermischt und in einem Reaktionsgefäß
gerührt, wobei die Temperatur ohne zu Erhitzen langsam auf 720G anstieg. Die Mischung wurde dann 5 Stunden
lang bei einer Gefäßtemperatur von 128/1290O am Rückfluß gekocht.
Nach dem Abkühlen auf 60°0 gab man anteilweise 110 g einer 25 jtigen methanolischen Lösung von Natriummethylat
in das Reaktionsgefäß und rührte die Mischung t Stunde lang bei 80 bis 850C. Aus der Lösung fiel Natriumchlorid
aus. Nach dem Abkühlen auf 500C gab man 40 g
Ammoniumthiocyanat in zunehmenden Anteilen in das Reaktionsgefäß. Der Inhalt wurde dann 3 Stunden lang bei einer
Gefäßtemperatur von 850C erhitzt, wobei man Ammoniak entweiohen
ließ. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur und Stehen über Nacht wurde das ausgefallene NaCl abfiltriert
und mit Methanol gewaschen. Die vereinigten Piltrate wurden im Vakuum destilliert;bis zu einer Gefäßtemperatur von 900C
unter 1 mm Hg Druck und zur Entfernung aller Lösungsmittel .
2 Stunden lang bei 80 bis 900C unter diesem Vakuum gehalten·
Der Rückstand war ein viskoses öl. Ausbeute 168 g· Es kristallisierte, nachdem es einige Tage gestanden hatte.
Nach dem Umkristallisieren aus Wasser schmolz das Produkt bei 75 bis 760C.
Analyse s
. · ·■; N S
ber.x 4,25 - 9,73 l·
gef.: 4,15 8,80 # 4,07 8,82 1*
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Beispiel 2
Zu 166,8 g einer 40 ^igen methanolisehen Lösung von Benzyltrimethylammoniummethylat gab man in einem Reaktionsgefäß
unter Rühren 29 g Ammoniumthiocyanat· Die Lösung wurde auf 600C erhitzt, wobei sich Ammoniak entwickelte. Nach 90 Minuten bei dieser Temperatur ließ man die Lösung sich abkühlen und entfernte das Methanol im Vakuum (1 mm Hg) bei
bis eu 3O0C Gefäßtemperatur· Die im Kolben hinterbliebene
rohe Pestsubstanz wog 80 g. Nach dem Umkristallisieren aus Isopropanol besaß sie einen Schmelzpunkt von 121/1220C.
Analyst:
| N | 45 | S | ,38 | i. | |
| ber.: | 13, | 45 | 15 | ,48 | t |
| gef.x | 13, | 44 | 15 | .40 | |
| 13, | 15 | ||||
Beispiel 3
1,2-Äthylen-bis-dimethyl-n-butylammonium-thiocyanat
116 g N^^SN'-Tetramethyläthylendiamin, 300 g Methylcello solv und 274 g n-Butylbromid wurden in einem Reaktionsgefäß 48 Stunden lang am Rückfluß gekocht. Die Gefäßtemperatur betrug 1260C. Man ließ den Inhalt abkühlen und entfernte
das Lösungsmittel im Vakuum bei bis zu 750C Gefäßtemperatur
und 0,3 mm Druck (Hg). Das zurückbleibende Produkt wurde fest und wurde in 300 cnr Methanol gelöst. Dann gab man
435 g einer 25 ?6igen Katriummethylatlösung in Methanol zu
dem Reaktionsgefäß hinzu und die Temperatur stieg auf 300C
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an. Man gab 156 g Ammoniumthiocyanat in das Reaktionsgefäß und kochte die Reaktionsmischung 48 Stunden lang am Rückfluß,
Das Methanol wurde im Vakuum bei einer Gefaßtemperatur bis
zu 7O0C und 0,2 mm Druok (Hg) entfernt. Der feste Rückstand
wurde in 1 Ltr. Isopropanol zum Rückfluß erhitzt, heiß vom Natriumbromid abfiltriert und der Abkühlung überlassen. Der
kristalline Niederschlag wurde abfiltriert, mit Isopropanol gewaschen und getrocknet* Ausbeutet 175 g, Fp ■ 117/119 C.
