DE2003584A1 - Einrichtung zur Druckmittelverteilung - Google Patents
Einrichtung zur DruckmittelverteilungInfo
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- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B13/00—Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
- F15B13/02—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
- F15B13/06—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with two or more servomotors
- F15B13/08—Assemblies of units, each for the control of a single servomotor only
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Description
mein Zeichen: 0247 Pt
M.I.T.A, Macchine Infilzatrici Tabacco Äutomatiche
Sog. a r.l., "Via Cipolla, Tregnago (Verona/Italien)
Einrichtung zur Druckmittelverteilung
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Einrichtung zur
Verteilung eines flüssigen oder gasförmigen Druckmittels eines
Druckmittelerzeugers, wobei dieses Druckmittel einem oder mehreren
Verbrauchern zugeführt wird. Sin jeder Verbraucher besitzt
eine oder zwei Kammern, welche entweder mit der Druckmittelzufuhr
verbunden oder aber entlüftet werden»
_ Die erfindungsgemäße Einrichtung besitzt so viele Steuerschieber wie mit Druckmittel zu beaufschlagende Verbraucher
vorgesehen sind, wobei diese Druckmittelbeaufschlagung
über die erfindungsgemäße Verteilereinrichtung erfolgt. Ein jeder Steuerschieber kann drei Hauptstellungen einnehmen, und jswai
neben weiteren Zwischenstellungen. Im einzelnen handelt es sich
um folgende Stellungen:
_ ρ —
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Eine Ruhestellung, in welcher überhaupt kein Druckmittel in die Einlaßöffnungen des Verbrauchers eingesteuert
zwei ArbeiteStellungen, in welchen das Druckmittel in eine Einlaßöffnung
eintritt und aus der anderen Öffnung austritt.
Ein oben in einem Hilfskanal - welcher das von der
Druckmittelzufuhrleitung kommende Druckmittel unmittelbar zur Entlüftung leitet - angeordnetes Ventil wird dann automatisch
geschlossen, wenn einer der Steuerschieber der Einrichtung betätigt wird.
Die erfindungsgemäße Einrichtung eignet sich insbesondere zur Steuerung von hydraulischen oder pneumatischen
Hebeböcken oder Antrieben, insbesondere von Einrichtungen und Maschinen zur Bewegung von Erdreich; es ist klar, daß die erfindungsgemäße
Einrichtung aber auch im Zusammenhang mit einem jeden beliebigen hydraulischen oder pneumatischen Verbraucher
vorteilhaft anwendbar ist.
Es sind zurzeit Verteilervorrichtungen für Druckmittel bekannt, die die gleiche Aufgabe haben, wie sie vorstehend
angedeutet ist. Dabei sind verschiedene Verteilerelemente - von welchen ein jedes aus einem Block besteht - miteinander mittels
Zugstangen oder Zugankern verbunden. Um den Durchgang des Druckmittels zwischen den Berührungsflächen dieser Verteilerelemente
au erhalten, werden Dichtungseinlagen eingefügt, welche
eine Abdichtung des Druckmittels sicherstellen.
Diese Dichtungseinlagen erzeugen eine hydrostatische
Druckkraft oder Schubkraft, welche auf die Leitungsteile und -abschnitte sowie auf den Sitz der Dichtungseinlagen selbst
drückt, so daß die Zugstangen oder Zuganker verformt werden, die die verschiedenen Elemente - außer die Bauteile selbst zusammenhalten.
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Diese letztgenannte Verformung hat den Nachteil, daß
die Verteilersteuerschieber blockiert werden.
Neuere Entwicklungen erlauben es, verschiedene ■Verteilerteile
aus Stahl herzustellen, wobei in diese Teile die Verteilerkanäle für das Druckmittel eingearbeitet werden.
