DE2000441B2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Schießvorrichtung dieser Art (US-PS 20 08 150) besteht
der Geber aus einer gewöhnlichen Glühlampe. Eine solche Glühlampe strahlt bekanntlich in einem breiten
Wellenlängenspektrum inkohärentes Licht ab. Der Glühlampe ist ein Empfänger zugeordnet bei dem es
sich um ein lichtempfindliches Element handeln soll. Zwischen Geber und Empfänger ist der Schlüssel
eingebracht Durch den Schlüssel werden nun mechanische Verriegelungselemente mit Durchgängen so
angeordnet, daß sämtliche Durchgänge miteinander
fluchten und damit den direkten, geradlinigen Strahlengang von der Glühlampe zum lichtempfindlichen
Element freigeben. Die Kombinationsmöglichkeiten sind in einem solchen Fall notwendigerweise stark
beschränkt
i» Bekannt ist es auch (US-PS 31 10540) mittels eines
eingeschobenen Schlüssels einen elektrischen Stromkreis einzuschalten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung der eingangs genannten
y> Art so weiter auszubilden, daß sie eine praktisch
unbegrenzte Anzahl von Sperrkombinationen ergibt Diese Aufgabe wird durch im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst Zweckmäßige Ausgestaltungen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
«ο Eine sehr große Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten ergibt sich allein schon dadurch, daß ein Geber
für kohärentes Licht, also Laserstrahlung verwendet wird. Eine Grundeigenschaft der Laserstrahlung ist ihre
Kohärenz und die mit dieser einhergehenden Monokro-
t1"' mie: Laserstrahlung hat also nur eine einzige, wohldefinierte Wellenlänge. Nun sind aber die meisten optischen
Eigenschaften wellenlängenabhängig. Die Steuerung der Lichtstrahlung durch den Schlüssel bzw. des
Strahlungslaufes in den Durchgängen des Schlüssels
eröffnet deshalb wegen der Verwendung des monokromatischen Laserlichtes eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten auch für eine relativ beschränkte Anzahl
konstruktiver Unterschiede an Schloß und Schlüssel. Falls also der Schlüssel nicht auf die Wellenlänge des
Vi vom Geber abgestrahlten Lichtes abgestimmt ist, kann
er auch bei im übrigen zutreffender mechanischer Konstruktion die Schlüsselfunktion nicht ausüben.
Darüber hinaus werden aber auch noch mehrere derartige monochromatische Lichtstrahlungskompo
nenten miteinander kombiniert. Das ist bei Verwendung
von Laserstrahlung ohne weiteres möglich, weil aufgrund der wohldefinierten Wellenlänge der einzelnen Komponenten ohne Schwierigkeiten im Bereich
sichtbarer elektromagnetischer Strahlung eine ausrei-
*>Γ>
chende Anzahl deutlich voneinander abgehobener Lichtstrahlungskomponenten zur Verfügung steht. Wegen der oben erörterten Wellenlängenabhängigkeit der
meisten optischen Eigenschaften lassen sich so bei
Verwendung mehrerer monochromatischer Lichtstrahlungskomponenten die Kombinationsmöglichkeiten
noch zusätzlich stark vermehren.
Dazu kommt noch als zweckmäßige Ausgestaltung die Möglichkeit, die einzelnen, voneinander unterscheidbaren
Lichtstrahlungskomponenten unterschiedlicher Farbe zusätzlich auch noch unterschiedlich zu
polarisieren. Dabei werden Helligkeitsabstufungen erzielt, die weitere Kombinationsmöglichkeiten eröffnen.
Die Verwendung geeigneter optischer Elemente und insbesondere auch die Verwendung von Farbfiltern
gestattet es, auf einfache Weise die unterschiedlichen Lichtstrahlungskomponenten durch unterschiedliche
Durchgänge des Schlüssels jeweils zum zugehörigen optoelektrischen Wandler zu leiten.
