DE2004035A1 - Krackverfahren - Google Patents
KrackverfahrenInfo
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- DE2004035A1 DE2004035A1 DE19702004035 DE2004035A DE2004035A1 DE 2004035 A1 DE2004035 A1 DE 2004035A1 DE 19702004035 DE19702004035 DE 19702004035 DE 2004035 A DE2004035 A DE 2004035A DE 2004035 A1 DE2004035 A1 DE 2004035A1
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- C10G55/02—Treatment of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by at least one refining process and at least one cracking process plural serial stages only
- C10G55/06—Treatment of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by at least one refining process and at least one cracking process plural serial stages only including at least one catalytic cracking step
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- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE ? Ω Ω Λ Ω 3 R
8 MÜNCHEN 2, HiLBLESTRASSE 2O
Dr.
Berg Dipl.-Ing. Stapf, 8 München 2, HllblestraBe 20
Unser Zeichen Datum
Hh/hn 19 3ol 29. Januar197o
Anwalts äkte 19 3.01
Esso Research and Engineering Company Linden, New Jersey / USA
"Krackverfahren"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Krackung von
Erdölfraktionen. '
Bei der katalytischen Krackung von Erdölfraktionen muß
man ein Gleichgewicht zwischen dem Endpunkt des Ausgangsmaterials und der Lebensdauer des Katalysators einhalten.
Einerseits ist man bestrebt, eine maximale Menge des ·
.10^0-32/1467
|08Π) *5 16 20 81 Telegrammei PATENTEUIE München ßqnkt Bayerlidio Vereinsbank MOnchert <(53 100 Postscheck! MOnchen «53
Krackausgangsmaterials in leichtere, wertvollere !Produkte
umzuwandeln, während andererseits der Wunsch besteht, eine hohe Katalysatoraktivität über einen möglichst langen
Zeitraum aufrechtzuerhalten.
Die beiden wichtigsten Eigenschaften der Krackausgangsmaterialien,
welche den Krackkatalysator beeinflussen, fe sind der Metallgehalt und der Kohlenstoffgehalt, der sogenannte
Conradson-Kohlenstoffgehalt. Es ist bereits seit langem bekannt, daß Nickel, Vanadin, Eisen, Kupfer und
andere in bei oberhalb etwa 4820O (90O0P) siedenden Erdölfraktionen
gefundene metallische Verunreinigungen die bei der katalytischen Krackung und Hydrokrackung verwendeten
Katalysatoren nachteilig beeinflussen. Bei der kontinuierlichen Krackung führen sehr geringe Konzentrationen
solcher Verunreinigungen in dem Ausgangsmaterial zu einer schnellen Vergiftung des Katalysators, die Folge davon
ist eine geringere Ausbeute, eine Verschiebung in der Iroduktverteilung,
eine erhöhte Gas- und Koksbildung, eine verkürzte Katalysatorlebensdauer und es ist eine häufigere
Eegenerierung erforderlich.
In gleicher Weise führt eine Zunahme des Conradeon-Kohlenstoffgehaltes
des Krackausgangematerials zu einer entsprechenden Zunahme der Menge an auf dem Katalysator abgelagertem
Koks. Dadurch wird die Katalyaatoraktivität verringert
und der Verringerung der Aktivität muß durch eine
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- 5 - 200AG35
Erhöhung der Kracktemperatur oder durch häufigere Regenerierungen
oder mit anderen Mitteln entgegengewirkt werden, welche andere nachteilige Wirkungen aufweisen.
Das bekannteste Mittel zur Beseitigung der nachteiligen
Wirkung der Metalle und des Kohlenstoffs in Krackreaktionen
besteht darin, den Destillationsendpunkt (Schnittpunkt) so zu setzen, daß der Gehalt an Metallen und Conradson-"Kohlenstoff
des Ausgangsmaterials sehr niedrig ist. Jedoch hat im Falle der katalytischen Krackung ^sder zusätzlich
gekrackte Kubikmeter Material einen beträchtlich höheren
wirtschaftlichen Wert als das gleiche Material als Treibstoff,
Es sind bereits verschiedene Verfahren, Z0 B. die Tieftemperaturvakuumdestillation,
"Visbreaking", Wärmeglühung (heat soaking), Lösungsmitteldeasphaltierung und viele
andere Vorbehandlungsverfahren vorgeschlagen worden, keines
dieser Verfahren hat jedoch eine breite Anerkennung gefunden«,
Ziel der vorliegenden Erfindung war es daher, ein Vorbehandlungsverfahren
anzugeben, das es erlaubt, den Endpunkt der Krackausgangsmaterialien zu erhöhen und anschließend
zu kracken ohne bei kontinuierlicher Arbeiteweise die Metall- und Kohlenstoffablagerungen auf dem Katalysator au vermehren«, Dies kann mit Hilfe des erfindungs-
10983?/ US 7
gemäßen Verfahrens erreicht werden, das, kurz gesagt, darin besteht, daß das Ausgangsmaterial bei überkritischen
Bedingungen mit einem Lösungsmittel behandelt und anschließend katalytisch gekrackt oder hydrogekrackt oder
beides wird. Außerdem besteht eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in der Behandlung bestimmter Kreisströme
innerhalb des Verfahrens.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sind aus der folgenden Beschreibung in Verbindung
mit den beiliegenden Zeichnungen zu entnehmen·
Die Figur 1 der beiliegenden Zeichnungen ist eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer katalytischen
Krackung,
die Fig« 2 ist eine schematische Darstellung einer Aus-
die Fig« 2 ist eine schematische Darstellung einer Aus-
tführungsform, die sowohl eine Schwebekrackung wie auch
eine Hydrokrackung umfaßt und
die Fig. 5 ist eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
der Hydrokrackung.
Ziel der überkritischen Trennungsstufe des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es, eine maximale Ausbeute an Leichtöl
zu erzielen, aus dem die Metalle enthaltenden Verbindungen und die einen hohen Oonradson-Kohlenstoffgehalt aufweisenden
Kohlenwasserstoffe entfernt worden sind.
