DE20004540U1 - Verpackung von Bändern für Türen, Fenster o.dgl. - Google Patents
Verpackung von Bändern für Türen, Fenster o.dgl.Info
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Description
KÖNIG · PALGEN · SCHUMACHER ■ KLUIN
DÜSSELDORF. · ESSEN PATENTANWÄLTE
UNSER ZEICHEN: ' 100 162 P/at AKTEN-NR. 90 Düsseldorf, den 9. &Mgr;&thgr;&Ggr;&Zgr; 2000
Trompeterallee 162-170
D - 41189 Mönchengladbach
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
Eine derartige Verpackung ist aus der EP 608 766 B1 bekannt. Bei der bekannten Ausführungsform sind in einem an einer Stirnseite zu öffnenden Umkarton zwei Schübe enthalten, die in ihrer Grundfläche der Grundfläche des Umkartons entsprechen und unabhängig voneinander aus dem Umkarton an dessen offener Seite herausziehbar sind.
In den Schüben sind rasterartige Unterteilungen vorgesehen, die einzelne Fächer für die jeweiligen Bandelemente bilden. In jedem Fach ist ein Bandelement, wie zum Beispiel ein Rahmenbandteil oder ein Flügelbandteil, untergebracht. Die Fächer haben die Höhe des jeweiligen Schubes.
TEL.
+AB
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Die die einzelnen Fächer ergebenden Unterteilungen aus Karton erfordern erhebliche Materialmengen und müssen außerdem zu einem gitterartigen Bandsystem zusammengesteckt werden. Die vielen Wandungen erfordern Platz und vergrößern somit den für eine bestimmte Menge von Bandelementen erforderlichen Grundriß des Schubes und des Umkartons. Das Beschicken der einzelnen Fächer mit den Bandelementen ist zeitraubend. Der Überblick über den Vorrat an Bandelementen ist erschwert.
Wenn im folgenden von "oben" die Rede ist, so ist damit stets die normale Beschickungs- und Entnahmelage eines Schubes gemeint, der als nach oben offener Kasten ausgebildet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Verpackung dahingehend weiterzuentwickeln, daß die für eine bestimmte Menge an Bandelementen benötigte Grundfläche minimiert ist, Beschickung und Entnahme leicht vonstatten gehen können und eine gute Übersicht über den noch vorhandenen Vorrat ermöglicht ist.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
Es werden bei der Erfindung nicht mehr für jedes Bandelement einzelne Fächer gebildet, sondern auf dem Einsatz eine Auflagefläche zur Verfügung gestellt, auf die die Bandelemente nebeneinander auflegbar sind. Durch die Ausnehmungen, in die die Bandelemente mit Vorsprüngen praktisch spielfrei eingreifen, ist eine Positionierung der einzelnen Bandelemente in der Ebene der Einsatzoberfläche ohne Verrutschen und ohne gegenseitige Berührung ermöglicht. Die Bandelemente sind auf einen Blick erfaßbar, weil es keine störenden Fachwände gibt.
Es gibt Bandelemente, die sich besonders für die neue Verpackung eignen. Es sind dies Flügelbandteile und ähnliche Bandelemente, die ein plattenförmiges rechteckiges Befestigungsteil und ein längs einer Kante desselben
senkrecht zur Plattenebene von dem Befestigungsteil vorspringendes Scharnierteil umfassen. Das Scharnierteil bildet einen von einer Rechteckseite, in der Praxis meist einer kürzeren Rechteckseite vorspringenden, parallel zu der Rechteckseite verlaufenden Wulst, der die Bandzapfenbohrung enthält.
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Besonders für solche Bandelemente ist die Ausgestaltung des Einsatzes nach Anspruch 2 geeignet. Das Bandelement liegt mit dem Befestigungsteil auf der Schrägfläche an und das vorspringende Scharnierteil greift über die Stufe nach unten. Bei der bekannten Ausführungsform mußten die Flügelbandteile mit der Scharnierachse aufrecht in rechteckigen Fächern untergebracht werden, deren Breite durch die Breite des Scharnierteils bestimmt und für das Befestigungsteil eigentlich zu groß war. Die neue Ausführungsform ergibt insgesamt eine Platzersparnis.
