DE20007483U1 - Flexibles Endoskop - Google Patents
Flexibles EndoskopInfo
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Description
Rotebiihlstraße 121 · D-70178 Stuttgart
Anmelder: 25. April 2000
4613G118 VH-sm
Karl Storz GmbH & Co. KG
Mittelstraße 8
Karl Storz GmbH & Co. KG
Mittelstraße 8
D-78532 Tuttlingen
Die Erfindung betrifft ein flexibles Endoskop, mit einem flexiblen Schaft, der einen distalen Endabschnitt aufweist, der aus einer geraden O°-Stellung in zumindest einer Richtung auslenkbar und aus einer ausgelenkten Stellung wieder in die 0°- Stellung zurückbewegbar ist, wobei zur Auslenkung des distalen Endabschnitts eine Steuereinrichtung im proximalen Bereich des Endoskops angeordnet ist.
Ein solches flexibles Endoskop, das auch als Fiberskop bezeichnet wird, ist beispielsweise aus dem DE-Firmenkatalog der Firma Karl Storz GmbH & Co., Tuttlingen, "STORZ, Karl Storz-Endoskope", Band "Neuro-Endoskopie", 5. Ausgabe, 1997, Seite NE-FIB 2, bekannt. Weitere Endoskope der eingangs genannten Art sind aus der DE 39 28 532 Al sowie aus der DE 25 04 663 Al bekannt geworden. Während die Erfindung im folgenden beispielhaft anhand eines für medizinische Anwendungen verwendeten flexiblen Endoskops beschrieben wird, läßt sich die Erfindung auch bei einem flexiblen Endoskop für technische Zwecke, beispielsweise einem Endoskop zur Inspektion von Maschinen, einsetzen.
Flexible Endoskope unterscheiden sich von starren Endoskopen dadurch, daß der Schaft bei einem flexiblen Endoskop eine solche Flexibilität aufweist, daß er eine gebogene, eine stark gekrümmte oder sogar eine schlaufenförmige Form einnehmen kann.
Solche flexiblen Endoskope eignen sich daher insbesondere als medizinische Operations- oder Untersuchungsendoskope für solche inneren Körperpartien, die verzweigte oder verschlungene Strukturen aufweisen, wie beispielsweise der Magen- und Darmbereich oder die Atemwege einschließlich der Lunge.
Ein flexibles Endoskop der eingangs genannten Art hat weiterhin die besondere Eigenschaft, daß der distale Endabschnitt des flexiblen Schafts eine noch weiter erhöhte Beweglichkeit dahingehend aufweist, daß dieser distale Endabschnitt gegenüber dem flexiblen Schaft aus dessen Längsrichtung bis zu 220° hakenartig oder halbkreisbogenartig ausgelenkt, d.h. abgebogen werden kann. Die Stellung des distalen Endabschnitts, in der der di-
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DE 200 07
stale Endabschnitt in etwa gerader Verlängerung des flexiblen Schafts steht, wird als O°-Stellung bezeichnet.
In der Regel läßt sich der distale Endabschnitt in einer Ebene zu beiden Seiten der O°-Stellung auslenken, beispielsweise in einem Winkelbereich von -120° bis +120°, oder auch in einem asymmetrischen Winkelbereich von beispielsweise -90° bis +120°. Zum Auslenken des distalen Endabschnitts ist am proximalen Ende des flexiblen Schafts, d.h. fern von dem distalen Endabschnitt, eine Steuereinrichtung vorgesehen, die üblicherweise ein manuell bedienbares Betätigungselement umfaßt, das über ein Zugseilmechanismus mit dem distalen Endabschnitt in Wirkverbindung steht, so daß der Operateur die Auslenkung des distalen Endabschnitts den Erfordernissen entsprechend einstellen und verändern kann, wie dies bei dem aus der DE 39 28 532 Al bekannten Endoskop der Fall ist. Das aus der DE 25 04 663 Al bekannte Endoskop weist eine Steuereinrichtung mit einem Elektromotor als Antrieb auf.
Durch die Auslenkbarkeit des distalen Endabschnitts des flexiblen Schafts wird dem Operateur beim Durchblicken durch das Endoskop ein Blick in einer Vielzahl von Blickrichtungen ermöglicht, d.h. durch das Auslenken des distalen Endabschnitts kann der Operateur auch in solchen Richtungen in das Operationsbzw. Untersuchungsgebiet blicken, die schräg zur Längsachse des Schafts zeigen, oder er kann sogar in Rückwärtsrichtung blikken. Dadurch wird dem Operateur eine Beobachtung und Operation auch in schwer zugänglichen Nischen und Verästelungen im Körper ermöglicht.