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~5 - 200AÜ35
Die überkritische Abtrennung ist ein Mittel zur Auftrennung
eines Gemisches in Komponenten-Fraktionen unter Verwendung
einer Verbindung mit einem verhältnismäßig niedrigen Molekulargewicht als Auftrennmittel bei überkritischer
Temperatur und überkritischem Druck«,
Die Auftrennung der Fraktion-(en) erfolgt in erster Linie
durch den Siedepunkt der Komponenten und dies ähnelt der Destillation. Außerdem führen einige Einflüsse des Verbindungstyps
offenbar zu einem Auf tr ennungs effektf\ der demjenigen
der Lösungsmittelextraktion ähnelt.
Eine bei der überkritischen Auftrennung geforderte Bedingung
ist die, daß durch das Lösungsmittel-Ausgangsmaterial-Gemisch mindestens zwei Phasen gebildet werden müssen.
Wenn die Eigenschaften des Ausgangsmaterials denjenigen
des Lösungsmittels zu ähnlich sind, ist die gegenseitige Löslichkeit der beiden so groß, daß die Bildung von zwei
Phasen eine ungewöhnliche Menge Lösungsmittel oder Trägergas, im Verhältnis zur Menge des ölausgangsmaterials erfordert*
Im allgemeinen sollte der Anfangssiedepunkt des Ausgangsmaterials vorzugsweise etwa 1110O (2QQ0F) oberhalb der kritischen Temperatur des Lösungsmittels liegen«
Die Art der Durchführung der überkritische» Auftrennung
und die dabei verwendete Verfahrensvorrichtung sind ähnlich
wie die bei der Lösungsmittelextraktion verwendeten,
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20QAÜ35
Bei einer Ausführungsform wird das Lösungsmittel oder
das Trägergas mit der aufzutrennenden Fraktion bei überkritischen Bedingungen gemischt und es werden zwei Phasen
gebildet. Man läßt die beiden Phasen in einer Klärvorrichtung sich voneinander trennen· Bei einer in den beiliegenden
Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden das Ausgangsmaterial und das
fe Lösungsmittel unter Rückfluß bei überkritischen Bedingungen durch einen Turm geleitet. Eine leichte Phase wird
überkopf gewonnen und eine schwere Phase wird als Bodenfraktionen
aus dem Turm gewonnen. Das Lösungsmittel wird von den aufgetrennten Fraktionen abgetrennt und recyelisiert.
Die wichtigste Verfahrensvariable bei der überkritischen
Auftrennung ist die Temperatur. Man muß bei einer Temperatur beträchtlich oberhalb der kritischen Temperatur des Lo-
* sungsmittels arbeiten, um die verbesserte Selektivität des
erfindungsgemäßen Verfahrens zu erzielen. Diese Arbeitstemperatur wird nachfolgend als kritische Temperatur plus,
abgekürzt CT+, bezeichnet. Für jedes besondere Ausgangsmaterial
und für jedes besondere Lösungsmittel gibt es einen engen optimalen GT+-Bereich, der die gewünschte erhöhte
Selektivität ergibt. Wenn die Arbeitstemperatur unterhalb des optimalen Bereiches liegt, wird keine verbesserte
Selektivität erzielt« Wenn die Arbeitstemperatur oberhalb des optimalen Bereiches liegt, nimmt die Ausbeute
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der leicht en. Phase ab·
Der Druck ist ebenfalls eine wichtige Verfahrensvariableo
Die Kapazität eines Lösungsmittels oder eines Trägergases
zur Extraktion einer Leichtölphase aus einem ölausgangsmaterial
ist bei Drucken in der Nähe des kritischen Druckes des Lösungsmittels praktisch Null» Diese Kapazität nimmt
mit wachsendem Druck zu· Der Arbeitsdruck wird nachfolgend als kritischer Druck plus, abgekürzt 0P+t bezeichnete Die
optimale obere Grenze des Arbeitsdruckes ist nicht so
empfindlich oder eng im Bezug auf die Abnahme der Selektivität wie im Falle der oberen Temperaturgrense« Statt
dessen beeinflussen die Grenzen der Vorrichtung, beispielsweise die Wanddicke der Reaktoren, Trennvorrichtungen und
des Leitungssystems die Wahl des Arbeitsdruckes.
Die überkopf aus der überkritischen Auftrennungszone abgezogene
leichte Phase enthält eine Mischung aus dem Lösungsmittel und dem Leichtöl bei überkritischen Bedingungen«
Das Öl kann aus dem Lösungsmittel entweder durch Erhöhung
der Temperatur oder durch Verringerung des Druckes auf der
leichten Phase gewonnen werden» Gewünschtenfalls kann die
leichte Phase durch stufenweise Inderung der Temperatur
oder des Druckes in eine Vielzahl von fraktionen aufgeteilt
werden» Diese Auftrennung erfolgt nach dem Siedepunkt9 wobei
die schwersten oder am wenigsten flüchtigen Stoffe in
der ersten Stufe entfernt werden, während die zunehmend
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leichteren Fraktionen in den folgenden Stufen erhalten werden.
Die optimalen Arbeitsbedingungen für die überkritische Auftrennungsstufe werden folgendermaßen erhalten:
1.) Das Ausgangsmaterial wird in Verbindung mit dem ge- ^ wünschten Ergebnis untersucht. So soll beispielsweise
im Falle der Herstellung eines Ausgangsmaterials für die katalytisch^ Krackung ein erstes Ausgangsmaterial
innerhalb des Bereiches von etwa 260 bis etwa 5380C
(500 bis 10000P) sieden und weniger als 2 ppm Metalle
(Nickeläquivalente) enthalten. Der Gehalt an Conradson-Kohlenstoff
sollte unterhalb 1,0 Gew.% liegen·
2.) Es wird ein geeignetes Lösungsmittel ausgewählt mit einer kritischen Temperatur, die etwa 1110C (2000F)
* unterhalb derjenigen des Ausgangsmaterials liegt« In diesem Falle sind Propan oder eine Propani^Butan-Mischung
zufriedenstellend.
3.) Zur Bestimmung der optimalen Auftrennungstemperatur,
des optimalen Auftrennungsdrucks und des optimalen Lösungsmittel-Öl-Verhältnisses werden eine Reihe von
Autoklavenversuchen durchgeführt«, Der Autoklav wird mit
öl beschickt und auf eine bestimmte überkritische Temperatur erhitzt. Das System wird bis zu einem geeigneten
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überkritischen Druck unter Druck gesetzt» Eine leichte
Lösungsmittel-Öl-Phase wird durch ein Rückschlagventil
auf Atmosphärendruck entspannte, Das gasförmige Lösungsmittel
wird durch eine Naßtestmeßvorrichtung gemessen. Die Löslichkeit des Öles in dem Lösungsmittel wird aus
dem Produktvolumen und den Werten der Naßtestmeßvorrichtung
ermittelt. Zur Ermittlung der zur Eliminierung der Metall- und Koksbildner aus dem Schweb ekr ackausgangsmat
erial erforderlichen Bedingungen kann jede gewünschte Anzahl von Versuchen durchgeführt werden.
