DE2002877A1 - Bogenueberfuehrungsrolle fuer Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen - Google Patents
Bogenueberfuehrungsrolle fuer Mehrfarben-RotationsdruckmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Bogenüberführungsrollen, insbesondere
zur Verwendung in Mehrfarben-Rötationsdruckmaschinen.
Bekannte Anordnungen für die Überführung von Bögen zwischen
zwei druckenden Elementen in Mehrfarben-Druckmaschinen weisen eine bestimmte Anzahl zwischenliegender Überführungsrollen
auf.
Bei solchen Anordnungen wird jeder Bogen vom Druckzylinder*
abgezogen und durch die Überführungsrolien zum nächsten drukkenden
Element der Druckmaschine überführt. Während der Überführung kann die bedruckte Fläche des Bogens Verunreinigt
und ihre Qualität beeinträchtigt wenden, entweder w"eü sie
uniiiittelbäre Berührung mit den tragenden tiitifängsfi-ächien der1
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Überführungsrolle kommt oder weil trockene Druckfarbe, die vorher auf die tragenden Flächen aufgebracht worden ist,
den frischen Abdruck auf dem Bohren verkratzt.
Um. diese Nachteile zu vermeiden, wurde vorgeschlagen, auf
der Welle für jede Überführungsrolle konzentrisch eine Anzahl Sektoren anzuordnen, welche die Bogenauf lageflächen bilden,
wobei eine Einrichtung vorgesehen ist, durch welche die Sek- ψ toren axial verlagert werden können.
Weitere bekannte Anordnungen bestehen darin, die Überführungrollen
mit gekrümmten Streifen aus Metall, Kunststoff, Leder oder aus einem anderen geeigneten Material zu versehen, die
parallel zur Rollenachse zu Stellungen verlagerbar sind, in welchen sie Bereiche des Bogens tragen, die abdruckfrei sind.
Die vorangehend beschriebenen bekannten Anordnungen sind je-
fc doch unbefriedigend, wenn der zu überführende Bösen praktisch
ψ
keine abdruckfreien Bereiche hat, die sich über die volle Länge des Bogens erstrecken.
In jedem Falle erfordert die Anordnung der Boeenauflageflächen
in der Weise, daß sie die Bögen nur an unbedruckten Bereichen oder teilbedruckten Bereichen der Bögen berühren, eine umständliche
und zeitraubende Vorbereitung der Überführungsrolle, was mit dem notwendigen wirtschaftlichen Betrieb der
Druckmaschine nicht vereinbar ist.
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Wieder weitere bekannte Anordnungen bestehen darin, die
Mäntel der Überführungsrollen mit einem die Druckfarbe abstossenden
Material zu beschichten. In der Praxis jedoch
kann nicht einmal durch die Verwendung solcher Materialien verhindert werden, daß Druckfarbe auf die Auflageflächen
der Rollen aufgebracht wird. Die letzteren müssen daher häufig abgewaschen werden, wenn eine Beschädigung bedruckter
Bogen verhindert werden soll, was ebenfalls ernste Verluste
an Produktionszeit der Druckmaschine zur Folee hat. \
Hieraus ergibt sich, daß keine der bekannten Anordnungen
weder das Problem der Oberführung bedruckter Bögen durch
Überführungsrollen noch das Problem zufriedenstellend löst, das sich aus dem ersterwähnten Problem ergibt, nämlich die
Zeit, die zur Vorbereitung der. Druckmaschine zum Abdruck
eines gegebenen Druckbildes bzw. einer gegebenen Drückform
notwendig ist, innerhalb angemessener Grenzen zu halten.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, die erwähnten Nachteile dadurch zuvermeiden oder auf ein Mindestmaß herabzusetzen, daß eine verbesserte Bosenüberf-ühruni-srolle insbesondere
zur Verwendung in Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen
geschaffen wird.
Die erfindungsgemässe Bogenüberführungsrolle zur Verwendung
in Hehrfarben-Rötatiönädrückmasohxnen besitzt eine verstellbare
Einrichtung zur Auflage eirfes'Bögens vranrena der Überführung
des letzteren zwischen -'ajif-einaiiderfolgenaeri druckenden
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Elementen der Maschine und unterscheidet sich dadurch, daß
die verstellbare Einrichtung eine Anzahl von Sätzen gekrümmter Elemente aufweist, die zur Rollenachse konzentrisch sind,
wobei die gekrümraten Elemente jedes Satzes auf Führungen gleitbar angeordnet sind, die von der Rolle getragen werden
und sich parallel zur Achse der.letzteren erstrecken, welche
gekrümmten Elemente mit Mitteln versehen sind, durch welche sie in ihrer Stellung länge ihren jeweiligen Führungen ge-
: halten werden.