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Ein weiteres flexibles Endoskop ist aus der DE 38 14 324 Al bekannt, das einen Steuerkopf und einen Objektivkopf sowie einen dazwischen angeordneten flexiblen Schaft aufweist. Eine Ablenkeinrichtung mit einem Zugspannungselement und einem Druckelement am äußeren Endbereich des Schafts dienen zur Ablenkung und zur gesteuerten Rückführung des äußeren Endbereichs des Schafts in eine unabgelenkte Stellung.
Eine Steuervorrichtung zur Ablenkung des distalen Endes eines flexiblen Endoskops ist aus der EP 0 306 723 Al bekannt.
Des weiteren offenbart die DE 41 36 737 Al ein Endoskop mit einem elastischen Rückstellkörper im Bereich des Endoskopschaftes, der in dem Schaft längsverlaufende Komponenten, wie Lichtleiter, Leitungen usw., beim Rückstellen des Schafts in die gerade Stellung in ihre vorgegebenen Positionen zurückstellt.
Bei einer Anwendung eines solchen flexiblen Endoskops in der Lunge führt der Operateur den flexiblen Schaft durch den Mund oder die Nase in Richtung Stimmbänder und weiter in die Lunge ein. Durch die Flexibilität des Schafts folgt dieser dabei den natürlichen Körpergängen. Beim Einführen des flexiblen Schafts in die Lunge sollte sich der distale Endabschnitt im Bereich seiner 0"-Stellung befinden, um Verletzungen von Gewebe und Beschädigungen am Endoskop zu vermeiden. Auch sind flexible Werkzeuge, die in den Instrumentenkanal eines derartigen Endoskops einführbar sind, nicht für enge Krümmungsradien ausgelegt, die auftreten können, wenn der bereits ausgelenkte distale Endabschnitt beim Einführen an ein Hindernis stößt und dann noch weiter umgebogen wird. Weiterhin kann beim Einführen des In-
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struments in den flexiblen Schaft bei ausgelenktem Endabschnitt zu Beschädigungen der Innenwand des Instrumentenkanals führen.
Ist der distale Endabschnitt an den Zielort geführt, kann der Operateur dann den distalen Endabschnitt wie gewünscht in verschiedenen Winkeln auslenken bzw. abbiegen, um die Gegebenheiten am Zielort ausreichend zu diagnostizieren, oder um einen entsprechenden Operationsvorgang, beispielsweise die Entfernung eines Fremdkörpers, vorzunehmen.
Am Ende des Eingriffs muß der flexible Schaft wieder aus der Lunge herausgezogen werden. Dies darf jedoch wiederum nur in der O°-Stellung des distalen Endabschnitts geschehen, da bei ausgelenktem und damit hakenartig seitlich abstehenden distalen Endabschnitt die Gefahr einer Traumatisierung oder gar einer Verletzung des empfindlichen Lungengewebes besteht.
Es ist jedoch äußerst schwierig für den Operateur, die aktuelle Stellung des distalen Endabschnitts beim Blick durch das Okular des Endoskops oder im Falle eines Videoendoskops beim Blick auf den Monitor, auf dem das durch das Endoskop sichtbare Operationsgebiet visualisiert wird, festzustellen. Nach mehrmaligem Auslenken des distalen Endabschnitts aus seiner 0"-Stellung zur Inspektion des Operations- bzw. Untersuchungsgebietes, wobei der Schaft möglicherweise zusätzlich noch um seine Längsachse gedreht wurde, besteht nämlich für den Operateur keine Orientierung mehr über die aktuelle Winkelstellung des distalen Endabschnitts. Diese läßt sich durch das von der Endoskopoptik gelieferte Bild nicht oder nur mit entsprechender Erfahrung beim Umgang mit solchen Endoskopen feststellen, da das von der
Endoskopoptik erzeugte Bild dem Operateur oft den falschen Eindruck vermittelt, daß er geradeaus nach vorn blickt.