In der Pig· 1 der beiliegenden Zeichnung wird ein geeignetes
Ausgangsmaterial * von dem ein Schwebekrackausgangsmaterial abgetrennt werden kann, über Leitung 1 durch Pumpe 2 in
die erste überkritische Trenneinheit 3 geleitet. Geeignete Ausgangsmaterialien enthalten rohe Erdöle mit abgetrennter
Kopf fraktion und atmosphärische Rückstände <,Λ Außerdem können
teilweise raffinierte Fraktionen, z. B. Verkokerdestillate,
thermisch gekrackte Fraktionen, schwere Kraftstoffe mit
breitem Siedebereich und andere Erdölfraktionen in verschiedenen
Mengen vorhanden sein. Ua ein Ziel der Vorbehandlung darin besteht, den Metallgehalt des Ausgangsmateriala
auf weniger als 10 ppm, vorzugsweise weniger als 2 ppm. Kickeläquivalente herabzusetzen, ist- es erwünscht,
daß das Material in Leitung Λ weniger als etwa 200 ppm
Metall-Mclce!äquivalente enthält. Im Falle von Ausgangsmaterialien
mit hohem Metallgehalt kann es erforderlich sein,:, sich mit einer niedrigeren Ausbeute bei der über*--
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kritischen Auftrennung zu begnügen, um so ein Krackungsausgangsmaterial
mit niedrigem Metallgehalt zu erhalten.
Nicht alle Metalle sind hinsichtlich ihrer katalysatorvergiftenden
Wirkung gleich. Ein Krack-Ausgangsmaterial
könntei ppm Nickel und etwa 8 ppm Vanadin enthalten, da
letzteres nur etwa 1/8 der Wirkung von Nickel hat. Dieses Ausgangsmaterial enthält somit 2 ppm Nickeläquivalente.
ψ Eisen, Kupfer und andere Metalle haben ebenfalls eine
willkürlich festgesetzte Äquivalenz im Bezug auf Nickel. Das Ausgangsmaterial kann auf jede gewünschte Temperatur
vorerhitzt werden.
Das überkritische Lösungsmittel wird durch Leitung 4 in Leitung 1 zur Mischung mit dem Ausgangsmaterial geführt.
Das Lösungsmittel, das nachfolgend manchmal als Trägergas
bezeichnet wird, ist in dieser speziellen Ausführungsform h vorzugsweise Propan. Im allgemeinen kann jedes inerte Lösungsmittel
mit einer geeigneten kritischen Temperatur und einem geeigneten kritischen Druck verwendet werden. Eine
bevorzugte Gruppe von Lösungsmitteln sind die leichten aliphatischen Kohlenwasserstoffe mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen
im Molekül. Die kribischen Eigenschaften einiger der leichten Kohlenwasserstoffe sind in der folgenden Tabelle I zusammengestellt.
1 0,9 Β 3 7 I 1 L fi 7
| Tabelle I | Tempe- 0C Λ) |
- | (750) | |
| Kohlenwasserstoff | kritische ratur in |
(93)" | (690) | |
| Äthan | 33,9 | (212) | kritischer Druck in kK/cm2 (psia) |
(555) |
| Propan | 100 | (304) | 52,7 | (495) |
| Butan | 151 | (387) | 48,5 | (450) |
| Pentan | 197 | (455) | 39,0 | |
| Hexan | 235 | 34,8 | ||
| 31,6 |
Beispiele für andere in der überkritischen Auftrennungsstufe
verwendbare Lösungsmittel sind Äthylen, Propylen,
Butylen, halogenierte leichte Kohlenwasserstoffe, COp, Ammoniak, SOp usw. Es können auch Mischungen der oben genannten
Lösungsmittel verwendet werden.
Gewünschtenfalls können das Ausgangsmaterial und das Lösungsmittel
durch eine nicht gezeigte, an einem geeigneten Punkt der Leitung 1 angebrachte Mischervorrichtung geführt
werden· Die überkritischen Kontaktierbedingungen im Turm 3 "
werden so eingestellt, daß eine leichte tlberkopfphase mit
niedrigem Metall- und Gonradson-Kohlenstoff gehalt-erhalt en
wird. Die für die oben erwähnten Lösungsmittel geeigneten typischen Bedingungen sind in der folgenden Tabelle II zusammengestellt.
1098 3?/146
-12- 2ÜÜ4U35
Tabelle II
Überkritische AuftrennraigsbedinKunKen
Druck, kg/cm2(psia) 52,7-551,5 105,5-140,6(1500-2000)
52,7-551,5 105,5-14O,6(150<
(750-5000) (Propan)
Temperatur, 0C (0F) 32-260 121-149 (25O-3OO)
(9O-5OO) (Propan)
Lösungsmittelverhaltnis 0,5-3,0 1-3
Kontaktzeit, Min. 5-120 15-4-0
Temperaturgradient 0-50 10-20
Eine ein Lößungsmittel und ein öl enthaltende leichte
Phase wird kontinuierlich Überkopf durch Leitung 5 gewonnen und eine eine kleinere Menge Lösungsmittel enthaltende
schwere Phase wird über Leitung 6 als Bodenfraktion gewonnen. Durch das Ventil 7 und den Kühler 8 wird der Druck
* reduziert bzw. gekühlt und als Produkt wird Asphalt gewonnen. Das Lösungsmittel kann zur Wiederverwendung in dem
Verfahren durch eine nicht gezeigte Vorrichtung zurückgewonnen werden« Die Steuerung der überkritischen Auftrennungsstufe
und die Qualität des Krackausgangsmaterials werden teilweise durch die Heizvorrichtung 9 aufrecht-'
erhalten. Die Heizvorrichtung kann irgendeine geeignete Vorrichtung sein, die sich innerhalb oder außerhalb des
Turmes befindet, die das Material während des Durchgangs
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durch, den oberen Abschnitt des Turmes erwärmte Auf diese
Weise wird eine Eückflußwirkung erzielt. Das Ventil 10 in der Leitung 5 hält den Auftrennungsdruck auf der gewünschten
Hone«, Die Druck- und Temperaturverringerung bei
der leichten Blase erfolgt durch das Ventil 10 und den
Kühler 11. Aus der Trennvorrichtung 12 wird das Lösungsmittel überkopf als Gas durch die Leitung 13 geführte Das
Gas wird in dem Kühler 14 gekühlt und durch die Pumpe 15
■■■'■"■■■ ι
und die Leitungen 4 und 1 in den Turm 3 zurückgepumpto '
Das Leichtphasenöl wird aus der Trennvorrichtung 12 durch
die Leitung 16 entfernt und durch das Druckreduzierventil 17 und die Heizvorrichtung 18 in den Schnelldestillationsturm
(flash tower) 19 geführt« Aus dem Schnelldestillations«
turm wird ein geringer Rückstand des Lösungsmittels überkopf durch Leitung 20 durch den Kühler 21 und die Pumpe
zur Eecyclisierung über die Leitungen 4 und 1 entfernt· Das Schwebekrackausgangsmaterial wird durch die Leitung
in die Krackeinheit 24 geleitet. |
Die Überlegenheit der überkritischen Auftrennung gegenüber der Vakuumdestillation und der herkömmlichen Deasphaltierung
wird nachfolgend an Hand einer !Fraktion von leichtem arabischem
Rohöl erläutert, mit dem Vergleichsver.suche durchgeführt
wurden.
