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DE20008845U1 - Blockschloss für Rundstahlketten - Google Patents

Blockschloss für Rundstahlketten

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DE20008845U1
DE20008845U1 DE20008845U DE20008845U DE20008845U1 DE 20008845 U1 DE20008845 U1 DE 20008845U1 DE 20008845 U DE20008845 U DE 20008845U DE 20008845 U DE20008845 U DE 20008845U DE 20008845 U1 DE20008845 U1 DE 20008845U1
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DE
Germany
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lock
mqe
plane
pockets
pins
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DE20008845U
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English (en)
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Thiele GmbH and Co KG
Original Assignee
Thiele GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Thiele GmbH and Co KG filed Critical Thiele GmbH and Co KG
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Publication of DE20008845U1 publication Critical patent/DE20008845U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G15/00Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes
    • F16G15/02Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes for fastening more or less permanently

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

Thiele GmbH & Co. KG. Werkstr. 3. 58640 lserlohn
Blockschloss für Rundstahlketten
Die Erfindung betrifft ein Blockschloss für Rundstahlketten gemäß den Merkmalen im Anspruch 1.
Ein Blockschloss für Rundstahlketten zählt durch die DE 197 43 025 C1 zum Stand der Technik. Dieses Blockschloss umfasst zwei identische Schlosshälften, die jeweils einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit einer geraden Rückenfläche, ebenen Seitenflächen, konvex gekrümmten Stirnflächen und neben der Mittelquerebene liegende, der mittleren Teilungsebene zugewandte Aufnahmen für Rundkettenglieder aufweisen. An einem Ende jeder Schlosshälfte ist ein Vorsprung mit einer zur benachbarten Stirnfläche vorstehenden Konsole und am anderen Ende ein Vorsprung mit einer an die Konsole angepassten Nische vorgesehen. Am Vorsprung mit der Nische steht ein Zapfen vor, der in eine Tasche neben dem Vorsprung der Konsole eingreift. Die Haupterstreckungsachsen der Konsolen, Nischen, Zapfen und Taschen verlaufen im Winkel zur Mittelquerebene. Zwischen den Aufnahmen jeder Schlosshälfte ist ein Stütznocken vorgesehen.
Telefon (0234)51957/58/59 · Telefax (0234) 51 0512 Commerzbank AG BochiJftT,J<{)T1tö-Nr.ß>aQ47if^(BU^43p*4(30pi&euro;r).
e-mail: bochumpatent@t-online.de en, rJonJp-NJ. 7447-431 (BLZ 36010043)
Durch dieses Blockschloss ist eine Kopplung von Rundstahlketten mit Rundgliedern möglich, die eine kurze Teilung aufweisen. Vorteilhaft tragen alle Verzapfungen zur Aufnahme der Längskräfte (Schubspannung) bei, wodurch hohe Bruchkraft und hohe Lastspielzahlen erreicht werden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein derartiges Blockschloss hinsichtlich seiner Verriegelungssicherheit zu verbessern.
Die Erfindung löst die Aufgabe durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1.
Die Neuerung gegenüber dem in der DE 197 43 025 C1 beschriebenen Blockschloss ist darin zu sehen, dass sich der Zapfen bis zur Rückenfläche der zugeordneten Schlosshälfte erstreckt und endseitig eine zur Mittelquerebene weisende Fixiernase aufweist. Diese Fixiernase greift im montierten Zustand in eine gegengleich ausgebildete Ausnehmung in der Rückenfläche der zugeordneten Schlosshälfte.
