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DE2000441B2 - - Google Patents

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Publication number
DE2000441B2
DE2000441B2 DE2000441A DE2000441A DE2000441B2 DE 2000441 B2 DE2000441 B2 DE 2000441B2 DE 2000441 A DE2000441 A DE 2000441A DE 2000441 A DE2000441 A DE 2000441A DE 2000441 B2 DE2000441 B2 DE 2000441B2
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DE
Germany
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key
light radiation
transmitter
light
passages
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DE2000441A
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DE2000441C3 (de
DE2000441A1 (de
Inventor
Sten-Lennart Haegersten Bostroem (Schweden)
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Dasy Inter Sa Genf (schweiz)
Original Assignee
Dasy Inter Sa Genf (schweiz)
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Publication date
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Publication of DE2000441B2 publication Critical patent/DE2000441B2/de
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02FOPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
    • G02F3/00Optical logic elements; Optical bistable devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B49/00Electric permutation locks; Circuits therefor ; Mechanical aspects of electronic locks; Mechanical keys therefor
    • E05B49/002Keys with mechanical characteristics, e.g. notches, perforations, opaque marks
    • E05B49/006Keys with mechanical characteristics, e.g. notches, perforations, opaque marks actuating opto-electronic devices
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S70/00Locks
    • Y10S70/51Light sensitive control means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T70/00Locks
    • Y10T70/70Operating mechanism
    • Y10T70/7051Using a powered device [e.g., motor]
    • Y10T70/7062Electrical type [e.g., solenoid]

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten fotoelektrisch betätigbaren
Schießvorrichtung dieser Art (US-PS 20 08 150) besteht der Geber aus einer gewöhnlichen Glühlampe. Eine solche Glühlampe strahlt bekanntlich in einem breiten Wellenlängenspektrum inkohärentes Licht ab. Der Glühlampe ist ein Empfänger zugeordnet bei dem es sich um ein lichtempfindliches Element handeln soll. Zwischen Geber und Empfänger ist der Schlüssel eingebracht Durch den Schlüssel werden nun mechanische Verriegelungselemente mit Durchgängen so angeordnet, daß sämtliche Durchgänge miteinander fluchten und damit den direkten, geradlinigen Strahlengang von der Glühlampe zum lichtempfindlichen Element freigeben. Die Kombinationsmöglichkeiten sind in einem solchen Fall notwendigerweise stark beschränkt
i» Bekannt ist es auch (US-PS 31 10540) mittels eines eingeschobenen Schlüssels einen elektrischen Stromkreis einzuschalten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung der eingangs genannten
y> Art so weiter auszubilden, daß sie eine praktisch unbegrenzte Anzahl von Sperrkombinationen ergibt Diese Aufgabe wird durch im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst Zweckmäßige Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
«ο Eine sehr große Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten ergibt sich allein schon dadurch, daß ein Geber für kohärentes Licht, also Laserstrahlung verwendet wird. Eine Grundeigenschaft der Laserstrahlung ist ihre Kohärenz und die mit dieser einhergehenden Monokro-
t1"' mie: Laserstrahlung hat also nur eine einzige, wohldefinierte Wellenlänge. Nun sind aber die meisten optischen Eigenschaften wellenlängenabhängig. Die Steuerung der Lichtstrahlung durch den Schlüssel bzw. des Strahlungslaufes in den Durchgängen des Schlüssels eröffnet deshalb wegen der Verwendung des monokromatischen Laserlichtes eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten auch für eine relativ beschränkte Anzahl konstruktiver Unterschiede an Schloß und Schlüssel. Falls also der Schlüssel nicht auf die Wellenlänge des
Vi vom Geber abgestrahlten Lichtes abgestimmt ist, kann er auch bei im übrigen zutreffender mechanischer Konstruktion die Schlüsselfunktion nicht ausüben.
