DE20010552U1 - Funktionsveränderbares Möbelelement - Google Patents
Funktionsveränderbares MöbelelementInfo
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- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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Landscapes
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Description
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Die Erfindung betrifft ein funktionsveränderndes Möbelelement zur Gestaltung von Kinder- und Jugendzimmern.
Möbelstücke zur Verwendung in Kinder- und Jugendzimmern werden gemäß dieses Verwendungszweckes gestaltet. Das geschieht zum einen durch die Verwendung von Dekorationen, deren Motive der kindlichen Vorstellungswelt entgegenkommen sollen. Häufig verwendete Motive sind Lokomotiven, Autos, Schiffe, Leuchttürme, Bäume, Sonnen usw. Diese Motive sind zumeist so mit dem Möbelstück verbunden, daß sie ein fester Bestandteil des Möbelstückes sind. Infolge der mit der Entwicklung des Kindes zwangsläufig verbundenen Veränderung der kindlichen Vorstellungen sind die verwendeten Motive und damit das gesamte Möbelstück in relativ kurzer Zeit nicht mehr altersgerecht und werden von dem Kind nicht mehr akzeptiert. Da die Dekoration jedoch fester Bestandteil des Möbelstückes ist und demzufolge nicht ohne weiteres entfernt werden kann, muß das Möbelstück durch ein anderes Möbelstück mit gleichem Verwendungszweck, aber anderer Gestaltung ersetzt werden.
Eine andere Variante von Kinder- und Jugendmöbeln sind Möbel, die kindliche Bedürfnisse wie Verstecken, Klettern usw. befriedigen. Bekannt sind beispielsweise Schlafbuden, die Kindern als Haus, Burg oder Höhle dienen und in das Spiel einbezogen werden können, während sie alternativ auch als Bett verwendet werden können, und Schränke, deren Wände als Kletterwände gestaltet sind. Da sich jedoch die Bedürfnisse der Kinder altersbedingt rasch ändern, werden die Möglichkeiten, am Schrank klettern oder das Bett als Bude nutzen zu können, nur über einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum genutzt werden.
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Wenig später werden derartige Möbelstücke vom Kind nicht mehr akzeptiert werden, so daß diese Möbelstücke durch andere, altersgerechte ersetzt werden müssen.
Demgemäß ist der Nachteil beider Gestaltungsmöglichkeiten, daß sie die Gebrauchsdauer auf einen relativ kurzen Abschnitt der Entwicklung des Kindes begrenzen. Im Anschluß an diesen Abschnitt müssen die Möbelstücke gegebenenfalls mehrmals durch andere, wiederum altersgerechte ersetzt werden. Dies ist mit hohen Kosten und nicht unbedeutendem Aufwand verbunden.
Es ist daher Ziel der vorliegenden Erfindung, die oben beschriebenen Nachteile des Standes der Technik zu überwinden. Dabei steht die Aufgabe, eine Lösung zu finden, die die Abhängigkeit der Gebrauchsdauer eines für Kinder hinsichtlich seiner Gestaltung geeigneten Möbelstückes von der Entwicklung der Vorstellungswelt des Kindes verringert oder beseitigt.
Erfindungsgemäß wird dies durch ein funktionsverändemdes Möbelelement gelöst, das aus zumindest einem Ständer, zumindest einem Schrankabschluß und zumindest einem Verbindungsstab besteht, wobei jeder Ständer und jeder Schrankabschluß mittels der Verbindungsstäbe lösbar mit zumindest einem anderen Ständer oder Schrankabschluß verbindbar sind. Der Ständer besteht aus einem Fuß, in dem mittig ein Stab befestigt ist. Der Ständer endet vorzugsweise in Höhe der Schrankabschlüsse. Auf dem Stand sind Segmente angeordnet, die so gestaltet sind, daß in sie Verbindungsstäbe waagerecht eingelegt werden können. Vorzugsweise schließt eines der Segmente, die auf dem mittig in dem Ständer befestigten Stab angeordnet sind, den Ständer nach oben ab. Jedes Segment weist zumindest einen nach oben offenen Einschnitt auf, in den die Verbindungsstäbe von oben eingelegt werden können. Die beiden Enden der Verbindungsstäbe sind vorzugsweise mit einer Kugel
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versehen, so daß eine sichere Verbindung von Ständern und Schrankabschlüssen möglich ist.
Die Schrankabschlüsse sind auf der Oberseite von Schränken oder Regalen vorzugsweise lösbar befestigbar. Dabei besitzt jeder Schrankabschluß zumindest einen nach oben offenen Einschnitt, in den die Verbindungsstäbe von oben eingelegt werden können.
