DE2006889C3 - Meßgeräteanordnung an einer Werkzeugmaschine - Google Patents
Meßgeräteanordnung an einer WerkzeugmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Meßgeräteanordnung an einer Werkzeugmaschine zum Bearbeiten umlaufender,
zwischen Spitzen gehaltener Werkstücke mit ringförmigen und zylindrischen Flächen, mit einem
zum und vom Werkstück bewegbaren Werkzeug, mit einer Einrichtung zum axialen Verschieben des zwischen
den Körnerspitzen gehaltenen Werkstückes, mit einer Stelleinrichtung zum genauen axialen Ausrichten
des Werkstückes bezüglich des Werkzeuges sowie mit einer zum Werkstück bewegbaren tangentialen
Meßlehre mit einem Fühlerstift zur Anzeige des Bearbeitungsmaßes des Werkstückes.
Einrichtungen zum axialen Einstellen eines Werkstückes bezüglich der Schleifscheibe einer Schleifmaschine
sind bereits bekannt. (USlA.-Patentschrift 3064395). Derartige Einrichtungen umfassen hydraulische
Mittel zum Drehen einer Schraube, mit der die Spindelstockkörnerspitze, das Werkstück und die
Reitstockkörnerspitze so bewegt werden, daß das Werkstück in eine genaue Arbeitsstellung zur Schleif-
maschine gelangt. Dabei wird in die Bewegungsbahn eines ringförmigen Oberflächenteiles des axial einzustellenden
Werkstückes ein Stellfinger gebracht, der die genaue Axialstellung des Werkstückes bezüglich
der Schleifscheibe abtastet und die Axialbewegung
ίο der Körnerspitzen stillsetzt, sobald das Werkstück die
vorgesehene Arbeitsstellung erreicht hat. Dann wird während des Schleifens eine Tangentialmeßlehre mit
einer zylindrischen Oberfläche des Werkstückes in Berührung gebracht, um die Schleifarbeit am Werk-
IS stück auf ihr SoUmaß zu ermitteln. Sobald dies erreicht
ist, wird die Schleifarbeit an der zylindrischen Oberfläche beendet
Eine weitere Einrichtung dieser Art ist bekannt durch die USA.-Patentschrift 2 899 778. Danach weist
to eine Kurbelwellenschleifmaschine in festem Abstand
zur Schleifscheibe eine Stelleinrichtung auf, die sich stets unterhalb der Arbeitsstellung der Kurbelwelle
befindet. Damit kommt sie der Schleifscheibe sehr nahe und steht nicht nur dieser, sondern auch dem
as Werkstückauflager, der Meßlehre und anderen Maschinenteilen
im Wege.
Nach Durchführung des Einstellvorganges wird die Stelleinrichtung wieder zurückgezogen, während das
Werkstück in Drehung versetzt und die Schleifscheibe gegen das Werkstück vorgeschoben werden. Anschließend
wird die Meßlehre vorgeschoben und in ihre Arbeitsstellung gebracht, wobei getrennte Supporte
und getrennte Steuerungseinrichtungen verwendet werden.
Bei Werkstücken, die neben dem zu schleifenden Bereich eine Schulter oder flanschartige Verdickung
haben, die, wenn das Werkstück nicht ricntig axial eingestellt ist, in den Förderweg der Schleifscheibe
ragt, kann sie von der Schleifscheibe beim Etlgangvor-
schub erfaßt und zerstört werden. Dies ist natürlich nicht zulässig. Die Stelleinrichtung muß daher so ausgebildet
sein, daß sie die axiale Einstellung des Werkstückes bezüglich der Schleifscheibe wirksam durchführen
kann, insbesondere auch das Werkstück
«s nachstellen kann, wenn es nicht mit der Fluchtrichtung der Schleifscheibe übereinstimmt. Neben dieser
grundsätzlichen Bedingung muß jedoch auch dafür Sorge getragen werden, daß die Stelleinrichtung so
ausgebildet ist, daß sie das Einlegen und Entnehmen
so der Werkstücke in und aus der Maschine ebensowenig
behindert wie den eigentlichen Schleifvorgang und die Meßkontrolle. Insofern bildet die Anordnung der
Stelleinrichtung ein echtes Problem.
