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DE2008083A1 - - Google Patents

Info

Publication number
DE2008083A1
DE2008083A1 DE19702008083 DE2008083A DE2008083A1 DE 2008083 A1 DE2008083 A1 DE 2008083A1 DE 19702008083 DE19702008083 DE 19702008083 DE 2008083 A DE2008083 A DE 2008083A DE 2008083 A1 DE2008083 A1 DE 2008083A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test
lever
axis
test lever
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702008083
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19702008083 priority Critical patent/DE2008083A1/de
Publication of DE2008083A1 publication Critical patent/DE2008083A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid
    • G01N3/46Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid the indentors performing a scratching movement

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • "Ritshärte - Prüffferät" Die Erfindung betrifft ein Ritzhärte-Prüfgerät, insbesondere zum Prüfen der Güte von Estrichen.
  • Es war seither üblich, die Güte von Estrichen von Hand zu prüfen, indem die keilförmige Seite eines Meisels unter Kraftaufwand über die obere Fläche des Estriohes geführt wurde. Aus der Größe der Eindringtiefe des Meisele wurde auf. die Qualität des Estriches geschlossen. Diese Prüfmethode brachte schon wegen der sehr unterschiedlichen Belastungen des Meisels keine genauen Ergebnisse.
  • Die Erfindung hat ein Ritzhärteprüfgerät zum Ziel,bei dem menschliche Einflüsse weitgehend ausgeschaltet sind und das in einfacher Weise auch von Laien gehandhabt werden kann. Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung erreicht. durch einen. über einen zu prüfenden Körper bewegbaren Schiebekörper und durch einen an diesem schwenkbar gelagerten,mindestens einen auf dem zu prüfenden Körper aufzubringenden Prüfstift tragendens und unter dem Einfluß eines Gewichtes stehenden Prüfhebel. Der Schiebekörper dient zur Lagerung des Prüfhebels, der den Prüfstift und das Gewicht trägt. Dürch Verschieben des Schiebekörpere, wobei der Prüfstift unter döm EinfluB des Gewichte auf dem zu prüfenden Körper aufsteht, wird eine Ritze erzeugt, deren Tiefe ein Naß für die Güte des Estriches ist.
  • Wenn das Gewicht längsverschiebbar und einstellbar auf dem Hebel prüf angebracht ist, kann das Ritzhärtegerät den jeweiligen Verhiltnissen angepaßt werden und es kann auch das auf dem Prüfstift lastende Gewicht gefunden werden, unter welchem der zu prüfende Körper nur angeritzt und nicht eingeritzt wird.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung des Prüfgerätes ergibt sich dadurch, daß der Schiebekörper die Form eines U-förmigen Bügels hat, dessen Steg als Handgriff ausgebildet ist, und daß an den Enden der Schenkel mindestens Je eine Rolle drehbar gelagert ist. Das Gerät ist leichtgewichtig ausgebildet und kann in einfacher Weise durch Verfahren auf der oberen Pläche. des zu prüfenden Körpers angewandt werden.
  • Die Erfindung sieht ferner vor, daß 1) der Prüfstift innerhalb der beiden Enden des Verschiebekörpers angeordnet ist. Hierdurch ergibt sich eine wesentliche Raumeinsparung und eine bessere Handhabung deF Gerätes.
  • Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den übrigen'Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung. In dieser ist ein Ritzhärteprüfgerät als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in Seitens ansicht schematisch dargestellt.
  • 1) der Prüfhebel an einer Achse einer der Rollen schwenkbar gelagert und spur benachbarten Rolle gerichtet ist, und daß Zwei im Abstand voneinander angeordnete Schenkel 1 und 2 eines Schiebekörpers sind durch-einen Steg 3 miteinander vertundCn, so daß der Schiebekörper in Seitenansicht die Form eines U hat. Die beiden Schenkel 1 und 2 sind Jeweils zweiteilig ausgebildet, wobei die Teile der Schenkel in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der etwa der Breite des Steges 3 entspricht, welcher als Handgriff dient. Auf der vom Steg 3 abgewandten Seite sind die Teile der- einzelnen Schenkel 1,2 jeweils mittels einer Achse 4 bzw. 5 miteinander verbunden. Diese beiden 1,2 Aschseträgt auf den /Außenseiten des Schenkels /je eine Rolle 6 bzw.
  • Die Rollen 6,7 sind auf den jeweils zugeordneten Achsen 4,5 drehbar aber axial unverschiebbar angeordnet. Der Schiebekörper 1 bis 3 ist somit nach Art eines vierrädrigen Wagens ausgebildet.
  • Auf der Achse 5 ist zwischen den Teilen des Schenkels 2 ein sich zum Schenkel 1 erstreckender Prüfhebel schwenkbar gelagert, An dem Prüfhebel 8 ist eine Klemmplatte 9 angebracht, die mittels einer Elemmschraube 10 festzuklemmen ist und zum Anbringen eines Prüfstiftes 11 vor oder hinter der Klemmschraube 10 dient.
  • Auf dem Prüfhebel 8 ist ein Rohrstück 12 befeatigt,in dem eine Stange 13 verschiebbar gelagert ist, die an ihrem am Schenkel 1 benachbarten Ende ein Gewicht 14 trägt. Die Lage der Stange 13-ist mittels einer Klemmschraube 15 innerhalb des Robrstückes 12 festzulegen. Die Stange 13 trägt auf ihrer Oberseite eine Skala 16, die mit dem in der Zeichnung links dargestellten Fnde des Rohrstückes 12 oder einer anderen Marke daran zusammenwirkt. .- Der Prüfstift 11 ist zylindrisch ausgebildet und steht mit einer ebenen Fläche auf dem zu prUfenden Körper auf. Die ganze Anordnung ist im wesentlichen so getroffen, daß der Prüfstift nur wenig geneigt, vorzugsweise senkrecht auf der Fläche des zu prüfenden Körpers aufsteht. Anstelle eines Prüfstiftes können auch mehrere Prüfstifte in senkrechter Richtung zum Steg 3 nebeneinander angeordnet sein, wozu ein besonderer Querträger verwendet wird, der eine gleichmäßige Belastung der einzelnen Prüfstifte sichert. Sofern der Prüfhebel 8 in seinem Lager punktförmig abgestützt ist, sind auf Grund der statisch bestimmten Auflage zwei Prüfstifte in Betriebslage gleichmäßig belastet. Mit Hilfe der Klemmplatte 9 kann ein Prüfstift in unterschiedlichen Abständen von der Achse 5 am Prüfhebel 8 angebracht werden.
  • Das Ritzhärteprüfgerät wird so auf die zu prüfenden Körper aufgesetzt, daß die Rollen 6,7 darauf verfahrbar sind und der Prfstift 11 unter der gewählten Last über die Fläche des Prüfkörpers -verschoben wird. Hierauf wird eine mehr oder weniger tiefe Ritze erzeugt. Gegebenenfalls kann dia Prüflast ermittelt werden, unter der keine Ritze mehr erzeugt wird.
  • Bei einem bestimmten Verfahren zum Prüfen der Härte von Estrichen oder dgl. werden mit Hilfe des erfindungsgemäßen Gerätes vier parallele Ritzen im Abstand voneinander jeweils unter gleichen Bedingungen aufgebracht und senkrecht dazu in gleicher Weise vier parallele, in Abständen verlaufende Ritzen; Es werden dann Jeweils die Teile der Ritzen untersucht, welche an zweiter Stelle aufgebracht wurden, nachdem sie mindestens eine der zuerst genannten Ritzen geschnitten haben. Die Tiefe der Ritze ist ein Maß für die Güte des Estrichs, insbesondere von dessen oberer Schicht. Das Gerät kann auch zum Prüfen anderer Werkstoffschichten mit ebener oder im wesentlichen gleichmäßig gewölbter Oberfläche verwendet werden.