Bei diesem kann es sich zweckmäßig um eine Fotozelle handeln, deren Ausgangssignal verstärkt und
schließlich an einen Flip-Flop gegeben wird. Über diesen kann mit einer Logikschaltung das Verriegelungselement
des eigentlichen mechanischen Schlosses angesteuert werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. 1 schematisch und mit Blockschaltung ergänzt
einen in das zugehörige Schlüsselloch eingeschobenen Schlüssel,
Fig.2 einen quer zur Schlüssellängsachse und
senkrecht zur Darstellungsebene von F i g. 1 gelegten Schnitt,
Fig.3 die Blockschaltung einer Ausführungsform
einer Torschaltungseinheit und
F i g. 4 eine Anzahl geeigneter Torschaltungen.
F i g. 1 zeigt einen Schlüssel N an dessen Griff eine Rundskala /5 mit Zahlenteilung und einem Ablesezeiger
IM angeordnet ist Eine ebensolche Rundskala kann auch auf der Rückseite des Griffs vorgesehen sein. Statt
der runden Skala oder zusätzlich zu dieser kann man einen oder mehrere Drehringe mit Zahlenteilung
vorsehen, die ein präzises Einstellen mehrstelliger Kodezahlen ermöglichen, wie das bei Chiffre- und
Kombinationsschlössern üblich ist
Zur Vereinfachung der folgenden Beschreibung wird hier davon ausgegangen, daß nur die aargestellte
Rundskala /5 vorhanden ist, die über einen Kupplungsarm RM betätigungsmäßig mit der Einstellvorrichtung
des Schlüssels N verbunden ist, auf die weiter unten noch näher eingegangen werden soll. Es sei ferner
angenommen, daß die gezeigte Einstellung der Rundskala IS so gewählt ist, daß die Ziffer 3 vor dem
Ablesezeiger IM steht Dies soll die richtige Kodeeinstellung
für den betreffenden Schlüssel sein.
Wird der Schlüssel N in das Schlüsselloch eingeführt, so betätigt das Schlüsselende einen am Boden des
Schlüssellochs angeordneten Kontakt K, der zum Einschalten eines Gebers LS für einen Laserstrahl dient,
der durch eine öffnung 10 in eine Schlüsselbohrung ti
fällt. Die Schlüsselbohrung 11 kann mit transparentem
Material, wie Kristallglas oder mit einem sonstigen Material ähnlicher optischer Eigenschaften gefüllt sein.
Es sei angenommen, daß der vom Geber LS abgegebene ω Laserstrahl polarisiert ist und aus fünf Lichtstrahlungskomponenten
besteht, nämlich der Blau-Lichtstrahlungskomponente B, der Grün-Lichtstrahlungskomponente
G1 der Gelb-Lichtstrahlungskomponente Y1 der
Rot-Lichtstrahlungskomponente R und einer Ultraviolett-Lichtstrahlungskomponente
U.
Die Blau-Lichtstrahiupqskomponente B trifft in der
Schlüsselbohrung 11 auf ein erstes Prisma 12 und wird von diesem durch einen Quer-Durchgang 100 geworfen.
Ebenso wird sie an einem zweiten Prisma Ϊ3 reflektiert
und von diesem in Gegenrichtung durch einen Quer-Durchgang 101 geschickt, der sich ausgehend von
der Schlüsselbohrung 11 in Gegenrichtung zum Quer-Durchgang 100 erstreckt Auf gleiche Weise wird
die Grün-Lichtstrahlungskomponente C durch Quer-Durchgänge 102, 103 geschickt, die Gelb-Lichtstrahlungskomponente
Y durch Quer-Durchgänge 104, 105, die Rot-Lichtsixahlungskomponente R durch Quer-Durchgänge
106, 107 und die Ultraviolett-Lichtstrahlungskomponente Udurch Quer-Durchgänge 108,109.