Um sicher zu gehen, daß beim Zurückziehen des flexiblen Schafts aus dem Operations- bzw. Untersuchungsgebiet der distale Endabschnitt in seiner O°-Stellung ist, ist es bei den bekannten flexiblen Endoskopen daher erforderlich, daß der Operateur sein Auge von dem Okular nimmt oder im Falle eines Videoendoskops den Blick vom Monitor abwendet und sich über die genaue Stellung des distalen Endabschnitts anhand der Stellung des Betätigungselements oder einer Markierung am Endoskopgehäuse orientiert. Wenn er sich so über die Stellung des distalen Endabschnitts vergewissert hat, kann er dann das Auge wieder an das Okular ansetzen bzw. den Blick auf den Monitor richten und den flexiblen Schaft weiter zurückziehen. Oft will der Operateur jedoch den flexiblen Schaft nicht ganz aus dem Operationsgebiet herausziehen, sondern lediglich in eine andere Stellung bringen oder einen anderen Untersuchungsort aufsuchen. Dort mit dem distalen Endabschnitt angekommen, wird der Operateur diesen wiederum mehrmals auslenken, um diesen Untersuchungsort genau zu inspizieren. Dann verliert er aber wieder die Orientierung über die genaue Stellung des distalen Endabschnitts. Wenn der Operateur den flexiblen Schaft wiederum von diesem Untersuchungsort zurückziehen will, muß er wiederum das Auge vom Okular nehmen bzw. den Blick vom Monitor wenden und einen Blick auf das Betätigungselement der Steuereinrichtung, oder eine Markierung an derselben, werfen, um sich über die O°-Stellung des distalen Endabschnitts zu vergewissern. Das gleiche gilt, wie bereits erwähnt, wenn der Operateur das Endoskop in einem Operationsoder Untersuchungsgebiet weiter voran schieben möchte, wozu
wieder die O"-Stellung des distalen Endabschnitts eingestellt werden muß.
Die bekannten Endoskope haben demnach den Nachteil, daß der Operateur jedesmal das Auge vom Okular nehmen bzw. den Blick vom Monitor abwenden muß, um sich über die genaue Stellung des distalen Endabschnitts anhand einer Stellung des Betätigungselements zu vergewissern. Dies ist umständlich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein flexibles Endoskop der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß beim Hantieren mit dem Endoskop die Verletzungsgefahr für den Patienten vermindert wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe hinsichtlich des eingangs genannten flexiblen Endoskops dadurch gelöst, daß die Steuereinrichtung eine Signaleinrichtung aufweist, die ein wahrnehmbares Signal erzeugt, wenn der distale Endabschnitt aus einer ausgelenkten Stellung in die 0"-Stellung zurückkehrt und/oder sich in der 0"-Stellung befindet.
Bei dem erfindungsgemäßen flexiblen Endoskop bewirkt die erfindungsgemäß vorgesehene Signaleinrichtung, daß immer dann, wenn der distale Endabschnitt aus einer ausgelenkten Stellung durch die Steuereinrichtung in die 0°-Stellung bewegt wird und/oder sich in dieser befindet, ein für den Operateur wahrnehmbares Signal erzeugt wird, daß dem Operateur anzeigt, daß nun die 0°- Stellung erreicht ist, ohne daß der Operateur dazu das Auge vom Okular nehmen oder den Block vom Monitor abwenden muß. Die Begriffe "Signaleinrichtung" und "Signal" sind hierin weit zu verstehen, und unterliegen nur der Bedingung, daß das von der
Signaleinrichtung erzeugte Signal von dem Operateur wahrnehmbar ist, ohne das Auge vom Okular nehmen oder den Blick vom Monitor abwenden zu müssen. Die Signaleinrichtung und das von dieser bei Erreichen der 0"-Stellung erzeugte Signal wirken somit als 0°-Stellungs-Erkennung bzw. -Indikator für den Operateur. Der erhebliche Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung besteht darin, daß die Bedienung des erfindungsgemäßen Endoskops wesentlich vereinfacht ist, daß die Gefahr von Gewebsverletzungen durch einen beim Zurückziehen oder Vorschieben des flexiblen Schafts durch einen versehentlich noch ausgelenkten distalen Endabschnitt vermieden und daß die Operations- bzw. Untersuchungsdauer mit dem erfindungsgemäßen Endoskop verkürzt ist, weil der Operateur nicht jedesmal zur Erkennung der 0°-Stellung das Auge vom Okular nehmen bzw. im Falle eines Videoendoskops den Blick vom Monitor abwenden muß, so daß der Arzt weniger abgelenkt wird.
Somit wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe vollkommen gelöst.
In einer bevorzugten Ausgestaltung erzeugt die Signaleinrichtung ein akustisches Signal.
Ein akustisches Signal eignet sich sowohl für Endoskope, bei denen durch das Okular geblickt wird, als auch für Videoendoskope, bei denen das Bild des Endoskops auf einem Monitor beobachtet wird.