Analyset -
* N S ... ■■..
ber.t 16,20 18,50 £
gef.i 15,07 17,46 * 14,91 17,46 *
Beispiel 4 *
Triallyl-n-buty!ammonium-thiocyanat
137 g Triallylamin und 137 g n-Butylbromid wurden in 300 cn
MethylcelloboIv 13 Stunden lang in einem Reaktionsgefäß am
Rückfluß gekocht. Nach dem Abkühlen auf 50° wurde Vakuum an gelegt und das Lösungsmittel bei einer Gefäßtemperatur von
bis zu 550C entfernt. Das zurückbleibende Produkt war eine
bräunliche, viskose Flüssigkeit und wog 260 g. Es wurde in
250 cm·5 reinem Methanol gelöst, dann gab man 217 β einer
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Τ Q 980 97 2.2 10
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25 #igen Lösung von Natriummethylat in Methanol in das Reaktionsgefäß
und rührte die Mischung 20 Minuten lang. Zur Mischung gab man 77 g Ammoniumthiocyanat und erhitzte auf
Rückflußtemperatur bis die Ammoniakentwicklung aufgehört hatte. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurde der Inhalt
filtriert, um Natriumbromid zu entfernen. Das Piltrat
wurde im Hochvakuum bei einer Gefäßtemperatur von bis zu 400C vom Lösungsmittel befreit. Das viskose Reaktionsprodukt
wurde abfiltriert und wog 180 g.
Analyse ι
N S .,.
ber.: 11,11 12,30 1·
gef.: 11,61 14,16 i» 11,90 14,18 1*
Beispiel 5
100 g einer 25 folgen wäßrigen Tetraäthylammoniumhydroxydlösung
wurden mit 13 g Ammoniumthiocyanat in einem Reaktionsgefäß vermischt und in einem Wasserbad 1 Stunde lang bei
550C erhitzt. Das Wasser wurde dann im Hochvakuum bei bis
zu 1000C Wasserbadtemperatur aus der Reaktionsmischung ent·
fernt. Das zurückbleibende Produkt war kristallin und wog 31 g. Es schmolz nicht bei Temperaturen bis zu 255/2600C,
wo ee eioh zu zersetzen begann.
| Analyse: | ber. | : | 14 | • | N | 17 | S |
| gef. | t | 14 | ,89 | 16 | ,OO | ||
| 14 | ,56 | 16 | ,59 | ||||
| ,57 | .56 | ||||||
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Beispiel 6
88 ml einer 1 molaren lösung von Tetra-n-butylammoniumhydroxyd
in. Wasser wurden mit 6,7 g Ammoniumthiocyanät in einem Reaktionsgefäß vermischt. Es entwickelte sich
Ammoniak und die Mischung wurde 1 Stunde lang bei 50 bis 550C erhitzt. Es schied sich ein gelbes öl ab· Die untere
wäßrige Schicht wurde abgetrennt und die obere ölige Schicht wurde mit einer geringen Menge Wasser gewaschen.
Das ölige Produkt wurde damn unter Hochvakuum in einem heißen Wasserbad (9O0O) zur Entfernung des gesamten Wassers
erhitzt. Das zurückbleibende Produkt kristallisierte und besaß einen Schmelzpunkt von 125/1260C» Es war teilweise
in Wasser löslich. Ausbeute: 13 g.
Analyse:
N ' S
ber.: 9,32 . 10,65 1·
gef.: 9,39 10,24 $
8,29 10,22 i>
Zu 137 g einer 40 ?Sigen wäßrigen Tetra-n-butylphosphoniumhydroxydlösung
in einem Reaktionsgefäß gab man unter Rühren 17 g Ammoniumthiocyanat. Es trat geringe Wärmebildung auf.
Dann schied sich ein flüssiges Produkt ab und es entwickelte sioh Ammoniak. Die Reaktionsmischung wurde in einem Wasserbad
1 Stunde lang bei 500C erhitzt. Die obere Schicht wurde
abgetrennt, mit Wasser gewaschen und im Hochvakuum auf
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bis 450C erhitzt» um das Wasser zu entfernen. Das Produkt
kristallisierte nach dem Abkühlen und wog 77,5 g. Es war in Benzol, Alkoholen und Aceton löslich. Das wachsartige Produkt erwelohte bei 300C und verflüssigte eioh langsam.