In jedem der Quer-Durchgänge 100 bis 109 ist ein Farbfilter Fl bis FS vorgesehen. Die Filter sind in der
Figur nur für die obere Reihe von Quer-Durchgängen mit Bezugszeichen versehen, um die Figur nicht
unübersichtlich zu machen. Die Filter lassen jeweils nur die für den betreffenden Quer-Durchgang zulässige
Lichtstrahlungskomponente hindurchtreten. Weiter gehört zu dea Quer-Durchgängen ein Satz in der Figur
ähnlich wie Farbfilter bezeichneter- t'olarisationsfilter
PX bis PS. Von diesen sind die Polarisationsfilter in den
Quer-Durchgängen 103 und 106 mit Hilfe des Kupplungsanns RM bei Betätigung der Rundskala IS
einstellbar, wobei sich ihr Durchlässigkeitsgrad verändert
Fig.2 zeigt daß vier Gruppen CHX bis CH4 von
Quer-Durchgängen angeordnet sind. Die Quer-Durchgänge 100, 102, 104, 106 und 108 sind in der Gruppe
CHi zusammengefaßt Die Quer-Durchgänge 101,103,
105, 107 und 109 sind hingegen in der Gruppe CH3 zusammengefaßt Man erkennt weiter in Fig.2
innerhalb der Schlüsselbohrung 11 die Ausbildung der Prismen 12,13 in Form von spiralförmig angeordneten
Reflexionskanten.
Wie aus der Darstellung von F i g. 1 hervorgeht fluchten die Quer-Durchgänge 100 bis 109 bei
eingestecktem Schlüssel N mit in der Wandung des Schlüssellochs seitlich anschließenden Kanäle,:, die
Zielpunkte 200 bis 209 für die Lichtstrahlungskomponenten
darstellen. Die Kanäle sind mit Polarisation farbnltern versehen, von denen jedoch der Einfachheit
halber nur die Polarisationsfarbfilter PFX und PF5
gezeigt sind.
Vom Schlüssel N aus gesehen sind dem Zielpunkt 201 hintereinander ein Polarisationsfarbfilter PFX, eine
Fotozelle PHX, ein Verstärker NVX, ein Flip-Flop FFX
und ein Eingang UX einer Tcrschaltungseinheit GK
(F i g. 3) zugeordnet Ebenso gehören zum Zielpunkt 209 die Teile PFS, PHS, NVS, FFS und US. Die Eingänge
sind in F i g. 1 unipolar dargestellt sind jedoch, wie sich aus dem folgenden und F i g. 3 noch näher ergeben wirrt,
bipolar ausgebildet Die Torschaltungseinheit GK dient zu·1 Bv tt.tigung eines Verriegelungstores GL, durch das
wiederum der elektromagnetische Betätiger eines in den Figuren nicht dargestellten Magnetschlosses
betätigt wird.
Bei einer derartigen Ausbildung steht eine sehr große Anzahl von Sperrkombinationen zur Verfügung:
Erstens ergibt sich diese durch die unterschiedlichen Farben der Lichtstrahlungskomponenten. In der Erläuterung
wurde nur auf fünf Farben Bezug genommen. Wegen den Eigenheiten des verwendeten Lichtes
können aber auch mehr Farben nebeneinander und deutlich voneinander abgehoben Verwendung finden.
Zweitens kann jede der Lichtstrahlungskomponenten unterschiedlicher Farbe polarisiert sein, wofür es
ebenfalls wieder verschiedene Möglichkeiten gibt.
Unten sind nur drei unterschiedliche Polarisationsmöglichkeiten pro Farbe ins Auge gefaßt, doch kann
natürlich auch mit einer größeren Anzahl von Zwischenstufen der Polarisation gearbeitet werden.
Drittens lassen sich mit Hilfe der Polarisationsfiltersätze PFl bis PF5 unterschiedliche Helligkeitsabstufungen
als Merkmale verwenden. Im folgenden wird nur auf den Fall eingegangen, daß vier derartige Helligkeitsabstufungen verwendet und Ober die Fotozellen PH1
bis PH 5 ausgewertet werden.
Viertens ist es möglich, eine, statt dessen aber auch
mehrere Gruppen CHi bis CH4 von Quer-Durchgängen
zu verwenden. Im gezeigten Beispiel sind vier derartige Gruppen vorgesehen. Die Anzahl kann jedoch
beträchtlich über vier erhöht werden. Überdies wird im gezeigten Ausführungsbeispiel zunächst nur eine einzige
solche Gruppe, nämlich die Gruppe CH3 für die Kodierung verwendet.