An jedem Ende einer Schlosshälfte ist eine aus einem Vaterteil und einem Mutterteil gebildete Verzapfung vorhanden, wobei an einem Ende die Verzapfung aus einer Konsole und einer benachbarten Tasche mit einer Ausnehmung und am anderen Ende aus einem Zapfen mit Fixiernase und einer benachbarten Nische besteht. Durch diese in Längsrichtung der Schlosshälfte ineinander liegenden Verzapfungen benötigen die Schlosshälften nur eine geringe Relativverlagerung zueinander, um zwei Rundstahlketten miteinander koppeln oder entkoppeln zu können. Dadurch erweist sich das erfindungsgemäße Blockschloss als besonders geeignet für Rundstahlketten mit kurzer Teilung, insbesondere Rundstahlketten, bei denen die Teilung t kleiner ist als das Dreifache des Drahtdurchmessers. Alle Verzapfungen tragen zur Aufnahme der Längskräfte (Schubspannung) bei, wodurch eine hohe Bruchkraft und hohe Lastspielzahlen erreicht werden. Ein Abgleiten der miteinander in Kontakt stehenden Flächen unter Zugbelastung wird durch die Schrägstellung der Konsolen, Nischen, Zapfen und Taschen relativ zur
Mittelquerebene der Schlosshälften vermieden. Dabei ist der Winkel zwischen den Haupterstreckungsachsen und der Mittelquerebene so gering bemessen, dass die angestrebte geringe axiale Relativverlagerung der Schlosshälften bei der Montage und Demontage eines Blockschlosses nicht beeinträchtigt wird.
Auch die endseitig der Zapfen angeordneten Fixiernasen sind derart konfiguriert, dass sie nur eine geringfügige axiale Relativverlagerung der Schlosshälften notwendig machen.
Der durch die Fixiernasen erzielte Vorteil ist darin zu sehen, dass das Blockschloss auch bei extrem hohen seitlich angreifenden Kräften sicher verriegelt ist. Bei ausschließlich axialer Beanspruchung sind lediglich die schräg gestellten Konsolen, Nischen, Zapfen und Taschen belastet, während die zusätzlichen Fixiernasen als ergänzende Sicherung gegen ungewolltes Öffnen bei sehr hohen Querbelastungen vorgesehen sind.
Gemäß Anspruch 2 verlaufen die Haupterstreckungsachsen der Konsolen, Nischen, Zapfen und Taschen unter einem Winkel von 3° bis 5°, vorzugsweise 4° zur Mittelquerebene.
Im Hinblick darauf, dass bei der Montage und Demontage eines Blockschlosses eine Schrägstellung der in die Schlosshälften eingehängten Kettenglieder relativ zur mittleren Teilungsebene zwischen den Schlosshälften bei kurzen Kettenteilungen nicht mehr möglich ist, erweisen sich die Merkmale des Anspruchs 3 als besonders zweckmäßig. Auf diese Weise sind nämlich die in die Querbohrungen der Zapfen und Wandungen der Taschen eingetriebenen Spannstifte einwandfrei zugänglich, weil sie nicht von den Kettenendgliedern abgedeckt werden. Die Spannstifte können folglich problemlos in die Querbohrungen und auch aus diesen getrieben werden.
Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 4 sind die Zapfen auf ihrer der Mittelquerebene zugewandten Seite konkav gekrümmt und fassen in gegen-
gleich ausgebildete Taschen. Da sich die Zapfen bis zur Stirnseite des Blockschlosses erstrecken, sind die Taschen insgesamt U-förmig konfiguriert und erstrecken sich ebenso wie die Zapfen in Längsrichtung der Schlosshälften.
Die Fixiernasen sind gemäß den Merkmalen des Anspruchs 5 auf ihrer der Mittelquerebene zugewandten Stirnseite konvex gekrümmt. Zweckmäßigerweise entspricht die Krümmung der Stirnseite der Krümmung der konkaven Ausnehmung der Taschen, wodurch beim Einschnappen der Fixiernasen in die Ausnehmungen der Überhang über den konkaven Längenabschnitt der Taschen maximal ist. Gleichzeitig ist die bei der Montage erforderliche axiale Relativverlagerung minimal.
Der leichten Demontage eines Blockschlosses dienen die Merkmale des Anspruchs 6. Danach ist beim Eingriff der Fixiernase in die Ausnehmung ein zur Mittelquerebene weisender Zwischenraum in der Ausnehmung ausgespart. Durch diesen Zwischenraum kann ein Werkzeug, wie z.B. ein Dorn, an der Stirnseite der Fixiernase angesetzt und die Fixiernase in die angrenzende Tasche verlagert werden kann. Anschließend können die Schlosshälften leicht auseinandergenommen werden.