9832/1467
| Tabelle III | Vakuum- Destillation |
Propan-DeasphaltierunK | 140,6(2000) |
| 100 mmHg | unterkritisch überkritisch | 163 (325) | |
| Verfahrensbedingungen | 385 (725) | 35,2 (500) | 2 |
| Druck kg/cm (psi) | - | 89 (175) | 588 (1090) |
| Temperatur,0O (°j?) | 571 (1060) | 6 | 10,5 |
| Pr op an/Öl-Verhältnis | 13,1 | 571 (1060) | |
| Nominaler Endpunkt, | 13,1 | 0,2 | |
| Verworfene Boden fraktion, % Bohöl |
2,2 | 19,5 | |
| Qualität der abge trennten schwersten Siedebereichfraktion |
16,6 | 2,5 | |
| Vanadin plus Nickel, ppm |
19,0 | ||
| API-Dichte | |||
Conrads on-Kohlenstoffgehalt,
Gew.%
2,0
1,5
Aus der vorstehenden Tabelle ist zu ersehen, daß die Auftrennung bei überkritischen Bedingungen ein Kraekmaterial
ergab, das nur 0,2 ρρκ Metalle und einen Conradson-Kohlenstoffgehalt
von 1,5 aufwies. Außerdem wurde 20 % weniger öl als Bodenfraktion verworfen zur Verwendung als billiges
Dieselöl bzw· Heizöl.
Dieselöl bzw· Heizöl.
Die Krackung im Reaktor 24- wurde bei üblichen Bedingungen
109837/1467
2004U35
mit bekannten Krackkatälysatoren durchgeführt«. Die typischen
Bedingungen sind in der folgenden Tabelle angegeben·
Tabelle IV .'.''-Katalytische Krackbedingungen
breiter Bereich bevorzugter Bereich
Temperatur,0O (0F) 260-649(500-1200) 599-538(750-1000)
Druck, kg/cm2 (psig) 0-35,2 (0-500) 0-3,52 (0-50)
Raum-Zeit-Geschwin- - I
digkeit, Vol./Vol./Std. 2-200 5-100
Beispiele für geeignete Katalysatoren sind Siliziumdioxyd,
Siliziumdioxaft-Aluminiumoxyd, Tone, Siliziumdioxyd-Magnesiumoxyd
und Mischungen dieser Katalysatoren mit 1 bis 50 % Molekularsiebenβ
Der Krackabstrom wird durch Leitung 25 in die Iraktioniereinrichtung
26 geführt. Aus der Ifraktioniereinrichtung
werden durch die Leitung 27 Gas und leichte Endfraktionen I entfernt, das Benzin wird durch die Leitung 28 entfernt,
die mittleren Destillate werden durch Leitung 29 entfernt· Das Kreislauföl wird durch die Leitung 30 recyclisiert·
Die durch Leitung 31 entfernte Bodenfraktion enthält 3 bis
' 12 Vol.% des frischen Ausgangsmaterials. Dieses Material
enthält eine beträchtliche Menge hochsiedender aromatischer Kohlenwasserstoffe und kleine Mengen Katalysatorpartikel
in der Größenordnung von 0,3 bis 0,1 Gew.%. .
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Die Bodenfraktion wird durch Leitung 31 durch die Pumpe 32
und die Heizvorrichtung 33 in die zweite überkritische Auftrennvorrichtung 34 geleitet. Diese Einheit wird unter
ähnlichen Bedingungen betrieben wie sie in der überkritischen Auftrennvorrichtung Nr, 1 angewendet werden (Bezugs-Nr.
3)· Das Lösungsmittel, Propan, wird durch Leitung 35 in Leitung 31 geleitet zur Mischung mit der Bodenfraktion.
Unter Verwendung einer 01+ von 139 bis 1940O (250 bis 35O0F)
W und eines OP+ von 105,5 bis 140,6 kg/cm2 (I5OO bis 2000
psig) wird die leichte Phase kontinuierlich überkopf durch Leitung 36 gewonnen. Diese Phase wird mit der Beschickung
für die überkritische Auftrennvorrichtung Nr· 1 in Leitung
1 gemischt. So werden die Komponenten der Schwebekrackbodenfraktion, die wenig Koksbildner aufweisen, zur Krackung
gewonnen· Außerdem dient ein allgemeines Lösungsmittelrückgewinnungssystem
beiden überkritischen Auftrenneinheiten· Eine Kokebildner enthaltende schwere Phase, d. h0
fc schwere, zähflüssige aromatische Kohlenwasserstoffe und
Katalysatorpartikel werden durch Leitung 37 aus der Auftrennvorrichtung
34 entfernt« Nach der Druckreduzierung
durch das Ventil 38 und der Kühlung in dem Kühler 39 wird
zur weiteren Verarbeitung eine Bodenfraktion gewonnen» Die Heizvorrichtung 40 in der Auftrennvorrichtung 34 wird zur
EpSielung eines Rückflusses verwendet) der eine genaue
Kontrolle der Qualität des gewonnenen ölee in der leichten
Phase aus der überkritischen Auftrennvorriohtung 34· ermöglicht.
