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DE2003262A1 - Vorrichtung zur automatischen Verarbeitung von Fotomaterial - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Verarbeitung von Fotomaterial

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Publication number
DE2003262A1
DE2003262A1 DE19702003262 DE2003262A DE2003262A1 DE 2003262 A1 DE2003262 A1 DE 2003262A1 DE 19702003262 DE19702003262 DE 19702003262 DE 2003262 A DE2003262 A DE 2003262A DE 2003262 A1 DE2003262 A1 DE 2003262A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
valve
relay
valves
program
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702003262
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Oster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19702003262 priority Critical patent/DE2003262A1/de
Publication of DE2003262A1 publication Critical patent/DE2003262A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/02Details of liquid circulation
    • G03D3/06Liquid supply; Liquid circulation outside tanks
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/007Processing control, e.g. test strip, timing devices
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/046Drums; Films convolutely fixed on the side of the drum

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrically Driven Valve-Operating Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur automatischen Verarbeitung von Fotomaterial Die Erfindung. betrifft eine Vorrichtung zur weitgehend automatischen Verarbeitung von Fotomaterial unter Verwendung mehrerer Behälter in denen die zur Verarbeitung des Fotomaterials dienenden Flüssigkeiten aufbewahrt sind. Als Fotomaterial kommen beispielsweise Farbfilme oder Farbkopien in Frage.
  • Zur automatischen Verarbeitung von Farbfilmen sind gemäß dem Buch "Farbfotografie, Theorie und Praxis" von Edwin Mutter, erschienen 196? im Springer Verla.g, Seiten 250, 251 und 252 zwei prinzipiell verschiedene Verfahren und entsprechende Vorrichtungen bekannt. Gemaß einem ersten dieser Verfahren werden die Farbfilme diskontinuierlich in mit verschiedenen Flüssigkeiten gefüllte Behälter getaucht. Die Farbfilme werden dazu in Rahmen eingespannt undsunter Verwendung eines Transportmechanismus in einstellbaren Intervallen durch die einzelnen Verarbeitungsbäder transportiert. Die Flüssigkeitsbehälter in denen die Verarbeitungsbäder aufbewahrt sind, werden eist hintereinander angeordnet. Gemäß der zweiten dieser bekannten Verf; iren werden die Farbfilme gontinuierlich über Rollen durch die einzelnen Verarbeitungsbider geführt.
  • Zur Durchfahrung der beiden beschriebenen bekannten Verfahren ist eine umfangreiche Apparatur erforderlich, weil die Farbfilme zeitlich nacheinander in ungefähr zehn verschiedene Verarbeitungsbäder getaucht werden müssen. Der hierinit verbundene grobe technische Aufwand ist einerseits aus Kostengründen und andererseits auch deswegen nachteilig, weil die erforderlichen Apparaturen relativ viel Raum beanspruchen und nur stationär betrieben werden können.
  • Die Erfindung bezweckt eine Vorrich-tung anzugeben mittels der Fotomaterial mit geringem technischen Aufwand verarbeitet werden kann. Insbesondere bezweckt die Erfindung den technischen Aufwand derart zu verringern, daf3 die Vorrichtung leicht transportierbar vorzugsweise tragbar ist.
  • Erfindungsgemäß ist ein einziger Verarbeitungsbehälter vorgesehen, der über Leitungen und über Flüssigkeitsventile mit den Flüssigkeitsbehältern verbunden ist. Mittels eines Programmschaltwerkes wird die Öffnung und Schließung der.einzelnen Flüssigkeitsventile gemäß einem vorgegebenen Programm bewirkt.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist durch das -geringe Gewicht -und durch das geringe Volumen bedingt, da das Fotomaterial nicht von einem Flüssigkeitsbehälter in den anderen transportiert werde muB, sondern während der gesamten Verarbeitung im ei nzigen Verarbeitungsbehälter verbleibt. Auf diese Weise läßt sich das Volumen der Vorrichtung derart reduzieren, daß die Vorrichtung innerhalb eines tragbaren Koffers installierbar ist.
  • Es ist zweckmäßig, die Flüssigkeitsbehälter relativ zum Bearbe@tungsbehälter hoch zu lagern -und die Leitungen yon den Flüssigkeitsbehältern zum Verarbeitwngsbehälter-derart auszulegen, daß die Flüssigkeiten.aufgrund der Schwerkraft bei geöffneten Flüssigkeitsventilen -in -den -Verarbeitungsbehälter einfließen und aus diesem Verarbeitungsbehälter gegebenenfalls abfließen. Bei einer derartigen Anordnung sind keine Pumpen erforderlich, die die Verarbeitungsflüssigkeiten in den Verarbeitungsbehalter pumpen müßten.
  • Es ist auch vortellhaft, wenn der Ausgang des Wasser-Flüssigkeitsventiles an einer stelle in eine Sammelleitung einmündet, die vom Eingang des Verarbeitungsbehälters leitungsmäßig weiter entfernt ist, als andere Stellen an denen andere Flüssigkeitsventile einmünden. Auf diese Weise können alle Leitungen gereinigt werden, die zeitlich nacheinander Säuren und andere Flüssigkeiten leiten, so daß keine Säurereste den Verarbeitungsprozess im Verarbeitungebewalter stören.