Damit die Anordnung symmetrisch zur Längsmittelebene des Umkartons wird und auch aus Gründen des rationellen Einsatzes des vorhandenen Platzes empfiehlt sich die Ausbildung des Einsatzes mit zwei Schrägflächen entsprechend Anspruch 3, die im einzelnen gemäß Anspruch 4 durch Abwinkein eines Wellkartonzuschnittes gebildet sein kann.
Die Erfindung ist bereits verwirklicht, wenn der Einsatz nur eine Schrägfläche aufweist und sich zum Beispiel alle Flügelbandteile mit ihren Scharnierteilen einseitig auf einer Seite des Einsatzes befinden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 5 jedoch, sind von beiden Seiten zur Mitte hin ansteigende Schrägflächenteile vorgesehen, wie es in Anspruch 5 beschrieben ist.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 6 stabilisiert das Stützteil und verhindert, daß sich dies ungewollt umlegt. Auf diese Weise wird die Stufe aufrechterhalten. Das Halteteil greift mit seinem freien Rand zwischen das Mittelteil und das Schrägteil und wird dort ein wenig eingeklemmt, so daß eine stabilisie-
rende Fixierung der Winkelanordnung der verschiedenen Teile gewährleistet ist.
Eine wichtige Ausgestaltung ist das Abdeckteil nach Anspruch 7. Die Bandelemente, insbesondere die Flügelbandteile liegen ja lose auf dem Einsatz und könnten ohne das Abdeckteil, welches sie auf dem Einsatz niederhält, sich von dem Einsatz lösen, wenn die Verpackung beim Transport unter der Lagerung auf den Kopf gestellt wird. Das Abdeckteil ist so bemessen und ausgebildet, daß es bei in den Umkarton eingeschobenem Schub durch die Oberseite des Umkartons niedergedrückt wird und dadurch seinerseits die Bandelemente auf den Einsatz niederdrückt.
Die Ausbildung des Abdeckteils im einzelnen kann nach Anspruch 8 getroffen sein, wobei die Ausgestaltung nach Anspruch 9 dazu dient, den durch das Abdeckteil gebildeten Kanal in seiner Querschnittsgestalt zu stabilisieren.
Die Mittel zur gegenseitigen Verbindung können am oberen Rand eines Seitenteils und am freien Rand eines die ganze Grundfläche des Schubes von der anderen Seite her überdeckenden, also einseitigen Abschlußteils vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, an den einander gegenüberliegenden Seitenteilen Abschlußteile vorzusehen, deren freie Ränder sich in der Mitte treffen und dort die Mittel zur gegenseitigen Verbindung aufweisen.
Der durch das Abdeckteil gebildete Kanal hat nicht nur die Funktion des Niederhaltens der Bandelemente auf dem Einsatz, sondern dient gleichzeitig gemäß Anspruch 10 der Aufnahme von in Beuteln untergebrachten Kleinteilen wie zum Beispiel Befestigungsschrauben, Buchsen und dergleichen. Auf diese Weise brauchen für die Kleinteile keine eigenen, Grundrißfläche verbrauchenden Fächer vorgesehen zu sein.
Gemäß Anspruch 11 empfiehlt es sich, das Mittelteil des Abdeckteils in der Mitte leicht zu knicken bzw. abzuwinkein, damit es sich der Lage der Schrägflächen des Einsatzes anpassen kann.
Es kann die Verpackung gemäß Anspruch 12 mindestens zwei Schübe umfassen, die übereinander in dem Umkarton untergebracht sind. Mindestens einer dieser Schübe kann gemäß den Ansprüchen 1 bis 11 ausgestattet sein. In dem einzelnen Schub kann nur ein mit Bandelementen zu belegender Einsatz vorhanden sein oder aber auch zwei oder mehr solcher Einsätze übereinander. Der über dem obersten Einsatz und den darauf angeordneten Bandelementen verbleibende Restraum wird dann durch das jedem Schub zugeordnete Abdeckteil ausgefüllt.