SS gentialmeßlehre so angeordnet ist, daß sie unter keinen
Umständen der axialen Einstellbewegung oder dem Herausnehmen des Werkstückes im Wege steht.
Zugleich muß sie aber auch so angebracht sein, daß sie nicht leicht beschädigt wird und daß sie automatisch
gegen den zu schleifenden Bereich des Werkstückes vorgeschoben werden kann.
Geht man von diesen Bedingungen und dem Gebot aus, daß ein Schleifautomat zeitlich einen optimalen
Wirkungsgrad haben muß, ergibt sich, die Aufgabe, daß nicht nur die Stelleinrichtung rasch bevor die
Meßlehre herangebracht wird, hin und her bewegt werden muß, sondern daß auch die Meßlehre rasch
in ihre Betriebsstellung gebracht werden muß. Diese
»egungen erfolgen nacheinander. Wenn jedoch
e dieser Bewegungen unnötig langsam ist, mindert 5 den zeitlichen Wirkungsgrad und damit die Wirt-'-■•-t-'—:*
der Maschine.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, jiter Berücksichtigung, der vorgenannten Grundgize,
eine Meßgeräteanordnung zu schaffen, bei der £e Vorrichtungen zum axialen Einsteilen des Werkjgjckes
und zum Anlegen der tangentialen Meßlehre '' lit mehr unabhängig voneinander angeordnet und "
^ getrennten Steuereinrichtungen versehen sind, ^of diese Art und Weise soll sowohl an Raum als
uch Herstellungskosten gespart werden. Die Erfindung besteht darin, daß an einem quer
raum Werkstück bewegbaren mit einer einzigen An-,fjriebseinrichtung,
verbundenen Rahmen ein Träger ^i^ebracht ist, der sowohl eine Antriebsgabel für den
tellann als auch d«* Tangentialmeßlehre trägt. Damit
it in einer bisher nicht nahegelegten und vorteilhaften <#eise sowohl die Stelleinrichtung als auch die Tan- *>
_|entialmeßlehre auf einem gemeinsamen Schlitten
angeordnet, wodurch sie völlig zurückgezogen werden können und somit genügend ilaum für das Einstellen
und Einsetzen des Werkstückes in die Schleifmaschine geben. Sobald das Werkstück eingestellt worden ist, «5
wird der Schlitten für die Stelleinrichtung und die Meßlehre in eine Stellung bewegt, in der die Stelleinrichtung
am Werkstück angreift und dieses richtig einstellt, während die Meßlehre so angeordnet ist, daß
sk rasch gegen das geschliffene Werkstückteil mit der entsprechend benötigten kurzen Zeit vorbewegt werden
kann, daß sie jedoch so lange vom Werkstück entfernt gehalten wird, bis die Stelleinrichtung das
Werkstück eingestellt hat und der Vorschub der Schleifscheibe das Heranfahren der Tangentialmeß·
lehre freigibt.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung besteht somit nicht so sehr darin, daß die
Stelleinrichtung und die Meßeinrichtung auf einem gemeinsamen Schlitten angeordnet sind, sondern
darin, daß dieser gemeinsame Schlitten derart bewegbar ist, daß die beiden Einrichtungen gemeinsam in
eine zurückgezogene Stellung gebracht werden können, wodurch sowohl die Stelleinrichtung als auch die
Meßeinrichtung das Einsetzen oder Herausnehmen *s eines Werkstückes sehr wesentlich erleichtei η und andererseitsgemeinsam
in eine Arbeitsstellung gebracht werden können, aus der heraus die Meßeinrichtung
in ihre Meßstellung am Werkstück innerhalb kürzester Zeit gebracht werden kann.
Dm zu vermeiden, daß die Tangentialmeßlehre während des Einstellvorganges des Werkstückes auf
diesem schleift, ist vorteilhaft vorgesehen, daß die TangentialmeßJehre gegenüber dem Träger relativ
bewegbar angeordnet ist und mit einer Rückhalteeinrichtung verbunden ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß die Tangentialmeßlehre einerseits über einen aus
Blattfederelementen gebildeten vorgespannten Federrahmen und andererseits über einem starr an dem
Trager befestigten Druckmittelzylinder mit dem Träger verbunden ist.
