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DE2007971B1 - - Google Patents

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Publication number
DE2007971B1
DE2007971B1 DE19702007971D DE2007971DA DE2007971B1 DE 2007971 B1 DE2007971 B1 DE 2007971B1 DE 19702007971 D DE19702007971 D DE 19702007971D DE 2007971D A DE2007971D A DE 2007971DA DE 2007971 B1 DE2007971 B1 DE 2007971B1
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DE
Germany
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weight
insert
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suspending agent
paste
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Pending
Application number
DE19702007971D
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English (en)
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Publication date
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Publication of DE2007971B1 publication Critical patent/DE2007971B1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/02Making solutions, dispersions, lattices or gels by other methods than by solution, emulsion or suspension polymerisation techniques
    • C08J3/03Making solutions, dispersions, lattices or gels by other methods than by solution, emulsion or suspension polymerisation techniques in aqueous media
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents
    • C09K23/017Mixtures of compounds
    • C09K23/018Mixtures of two or more different organic oxygen-containing compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Manufacturing Of Multi-Layer Textile Fabrics (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Suspendiermittel für Kunststoffpulver, das zur Anfertigung druckfertiger Pasten für die Punktbeschichtung von Einlagen für Kleidungsstücke verwendet werden kann·. Derart beschichtete Einlagen werden im sogenannten Fixierverfahren auf beheizten Fixierpressen mit Oberstoffen der Kleidungsstücke unter Anwendung von Druck verschweißt.
Punktbeschichtete Einlagen haben sich für das Fixierverfahren überwiegend durchgesetzt, da diese eine völlig gleichmäßige Haftung auf dem Oberstoff gewährleisten; und wegen dieser gleichmäßigen Haf- : tung eine stellenweise Lockerung des Klebeverbundes kaum mehr auftreten: kann.. :■
Zur Zeit wird die Punktbeschichtung von Einlagen hauptsächlich nach drei Methoden durchgeführt:
1. Auf eine Gravurwalze mit ..punktförmigen, in gleichmäßigen* Raster angeordneten Vertiefungen mit einem Durchmesser von etwa 1 mm wird ein geeignetes Kunststoffpulver, z. B. auf Polyamid- oder Polyäthylen-Basis, aufgerakelt. Die Vertiefungen füllen sich mit Kunststoffpulver. Die über Heizwalzen stark vorgeheizte Einlagebahn umschlingt nach dem Rakelvorgang die Gravurwalze mit Spannung, wobei das Kunststoffpulver aus den Vertiefungen auf die Einlagebahn übertragen wird. Der Nachteil dieses Verfahrens ist, daß sich nur ausgewählte Pulversorten aus den Vertiefungen einwandfrei herausschälen und hierzu eine exakte und völlig gleichmäßige Temperaturführung auf dem verwendeten Maschinenaggregat notwendig ist. . Außerdem ,bewirken hohe. Temperatur . und Spannung stets· einen hohen Schußkrumpf und eine Kettenlängung der Einlage unter Einbuße ihrer Elastizität, wodurch es am fixierten Kleidungsstück zu unerwünschten Einrolleffekten und zu Längenänderungen kommen kann. Schließlich besteht die Gefahr, daß das fixierte Teil aus Einlage und Oberstoff an der Fixierpresse hängenbleibt, weil die Klebemasse beim Fixiervorgang durch die Einlage.'. hindurchschlägt. Deformationen und Haftungsminderungen am fixierten Teil sowie Verschmutzung der Fixierpresse und erhöhter Arbeitsaufwand sind die Folgen.
2. Aus einem geeigneten Kunststoff, wie Polyäthylen, wird ein Netzwerk aus rasterförmig angeordneten Kunststoffmassepunkten, die über sehr feine Stege miteinander verbunden·'sind,· hergestellt. Das Netzwerk wird auf die heiße Einlage trocken aufkaschiert, wobei die feinen
Stege ..aufbrechen, und „verschwinden_.und ..die Kunststoffmassepunkte mit der Einlage verschweißen. "D'er'&rfige* Einlagen haben, einen- vef-' gleichsweise harten Griff, können nur auf relativ schwere Oberstoffe auffixiert werden und neigen ebenfalls dazu, durchzuschlagen und an der Fixierpresse hängenzubleiben.