Bei in den Umkarton eingeschobenen Schüben sind die Bandelemente allseitig in ihrer Lage fixiert, so daß sie nicht durcheinander fallen oder aneinanderstoßen können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine perspektische Ansicht der Verpackung mit gerade geöffeneter Stirnseite;
Fig. 2 zeigt eine entsprechende Ansicht mit zwei teilweise herausgezogenen
Schüben;
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Fig. 3 zeigt eine perspektivische Einzelansicht des in den Fig. 1 und 2 oberen Schubes;
Fig. 4 zeigt den Schub bei aufgeklappten Abschlußteilen des Abdeckteils;
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Fig. 5 zeigt das Abdeckteil für sich allein;
Fig. 6 zeigt eine Fig. 3 entsprechende Ansicht bei weggenommenem Abdeckteil;
Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht entsprechend Fig. 6 mit zwei Ein-Sätzen;
Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht eines einzelnen Einsatzes.
Die als Ganzes mit 100 bezeichnete quaderförmige Verpackung umfaßt zwei flache kastenartige oben offene Schübe 10, 20 von gleich großem rechteckigem Grundriß, die übereinander in einem Umkarton 40 Platz finden und schubladenartig aus dem Umkarton 40 in der Schieberichtung 1 herausgezogen und in den Umkarton 40 eingeschoben werden können. Der Umkarton 40 ist in der bezüglich der Schieberichtung 1 als Achse gesehenen "Umfangsrichtung" 2 und an der einen in Schieberichtung 1 gelegenen Stirnseite 3 geschlossen. An der anderen in Schieberichtung 1 gelegenen Stirnseite 4 kann der Umkarton 40 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise geöffnet werden, um die Schübe 10, 20 herausziehen zu können.
In Fig. 2 ist die Verpackung 100 bei teilweise herausgezogenen Schüben 10, 20 dargestellt. Auf dem Schub 10 liegt die Einbauanleitung 12 auf und wird mit dem Schub 10 in den Umkarton 40 eingeschoben.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besitzt der untere Schub 20 Unterteilungen 11 aus geschlitzten Kartonstegen, die kreuzweise zu einem Rechteckraster zusammengesteckt sind, so daß sich für jedes Bandteil, in dem gezeigten Ausführungsbeispiel für jedes Rahmenbandteil 6 mit Bandbolzen ein eigenes Fach 7 ergibt. Es ist zu erkennen, daß die Unterteilungen 11 viel Karton erfordern und einen nicht unerheblichen Anteil der Grundfläche einnehmen.
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Wie aus den Fig. 3 bis 8 zu ersehen ist, ist der obere Schub 10 anders ausgestaltet als der untere Schub 20. Gemäß Fig. 7 enthält nämlich der obere Schub 10 zwei übereinander angeordnete rechteckige, im Grundriß dem
Schub 10 entsprechende Einsätze 30, die in dem Ausführungsbeispiel jeweils zwölf Flügelbandteile 5 aufnehmen. Die mit Flügelbandteilen 5 beschickten Einsätze 30 werden übereinander in den Schub 10 eingesetzt, wonach sich das in Fig. 6 ersichtliche Bild ergibt. Über dem oberen Schub 30 und den darauf befindlichen Flügelbandteilen 5 verbleibt ein freier Raum.
Dieser wird durch ein Abdeckteil 50 ausgefüllt, welches im einzelnen anhand der Fig. 3 bis 5 erkennbar ist und beschrieben wird. Wenn das Abdeckteil 50 auf den oberen Einsatz 30 aufgelegt ist, ergibt sich das aus Fig. 3 ersichtliche Bild. Wenn der Schub 10 mit dem Abdeckteil 50 in den Umkarton 40 eingeschoben wird, drückt das Abdeckteil 50 die Flügelbandteile 5 nieder und verhindert, daß sie herausfallen oder umherrutschen können.