Nach allem ist eine große Zahl unterschiedlichster Kombinationsvarianten möglich, von denen im folgenden
nur ein kleiner Teil beispielsweise erläutert wird.
Fig.4 zeigt in der linken Spalte vier Arten von
UND-Schaltungen O, P, Q, S, in der mittleren Spalte vier ODER-Schaltungen und in der rechten Spalte eine
Aufstellung der Eingabe- und Ausgabebetätigungen für diese Torschaltungen mit Eingängen a, b und Ausgängen
z. Selbstverständlich kann die Torschaltungseinheit GK auch andere Torschaltungen komplizierterer
Bauart mit mehr Eingängen und Ausgängen verwenden. In der rechten Spalte ist mit L jeweils ein niedriger
Spannungspegel, mit H ein hoher Spannungspegel bezeichnet. Die unterschiedlichsten Kombinationsmöglichkeiten
sind ablesbar.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für den Aufbau
der Torschaltungseinheit GK gezeigt, wobei jedoch nur UND-Schaltungen O, P, Q und S mit den Funktionen
nach Fig.4 vorhanden sind. Die Eingänge OX bis O5
stellen bipolare Anschlüsse für niedrige Spannungswerte L oder hohe Spannungswerte A/dar. Im Ruhezustand
wird für jede der Torschaltungen die umgekehrte Bedingung angenommen, also Hund L Beim gezeigten
Ausführungsbeispiel ist vorausgesetzt, daß das Verriegelungstor GL im Falle der Erfüllung des Spannungswertes L an seinem Eingang das Magnetschloß öffnet.
Das Zustandekommen dieses Signals kann der Schaltung direkt entnommen werden. Das Einstecken des
richtigen Schlüssels in das zum Schloß gehörige Schlüsselloch führt zum öffnen der Tür.
Die vier UND-Schaltungen S, Q, O und P sind mit
acht Eingängen (L, H) der Eingänge i/1 bis U5
verbunden. Nur der Eingang L von t/3 und der Eingang H von U 5 sind nicht mit den Torschaltungen verbunden.
Die vier UND-Schaltungen der ersten Serie sind mit zwei UND-Schaltungen Q, P einer zweiten Serie
verbunden, die ihrerseits mit einer einzigen UND-Schaltung Peiner dritten Serie verbunden sind. Diese arbeitet
unmittelbar auf das Verriegelungstor GL Alle Einzelheiten bezüglich der Verbindungen und der Signale sind
der Figur zu entnehmen.
Bei der folgenden Beschreibung der Wirkungsweise wird davon ausgegangen, daß der richtige Schlüssel Nm
das Schlüsselloch eingeführt wurde. Ist dieser Schlüssel ganz in das Schlüsselloch eingesteckt, so ist der Geber
LS eingeschaltet und der Laserstrahl fällt in die Sch'iüsseibohrung 11. Es sei davon ausgegangen, daß als
Eingangspolarisation der Lichtstrahlungskomponenten für die Blau-Lichtstrahlungskomponente Bein Polarisationswinkel
von 90°, für die Grün-Lichtstrahlungskomponente Gein solcher von 180°, für die Gelb-Lichtstrahlungskomponente
Y ein solcher von 180°, für die Rot-Lichtstrahlungskomponente ein solcher von 90°
und für die Ultraviolett-Lichtstrahlungskomponente U ein Winkel von 45° vorgesehen ist. Es sei weiter
angenommen, daß bei Einstellung der Rundskala /5 auf den richtigen Wert 3 die für die unterschiedlichen
Helligkeitsabstufungen maßgeblichen Polarisationsfilter Pi bis P5 für die Farben Blau, Grün, Gelb, Rot und
ίο Ultraviolett auf die Werte 45°, 60°, 30°, 30° bzw. 45°
eingestellt sind. Die Lichtstrahlungskomponenten der einzelnen Farben werden dann jeweils den Zielpunkten
201, 203, 205, 207 und 209 in Abstufungen von 50%, 30%, 60%, 30% und 100% zugeführt und zu den
Fotozellen PHX bis PH 5 durchgelassen. Die von den
Fotozellen abgreifbaren Spannungen werden über die zugehörigen Verstärker NVi bis NV5 verstärkt. Jeder
dieser Verstärker hat einen unteren und einen oberen Schwellwert, von denen der erste überschritten werden
.'ο muß, der zweite jedoch nicht überschritten werden darf.