Analyses (
| 4, | N | |
| ber.: | 4, | 42 |
| gef.t | 62 | |
4.57
Beispiel 8
Tetramethylammonium-thiocyanat
380 g einer 24 ^igen Lösung von Tetramethylammoniumhydroacyd
in Methanol in einem Reaktionsgefäß wurden mit weiteren 100 cm Methanol verdünnt und man gab in zunehmenden Anteilen 76 g Ammoniumthiocyanat hinzu. Es entwickelte sich
Ammoniak und die Temperatur ging auf 300C über· Es bildete
sich ein weißer Niederschlag und der Inhalt wurde in einem Wasserbad 1 Stunde lang erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde der
Niederschlag abfiltriert und ein Teil davon aus Methanol umkristallisiert. Er begann sich bei ungefähr 2600C zu zersetzen, war jedoch bei 3000C noch nicht geschmolzen. Aus
der Methanollösung wurde nach der Entfernung des Lösungsmittels im Vakuum noch mehr Produkt gewonnen. Die Ausbeute
war nahezu quantitativ. Die Verbindung war in Wasser löslich, schwierig löslich in heißem oder kaltem Isopropanol aber
leioht löslich in Methanol bei 600C.
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Beispiel 9
16 g Methyl-endomethylen-tetrahydrophthalsäureanhydrid wurden in einem Polyäthylenbecher auf 1000C erhitzt, dann gab
man 1 g Tetramethylammonium-thiocyanat hinzu und hielt 30 . ' Minuten lang bei 1000C. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden 20 g Epon 828 [ein flüssiges Polyepoxyd (ein
Epichlorhydrin-bis-phenol-A-Kondensationsprodukt) mit einer
Farbe bei 250C (nach Gardner) von 12 (max), einem Epoxydäquivalent von 175 bis 210, einem Durchschnittsmolekulargewicht von 350 bis 400 und einer Viskosität von etwa 5 000
bis 16 000 Centipoise bei 250CJ dazugemischt und die Mischung in einen Ofen bei 1000C gestellt. Sie Gelzeit betrug
27/29 Minuten« Shore-Härte D: 97.
Beispiel 10
Eine Mischung aus 16 g Methyl-endomethylen-tetrahydrophthalsäureanhydrid und 1 g Tetra-n-butylammonium-thiocyanat wurde
5 Minuten lang bei 1000C in einem Polyäthylenbecher vorerhitzt, dann wurden 20 g Epon 828 (vergl. Beispiel 9) nach
dem Abkühlen hinzugefügt und die Mischung wurde bei 1000C
gehärtet. Die Gelzeit betrug 28/30 Minuten. Shore-Härte Dt
Beispiel 11
20 g Epon 828 (vergl. Beispiel 9) und 16 g Methyl-endomethylen-tetrahydrophthalsäureanhydrid wurden vermischt und
in einem Polyäthylenbecher auf 1000C erhitzt. Zur heißen
Mischung gab man dann 1 g Tetramethylammonium-thiocyanat und härtete bei 1000C. Die Gelzeit betrug 18/20 Minuten.
Shore-Härte D: 97* Wenn 1*g Tetraäthylammonium-thiocyanat
unter den gleichen Bedingungen als Beschleuniger verwendet
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wurde, so betrug die Gelzeit 16 bis 18 Minuten, Shore-Härte Di
97· 1 g Tetrabutylammonium-thiocyanat liefert unter den gleichen
Bedingungen ein Produkt mit einer Gelzeit von 21 bis 23 Minuten und einer Shore-Härte D von 97,
Bei den in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellten Beispielen
wurden die Beschleuniger gewöhnlich bei Raumtemperatur zur Mischung des Epoxyharzes und des Anhydrides hinzugefügt
und sorgfältig vermischt· Einige Beschleuniger wurden in die vorerhitzte Epoxy- oder Anhydridkomponente eingemischt,
um eine raschere Auflösung zu erreichen. Die festen Beschleuniger wurden vor der Zugabe fein gemahlen. Im Falle
des Epoxy-Aminharzsystemes wurde der Beschleuniger zuerst in das Epoxyharz eingemischt und danach das Aminhärtungsmittel
zugefügt. Für diese Beispiele wurden Polyäthylenbecher verwendet.