Um auch bei sehr hohen Zugbelastungen das Einschnüren eines Blockschlosses im mittleren Längenbereich zu vermeiden, sieht die Erfindung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 7 vor, dass zwischen den Aufnahmen jeder Schlosshälfte zur jeweils anderen Schlosshälfte vorstehende, vor der Teilungsebene endende Stütznocken vorgesehen sind. Bei der Montage zweier Schlosshälften zu einem Blockschloss beträgt der Abstand der frontal voreinander liegenden Stirnflächen der Stütznocken wenige Zehntel Millimeter. Dieses Spiel reicht auf der einen Seite aus, um sicherzustellen, dass alle an der Verzapfung beteiligten Oberflächenbereiche bei der Montage miteinander in Kontakt gelangen und gewährleistet auf der anderen Seite, dass bei Zugbelastungen die Stirnflächen der Stütznocken sofort in Kontakt gelangen und damit das Einschnüren zweifelsfrei verhindern.
Die Stütznocken können seitlich gestuft sein, wodurch ein erleichtertes Trennen der beiden Schlosshälften möglich ist. Mit Hilfe eines schräg gestellten Doms können die Stufen kontaktiert und damit trennende Beanspruchungen auf die Schlosshälften ausgeübt werden.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein zwei Rundstahlketten koppelndes Blockschloss im montierten Zustand;
Figur 2 die Darstellung der Figur 1 während der Montage;
Figur 3 in verkleinertem Maßstab eine Ansicht auf eine Schlosshälfte gemäß dem Pfeil III der Figur 2;
Figur 4 einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der Figur 3 entlang der Linie IV-IV;
Figur 5 einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der Figur 3
entlang der Linie V-V und
Figur 6 einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der Figur 3 entlang der Linie Vl-Vl.
In der Figur 1 ist mit 1 ein Blockschloss bezeichnet, das der Verbindung von zwei Rundstahlketten 2, 3 mit Rundkettengliedern 4 dient. Die Rundkettenglieder 4 haben eine Teilung t von < 3 &khgr; d, wobei d der Drahtdurchmesser ist.
Das Blockschloss 1 umfasst zwei identische bügelartige Schlosshälften 5, 6 (siehe auch Figuren 2 bis 6), die jeweils einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit einer vorsprunglosen Rückenfläche 7, 8, ebenen Seitenflächen 9, 10, konvex gekrümmten Stirnflächen 11, 12; 13, 14 und neben den Mittelquerebenen MQE liegende, den mittleren Teilungsebenen TE zwischen den Schlosshälften 5, 6 zugewandte Aufnahmen 15, 16; 17, 18 für die
bogenförmigen Endbereiche 19 der endseitigen Rundkettenglieder 4 aufweist.
An einem Ende jeder Schlosshälfte 5, 6 ist ein über die mittlere Teilungsebene TE ragender Vorsprung 20 mit einer zur benachbarten Stirnfläche 12, 14 mit Abstand vorstehenden konvexen Konsole 21 vorgesehen. Die Konsole 21 liegt mithin auf beiden Seiten der Teilungsebene TE. Die Haupterstreckungsachsen 22 der Konsolen 21 verlaufen in einem Winkel &agr; von 4° zu einer Ebene, die sich parallel zur Mittelquerebene MQE erstreckt. Folglich verlaufen auch alle den Stirnflächen 12, 14 zugewandten Oberflächenbereiche der Konsolen 21 unter diesem Winkel &agr;. Die Konsolen 21 sind schmaler als die Schlosshälften 5, 6 bemessen. Die über eine bestimmte Länge parallel zueinander verlaufenden Seitenflächen 23 münden über bogenförmige Endabschnitte 24 in die Seitenflächen 9, 10 der Schlosshälften 5, 6 (Figur 3).