Auch diese neueren Entwicklungen haben keineswegs belanglose Nachteile, und zwar namentlich hinsichtlich der Sauberhaltung
und auch im Hinblick auf die große Anzahl der Kanäle
sowie Abdichtungen; darüber hinaus besitzen diese Verteilereinrichtungen
relativ große Steuerschieberdurchmesser, um einige, in das Innere des Gehäuses der Einrichtung führende Leitungen
in Fortfall gelangen zu lassen.
Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag ist es jedoch möglich, die Druckmittelkanäle unmittelbar in einen vollen
Metallblock oder -stange oder Block aus irgendeinem anderen
Material, hineinzuarbeiten, und die Durchmesser der Steuerschie
ber außerordentlich klein zu gestalten, wobei gleichzeitig die Druckmittelverluste des Verteilers niedrig gehalten werden
können.
Auf diese Weise erhält man erhöhte volumetrische Wirkungsgrade und eine beachtliche Weichheit in der Bewegung der
Steuerschieber, und zwar auch bei erhöhten Drücken; auch können dabei die Querschnitte der Steuerschieber als solche stark reduziert
werden.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung
zur Druckmittelverteilung ist nachstehend anhand der
Zeichnung noch etwas ausführlicher erläutert. In dieser zeigen
in rein schematischer Weise: " " . ■
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Pig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Druckmittel-Verteilereinrichtung
Pig. 2 einen senkrechten Teilschnitt längs der Linie
II in Figur 1, wobei der Steuerhebel zum öffnen des Ventiles zum unmittelbaren Druckmitteldurchgang
dargestellt ist
Pig. 3 einen senkrechten Teilschnitt längs der Linie
III in Figur 1, wobei der Steuerhebel des einen Steuerschiebers des Verteilers dargestellt
ist.
Der Druckmittelverteiler besitzt ein Gehäuse 1, in welchem in Querrichtung verlaufende Kammern eingearbeitet sind,
in welchen die Steuerschieber 2 des Verteilers gleitend geführt sind. Dabei ist jeweils ein Steuerschieber 2 für einen jeden
doppeltwirkenden Zylinder vorgesehen, der über den Verteiler selbst beaufschlagt wird.
Bei der Ausführungsform nach Figur 1 sind insgesamt zwei Steuerschieber 2 vorgesehen, wobei zu bemerken ist, daß
die Anzahl derselben sich ändern kann. Wichtig ist aber, daß stets die Anzahl der Steuerschieber 2 der Anzahl der Verbrauche
entspricht.
Ein jeder Steuerschieber 2 steuert die kleinen Kolben 3, 4, welche sich deshalb in Richtung ihrer eigenen Achse verschieben
können und die Verbindung zwischen einem zentralen Einlaßkanal 5 und seitlichen Auslaßkanälen 6 und 7 und den
Kammern 8 und 9 herstellen oder unterbinden, welche die entsprechenden Kammern des Verbrauchers oder der Verbraucher mit
einem Druckmittel versorgen.
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-Ein jeder Steuerschieber 2 ist mit einem kleinen
Hichtkol-ben 10 und auch mit einer Rückholfeder 11 ausgestattet,
welch letztere der Druckkraft des Steuerhebels 12 entgegenwirkt,
wobei diese Rückholfeder 11 von einer Kammer aufgenommen
wird, die über die leitung 30 mit der Entlüftung verbunden ist.
Es ist klar, daß eine Verschiebung im Sinne der Richtung
des Pfeiles A des Steuerschiebers 2 den Durchgang zwischen dem zentralen Einlaßkanal 5 und der Kammer 9 ebenso wie auch
zwischen dem Auslaßkanal 6 und der Kammer 8 freigibt, so daß
die Kammer des Verbrauchers, welche mit der Kammer 9 verbunden
ist, mit Druckmittel versorgt.wird,' während die andere Kammer
des gleichen Verbrauehers über die Kammer 8 entlüftet wird.
..":"■ Eine Verschiebung in entgegengesetzter Richtung des
Pfeiles A ruft im Gegensatz hierzu die Freigabe des Durchganges
-des Druckmittels aus dem .-zentralen linlaßkanal 5 und der Kammer
8 sowie die Verbindung der Kammer- 9 mit uem. Auslaßkanal 7 hervor
j, so. daß.-in. diejenige Kammer des Verbraucherss welche mit
der" Kammer. .8-'verbunden. ist*. "Druckmittel eingesteuert wird, wobei,
die andere Kammer desselben Verbrauchers entlüftet wird»
- -■ " Offensichtlich, steht eier -zentral© .!islaßkanal 5 über
den Anschluß.--13- mit-, den Dructaitt.alerzeuger im" Verbindimg P. während die Kanäle- 6 land 1 über dea'inschlue 14 mit der ■ Eatlüftiang
"Dae V@atil 15 v©r©clili©Bt den "Eaaal
"13
©r
14 verbia
Die vor -dem ?©ntil 15. liegende Kammer 17 wird über äen
Kanal" 18 von. "der EammsE1 19 aue mit Br&cloaittel versorgt„ w©lck
letztere mit der Entlüftung im Verbiadtmg· gebracht ^fQrdea kaan»
und zwar über die Kammer 20 od©r fii© lialaiöffnung imd über die
Eaiamer 21, ;je nacJideffl, in waloiier Stellung sieh, dar
original
Kolben 22 befindet, der von der Schubstange 23 betätigt wird, indem die Kraft der Rückholfeder 24 überwunden wird.
Im ersteren Falle wird das Ventil 15 geöffnet, während
es im zweiten Falle geschlossen wird.
Die Bewegung der Schubstange 23 wird von dem Hebel 25 gesteuert, der besser aus der Figur 2 der Zeichnung hervorgeht.
Dieser Hebel 25 steht über die Welle 26 mit dem Hebel (Figur 3) in Verbindung, welcher sich in Richtung des Pfeiles
B dreht, und zwar stets dann, wenn eine der Schubstangen 2 entweder in Richtung des Pfeiles A (Figur 1) oder aber in entgegengesetzter
Richtung betätigt wird. Dies geschieht dadurch, daß der Zapfen 28 entweder in dem einen Falle oder in dem anderen
Falle gegen die Wange 29 anschlägt, welche mit dem Hebel 27 verbunden ist.
Es ist leicht einzusehen, daß nach Maßgabe einer je
den Bewegung d<
ite'aerstan«. e
die Schubstange 23 nach innen
gedrückt virdt wodurch die Kraft der Feder 11 überwunden und
in die Schließstellung überführt tonst geöffnet bleibt.
:':Hfϊνύΐζς- 13 in den zentralen Kanal
•j Ta oh j. ■.-,.;; t deshalb die vc:u den
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stellung belinci-"::
Ventil if>
üftu
Die SchIieüDe*?fcgu.,-.L: des Ventiles 15 kann in einfacher
Weise dadurch verzögert werv.en» daß die Größe des kleinen Zylinders
22 m bezug auf c.i^,;enige der Kammer 19 herabgesetzt
wird, derart, daß das Druckmittel, welches aus der Kammer 21
kommt, durch die Kammer 19 in die Kammer 20 strömt, welch
letztere mit der Entlüftung verbunden ist. Auf diese Weise wird
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BAD ORIGINAL
der Eintritt des Druckmittels in diejenige Kammer 17 verzögert^
welche vor dem Ventil 15 liegt.
Die Verzögerung der Schließbewegung des Ventiles 15 steht auf diese Weise im Zusammenhang mit der Stellung der
Schubstange 23 und infolgedessen mit dem Steuerschieber 2,
welcher in diesem Augenblick betätigt wird.
Mit anderen Worten: Eine wesentliche gründliche Verschiebung
des Steuerschiebers 2ruft eine schnellere Schließbewegung
des Ventiles 15 hervor.