Eine weitere Ausbildung gemäß der Erfindung besteht darin, daß mit dem Träger eine Antriebsgabel
starr verbunden ist, die mit einem quer zum Werkstück bewegbaren mit seinem einen Ende an einer im
Maschinengestell gelagerten Welle befestigten Stellarm angreift.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung beste« darin, daß der Stellarm in axialer Richtung des wer*
Stuckes mindestens eine elastische Stelle aufweist. Durch diese Maßnahme wird verhindert, daö ^1
Fühlstift der Stelleinrichtung durch einen Zusammenstoß
mit dem axial verschobenen Werkstuck besena-
digt wird. u/«rk
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der werkzeugmaschine
bleibt die das axiale - Einstellenι des
Werkstückes bewirkende Vorrichtung so lange 1«- sam, bis ein am Stellarm angeordneter Fuhtettu cue
genaue Einstellung des Werkstückes anzeigt. Wanrend dieses Einstellvorganges bleibt die Tangenüarmeßlehre
außer Berührung mit dem Werkstuck, um einen unnötigen Verschleiß der Tangenüataeötenre
bzw. des Werkstückes zu vermeiden, ««tf"?"1
bleibt der Stellarm außer Eingriff mit dem WerksJUK*.
wenn dieses in Drehung versetzt und vom We«zeug bearbeitet wird. Während dieser Zeit greif t jedoch die
Tangentialmeßlehre an der zu bearbeitenden wer*-
stückfläche an. .
Während des Einstellvorganges wird die unterder
Vorschubwirkung eines Federrahmens stehende 1 angentialmeßlehre von einem vorzugsweise pneumatischen
Rückhaltezylinder festgehalten. Der AMana
der TangentiaSmeßlehre vom Werkstück sol·I dat*, vorteilhaft größer sein als die halbe Höhe der abzunagenden
Schicht. . , ·,
Die Tangentialmeßlehre und der Stellarm sind mit
geeigneten Steuereinrichtungen verbunden, die cue Bewegungen dieser Einrichtungen sowie des werK-zeugsupportes
steuern und koordinieren.
über einen geeigneten Endschalter bewirkt der Vorschub des Werkzeuges den Vorschub der Tangentialmeßlehre
in Richtung auf das Werkstück. Sobald das Werkstück aufsein Sollmaß bearbeitet ist, bewirw
die Tangentialmeßlehre das Abschalten des Wericzeugvorschubes
über geeignete Steuermittel, üurcn
geeignete Schalter ist dafür Sorge getragen, daß der
Stellarm nur dann wirksam st, wenn das Werkzeug sich in einer zurückgezogenen Stellung »findet.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der fcrnndung
an Hand der Zeichnung näher erläutert, una i
zwar zeigt . ....
Fig. 1 eine teilweise Vorderansicht einer Scnieiimaschine
mit einem axial bewegbaren Spindelstock, einem axial beweglichen Reitstock und einer komoinierten
Meß- und Stelleinrichtung,
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht der komDinierten
Meß- und Stelleinrichtung der in Fig. 1 dargestellten Schleifmaschine,
Fig. 4 eine vergrößerte Rückansicht eines üteiiarmes,
. ,
Fig 5 <".:sc Draufsicht auf ein zu bearbeitendes
Werkstück und ein mit diesem in Eingriff stehendes Schleifwerkzeug. .
Fig. 1 zeigt eine Schleifmaschine 9, bei der die erfindungsgemäße
Werkstückmeß- und EinsteUvorrichtung angewendet werden kann. Die Schleifmaschine
9 umfaßt ein Maschinenbett 10, auf dem ein Schlitten H geführt ist. Der Schlitten 11 trägt einen
Spindelstock 12 und einen Reitstock 13, zwischen denen ein Werkstück W gehalten ist, das sowohl ringförmige
als auch zylindrische Oberflächenabschnitte aufweist, die von einer Schleifscheibe 14 geschliffen
werden sollen, die ihrerseits auf einem Schleifscheibensupport 79 angeordnet ist, der auf dem Maschi-
nenbett von und zum Werkstück bewegt werden kann.