109832/U67
2ÖQAÜ35
In der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung
werden zur Beseitigung der Verunreinigung des aus der ersten Einheit gewonnenen Asphalts zwei überkritische
Auftrenneinheiten verwendet. Wenn nur wenig oder keine Katalysafcorpartikel aus der Krackeinheit 24 mitgerissen
werden, wird die zweite überkritische Auftrenneinheit weggelassen
und die Bodenfraktion aus der Schwebekrackauftrennvorrichtung wird direkt durch die Leitung 31 in die ' *
Leitung 1 geführt·
Die schlechte Qualität der Bodenfraktion zur katalytischen
Krackung ist in der folgenden Tabelle erläutert, in der das gesamte Kreislauföl in der Leitung 31» das behandelte
Kreislauföl in der Leitung 36 und die in Leitung 37 aus
der überkritischen Auftrenneinheit Nr. 2 gewonnene Bodenfraktion miteinander verglichen werden.
gesamtes behandeltes Bodenfraktion
Kreislauföl Kreislauföl
(Leitung 31) (Leitung 36) (Leitung 37)
Baraffine, Gew.% 30,4- 31 »2 10
Naphthene 67,3 68,0 64
Aromaten 2,3 0,8 24
In der Fig. 2 der beiliegendes Zeichnung ist ein® Ausführungsform
der Erfindung dargestellt, la der eine einzige
überkritische Auftrenneinheit verwendet wird, die
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2U04Ü35
drei !Funktionen erfüllt. Erstens wird der Gehalt an
Metallen und Gonradson-Kohlenstoff des Ausgangsmaterials auf einen annehmbaren Wert verringert. Zweitens werden die
Koksbildner und Katalysatorpartikel aus der Schwebekrackbodenfraktion entfernt. Drittens werden die komplexen
schweren Aromaten, Z0 B0 die Ooronene und Ovalene, aus der
Hydrokrackbodenfraktion entfernt.
In dem beiliegenden schematischen Diagramm wird ein Ausgangsmaterial
wie dasjenige der Fig« 1 durch Leitung 101
in die überkritische Auftrenneinheit 102 geleitet. Ein Lösungsmittel, z. B« Propan, wird durch Leitung 103 zur
Mischung mit dem Ausgangsmaterial in Leitung 101 recyclisiert. Die Kreislaufströme aus der Leitung 104 werden ebenfalls
mit dem Ausgangsmaterial gemischt. Die CT+-Temperatur und der öP+-Druek in der Einheit 102 sind ähnlich denjenigen
der überkritischen Auftrennvorrichtung der Fig. 1. In einer Ausführungsform der Erfindung wird durch Leitung
ein Waschöl in den oberen Abschnitt des Turmes 102 eingeführt· Ein geeignetes Waschöl enthält eine Fraktion eines
Kreislaufmaterials, die bei der katalytischen Krackung gewonnen
wurde und innerhalb des Bereiches von 427 bis 5930C
(800 bis 11000F), vorzugsweise innerhalb dea Bereiches von
482 bis 5660G (900 bis 10500F) siedet. Das Waschöl kann
ein geklärtes Ol eines Schwebekreislaufmaterials sein, aus
dem der Teer und die Katalysatorpartikel entfernt worden sind. Eine schwere Bodenfraktion wird durch Leitung 106 aus
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20OAO35
dem Turm 102 entfernt und nach dem Durchleiten durch das
Druckreduzierventil 10? und den Kühler 108 gewonnen. Das
Lösungsmittel und das Waschöl können aus der Bodenfraktion
mit Hilfe üblicher Vorrichtungen, die nicht gezeigt sind,
•gewonnen werden.
Die leichte Phase, die das Lösungsmittel und das gewünschte
katalytische Krackausgangsmaterial enthält, wird-Überkopf
aus dem Turm durch Leitung 109 gewonnen und in die Auf- |
trennvorrichtung 110 geleitet« Aus der Auftrennvorrichtung
wird Propan überkopf durch Leitung 111 gewonnen« Das Gas wird abgekühlt und in den Einheiten 112 und 113 zur Eecyclisierung
in den Turm 102 komprimierte Die katalytische Krackbeschickung wird durch die Leitung 114 in den kata—
lytischen Krackreaktor 115 geleitet. Bei einer Ausführungsform wird das gesamte Krackausgangsmaterial oder ein Teil
davon durch Schließen des Ventils 116, öffnen des Ventils
11?» überführung der Beschickung durch Leitung 119 in die Ä
Entschwefelungsanlage 118 (hydrofiner) lind Gewinnung des
entschwefelten Materials durch Leitung 120 entschwefelt·
Der Wasserstoff wird durch Leitung 121 zugeführt und aus dem öl durch Leitung 122 gewonnen· Die Entschwefelungsbedingungen,
das Verfahren und der Katalysator entsprechen dem üblichen, beispielsweise Temperaturen von 260 bis
5380O (500 bis 100O0F), Drucke von 35,2 bis 351,5 kg/cm2
(500 bis 5000 psig) und Katalysatoren, die ein Metall aus
der Gruppe Kobalt, Molybdän, Nickel und Wolfram auf einem '
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2U04Ü35
Träger, ζ. B. Aluminiumoxyd oder Siliziumdioxyd-Aliiminiumoxyd
enthalten.
Die katalytischen Krackbedingungen und die im Reaktor 115 verwendeten Katalysatoren entsprechen denjenigen, die für
die Einheit 24 genannt sind· Der Krackabstrom wird durch die Leitung 123 gewonnen und in den Fraktionierturm 124
geleitet. Eine Gasfraktion wird durch die Leitung 125 ge-
ψ wonnenο Eine Benzinfraktion wird durch die Leitung 126 gewonnen·
Eine Kerosinfraktion wird durch die Leitung 127 gewonnen. Ein Hydrokrack-Ausgangsmaterial wird durch die
Leitung 128 und eine Bodenfraktion wird durch die Leitung 129 gewonnen· Die Bodenfraktion in der Leitung 129 wird in
die Kläreinrichtung 130 geleitet. Aus der Kläreinrichtung
wird ein geklärtes öl durch die Leitungen 131 und 114 in die Krackrorrichtung recyclisiert» Die Klärbodenfraktion, die
Koksbildner und Katalysatorpartikel enthält, wird durch die
fc Leitungen 132 und 104 in den überkritischen Auftrennturm
geleitet·
Die Hydrokrackbeechickung, die durch Leitung 128 in den
Hydrokrackreaktor 133 geleitet wird, enthält eine innerhalb des Bereiches von 316 bis 5100O (600 bis 95O0P) siedende
fraktion mit einem sehr geringen Schwefel- und Metallgehalt
und weniger als 1000 ppm Stickstoff.
