DE20009017U1 - Ausrichter - Google Patents
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Description
TERMEER STEINMEISTER & PARTNER GBR PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Dr. Nicolaus ter Meer, Dipl.-Chem. Peter Urner, Dipl.-Phys. Gebhard Merkte, Dipl.-Ing. (FH) Mauerkircherstrasse 45 D-81679 MÜNCHEN Helmut Steinmeister, Dipl.-Ing. Manfred Wiebusch
Artur-Ladebeck-Strasse D-33617 BIELEFELD
51
RHAPOl /00
Wi/li
15.5.2000
Firma
Roland Hansen
Alte Verier Str. 5
33689 Bielefeld
Firma Roland Hansen ; J ; · J R^A POJ /&Tgr;&KHgr;&zgr; H I 15.5.2000
Die Erfindung betrifft einen Ausrichter für Beilagen, die auf einen Empfangsbogen aufzukleben sind, der sich fortlaufend auf einem Förderer bewegt, mit einer Transporteinrichtung zum Zuführen der Beilagen und einem rechtwinklig zur Zuführrichtung angeordneten Anschlag.
Wenn Beilagen wie beispielsweise Werbebroschüren, Bestellkarten, CD's oder dergleichen in Zeitschriften eingeklebt oder auf Briefbögen oder ähnliche Massenversandgüter aufgeklebt werden sollen, so werden die Empfangsbögen, auf welche die Beilagen aufzukleben sind, mit Hilfe eines Förderers fortlaufend durch eine Klebestation gefördert, und die Beilagen werden mit Hilfe eines Friktionsanlegers einzeln von einem Stapel abgenommen und zeitgerecht der Klebestation zugeführt. Ein zu diesem Zweck geeigneter Friktionsanleger wird in DE 198 12 232 C2 beschrieben. Damit die Beilagen in der korrekten Position aufgeklebt werden können, ist es jedoch zweckmäßig, zwischen dem Friktionsanleger und der Klebestation einen Ausrichter vorzusehen, mit dem die Beilagen präzise ausgerichtet werden, bevor sie zur Klebestation weitergeleitet und auf den Empfangsbögen aufgeklebt werden.
Herkömmliche Ausrichter sind in der Regel als Winkelübergaben ausgebildet. Der Friktionsanleger ist dann seitlich neben dem Förderer angeordnet, und mit Hilfe der Transporteinrichtung des Ausrichters werden die vom Friktionsanleger übernommenen Beilagen zunächst in der Richtung rechtwinklig zur Förderrichtung des Förderers gegen den Anschlag transportiert, der dann die präzise Ausrichtung bewirkt. Die so ausgerichteten Beilagen werden dann in der Richtung senkrecht zur ursprünglichen Zufuhrrichtung, also parallel zur Bewegungsrichtung der Empfangsbögen ausgestoßen. Diese Arbeitsweise läßt jedoch nur begrenzte Arbeitsgeschwindigkeiten zu, und für die gesamte Anlage bestehend aus Friktionsanleger, Ausrichter, Förderer und Klebestation wird relativ viel Platz beansprucht.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Ausrichter zu schaffen, der höhere Arbeitsgeschwindigkeiten zuläßt und eine platzsparendere Gestaltung der Anlage ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zufuhrrichtung
Firma Roland Hansen \ fl * &iacgr; RiA PO C/ &dgr;&thgr;&Igr; Il I 15.5.2000
der Transporteinrichtung annähernd parallel zur Bewegungsrichtung des Empfangsbogens auf dem Förderer ist und der Anschlag intermittierend in die Bewegungsbahn der Beilagen eintritt.
Diese Lösung hat den Vorteil, dajS der Ausrichter und der Friktionsanleger oberhalb des Förderers angeordnet werden können, so daß hierfür kein zusätzlicher Platz neben dem Förderer benötigt wird. Die Beilagen werden dann auf einer schräg abwärts verlaufenden Bahn im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der Empfangsbögen vom Friktionsanleger zum Ausrichter zugeführt und in derselben Richtung auf die jeweils zugehörigen Empfangsbögen ausgegeben, so daß keine Richtungsumkehr der Bewegung stattzufinden braucht. Zum Ausrichten werden die Beilagen mit Hilfe des intermettierend in die Bewegungsbahn eintretenden Anschlags lediglich kurz angehalten. Die Abstände zwischen den nacheinander zugeführten Beilagen brauchen deshalb nur so groß zu sein, daß der Anschlag jeweils zwischen den aufeinanderfolgenden Beilagen in die Bewegungsbahn eintreten kann. Hierdurch ist es möglich, die Beilagen in sehr schneller Folge auszurichten und aufzukleben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bevorzugt wird die Transporteinrichtung des Ausrichters durch parallel zueinander verlaufende Paare oberer und unterer Förderbänder gebildet, zwischen denen die Beilagen erfaßt werden, und der Anschlag wird durch bewegliche Zungen gebildet, die in die Zwischenräume zwischen den Förderband-Paaren eintreten. Die Zungen können dabei auf einer gemeinsamen, quer zu den Förderbändern verlaufenden Welle angeordnet sein und brauchen zwischen der Anschlagposition und der Freigabeposition, in der ein Weitertransport der Beilage ermöglicht wird, nur um einen relativ kleinen Winkel geschwenkt zu werden.