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0 9809/2 210
βϊ-532-ϊ
IABELLE
Bei- Epon 828 Anhydrid Beschleuniger
spiel (vergl. (vergl. (vergl, linien)
Beispiel 9) unten)
Gel-Zeit
| 12 | 20 | g | 16 | g | MNA | kein | bei 1200C - 16 Stunden |
| 13 | 20 | g | 16 | g | MNA | kein quaternäres Thiocyanat, 0,1 g BDMA |
bei 1000C - 130 Minuten |
| H | 20 | g · · | 16 | g | MNA | 1 g BTAT | bei 1000C - . 30/32 Min. |
| 15 | 20 | β | 16 | g | MNA | 0,5 g BTAT | bei 1000C - 50/55 Min. |
| 16 | 20 | β . | 16 | g | MNA | 0,5 g BTAT, 0,1 g BDMA . |
bei 10O0C - 41 Minuten |
| 17 | 20 | β | 16 | g | MNA | 1 g TMAT | bei 1000C - 30/32 Min. |
| 18 | 20. | g | 16 | g | MNA | 0,5 g TMAT | bei 1000C - 45/47 Min. |
| 19 | 20 | g | 16 | g | MNA | 0,24 g TMAT | bei TOO0C - 65/68 Min. |
| 20 | 20 | g | 16 | g | MNA | 0,1 g TMAT | bei 1000C - 80/85 Min. |
| 21 | 20 | g | 16 | g | MNA | 1 g TBAT | bei 1000C - 39/40 Min. |
| 22 | 20 | g | 16 | g | MNA | 0,5 g TBAT | bei 10O0C - 48/50 Min. |
| 23 | 20 | g | 16 | β | MNA | 0,25 g TBAT | bei 1000C - 80 Minuten |
| 24 | 20 | g | 16 | g | MNA | 0,1 g TBAT | bei 10O0C - 130 Minuten |
| 25 | 20 | g | 16 | g | MNA | 0,1 g TBAT, 0,1 g BDMA |
bei 1000C - 58 Minuten |
| 26 | 20 | g | 16 | g | MNA | 1 g TEAT | bei 1000C - 39/40 Min. |
| 27 | 20 | g | 16 | g | MNA | 0,5 g TEAT | bei 1000C - 40 Minuten |
- 17 -
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OT-532-F
AS
Fortsetzung der TABELLE:
Bei- Epon 828 Anhydrid spiel (vergl. (vergl, Beispiel 9) unten)
20 g
28
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
20 g
16 g MNA 16 g MNA 16 g MNA -16 g MNA 16 g MNA 16 g MNA
16 g MNA 16 g MNA 16 g MNA
16 g MNA 16 g MNA 16 g MNA 16 g MNA 16 g MNA
16 g MNA 16 g MNA Beschleuniger
(vergl, unten)
(vergl, unten)
0,25 g TEAT
0,1 g TEAT
0,1 g TEAT
0,1 g TEAT,
0,1 g BDMA
0,1 g BDMA
g TABT
0,5 g TABT
0,1 g TABT
0,5 g TABT
0,1 g TABT
0,1 g TABT,
0,1 g BDMA
0,1 g BDMA
g EDAT
kein
kein
g BTPT
g BTPT
g TBPT
g TBPT
g BTPT
g TBPT
g TBPT
g TMAT
(nur teilweise
gelöst)
g TEAT
g EDAT
g EDAT
Gel-Zeit'
bei 1000C 75 Minuten
bei 1000C 140 Minuten
bei 1000C 95 Minuten
bei 1000C . 40 Minuten
bei 1000C 58/60 Min.
bei 1000C 110/120 Min.