Einrichtungen zum Vor- und Zurückbewegen der Schleifscheibe 14 sind an sich bekannt. Gleichermaßen
trägt auch der Reitstock 13 eine Körnerspitze 15, die in üblicher Weise oder mit ausgewählten geeigneten
Einrichtungen axial bewegbar ist. Der Spindelstock 12 umfaßt eine axial bewegliche Hohlwelle 16,
in der eine weitere Körnerspitze 17 geführt und gehalten ist, die ihrerseits am Werkstück W angreift und
in geeigneter Weise mit einer genau arbeitenden Axialvorschubeinrichtung versehen ist, die das Werkstück
W genau bezüglich der Schleifscheibe 14 einzustellen vermag.
Die Schleifscheibe 14 ist bezüglich der Werkstückachse schräg angeordnet und besitzt konische Schleifflächen
18,19 und 20, die zum Schleifen der zylindrischen Werkstückflächen 22, 23 und der ringförmigen
Werkstückflächen, wie z. B. der Fläche 24 in F i g. 5 dienen.
Zwischen dem Spindelstock 12 und dem Reitstock 13 ist auf einem Tisch 26 eine allgemein mit 25 bezeichnete
kombinierte Tangentialmeßlehre und Axialstelleinrichtung angeordnet. Der Thch 26 wird
von einer auf dem Maschinenbett 10, z. B. an Winkeln 28 befestigten Tragplatte 27 gehalten (Fig. 1).
F i g. 2 zeigt, daß die Einrichtung 25 zum und vom Werkstück W bewegbar angeordnet ist. Die Einrichtung
25 wird von einer Gehäuseabdeckung 30 aufgenommen, wenn sie sich in vom Werkstück zurückgezogener
Stellung befindet, wodurch diese Einrichtung während des Einsetzens jedes Werkstückes W zwischen
die Körnerspitzen 15 und 17 geschützt Weiht.
Eine rachenförmig ausgebildete Tangentialmeßlehre 31 trägt auf ihren Backen ein Paar Hartmetalleinsätze
32, 33, die an der zylindrischen Oberfläche eines Werkstückes Wangreifen können. Mittig in der
Tangentialmeßlehre 31 ist ferner ein geeigneter Luftstrahlkolben
34 angeordnet, der dazu dient, die Schleifwirkung an der zugeordneten zylindrischen
Oberfläche anzuzeigen, wenn sie innerhalb der zulässigen Toleranzen liegt.
Ein schwenkbarer Stellarm 35, der noch näher beschrieben wird, umschließt einen Fühlstifthalter 36 für
einen luftdruckbetriebenen Fühlstift, der einer ringförmigen Oberfläche des Werkstückes W zugeordnet
wird.
Zum Halten der Tangentialmeßlehre 31 und des Stellarmes 35 ist eine Grundplatte 37 vorgesehen. An
dieser Grundplatte 37 ist der Stellarm 35 über ein Gehäuse 38 angelenkt, das seinerseits eine mittig
drehbar gelagerte Welle 40 trägt, die den Stellarm 35 trägt. Innerhalb des Gehäuses 38 sind geeignete Lager
vorgesehen, um ein leichtes Schwenken der Welle 40 zu gewährleisten. Das Gehäuse 38 endet an einer
Seite, wie F i g. 3 zeigt, in einer Nabe 41, die die Welle 40 trägt und an der anderen Seite in einer Kappe 42.
Die Nabe 41 ist an der Welle 40 mittels eines Gewindeteiles 43 befestigt, dessen Kopf in Fig. 3 sichtbar
ist. Der schwenkbare Stellarm wird von der Welle 40 durch geeignete Verbindungselemente, z. B. Schraubenbolzen
44, 45 (Fig. 2) gehalter., die durch den Stellarm 35 in die Nabe 41 gehen und somit den Stellarm
35 mit det an der Welle 40 befestigten Nabe 41 verbinden.