Wie aus Fig. 5 zu erkennen ist, umfaßt das Abdeckteil 50 ein rechteckiges, im Grundriß dem Schub 10 entsprechendes Mittelteil 51, welches entlang seiner Längsmittellinie 52 leicht nach oben geknickt ist. An den beiden Längsrändern 53 sind Seitenteile 54 nach oben abgewinkelt, an deren freien, parallel zu der Längsmittellinie 52 verlaufenden Rändern Abschlußteile 56 angeordnet sind, die aus der aufgeklappten Stellung nach den Fig. 4 und 5 über das Mittelteil 51 in die Stellung nach Fig. 3 herübergewinkelt werden können, wobei die freien Ränder mittels in diesem Fall durch Schlitze 57 gebildete Verbindungsmittel miteinander verbunden werden können. Auf diese Weise ergibt sich die aus Fig. 3 erkennbare Kanalform des Abdeckteils 50.
Die Kanalform des Abdeckteils 50 beläßt einen gewissen freien Querschnitt, der zur Aufnahme von in Beuteln 58 untergebrachten Kleinteilen wie Bandbuchsen 59 oder Befestigungsschrauben 60 dient, für die also keine besonderen, Grundriß beanspruchenden Fächer wie in dem Schub 20 der Fig. 2 vorgesehen sein müssen.
Wie besonders aus den Fig. 7 und 8 zu erkennen ist, umfassen die die Flügelbandteile 5 tragenden Einsätze 30 jeweils ein rechteckiges ebenes Mittelteil von einem dem Schub 10 entsprechenden Grundriß. An den beiden einander gegenüberliegenden Rändern 32 des Mittelteils 31 sind Schrägflä-
chenteile 33 um fast 180° abgewinkelt, so daß sie sich über dem Mittelteil 31 erstrecken. Die freien Ränder 34 der Schrägflächenteile 33 liegen symmetrisch zur Längsmittellinie des Mittelteils 31 und haben Abstand 35 voneinander. Von den freien Rändern 34 der Schrägflächenteile 33 sind schmale Stützteile 36 nach unten, d.h. gegen das Mittelteil 31 hin abgewinkelt. Von den freien Rändern 37 der Stützteile 36 sind Halteteile 38 derart zurückgewinkelt, daß sie auf dem Mittelteil 31 aufliegen und sich bis fast in den Scheitel zwischen den Schrägflächenteilen 33 und dem Mittelteil 31 erstrekken. Die Halteteile 38 werden auf diese Weise mit ihren freien Rändern ein wenig eingeklemmt, so daß die Stützteile 36 in ihrer aufrechten Stellung gehalten werden. Die Bemessung der Teile ist so getroffen, daß der Öffnungswinkel 39 zwischen den Schrägflächenteilen 33 und dem Mittelteil 31 etwa 5 bis 15°, in dem Ausführungsbeispiel 10° beträgt.
Der Sinn dieser Anordnung besteht darin, an der inneren Begrenzung der Schrägflächenteile 33 eine Stufe 41 zu schaffen. Die Flügelbandteile 5 bestehen, wie besonders aus Fig. 8 zu sehen ist, aus einem plattenförmigen rechteckigen Befestigungsteil 13 und einem von diesem Befestigungsteil 13 nach einer Seite vorspringenden wulstförmigen Scharnierteil 14 mit der Bandzapfenbohrung 15.
Zu der gleichen Seite, nach der das Scharnierteil 14 von dem Befestigungsteil 13 vorspringt, springt von dem Befestigungsteil 13 auch ein rechteckiges Funktionsteil 16 vor, welches im Zusammenhang mit der Horizontalverstellung des Bandes steht, zu dem das Flügelbandteil 5 gehört.
Wenn das in Fig. 8 einzeln dargestellte Flügelbandteil 5 um 180° gedreht und auf eines der Schrägflächenteile 33 aufgelegt wird, greift das Funktionsteil 16 in eine der ausgestanzten Ausnehmungen 17 ein. Das Flügelbandteil 5 ist dadurch auf dem jeweiligen Schrägflächenteil 33 parallel zu dessen Ebene fixiert und kann sich weder gemäß Fig. 8 nach rechts und links noch nach oben und unten bewegen.
Die Flügelbandteile 5 sind auf dem Einsatz 30 so angeordnet, daß die Scharnierteile 14 über die Stufe 41 nach unten greifen. Der Abstand 35 (Fig. 7) und der Abstand 42 der Ausstanzungen 17 in Längsrichtung des Mittelteils 31 sind so gewählt, daß sich die Flügelbandteile 5 nicht berühren können und keine Beschädigungen der Lackoberfläche eintreten kann.