bei 1000C 85/90 Min.
bei 1000C 38/42 Min.
nicht gehärtet nach 6 Wochen bei 560C
bei 560C 3,3 Stunden
bei 560C 6-7 Stunden
bei 560C 5,5 Stunden
bei 10O0C 27/29 Min.
bei 560C 5 Stunden
bei 560C 2,2 Stunden
bei 560C 6-7 Stunden
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GT-532-P
Fortsetzung der TABELLE;
Bei- Epon 828 Anhydrid Beschleuniger spiel (vergl. (vergl. (vergl. unten)
Beispiel 9) unten)
Gel-Zeit
| 44 | 20 | g | 5,8 | β | SGA | 0,1 | g BTAT | bei fOO°C - 54/57 Minuten |
| 45 | 20 | g | 5,8 | β | SGA | 0,05 | g BTAT | bei 1000C - 120/125 Min. |
| 46 | 20 | g | 5,8 | g | SGA | 0,25 | g BTAT | bei 1000C - 40/41 Min. |
| 47 | 20 | g | 5,8 | g | SGA | 0,5 | g BTAT | bei 1000C - 27/28 Min. |
| 48 | 20 | g | • 5,8 | g | SGA | 0,75 | g BTAT | bei 1000C - 24 Minuten |
| ♦9 | 20 | g | 5,8 | g | SGA | 1,0 | g BTAT | bei 10O0C - 12 Hinuten |
| Epon | 828 | Am in | g | BETA | Beschleuniger | Gel-Zeit | |
| 50 | 18 | g | 1,6 | g | SETA | kein | bei 250C - 70 Minuten |
| 51 | 18 | g | 1.6 | g | SETA | 2 g BTAT | bei 250C - 25 Minuten |
| 52 | 18 | g | 1,6 | g | SETA | 2 g TMAT | bei 250C - 35-40 Minuten |
| 53 | 18 | g | 1,6 | 2 g BTPT | bei 250C - 17-18 Minuten |
||
MNA s Methylendomethylen-tetrahydrophthalsäureanhydrid
DGA = Diglycolsäureanhydrid
BDMA = Benzyldimethylamin
BTAT = Benzyltrimethylammonium-thiocyanat
TMAT = Tetramethylammonium-thiocyanat
EDAT a 1,2-Äthylen-bis-dimethyl-n-butylainiQonium-thiooyanat
TBAT = Tetra-n-butylammonium-thiocyanat
TEAT s Tetraäthylammonium-thiocyanat
TABT = Triallyl-n-butylammonium-thiocyanat
BTPT as Benzyl-tri-n-butylphosphonium-thiocyanat
TBPT β Tetra-n-butylphosphonium-thiocyanat
SETA β Siäthylentriamin
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7009709 XO
5T-532-F
DISKUSSION DER DETAILS:
Der Erfolg der vorliegenden Erfindung ist darauf zurückzuführen,
daß bestimmte Thiocyanate gefunden wurden, die obwohl sie selbst als Härtungsmittel für Epoxyharze unwirksam sind,
die Härtung von Epoxyharzen durch Amine und Anhydride stark beschleunigen. Es wurde weiterhin gefunden, daß durch
Variation der Konzentration oder chemischen Struktur der Thiocyanatverbindungen die Beschleunigung modifiziert und
gesteuert werden kann.