Ee werden die üblichen Hydrokrackbedingungen, das übliche
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Verfahren und übliche Katalysatoren verwendet. Typische
Hydrokrackbedingungen sind folgende:
Tabelle YI
HydrokrackbedingunRen
HydrokrackbedingunRen
breiter Bereich bevorzugter Bereich
Temperatur,0C (0P) 288-510(550-950) 316-427(600-800)
Druck, kg/cm2 (psig) 56,2-351,5(800- 70,3-140,6(1000-
5000) 2000)
Raum-Zeit-Geschwindig- * |
keit, Vol./Vol./Std. 0,3-5,0 0,7-1,5
Geeignete Hydrokräckkatälysatoren enthalten Jede gewünschte
Kombination eines Metalles aus der Gruppe der Oxyde und Sulfide von Kobalt, Nickel oder die entsprechenden freien
Metalle, auf einem festen Krackträger, ζ. Β. Siliziumdioxyd-Aluminiumoxyd,
Siliziumdioxyd-Magnesiumoxyd, Siliziumdioxyd-Zirkonoxyd, säurebehandelten Tonen und dgl. aufgebrachtes
Platin und Palladium. Die am meisten bevorzugten Hydrokrackkatalysatören
sind auf einem Träger aufgebrachte "
zeolithisch^, kristalline Aluminosilikat-Molekularsiebe
mit einem verhältnismäßig gleichmäßigen Porendurchmesser von etwa 6 bis 14 Angström. Die Siebe bestehen aus hydrierten
Metallen der Gruppe VIII des Periodischen Systems der !Elemente und enthalten gewünschtenf alls Seltene Erden als
Promotoren·
Durch Leitung 13* wird Wasserstoff zugeführt· Der Hydro-
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krackabstrom wird durch die Leitung 135 in den Fraktionierturm 136 geführt» Wasserstoff wird durch Leitung 137 gewonnen
und in die Auftrennvorrichtung 138 überführt, in der Verunreinigungen abgetrennt und durch Leitung 139 entfernt
werden» Der Wasserstoff wird durch die Leitungen 140 und 134 recyclisiert. Eine leichte Fraktion (C,- - 88°C
(19O0F)) wird durch Leitung 141 gewonnen· Eine Fraktion
mit dem Siedebereich von 88 bis 1770C (190 bis 35O°F) wird
L· durch Leitung 142 gewonnen. Eine Fraktion mit einem Siedebereich
von 177 bis 232°C (35O bis 4500F) wird durch
Leitung 143 gewonnene Die oberhalb 2320C (45O0F) siedende
Bodenfraktion wird durch Leitung 144 gewonnen« Die zuletzt genannte Fraktion wird in die Auftrennvorrichtung 145 überführt.
Die Hydrokrackung der Destillatfreaktionen ist für die
Extinktionsrecyclisierung bestimmt. Durch schwere Kohlen- ^ Wasserstoffe, hauptsächlich Aromaten mit mehr als drei
aromatischen Hingen entstehen jedoch bestimmte Schwierigkeiten. !Typische Vertreter dieser Aromaten sind Coronen
mit 6 untereinander verbundenen Hingen und Ovalen mit 10 Hingen.
Diese Molekül· werden in Gegenwart von Molekularsiebkatalysatoren nicht gekrackt, da sie nicht in die Foren der
Katalysatoren eindringen· Da sie kontinuierlich durch die Einheit oyclisiert werden, reichern sie sich an und tragen
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so offenbar zur Katalysatordesaktivierung und zur Verstopfung
der Verfahrenseinheiten, z. B. der Wärmeaustauscher bei oder sind deren Ursache. Die Flash-Abtrennvorrichtung
145 wird zur Regulierung des Endpunktes des Recyclisierungsstromes
in der Leitung 146 auf eine Temperatur innerhalb
des Bereiches von 316 bis 5100C (600 bis 95O0F) verwendet,
um die Anreicherung von aromatischen Kohlenwasserstoff en mit mehr als drei Ringen im Molekül zu verhindern· Das unerwünschte
Material wird durch die Leitung 104- in die überkritische Extraktionsstufe recyclisiert·
Die in der Fig. 2 dargestellte Ausführungsform stellt eine wirksame Anordnung zur Entfernung von Metallen, Koksbild- '
nern und anderen unerwünschten Stoffen aus den der kataiytischen
Krackung und Hydrokrackung zugeführten frischen
und recyclisierten Strömen dar·
In der Fig· 3 der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform
der Erfindung dargestellt, in der eine Erdöl- - "
rückstandsbeschickung zur Hydrokrackung hergestellt und in einem Reaktor vom Auf schlämmungstyp hydrogekrackt wird* Obwohl
die Destillathydrokrackung ein technisch erfolgreiches
. Verfahren ist, hat bisher praktisch kein Ruckstandshydrokrackungeverfahren
allgemeine Anerkennung gefunden· Der Hauptgrund ist der, daß die Katalysatoren, welche die gewünschten
Umwandlungen ergeben, durch die Metalle und die Koksbildner in dem Ausgangsmaterial mit dem breiten Siede-
109832/U67.