Diese Maßnahme stellt eine vorteilhafte Möglichkeit einer 0°- Stellungs-Erkennung für den Operateur dar, die es ihm ermöglicht, hörbar die O°-Stellung feststellen zu können. Ein aku-
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stisches Signal kann beispielsweise durch ein elektrisches Bauelement erzeugt werden, das in der Steuereinrichtung vorgesehen ist, das bei Erreichen der definierten 0"-Stellung aktiviert wird und einen kurzen oder dauerhaften Ton abgibt. Ein akustisches Signal kann aber auch rein mechanisch von der Steuereinrichtung erzeugt werden, beispielsweise durch ein hörbares Einrasten der Steuereinrichtung bei Erreichen der O°-Stellung.
Zusätzlich zu einem akustischen Signal oder alternativ dazu ist es auch bevorzugt, wenn die Signaleinrichtung ein taktil wahrnehmbares Signal erzeugt.
Auch ein taktil wahrnehmbares Signal ermöglicht eine 0°- Stellungs-Erkennung ohne das Erfordernis, das Auge vom Okular nehmen bzw. den Blick vom Monitor abwenden zu müssen. Ein taktil wahrnehmbares Signal kann beispielsweise durch ein spürbares Einrasten eines Rastmechanismus in der O°-Stellung, oder bei einer manuell betätigbaren Steuereinrichtung, das beispielsweise ein Stellrad oder einen Hebel zum Auslenken des distalen Endabschnitts aufweist, in einer spürbaren Veränderung der Betätigungskraft bestehen, wenn der distale Endabschnitt in die 0"-Stellung bewegt würde. Ein taktil wahrnehmbares Signal kann auch dadurch erzeugt werden, daß ein bewegliches Betätigungselement der Steuereinrichtung in der 0"-Stellung und ein weiteres Element fühlbar in der gleichen Position stehen.
Zusätzlich zu einem oder mehreren der vorhergehenden Ausgestaltungen oder alternativ zu diesen ist es auch bevorzugt, wenn die Signaleinrichtung ein optisches Signal erzeugt, das durch das Okular des Endoskops oder auf dem Monitorbild beobachtbar
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&iacgr;&ogr;
Auch diese Ausgestaltung ist vorteilhaft, weil hier ein optisches Signal erzeugt wird, das durch das Okular des Endoskops oder bei einem Videoendoskop auf dem Monitor beobachtbar ist, so daß der Operateur im Unterschied zu den bekannten Endoskopen, bei denen er die O°-Stellung des distalen Endabschnitts zwar auch optisch, jedoch durch Blick auf die Stellung des Betätigungselements außerhalb des Okulars feststellen muß, die 0°-Stellung beim Durchblicken durch das Okular oder beim Beobachten des Monitors feststellen kann. Dies kann beispielsweise durch eine in der Blende des Okulars angeordnete Leuchtdiode bewerkstelligt werden, die in der O°-Stellung leuchtet, ansonsten dunkel ist. Oder es können zwei derartige Leuchtdioden vorgesehen sein, die beispielsweise bei Erreichen der 0°-Stellung zwischen rotem und grünem Licht umschalten. Weiterhin kann dies auch durch eine scharf abgebildete Skala im Strahlengang der Endoskopoptik bewerkstelligt werden, die eine 0"-Markierung aufweist. Bei einem Videoendoskop kann ein entsprechendes Bildsignal für die 0°-Stellung auf den Monitor übertragen und dort sichtbar gemacht werden.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Endoskops, bei dem die Steuereinrichtung zum Auslenken des distalen Endabschnitts manuell betätigbar ist, ist es bevorzugt, wenn die Signaleinrichtung einen Rastmechanismus aufweist, der bei Erreichen der 0°-Stellung hörbar und/oder spürbar einrastet.
Bei dieser Ausgestaltung des mit einer manuell betätigbaren Steuereinrichtung ausgestatteten Endoskops besteht der Vorteil in einer besonders einfachen Erzeugung eines für den Operateur wahrnehmbaren Signals bei Erreichen der 0°-Stellung. Ein derartiger Rastmechanismus kann ohne großen technischen Aufwand in
eine bereits bestehende Steuereinrichtung implementiert werden. Bevorzugt ist es, wenn das Einrasten des Rastmechanismus bei Erreichen der 0°-Stellung hörbar und spürbar ist, wodurch dann die Erkennung der 0°-Stellung besonders sicher ist.
Dabei ist es bevorzugt, wenn der Rastmechanismus ein federbelastetes Rastelement aufweist, das sich beim Betätigen der Steuereinrichtung relativ zu einem Gegenelement bewegt, das eine Ausnehmung aufweist, in die das Rastelement bei Erreichen der 0"-Stellung einrastet.