In dem Ausführungsbeispiel werden zwei mit Flügelbandteilen 5 beschickte Einsätze 30 gemäß Fig. 7 übereinander in den Schub 10 eingesetzt. Der über dem oberen Schub 30 gemäß Fig. 6 verbleibende Raum wird durch das Abdeckteil 50 geschlossen, so daß die Oberseite des Abdeckteils 50 mit dem oberen Rand des Schubes 10 fluchtet und gerade in den Umkarton 40 hineinpaßt.
In dem Ausführungsbeispiel enthält der Umkarton 40 zwei Schübe 10, 20. Dies ist jedoch ein Merkmal des Ausführungsbeispiels, ebenso wie die Unterbringung von zwei Einsätzen 30 in dem Schub 10: Es könnten auch jeweils nur ein Schub oder ein Einsatz oder mehr als zwei Einschübe oder Einsätze vorhanden sein.
Alle Teile der Verpackung 100 bestehen aus Wellkarton, also der Umkarton 40, die beiden Schübe 10 und 20, die Unterteilungen 11, die Einsätze 30 und das Abdeckteil 50.
Claims (12)
1. Verpackung von Bändern für Türen, Fenster und dergleichen, welche Bandelemente wie Flügelbandteile (5), Rahmenbandteile und Abdeckelemente sowie Kleinteile wie Buchsen (59) und Befestigungsschrauben (60) umfassen, oder von ähnlichen Verpackungsgegenständen,
mit mindestens einem flachen, im Grundriß rechteckigen schubladenartigen Schub (10), aus Wellkarton der zur Aufnahme mindestens eines Teils der Bandelemente für mehr als einen Flügel einlagig in regelmäßiger rasterartiger Anordnung bestimmt ist,
mit einem quaderförmigen Umkarton (40), in weichen der Schub (10) herausziehbar und einschiebbar vorgesehen ist und sich über den gesamten Grundriß des Umkartons (40) erstreckt und der bezüglich der Schieberichtung (1) in Umfangsrichtung (2) geschlossen, an einer der Schieberichtung (1) entsprechenden Stirnseite (4) jedoch zu öffnen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Schub (10) mindestens ein flacher, im Grundriß dem Schub (10) entsprechender Einsatz (30) aus Wellkarton vorgesehen ist, auf den mindestens ein Teil der Bandelemente in regelmäßiger Anordnung auflegbar ist und der Vorsprünge der Bandelemente aufnehmende und die Bandelemente positionierende Ausschnitte (17) aufweist.
mit mindestens einem flachen, im Grundriß rechteckigen schubladenartigen Schub (10), aus Wellkarton der zur Aufnahme mindestens eines Teils der Bandelemente für mehr als einen Flügel einlagig in regelmäßiger rasterartiger Anordnung bestimmt ist,
mit einem quaderförmigen Umkarton (40), in weichen der Schub (10) herausziehbar und einschiebbar vorgesehen ist und sich über den gesamten Grundriß des Umkartons (40) erstreckt und der bezüglich der Schieberichtung (1) in Umfangsrichtung (2) geschlossen, an einer der Schieberichtung (1) entsprechenden Stirnseite (4) jedoch zu öffnen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Schub (10) mindestens ein flacher, im Grundriß dem Schub (10) entsprechender Einsatz (30) aus Wellkarton vorgesehen ist, auf den mindestens ein Teil der Bandelemente in regelmäßiger Anordnung auflegbar ist und der Vorsprünge der Bandelemente aufnehmende und die Bandelemente positionierende Ausschnitte (17) aufweist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme von Flügelbandteilen (5) oder ähnlichen Bandelementen, die ein plattenförmiges Befestigungsteil (13) und ein längs einer Kante desselben senkrecht zur Plattenebene von dem Befestigungsteil (13) vorspringendes Scharnierteil (14) umfassen, der Einsatz (30) eine als ansteigende Schrägfläche ausgebildete Oberseite aufweist, die an der höchsten Stelle eine nach unten gerichtete Stufe (41) bildet, in die mit dem Befestigungsteil (13) flach auf der Schrägfläche aufliegende Bandelemente mit den Scharnierteilen (14) von oben hinabgreifen können und Platz finden.