Claims (8)

Ansprüche
1. Ritzhärteprüfgerät, insbesondere zum Prüfen der Güte von Estrichen, g e., k e n n z e i d h n e t durch einen über einen zu prüfenden Körper bewegbaren Schiebekörper (1 bis3) und durch einen an diesem schwenkbar gelagerten, mindestens einen auf dem zu prüfenden Körper aufzubringenden Prüfstift (11) tragenden und unter dem Einfluß eines Gewichtes (14) stehenden' Prüfhebel (8,12,13).
2. Gerät nach Anspruch 1,dadurch ge k e n n z e i c h n e t, daß das Gewicht (14) längsverschiebbar und einstellbar auf dem Prüfhebel (8,12,13) angebracht ist..
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Schiebekörper (1 bis 3) die Form eines U-förmigen Bügels hat, dessen Steg (3) als Handgriff ausgebildet ist, und daß an den Enden der Schenkel (1,2)mindestens je eine Rolle (6,7) drehbar gelagert ist.
4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Prüfhebel (8,12,13) an einer Achse (5) einer der Rollen (7) schwenkbar gelagert und zur benachbarten Rolle (6) gerichtet ist. und daß der Prüfatift (11) innerhalb der beiden Enden des Sohiebekörpers (1 bis 3) angeordnet ist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß an dem den Prüfstift (11) tragenden Prufhebel (8) ein Rohrstück(12) befestigt ist, welchem eine das Gewicht (14) tragende Verachiebestange (13) verschiebbar und feststellbar gelagert ist.
6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Prfstift (11) mittels einer Klemme (9,10) in zwei unterschiedlichen Abständen von der Drehachse (5) am Prüfhebel (8) festsulegen und in der gewahlten Lage jeweils nachzustezlen ist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß mindestens ein Schenkel (1,2) des Schiebekörpers (1 bis 3) zweiteilig ausgebildet ist und daß der PrUfhebel (8,12,13) zwischen den Teilen des Schenkels verläuft sowie außer Betriebslage mindestens auf der Achse (4) der am Schenkel (1) angeordneten Rolle (6) abzustützen ist.
8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß am Prtifhebel (8) eine senkrecht zu dessen Achse angeordnete Reihe von insbesondere gleichen Prüfstiften (11) vorgeeehen ist.
DE19702008083 1970-02-21 1970-02-21 Pending DE2008083A1 (de)

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DE19702008083 DE2008083A1 (de) 1970-02-21 1970-02-21

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2008083A1 true DE2008083A1 (de) 1971-09-02

Family

ID=5762955

Family Applications (1)

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DE19702008083 Pending DE2008083A1 (de) 1970-02-21 1970-02-21

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2008083A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5101655A (en) * 1990-06-29 1992-04-07 Harvard Industries-The Kingston Warren Corp. Apparatus and method for weatherstrip wear testing

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5101655A (en) * 1990-06-29 1992-04-07 Harvard Industries-The Kingston Warren Corp. Apparatus and method for weatherstrip wear testing

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