Diese Ausgestaltung des Rastmechanismus mit einem federbelasteten Rastelement hat den Vorteil, daß mit einem derartigen federbelasteten Rastelement bei entsprechender Federkraft das Einrasten vom Operateur deutlich gehört und gespürt werden kann, insbesondere wenn das Rastelement und das Gegenelement metallische Teile sind.
Dabei ist es weiterhin bevorzugt, wenn das Rastelement eine drehbar gelagerte Kugel ist.
Hierbei ist von Vorteil, daß die Leichtgängigkeit der Steuereinrichtung durch den Rastmechanismus bei deren Betätigung zum Auslenken des distalen Endabschnitts in verschiedene Richtungen nicht beeinträchtigt wird, da die Kugel auf dem Gegenelement im nicht verrasteten Zustand abrollt und somit keinen wesentlichen Reibungswiderstand bietet. Der weitere Vorteil ist, daß das Aufheben der Verrastung mit geringem Kraftaufwand und im wesentlichen ruckfrei möglich ist, wodurch Auslenkungen des distalen Endabschnitts aus der 0"-Stellung heraus in kleinen Winkelbereichen gefühlvoll ermöglicht werden.
Wenn das Endoskop eine Steuereinrichtung mit einem Elektromotor aufweist, ist es bevorzugt, wenn die Signaleinrichtung einen Schalter aufweist, der den Elektromotor abschaltet, wenn der distale Endabschnitt die 0"-Stellung erreicht.
Es sind auch Endoskope, wie beispielsweise aus der DE 25 04 663 Al, bekannt, die anstelle einer manuell betätigbaren Steuereinrichtung einen Elektromotor zum Auslenken des distalen Endabschnitts aufweisen. Bei einer solchen Art von Endoskopen wird durch die vorliegende Erfindung ebenfalls eine O°-Stellungs-Erkennung geschaffen, die darin besteht, daß der Operateur durch Stehenbleiben des Elektromotors erkennt, daß der distale Endabschnitt beim Zurückbewegen aus einer ausgelenkten Stellung die 0°-Stellung erreicht hat.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnung.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ein ausgewähltes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird hiernach mit Bezug auf diese näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein flexibles Endoskop in einer Gesamtdarstellung;
Fig. 2 eine Seitenansicht eines distalen Endabschnitts des Endoskops in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen Endoskopkopf des Endoskops in Fig. 1 im Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 4;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Endoskopgehäuse in Fig. 3, teilweise aufgebrochen, wobei Teile weggelassen wurden;
Fig. 5 eine Detaildarstellung eines Teils der Steuereinrichtung, in der die Ausgestaltung einer Signaleinrichtung zur Erkennung der O°-Stellung dargestellt ist; und
Fig. 6a)
und 6b) in zwei Teilbildern die Funktionsweise der Signaleinrichtung zur Erkennung der 0°-Stellung, wobei Fig. 6a) ein Schnitt entlang der Linie VIa-VIa in Fig. 5 ist.
In Fig. 1 ist ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 versehenes flexibles Endoskop dargestellt. Das Endoskop 10 wird zu Untersuchungs- und/oder Operationszwecken in medizinischen Verfahren verwendet.
Das Endoskop 10 weist einen lang erstreckten, flexiblen Schaft 12 auf. In dem Schaft 12 verlaufen eine Endoskopoptik in Form von Lichtleitfasern sowie verschiedene Kanäle, wie ein Saug-
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und Spülkanal und ein Instrumentenkanal, ohne daß dies hier einer näheren Erläuterung bedarf.
Der flexible Schaft 12 weist einen distalen Endabschnitt 14 auf, dessen äußerstes distale Ende ein als Hülse ausgebildetes verstärktes Endstück 16 aufweist.
Am proximalen Ende des Schafts 12 ist ein mit dem allgemeinen Bezugszeichen 18 versehener Endoskopkopf angeordnet, an dem der Schaft 12 befestigt ist. Der Endoskopkopf 18 weist ein Gehäuse 2 0 auf, das mehrteilig ausgebildet ist.