3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (30) zwei einander entgegengerichtete, zur Mittellinie (18) des Einsatzes (30) hin ansteigende Schrägflächen aufweist, deren Stuten (41) quer zur Mittellinie (18) des Einsatzes (30) Abstand (35) aufweisen und auf die zwei Gruppen von Flügelbandteilen (5) auflegbar sind.
4. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (30) aus einem Kartonzuschnitt durch Abwinkeln gebildet ist, der ein dem Grundriß des Schubes (10) entsprechendes ebenes rechteckiges Mittelteil (31), ein an mindestens einem Rand (32) des Mittelteils (31) auf dessen ganzer Länge auf das Mittelteil (31) niedergewinkeltes Schrägflächenteil (33) und ein von dessen freiem Rand (34) gegen das Mittelteil (31) niedergewinkeltes Stützteil (36) umfaßt.
5. Verpackung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei einander gegenüberliegenden Rändern (32, 32) des Mittelteils (31) auf diesen niedergewinkelte Schrägflächenteile (33, 33) mit an deren freien Rändern (34, 34) niedergewinkelten Stützteilen (36, 36) vorgesehen sind.
6. Verpackung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß von den dem Mittelteil (31) zugewandten Rand (37) jedes Stützteils (36) ein mit seinem freien Rand bis in die Nähe des Winkelscheitels zwischen Mittelteil (31) und Schrägflächenteil (33) reichendes Halteteil (38) abgewinkelt ist.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Einsatz (30) ein den über den Flügelbandteilen (5) bis zum oberen Rand des Schubes (10) verbleibenden Raum ausfüllendes, im Grundriß dem Schub (10) entsprechendes Abdeckteil (50) zugeordnet ist, dessen Oberseite mit dem oberen Rand des Schubs (10) fluchtet.
8. Verpackung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil (50) ein durch Abwinkeln aus einem Wellkartonzuschnitt gebildeter flacher Kanal ist und ein im Grundriß dem Schub (10) entsprechendes Mittelteil (51), zwei voneinander gegenüberliegenden Rändern (53, 53) des Mittelteils (51) nach oben abgewinkelte Seitenteile (54, 54) und mindestens ein von einem freien Rand (55) eines Seitenteils (54) über das Mittelteil (51) zurückgewinkeltes Abschlußteil (56) umfaßt.
9. Verpackung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten freien Ränder der Abschlußteile des den flachen Kanal bildenden Kartonzuschnitts mit Mitteln (57, 57) zur gegenseitigen Verbindung versehen sind.
10. Verpackung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der flache Kanal zur Aufnahme der in Beuteln (58) untergebrachten Kleinteile (59, 60) dient.
11. Verpackung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (51) des Abdeckteils (50) längs einer parallel zu den die Seitenteile (54, 54) tragenden Rändern (53, 53) verlaufenden Mittellinie (52) zur Anpassung an die Orientierung der Schrägflächenteile (33, 33) leicht abgewinkelt ist.
12. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens zwei flache, im Grundriß rechteckige und gleich große Schübe (10, 20) umfaßt, die in gleicher Anordnung unmittelbar übereinander in gleicher Schieberichtung in dem quaderförmigen Umkarton (40) vorgesehen sind und von denen mindestens einer gemäß den Ansprüchen 1 bis 11 ausgestaltet ist.
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| DE20004540U DE20004540U1 (de) | 2000-03-10 | 2000-03-10 | Verpackung von Bändern für Türen, Fenster o.dgl. |
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| DE20004540U DE20004540U1 (de) | 2000-03-10 | 2000-03-10 | Verpackung von Bändern für Türen, Fenster o.dgl. |
Publications (1)
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| DE20004540U1 true DE20004540U1 (de) | 2001-08-02 |
Family
ID=7938629
Family Applications (1)
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| DE20004540U Expired - Lifetime DE20004540U1 (de) | 2000-03-10 | 2000-03-10 | Verpackung von Bändern für Türen, Fenster o.dgl. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE20004540U1 (de) |
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