20Q4Ü35
bereich, sehr schnell desaktiriert werden»
* In der Pig· 3 der beiliegenden Zeichnung wird eine Erdölrückstandsfraktion
durch, die Leitung 201 in die erste Überkritische Auftrenneinheit 202 eingeleitet. Das Ausgangamaterial
ist ein Bückstand, der $0 bis 100 % Stoffe
enthält, die bei mehr als 4820O (9000I1) sieden. Materialien
dieses Typs werden aus Rohölen durch Abtrennen der Kopf-
ψ fraktion, durch Destillation bei Normaldruck oder Destillation
unter Vakuum, "Visbreaking", Wärmeglühen (heat soaking),
thermische Krackung, Deasphaltierung usw. erhalten· Das
Ausgangsmaterial kann eine Mischung des Rückstandsmaterials mit Destillat, Straight-run-Praktionen und Kreislauffraktionen
sein. Das Auegangsmaterial enthält 10 bis 500 ppm
Metalle als Nickeläquivalente, 0,2 bis 5,0 Gew.% Schwefel
und es hat einen rerhältnismäSig hohen Gehalt an Conradson-Kohlenstoff
von mehr als etwa 2 bis 15 Gew.%. Ziel dieser
fc Ausführungsform der Erfindung ist es, das Ausgangsmaterial
in Benzin, in Heizöl mit niedrigem Schwefelgehalt und in ein Schwebekrackausgangsmaterial mit niedrigem Metall- und
Kohlenstoffgehalt umzuwandeln. Das Verfahren kann se durchgeführt
werden, daß irgendein· dieser Hydrokraekfraktionen in maximaler Ausbeute erhalten wird· Da der Auf schlämmungsreaktor
sur Verarbeitung eines Auegangsmaterials mit einem
ziemlich hohem Metallgehalt und tinem siemlioh hohen Gehalt
an Oonradson-Eohlenstoff bestimmt ist, muß der Metallgehalt
nur auf etwa 20 bis 100 ppm und der Gehalt an Oon-
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radson-Kohlenstoff nur auf etwa Λ bis 5 Gew.% herabgesetzt werden.
Ein geeignetes Lösungsmittel aus der Gruppe der weiter
oben genannten Verbindungen wird zur Mischung mit dem Ausgangsaaterial durch Leitung 203 recyclisiertv Die
überkritischen Extraktionebedingungen, d. h. die GT+,
der CP+ und das LÖBiingemittel-öl-Yerhältnia haben die - ,
■ ■"■■" - ' *: ■-■■ · ■·■ i
gleichen Wert· wie oben· Sine Reihe Ton wie hier beschrie·»
ben durchgeführten Tests kann %νΰ$ Bestimmung der optimalen
überkritischen Bedingungen und des Lösungsmittels für eine
bestimmte Broduktverteilung rerwendet werden» Bie Asphaltphase wird durch Iieitung 203 entfernt zur Gewinnung des
Lösungsmittels und des Asphaltprodukts. Die leichte Phase
wird überkopf durch Iieitung 204 in die Auftrennrorrichtung
205 geleitet· Das Lösungsmittel wird aus dem Leichtphaeenöl
zur Eecyclisierung über die Leittmgen 206, 203 \ind 201 abgetrennt ..Geeignete Temperatur-, Brück-, Wärmeaustausch- |
und Pumpbedingungen werden durch bekannte Einrichtungen
in den Leitungen 204, 206.und 203 sowie in der Auftrennvorrichtung 205 aufrechterhalten zur wirksamen Zurückgewinnung und Recyclisierung des Lösungsmittels. Basleicht—
phasenöl mit dem herabgesetzten Metall- und Kokebildnergehalt wird durch Leitung 207 in den Aufschlämmungehydrokrackreaktor208 geleitet. Der Reaktor wird vorzugeweiee
im Aufstrom betrieben und das öl wird in Leitung 209 mit
dem Becyclisierungskataljiator am Boden des Beaktors ge-
109832/U87
Bischt. Durch Leitung 210 wird dem öl Wasserstoff zugeführt» Geeignete Beaktionsbedingungen hängen hauptsächlich yon der gewünschten Produktvertellung und dem gewünschten Grad der Entschwefelung des Ausgangsprodukts
ab· Es werden Temperaturen innerhalb des Bereichs von 343 bis 9820O (650 bis 18000F), Drucke innerhalb des
Bereiche τοη 70,3 bis 351»5 kg/cm2 (1000 bis 5000 psig),
Wasserstoffeinleitungsgeschwindigkeiten τοη 3000 bis 9000
ψ std.cu.ft· per bbl·» Katalysatorzuführungs- und Abführungsgeschwindigkeiten τοη 1 bis 10 lb/bbl Ausgangsmaterial und
Baumseitgeschwindigkeiten von 0,2 bis 2,0 Gew./Gew./Std.
verwendet.
Der Reaktor wird so betrieben, daß der Katalysator in konzentrierter Suspension in Ol innerhalb des Reaktors
gehalten wird, so daß die maximale Wirksamkeit der Katalysatorpartikel erhalten wird, bevor sie Überkopf in das
| . Ibstromöl geführt werden· Die durchschnittliche Verweilzeit des Katalysators kann in der Größenordnung von 100
bis 1000 Stunden liegen« Der Grdßenbereich des Katalysators liegt bei 1/64 bis 1/8 ^noh mesh und die Partikeldichte
liegt bei 0,5 bis 0,9 g/ccm· Der nicht umgesetzte Wasserstoff wird durch Leitung 211 zurückgewonnen, die Verunreinigungen werden in der !^trennvorrichtung 212 abgetrennt und dir Wasserstoff wird zusammen mit dem Erganzungswasseratoff aus der Leitung 213 durch die Leitung
210 recyolisiert·
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Der Krackabstrom wird durch, die Leitung 214 in die
Fraktioniereinrichtung 215 geleitet· Die leichten Endfraktionen
werden durch Leitung 216 gewonnen· Benzin wird durch die Leitung 217 gewonnen, Heizöl wird durch
die Leitung 218 gewonnen und das zur katalytischen Krackung geeignete G-asöl wird durch Leitung 219 gewonnen·
Auf dem Boden der Auftrenneinheit 215 Bammeln sich beträchtliche Mengen Katalysator und kleine Mengen kohlenstoffhaltiger Peststoff und Asche und diese werden durch |
Leitung 220 in die zweite überkritische Auftrenneinheit
221 überführt. Das Lösungsmittel wird durch Leitung 222
in diese Einheit geleitet· Die leichte Phase wird überkopf
durch Leitung 225 entfernt und in den Abscheider geführt· Das Lösungsmittel wird durch Leitung 225 gewonnen
zur Recyclisierung durch die Leitungen 2OJ und 222 und
das leichte Öl wird durch die Leitung 226 geführt zur
Mischung mit dem Ausgangsmaterial in Leitung 201· -
Eine Aufschlämmung des schweren Öls und des Katalysators