Es sei angenommen, daß die Spannung -6VoIt einer Farbintensität von 50% entspricht und den unteren
Schwellwert darstellt. Der untere Schwellwert von — 6 Volt wird für den Verstärker NVX erreicht, jedoch
2ί nicht wesentlich überschritten. Bei den für die anderen
LichtstrahlungEkomponenten angenommenen Abstufungen sind die entsprechenden Werte für die übrigen
Verstärker NV2 bis NVS im einzelnen dann —3,6 Volt
(30%), - 7,2 Volt (60%), - 3,6 Volt (30%) und - 12 Volt
in (100%). Die Flip-Flops FFl bis FF5 werden rückgestellt
und es erscheint gemäß der Darstellung von F i g. 3 der niedrige Spannungswert L bzw. der hohe Spannungswert
H. Zieht man die Aufstellung der Fig.4 heran, so ist klar, daß damit die an den Eingängen und
)> Ausgängen der einzelnen Torschaltungen wiedergegebenen
Bedingungen erhalten werden. Es wird also für das Verriegelungstor GL die richtige Eingangsbedingung
(niedriger Spannungswert L) herbeigeführt und damit das Magnetschloß geöffnet
Falls andererseits ein falscher Schlüssel N in das Schloß eingeführt wurde, der in allem dem richtigen
Schlüssel entspricht, nur nicht in der 45°-Polarisation der Ultraviolett-Lichtstrahlungskomponente U, so wird
dem Verstärker NV5 für den Zielpunkt 209 ein falscher
Spannungswert zugeführt, so daß eine Betätigung des Flip-Flop FF5 nicht möglich ist. Am Eingang t/5 wird
dann statt der richtigen Bedingung L, H (F i g. 3) die Bedingung H, L erhalten. Die Torschaltung Pwird somit
mit der Eingabebedingung L H betätigt und liefert daraufhin einen Ausgang H (statt bisher L). Die
Eingabebedingung für die Torschaltung P der zweiten Serie ist dann unrichtigerweise L1 H statt L, L, so daß
auch hier der richtige Ausgang L nunmehr in //verkehrt
wird. Dadurch ändern sich schließlich auch die Eingabebedingungen der Torschaltung P der dritten
Serie von L, L in L, H: Dem Verriegelungstor GL wird
statt des das Schloß freigebenden niedrigen Spannungswertes L nunmehr ein Signal hohen Spannungswertes H
zugeführt Der Schlüssel sperrt nicht
Der mechanische Aufbau kann auf vielfache Weise abgeändert werden. Grundsätzlich ist der Schlüssel N
mit der Schlüsselbohrung 11 und dei: Quer-Durchgängen
100 bis 109 sowie den prismatischen reflektierenden Kantenflächen entlang einer schneckenförmigen Randes
kurve, der jedoch im übrigen nicht undurchlässig ist,
relativ einfach aufgebaut Die Schlüsselbohrung 11 und die Quer-Durchgänge 100 bis 109 müssen nicht
notwendigerweise tatsächlich Hohlräume sein. Man
kann sie auch mit transparentem Material füllen bzw. aus Kristallglas in einem sonst aus opakem Material
bestehendem Schlüssel ausbilden. Es lassen sich dann leicht die Prismen 12, 13 durch reflektierende
Kantenflächen ausbilden. Anstelle der Bohrungen und Durchgänge können auch Linsen, Spiegel, Prismen und
andere, optische Bauelemente verwendet werden, da sich dei vom Geber LS abgegebene Laserstrahl
aufgrund seiner Kohärenz und Monochromie besonders leicht auffächern, brechen, ablenken und reflektieren
sowie filtern läßt. Der Laserstrahl läßt sich besonders einfach und genau in scharf abgegrenzten Lichtflecken
zusammenführen. Es ist deshalb möglich, die oben erläuterte Abgrenzung auch in einem zur Gänze
transparenten Schlüssel ohne irgendwelche Bohrungen und Durchgänge beispielsweise dadurch zu erreichen,
daß der Schlüssel aus Werkstoffen unterschiedlicher optischer Eigenschaften hergestellt wird. Bei diesen
unterschiedlichen optischen Eigenschaften kann es sich beispielsweise um einen unterschiedlichen Schwächungsindex, ein unterschiedliches Polarisationsvermögen, eine unterschiedliche Farbduchlässigkeit usw.