Für die präzise Positionierung der Beilagen in der Richtung quer zur Bewegungsrichtung der Empfangsbögen weist der Ausrichter bevorzugt auf einer Seite einen parallel zur Zufuhrrichtung verlaufenden Seitenanschlag und auf der gegenüberliegenden Seite einen intermettierend vor- und zurück bewegten Schieber auf, der die Beilagen gegen den Seitenanschlag schiebt, während sie mit ihrer vorauslaufenden Kante an dem durch die Zungen gebildeten Anschlag anliegen. Die Kraft, mit der die Beilagen durch den Schieber gegen den Seiten-
Firma Roland Hansen III' JRHAPOC/OOJ Il I 15.5.2000
anschlag gedrückt werden, muß geeignet dosiert werden. Zu diesem Zweck erfaßt der Schieber den Seitenrand der Beilage vorzugsweise mit nachgiebigen Blattfedern.
Damit die seitliche Verschiebung der Beilage nicht behindert wird, sollten die Förderbänder die Beilage nicht zu fest einspannen, so lange der Schieber aktiv ist. Beim Weitertransport sollte die Beilage dagegen möglichst fest zwischen den Förderbändern erfaßt werden, damit kein Schlupf auftritt und die Beilage schnell wieder auf die durch die Bewegung der Empfangsbögen bestimmte Zielgeschwindigkeit beschleunigt werden kann. Dies läßt sich in besonders zweckmäßiger Weise dadurch erreichen, daß mit den schwenkbaren Zungen, die den Anschlag für die vorauslaufende Kante bilden, jeweils an ein Andruckglied für eines der beiden Förderbänder jedes Paares, beispielsweise für das obere Förderband, gekoppelt ist. Wenn sich die Zungen in der Anschlagposition befinden, geben die Andruckglieder das obere Förderband frei, so daß sich die Beilage widerstandsarm zwischen den oberen und unteren Förderbändern verschieben läßt. Wenn nach dem Ausrichtvorgang die Förderbänder wieder in Bewegung gesetzt werden und die Zungen in die Freigabeposition geschwenkt werden, so werden die Andruckglieder, da sie mechanisch mit den Zungen gekoppelt sind, automatisch wirksam, und sie drücken das obere Förderband auf die Beilage, wobei das untere Förderband elastisch nachgeben kann. Auf diese Weise wird die Beilage mit geeignet dosierter Kraft zwischen den Förderbändern gehalten, so daß sie sicher erfaßt, beschleunigt und weitertransportiert werden kann.
Normalerweise werden die Beilagen so ausgerichtet, daß ihre Kanten parallel zu den Kanten des Empfangsbogens orientiert werden. Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht jedoch darin, daß sie sich sehr einfach so einrichten läßt, daß die Beilagen mit einer definierten Schrägstellung auf den Empfangsbögen aufgeklebt werden. Zu diesem Zweck brauchen nur der Ausrichter und der Friktionsanleger derart montiert zu werden, daß sie in bezug auf den Förderer um die Aufgabeposition der Beilage auf den Empfangsboden schwenkbar sind. Da die Beilagen sowohl im Hochformat als auch im Querformat in den Friktionsanleger eingelegt werden können, läßt sich mit einem Schwenkwinkel von 45° nach jeder Seite jede beliebige Winkelorientierung der Beilage in bezug auf den Empfangsbogen erreichen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnun-
Firma Roland Hansen I I I * iRUAPOC/OOi ·' ' 15.5.2000
gen näher erläutert.