  • Die bei der eriindungsgemäßen Vorrichtung verwendeten Ventile können im wesentlichen aus einem Hohlzylinder und einem Kolben gebildet werden, der innerhalb dieses Ilohlzylinders eine Ruhestellung und eine Arbeitsstellung einnehmen kann.
  • Es wird dabei vorausgesetzt, daß der Eingang und Ausgang eines derartigen Ventiles durch zwei kanalartige Ausnehmungen des itohlzylinders gebildet wird, daß der Kolben ebenfalls eine kanalartige Ausnehmung hat, die in Ruhestellung durch die landung des Hohl zylinders abgeschlossen wird-und daß der Kolben durch eine Betätigungsvorrichtung in die Ruhestellung und in die .4.rbeitsstellung gebracht wird. In dieser Arbeitsstellung werden die zwei ka-nalartigen Ausnehtüungen des Hohlzylinders über die kanalartige Ansnehmung des Kolbens flüssigkeitsleitend oder gasleitend miteinander verbunden.
  • Der Kolben kann entweder in axialer Richtung versctiiebbar oder verdrehbar angeordnet sein. Als Ventilbetätigungsvorrichtung kann beispielsweise ein Stoßmagnet oder ein Schrittschaltmotor vorgesehen sein.
  • @eitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den Ünteransprüchen zu entnehmen.
  • Im Folgendem werden Ausführungsbeispiele oer Erfindung anhand der Figuren 1 bis 9 beschrieben, wobei in mehreren Figuren dargestellte gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Bs zeigen: Fig. .1 ein Ausführungsbeispiel der ertindungsgemäßen Vorrichtung in schematischer Darstellung, Fig. 2 ein Flüssigkeitsventil, ein Gasventil und eine Ventilbetätigungsvorrichtung in schematischer Darstellung, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform eines Flüssigkeitsventiles, eines Gasventiles und einer Ventilbetatiguilgsvorricatung, Fig. 4 und 5 Darstellungen der Arbeitsstellung bzw. Ruhestellung der in Fig. 3 dargestellten Ventile, Fig. 6 drei Programmdiagramme, Fig. 7 und 8 eine ausführlicne Darstellung des Irogrammsclaltwerkes gemäß Fig. 1 und Fig. 9 einen Koffer innerhalb dessen die erfindungsgemäße Vorrichtung eingebaut ist.
  • Die Vorrichtung nach Fig. 1 dient zur weitgehend automatischen Verarbeitung von Fotomaterial, insbesondere zur Entwichlung von Farbfilmen und zur Herstellung von Farbkopien. Diese Vorrichtung besteht aus mehreren Flüssigkeitsbehältern B1, B2, B3, B4, aus den Flüssigkeitsventilen V11, V21, V31, V41 und Va, den Gasventilen V12, V22, V32, V42, den Ventilbetätigungsvorrichtungen M1, M2, M3, M4, Ma, ferner dem Verarbeitungsbehälter VB innerhalb dessen das Fotomaterial F angeordnet ist und schließlich aus dem Programmschaltwerk P. ZwecKs einfacherer Darstellung sind nur die vier Plüssigteitsbehälter B1, B2, 33, B4, die entsprechenden Flüssigkeitsventile V11, V21, V31, V41, Gasventile V12, V22, V32, V42 und Ventilbetätigungsvorrichtungen kiel, M2, E3, M4 dargestellt, wogegen in der Praxis im allgemeinen eine größere Anzahl dieser Flüssigkeitsbehälter, Flüssigkeitsventile, Gasventile und Ventilbetätigungsvorrichtungen benötigt werden.
  • Der Verarbeitungsbehälter VB ist über Leitungen und über die Flüssigkeitsventile V11 bzw. V21 bzw. V31 bzw. V41 mit den Flüssigkeitsbehältern B1 bzw. B2 bzw.
  • B3 bzw. B4 verbunden. Mittels des Programmschaltwerkes P wird die Öffnung und Schließung dieser einzelnen Flüssigkeitsventile gadäGasventile gemäß einem vorgegebenen Programm bewirkt. Zur Durchführung dieses Programms ist das Programmschaltwerk P über die elektrischen Leitungen L1, L2, L3, L4 und La mit den Ventilbetätigungsvorrichtungen M1, M2, M3, M4 und Ma verbunden, wodurch sowohl die Flüssigkeitsventile V11, V21, V31, V41, Va als auch die Gasventile V12, V22, V32, V42 betätigt werden.
  • Da die mit Flüssigkeiten gefüllten Flüssigkeitsbehälter B1, B2, B3 und B4 relativ hoch gegenüber dem Verarbeitungsbehälter VB angeordnet sind, können die in diesen Behältern befindlichen Flüssigkeiten beispielsweise Wasser und verschiedene Säuren aufgrund der Schwerkraft über die Flüssigkeitsventile V11, V21, V31, V41 über die Sammelleitung SL und die Zuführungsleitung Z in den Verarbeitungsbehälter VB einfließen und über die Ablaufleitung A und das Ablaufventil Va ins Freie abfließen.