Jedes gekrümmte Element ist in zweckmässiger Weise mit einem ßogenauflageorgan versehen, das benachbart dem Aussenumfang
des Elements angeordnet und an diesem befestigt ist. Vorzugsweise sind die Bogenauflageorgane auf den jeweiligen gekrümmten
Elementen beweglich angeordnet, so daß jedes Bogenauflageorgan nach Belieben in eine* von zwei verschiedenen Stellungen
gebracht werden kann, nämlich in eine Ruhestellung ψ und in eine Betriebsstellung, wobei ein Bogenauflageteil des
Auflageorgans einen grösseren Abstand von der Rollenachse in der Betriebsstellung des Auflageorgans hat als in seiner
Ruhestellung.
Jedes Bogenauflageorgan hat vorzugsweise die Form einer im ,
wesentlichen rechteckigen öse, die in der Nähe des Aussenumfangs
der einen Fläche des jeweiligen gekrümmten Elements gelagert ist und um eine ihrer kürzeren Seiten, die sich im
wesentlichen tangential zu dem nächstliegenden Teil des er-
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wähten Aussenumfangs erstreckt, seitlich verschwenkt werden
kann, so daß die andere kurze Seite, die den Bogenauflageteil bildet, nach Belieben radial innerhalb oder radial ausserhalb
des erwähnten Aussenumfangs angeordnet: werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung einer beispielsweisen Ausführungsform
in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen und. zwar zeigern ..
Figo 1 eine Ansicht im Aufriß einer erfindungsgemässen Überführungsrolle
;
Figä 2 und 3 Ansichten im Schnitt nach den Linien II-II bzw.
III-III in Fig. 1; '
Fig. U eine Ansicht in vergrössertem Maßstab einer baulichen
Einzelheit der in Fig. 1-3 dargestellten Überführungsrolle}
Fig. 5 eine_ Ansicht im Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4j
Fig. 6 teilweise weggeschnitten eine schaubildliche Ansicht
der erfindungsgemässen Überführungsrolle und
Fig. 7 einen mit Meßlinien versehenen transparenten Bogen
zur Verwendung für die Vorbereitung der Überführungs-
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rolle für den Betrieb.
Die in den Zeichnungen gezeigte Überführungsrolle besitzt zwei Endscheiben 1, 2, die auf einer gemeinsamen drehbaren
Welle 3 befestigt sind. Die Welle drei ist in der Nähe ihrer entgegengesetzten Enden in geeigneter Weise zur Drehung in
dem Rahmen, von dem nur ein Teil im Schnitt gezeigt ist, eines druckenden Elements einer Mehrfarbenrotatxonsdruckma-
schine gelagert.
Die Welle 3 trägt an ihrem einen Ende ein Zahnrad 3a, über welches sie einen Drehantrieb von der nicht gezeigten Antriebsübertragung der Druckmaschine erfährt, so daß der Welle 3
ein Drehantrieb mitgeteilt werden kann.
Die Welle 3 trägt zwei langgestreckte Führungen H, 5, die
sich parallel zur Achse der Welle 3 erstrecken. Die Führungen " 4, 5 haben die Form ähnlicher Stangen, welche gleiche Abstände
von der Achse der Welle 3 haben. Die Führungen 4, 5 werden
je in ihren jeweiligen Stellungen parallel zur Achse der Welle 3 durch mehrere halbkreisförmige und halbmondförmige
Halterungen 1Ib, 5b gehalten, die mit Reibung aneinander befestigt
und auf die Weli3 durch Reibung mittels Bolzen und Muttern (Fig. 2) festgespannt sind. An jede Halterung 4-b, 5b
ist ein Tragarm 4a, 5a angeformt, an denen die Führungen H,
befestigt sind.