Mittels des erfindungsgemäßen Möbelelementes können Wohnräume, insbesondere Kinderzimmer unterschiedlich gestaltet werden. Kleine Kinder können sich Buden und andere Spielobjekte für Rollenspiele bauen. Dazu können sie beispielsweise einen Ständer mit einem Schrankabschluß über Verbindungsstäbe verbinden und auf diese Weise das Grundgerüst für eine Bude schaffen. Damit wird der Kleiderschrank (oder das Regal), auf dem sich der Schrankabschluß befindet, in seiner Funktion verändert. Aus einem bloßen Möbelstück zur Aufbewahrung von Utensilien wird ein Möbelstück, das kindgerecht gestaltet ist und in das kindliche Spiel einbezogen werden kann. Ebenso können zwei Schränke, auf den Schrankabschlüsse angebracht sind, oder zwei Ständer über Verbindungsstäbe miteinander verbunden werden. Das Möbelstück kann jedoch jederzeit wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Dazu müssen nur die Verbindungsstäbe und die Schrankabschlüsse entfernt werden. Auf diese Weise ist möglich, auf die Anschaffung spezieller Kinderzimmermöbel zu verzichten, die aufgrund ihrer konstruktiven oder dekorativen Gestaltung nur eine vergleichsweise kurze Zeit vom heranwachsenden Kind akzeptiert werden. Das hat durchaus erhebliche Zeit- und Kostenersparnis zur Folge. Demgegenüber ermöglicht es die Erfindung neutrale, langlebige Behältnismöbel so zu verändern, daß sie Spielfunktionen für kleine Kinder wie Buden, Kasperletheater u. a. ermöglichen. Auch veränderte Aufbewahrungsmöglichkeiten wie die Möglichkeit zum Überhängen von Garderobe und zum Anhängen von Spielzeug können geschaffen werden. Die Verbindung von Ständern,
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Schrankabschlüssen und Verbindungsstäben ermöglicht zusammen mit Stoffen weiterhin verschiedene Raumabgrenzungen.
Um der kindlichen Vorstellungsweltweiter entgegenzukommen sind die Segmente beispielsweise als Blüte gestaltet, während die Schrankabschlüsse als Raupe, Burg, Schnecke, Blume oder Blatt ausgeführt werden können.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Ständer des erfindungsgemäßen Möbelelementes. Der Ständer 1 besteht aus einem Fuß 2, in dem mittig ein Stab 3 befestigt ist, auf dem Segmente 4 angeordnet sind. Die Segmente 4 weisen Einschnitte 5 auf, in die die Verbindungsstäbe 6 eingelegt werden können. Die Segmente sind als Blüten gestaltet.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des funktionsverändernden Möbelelementes der vorliegenden Erfindung, das aus einem Ständer 1, mehreren Schrankabschlüssen 7 und einem Verbindungsstab 6 besteht. Die Schrankabschlüsse sind auf einem Regal 8 und einem Schrank 9 angebracht. Sie weisen ebenso wie die Segmente 4 nach oben offene Einschnitte 5 auf, so daß Verbindungsstäbe 6 von oben eingelegt werden können. In Fig. 2 ist der Ständer 1 über dessen oberes Segment 4a mit einem Schrankabschluß 7a über einen Verbindungsstab 6 verbunden, der sich auf dem Regal 8 befindet. Die übrigen Schrankabschlüsse 7 können über weitere Verbindungsstäbe 6 miteinander verbunden werden. Die Schrankabschlüsse 7 weisen unterschiedliche Formen auf, deren Gestaltung der kindlichen Vorstellungswelt entsprechen soll. Der Verbindungsstab 6 weist an beiden Enden Kugeln auf, so daß eine sichere Verbindung zwischen dem Ständer 1 und dem Schrankabschluß 7a entstanden ist.
Bevorzugte Gestaltungsmöglichkeiten der Schrankabschlüsse 7 sind in Fig. 3 dargestellt. Schrankabschlüsse in Form einer Raupe 10, einer Burg 11, einer Schnecke 12, eines Vogels 13 oder von Blüten 14a, 14b können verwendet werden.
Claims (7)
1. Funktionsveränderndes Möbelelement, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zumindest einem Ständer (1), zumindest einem Schrankabschluß (7) und zumindest einem Verbindungsstab (6) besteht, wobei jeder Ständer (1) und jeder Schrankabschluß (7) mittels der Verbindungsstäbe (6) lösbar mit zumindest einem anderen Ständer (1) oder Schrankabschluß (7) verbindbar sind.
2. Funktionsveränderndes Möbelelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (1) aus einem Fuß (2) besteht, in dem mittig ein Stab (3) befestigt ist, auf dem Segmente (4) angeordnet sind, wobei die Segmente (4) so gestaltet sind, daß in sie Verbindungsstäbe (6) waagerecht eingelegt werden können.
3. Funktionsveränderndes Möbelelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Segmente (4), die auf dem mittig in dem Ständer (1) befestigten Stab (3) angeordnet sind, den Ständer (1) nach oben abschließt.
4. Funktionsveränderndes Möbelelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Segment (4) zumindest einen nach oben offenen Einschnitt (5) aufweist, in den die Verbindungsstäbe (6) von oben eingelegt werden können.
5. Funktionsveränderndes Möbelelement nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrankabschlüsse (7) auf der Oberseite von Schränken (9) oder Regalen (8) lösbar befestigbar sind.
6. Funktionsveränderndes Möbelelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schrankabschluß (7) zumindest einen nach oben offenen Einschnitt (5) aufweist, in den die Verbindungsstäbe (6) von oben eingelegt werden können.
7. Funktionsveränderndes Möbelelement nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (1) in Höhe der Schrankabschlüsse (7) endet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20010552U DE20010552U1 (de) | 2000-06-19 | 2000-06-19 | Funktionsveränderbares Möbelelement |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20010552U1 true DE20010552U1 (de) | 2001-01-18 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20010552U Expired - Lifetime DE20010552U1 (de) | 2000-06-19 | 2000-06-19 | Funktionsveränderbares Möbelelement |
Country Status (1)
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2000
- 2000-06-19 DE DE20010552U patent/DE20010552U1/de not_active Expired - Lifetime
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