An den anderen Enden der Schlosshälften 5, 6 ist ebenfalls ein über die mittlere Teilungsebene TE ragender Vorsprung 25 vorgesehen. Dieser Vorsprung 25 weist eine zur Mittelquerebene MQE offene, an die gegenüberliegende Konsole 21 angepasste und im Abstand zur benachbarten Stirnfläche 11, 13 angeordnete konkave Nische 26 auf. Auch die Haupterstreckungsachsen 27 der Nischen 26 verlaufen unter einem Winkel &agr; von 4° zu einer Ebene, die sich parallel zur Mittelquerebene MQE erstreckt.
Aus den Zeichnungen ist ferner ersichtlich, dass von den Vorsprüngen 25 mit den Nischen 26 im Bereich zwischen den Nischen 26 und den Stirnflächen 11, 13 Zapfen 28 mit Querbohrungen 29 vorkragen. Die schmaler als die Schlosshälften 5, 6 bemessenen Zapfen 28 sind in Verlängerung der Stirnflächen 11, 13 ausgebildet und besitzen einen länglichen Querschnitt, wobei sich ihre Längsachsen in Längsrichtung der Schlosshälften 5, 6 erstrecken. Die Haupterstreckungsachsen 30 der Zapfen 28 verlaufen ebenfalls unter einem Winkel &agr; von 4° zu einer Ebene, die sich parallel zur
Mittelquerebene MQE erstreckt. Die Querbohrungen 29 sind so in den Zapfen 28 vorgesehen, dass sie auf den den Rückenflächen 7, 8 zugewandten Seiten von die Böden der Aufnahmen 15-18 für die Rundkettenglieder 4 schneidenden, parallel zur Teilungsebene TE verlaufenden Ebenen E, E1 liegen (Figur 1), das heißt, dass die Querbohrungen 29 durchsetzenden Spannstifte 31 außerhalb der Konturen der eingehängten Rundkettenglieder 4 angeordnet sind.
An ihren den Vorsprüngen 25 abgewandten Enden sind die Zapfen 28 mit Fixiernasen 32 versehen, die im montierten Zustand bündig mit der Rückenfläche 7, 8 der jeweils zugeordneten Schlosshälfte 5, 6 abschließen. Die Fixiernasen 32 erstrecken sich in Richtung zur Mittelquerebene MQE, wobei ihre der Mittelquerebene MQE zugewandte Stirnseite 33 eine konvexe Krümmung besitzt, die dem Krümmungsradius der ebenfalls der Mittelquerebene MQE zugewandten Stirnfläche 34 der Zapfen 28 entspricht.
Neben den die Konsolen 21 tragenden Vorsprüngen 20 sind in die Enden der Schlosshälften 5, 6 zwischen den Konsolen 21 und den benachbarten Stirnflächen 12, 14 im Querschnitt U-förmige, an die Zapfen 28 angepasste Taschen 35 angeordnet. Die Haupterstreckungsachsen 36 der Taschen 35 erstrecken sich unter einem Winkel &agr; von 4° zu einer Ebene, die parallel zur Mittelquerebene MQE verläuft. Die die Taschen 35 seitlich begrenzenden Wandungen 37 (Figuren 3 und 6) sind mit Querbohrungen 38 versehen, welche ebenfalls auf den den Rückenflächen 7, 8 zugewandten Seiten der die Böden der Aufnahmen 15-18 schneidenden, parallel zur Teilungsebene TE verlaufenden Ebenen E, E1 liegen (Figur 2), das heißt, dass auch hier die Querbohrungen 38 durchsetzende Spannstifte 31 außerhalb der Konturen der eingehängten Kettenglieder 4 angeordnet sind.
Die gesenkgeschmiedeten Taschen 35 erstrecken sich durchgängig bis zu den Rückenflächen 7, 8 der Schlosshälften 5, 6, wobei in den Rückenflächen 7, 8 die Taschen 35 durch sich in Richtung zur Mittelquerebene MQE
erstreckende Ausnehmungen 39 erweitert sind. Die Ausnehmungen 39 sind von der gleichen Breite wie die Taschen 35. Die Ausnehmungen 39 dienen zur Aufnahme der Fixiernasen 32, wobei die Ausnehmungen 39 in ihrer Längserstreckung größer als die Fixiernasen 32 gestaltet sind. Im montierten Zustand verbleibt somit jeweils ein Zwischenraum 40 zwischen der Stirnseite 33 einer Fixiernase 32 und dem der Mittelquerebene MQE zugewandten Ende einer Ausnehmung 39.