  • Etwa gleichzeitig sind die oberen Bereiche der Flüssigkeitsbehälter B1, B2, B3, B4 über die Gasventile V12, V22, V32, V42 mit dem Luftraum außerhalb dieser ylüssigkeitsbehälter verbunden. Bs sind somit keine Pumpen erforderlich um die Flüssigkeiten von den einzelnen Blüssigkeitsbehältern in den Verarbeitungsbehälter VB zu befördern.
  • Bei diesem Ausfahrungsbeispiel der Erfindung ist im Flüssigkeitsbehälter 31 Wasser und in den Flüssigkeitsbehältern B2, B3, 34 sind verschiedene Säuren enthalten.
  • Dabei mündet der Ausgang des Wasser-Flüssigkeitsventils V11 an einer Stelle in die Sammelleitung SL, die von der Zuführungsleitung Z leitungsmäßig weiter entfernt ist als andere Stellen an denen Ausgänge der Flüssigkeitsventile V21, V31, V41 einmünden. Auf diese weise wird gewährleistet, daß die Sammelleitung SL jedesmal mit Wasser durchgespült und gereinigt wird, nachdem eine der Säuren aus den Behältern 132, B3, 34 über die Sammelleitung SL in den Verarbeitungsbehälter VB geleitet wurde. Es ist zweckmäßig, die Leitungsstücke t52, LsS3, LS4 möglichst kurz zu bemessen, damit alle Säurereste in den Leitungsstücken LS2, LS3, LS4 weggespült werden können. Am besten wird dies dadurch gewährleistet, daß die Sammelleitung SL direkt an die Ausgänge der Flüssigkeitsventile V21, V31, V41 angeschlossen ist utid somit überhaupt keine teitungsstücke LS2, tS3, LS4 vorhanden sind.
  • Zum Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das zur Verarbeitung bestimmte Fotomaterial F (beispielsweise Farbfilme oder Farbkopien) in den Verarbeitungsbehälter VB gebracht. Der weitere Vorgang vollzieht sich automatisch indem mittels des Programmschaltwerkes P zunächst mittels nicht dargestellter Heiz- und Kühlkörper die Flüssigkeiten innerhalb der Flüssigkeitsbehälter B1, B2, B3, B4 auf entsprachende Temperaturen gebracht werden. Dann wird mittels dieses Programmschaltwerkes P die Offnung und Schließung der Flüssigkeitsventile und Gasventile nach einem genau vorgegebenen Programm bewirkt, wodurch die Flüssigkeiten zeitlich nacheinander in den Verarbeitungsbehälter VB einfließen und über das Flüssigkeitsventil Va abfließen.
  • Um eine gründliche Wasserspülung der Sammelleitung SL, des Verarbeitungsbehälters VB und der Auslaufleitung A zu gewährleisten, kann es zweckmäßig sein, das Flüssigkeitsventil V11 entweder direkt oder über den Flüssigkeitsbehalter B1 an eine Wasserleitung anzuschließen.
  • Falls mehrere Anlagen nach Art der in Fig. 1 dargestellten Anlage benötigt werden, um gleichzeitig mehrere Fotomaterialien F in je einem Verarbeitungsbehälter VB verarbeiten zu können, dann ist nur ein einziges Programmschaltwerk P erforderlich, welches im Parallelbetrieb nicht nur den dargestellten Satz der Ventilbetätigungsvorrichtungen weil, M2, M3, M4, Ma sondern auc je einen zusätzlichen Satz für jeden zusätzlichen Verarbeitungsbehälter steuert. In jedem dieser Verarbeitungsbehälter werden dann nach ein und demselben :Programm die betreffenden Fotomaterialien verarbeitet.
  • Die Figur 2 zeigt das Flüssigkeitsventil V11, das Gasventil V12 und die Ventilbetätigungsvorrichtung M1 in ausführlicherer Darstellung. Die übrigen in Fig. 1 dargestellten Flüssigkeitsventile, Gasventile und Ventilbetätigungsvorrichtungen können ähnlich aufgebaut sein. Das Flüssigkeitsventil V11 und das Gas ventil V12 besteht aus einem gemeinsamen Hohlzylinder H innerhalb dessen der Kolben K1 und der Kolben K2 angeordnet sind. Unter Verwendung des Stoßmagneten SM der Stoßstange ST werden diese beiden Kolben K1 und K2 in axialer Richtung verschoben. Während der dargestellten Stellung dieser beiden Kolben wird der Eingang H11 und der Ausgang H12 des Flüssigkeitsventils bzw. der Eingang 1121 und der Ausgang H22 des Gasventiles mittels des Kolbens K1 bzw. K2 abgeschlossen. Im Gegensatz zu dieser dargestellten Runestellung der beiden Ventile wird die Arbeitsstellung dann eingenommen, wenn mittels des Stoßmagneten SM und mittels der Stoßstange ST die beiden Kolben K1 und K2 nach links derart verschoben werden, daß die Ausnehmungen X11 bzw. K22 gegenüber den Ein- und Ausgängen H11, H12 bzw. H21 und H22 zu liegen kommen.