handeln.
Claims (7)
1. Fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung, wobei Lichtstrahlung von einem Geber durch dem
Schlüsselgeheimnis entsprechende Durchgänge eines Schlüssels zu einem Empfänger geleitet sind,
der bei Vorliegen des zum Schloß gehörigen richtigen Schlüssels beispielsweise elektromagnetisch die mechanische Verriegelung des Schlosses
freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (LS) ein Geber für kohärentes Licht
(Laserstrahlung) mit einer Anzahl monochromatischer Lichtstrahlungs-Komponenten (B, G, Y, R, U)
von unterschiedlicher Wellenlänge ist, daß der Empfänger eine Mehrzahl je für sich auf die
Lichtstrahlung ansprechender Zielpunkte (200—209) aufweist, daß jedem Zielpunkt ein bei
Lichtstrahlungseinfall ein Steuersignal an den elektromagnetischen Betätiger (GK, GL) gebender
optoelektrischer Wandler (PH) zugeordnet ist, daß der zwischen dem Geber und dem Empfänger
einschiebbare Schlüssel (N) zur selektiven Betätigung und/oder zur Steuerung der Lichtstrahlung zu
den einzelnen Wandlern zahlreiche verschiedene Durchgänge (100—109) zu den dem Schloßgeheimnis entsprechenden Zielpunkten des Empfängers
aufweist, die wellenlängenabhängige Lichtleitelemente zwischen Geber (LS) und den verschiedenen
Zielpunkten (200 - 209) enthalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß uie Lichtstrahlungskomponenten (B,
G, Y, R, ^unterschiedlich pola' :,siert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchg; ge des Schlüssels
(N) Materialbereiche, wie Prismen (12, 13) mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften in den im
Schlüssel als Strahlungsbahnen dienenden Durchgängen (11,100 -109) und/oder Farbfilter (F 1 - FS)
für die verschiedenen Lichtstrahlungskomponenten und/oder Polarisationsfilter (Pi-PS) aufweisen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel (N) in
bekannter Weise beim Einschieben desselben zwischen Geber und Empfänger eine Anordnung (K)
zum Anschalten der Strahlungsquelle kohärenten Lichtes betätigt
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlüssel (N)in
bekannter Weise eine von Hand verstellbare Anordnung (IS, RM) zum Wählen vorbestimmter
Lichtstrahlungsbahnen bzw. zur Beeinflussung der von den Durchgängen des Schlüssels f/V,) durchgelassenen Strahlungsintensitäten aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die optoelektrischen
Wandler Fotozellen (PHX-PHS), daß jeder Fotozelle ein Verstärker (NVX-NVS) nachgeschaltet
ist, und daß an den Ausgang der Verstärker (NV 1 - NVS) jeweils ein bei Abgabe einer vorbestimmten Spannung von seiner Fotozelle betätigter
Flip-Flop (FFX - FFS) angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flip-Flops (FFX-FFS) eine
Torschaltungseinheit (GK) steuern, die aus einer Anzahl von hintereinandergeschalteten Parallelschaltungen von UND-Schaltungen und/oder
ODER-Schaltungen (O1 P, Q, S) aufgebaut ist und
eine Reihe von Eingängen (L, Hund UX-US) hat,
derart, daß bei Vorliegen eines vorbestimmten Eingangssignalmusters von der Torschaltungseinheit ein Steuersignal zur Betätigung des mechanisehen Schlosses an dessen Verriegelungstor (GL)
gelegt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Family
ID=20256123
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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