Zwischen den Aufnahmen 15, 16; 17, 18 jeder Schlosshälfte 5, 6 ist ein zur jeweils anderen Schlosshälfte 5, 6 vorstehender Stütznocken 41 vorgesehen. Die Stirnflächen 42 der Stütznocken 41 liegen im montierten Zustand des Blockschlosses 1 gemäß Figur 1 im Abstand voreinander. Der Abstand liegt im 1/10 mm Bereich.
Bei der Montage des Blockschlosses 1 gemäß Figur 2 werden die endseitigen Rundkettenglieder 4 in die Aufnahmen 15, 16 eingelegt, wobei die Schlosshälften 5, 6 und die Rundkettenglieder 4 axial zueinander ausgerichtet sind. Nunmehr werden die Schlosshälften 5, 6 quer zusammengefügt, wobei die Konsolen 21 in die Nischen 26 und die die Fixiernasen 32 tragenden Zapfen 28 in die Taschen 31 und die endseitigen Ausnehmungen 39 gleiten. Aufgrund des Winkels &agr; zwischen den Erstreckungsachsen 22, 27, 30 und 36 der Konsolen 21, Nischen 26, Zapfen 28 und Taschen 35 relativ zu einer Ebene, die parallel zur Mittelquerebene MQE verläuft sowie die Tatsache, dass die Stirnseiten 33 der Fixiernasen 32 in ihrer Konvexität an die konkav ausgebildeten Taschen 35 angepasst sind, ist bei der Montage nur eine geringfügige Relativverlagerung der Schlosshälften 5, 6 in Längsrichtung bis zum vollen gegenseitigen Kontakt erforderlich.
Nach dem Zusammenfügen werden Spannstifte 31 durch die Querbohrungen 29, 38 der Zapfen 28 und der die Taschen 35 begrenzenden Wandungen 37 getrieben und auf diese Weise die Schlosshälften 5, 6 miteinander verriegelt.
Bezuqszeichenaufsteiiunq
1 - Blockschloss
2 - Rundstahlketten
3 - Rundstahlketten
4 - Rundkettenglieder
5 - Schlosshälfte
6 - Schlosshälfte
7 - Rückenfläche v.
8 - Rückenfläche v.
9 - Seitenfläche v. 5, 10-Seitenflächev. 5, 11 - Stirnfläche v. 5 12-Stirnfläche v. 5 13 - Stirnfläche v. 6 14-Stirnfläche v. 6 15-Aufnahme f. 19 16-Aufnahme f. 19 17-Aufnahme f. 19 18-Aufnahme f. 19
19 - Endbereiche v.
20 - Vorsprung an 5,
21 - Konsole v. 5, 6
22 - Haupterstreckungsachsen v. 23-Seitenfläche v.
24 - Endabschnitte v.
25 - Vorsprung an 5,
26 - Nischen v. 5, 6
27 - Haupterstreckungsachsen v.
28 - Zapfen an 25
29 - Querbohrungen in
30 - Haupterstreckungsachsen &ngr;.
31 - Spannstift
32 - Fixiernase an 28
33 - Stirnseite v. 32
34 - Stirnfläche v. 28
35 - Tasche
36 - Haupterstreckungsachse v. 37-Wandung v. 35
38 - Querbohrung in
39 - Ausnehmung in 7,
40 - Zwischenraum
41 - Stütznocken
42 - Stirnfläche v. 41
d - Drahtdurchmesser v. E - Ebene parallel zu TE E1 - Ebene parallel zu TE MQE - Mittelquerebene
t - Teilung v. 4 TE - mittlere Teilungsebene v.