3. In der am wenigsten aufwendigen Beschichtungsart werden geeignete Kunststoffmassen, wie PVC, Polyamid oder Polyäthylen, in Weichmacher bzw. in wäßrigen oder lösungsmittelhaltigen Medien zu Pasten angeteigt, die über eine Druckwalze mit rasterförmig angeordneten Lochungen aufgedruckt werden. Derartige Pasten müssen in bezug auf ihre Viskosität und die Feinverteilung des Kunststoffes sowie auf die Zusammensetzung der fluiden Phase sehr exakt aufeinander abgestimmt seih, um ein einwandfreies Aufdrucken zu ermöglichen und um zufriedenstellende Haftung und Chemischreinigungsfestigkeit zu erhalten. Beim Pastendruckpunktverfahren ist die Gefahr groß, daß der Druckpunkt zu weit in die Einlage einsinkt, wodurch eine unerwünschte Verhärtung der Einlage eintritt und nicht mehr genügend Kunststoffmasse an deren Oberfläche zur Verklebung zur Verfügung steht. Schließlich neigen aus gleichem Grunde Pastendruckpunkte in erhöhtem Maße zum Durchschlagen und zum Hängenbleiben an der Fixierpresse. Vorteilhaft beim Pastendruckpunkt ist jedoch, daß nur mäßige Temperatur zur Trocknung und Sinterung erforderlich ist, wodurch der Faseranteil der Einlage geschont und Längenänderungen in Kette und Schuß des Einlagegewebes auf ein Minimum reduziert werden können.
Aus der italienischen Patentschrift 301282 ist es bereits bekannt, wäßrige Lösungen der Ammoniumsalze von polymeren organischen· Säuren als Suspendier- bzw. Dispergiermittel einzusetzen. Die auf diese Weise erhältlichen Suspendiermittel sind noch nicht in jeder Hinsicht zufriedenstellend. So kann es z.B. vorkommen,■ daß die angerührte Paste berm Stehen einen nicht oder nur schwer wiederaufrührbaren Bodensatz bildet. Auch tritt manchmal erne nachteilige Griffverhärtung auf.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Suspendiermittel aufzufindenj-welehes-diese-Nachteile nicht mehr aufweist und in welchem die Kunststoffmassen in einer Kornfeinheit von unter 150 μ durch einfaches Einrühren leicht homogen verteilt werden können.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch ein Suspendiermittel für Kunststoffpulver zur. Punktbeschichtung von Einlagen für Kleidungsstücke, bestehend aus einer wäßrigen! Lösung des Ammoniumsalzes einer polymeren organischen Säure, in einer Konzentration von 0,05. bis.2.Gewichtsprozent gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es zusätzlich in feinster Verteilung 0,2 bis 4 Gewichtsprozent einer Fettsäure-enthält. · ,·>:- -.-.
Durch den erfihdungsgemäß erfolgenden Fettsäurezusatz ist folgender technischer Fortschritt erzielbar:
1.. Die Sedimentationsgeschwindigkeit des zur Paste • ■ angerührten Kurrststoffpulvers wird durch den Fettsäurezusatz stark vermindert. So wird vermieden, daß die angerührte Paste beim Stehen .._ .einenJtlich1™oder..xlur-sx;h.W-er.wiederaufrührbaren Bodensatz bildet.
■ 2/'.Durch;':denrFettsäurezusätz erfolgt eine Hydrophobisierung der~i!asterD_as-in den aufgedruckten Pastenpunkten'enthaltene Suspendiermittel kann bei Fettsäurezusatz weniger leicht von den Gewebefasern weggesaugt werden. Eine Griffverhärtung ist auf diese Weise entweder gänzlich ausgeschaltet oder stark reduziert. Der weiche, textile Griff bleibt erhalten.