Am distalen Ende des Endoskopkopfs 18 ist an dem Gehäuse 20 eine Zuführung 21 zum Einführen eines Instruments in den Instrumentenkanal des Schafts 12 angeordnet. Ein Saug- und Spülanschluß zum Einleiten einer Spülflüssigkeit bzw. zum Absaugen derselben und von Blut aus dem Operations- oder Untersuchungsgebiet, der mit dem Saug- und Spülkanal in dem Schaft 12 in Verbindung steht, ist der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
Der distale Endabschnitt 14 des Schafts 12 ist, wie in Fig. 2 dargestellt ist, aus der in Fig. 1 dargestellten O°-Stellung, in der der distale Endabschnitt 14 in etwa gerader Verlängerung des Schafts 12 verläuft, in zwei Richtungen auslenkbar. Im aus der 0°-Stellung ausgelenkten Zustand nimmt der distale Endabschnitt 14 einen gekrümmten Verlauf ein. Unter 0°-Stellung ist im Sinne der Erfindung zu verstehen, daß der distale Endabschnitt 14 in dieser Stellung beim Zurückziehen aus dem Operations- oder Untersuchungsgebiet keine Verletzungen unbeteiligten Gewebes verursacht und sich dem Verlauf des Körperganges im
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wesentlichen anpassen kann. Durch Auslenken des distalen Endabschnitts 14 kann die distale Spitze des Endstücks 16 in verschiedene Richtungen zeigend abgewinkelt werden, um jeweils in Richtung der Spitze des Endstücks 16 beobachten zu können.
Zum Auslenken des distalen Endabschnitts 14 aus der 0°-Stellung ist ein nicht näher dargestellter Zugseilmechanismus vorgesehen, der mit einer Steuereinrichtung 22 am Endoskopkopf 18 in Wirkverbindung steht, so daß durch Betätigen der Steuereinrichtung 22 der distale Endabschnitt 14 wie gewünscht ausgelenkt werden kann.
Die Steuereinrichtung 22 ist eine manuell betätigbare Steuereinrichtung, die ein Betätigungselement 24 in Form eines Hebels aufweist, der um eine Drehachse 26 verschwenkbar ist.
Das als Hebel ausgebildete Betätigungselement 24 weist eine 0°- Stellung auf, die durch die 0"-Stellung des distalen Endabschnitts 14 definiert ist. Wird das Betätigungselement 24 in Richtung eines Pfeiles 30 um die Drehachse 26 verschwenkt, wird der distale Endabschnitt 14 in Fig. 2 nach oben ausgelenkt, bzw. abgekrümmt, wie mit durchgezogenen Linien in Fig. 2 dargestellt ist, und durch Betätigen des Betätigungselements 24 in Richtung eines Pfeiles 32 aus der 0"-Stellung wird der distale Endabschnitt 14 in Fig. 2 nach unten ausgelenkt, bzw. abgekrümmt, wie mit unterbrochenen Linien dargestellt ist.
Die Steuereinrichtung weist eine Signaleinrichtung 35 auf, die es dem Operateur ermöglicht, die 0°-Stellung des distalen Endabschnitts 14 beim Betätigen des Betätigungselements 24 wahrzunehmen, wie im folgenden noch beschrieben wird.
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Am äußeren proximalen Ende des Endoskopkopfs 18 ist noch ein Okular 34 angeordnet, durch das der Operateur das vom Objektiv in der Spitze des distalen Endstücks 16 beobachtete Operationsbzw. Untersuchungsgebiet im menschlichen oder tierischen Körper beobachten kann, wie dies bei flexiblen Endoskopen bekannt ist.
An das Okular 34 kann im Falle eines Videoendoskops eine Kamera angeschlossen sein, die mit einem Monitor in Verbindung steht, auf dem das von der Endoskopoptik gelieferte Bild zur Darstellung gebracht wird. Im Falle eines Videoendoskops kann das Okular 34 auch fehlen.
Mit Bezug auf Fig. 3 bis 5 wird nun die Steuereinrichtung 22 näher beschrieben. In den Fig. 3 bis 5 wurde der Übersichtlichkeit halber die Endoskopoptik, die sich durch das Gehäuse 20 hindurch erstreckt, weggelassen.
Die Steuereinrichtung 22 weist ein Gehäuse 36 auf, das Teil des Gehäuses 20 des Endoskopkopfes 18 ist. Am in Fig. 3 und 4 rechten Ende, das das proximale Ende des Gehäuses 36 darstellt, weist dieses einen Befestigungsflansch 38 für das in Fig. 3 und 4 nicht dargestellte Okular 34 in Fig. 1 auf.
Die Steuereinrichtung 22 weist zunächst einen durch das Gehäuse 36 hindurchgehenden Zapfen 40 auf, der um die Drehachse 26 in Fig. 1 drehbar ist, und an dem das Betätigungselement 24 in Form des in Fig. 1 dargestellten Hebels, der in Fig. 3 und 4 weggelassen wurde, befestigt ist. Der Zapfen 4 0 ist gemäß einem Doppelpfeil 4 2 in beiden Richtungen um die Drehachse 26 drehbar. Ein in Fig. 1 dargestellter Gehäusedeckel 44, der das Ge-
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häuse 36 im Bereich des Zapfens 40 abschließt, ist in Fig. 3 und 4 ebenfalls weggelassen worden.