Ein Verteilkopf 46, der von der Grundplatte 37 getragen wird, weist ein Paar selbstreinigender Luftdüsen
47,48 nahe der Nabe 41 auf. während sich ein Paar Vorsprünge 50, 51 aus der Nabe 41 heraus erstrecken,
die mit den Luftdüsen fluchten können. Wird der Stellarm 35 völlig gegen das Werkstück W
verschwenkt, so gelangt der Vorsprung 50 mit der Luftdüse 47 in Flucht und blockiert damit den aus
der Luftdüse austretenden Luftstrom ausreichend genug, um ein Signal auszulösen, das den' vollen
Schwenkweg des Stellarmes 35 anzeigt. In ähnlicher Weise gelangt der Vorsprung 51 in Flucht mit der anderen
Luftdüse 48, wenn der Steilarm 35 völlig vom
to Werkstück W weggeschwenkt worden ist und sich unter
der Gehäusehaube 30 befindet. Der aus der Luftdüse 48 austretende Luftstrahl wird dann von dem
Vorsprung 51 genügend blockiert, daß ein Signal hervorgerufen werden kann, das die Rückzugslagc des
Die Schwenkbewegung des Stellarmes 35 erfolgt durch eine Artricbsgabel 52, die von einem beweglichen
Träger 53 gehalten wird. Die Antriebsgabcl 52 weist einen nach unten geöffneten Schlitz 54 auf. in
ao den ein fest mit dem Stellarm 35 verbundener Antriebsstift
55 ragt. Die Bewegung der Antriebsgabel
52 von und zum Werkstück W bewirkt dann ein Verschwenken des Steilarmes 35.
«5 einem begrenzten Federungsvermögen ausgestattet,
indem zwischen dem Antnebsstift 55 und dein Fühlstifthalter 36 eine Schwächungsstelle 49 vorgesehen
ist. Greift somit der Stellarm 35 mit dem Füllstifthalter
36 am Werkstück W an. so biegt sich der Stellarm 35 etwas an der Schwächungsstelle 49 aus, ohne daß
die Elastizitätsgrenze überschritten wird, so daß der Stellarm 35 und der daran befestigte Fühlstift vor Beschädigung
bewahrt bleibt.
Feineinstellung der Axiahtellung des Fühlstifthaltcrs
36 am Stellarm 35 vor. Der Fühlstifthalter 36 und ein fingerförmiger Teil 57 des Stellannes 35 ist an
der Schwächungsstelle 56 mit dem übrigen Teil des Stellarmes verbunden. Ετη Paar Schrauben 58, 60 erstrecken
sich durch den Teil 57 und bewirken eine Einstellung des Fühlstifthalters 36 durch Verbiegen
des Stellarmes 35 innerhalb des Bereiches der Schwächungsstelle 56.
trägt, trägt auch die Tangentialmeßlehre 31 und bewegt
diese von und zum Werkstück W. An dem Träger 53 ist ein einstellbarer Block 69 mittels einer durch
einen Schlitz 62 des Blockes 69 ragenden Schraube 61 befestigt. Der Block 69 trägt über ein Paar sich
waagerecht erstreckender Blattfedern 63,64 ein Paar Halter 65, 66, die ihrerseits federnd die Tangentialmeßlehre
31 mittels eines Paares lotrechter Blattfedern 67,68 tragen. Die Tangentialmeßlehre 31 wird
■dadurch federnd so gehalten, daß sie bezüglich des Trägers 53 sowohl lotrecht als.auch waagerecht Bewegungen
ausführen kann.
Eine Bewegung des Trägers 53 und der Antriebsgabel 52 zum und vom Werkstück W bewirkt zugleich
eine Vorschub- bzw. Rückzugsbewegung der Tangen-
tialmeßlehre 31 und des Stellarmes 35. Der Träger
53 ist auf einer Schelle 70 befestigt, die eine Verbindungsstange 71 umgibt. Die Verbindungsstange 71
weist eine Querbohrung auf, in der eine Führungsstange 72 gehalten und mittels einer Schraube 73 be-
Ein fest mit der Grundplatte 37 befestigter Schild 74 trägt einen Führungsblock 75, durch den sich die
Führungsstangc 72 erstreckt. In dem Führungsblock
75 sind geeignete Rollen oder andere Lager vorgesehen, die an der Führungsstange 72 angreifen, wenn
sich diese durch den Führungsblock 75 bewegt und dabei die Bewegung des Trägers 53 und der Schelle
70 führt.