  • Da die Ausnehmungen K11 und K22 als wulstartige Nut rings um die zylinderförmigen Kolben K1 und K2 zu denken sind, wird in der Arbeitsstellung eine keitsleitende Verbindung vom Eingang H11 über die Ausnehmung K11 zum Ausgang H12 bzw. eine gasleitende Verbindung vom Eingang H21 über die Ausnehmung K22 zum Ausgang H22 hergestellt. Der Stoßmagnet SM wird über die Leitung L1 (Fig. 1) vom Programmschaltwerk P gescnaltet. Anstelle der wulstförmigen Ausnehmungen K11 und K22 könnten auch radial verlaugende Ausnehmungen nach Art der Ausnehmung KB11 1 (Fig. 4) vor gesehen sein.
  • Die Schaltungsanordnung nach Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Flüssigkeitsventils V11, des Gasventils V12 und der Ventilbetätigungsvorrichtung M1.
  • Die weiteren in Fig. 1 dargestellten Flüssigkeitsventile, Gasventile und Ventilbetätigungsvorrichtungen könnten in ähnlicher Weise gebaut sein. Das Flüssigkeitsveatil und das Gasventil nach Fig. 3 wird im wesentlichen aus dem Hohlzylinder HZ und dem Kolben KB gebildet der mittels der Welle W und des Schrittschaltmotors SCH verdrehbar ist.
  • Aus Fig. 4 ist die Arbeitsstellung des Flüssigkeitsventiles Vii ersichtlich. In dieser Arbeitsstellung wird durch den Eingang HZ11, durch die kanalartige Ausnehmung KB11 und durch den Ausgang I-I7O12 eine durchgehende leitende Verbindung hergestellt. Im Gegensatz dazu wird gemäß Fig. 5 in der Ruhestellung der Eingang HZ11 und der Ausgang HZ12 durch die Wandung des Kolbens KB abgeschlossen. Durch Verdrehung der Welle W und des Kolbens KB mittels des Schrittschaltmotors SCH sind zeitlich nacheinander Arbeitsstellung und Ruhestellung einstellbar. Es können auch mehr als zwei Ventile innerhalb des einzigen Hohlzylinders HZ angeordnet sein, wobei den Eingängen und Ausgängen dieser Ventile je eine kanalartige Ausnehmung ähnlich der kanalartigen Ausnehmung KB11 zugeordnet ist. Diese kanalartigen Ausnehmungen können in Bezug auf die Ein-und Ausgänge alle gleich ausgerichtet sein, so daß die entsprechenden Arbeitsstellungen und Ruhestellungen gleichzeitig erreicht werden. Die kanalartigen Ausnehmungen können aber auch verschiedene Winkel mit ein-und derselben Ebene durch die Achse des Kolben KP einnehmen, so daß die Ruhestellungen und die Arbeitsstellungen der einzelnen Ventile zu verschiedenen Zeitpunkten erreicht werden. Beispielsweise kann das Plüssigkeitsventil V11 nach Fig. 3 mit einer Ausnehmung KBll nach Fig. 4 versehen sein und das Gasventil V12 nach Fig. 3 mit einer Ausnehmung KB11 nach Fig. 5. Bei einer derartigen Anordnung würde das ylüssigkeitsventil nach Fig. 3 und 4 die Arbeitsstellung einnehmen, wogegen das Gasventil nach Fig. 3 und Fig. 5-die Ruhestellung einnimmt.
  • Die Fig. 6 zeigt drei Diagramme, welche die Programme PR1, PR2 und PR3 darstellen, Gemäß diesen Programmen wird das Fotomaterial F (Fig. 1) innerhalb des Verarbeitungsbehälters VB verarbeitet. Ganz rechts ist in Fig. 6 ein Maßstab aufgetragen, der sich auf die Werte der b Zeit t in Minuten bezieht. Kolonnen I, IV, VII, beziehen sich auf das Flüssigkeitsventil V11 das in leitendem Zustand (Arbeitsstellung) die Wässerung des Fotomaterials F bewirkt. Die Kolonnen II, V und VIII beziehen sich auf das Auslassventil Va, das in leitendem Zustand den Ablauf der Flüssigkeit aus dem Verarteitungsbehälter,VB bewirkt. Die Kolonnen III, VI, IX beziehen sich auf neun Ventilgruppen. Die Ventilgruppen V21 und V22 bzw. V31 und V32 bzw,. V41 und V42 sind in Fig. 1 dargestellt. Die Ventilgruppen V51 und V52 bzw. V61 und V62 bzw...... V111 und V112 sind wie die in Fig. 1 dargestellten aufgebaut,. Rechts neben den Kolonnen.III, VI und IX sind diejenigen Ventilgruppen angeschrieben, die sich in Arbeitsstellung befinden. Außerdem ist die eingeschaltete Heizung HE vermerkt. Beispielsweise werden gemäß dem Programm PR2 zunächst das Flüssigkeitsventil Vii und das Gasventil V12 etwa zwei Minuten lang geöffnet; dann werden etwa 13 Minuten das Flüssigkeitsventil V31 und das Gasventil V32 geöffnet, Auf diese Weise Wird das Fotomaterial F zun.ichst zwei Minuten lang gewässert wobei das Wasser über das Auslaßventil Va abfließt und dann wird die im Behälter B3 vorhandene Säure in den Verarbeitungsbehälter VB geleitet.