Der Zapfen 40 ist drehfest mit einer Rolle 46 verbunden, die in dem Gehäuse 36 über ein Kugellager 4 8 drehbar gelagert ist. Der Zapfen 40 selbst ist ebenfalls über ein weiteres Kugellager 50 drehbar in dem Gehäuse 36 gelagert.
Um die Rolle 46 herum ist ein Riemen 52 in Form eines Zahnriemens geführt, dessen eines Ende an einem ersten Gleitstück 54 und dessen anderes Ende an einem zweiten Gleitstück 56 angeschlagen ist. Der Riemen 52 verläuft von dem ersten Gleitstück 54 um eine Umlenkrolle 57, von dort um die Rolle 46 und um eine weitere, nicht sichtbare Umlenkrolle herum bis zu dem zweiten Gleitstück 56.
Das erste Gleitstück 54 und das zweite Gleitstück 56 sind in gehäusefesten Schienen 58 und 60 gemäß Doppelpfeilen 62 und 64 axial hin und her verschiebbar aufgenommen. An dem ersten Gleitstück 54 und an dem zweiten Gleitstück 56 ist jeweils ein proximales Ende von nur angedeutet dargestellten Zugseilen 66 bzw. 68 des bereits erwähnten Zugseilmechanismus einzeln befestigt, deren jeweiliges nicht dargestelltes distale Ende mit dem distalen Endstück des flexiblen Schaftes 12 in Fig. 1 fest verbunden ist.
Eine Drehung des Zapfens 4 0 im Uhrzeigersinn um die Drehachse 26 in Fig. 4 bewirkt demnach, daß das Zugseil 66 nach proximal gezogen wird, während das Zugseil 68 nach distal vorgeschoben wird, wodurch eine entsprechende Auslenkung des distalen Endabschnitts 14 des flexiblen Schafts 12 in Fig. 2 erzielt wird.
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Eine umgekehrte Drehung des Zapfens 40 um die Drehachse 26 bewirkt eine Auslenkung des distalen Endabschnitts 14 in der entgegengesetzten Richtung in der gleichen Ebene. Bei der Stellung der Gleitstücke 54 und 56 gemäß Fig. 4 befinden sich der dista-Ie Endabschnitt 14 in seiner O°-Stellung, die auch die 0°- Stellung der Steuereinrichtung 22 definiert.
Die Steuereinrichtung 22 weist weiterhin eine gehäusefeste Scheibe 70 auf, die die Anordnung auf dem Drehzapfen 40 und der Rolle 4 6 über entsprechende Schrauben zusammenhält.
Mit der Rolle 4 6 ist weiterhin eine zweite Scheibe 72 drehfest verbunden, so daß die Scheibe 7 2 relativ zu der gehäusefesten Scheibe 70 um die Drehachse 26 in beiden Richtungen des Doppelpfeils 42 verdrehbar ist.
Die Signaleinrichtung 35 weist bei diesem Ausführungsbeispiel einen Rastmechanismus 74 auf, der bei Erreichen der O°-Stellung der Steuereinrichtung 22 und damit der 0°-Stellung des distalen Endabschnitts 14 hörbar und spürbar einrastet.
Der Rastmechanismus 74 ist an den Scheiben 70 und 72, die relativ zueinander verdrehbar sind, angeordnet.
In Fig. 5 sind die erste Scheibe 70 und die zweite Scheibe 72 übereinander liegend in Alleinstellung dargestellt, wobei die zweite Scheibe 70, die unter der ersten Scheibe 70 angeordnet ist, mit unterbrochenen Linien dargestellt ist.
Der Rastmechanismus 74 umfaßt gemäß Fig. 6a) ein federbelastetes Rastelement 76, das in Form einer Kugel ausgebildet ist,
die in einem zylindrischen Gehäuse 78 gelagert ist. Das zylindrische Gehäuse 78 ist in der ersten Scheibe 70 in einer entsprechenden Bohrung unbeweglich befestigt.
Das Rastelement 76 liegt auf der zweiten Scheibe 7 2 auf und wird durch eine Druckfeder 80 in dem zylindrischen Gehäuse 78 gegen die zweite Scheibe 72 gedrückt, die als Gegenelement für das Rastelement 7 6 dient.