Die Führung 4· trägt iriv axialen Gleitbewegung eine Anzahl ähn-
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1icher kreisbogenförmiger Segmente 6, deren Umfang 6a je
konzentrisch zur Achse der Welle 3 ist. Ferner sind auf der Führung 5 gleitbar Segmente 7 angeordnet, deren Zahl
der der Segmente 6 gleich ist und die den letzteren ähnlich sind und einen kreisbogehförraigen Umfang 7a haben. Wenn gewünscht,
kann die Zahl der Segmente und die Winkelbreite jedes Segments 6, 7, das auf der jeweiligen Führung 4, 5
gleitbar angeordnet ist» verschieden sein. Ferner können die - *
Segmente 6, 7 gegebenenfalls durch andere kreisbogenförmige
Elemente, wie Sektoren, ersetzt werden. Die gegenseitige
Winkelstellung der Führungen 4 und 5 soll in jedem Falle
derart sein, daß der Abstand des Aussenumfangs 6a bzw. 7a
der von innen getragenen Segmente 6, 7 am kleinsten ist,
wenn die Segmente sich im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene befinden, welche durch die Achse der Welle 3 gelegt
ist. . - . ' .";■;./-.■
Um eine Drehung der Segmente 6, 7 um ihre Führungen 4, 5 zu - I
verhindern, sind die letzteren mit einem schlüssellochförmigen Querschnitt geformt, der sich aus einem äusseren Teil
4c bzw. 5c von im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt.
und aus einem inneren^Teil Ud bzw. 5d: von im wesentlichen
rechteckigem Querschnitt zusammensetzt, welcher innere Teil den Teil 4c bzw. 5c mit dem jeweiligen Tragarm 4a bzw, 5.a
verbindet.
Die Segmente 6., 7 sind auf ihren Führungen 4, 5 unter Zwischen-
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schaltung seitlicher Lagernaben 6b, 7b angeordnet. In den Naben 6b, 7b sind radiale Gewindebohrungen zur Aufnahme
von Feststellschrauben 8 vorgesehen, die leicht zugänglich sind. Wenn die Feststellschrauben 8 gelockert werden, können
die Segmente 6, 7 in der gewünschten Weise auf ihren Führungen M-, 5 angeordnet und dann in ihrer Stellung durch
Festziehen der Feststellschrauben gesichert werden.
Jedes Segment 6,7 ist mit einer Vielzahl von Auflageorganen zur Auflagerung der Bogen während ihrer Überführung versehen,
wenn die vorderen Ränder der Bogen auf die Überführungsrolle durch zv7ei Zangenklemmen 9 aufgespannt werden, die schematisch
dargestellt sind und von der Rolle getragen werden.
Das Auflageorgan hat je die Form einer Metallöse 10, die im wesentlichen rechtwinkelig ist und deren eine kurze Seite
k 10a (Fig. 4) geringfügig nach aussen konvex ist, während
ihre andere kurze Seite 10b an ihrem Mittelteil einen rechteckigen Querschnitt hat (Fig. 5), jedoch die übrige öse 10
einen kreisförmigen Querschnitt hat. Jede öse 10 ist mit ihrer Symmetrieachse in einer Ebene angeordnet, welche die
Achse der Welle 3 enthält. Jede öse 10, die von einem Segment 6 bzw. 7 getragen wird, kann um ihre Seite 10b infolge
einer Anlenkung vers&wenkt werden, die zwei Halterungen 11 aufweist, welche die entgegengesetzten Enden der Seite 10b
lagern, wo die letztere einen kreisförmigen Querschnitt hat.
Jedes Paar von Halterungen 11 ist durch radial äussere und
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innere Nieten 12 und 12· an der einen Fläche des Segments 6.
bzw. 7 befestigt.
Der sich radial erstreckende äussere Niet 12 hält ferner
eine kleine Blattfeder 13 (Fig. 4· und 5), deren freies Ende gegen den Mittelteil des rechteckigen Querschnitts der
Seite 10b der öse 10 anliegt. . ■ ■ ' ,
Bei dieser Anordnung und aufgrund der Lage der Anlenkachse
jeder öse 10 mit bezug auf den Aüssenumfang 6a bzw. 7a des
jeweiligen Segments 6 bzw, 7, läßt sich jede Öse 10 in einfacher
Weise durch Fingerdruck aus einer Ruhestellung, die mit P* (gestrichelt) in Fig. 5 bezeichnet ist, in eine
Arbeitsstellung verschwenken, die in der gleichen Figur mit
P bezeichnet ist. Die Feder 13 gewährleistet, daß. die öse
10 elastisch sowohl in ihrer Arbeitsstellung als auch in ihrer Ruhestellung P bzw. P1 gehalten wird und zwischen diesen
Stellungen schnappt. In beiden Stellungen P, P1 ist
die Ebene der öse 10 geringfügig zur Fläche des Segments 6
bzw. 7, an dem sie befestigt ist, geneigt. Die durch einen
in der Überführung befindlichen Bogen auf die konvexen Seiten
10a jeder öse 10, die vom Umfang 6a bzw. 7a jedes Segments
6 bzw. 7 radial nach aussen absteht, ausgeübte Kraft hat das Bestreben, die öse 10 in ihrer Arbeitsstellung P
zu halten.