3. Beim Aufdrucken der Paste auf die Einlage treten weniger Störungen auf. Ohne den erfindungsgemäßen Fettsäurezusatz werden Störungen dadurch verursacht, daß die Einlage während der Punktbeschichtung aus den Löchern der Druckschablone mehr Suspendiermittel aus
3 4
der Paste absaugt, als dem Pastenanteil ent- machern verwenden, ohne daß die gute Druckfähigspricht. Auf diese Weise kommt es zu einer Sus- keit verlorengeht. Auch Einfärbungen zur besseren pendiermittelverarmung vor dem Rakel und zu Kenntlichmachung der Druckpunkte sind leicht mögeiner Klumpenbildung. Die vor dem Rakel ver- lieh. Auf diese Weise lassen sich durch geeignete klumpte Paste läßt sich nicht mehr aufdrucken. 5 Rohstoffauswahl und Kombination mit Weichmachern Eine kontinuierliche Arbeitsweise ist nicht mög- auch schwierig fixierbare, dicht ausgewebte Oberlich, hohe Ausschußquoten sind die Folge. stoffe einwandfrei fixieren. Außerdem ist der Be-
4. Bei Pasten auf der Basis von Polyamid, Poly- schichter von Einlagematerialien nicht mehr genötigt, urethan u. ä. bewirkt der Fettsäurezusatz eine sich auf einen bestimmten Kunststoffrohstoff zu beVerminderung von Störungen beim Fixier- io schränken, für den Lieferschwierigkeiten bestehen Vorgang. Sind die Pastenpunkte im Vergleich können.
zur Gewebedicke teilweise zu groß ausgebildet, Bei Zugabe von Weichmachern rührt man vorteil-
so kann es beim Fixiervorgang vorkommen, daß hafterweise den Weichmacher vor dem Zusatz des
die Klebstoffmasse durch die Einlage hindurch- Kunststoffpulvers direkt in das Suspendiermittel ein,
wandert und daß dann das Verbundstück aus 15 in welchem sich auch schwer emulgierbare Weich-
Einlage und Oberstoff am Oberteil der Fixier- macher, z. B. Weichmacher für Polyamide, wie
presse hängenbleibt. Benzolsulfonsäure-N-butylamid, bei geringeren Zu-
Um dieses Verbundstück vom Oberteil der satzmengen ohne weitere Verwendung von Emulga-
Paste abzuziehen, muß ein zusätzlicher Arbeits- toren emulgieren lassen. Bei höheren Anteilen an
aufwand aufgebracht werden und außerdem 20 Weichmachern, wie sie etwa bei Anwendung von
wird auch der Fixierverbund zwischen Oberstoff Niederdruckpolyäthylenen erforderlich sein können,
und Einlage gelockert. Letzteres kann zu Rekla- fügt man zusätzlich einen auf den Weichmacher ab-
mationen Anlaß geben. Durch den Fettsäure- gestimmten Emulgator hinzu, wobei vorzugsweise
zusatz ist die Gefahr des Hängenbleibens ab- nichtionogene Emulgatortypen Verwendung finden
geschwächt. 25 sollen, um eine etwaige Schaumbildung auf ein Mini-
5. Bei Polyäthylenpasten bewirkt der Fettsäure- mum zu reduzieren.
zusatz eine Erhöhung des Schmelzindexes von Als Ammonsalze polymerer organischer Säuren
Polyäthylen. Dies ist besonders gewünscht bei sind solche gut geeignet, die, in Wasser gelöst, bereits
den üblicherweise verwendeten Niederdruck- bei geringer Konzentration starke Viskositätserhöhung
Polyäthylenen, die die erforderliche Reinigungs- 30 bewirken. Beispielsweise sind die Ammonsalze der
beständigkeit besitzen, weil sich dabei deren homo- oder copolymeren Acrylsäuren und/oder
relativ schlechte Fixierfreundlichkeit verbessert, Methacrylsäuren, die von den Herstellerfirmen bereits
d. h., die Fixierbedingungen (Druck, Zeit, Tem- als viskose Lösungen oder — in Form ihrer freien
peratur) können milder gewählt werden, wo- Säuren — als Dispersion auf den Markt gebracht
durch Farbton- und Strukturänderungen am 35 werden, geeignet. Im letzteren Falle löst sich die
Oberstoff vermieden werden. freie Säure bei Zusatz von Ammoniak zum Ammon-
In dem Suspendiermittel der Erfindung können ge- salz auf.