Claims (7)

1. Blockschloss für Rundstahlketten (2, 3) mit zwei identischen bügelartigen Schlosshälften (5, 6), die jeweils einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit einer vorsprungslos durchgehenden Rückenfläche (7, 8), ebenen Seitenflächen (9, 10), konvex gekrümmten Stirnflächen (11, 12, 13, 14) und neben den Mittelquerebenen (MQE) liegenden der mittleren Teilungsebene (TE) zwischen den Schlosshälften (5, 6) zugewandte Aufnahmen (15, 16; 17, 18) für Rundstahlkettenglieder (4) aufweisen, bei welchem an einem Ende jeder Schlosshälfte (5, 6) zwischen einer Aufnahme (16, 18) und der benachbarten Stirnfläche (12, 14) ein über die mittlere Teilungsebene (TE) ragender Vorsprung (20) mit einer zur benachbarten Stirnfläche (12, 14) mit Abstand vorstehenden konvexen Konsole (21) und am anderen Ende zwischen der anderen Aufnahme (15, 17) und der dieser benachbarten Stirnfläche (11, 13) ein ebenfalls über die mittlere Teilungsebene (TE) ragender Vorsprung (25) mit einer zur Mittelquerebene (MQE) offenen, an die Konsole (21) angepassten und im Abstand zur benachbarten Stirnfläche (11, 13) angeordneten konkaven Nische (26) vorgesehen sind, wobei vom Vorsprung (25) mit der Nische (26) im Bereich zwischen der Nische (26) und der benachbarten Stirnfläche (11, 13) ein Zapfen (28) mit einer Querbohrung (29) für einen Spannstift (31) vorkragt, der einer Tasche (35) neben dem Vorsprung (20) mit einer Konsole (21) formschlüssig angepasst ist, welche im Bereich zwischen der Konsole (21) und der dieser benachbarten Stirnfläche (12, 14) vorgesehen ist sowie wandseitig Querbohrungen (38) für den Spannstift (31) aufweist, und dass die Haupterstreckungsachsen (22, 27, 30, 36) der Konsolen (21), der Nischen (26), der Zapfen (28) und der Taschen (35) alle in dieselbe Richtung und unter demselben Winkel (&alpha;) relativ zur Mittelquerebene (MQE) geneigt verlaufen, wobei sich der Zapfen (28) bis zur Rückenfläche (7, 8) der zugeordneten Schlosshälfte (5, 6) erstreckt und endseitig eine zur Mittelquerebene (MQE) weisende Fixiernase (32) aufweist, die in eine gegengleich ausgebildete Ausnehmung (39) in der Rückenfläche (7, 8) der zugeordneten Schlosshälfte (5, 6) greift.
2. Blockschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupterstreckungsachsen (22, 27, 30, 36) der Konsolen (21), Nischen (26), Zapfen (28) und Taschen (35) unter einen Winkel (&alpha;) von 3° bis 5°, vorzugsweise 4°, zur Mittelquerebene (MQE) verlaufen.
3. Blockschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbohrungen (29) in den Zapfen (28) und in den die Taschen (35) begrenzenden Wandungen (37) durchsetzende Spannstifte (31) außerhalb der Konturen der eingehängten Rundkettenglieder (4) liegen.
4. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (28) auf ihrer der Mittelquerebene (MQE) zugewandten Seite konkav gekrümmt sind und in gegengleich ausgebildete Taschen (35) fassen, wobei sich die Längsachsen der Zapfen (28) und Taschen (35) in Längsrichtung der Schlosshälften (5, 6) erstrecken.
5. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiernasen (32) auf ihren der Mittelquerebene (MQE) zugewandten Stirnseiten (33) eine konvexe Krümmung aufweisen.
6. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim Eingriff der Fixiernase (32) in die Ausnehmung (39) ein zur Mittelquerebene (MQE) weisender Zwischenraum (40) in der Ausnehmung (39) in der Rückenfläche (7, 8) der zugeordneten Schlosshälfte (5, 6) ausgespart ist.
7. Blockschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Aufnahmen (15, 16; 17, 18) jeder Schlosshälfte (5, 6) zur jeweiligen anderen Schlosshälfte (5, 6) vorstehende, vor der Teilungsebene (TE) endende Stütznocken (41) vorgesehen sind.
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