  • Die Fig. 7 und 8 zeigen das Programmschaltwerk P (Fig. 1) in ausführlicherer Darstellung. Dieses Programmeschaltwerk P setzt sich aus den Teilen Pl (Fig. 7) und P2 (Fig. 8) zusammen und besteht aus den Relais R1, R3, R4, R5, R6, R7, R8, R9, RIO, R11, R12 (Verzögerungsrelais mit einer Verzögerungszeit von 15 Sekunden) ferner aus dem Relais R2 (Verzögerungsrelais mit einer Verzögerungszeit von 40 sek; aus dem Relais R13, h14, ferner aus dem Schalter S1, aus dem Schalterk SP und der Programmkassette PK. Außernalb des Programmschaltwerkes P sind angeordnet der Notschalter S2, die Ventilbetätigungsvorrichtungen M1 bis M11, die Heizspiralen HSP1, HSP2, HSP3, die Motore MO1, MO2 und die Thermostate U TH2; bei diesem Ausführungsbeispiel wird somit angenommen, daß inagesant 11 Plüssigkeit sbehalter (ähnlich den in Fig. 1 dargestellten 4 Flüssigkeitsbehältern B1 bis B4) vorgesehen sind, denen entsprechende Flüssigkeitsventile, Gasventile und Ventilbetatigungsvorrichtungen M1, M2,.....M11 zugeordnet sind. Über die Klemmen KL1 und KL2 ist die in Fig, 7 und 8 dargestellte Anordnung an die Netzspannung angeschlossen. Die Teile Pl und P2 sind über die Leitungen u, v, w, x, y, z miteinander verbunden.
  • illit dem Schalter S1 wird durch Knopfdruck das Programmschaltwerk P und damit die in Fig. 1 dargestellte Anlage eingeschaltet. Durch die Einschaltung dieses Schalters sl wird die Arbeitswicklung des Relais R13 unter Strom gesetzt, wodurch die Kontakte a, b,c, d dieses Relais R13 geschlossen werden. Der Kontakt a dient als Selbsthaltekontakt, da die Arbeitswicklung des Relais 13 über die Klemmen KL1, KL2 über den Schalter S1 und über die Kontakte a, e an das Netz angeschlossen ist. Diese Arbeitswicklung bleibt solange angeschlossen, bis entweder der Kontakt e oder der Schalter S2 betätigt wird. Über den Kontakt d wird die Heizspirale HSP1 eingeschaltet, die im Bereich der Flüssigkeitsbehälter B2, B3, B4 (siehe Fig. 1) angeordnet ist und die.in diesen Behältern befindlichen Flüssigkeiten erwärmt. Sobald die erforderliche Temperatur erreicht ist, schaltet der Thermostat TH1 den Kontakt in die gestrichelte Stellung um, so daß die Arbeitswicklung des RelaisR14 über den Kontakt d- unter Strom gesetzt wird. -Dadurch werden die Kontakte f, g, h geschlossen. Über die Kontakte-b und f bleibt- die Arbeitswicklung des Relais.R14 unter Strom. Über den Kontakt e des Relais R13 wird die Heizspirale HSP2 eingeschaltet, mittels der das Wasser des Flüssigkeitsbehälters BI erwärmt wird. Sobald die gewünschte Wassertemperatur erreicht ist, schaltet der Thermostat TH2 den Strom durch diese Heizspirale HSP2 ab. Über die Kontakte b, f, g wird der Motor MO1 eingeschaltet, dessen Funktion in Zusammenhang mit der hier vorliegenden Erfindung unwesentlich ist und daher nicht weiter beschrieben wird.
  • Über die Kontakte b, f und h -jird das Schaltwerk SP eingeschaltet. Dieses Schaltwerk sSP bewirkt eine leitende Verbindung des Kontaktgebers KG mit einem der Singangskontakte KON1 der Programmkassette PK. In der dargestellten Stellung des Kontaktgebers KG ist der erste der Eingangskontakte KON1 über den Kontaktgeber KG, ferner über die Kontakte h, f, b mit der Klemme KL1 verbunden. Da dieser erste der Eingangskontakte KON1 innerhalb der Programmkassette PK mit dem ersten der Ausgangskontakte KON2 verbunden ist, wird die Ventilbetätigungsvorrichtung lili über den Kontakt i und über die Klemme KL2 an das Netz angeschaltet. Der Pfeil PF soll das Vorrücken des Kontaktgebers KG symbolisieren.