eignete Kunststoffmassen, wie Polyamide, insbeson- Das Einbringen und Feinverteilen der Fettsäure, dere ternäre Copolyamide 6, 6/6, 6/12, oder Poly- wie beispielsweise der Stearinsäure oder Palmitinäthylene, insbesondere Niederdruckpolyäthylene, ge- 40 säure, geschieht einfach dadurch, daß die Lösung des gebenenfalls unter weiterem Zusatz von Weichmacher Ammonsalzes der polymeren organischen Säure zu- und/oder nichtionogener Emulgatoren in einem Ge- sammen mit der Fettsäure bis über den Schmelzpunkt wichtsanteil des Kunststoffpulvers von etwa 35 bis der Fettsäure unter mechanischer Bewegung aufge-% sehr leicht völlig homogen eingerührt werden, heizt wird. Am bequemsten wird hierzu Dampf direkt wobei fließ- und druckfähige, stabile und nicht- 45 eingeleitet. Beim Abkühlen unter Bewegung kristallisedimentierende Pasten entstehen, die ohne Störung siert die Fettsäure in feinster Verteilung wieder aus. in langsiündigen Arbeitsperioden einer Druck- Das Suspendiermittel hat ein milchigweißes Ausmaschine zugeführt und dort auf die Einlagebahn sehen.
mit hoher Durchlaufgeschwindigkeit aufgedruckt Beispiel 1
werden können. Die aufgedruckten Punkte besitzen 50 *
weder im feuchten noch im getrockneten oder ge- Man mischt 14 Gewichtsteile einer 10%igen hansinterten Zustand die Neigung, in die Einlage einzu- delsüblichen Lösung eines Ammonsalzes einer polysacken. Trotzdem ist ihre Haftung auf der Einlage so meren Acrylsäure mit 86 Gewichtsteilen Wasser und hoch, daß die aufgesinterten Punkte nicht mit dem fügt zu 12 Gewichtsteilen dieser verdünnten Lösung Fingernagel abgekratzt werden können. Vergleichs- 55 zwei Gewichtsteile Stearinsäure hinzu. Durch Direktweise ist das Loslösen der Punktbeschichtung nach einleiten von Dampf wird die Mischung auf über Beschichtungsart 1 leichter möglich. Von großem 65° C aufgeheizt, wobei die untergemischte Stearin-Vorteil ist, daß die Gefahr des Hängenbleibens von säure aufgeschmolzen und emulgiert wird. Durch Fixierteilen unter der Fixierpresse verringert ist, wo- Kondensieren des Dampfes beträgt die Gewichtsdurch höhere Haftwerte, ein weniger störanfälliger 60 zunähme der Emulsion etwa zwei weitere Gewichts-Arbeitsrhythmus und ein besserer Ausfall der Fixier- teile. Anschließend wird die heiße Emulsion in teile gewährleistet sind. 48 Gewichtsteilen obiger kalter, verdünnter Lösung Ein weiterer Vorteil ist die große Variationsbreite des Ammonsalzes der polymeren Säure eingerührt, der mit dem erfindungsgemäßen Suspendiermittel Diese Zubereitung stellt das Suspendiermittel für herstellbaren Pasten. Es lassen sich alle handeis- 65 Polvamidpulver dar.