Jede primäre oder sekundäre Polyaminoverbindung, von der bekannt
ist, daß sie für die Härtung von Epoxyharzen brauchbar ist, wird in die Verwendung als Härtungsmittel für die neuen
katalysierten Epoxyharz-Zusammensetzungen einbezogen. Zahlreiche Beispiele für derartige Verbindungen können in der
technischen Literatur und in den mit Epoxyharzen befaßten Patenten gefunden werden (vergl. "Epoxy Resin«?11 by Skeist,
Reinhold Publishing Corp., New York, 1958 und "Epoxy Resin Technology", Bruins, Interscience Publishers, New York,
1968). Zu Beispielen für Polyaminoverbindungen, die vorteilhafterweise
zur Herstellung der neuen katalysierten harzartigen Zusammensetzungen verwendet werden können, gehören:
Diäthylentriamin, Diäthylaminopropylamin, Tetraäthylenpentamin,
Triäthylentetramin, H-(2-Hydroxypropyl)-äthylen~ diamin, Polyäthylenimin, 1,6-Hexamethylendiamin, Bis-hexamethylentriamin,
1, 3~Diamino-2-propanol, N-(Hydroxypropyl) -Diphenyl
endiamin, Tris-4-piperidylcyclohexan, Bis-cyanoäthyldiäthylentriamin,
Phenylendiamin, 4,4f-Methylendianilin,
Polyoxypropylendiamine (MW 300 - 3 500), N-Steary!hexamethylendiamin
, aminhaltige Polyamidkondensationsharze (Versamide), Benzidin, 3-Äthoxybenzidin und 2,4-,6-Trie-
aminomethylphenol und dergl. und Gemische derselben«
- 20 -
'098Q9/2210
GT-532-F
Die Aminhärtungsmittel werden in Mengen verwendet, die dem Fachmann bekannt sind, die zur Erreichung der gewünschten
Vernetzung und/oder Härtung des Epoxydharzes erforderlich sind. Im allgemeinen werden sie in etwa stöchiometrischem
Verhältnis zum flüssigen Epoxydharz verwendet, gewöhnlich in Mengen von weniger als 15 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile
Epoxyd, vorzugsweise von etwa 4 bis 12 Gew.-Teilen Aminhärtungsmittei
pro 100 Gewt-Teile Epoxydharz.
Ebenso können die organischen Carbonsäureanhydride, die auf
dem Fachgebiet als brauchbar für die Härtung von Epoxydharzmaterialien bekannt sind, in der Praxis der vorliegenden
Erfindung verwendet werden. Zu Beispielen für derartige Anhydride gehören die Anhydride der folgenden Säuren:
Diglycolsäure, Maleinsäure, Chlormaleinsäure, Methylmaleinsäure, Succinsäure, Methylsueeinsäure, Dodecenylsuccinsäure,
Octylsuccinsäure, Methylensuccinsäure (Itaconsäure),
Endomethylen-tetrahydrophthalsäure, Methyl-endomethylentetrahydrophthalsäure,
"Chlorendicacid", Tricarballylsäure, Trimellitsäure, Pyromellitsäuredianhydrid, Phthalsäure,
Tetrahydrophthalsäure, Tetrabromphthalsäure, Tetrachlor
phthalsäure, Hexahydrophthalsäure, Dichlormaleinsäure
und dergl. und Gemische davon.
Die Anhydride werden in Mengen verwendet, die im Fachgebiet bekannt sind, um den gewünschten Härtungs- und/oder Vernetzungsgrad
der Epoxydharze zu erreichen. Im allgemeinen werden etwa 0,4 bis 1,8 Mol Anhydridcarboxyl pro Epoxyäquivalent,
vorzugsweise etwa 0,85 bis 1,1 Mol Anhydridcarboxyl pro Epoxyäquivalent des Epoxydharzes verwendet.
Tertiäre Amine sind als Katalysatoren für die Epoxydhärtung gut bekannt, insbesondere im Hinblick auf die Härtung von
Epoxyden mit Anhydriden· Diese tertiären Amine können in
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GT-532-F
Mengen von etwa 0,02 bis 5 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teile Epoxyd verwendet werden, wenn man sie bei der Anhydridhärtung in Verbindung mit den hier erwähnten Thiocyanatkatalysatoren verwendet.