Die Führungen 4, 5 sind mit ähnlichen voneinander in Abstand
befindlichen sich in der Querrichtung erstreckenden Teil-
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strichen 14 versehen und in die Segmente 6,7 sind Sätze von winkelig in Abstand voneinander befindlichen Zahlen
15, 16 eingraviert, die mit den Stellungen der jeweiligen ösen 10 zusammenfallen. Die Zahlen im Satz 16 sind die
Fortsetzung der Zahlen im Satz 15 und beide Zahlensätze 15, 16 sind in die Segmentflächen eingraviert, die den
Flächen gegenüberliegen, welche die Anlenkhalterungen 11 für die Ösen 10 tragen.
Der Abstand der Teilstriche 14 auf der Führung 4 bzw. 5
entspricht dem Abstand der Längslinien 19 auf einer transparenten Folie 18 (Fig. 7).
Die transparente Folie 18 trägt ferner waagrechte Linien 21, von denen jede durch eine der Zahlen in den Sätzen 15 bzw.
16 gekennzeichnet ist, die in den Seitenflächen der Segmente 6 und 7 eingraviert sind.
Die Folie 18 trägt zur anfänglichen Einstellung der Überführungswalze
bei längs ihren Führungen 4·, 5 angeordneten Segmenten 6,7 sowie zur Bestimmung der ösen 10, die in
ihre Arbeitsstellung bewegt werden sollen, wenn eine gegebene Druckform od. dgl. auf die Bögen aufgedruckt wird. Dies geschieht
dadurch, daß die transparente Folie 18 auf einen bedruckten Standard-Bogen aufgelegt wird und die Koordinaten
der unbedruckten Bereiche bestimmt werden, an welchen die
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Bögen auf den ösen 10 während ihrer Oberführung durch die
Uberführungsrolle zur Auflage kommen können. Mit Hilfe dieser
Koordinaten können die Segmente 6, 7 leicht und genau
längs ihrer Führungen 4, 5 eingestellt werden und die ausgewählten
ösen 10 können rasch in ihre Arbeitsstellungen bewegt werden. - ...
' '■■■ : ■■' ■■.- - - i
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellten bau- v
liehen Einzelheiten praktischer·Ausführungsformen beschränkt,
sondern kann innerhalb ihres Rahmens verschiedene Abänderungen
erfahren. ·
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Claims (1)
- Patentansprüche :Γΐ.)Bogenüberführungsrolle zur Verwendung in Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen, die mit Organen versehen ist, welche in ihrer Stellung verstellbar sind und zur Auflage eines Bogens während der Überführung des letzteren zwischen aufeinanderfolgenden druckenden Elementen der Presse dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Organe durch mehrere Sätze kreisbogenförmiger Elemente (6, 7) gebildet werden, die zur Rollenachse konzentrisch sind, wobei die jedem Satz zugehörigen kreisbogenförmigen Elemente auf Führungen (H, 5) gleitbar angeordnet sind, die von der Rolle getragen werden und sich parallel zur Achse der letzteren erstrecken, welche kreisbogenförmigen Elemente (6, 7) mit Mitteln (8) versehen sind, welche sie in ihrer Stellung längs ihrer jeweiligen Führung (H bzw. 5) halten.2. Rolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes kreisbogenförmige Element durch ein Segment (6 bzw. 7) gebildet wird.3. Rolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß0 09833/1381alle kreisbogenförmigen Elemente (6, 7) einander gleich sind., Rolle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen Ct, 5), auf denen die kreisbogenförmigen Elemente (6, 7) gleitbar angeordnet sind, einander gleich sind und gleichen Abstand von der Rollenachse haben. j5. Rolle nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekenn-■:. zeichnet, daß die Mittel zum Halten der kreisbogenförmigen Elemente C6, 7) in ihrer Stellung auf den jeweiligen Führungen CM-, 5) durch Klemmschrauben C8) gebildet werden, die in .Gewindebohrungen in den erwähnten Elementen an einer Stelle eingeschraubt sind, die in der