üblichen, für Fixierzwecke gebräuchlichen Polyamid- 64 Gewichtsteile des Suspendiermittels werden mit
oder Polyäthylen-Typen allein oder in Abmischung 36 Gewichtsteilen eines ternären 6, 6/12, 12-Copoly-
untereinander mit oder ohne Zusatz von Weich- amids mit einem Schmelzpunkt von etwa 115° C und
einer Kornfeinheit unter 100 μ vermischt. Die homogen gerührte Paste ist sofort druckfertig. Um die Kontrollmöglichkeit der auf die Einlage aufgedruckten Punkte zu erleichtern, kann in die Paste eine geringe Menge eines wasserlöslichen Farbstoffes in einem Anteil von etwa 0,02 Gewichtsteilen nach vorherigem Auflösen in Wasser zusätzlich eingemischt werden.
Beispie 12
Vor Einrühren des Polyamidpulvers wird das Suspendiermittel aus Beispiel 1 mit 2 Gewichtsteilen Benzolsulfonsäure-N-butylamid vermischt. Der Weichmacher emulgiert sich rasch ein. Nach Einträgen des ternären Copolyamide wird eine Paste erhalten, die nach dem Trocknen und Aufschmelzen eine Heißschmelzklebemasse mit tieferem Schmelzbereich und niedrigerer Schmelzviskosität ergibt als die Masse aus Beispiel 1. Infolgedessen verbindet sich die Klebemasse beim Fixieren der Einlage mit dichtgewebten Oberstoffen auch leichter.
B ei spiel 3
Man mischt 10 Gewichtsteile einer 10%igen handelsüblichen Lösung eines Ammonsalzes einer polymeren Acrylsäure mit 90 Gewichtsteilen Wasser und fügt zu 30 Gewichtsteilen dieser verdünnten Lösung 5 Gewichtsteile Stearinsäure hinzu. Durch Direkteinleiten" von Dampf wird die Mischung auf über 65° C aufgeheizt, wobei die untergemischte Stearinsäure aufgeschmolzen und emulgiert wird. Durch Kondensieren des eingeleiteten Dampfes beträgt die Gewichtszunahme etwa weitere 5 Gewichtsteile. Anschließend wird die heiße Emulsion mit 75 Gewichtsteilen kaltem Wasser vermischt. Diese Zubereitung stellt das Suspendiermittel für Polyäthylenpulver dar. In dem Suspendiermittel wird vor der Zugabe des Polyäthylens eine Mischung von 35 Gewichtsteilen
ίο zähflüssigem Polyisobutylen und 5 Gewichtsteilen eines nichtionogenen Emulgators auf der Basis eines Oxyäthylierungsprodukts emulgiert. Dann werden 100 Gewichtsteile Niederdruckpolyäthylenpulver mit einer Kornfeinheit von < 100 μ und einem Schmelzindex von etwa 10 untergemischt. Die homogen gemischte Paste ist sofort druckfähig.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Suspendiermittel für Kunststoffpulver zur ao Punktbeschichtung von Einlagen für Kleidungsstücke, bestehend aus einer wäßrigen Lösung des Ammoniumsalzes einer polymeren organischen Säure in einer Konzentration von 0,05 bis 2 Gewichtsprozent, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich in feinster Verteilung 0,2 bis 4 Gewichtsprozent einer Fettsäure enthält.
2. Suspendiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Weichmacher und/oder nichtionogene Emulgatoren enthält.
DE19702007971D 1970-02-20 1970-02-20 Pending DE2007971B1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0319801A2 (de) 1987-11-26 1989-06-14 DR. TH. BÖHME KG CHEM. FABRIK GMBH &amp; CO. Suspendiermittel für Kunststoffpulver

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2507504C3 (de) 1975-02-21 1978-10-05 Chemische Werke Huels Ag, 4370 Marl Paste zum Verkleben von punktbeschichteten Einlagen mit Textilien auf der Basis von Kunststoffpulvern
DE2949064C2 (de) 1979-12-06 1985-10-31 Chemische Werke Hüls AG, 4370 Marl Verwendung von Copolyetheresteramiden als Schmelzkleber zum Heißsiegeln von Textilien

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EP0319801A2 (de) 1987-11-26 1989-06-14 DR. TH. BÖHME KG CHEM. FABRIK GMBH &amp; CO. Suspendiermittel für Kunststoffpulver

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