  • Bei weiterlaufendem Schaltwerk SP bewegt sich somit der Kontaktgeber KG in Richtung des Pfeiles PX' entlang der dargestellten Zeitskala, deren Werte sich auf Minuten 0, 10, 20, 30, 40 und 50 beziehen. Auf diese Weise werden zeitlich nacheinander die Kontakte KON1, KON2 und die Arbeitswicklungen der Relais R1, R2 Ril unter Strom gesetzt.
  • Da die Relais R1, R3, R4 -.R11 verzögert ansprechen, bleiben die entsprechenden Kontakte i, k, 1, m, n, o, p, q, r, s eine gewisse Zeit geschlossen, so-daß die betreffenden Ventilbetätigungsvorrichtungen M1, M3, M4 ....M11 unter Strom gesetzt werden. Wenn beispielsweise die Ventilbetätigungsvorrichtung M1 unter Strom gesetzt wird, dann werden die entsprechenden Ventile betätigt. Auf diese Weise fließt die im Flüssigkeitsbehälter B1 (Fig. 1) befindliche Flüssigkeit in den Verarbeitungsbehälter VB. Die durch die Ventilbetätigungsvorrichtung M1 betätigten Ventile bleiben solange in Arbeitsstellung, bis das Verzögerungsrelais R1 anspricht und der Strom zur Ventilbetätigungsvorrichtung Ml unterbrochen wird.
  • Im Gegensatz zu den Relais R1, R3, R4, R5, R6, R7, R8, R9, R10, Rll, die eine verzögerte Abschaltung bewirken, bewirkt das Relais k2 über den Kontakt keine verzögerte Einschaltung der Ventilbetätigungsvorrichtung E2. Wenn der Kontaktgeber KG den letzten der Eingangskontakte KON1 erreicht hat, wird über die Leitung y die Arbeitswicklung des Relais R12 unter Strom gesetzt, der Kontakt e wird unterbrochen und alles ist ausgeschaltet. Das Relais R12 fällt nach 15 Sekunden wieder in seine Ausgangsstellung zurück. Der Kontaktgeber KG geht ebenfalls in die Nullstellung zurück.
  • Die Programmkassette PK stellt eine Art Zuordner dar, mittels der die Eingangskontakte KON1 in spezieller Weis mit den Ausgangskontakten KON2 verbunden sind und ein spezielles Programm bewirken. Diese Programmkassette PK ist austauschbar, so daß mit der beschriebenen Anordnung verschiedene Programme, beispielsweise die Programme PR1, PR2 und PR3 nach Fig. 6 gefahren werden können.
  • Der @otor MO2 und die Heizspirale HSP3 dienen zur Trocknung des Fotomaterials. Die Heizspirale HSP3 wird gleichzeitig mit dem Motor MO2 eingeschaltet.
  • Die Figur 9 zeigt einen Koffer der aus einem Oberteil 0 und einem Unterteil U besteht und in dessen Teile die erfindungsgemäße Vorrichtung- eingebaut ist. Insbesondere sind in dem Oberteil 0 die Behälter 31, B2, 33, B4 ferner die Flüssigkeitsventile V11, V21, V31, V41 , die Gasventile V12, V22, V32, V42 , die Veütilbetätigungsvorrichtungen M1, M2, M3, M4....... und die Sammelleitung SL eingebaut.
  • In dem Unterteil U ist der Verarbeitungsbehälter VB, ferner das Programmschaltwerk P, das Ablaufventil Va und die Ventilbetätigungsvorrichtung Ma eingebaut. Die im Bereich des Oberteils 0 eingebaute Sammelleitung SL ist über eine flexible Zuführungsleitung Z an den Verarbeitungsbehälter VB im Unterteil angeschlossen.
  • Der Flüssigkeitsbehälter B1 ist mit Wasser gefüllt, wogegen die übrigen Flüssigkeitsbehälter B2, B3,B4.....
  • mit anderen Plüssigkeiten, insbesondere Sauren gefüllt sind. Zwecks einfacherer-Darstellung sind nur fünf Flüssigkeitsbehälter 31, BS, B3, B4, B5, die entsprechenden Flüssigkeitsventile, Gasventile und Ventilbetätiunsvorrichtungen dargestellt, wogegen in der Praxis im allgemeinen zehn dieser Blüssigkeitsbehälter, Flüssigkeitsventile und Wentilbetatigungsvorrichtungen benötigt werden. Das zum Flüssigkeitsbehälter bl zugeordnete Flüssigkeitsventil mündet an einer Stelle in die Sammelleitung SL, die am weitesten von der Zufahrungsleitung Z entfernt ist. Auf diese eise können alle zum Verarbeitungsbehälter VB führenden Leitungen in befriedigender Weise von Säureresten gereinigt werden, indem zwischendurch das zum Flüssigkeitsbehälter B1 zugeordnete Flüssigkeitsventil geöffnet wird.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    1. Vorrichtung zur weitgehend automatischen Verarbeitung von Fotomaterial unter Verwendung mehrerer Flüssigkeitsbehälter in denen die zur Verarbeitung des Fotomaterials dienenden Flüssigkeiten aufbewahrt sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Verarbeitungsbehälter (VB) vorgeseherl ist, der über Leitungen und über Flüssigkeitsventile (V11, V21, V31, V41, Va) mit den Flüssigkeitsbehältern (1, B2, B3, B4) verbunden ist und daß mittels eines Programmschaltwerkes (P) die Öffung und Schließung der einzelnen Flüssigkeitsv@ntile gemäß einem vorgegebenen Programm bewirkt wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsbehälter (B1, B2, B3, B4) über Leitungen und Gasventile (V12, V22, V32, V42) mit dem Luftraum außerhalb der Flüssigkeitsbehälter (B1, B2, B3, B4) verbunden sind und daß die Öffnung und Schließung dieser Gasventile (V12, V22, V32, V42) durch das Programmschaltwerk (P) gesteuert wird.