Es zeigen:
Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht eines oberhalb eines Förderers angeordneten
Ausrichters;
Figur 2 eine Ansicht des Ausrichters nach Figur 1 in der durch Pfeile II-II in
Figur 1 angegebenen Blickrichtung;
10
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Figur 3 einen vergrößerten schematischen Teilschnitt durch den Ausrichter
in einer ersten Betriebsposition;
Figur 4 einen Teilschnitt des Ausrichters in einer zweiten Betriebsposition; und
Figur 5 den Ausrichter mit zugehörigem Friktonsanleger und Förderer in der Draufsicht.
Figur 1 zeigt in einer Seitenansicht einen Abschnitt eines Förderers 10, beispielsweise eines Förderbandes, auf dem Empfangsbögen 12 in Pfeilrichtung fortlaufend transportiert werden. Über dem Förderer 10 ist ein Ausrichter 14 angeordnet, der Beilagen, die auf die Empfangsbögen 12 aufzukleben sind, von einem nicht gezeigten Friktionsanleger übernimmt, ausrichtet und dann schräg von oben zeitgerecht auf eine vorher beleimte Stelle auf dem jeweiligen Empfangsbögen 12 ausgibt, so daJ3 die Beilagn in einer nachgeschalteten, nicht gezeigten Klebestation mit Hilfe einer Andruckrolle oder dergleichen auf die Empfangsbögen aufgeklebt werden können.
Der Ausrichter 14 weist zwei seitliche Rahmenteile 16 auf, die jeweils am rückwärtigen Ende eine Ausnehmung 18 für den Anbau des nicht gezeigten Friktionsanlegers besitzen.
Wie Figur 2 zeigt, sind die Rahmenteile 16 durch zwei Führungsstangen 20 miteinander verbunden. Außerdem sind in den Seitenteilen 16 im Bereich des rückwärtigen Endes, links in Figur 2, zwei Wellen 22, 24 gelagert, die drei axial verstellbare Sätze von Antriebsrollen für drei Paare oberer und unterer Förderbän-
Firma Roland Hansen · ;"; · ' RIjAPOt/tX): :: : 15.5.2000 *»» «« «« »»» »» «»
der 26, 28 tragen. Die unteren Förderbänder 28 jedes Paares werden an einer Welle 30 umgelenkt, die in den vorderen Enden der Seitenteile 16 gelagert ist. Die oberen Förderbänder 26 werden an einer Welle 32 umgelenkt, die in Verstelleinrichtungen 34 gelagert ist, mit denen sich die Höhe des zwischen den Förderbändern 26 und 28 gebildeten Spaltes am Ausgabe-Ende einstellen läßt.
An dem in Figur 1 sichtbaren Rahmenteil 16 ist außenseitig eine Antriebseinheit 36 angeordnet, die über eine Welle 38 mit einem Riementrieb 40 mit Spannrolle 42 am anderen Rahmenteil 16 verbunden ist. Durch den Riementrieb 40 und die Wellen 22 und 24 werden die Förderbänder 26 und 28 angetrieben.
Eine weitere Welle 44, die sich quer über die oberen Förderbänder 26 erstreckt, ist mit Hilfe eines pneumatischen Antriebs 46 hin- und hergehend zwischen zwei definierten Endlagen drehbar, die einen Winkelabstand von etwa 45° aufweisen. Drei Anschlagblöcke 48 sind axial verstellbar auf der Welle 44 angeordnet und tragen jeweils einen als Zunge ausgebildeten, nach unten ragenden Anschlag 50 (Figur 1) sowie ein winkelversetzt dazu angeordnetes Andruckglied 52 in der Form einer Rolle, die zwischen dem oberen und unteren Trumm des oberen Förderbandes 26 liegt.
Parallel zu dem in Figur 2 unteren Rahmenteil 16 ist ein Seitenanschlag 54 angeordnet, dessen Abstand relativ zum Seitenteil 16 mit Hilfe von zwei Stelleinrichtungen 56 präzise einstellbar ist. Auf der dem Seitenanschlag 54 gegenüberliegenden Seite der Förderbänder ist eine Halteplatte 58 verstellbar auf den Führungsstangen 20 montiert. Die Halteplatte 58 trägt zwei kurzhubige Pneumatikzylinder 60, an deren Kolbenstangen ein Schieber 62 befestigt ist.
Wie deutlicher in Figur 3 zu erkennen ist, sind an dem Schieber 62 zwei nach unten ragende Blattfedern 64 angebracht, die in einem Langloch 66 in Längsrichtung des Schiebers 62 verstellbar sind,
In Figur 2 ist strichpunktiert eine Beilage 68 angedeutet, die von dem erwähnten Friktionsanleger übernommen und von dem Spalt zwischen den oberen und unteren Förderbändern 26, 28 erfaßt wurde, so dajß sie mit Hilfe der Förderbänder reibschlüssig in Richtung auf die Anschlagblöcke 48 zugeführt wird, also in einer Richtung im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Empfangs-
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Firma Roland Hansen ; ; J · : RIJA PO &zgr;/00: :; : 15.5.2000
bogens 12.
In Figuren 3 und 4 ist die Beilage 68 im Schnitt dargestellt. Während des TVansports der Beilage in die in Figuren 3 und 4 gezeigte Position befinden sich die Anschlagblöcke 48 zunächst in der in Figur 4 gezeigten Stellung, in der die Anschläge 50 die Bewegungsbahn für die Beilage 68 freigeben und das Druckglied 52 den unteren Tumm des Förderbandes 26 etwas nach unten auslenkt, so daß die Beilage kraftschlüssig zwischen den Förderbändern 26 und 28 gehalten wird. Wenn die Beilage 68 die in Figuren 3 und 4 gezeigte Stellung erreicht, so wird die vorauslaufende Kante durch einen optischen Sensor 70 erfaßt, der ein entsprechendes Signal erzeugt. Auf dieses Signal hin wird der Antrieb der Förderbänder 26, 28 abgeschaltet, und mit Hilfe des pneumatischen Antriebs 46 werden die Anschlagblöcke 48 in die in Figur 3 gezeigte Position geschwenkt. Während die Förderbänder langsamer werden und zum Stillstand kommen, treten die Anschläge 50 in die Bewegungsbahn der Beilage ein und halten die Beilage auf oder stoßen sie gegebenenfalls geringfügig zurück. Auf diese Weise wird die vorauslaufende Kante der Beilage 68 genau rechtwinklig zur Zufuhrrichtung ausgerichtet. Durch das Verschwenken der Anschlagblöcke 48 werden zugleich die Andruckglieder 52 angehoben, so daß das obere Förderband 26 von der Beilage freikommt. Die Beilage läßt sich daher widerstandsarm in seitlicher Richtung auf den unteren Förderbändern 28 verschieben. Die Pneumatikzylinder 60 werden kurzfristig aktiviert, so daß die freien unteren Enden der Blattfedern 64 des Schiebers 62 den seitlichen Rand der Beilage 68 erfassen und die Beilage mit ihrem gegenüberliegenden Rand gegen den Seitenanschlag 54 schieben. Dieser Seitenanschlag ist zuvor mit Hilfe der Stelleinrichtung 56 so eingestellt worden, daß die Querposition der Beilage der gewünschten Aufklebeposition auf dem Empfangsbogen 12 entspricht. Die Position der Halteplatte 58 auf den Führungsstangen 20 läßt sich an die jeweilige Breite der Beilage 68 anpassen. Die Feinanpassung an die Breite der Beilage geschieht durch elastisches Nachgeben der Blattfedern 64. Der Abstand der beiden Blattfedern 64 in Längsrichtung der Beilage läßt sich an die jeweilige Länge der Beilage anpassen, indem die Blattfedern in dem Langloch 66 verstellt werden.
Wenn, nachdem die Beilage 68 in der oben beschriebenen Weise ausgerichtet und positioniert wurde, der auf dem Förderer 10 transportierte Empfangsbogen 12 eine bestimmte Position erreicht hat, wird durch einen nicht gezeigten Sensor ein Anforderungssignal erzeugt, das den Antrieb für die Förderbänder 26, 28
Firma Roland Hansen J J J · JR^POIy(JO: :: I 15.5.2000
wieder in Betrieb setzt und die Anschlagblöcke 48 wieder in die in Figur 4 gezeigte Position zurückstellt. Die Beilage wird somit durch die Wirkung der Andruckglieder 52 wieder zwischen den Förderbändern erfaßt und beim Anlaufen der Förderbänder sicher in Transportrichtung mitgenommen, so daß sie zeitgerecht vom Ausrichter ausgegeben und in der gewünschten Position auf dem Empfangsbogen 12 abgelegt wird. Die Beschleunigungsstrecke zwischen den Anschlägen 50 und dem AuslaJ3-Ende des Spaltes zwischen den Förderbändern ist so lang, daß die Förderbänder auf dieser Strecke problemlos wieder eine Geschwindigkeit erreichen können, die mit der Geschwindigkeit des Empfangsbogens 12 auf dem Förderer 10 übereinstimmt, so daJ3 die einmal ausgerichtete Position nicht durch Relativbewegungen zwischen der Beilage 68 und dem Empfangsbogen 12 wieder gestört wird.
Unmittelbar nachdem die Förderbänder 26, 28 wieder in Betrieb gesetzt wurden, kann bereits die nächste Beilage vom Friktionsanleger übernommen werden. Bei relativ kurzen Beilagen kann die Übernahme sogar schon früher erfolgen, so daß sich ein sehr hoher Durchsatz erreichen läßt.
Figur 5 zeigt den Aufbau der Gesamtanlage bestehend aus Förderer 10, Ausrichter 14 und dem nur als Block dargestellten Friktionsanleger 72 für einen Anwendungsfall, bei dem die Beilage 68 schräg auf den Empfangsbogen 12 aufgeklebt werden soll. Der Ausrichter 14 und der Friktionsanleger 72 sind hier als eine Einheit fest miteinander verbunden und verstellbar auf einer kreisbogenförmigen Führung 74 montiert, deren Krümmungsmittelpunkt der Aufklebeposition der Beilage 68 auf dem Empfangsbogen entspricht. Bei größerer Winkelabweichung von der Längsrichtung des Förderers IO ist in diesem Fall die Transportgeschwindigkeit der Förderbänder des Ausrichters so anzupassen, da_ß die Geschwindigkeitskomponente parallel zum Förderer 10 mit der Geschwindigkeit des Förderers übereinstimmt.
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Claims (10)
1. Ausrichter für Beilagen (68), die auf einen Empfangsbogen (12) aufzukleben sind, der sich fortlaufend auf einem Förderer (10) bewegt, mit einer Transporteinrichtung (26, 28) zum Zuführen der Beilagen und einem rechtwinklig zur Zufuhrrichtung angeordneten Anschlag (50), dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrrichtung der Transporteinrichtung (26, 28) annähernd parallel zur Bewegungsrichtung des Empfangsbogens (12) auf dem Förderer (10) ist und der Anschlag (50) intermittierend in die Bewegungsbahn der Beilagen (68) eintritt.
2. Ausrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung durch mehrere Paare paralleler oberer und unterer Förderbänder (26, 28) gebildet wird, zwischen denen die Beilagen (68) reibschlüssig erfaßt werden, und daß der Anschlag (50) durch Zungen gebildet wird, die in die Zwischenräume zwischen den Paaren der Förderbänder (26, 28) eintreten.
3. Ausrichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (50) an einer quer zu den Förderbändern (26, 28) verlaufenden Welle (44) befestigt und durch Drehen dieser Welle gemeinsam in einem begrenzten Winkelbereich schwenkbar sind.
4. Ausrichter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einem Förderband (26) jedes Paares ein mechanisch mit dem Anschlag (50) verbundenens Druckglied (52) zugeordnet ist, das das Förderband (26) im Sinne einer Erhöhung des Reibschlusses mit der Beilage (68) beaufschlagt, wenn sich der Anschlag (50) außerhalb der Bewegungsbahn der Beilage befindet.
5. Ausrichter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbänder (26, 28) stillgesetzt werden, wenn der Anschlag (50) in die wirksame Position bewegt wird, und wieder in Betrieb gesetzt werden, wenn der Anschlag (50) in die unwirksame Position bewegt wird.
6. Ausrichter nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen optischen Sensor (70), der die vorauslaufende Kante der Beilage (68) erfaßt und daraufhin ein Signal erzeugt, das die Verstellung des Anschlags (50) in die wirksame Position auslöst.
7. Ausrichter nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen parallel zur Zufuhrrichtung angeordneten Seitenanschlag (54) und einen gegenüberliegend dazu angeordneten Schieber (62), der die Beilage (68) gegen den Seitenanschlag (54) schiebt, während sie am Anschlag (50) anliegt.
8. Ausrichter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (62) den seitlichen Rand der Beilage (68) über nachgiebige Blattfedern (64) beaufschlagt.
9. Ausrichter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem die Beilagen (68) zuführenden Friktionsanleger (72) zu einer baulichen Einheit zusammengefaßt ist, die in bezug auf die Längsrichtung des Förderers (10) um eine vertikale Achse schwenkbar ist.
10. Ausrichter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die bauliche Einheit aus Ausrichter (14) und Friktionsanleger (72) verstellbar auf einer kreisbogenförmigen Führung (74) montiert ist, deren Krümmungsmittelpunkt der Aufklebeposition der Beilage (68) auf den auf dem Förderer (10) befindlichen Empfangsbogen (12) entspricht.
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