Darüber hinaus werden aber auch noch mehrere derartige monochromatische Lichtstrahlungskompo nenten miteinander kombiniert. Das ist bei Verwendung von Laserstrahlung ohne weiteres möglich, weil aufgrund der wohldefinierten Wellenlänge der einzelnen Komponenten ohne Schwierigkeiten im Bereich sichtbarer elektromagnetischer Strahlung eine ausrei-
*>Γ> chende Anzahl deutlich voneinander abgehobener Lichtstrahlungskomponenten zur Verfügung steht. Wegen der oben erörterten Wellenlängenabhängigkeit der meisten optischen Eigenschaften lassen sich so bei
Verwendung mehrerer monochromatischer Lichtstrahlungskomponenten die Kombinationsmöglichkeiten noch zusätzlich stark vermehren.
Dazu kommt noch als zweckmäßige Ausgestaltung die Möglichkeit, die einzelnen, voneinander unterscheidbaren Lichtstrahlungskomponenten unterschiedlicher Farbe zusätzlich auch noch unterschiedlich zu polarisieren. Dabei werden Helligkeitsabstufungen erzielt, die weitere Kombinationsmöglichkeiten eröffnen. Die Verwendung geeigneter optischer Elemente und insbesondere auch die Verwendung von Farbfiltern gestattet es, auf einfache Weise die unterschiedlichen Lichtstrahlungskomponenten durch unterschiedliche Durchgänge des Schlüssels jeweils zum zugehörigen optoelektrischen Wandler zu leiten.
Bei diesem kann es sich zweckmäßig um eine Fotozelle handeln, deren Ausgangssignal verstärkt und schließlich an einen Flip-Flop gegeben wird. Über diesen kann mit einer Logikschaltung das Verriegelungselement des eigentlichen mechanischen Schlosses angesteuert werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. 1 schematisch und mit Blockschaltung ergänzt einen in das zugehörige Schlüsselloch eingeschobenen Schlüssel,
Fig.2 einen quer zur Schlüssellängsachse und senkrecht zur Darstellungsebene von F i g. 1 gelegten Schnitt,
Fig.3 die Blockschaltung einer Ausführungsform einer Torschaltungseinheit und
F i g. 4 eine Anzahl geeigneter Torschaltungen.
F i g. 1 zeigt einen Schlüssel N an dessen Griff eine Rundskala /5 mit Zahlenteilung und einem Ablesezeiger IM angeordnet ist Eine ebensolche Rundskala kann auch auf der Rückseite des Griffs vorgesehen sein. Statt der runden Skala oder zusätzlich zu dieser kann man einen oder mehrere Drehringe mit Zahlenteilung vorsehen, die ein präzises Einstellen mehrstelliger Kodezahlen ermöglichen, wie das bei Chiffre- und Kombinationsschlössern üblich ist
Zur Vereinfachung der folgenden Beschreibung wird hier davon ausgegangen, daß nur die aargestellte Rundskala /5 vorhanden ist, die über einen Kupplungsarm RM betätigungsmäßig mit der Einstellvorrichtung des Schlüssels N verbunden ist, auf die weiter unten noch näher eingegangen werden soll. Es sei ferner angenommen, daß die gezeigte Einstellung der Rundskala IS so gewählt ist, daß die Ziffer 3 vor dem Ablesezeiger IM steht Dies soll die richtige Kodeeinstellung für den betreffenden Schlüssel sein.
Wird der Schlüssel N in das Schlüsselloch eingeführt, so betätigt das Schlüsselende einen am Boden des Schlüssellochs angeordneten Kontakt K, der zum Einschalten eines Gebers LS für einen Laserstrahl dient, der durch eine öffnung 10 in eine Schlüsselbohrung ti fällt. Die Schlüsselbohrung 11 kann mit transparentem Material, wie Kristallglas oder mit einem sonstigen Material ähnlicher optischer Eigenschaften gefüllt sein. Es sei angenommen, daß der vom Geber LS abgegebene ω Laserstrahl polarisiert ist und aus fünf Lichtstrahlungskomponenten besteht, nämlich der Blau-Lichtstrahlungskomponente B, der Grün-Lichtstrahlungskomponente G1 der Gelb-Lichtstrahlungskomponente Y1 der Rot-Lichtstrahlungskomponente R und einer Ultraviolett-Lichtstrahlungskomponente U.