wird durch Leitung 227 aus der überkritischen Auftrennvorrichtung 221 entfernt zur fiecyclisierung. durch die
Leitungen 228 und 209 in den Reaktor 208o Eine Menge Ea-,
talysator, Asche und-.Teerwird aus c|em System durch Leitung
229 entfernt« Irischer Zusatzkatalysator wird dem
System aus dem Trichter 250 durch Leitung 251 zugeführt·
In einer anderen, nicht gezeigten Ausführungsform wird
10983271467
die Hydrdkrackung in einem Wirbelbett durchgeführt und
eine Aufschlämmung von Katalysator und öl wird kontinuierlich
direkt auß dem fieaktor für die überkritische Auftrennung
entfernt·
Das in Bezug auf die überkritische Auftrenneinheit 102 der Fig· 2 beschriebene Waschöl kann vorteilhaft in der
t Einheit 221 der lig. 3 zur Entfernung des Kohlenstoffs
und der Metalle aus dem in der Einheit abgetrennten Katalysator verwendet werden·
Die vorliegende Erfindung ist vorstehend zwar an Hand spezifischer Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens
beschrieben, diese stellen jedoch nur beispielhafte Erläuterungen dar und die Erfindung ist keineswegs
darauf beschränkt« Es können vielmehr zahlreiche Abänderungen vorgenommen werden, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen·
Patentansprüche:
109837/U67
Claims (1)
- Pa-teat an s ρ r ü c hβ :1 */ Krackverfahren» dadurch, gekennzeichnet, daß man ein Erdölausgangsmaterial mit einem inerten Lösungsmittel bei. einer Temperatur oberhalb der kritischen Temperatur und einem Druck oberhalb des kritischen Drucks in einer überkritischen Auftrennzone, in Berührung bringt, eine leichte Extraktölphase mit einem wesentlich geringeren Gehalt anMetallen und Conradson-Kohlenstoff aus dieser Auftrennzone * gewinnt, aus der leichten Extraktölphase das Lösungsmittel abtrennt und danach die leichte Extraktölphase Krack- und/ oder Hydrokrackbedingungen unterwirft*2. Verfahren nach Anspruch 1t dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel einen inerten leichten Kohlenwasserstoffverwendet»3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet | durch die folgende Kombination von Verfahrensschritten:1.) Kontaktierung des Erdölausgangsmaterials mit einem inerten, leichten Kohlenwasserstofflösungsmittel, das 2 bis 8 Kohlenstoff atome im Molekül enthält, bei einer Temperatur von 2,78 bis 27,80C (5 bis 5O0F) oberhalb der kritischen Temperatur und einen Druck von 21,1 bis 7Of3 kg/cm2 (500 bis 1000 peig) oberhalb des kritischen Druckes in einer ersten überkritischen Auftrennungszone;10983271467- 30 - 2ÜCMÜ352·) Gewinnung einer leichten Extraktölphase, die eine Ö}.fraktion mit weniger als 2 ppm Metalle und ein Lösungsmittel enthält;3·) Abtrennung eines größeren Anteils des Lösungsmittels aus der leichten Extraktölphase durch Verringerung des Druckes auf dieser Phase;^ 4«) Gewinnung des Bestes des Lösungsmittels aus dem* Extraktöl durch Erhitzen und Schnelldestillation;5.) Krackung des Extraktöls bei einer !Temperatur innerhalb des Bereiches von 399 bis 5380O (750 bis 10000F) in Gegenwart eines Siliziumdioxyd-Aluminiumoxyd-Krackkatalysators;6·) Gewinnung mehrerer gekrackter Fraktionen;7·) Gewinnung einer Bodenfraktion, die Katalysatorparb tikel und zähflüssige aromatische Kohlenwasserstoffeenthält;8.) Kontaktierung dieser Bodenfraktion in einer zweiten überkritischen Auftrennzone mit einem Lösungsmittel der gleichen Zusammensetzung wie das in der ersten überkritischen Auftrennungszone -verwendete Lösungsmittel}9·) Gewinnung, einer zweiten leichten Extraktionsphaee aus der zweiten überkritischen Auftrennungszone;109837/146710.) überführung dieser zweiten leichten Extraktionsphase in den Einlaß der ersten überkritischen Auftrennungszone; und11·) Entfernung einer Katalysatorpartikel enthaltenden Bodenphase aus dem Verfahren.A. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurchgekennzeichnet, daß man ein leichtes Extraktöl, das im |wesentlichen von Lösungsmittel befreit worden ist, Krackbedingungen unterwirft und aus dem Ab strom aus dem Hydrokrackverf ahren ein Hydrokrackausgangsmaterial gewinnt t daß man dieses Hydrokrackausgangsmaterial Hydrokrackbedingungen in Gegenwart eines eine kristalline Aluminosilikat-MolekularSiebkomponente enthaltenden Hydrokrackkatalysators unterwirft, eine Ooronene und Ovalene enthaltende Bodenfraktion gewinnt, pine Extinktionsrecyclisierungsfraktion aus der Bodenfraktion abtrennt und den Rest der die Coro- * nene und Ovalene enthaltenden Fraktion in die überkritisch· . ■ * Auftrennungszone zurückführt· ,5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das lösungsmittelfreie leichteExtrakt öl in Form einer Auf schlämmung des Hydrokrackkata- ' "lysators und des Öles in im wesentlichen flüssiger Phase bei Atmosphärenüberdruck und erhöhter Temperatur in Gegen wart von zugesetztem Wasserstoff hydrokrackt, den Abstrom109832/14672Ü0A035zusammen mit einem Teil des Katalysators aus der Hydrokrackzone abzieht, den Abstrom zur Herstellung der hydrogekrackten Produkte fraktioniert, eine Metalle und mit Koks "belegte Katalysatoren enthaltende schwere Bodenfraktion aus der Fraktionierzone abzieht, diese schwere Bodenfraktion mit einem inerten leichten Kohlenwasserstofflösungsmittel bei überkritischen Bedingungen in einer zweiten überkritischen Auftrennungszone in Berührung bringt, eine zweite leichte Extraktölphase gewinnt zur Recyclisierung in die erste überkritische Auftrennungszone, eine schwere, öl und Katalysator enthaltende Bodenfraktion gewinnt und diese schwere Bodenfraktion in die Hydrokrackstufe zurückführt.109837/1A 67
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