Druckmaschine leicht zugänglich ist.6. Rolle nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes kreisbogenförmige Element C69 7) mit Bogenauflageorganen ClO) versehen ist, die an dem Element in der Nähe seines Aussenumfangs C6a, 7a) jedoch in einem Abstand von diesem befestigt sind, welcher Umfang zur Rollenachse konzentrisch ist.7. Rolle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet^'daß die009833/1381Bogenauflageorgane (10) auf den kreisbogenförmigen Elementen (6, 7) so beweglich angeordnet sind, daß jedes Bogenauflageorgan (10) nach belieben in eine von zwei verschiedenen Stellungen gebracht werden kann, nämlich in eine Ruhestellung (P1) und in eine Arbeitsstellung (P), wobei ein Bogenauflageteil (10a) des Bogenauflageorgans (10) sich in einem grösseren Abstand von der Rollenachse in der Arbeitsstellung (P) des Organs (10) als in dessen Ruhestellung (P1) befindet.8. Rolle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Bogenauflageorgan die. Form einer im wesentlichen rechteckigen Öse (10) hat, die in der Nähe des Aussenumfangs (6a, 7a) der einen Fläche des jeweiligen kreisbogenförmigen Elements (6, 7) gelagert ist und seitlich um eine (10b) ihrer kürzeren Seiten verschwenkt werden kann, die sich im wesentlichen tangential zu dem dem Aussenumfang (6a, 7a) am nächsten liegenden Teil erstreckt, so daß die andere kürzere Seite (10a), welche den Bogenauflageteil bildet, nach Belieben entweder radial innehalb oder radial ausserhalb des erwähnten Aussenumfangs (6a, 7a) angeordnet werden kann.9. Rolle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß diekürzere Bogenauflageseite (10a) jeder Bogenauflageöse 009833/1381(10) mit einer nach aussen geringfügig konvexen Krümmung geformt ist«-10.« Rolle nach Anspruch 7, 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine Feder (.13), durch welche das Bogehauflageorgan (10) elastisch sowohl in seiner Betriebsstellung als auch a in seiner Ruhestellung gehalten wird, ·"11. Rolle na,ch Anspruch 8 und Ϊ0, dadurch gekennzeichnet, daß damit die ösen (10), die als Bogenauflageorgäne wirken, aus ihren Ruhestellungen in ihre Arbeitsstellungen schnappen und Umgekehrt, die kürzere Seite (10bV9 um welche die öse (10) angelenkt ist, einen Bereich von rechteckigem Querschnitt hat, auf den das eine Ende einer Blattfeder (13) aufliegt, welche an ihrem anderen Ende an dem jeweiligen kreisbogenförmigen Element (Gr, 7) befestigt ist. "-■·.-..;12* Rolle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Scharnier« welches jede öse (10). mit de? je-, weiligen Fläche des kreisbpgenförmigen EXiments C6j 7) verbindet, so angeordnet ist, daß die ö%e C1Ö> in der Richtung der anderen Fläche des kreisbogenförmigen Elements C6, 7) zumindest in ihrer Arbeitsstellung (P) ge-0Q9a33/13«lneigt ist.13. Rolle nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (4, 5) für die kreisbogenförmigen Elemente (6, 7) mit Teilstrichen versehenWl sind, welche durch sich in der Querrichtung erstreckende,voneinander in Abstand befindliche Linien (14) gebildet werden, deren Abstand mit dem Abstand der jeweiligen Längslinien (19) auf einer rechteckigen transparenten Folie (18) übereinstimmt, deren Grosse der des zu bedruckenden Bogens angepaßt ist.14. Rolle nach den Ansprüchen 6-12, dadurch gekennzeichnet, daß jedes kreisbogenförmige Element (6, 7) an jedem Bogen*·fe, auflageors;an (10) eine Zahl (15, 16) trägt, welche Zahlen(15, 16) den Zahlen entsprechen, welche die Querlinien (21) auf einer transparenten rechteckigen Folie (18) unterscheiden, die in ihrer Grosse derjenigen der zu bedruckenden Bogen entspricht.Für SOCIETÄ NEBIOLO S.p.A.PAfMlAMWXMIH. FIMCU. DtH.-)N·HiOHi009833/1381Leerseite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |