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DE20008147U1 - Lagervorrichtung - Google Patents

Lagervorrichtung

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DE20008147U1
DE20008147U1 DE20008147U DE20008147U DE20008147U1 DE 20008147 U1 DE20008147 U1 DE 20008147U1 DE 20008147 U DE20008147 U DE 20008147U DE 20008147 U DE20008147 U DE 20008147U DE 20008147 U1 DE20008147 U1 DE 20008147U1
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storage
modules
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DE20008147U
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English (en)
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
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    • B65G1/10Storage devices mechanical with relatively movable racks to facilitate insertion or removal of articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

GRUNECKER, KINKELDEY, STOCKMAIR 8&sfgr;.5 CJJ W AUH AJJ 5 S BR.' '.·*
ANWALTSSOZIETÄT
ANWALTSSOZIETÄT KAISER-WILHELM-RING 13 D-50672 KÖLN GERMANY
Rechtsanwälte
München
DR. HERMANN SCHWANHÄUSSER
DR. HELMUT EICHMANN
GERHARD BARTH
DR. ULRICH BLUMENRÖDER, LLM.
CHRISTA NIKLAS-FALTER
DR. MICHAEL SCHRAMM, DIPL.-PHYS.
DR. MAXIMILIAN KINKELDEY, LLM.
Of Counsel august grünecker
dr. gunter bezold
dr. walter langhoff
DR. WILFRIED STOCKMAIR (-1996)
Patentanwälte
European Patent Attorneys
München
DR. HERMANN KINKELDEY
DR. KLAUS SCHUMANN
PETER H. JAKOB
WOLFHARD MEISTER
HANS HILGERS
DR. HENNING MEYER-PLATH
ANNELIE EHNOLD
THOMAS SCHUSTER
DR. KLARA GOLDBACH
MARTIN AUFENANGER
GOTTFRIED KLITZSCH
DR. HEIKE VOGELSANG-WENKE
REINHARD KNAUER
DIETMAR KUHL
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BETTINA K. REICHELT
DR. ANTON K. PFAU
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RAINER BERTRAM
JENS KOCH, M.S. (U of PA) M.S. (ENSPM)
Köln
dr. martin dropmann
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UNSER ZEICHEN / OUR REF.
DATUM / DATE
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Lagervorrichtung
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TEL 0221 / 94 97 22 0
FAX 0221 / 94 97 22 2
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Lagervorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lagervorrichtung mit mehreren Ebenen von nebeneinander angeordneten querverschieblich gelagerten Lagermodulen. Eine derartige gattungsbildende Lagervorrichtung ist aus der EP-A-O 246 214 bekannt. Bei der vorbekannten Lagervorrichtung sind mehrere Lagermodule in einer Ebene querverschieblich auf Laufschienen angeordnet. Es sind mehrere übereinander angeordnete Ebenen von nebeneinander angeordneten querverschieblich gelagerten Lagermodulen vorgesehen. Durch Verfahren der Lagermodule kann ein die verschiedenen Ebenen durchsetzender Spalt gebildet werden, um von oben ein Lagermodul zu beschicken. Hierzu weist die Lagervorrichtung eine in Verfahrrichtung der Lagermodule verfahrbare Hebeeinrichtung auf.
Die aus dem vorgenannten Stand der Technik bekannten Lagermodule weisen an ihren jeweiligen Stirnseiten Laufrollen auf, die auf Trägern einer Rahmenkonstruktion abrollen, welche auch die Hebevorrichtung trägt. Die Lagermodule sind bei dem gattungsbildenden Stand der Technik derart ausgebildet, dass kastenförmige Lagerschalen auf die Lagermodule absetzbar sind.
Wenngleich die gattungsbildende Lagervorrichtung die Lagerung von Gegenständen aller Art auf kompaktem Raum ermöglicht, ist diese bekannte Lagervorrichtung insofern nachteilig, als dass die Beschickung ausschließlich von oben erfolgen kann. Eine Entnahme von gelagerten Gegenständen von der Stirnseite der länglichen Lagermodule ist nicht möglich. Ebenso wenig kann ein Benutzer zwischen den durch Verfahren einzelner Lagermodule gebildeten und sich durch die verschiedenen Ebenen der Lagermodule erstreckenden Spalt treten, um Gegenstände aus den Lagermodulen zu entnehmen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lagervorrichtung der eingangs genannten Art mit besserer Zugänglichkeit bereitzustellen, so dass insbesondere die Entnahme von und das Beschicken mit zu lagernden Gegenständen vereinfacht ist.
Weiterhin liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Lagervorrichtung mit einem verbesserten Antrieb für die verfahrbaren Lagermodule anzugeben.
Zur Lösung des ersten Aspektes der obigen Aufgabe wird mit der vorliegenden Erfindung die gattungsbildende Lagervorrichtung dahingehend weitergebildet, dass die Lagermodule L- oder U-förmig ausgebildet sind und dass jeweils ein Steg der Lagermodule als horizontale Ablage ausgebildet und die horizontalen Ablagen übereinander benachbart angeordneter Module zur Bildung eines Lagerraumes voneinander beanstandet sind.
Die erfindungsgemäße Lagervorrichtung weist U- oder L-förmig ausgebildete Lagermodule auf. Ein Steg des Lagermodules, d.h. in der Regel ein durchgängig horizontal verlaufender Steg, bildet eine Ablage zur Lagerung der zu lagernden Gegenstände, wohingegen der oder die anderen Stege zum Abstützen der Lagermodule dienen. Gegenüber dem Stand der Technik, wo ein gesondertes Auflagegestell an beiden Stirnseiten der verfahrbaren Lagermodule angeordnet ist, an dem die Laufflächen für die Lagermodule vorgesehen sind, kann bei der erfindungsgemäßen Lagervorrichtung auf die Ausbildung eines derartigen Gestelles zumindest an einer Stirnseite verzichtet werden. Der oder die anderen Stege der L- oder U-förmig ausgebildeten Lagermodule stützen hier die horizontale Ablage ab.
Vorzugsweise sind der oder die anderen Stege der Lagermodule vertikal ausgerichtet, wobei im Hinblick auf eine möglichst gute Ausnutzung der Lagerfläche die vertikalen Stege übereinander benachbart angeordneter Lagermodule dicht nebeneinander angeordnet sind, jedoch ein Vorbeigleiten der jeweiligen horizontalen Stege erlauben. Bei einem Abstützen der Lagermodule zumindest teilweise auf dem Boden sind die unteren Lagermodule damit kleiner als die darüber angeordneten Lagermodule. Die horizontalen Ablagen in vertikaler Richtung benachbart angeordneter Lagermodule sind zur Bildung eines Lagerraumes beabstandet, wohingegen die vorzugsweise vertikal erstreckenden anderen Stege der Lagermodule dicht nebeneinander verlaufen, ein Vorbeigleiten der übereinander angeordneten Lagermodule jedoch gestatten.
Vorzugsweise weisen die sich im Wesentlichen vertikal erstreckenden Stege der Lagermodule an ihren unteren Enden Laufrollen auf, wobei sämtliche Laufrollen der vertikalen Stege in einer Ebene liegen. Befindet sich diese Ebene knapp oberhalb des Bodens einer Halle oder dergleichen, so kann der Benutzer über die Laufschienen zwischen eine durch Verfahren nebeneinander angeordneter benachbarter Lagermodule gebildete Gasse treten, um Gegenstände aus dem Lagermodul zu entnehmen. Die Schienen können vorzugsweise durch ein Tritt- oder Fahrblech abgedeckt werden, welches lediglich Schlitze zur Durchsetzung des Bleches durch die Laufrollen aufweist. Dieses Trittblech ist vorzugsweise ebenerdig eingelassen, so dass eine Stolperkante vermieden wird. Auch können beispielsweise Fahrzeuge, wie beispielsweise Gabelstapler oder Lastwagen in einem zwischen benachbarten Lagermodeln gebildeten Gang einfahren.
Sofern die Lagermodule U-förmig ausgebildet sind mit ineinander greifenden von unten nach oben größer werdenden Modulen, kann die Lagervorrichtung durch Eintreten in den zwischen benachbarten Lagermodulen gebildeten Gang beidseitig beschickt werden. Ein in den Gang hinein fahrendes Fahrzeug kann an der einen Stirnseite in die Gasse ein- und auf der anderen Stirnseite aus der Lagervorrichtung herausfahren. Ein rückwärtiges Rangieren ist nicht erforderlich.
Zur Erhöhung der Sicherheit wird gemäß einer bevorzugten Weiterbildung vorgeschlagen, dass die Lagermodule auf einem Gestell gelagert sind und diese umgreifen, vorzugsweise auf Laufschienen gelagert sind und dass die Laufschienen von den Lagermodulen umgriffen sind. Hierdurch wird ein Umkippen der Lagermodule in Fahrrichtung nach vorne oder nach hinten vermieden. Eine besonders einfache und wirkungsvolle Kippsicherung wird gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung dadurch gebildet, dass die Laufschienen einen C-förmigen Querschnitt aufweisen und dass an den Lagermodulen Laufrollen angeordnet sind, deren Durchmesser derart ist, dass die Laufrollen in den C-förmigen Querschnitt einpasst sind. Die übereinander liegenden horizontalen Schenkel der C-förmigen Laufschienen grenzen danach die Laufrollen ein. Auf dem unteren Steg rollt die Laufrolle ab, wohingegen die Laufrolle gegen den oberen der beiden Stege des C-förmigen Profils stößt, wenn ein Kippmoment zu halten ist.
Eine besondere kompakte Ausgestaltung der Lagervorrichtung wird dadurch geschaffen, dass die Lagermodule an einem Ende der horizontalen Ablage an übereinander angeordneten Laufschienen abgestützt sind. Bei dieser Ausgestaltung kann auch an einer Stirnseite der horizontalen Ablage auf vertikale Stege verzichtet werden. Ein von dem Benutzer begeh- oder befahrbarer Gang öffnet sich beim Auseinanderfahren seitlich benachbarter Lagermodule an derjenigen Seite, an der die sich im Wesentlichen vertikal erstreckenden Stege der L-förmigen Lagermodule angeordnet sind.
Ein Verkanten bei der Verfahrbewegung wird gemäß einer bevorzugten Weiterbildung durch eine Synchronisierungseinrichtung vermieden, durch welche der Verfahrweg an beiden Enden der Lagermodule konstant gehalten wird. Gemäß einer bevorzugten speziellen Ausgestaltung umfasst diese Synchronisierungseinrichtung den Laufschienen zugeordnete Zahnstangen, die mit Zahnrädern zusammenwirken, die jeweils an den Enden der Lagermodule angeordnet sind, wobei die Zahnräder mechanisch miteinander gekoppelt sind. Eine beispielsweise händig durch den Benutzer ausgelöste Verfahrbewegung an der Stirnseite der Lagemodule führt zwangsläufig über den Eingriff des an dieser Seite angeordneten Zahnrades in die entsprechende Zahnschiene zu einer Drehung des an dem anderen Ende angeordneten Zahnrades, welches dort ebenfalls in eine Zahnstange eingreift und so zwangsläufig auch eine Bewegung des Lagermodules an dem anderen Ende bewirkt. Die Kopplung der jeweiligen Zahnräder erfolgt vorzugsweise entlang der horizontalen Ablage über eine sich parallel hierzu erstreckende Welle und in dem oder den anderen Stegen über sich vorzugsweise innerhalb der Stege und von diesen gekapselten umlaufenden Ketten.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist die erfindungsgemäße Lagervorrichtung eine Entgleisungsverhinderungsvorrichtung auf, die vorzugsweise eine Anlagefläche hat, welche die in der sich zur Seite hin öffnenden C-förmig ausgebildeten Laufschiene aufgenommenen Laufrollen hält. Diese Anlagefläche kann beispielsweise an einem Stopper ausgebildet sein, welcher die Laufschiene auf derjenigen Seite hintergreift, welche der Öffnung der C-förmigen Laufschiene abgewandt ist. Zur Verhinderung
der Reibung ist die Anlagefläche vorzugsweise an einer Rolle ausgebildet, welche beim Verfahren der Lagermodule beispielsweise auf der Rückseite der Laufschienen abrollt.
Zur Lösung des zweiten Aspektes der vorgenannten Aufgabe stellt die vorliegende Erfindung eine Lagervorrichtung bereit, die eine Verfahreinrichtung aufweist, welche rechenförmig benachbart zu den Lagermodulen ausgebildet ist und sich parallel zu den Reihen von Lagermodulen erstreckende Mitnehmerarme trägt, die an einzelnen Lagermodulen kuppelbare Kupplungselemente trägt. Die angetriebene Verfahreinrichtung hat zumindest zu je einem der in einer Reihe angeordneten Lagermodulen ein Kupplungselement. Die Kupplungselemente der Verfahreinrichtung sind übereinander angeordnet.
Im Hinblick auf ein möglichst schnelles Zugreifen auf die einzelnen Lagermodule weist die angetriebene Verfahreinrichtung vorzugsweise zu jedem Lagermodul ein Kupplungselement auf. Dann erstrecken sich die Mitnehmerarme im Wesentlichen über die gesamte Breite der Lagervorrichtung. Durch Ansteuern der entsprechenden Kupplungselemente können selektiv Lagermodule an die Verfahreinrichtung angekuppelt werden und zusammen mit der angetriebenen Verfahreinrichtung zur Bildung einer Gasse zwischen benachbarten Lagermodulen querverschoben werden. Hierzu wird insbesondere bei identisch ausgebildeten Lagermodulen die verfahrbare Fahreinrichtung lediglich um eine Breite der Lagermodule verfahren. Diese Ausgestaltung eignet sich insbesondere zur Betätigung von L-förmig ausgebildeten Lagermodulen, deren eines Endes an übereinander angeordneten Laufschienen abgestützt ist, während das Ende der Lagermodule an nebeneinander angeordneten Laufschienen abgestützt ist. In diesem Fall erstrecken sich die Mitnehmerarme der angetriebenen Verfahreinrichtung zwischen den übereinander angeordneten Laufschienen.
Die Stütze einer derartigen, mit ihren Mitnehmerarmen zwischen den übereinander angeordneten Laufschienen eingreifenden Verfahreinrichtung ist vorzugsweise an einem Auflagegestellt verfahrbar gehalten, welches eine obere und eine untere Antriebszahnstange aufweist und welche miteinander gekoppelte antreibbare Zahnräder aufweist, die in die beiden Antriebszahnstangen eingreifen. Dadurch wird eine gleichförmige Bewegung des oberen und des unteren Endes der Stütze bewirkt. Es ist nicht zu be-
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fürchten, dass die Mitnehmerarme winkelig versetzt zu den Reihen der Lagermodule verschoben werden. Diese Wirkung wird durch Mitnehmerarme, die an ihrem der Stütze abgewandten Ende abgestützt sind, beispielsweise an der Antriebs-Zahnstange, zusätzlich unterstützt.
Bei U-förmig ausgebildeten Lagermodulen befindet sich die verfahrbare Antriebseinrichtung vorzugsweise unterhalb der Laufschienen zumindest eines vertikalen Steges. Auch eine derartige Verfahreinrichtung ist rechenförmig mit Mitnehmerarmen ausgebildet, die einzelnen Lagermodulen zugeordnete Kupplungsmodule tragen. Dabei ergibt sich jedoch hier der weitere Vorteil, dass ein von beiden Seiten begehbarer vertikaler Gang zwischen benachbarten Lagermodulen eingestellt werden kann.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Lagervorrichtung;
Fig. 2 das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht;
Fig. 3 das in Fig. 1 und 2 gezeigt Ausführungsbeispiel in einer Stirnansicht;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Teils eines weiteren Ausführungsbeispiels mit
einem Detail zu einer Verfahreinrichtung;
Fig. 5 das in Fig. 4 gezeigte Ausführungsbeispiel mit einer Stirnansicht;
Fig. 6 das in den Fig. 4 und 5 gezeigte Ausführungsbeispiel einer Antriebsvorrichtung mit vergrößerter Seitenansicht;
Fig. 7 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer
vergrößerten Seitenansicht;
Fig. 8 ein vergrößertes Detail eines Ausführungsbeispiel einer Verfahreinrichtung;
Fig. 9 ein Ausführungsbeispiel für die Aufhängung von übereinander angeordneten Lagermodulen;
Fig. 10 eine teilweise geschnittene vergrößerte Detailansicht des unteren Endes
eines vertikalen Steges eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Lagermoduls.
In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lagervorrichtung mit mehreren nebeneinander angeordneten Lagermodulen 2 bis 10 gezeigt. In jeder E-bene a, b, c, d, e sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel fünf Lagermodule 2-10 vorgesehen. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Lagermodule L-förmig ausgebildet und weisen jeweils einen horizontalen Steg 2.1 und einen vertikalen Steg 2.2 auf. Die horizontalen Stege bilden jeweils eine Ablage 12 für zu lagerndes Gut und übereinander angeordnete horizontale Stege sind zur Bildung eines Lagerraumes voneinander beabstandet.
Das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel weist Lagermodule 2 bis 10 auf, deren anderer Steg 2.2 -10.2 sich genau vertikal erstreckt. Vertikale Stege 10.2a - 10.2d von übereinander angeordneten Modulen liegen zur bestmöglichen Ausnutzung des Lagerplatzes unmittelbar benachbart zueinander.
Wenngleich die Lagermodule a bis d L-förmig ausgebildet sind, fehlt bei dem untersten Lagermodul f ein vertikaler Steg. Das unterste Lagermodul e ist ausschließlich aus einem horizontalen Steg 10.1 e gebildet.
Auf der Ablage 12 jedes Lagermodules 2 bis 10 können unterschiedliche Gegenstände gelagert werden. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die jeweiligen Lagermodule 2-10 Stützen 16 auf, welche die Ablage 12 randseitig begrenzen. Innerhalb der
Stützen 16 ist beispielhaft auf dem untersten Lagermodul 1Oe ein Lagerbehältnis 18 gezeigt, welches auf die Ablage 12 abgesetzt ist. Die Lagermodule eignen sich aber auch zur Lagerung länglicher Gegenstände, wie beispielsweise Leitungen, Stahlprofile oder dergleichen, d.h. solche Gegenstände, welche eine überwiegend längliche Ausdehnung haben. Die vertikalen Stege 2.2 -10.2 sind als Tragwerk ausgebildet, d.h. bestehen aus seitlichen Trägern 20, die allerhöchstens auf der Ebene einer oder mehrerer Ablagen 12 über Streben 22 miteinander verbunden sind. Somit kann in einen Lagerraum 14 von der Stirnseite des Lagermodules eingegriffen werden, um beispielsweise einen länglichen Gegenstand aus dem Lagerraum 14 zu entnehmen.
Regelmäßig wird jedoch zwischen benachbarten Lagermodulen 2 bis 10 eine Gasse gebildet, um zwischen die Lagermodule 2 bis 10 treten zu können. Hierzu sind die Enden der Lagermodule 2-10 verschieblich auf übereinander angeordneten Laufschienen 24 und nebeneinander angeordneten Laufschienen 26 abgestützt. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Laufschienen 24 fest mit einer Hallenwand verbunden, wohingegen die Laufschienen 26 auf dem Hallenboden montiert sind. Durchs seitliches Verschieben beispielsweise der Lagermodule 10a - 10d kann zwischen den übereinander angeordneten Lagermodulen 8; 10 ein Gang gebildet werden. Die Lagermodule 10 werden lediglich um eine volle Breite der im vorliegenden Fall mit identischer Breite ausgebildeten Ablagen verschoben. Von der in Fig. 1 gezeigten Stellung werden die Lagermodule 10a - 10d über das unterste Lagermodul 10e verschoben. Von der Stirnseite kann der Benutzer dann in den sich zwischen vertikalen Stegen 8.2 und 10.2 öffnenden Gang eintreten, um Gegenstände von der Ablage einer beliebigen Ebene der Lagermodule zu entnehmen.
In Fig. 3 ist eine Stirnansicht des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels dargestellt, und zwar beim Ausbilden einer Gasse zwischen benachbarten Reihen von Lagermodulen 2,4. In diesem Fall werden die Lagermodule der einzelnen Ebenen a bis d nacheinander verschoben. Zunächst wird das äußere Lagermodul 2a aus Sicht der Zeichnung nach rechts verschoben, danach wird der vertikale Steg 2.2b des nächstkleineren Lagermodules an der Stirnseite greifbar. Dieses Lagermodul 2b wird ebenfalls nach rechts verschoben. Danach folgen die übrigen Lagermodule.
Wie in Fig. 3 ersichtlich, entspricht die Breite der in diesem Ausführungsbeispiel Lagervorrichtung der (n+1)-fachen Breite der einzelnen Lagermodule, mit &eegr; = Anzahl der Lagermodule auf einer Ebene a; b; c; d;e. Auf engstem Raum ist somit eine erhebliche Lagerfläche geschaffen. Die Verschiebbarkeit der einzelnen Lagermodule 2-10 erlaubt gleichwohl einen unmittelbaren Zugriff auf die Ablagen, und zwar auch von einem zwischen die Lagermodule tretenden Benutzer. Ebenso kann ein Gabelstapler oder ein LKW zum Be- und Entladen in die Lagervorrichtung einfahren.
Fig. 2 zeigt deutlich den vorzugsweise modularen Aufbau der Lagervorrichtung. Die horizontalen Stege 10.1a - 10.1e sind jeweils identisch ausgebildet. An der freien Stirnseite der Lagermodule 2 - 10 der Ebenen a - d sind Verlängerungsstücke 28 angebracht. Diese Verlängerungsstücke 28 tragen die zu jeder Ebene a - d voreinander angeordneten vertikalen Stege 10.2a - 10.2d.
Die übereinander angeordneten Laufschienen 24 können - wie bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel - Bestandteil eines Gestelles 30 sein, welches unmittelbar an der Wand einer Halle abgestützt ist. Ebenso gut kann - wie in Fig. 4 angedeutet dieses Gestell frei tragend sein.
In Fig. 6 sind die Details eines Ausführungsbeispiels einer angetriebenen Verfahreinrichtung 32 dargestellt. Die Verfahreinrichtung weist einen Antriebsmotor 34 auf, dessen Welle 36 ein Kettenzahnrad 38 und ein Antriebszahnrad 40 trägt. Das Antriebszahnrad 40 stützt sich auf einer Antriebszahnstange 42 ab, welche an einer Schiene 44 angebracht ist, die wiederum an dem Gestell 30 montiert ist.
Die Verfahreinrichtung 32 weist weiterhin eine Vertikalstütze 46 auf, an deren unterem Ende eine zweite Welle 46 gelagert ist, welche ein zweites Kettenzahnrad 50 und ein zweites Antriebszahnrad 52 trägt. Die beiden Kettenzahnräder 38 und 50 sind über eine Kette 54 miteinander verbunden. Diese Kette 54 überträgt das Drehmoment des Antriebsmotors 34 über das zweite Kettenzahnrad 50 auf das zweite Antriebszahnrad 52.
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Dieses greift wiederum in eine zweite Antriebszahnstange 56 ein, welche in gleicher Weise wie die erste Antriebszahnstange 42 an dem Gestell 30 gehalten ist.
Die Vertikalstütze 46 trägt - wie auch den Fig. 4 und 5 zu entnehmen ist - mehrere parallel zueinander angeordnete Mitnehmerarme 58. Diese Mitnehmerarme 58 erstrecken sich parallel zu einer jeweiligen Reihe von in einer Ebene nebeneinander angeordneten Lagermodulen 2a - 10a bis 2e - 10e. Die Mitnehmerarme 58 tragen pneumatische Kupplungselemente 60, welche auf jeweils einem Mitnehmerarm 58 in einem der Breite der Lagermodule 2-10 entsprechenden Breite voneinander beabstandet angeordnet sind.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Kupplungselemente 60 pneumatisch angetriebene Kolben 62 auf, welche zum Einkuppeln der Verfahreinrichtung 32 an ausgewählt Lagermodule 2 - 10 in an den Lagermodulen 2-10 angeordnete Kupplungsöffnungen von Kupplungsstücken 63 (vgl. Fig. 8) eingreifen. Um eine mögliche parallele Ausrichtung der Mitnehmerarme 58 zu den jeweiligen Reihen von nebeneinander angeordneten Lagermodulen 2a - 10a bis 2e - 10e zu erzielen, sind die freien Enden der Lagermodule abgestützt, vorzugsweise ebenfalls an der ersten und zweiten Antriebszahnstange 42; 56.
Bei dem in den Fig. 4 - 6 gezeigten Ausführungsbeispiel einer angetriebenen Verfahreinrichtung 32 ist diese lediglich über einen Verfahrweg, welcher der Breite der Lagermodule 2-10 entspricht, verfahrbar. Die einzelnen Kupplungselemente 60 sind, vorzugsweise über eine zentrale Steuereinrichtung, einzeln stellbar. Durch Einkuppeln ausgewählter Kupplungselemente 60 an ausgewählten Lagermodulen 2-10 kann zwischen beliebigen Lagermodulen ein Freiraum eingestellt werden, welcher das Hindurchtreten eines Benutzers oder aber das Beschicken der Lagervorrichtung von oben durch einen Kran erlaubt. Die ausgewählten Lagermodule 2 - 10 werden beim Verfahren der angetriebenen Verfahreinrichtung 32 über den Verfahrweg mitgeschleppt. Dementsprechend wird zwischen benachbarten Lagermodulen 2 - 10 ein der Breite des Lagermodules entsprechender Zwischenraum eingestellt. Dieser Zwischenraum kann beliebig eingestellt werden, d.h. an jeder beliebigen Stelle zwischen benachbarten Lagermodulen und mit
beliebiger Tiefe, d.h. es können einzelne Lagermodule einer Ebene a - e oder aber sämtliche Lagermodule einer Ebene verschoben werden.
Der Eingriff der ersten und zweiten Antriebszahnräder 40, 52 in die entsprechenden Antriebszahnstangen 42; 56 und der durch die Antriebskette 54 gekoppelte und synchronisierte Antrieb der beiden Zahnräder bewirkt eine gleichförmig lineare Bewegung des oberen und des unteren Endes der Vertikalstütze 46 beim Verfahren. Allein durch diese Maßnahme wird bereits die parallele Ausrichtung der Mitnehmerarme 58 zu den entsprechenden Reihen von nebeneinander angeordneten Lagermodulen 2-10 sichergestellt.
Die Höhe der Lagervorrichtung, d.h. die Anzahl der übereinander angeordneten Ebenen von Lagermodulen 2-10, ist beliebig wählbar. Auch kann die Breite der Lagermodule 2 - 10 beliebig gewählt werden. Insbesondere bei sehr hohen Lagervorrichtungen, speziell bei relativ schmalen Lagermodulen 2-4 besteht das Problem, dass diese beim Verfahren umstürzen. Um die Sicherheit der Benutzer zu gewährleisten und ein Umstürzen der Lagermodule 2-10, insbesondere der oberen Lagermodule zu verhindern, weist die Lagervorrichtung vorzugsweise eine Umkippsicherung auf. Diese ist bei dem in den Fig. 7-10 gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine C-förmige Laufschiene 24 gebildet, in welche Laufrollen 64 eingreifen, deren Außendurchmesser in etwa dem Abstand der sich gegenüberliegenden Schenkel der C-förmigen Laufschiene 24 entspricht. In gleicher Weise greifen in die nebeneinander angeordneten Laufschienen 26, die ebenfalls C-förmig ausgebildet sind, Laufrollen 66 ein. Da bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel an jedem Ende der Lagermodule jeweils zwei in die jeweiligen Laufschienen 24, 26 eingreifene Laufrollen 64, 66 vorgesehen sind, werden die Laufrollen zwangsläufig in einer Ebene festgehalten. Ein Umstürzen der Lagermodule 2 - 10 in Verfahrrichtung wird somit in jedem Fall durch das Umgreifen der Laufschienen 24, 26 vermieden. Die Laufschienen müssen nicht zwangsläufig von den Laufrollen umgriffen sind. Vielmehr können auch Winkel die Laufschiene umgreifen oder aber gesonderte Rollen vorgesehen sein, welche bei einer minimalen Kippbewegung der Lagermodule 2-10 unmittelbar gegen die Laufschienen 24, 26 oder aber gegen die Laufschiene tragende Strukturen, bei-
spielsweise Strukturen des Gestelles 30 bzw. eines Laufschienenträger 67 anschlagen und so die jeweiligen Laufrollen 64 bzw. 66 im Wesentlichen in einer Ebene halten.
In Fig. 7 ist weiterhin eine Synchronisierungseinrichtung 68 dargestellt, mit der sichergestellt wird, dass beim Verfahren der Module 2 - 10 an beiden Enden der jeweiligen Module 2-10 der gleiche Verfahrweg zurückgelegt wird. Hierdurch bleibt die parallele Ausrichtung der horizontalen Stege 2.1 - 10.1 der Lagermodule 2 -10 jederzeit erhalten. Die Synchronisierungseinrichtung 68 weist ein erstes Synchronisierungszahnrad 70 auf, welches in eine Synchronisierungszahnstange 72 eingreift, welche der Laufschiene 24 des entsprechenden Lagermodules zugeordnet ist. Vorliegend wird die Synchronisierungszahnstange 72 von einem Abstandhalter 74 getragen, welcher die Laufschiene 24 mit dem Gestellt 30 verbindet.
Das Synchronisierungszahnrad 70 ist auf einer Welle 76 montiert, die sich parallel zu und unterhalb von der Ablage 12 des entsprechendes Lagermodules erstreckt. An dem anderen Ende der Welle 76 ist ein zweites Synchronisierungskettenzahnrad 78 vorgesehen.
Jeder nebeneinander angeordneten Laufschiene 26 ist eine zweite Synchronisierungszahnstange 80 zugeordnet. In diese greift ein weiteres Synchronisierungszahnrad 82 ein, welches an einer Welle 84 verdrehfest gehalten ist, die ein zweites Synchronisierungskettenrad 86 trägt. Die beiden Synchronisierungskettenzahnräder 78, 86 sind über eine Synchronisierungskette 88 zwangsläufig miteinander gekoppelt. Jede Bewegung an einem Ende der Lagermodule 2-10, die über den Eingriff der Synchronisierungszahnräder 70; 82 in die jeweiligen Synchronisierungszahnstangen 72; 80 zwangsläufig zu einer Drehung der entsprechenden Synchronisierungszahnräder 70; 86 führt, bewirkt somit durch unmittelbare Übertragung der Drehbewegung über die Wellen 76, 84 und die Synchronisierungskette 88 eine Verfahrbewegung an dem anderen Ende der Module. Ein Schrägstellen von Modulen zueinander wird somit sicher vermieden.
In Fig. 8 ist eine Detailansicht eines Endes eines Lagermodules gezeigt. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt zum einem den Eingriff des Kupplungskolbens 62 in eine an dem
Kupplungsstück 63 ausgebildete Kupplungsöffnung. Die angetriebene Verfahreinrichtung 32 ist hier demnach mit einem Lagermodul gekoppelt. Erkennbar ist weiterhin eine Stangenführung 90, welche die angetriebene Verfahreinrichtung 32 in Position hält, so dass die Antriebszahnräder 40; 52 in die jeweiligen Antriebszahnstangen 42; 56 eingreifen.
An dem Kupplungsstück 63 ist ein Zapfen 92 angeformt, welcher die Laufschiene 24, genauer gesagt eine der Laufschiene 24 zugeordnete Anschlagschiene 94 hintergreift. Eine an dem Zapfen 92 ausgebildete Anlagefläche 96 liegt an der Anschlagschiene 94 an. Die in der sich zur Stirnseite öffnenden C-förmigen Laufschiene 24 aufgenommenen Laufrollen 64 können somit nicht von der Laufschiene springen. Durch das Zusammenwirken der Anlagefläche 96 und der Anschlagschiene 94 ist somit eine Entgleisungsverhinderungs-Einrichtung gebildet.
Diese Entgleisungsverhinderungs-Einrichtung kann - wie in Fig. 9 dargestellt - auch eine die Anschlagschiene 94 hintergreifende frei drehbar gelagerte Anschlagrolle 98 umfassen, an deren Umfangsfläche die Anschlagfläche 96 ausgebildet ist.
Die vorgenannte spezielle Beschreibung bezog sich lediglich auf L-förmig ausgebildete Lagermodule. Die wesentlichen Merkmale der hier gezeigten Ausführungsbeispiele lassen sich auch bei U-förmig ausgebildeten Lagermodulen verwirklichen. Hier wird man jedoch die angetriebene Verfahreinrichtung nicht stirnseitig an der Lagervorrichtung, sondern unterhalb oder zumindest zwischen den nebeneinander angeordneten Laufschienen 26 vorsehen, um einen möglichst ungehinderten Zugang zu den einzelnen Lagermodulen zu haben.
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Bezugszeichenliste Lagermodule
2-10 horizontaler Steg
2.1-10.1 vertikaler Steg
2.2-10.2 Ebenen der L-förmigen Lagermodule
a-d Ebene weiterer Lagermodule
e Ablage
12 Lagerraum
14 Stütze
16 Lagerbehältnis
18 Träger
20 Streben
22 Laufschiene (übereinander angeordnet)
24 Laufschienen (nebeneinander angeordnet)
26 Verlängerungsstück
28 Gestell
30 Verfahreinrichtung
32 Antriebsmotor
34 Welle
36 Kettenzahnrad
38 Antriebszahnrad
40 Antriebszahnstange
42 Schiene
44 Vertikalstütze
46 Welle
48 Kettenzahnrad
50 Antriebszahnrad
52 Kette
54 Antriebszahnstange
56 Mitnehmerarm
58 Kupplungselement
60 Kolben
62 Kupplungsstück
63 Laufrolle
64 Laufrolle
66 Laufschienenträger
67 Synchronisierungseinrichtung
68 Synchronisierungszahnrad
70 Synchronisierungszahnstange
72 Abstandhalter
74 Welle
76 Synchronisierungskettenzahnrad
78 Synchronisierungskettenzahnstange
80 Synchronisierungszahnrad
82 Welle
84 Synchronisierungskettenzahnrad
86 Synchronisierungskette
88
90 Stangenführung
92 Zapfen
94 Anschlagschiene
96 Anlagefläche
98 Anschlagrolle

Claims (17)

1. Lagervorrichtung mit mehreren Ebenen von nebeneinander angeordneten querverschieblich gelagerten Lagermodulen (2-10), dadurch gekennzeichnet, dass die Lagermodule (2-10) L- oder U-förmig ausgebildet sind und dass jeweils ein Steg (2.1-10.1) als horizontale Ablage (12) ausgebildet und die horizontalen Ablagen (12a-d) übereinander benachbart angeordneter Lagermodule (2a-10a; 2d- 10d) zur Bildung eines Lagerraumes 14 voneinander beabstandet sind.
2. Lagervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Lagermodule (2-10) kleiner als die darüber angeordneten Lagermodule (2-10) sind.
3. Lagervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagermodule (2-10) auf einem Gestell (30, 67) gelagert sind und dass das Gestell (30, 67) von den Lagermodulen (2-10) umgriffen ist.
4. Lagervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (30, 67) Laufschienen (24, 26) aufweist, welche einen C-förmigen Querschnitt haben und dass an den Lagermodulen Laufrollen (64, 66) angeordnet sind, deren Durchmesser derart ist, dass die Laufrollen (64, 66) in den C-förmigen Querschnitt der Laufschienen (24, 26) eingepasst sind.
5. Lagervorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagermodule (2-10) an einem Ende der horizontalen Ablage (5) an übereinander angeordneten Laufschienen (24) abgestützt sind.
6. Lagervorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Synchronisierungseinrichtung (68), durch welche der Verfahrweg an beiden Enden der Lagermodule (2-10) konstant gehalten wird.
7. Lagervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisierungseinrichtung (68) den Laufschienen (24, 26) zugeordnete Zahnstangen (72, 80) und an den Enden der Lagermodule (2-10) angeordnete, miteinander gekoppelte und mit jeweils einer Zahnstange (72; 80) zusammenwirkende Zahnräder (70; 82) aufweist.
8. Lagervorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Entgleisungsverhinderungseinrichtung (94, 96, 98), durch welche das Abgleiten der Laufrollen (64, 66) von den Laufschienen (24, 26) verhindert wird.
9. Lagervorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine die in der C- förmigen Laufschiene (24, 26) aufgenommenen Laufrollen (64, 66) haltende Anlagefläche (96).
10. Lagervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche (96) an einer Rolle (98) ausgebildet ist.
11. Lagervorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Steg (2.2-10.2) der L- oder U-förmig ausgebildeten Lagermodule (2-10) als Fachwerk ausgebildet ist.
12. Lagervorrichtung mit mehreren Ebenen von nebeneinander angeordneten, querverschieblich gelagerten Lagermodulen (2-10), insbesondere nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine angetriebene Verfahreinrichtung (32), welche rechenförmig benachbart zu den Lagermodulen (2-10) ausgebildet ist und sich parallel zu den Reihen von Lagermodulen (2-10) erstreckende Mitnehmerarme, die an einzelnen Lagermodulen (2-10) kuppelbare Kupplungselemente (60) trägt, aufweist.
13. Lagervorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerarme (58) endseitig an einer verfahrbaren Stütze (46) angeordnet sind.
14. Lagervorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Verfahrweg der Verfahreinrichtung (32) auf die Breite der Lagermodule (2-10) begrenzt ist.
15. Lagervorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (46) an einem Auflagegestell (30) verfahrbar gehalten ist, welches eine obere und eine untere Antriebszahnstange (42; 56) aufweist, und dass an der Stütze (46) in die beiden Antriebszahnstangen (42; 56) eingreifende und miteinander gekoppelte antreibbare Zahnräder (40; 52) vorgesehen sind.
16. Lagervorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerarme (58) an ihrem, an der Stütze (46) abgewandten Ende abgestützt sind.
17. Lagervorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungselemente (60) hydraulisch oder pneumatisch stellbar sind.
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