Beispiele für geeignete tertiäre Aminkatalysatoren oder
Beschleuniger, die in der Praxis der vorliegenden Erfindung verwendet werden, sind Triäthylamin, Benzyldimethylamin,
Tributylamin, Xylyl-diäthylamin, Dioctyläthylamin,
ov-Methylbenzyldimethylamin, Dimethylaminomethylphenol,
Tridimethylaminomethylphenol und dergl. und Gemische davon. Man beachte, daß wie es in den Beispielen 12, 13, 16,
24* 251 291 30, 33 und 34 der obigen Tabelle gezeigt wird,
die Verwendung der Thiooyanatverbindung und des tertiären Amines zusammen oder als Gemisch ein eynergistisches Ergebnis liefern. Vorzugsweise kann das Molverhältnis der
quaternären Ammoniumverbindung zum tertiären Aninkatalysator, wenn derartige Gemische verwendet werden, von etwa
5»1 bia 1»5 schwanken·
Die neue quaternäre Ammonium- oder Phoephoniumthiocyanat-Beschleunigung der Aminohärtung von Epoxyharzen kann auf
jeden Typ harzartiger Zusammensetzung angewendet werden, der eine aktive Epoxykonponente enthält, die bis zu einem
festen Zustand gehärtet werden kann. Linear·, polymere
Glycidylpolyäther, die im Durchschnitt mehr als eine 1,2-Epoxygruppe pro Molekül enthalten, sind bevorzugt. Eine
Vielzahl derartiger Epoxyprodukte ist im Handel erhältlich, z.B. "Epon 828". Viele weitere Polyepoxyverbindungen, die
zur Gelbildung befähigt sind und zu festen Produkten gehärtet werden, können durch Umsetzung von Epichlorhydrin
mit Bis-Phenolen hergestellt werden, z.B. vergl. USA-Patent
Nr. 2 506 486. Weitere Beispiele für Epoxyverbindungen, die zur Herstellung von Epoxyharzzusammensetzungen verwendet
werden können, sind in der US-Patentschrift Nr. 2 871
- 22 -
10 9809/2210
GT-532-P
beschrieben und in anderen Literaturstellen und Patenten, die dort erwähnt Bind* Biese und verwandte, äquivalente Materialien,
von denen bekannt ist, daß sie hierfür geeignet
sind, können zur Durchführung der heuen Verfahren Und Herstellung
der neuen Produkte der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
Die Zeit die zur Vervollständigung der Härtung der erfindungsgemäßen
harzartigen Zusammensetzungen erforderlich ist, ■1st gewöhnlich umgekehrt proportional der Konzentration des
Härtungsmittels und des Beschleunigers innerhalb der bevorzugten oben definierten Konzentrationsbereich. Auch die
Härtungszeit ist im allgemeinen umgekehrt proportional,
obgleich nicht notwendigerweise linear, der Temperatur der Zusammensetzung während des Härtungsprozesses. Bei der
Härtung kann die Masse der harzigen Zusammensetzung eine erhöhte Temperatur annehmen, z.B. 500C oder mehr, z.B. 50
bis 1200C, wegen der exothermen Reaktion des härtenden Harzes.
Die katalysierten harzartigen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können unter Anwendung irgendeiner Mischtechnik
und Vorrichtung hergestellt werden, die als in der Epoxydharztechnik geeignet bekannt sind. Vorteilhafterweise
kann die aktive Epoxykomponente der Zusammensetzung mit dem Thiocyanat vermischt werden und dann, wenn die Bedingungen
für ein sofortiges Gießen, Ausbreiten oder eine andere Verwendung der harzartigen Zusammensetzung gegeben sind, wird
das Amin- oder Anhydrid-Härtungsmittel hinzugefügt und die Mischung homogenisiert.
Die harzigen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung
brauchen nur die drei wesentlichen Bestandteile zu enthalten, es kann jedoch vorteilhaft sein, andere zugefügte Ma-
- 23 -
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GT-532-F XH"
terialien einzuarbeiten, z.B. Füllstoffe, Farbstoffe, Pigmente, Weichmacher, Streckmittel, Inhibitoren, feuerbe-Btändige
Materialien und dergl. Zu Beispielen für Materialien, die unter diese Kategorien fallen, und die geeigneterweiee
verwendet werden können, gehören: Zinkoxyd, Ruß, Eisenoxyde,
Baryte, Kalk, Chromgrün, Kadmiumrot, Titandioxyd, Siliziumdioxyd, Glimmer, Asbest, Talkum, Glasfasern, Glasmikrokügelchen,
Zellulosefasern, synthetische Fasern, Aluminiumoxyd, Antimonoxyd, Phthalocyanin-Blau oder -Grün, Zinkborat,
Kadmiumblau, synthetische Kautschuke, Polyesterharze, Polyurethanharze und dergl. Derartige zugefügte Materialien
können 0,01 bis 50 i> der gesamten harzigen Zusammensetzung
und vorteilhafterweise zwischen etwa 0,1 und 10 i» ausmachen.