Die Verbindungsstange 71 wird zum und vom Werkstück Wmittels einer Kolbenstange 77 eines geeigneten,
pneumatisch getriebenen Motors 78 bewegt. Die Kolbenstange 77 ist mit der Verbindungsstange
71 durch eine Verbindungsklammer 80 verbunden, so daß eine Betätigung des Motors 78 in entgegengesetzten
Richtungen eine Vorschub- oder Rückzugsbewegung der gesamten Einrichtung 25 bewirkt.
Wenn sich die Einrichtung 25 in ihrer vorgeschobenen
Stellung befindet, wird die Tangentialmeßlehre 31 von einer Berührung mit dem Werkstück W durch
einen pneumatisch betätigbaren Rückhaltezylinder 81 gehalten, der auf einer Halterung 82 befestigt ist, die
ihrerseits die Bewegung der Einrichtung 25 mitmacht. Eine Kolbenstange 83 des Rückhaltezylinders 81
endet in einer Koppel 84, die an der Tangentialmeßlehre 31 angelenkt ist, in ihrer Vorschubstellung ist
S die Tangentialmeßlehre wegen ihrer federnden Halterung in der Lage, eine- begrenzte Bewegung vom
und zum Werkstück W auszuführen. Der Rückhaltezylinder
81 wird so gesteuert, daß er, solange das Werkstück axial verschoben wird, eine Bewegung der
ίο Tangentialmeßiehre 31 verhindert, die diese mit dem
Werkstück W in Eingriff bringen würde. Auf diese Weise wird eine Reibberührung zwischen den Hartmetalleinsätzen
32, 33 und dem Werkstück W begrenzt. Wird die Tangentialmeßlehre 31 vom Rück-
is haltezylinder 81 freigegeben, so kann die Tangentialmeßlehre
unter der natürlichen Federkraft der lotrechten Blattfedern 67,68 mit dem Werkstück W
in Eingriff kommen.
Claims (5)
1. Meßgeräteanordnung an einer Werkzeugmaschine zum Bearbeiten umlaufender, zwischen
Spitzen gehaltener Werkstücke mit ringförmigen und zylindrischen Flächen mit einem zum und vom
Werkstück bewegbaren Werkzeug, mit einer Einrichtung zum analen Verschieben des zwischen
den Körnerspitzen gehaltenen Werkstückes, mit einer Stelleinrichtung zum genauen axialen Ausrichten
des Werkstückes bezüglich des Werkzeuges
sowie mit einer zum Werkstück bewegbaren tangentialen Meßlehre, mit einem Fühlerstift zur
Anzeige des Bearbeitungsmaßes des Werkstückes, dadurch gekennzeichnet, daß an einem
quer zum Werkstück ( W) bewegbaren, wtit einer
einzigen Antriebseinrichtung (78) verbundenen Rahmen (71,72, 77) ein Träger (53) angebracht
ist, der sowohl eine Antriebsgabel (52) für den
Stellarm (35) als auch die Tangentialmeßlehre (31) träge.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tangentialmeßlehre
(31) gegenüber dem Träger (53) relativ bewegbar angeordnet ist und mit einer Rückhalteeinrichtung
(81) verbunden ist.
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tangentialmeßiehre
(31) einerseits über einen aus Blattfederelementen (63,64,67,68) gebildeten, vorgespannten
Federrahmen (3 bis 69) und andererseits über einen starr an dem Träger (53) befestigten Druckmittelzylinder
(81) mit dem Träger (53) verbunden ist.
4. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem
Träger (53) eine Antriebsgabel (52) starr verbunden ist, die mit einem quer zum Werkstück (W)
bewegbaren, mit seinem einen Ende an einer im Maschinengestell gelagerten Welle (40) befestigten
Stellarm (35) angreift.
5. Werkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellarm (35) in
axialer Richtung des Werkstückes ( HO mindestens eine elastische Stelle (49, 56) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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