Die Blau-Lichtstrahiupqskomponente B trifft in der Schlüsselbohrung 11 auf ein erstes Prisma 12 und wird von diesem durch einen Quer-Durchgang 100 geworfen. Ebenso wird sie an einem zweiten Prisma Ϊ3 reflektiert und von diesem in Gegenrichtung durch einen Quer-Durchgang 101 geschickt, der sich ausgehend von der Schlüsselbohrung 11 in Gegenrichtung zum Quer-Durchgang 100 erstreckt Auf gleiche Weise wird die Grün-Lichtstrahlungskomponente C durch Quer-Durchgänge 102, 103 geschickt, die Gelb-Lichtstrahlungskomponente Y durch Quer-Durchgänge 104, 105, die Rot-Lichtsixahlungskomponente R durch Quer-Durchgänge 106, 107 und die Ultraviolett-Lichtstrahlungskomponente Udurch Quer-Durchgänge 108,109.
In jedem der Quer-Durchgänge 100 bis 109 ist ein Farbfilter Fl bis FS vorgesehen. Die Filter sind in der Figur nur für die obere Reihe von Quer-Durchgängen mit Bezugszeichen versehen, um die Figur nicht unübersichtlich zu machen. Die Filter lassen jeweils nur die für den betreffenden Quer-Durchgang zulässige Lichtstrahlungskomponente hindurchtreten. Weiter gehört zu dea Quer-Durchgängen ein Satz in der Figur ähnlich wie Farbfilter bezeichneter- t'olarisationsfilter PX bis PS. Von diesen sind die Polarisationsfilter in den Quer-Durchgängen 103 und 106 mit Hilfe des Kupplungsanns RM bei Betätigung der Rundskala IS einstellbar, wobei sich ihr Durchlässigkeitsgrad verändert
Fig.2 zeigt daß vier Gruppen CHX bis CH4 von Quer-Durchgängen angeordnet sind. Die Quer-Durchgänge 100, 102, 104, 106 und 108 sind in der Gruppe CHi zusammengefaßt Die Quer-Durchgänge 101,103, 105, 107 und 109 sind hingegen in der Gruppe CH3 zusammengefaßt Man erkennt weiter in Fig.2 innerhalb der Schlüsselbohrung 11 die Ausbildung der Prismen 12,13 in Form von spiralförmig angeordneten Reflexionskanten.
Wie aus der Darstellung von F i g. 1 hervorgeht fluchten die Quer-Durchgänge 100 bis 109 bei eingestecktem Schlüssel N mit in der Wandung des Schlüssellochs seitlich anschließenden Kanäle,:, die Zielpunkte 200 bis 209 für die Lichtstrahlungskomponenten darstellen. Die Kanäle sind mit Polarisation farbnltern versehen, von denen jedoch der Einfachheit halber nur die Polarisationsfarbfilter PFX und PF5 gezeigt sind.
Vom Schlüssel N aus gesehen sind dem Zielpunkt 201 hintereinander ein Polarisationsfarbfilter PFX, eine Fotozelle PHX, ein Verstärker NVX, ein Flip-Flop FFX und ein Eingang UX einer Tcrschaltungseinheit GK (F i g. 3) zugeordnet Ebenso gehören zum Zielpunkt 209 die Teile PFS, PHS, NVS, FFS und US. Die Eingänge sind in F i g. 1 unipolar dargestellt sind jedoch, wie sich aus dem folgenden und F i g. 3 noch näher ergeben wirrt, bipolar ausgebildet Die Torschaltungseinheit GK dient zu·1 Bv tt.tigung eines Verriegelungstores GL, durch das wiederum der elektromagnetische Betätiger eines in den Figuren nicht dargestellten Magnetschlosses betätigt wird.