Katalysierte Epoxyharz-Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können für Jede Anwendung verwendet werden, für
die harte oder halbharte Epoxyzusammensetzungen als geeignet bekannt sind. Harte und schlagfeste Produkte können
vor teilhaft erweise aus diesen Zusammensetzungelt hergestellt
werden, insbesondere solche Produkte, die mit Glasfasern oder Füllstoffen, wie oben angedeutet, verstärkt worden
sind oder zur Herstellung von Laminaten aus Glasfasergewebe, Polyeetertextilien oder ähnlichen verstärkenden Geweben bei
der Herstellung von preßgeformten oder geformten Gegenständen, wie Autokarosserieteilen, Bootsschalen, Decks oder
anderen Gebilden, Tabletts und ähnlichen Gebrauchsgegenständen, Möbelteilen oder dergl. Zu anderen Verwendungszwecken
gehören die Herstellung von Gebäudetäfelungen und Folien, Boden-und Wandbelägen, aufgeklebten Schleifscheiben,
und die Verklebung von Metall auf Metall, Glas auf Glas» Glas auf Metall» Holz auf. Holz und dergleichen·
1 09809/2210
Claims (1)
- P 20 09 709»0 15. Juli 1970The Oeneral Tire QT-532-Pand Rubber CompanyNeue Paten t ansprächeo Quaternäre Ammonium-thiocyanate und quaternär© Phosphonium-thioeyanate der allgemeinen Porsiel: (X) (SCN) worin X RjjQ oder R,Q Ql'QR3J10R bedeutet, worin Q Stickstoff oder Phosphor bedeutet,R aus der Gruppe »cyclischer, alieyclischer und cyclischer Kohlenwasserstoffreste mit nicht mehr als 18 Kohlenstoffatomen und einer freien Tsienebindung gewählt wird, R'die gleiche Bedeutung wie R besitzt, jedoch zwei freieVal@nzbindungen besitzt, ss ©ine Zahl von 1 bis 10 bedeutet und Ji eine Zahl gleich der Ladung von X ist02οVerbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X die Bedeutung R^Q besitzt, Q Stickstoff bedeutet, R Methyl, oder η-Butyl darstellt und η die Zahl 1 bedeutet03οVerbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X die Bedeutung R1.Q besitzt, Q Stickstoff bedeutet, R einen Benzyl und drei Methylreste darstellt, und η die Zahl 1 bedeutet»109809/2210Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X die Bedeutung R^Q besitzt, Q Stickstoff bedeutet» R einen n-Bufcyl- und drei Allylreste darstellt und η die Zahl 1 bedeutet*5. Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X die Bedeutung R^CQR'QR,)m besitst« Q Stickstoff bedeutet, R einen η-Butyl und swei Methylreste darstellt, R* Xthylen, η die Zahl 1 und η die Zahl 2 bedeutet.6. Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X die Bedeutung R^Q besitst, Q Phosphor darstellt, R n-Buty.l und η die Zahl 1 bedeuten.7. Verbindungen nach Anspruch lt dadurch gekennzeichnett daaa X die Bedeutung R^Q besitzt, Q Phosphor darstellt , R einen Benr.yl- unä drei n-Butylreste darstellt und η die Zahl 1 bedeutet«,3, Verwendung der Verbindungen ??a«ih tnsprfichen 1 bis 7 sum Beschleunigen der Härtung von Epoxydharzen, w-slche im Durchschnitt mehr als eine 1,2~Epoxygruppe je Molekül enthalten, nit prim.- c4«i* seka- Aainhäftufigsaittal o*äir mit organischen Säureanhydrid-Hfirtungsmittel.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE2009709A1 true DE2009709A1 (de) | 1971-02-25 |
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| CA918845A (en) | 1973-01-09 |
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