Die mit der erfindungsgemäßen Anordnung verbundenen Vorteile sind im wesentlichen auf einen Hilfskanal 16 zurückzuführen,
welcher von dem Ventil 15 geschlossen wird, wobei dieses Ventil 15 es erlaubt, das aus der Einlaßöffnung 13
kommende Druckmittel unmittelbar in die Auslaßöffnung 14 zu
überführen, ohne daß hierdurch die kleinen Kolben 3 und 4 in
irgendeiner Weise berührt werden, welche als Eolge hiervon
einen kleineren Durchmesser aufweisen können, ohne daß dabei schwerwiegende Dichtungsprobleme hinsichtlich des Druckmittels
aufgeworfen werden. Der Kanal 16 wird von dem Ventil 15 selbsttätig
geschlossen, wenn ein Kolbenpaar von dem Steuerschieber betätigt wird, und zwar in der einen oder in der anderen Richtung.
■Ein anderer, mit der erfindungsgemäßen Anordnung verknüpfter
Vorteil besteht in der Möglichkeit, alle Druckmittelkanäle,
aber auch die Iiauf flächen der Steuerkolben5 durch Bohrung
aus einem monolithisehen Block herzustellen, .wodurch der
Bau des Blockes selbst vereinfacht-werden kann; dieser kann aus
einer Metallstange hergestellt sein,, ohne daß auf ein Gießverfahren
zurückgegriffen werden müßte· Auch die kleinen Kolben
3, 4 können aus dem gleichen Material wie der Block 1 hergestellt
sein, so daß ein und derselbe Wärmeausdehnungskoeffizient
erhalten wird, der den Betrieb der Einrichtung auoh
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bei erhöhten Temperaturen zuläßt.
Wenn man die erfindungsgemäße Einrichtung aus einem korrosionsbeständigen Material fertigt, ist es möglich, die
Einrichtung auch zur Verteilung von aggressiven Medien zu benutzen.
Es ist klar, daß die Einzelheiten der erfindungsgemäßen Einrichtung lediglich in Form eines Ausführungsbeispieles
beschrieben und dargestellt sind; es sind selbstverständlich weitere Veränderungen möglich und denkbar, ohne daß hierdurch
der Rahmen der Grundkonzeption gesprengt wird. Diese Änderungen sind namentlich hinsichtlich der mechanischen Verbindung zwische
den Steuerschiebern 2 und den Schubstangen 23 möglich.
- Patentansprüche -
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Claims (3)
- P A T E N T A N S P R Ü 0 H EMJ Einrichtung zur Druekmittelverteilung mit einem oder mehreren Steuerschiebern, mittels welchen ebenso viele Verbraucher mit einer oder zwei Kammern mit aus einem Druckmitteierzeuger herrührenden Druckmittel beaufschlagt werden, und diese Steuerschieber die Kammern mit der Entlüftung verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventil (15) vorgesehen ist, welches in einem unmitte bar zur Entlüftung des Druckmittels des Druokmittelerzeugers führenden Hilfskanal (16) angeordnet ist, selbsttätig ge«*· schlossen wird, wenn einer der Steuerschieber (2) der Einrichtung betätigt wird*
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e η nze i ohne t , daß der kleine Zylinder (22), welcher die Druckmittelzufuhr in die Kammer (17) bzw* in die vor dem den direkten Verbindungskanal (16) schließenden Ventil (15) liegende Aüsiäßö"ffnung (20) regelt, kleiner ist: als die zylinderförmige Kamtoer (i9), in welcher der kleine Zylinder (22) gleitend geführt ist, und daß auf diese Weise die Schließbewegung des Auslaßventiles (15) verzögert wird, wobei di°e Verzögerungszeit umgekehrt proportional der Verschiebung d£s kleinen:Zylinders (22) und. infolge dessen der von dem Steuer?ehieber (2); dee Verteilers in dieeem Augenblick bewirkten Vereohiebung 1st.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, da d ure h g β - k e η η ζ ei c h η et , daß die gesamte Einrichtung aus einem monolithischen Block hergestellt ist, dessen Druck mittelkanäle durch Einarbeitung von Bohrungen unmittelbar erhalten werden.009837/1330Leer seite
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