Wie in Fig. 5 dargestellt ist, ist in der zweiten Scheibe 72 eine Ausnehmung 82 ausgebildet.
Beim Betätigen des Betätigungselements 24 der Steuereinrichtung 22 in Fig. 1 wird die zweiten Scheibe 72 relativ zu der ersten Scheibe 70, die gehäusefest ist, gemäß einem Doppelpfeil 84 je nach Betätigungsrichtung verdreht. Die Ausnehmung 82 ist nun relativ zu dem ortsfesten federbelasteten Rastelement 76 so angeordnet bzw. die zweite Scheibe 72 so in der Steuereinrichtung 22 montiert, daß genau bei Erreichen der O°-Stellung das federbelastete Rastelement 76 in die Ausnehmung 82 springt, was vom Operateur hörbar und/oder spürbar wahrgenommen wird. Somit kann der Operateur die 0°-Stellung feststellen, ohne das Auge vom Okular nehmen zu müssen oder, wenn es sich um ein Videoendoskop handelt, ohne den Blick vom Monitor wenden zu müssen. Im nicht verrasteten Zustand des Rastmechanismus 74, d.h. dann, wenn das Rastelement 76 mit der Ausnehmung 82 außer Eingriff steht, rollt das kugelförmige Rastelement 7 6 auf der zweiten Scheibe 72 ab.
In der ersten Scheibe 72 ist ferner ein gekrümmtes Langloch 86 ausgespart, in dem zwei Anschläge 88 und 90 unbeweglich befe-
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stigt sind. Die Anschläge 88 und 90, die beispielsweise als Schrauben ausgebildet sind, können jedoch auch gelöst werden, und an andere Positionen innerhalb des Langlochs 86 verschoben werden.
Die Anschläge 88 und 90 dienen als Drehbegrenzung für die Rolle 46 und damit als Begrenzung des Auslenkungswinkels des distalen Endabschnitts 14 des flexiblen Schafts 12. Als Gegenanschlag zu den Anschlägen 88 und 90 dienen zwei Schultern 92 und 94 an der zweiten Scheibe 72, die sich beim Drehen der Rolle 46 mit dieser mitdreht.
Mittels der Anschläge 88 und 90 kann die Begrenzung der Auslenkung in beiden Auslenkungsrichtungen in Fig. 2 auch unterschiedlich eingestellt werden, beispielsweise in der einen Richtung kann eine Auslenkung bis 90° und in der anderen Richtung bis 140° eingestellt werden, so daß sich ein Auslenkungsbereich von -90° bis +140° ergibt.
Claims (8)
1. Flexibles Endoskop, mit einem flexiblen Schaft (12), der einen distalen Endabschnitt (14) aufweist, der aus einer etwa geraden 0°-Stellung in zumindest einer Richtung auslenkbar und aus einer ausgelenkten Stellung wieder in die 0°-Stellung zurückbewegbar ist, wobei zur Auslenkung des distalen Endabschnitts (14) eine Steuereinrichtung (22) im proximalen Bereich des Endoskops (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (22) eine Signaleinrichtung (35) aufweist, die ein wahrnehmbares Signal erzeugt, wenn der distale Endabschnitt (14) aus einer ausgelenkten Stellung in die 0°-Stellung zurückkehrt und/oder sich in der 0°-Stellung befindet.
2. Endoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung (35) ein akustisches Signal erzeugt.
3. Endoskop nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung (35) ein taktil wahrnehmbares Signal erzeugt.
4. Endoskop nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung ein optisches Signal erzeugt, daß durch ein Okular des Endoskops oder auf einem dem Endoskop zugeordneten Monitor beobachtbar ist.
5. Endoskop nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Steuereinrichtung (22) zum Auslenken des distalen Endabschnitts (16) manuell betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung (35) einen Rastmechanismus (74) aufweist, der bei Erreichen der 0°-Stellung hörbar und/oder spürbar einrastet.
6. Endoskop nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastmechanismus (74) ein federbelastetes Rastelement (76) aufweist, das sich beim Betätigen der Steuereinrichtung (22) relativ zu einem Gegenelement bewegt, daß eine Ausnehmung (82) aufweist, in die das Rastelement (76) bei Erreichen der 0°-Stellung einrastet.
7. Endoskop nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (76) eine drehbar gelagerte Kugel ist.
8. Endoskop nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Steuereinrichtung einen Elektromotor aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung einen Schalter aufweist, der den Elektromotor abschaltet, wenn der distale Endabschnitt die 0°-Stellung erreicht.
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