    ). Vorrichtung nach Anspruch 1 wonach die eingänge von Flüssigkeitsventilen (V11, V21, V31, V41) über Leitungen mit Flüssigkeitsbehältern (B1, B2, B3, B4) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge mehrerer Flüssigkeitsventile - vorzugsweise unmittelbar - in eine Sammelleitung (SS) einmünden, die an einen Eingang des Verarbeitungsbehälters (VB) angeschlossen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3 wonach einer der Fill-ssigkeitsbehälter für Wasser und die übrigen Blüssigkeitsbehälter für andere Flüssigkeiten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Wasser-Flüssigkeitsventiles (V11) an einer Stelle in die Sammelleitung (SL) einmündet, die vom Eingang des Verarbeitungsbehälters (VB) leitungsmäßig weiter entfernt ist, als ande-re-Stellen, an denen Ausgänge anderer Flüssigkeitsventile (V21, V31, V41) einmünden.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß bei relativ hoher Lagerung der Flüssigkeitsbehälter (B1, B2, B3, B4) im Vergleich zum Verarbeitungsbehälter (VB) die Flüssigkeitsventile (V11, V21, V31, V41) und die Leitungen von den Flüssigkeitsbehältern (B1, B2, B3, B4) zum Verarbeitungsbehälter (VB) derart ausgelegt sin@, daß die Flüssigkeiten aufgrund der Schwerkraft bei geöffneten Flüssigkeitsventilen (V11, V21, V31, V41) in den Verarbeitungsbehälter (VB) einfließen und durch eine Ablaufleitung (A) bei geöffnetem Ablaufventil (Va) abfließen.
    6. Flüssigkeitsventil oder Gasventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der L?i-üi gang und Ausgang dieses Ventils durch zwei kanalartige Ausnehmungen (H11, H12, HZ11, HZ12) eines Hohlzylinders (H, HZ) gebildet wird, daß innerhalb des Hohlzylinders (, HZ) ein Kolben (K, 33 bewegbar und mittels einer Ventilbetätigungsvorrichtung (M) in eine Ruhestellung und eine Arbeitsstellung gebracht wird, daß der Kolben (K, KZ) ebenfalls eine kanalartige Ausnenmung (K11, K@11) hat, die in Ruhestellung durch die Wandung des Hohlzylinders (H, HZ) abgeschlossen wird und in Arbeitsstellung die zwei kanalartigen Ausnehmungen (H11, H12, HZ11, HZ12) des Hohlzylinders (H, HZ) flüssigkeitsleitend und/oder gasleitend miteinander verbindet. (Fig. 2, Fig. 3).
    7. Ventil nach Anspruch 6 dadurch ekemlzeichnet, daß der Kolben (K, K8) mehrere kanalartige Ausnehmungen hat, denen je zwei kanalartige Ausnehmungen des Hohlzylinders (H, HZ) zugeordnet sind, daß jede kanalartige Ausnehmung des Kolbens (K, KB) in der Ruhestellung durch die Wandung des Hohlzylinders (H, HZ) abgeschlossen wird, und daß in der Arbeitsstellung jede kanalartige Ausnehmung des Kolbens (K, KB) die zwei zugeordneten kanalartigen Ausnehmungen des Hohlzylinders (H, HZ) flüssigkeitsleitend und/oder gasleitend miteinander verbindet (Fig. 2, Fig. 3).
    8. Ventil nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (g) in axialer Richtung bewegbar angeordnet ist und mittels einer Stoßstange (ST) und eines Stoßmagneten (SM) in Ruhestellung bzw.
    Arbeitsstellung gebracht wird.
    9. Ventil nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (KE) in radialer Richtung verdrehbar angeordnet und über eine Welle (-wr) mit einem Schrittschaltmotor (SCH) im Eingriff ist, der den Kolben (K2-) in die Ruhestellung bzw.
    Arbeitsstellung verdreht. (Fig. 3 bis 5).
    1o.. Ve-ltil nach Anspruch 6 und 8 dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Kolben (-K)- innerhalb des, Hohlzylinders (H) in axialer Richtung hintereinander angeordnet sind und mittels eines einzigen Stoßmagneten (SM) in axialer Richtung verschoben werden (Fig. 2).
    11. Ventil nach Anspruch 6, 7 und 9 dadurch gekennzeichnet, daß die kanalartigen Ausnehmungen des Kolbens (KB) relativ zu den zugeordneten kanalartigen Ausnehmungen des Hohlzylinders (HZ) in Drehrichtung derart versetzt angeordnet sind, daß die den einzelnen kanalartigen Ausnehmungen (KB11 bzw. KB12) entsprechenden Arbeitsstellungen bei verschiedenen Winkellagen des Kolbens (KB) eintreten.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsventile und Gasventile durch Verltilbetätigungsvorrichtungen (N) auf elektromechanische eise betätigt werden und daß diese Ventilbetatigungsvorrictungen ( ) mit dem Programmschaltwerk (P) über elektrische Leitungen (L1, L2, L3 ....... La) verbunden sind.
    13. Programmschaltwerk nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines an sich bekannten Schaltwerkes (sr)- zeitlich nacheinander mehrere Eingangskonta,kte (KON1) einer austauschbaren Programmkassette (K) an einen Pol einer Spannungsquelle (über die Klemme KL1) angeschlossen sind, daß die Ventilbetätigungsvorrichtungen (M1 bis M11) einerseits an den anderen Pol dieser S-pannungsquelle (über die Klemme KL2) angechlossen sind und andererseits über Kontakte von Relais (R1......
    R11) an Ausgangskontakte (KON2) der Programmkassette .
    (1K) angeschlossen sind und daß die Programmkassette (PK) nach Art eines Zuordners leitende Verbindungen zwischen den Eingangskontakten (KON1) und Ausgangskontakten (KON2) enthält.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß ihre Bestandteile in-einen aus Ober-und Unterteil bestehenden Koffer angeordnet sind, daß die Flüssigkeitsbehälter (B1, B2......), die zugeordneten Flüssigkeitsventile (V11, V21.....), die zugeordneten Gasventile (V12, V22 .), die-Ventilbetätigungsvorrichtungen (M1, M2........) und die Sammelleitung (SL) im Oberteil (O) angeordnet sind, daß der Verarbeitungsbehälter (-VB) und das Programmschaltwerk (P) im Unterteil (U) des Koffer angeordnet sind und daß die Sammelleitung (SL) über eine flexible Zuführungsleitung (Z) an den Eingang des Verarbeitungsbehälters (VB) angeschlossen ist.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 1, wonach eine Anlage bestenend aus einem Verarbeitungsbehälter, mehreren Flüssigkeitsventilen, und mehreren Flüssigkeitsbehaltern mittels eines Programmschaltwerkes gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Anlagen im Parallelbetrieb mittels eines einzigen Programmschaltwerkes (P) gesteuert werden.
    16. Programmschaltwerk naca krispruch 13 dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswicklung eines ersten Relais (R13) einerseits über einen Selbsthaltekontakt (a), über einen Kontakt (e) eines zweiten kelais (R12) und über einen Notschalter (S2) an einen ersten Pol (über KL1) einer Spannungsquelle angeschlossen ist, und andererseits (über KL2) en den zweiten Eol dieser Spannungsuelle angeschlossen ist, daß der Selbsthaltekontakt (a) des ersten Relais (R13) mittels eines Schalters (S1) überbrückt ist, daß über einen Kontakt (d) des ersten Relais (R13) und äber einen in Arbeitsstellung befindlichen Kontakt eines herilostaten (will) eine heizspirale (HSP1) an die Spannungsquelle angeschlossen ist, daiS bei Erreichen einer gewissen Temperatur der Kontakt des Thermostaten (TH1) seine Ruhestellung einnimmt, daß über den Kontakt (d) des ersten Relais (R13) und über den in Ruhestellung befindlichen Kontakt des Thermostaten (TH1) die Arbeitswicklung eines dritten Relais (K14) an die Spannungsquelle angeschlossen ist, daß diese Arbeitswicklung des dritten Relais (R14) über einen Selbsthaltekontakt (f) des dritten Relais (R14) und über einen weiteren Kontakt (b) des ersten Relais (R13) an die Spannungsquelle angeschlossen ist, daß über einen Kontakt (h) des aritten Relais (R14), über den Selbsthaltekontakt (f) des dritten Relais (R14) und über den weiteren Kontakt (b) des ersten Relais (R13) ein Eingang des Schaltwerkes (sp), an den ersten Pol der Spannungsquelle und ein zweiter Eingang des Sch@ltwerkes (SP) an den zweiten Pol der Spannungsquelle angeschlossen ist, daß der Kontaktgeber (KG) des Schaltwerkes (SP) zeitlich nacheinander die Eingangskontakte (KON1) der Programmkassette (PK) mit dem Kontakt (h) des dritten Relais (R14) elektrisch leitend verbindet und daß die Arbeitswicklung des zweiten Relais (R12) einerseits über eine Leitung (y) mit dem-. letzten der Eingangskontakte (KON1) verbunden ist und andererseits an den zweiten Pol der Spannungsquelle angeschlossen ist.
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