Bei einer derartigen Ausbildung steht eine sehr große Anzahl von Sperrkombinationen zur Verfügung:
Erstens ergibt sich diese durch die unterschiedlichen Farben der Lichtstrahlungskomponenten. In der Erläuterung wurde nur auf fünf Farben Bezug genommen. Wegen den Eigenheiten des verwendeten Lichtes können aber auch mehr Farben nebeneinander und deutlich voneinander abgehoben Verwendung finden.
Zweitens kann jede der Lichtstrahlungskomponenten unterschiedlicher Farbe polarisiert sein, wofür es ebenfalls wieder verschiedene Möglichkeiten gibt.
Unten sind nur drei unterschiedliche Polarisationsmöglichkeiten pro Farbe ins Auge gefaßt, doch kann natürlich auch mit einer größeren Anzahl von Zwischenstufen der Polarisation gearbeitet werden.
Drittens lassen sich mit Hilfe der Polarisationsfiltersätze PFl bis PF5 unterschiedliche Helligkeitsabstufungen als Merkmale verwenden. Im folgenden wird nur auf den Fall eingegangen, daß vier derartige Helligkeitsabstufungen verwendet und Ober die Fotozellen PH1 bis PH 5 ausgewertet werden.
Viertens ist es möglich, eine, statt dessen aber auch mehrere Gruppen CHi bis CH4 von Quer-Durchgängen zu verwenden. Im gezeigten Beispiel sind vier derartige Gruppen vorgesehen. Die Anzahl kann jedoch beträchtlich über vier erhöht werden. Überdies wird im gezeigten Ausführungsbeispiel zunächst nur eine einzige solche Gruppe, nämlich die Gruppe CH3 für die Kodierung verwendet.
Nach allem ist eine große Zahl unterschiedlichster Kombinationsvarianten möglich, von denen im folgenden nur ein kleiner Teil beispielsweise erläutert wird.
Fig.4 zeigt in der linken Spalte vier Arten von UND-Schaltungen O, P, Q, S, in der mittleren Spalte vier ODER-Schaltungen und in der rechten Spalte eine Aufstellung der Eingabe- und Ausgabebetätigungen für diese Torschaltungen mit Eingängen a, b und Ausgängen z. Selbstverständlich kann die Torschaltungseinheit GK auch andere Torschaltungen komplizierterer Bauart mit mehr Eingängen und Ausgängen verwenden. In der rechten Spalte ist mit L jeweils ein niedriger Spannungspegel, mit H ein hoher Spannungspegel bezeichnet. Die unterschiedlichsten Kombinationsmöglichkeiten sind ablesbar.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für den Aufbau der Torschaltungseinheit GK gezeigt, wobei jedoch nur UND-Schaltungen O, P, Q und S mit den Funktionen nach Fig.4 vorhanden sind. Die Eingänge OX bis O5 stellen bipolare Anschlüsse für niedrige Spannungswerte L oder hohe Spannungswerte A/dar. Im Ruhezustand wird für jede der Torschaltungen die umgekehrte Bedingung angenommen, also Hund L Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist vorausgesetzt, daß das Verriegelungstor GL im Falle der Erfüllung des Spannungswertes L an seinem Eingang das Magnetschloß öffnet. Das Zustandekommen dieses Signals kann der Schaltung direkt entnommen werden. Das Einstecken des richtigen Schlüssels in das zum Schloß gehörige Schlüsselloch führt zum öffnen der Tür.
Die vier UND-Schaltungen S, Q, O und P sind mit acht Eingängen (L, H) der Eingänge i/1 bis U5 verbunden. Nur der Eingang L von t/3 und der Eingang H von U 5 sind nicht mit den Torschaltungen verbunden. Die vier UND-Schaltungen der ersten Serie sind mit zwei UND-Schaltungen Q, P einer zweiten Serie verbunden, die ihrerseits mit einer einzigen UND-Schaltung Peiner dritten Serie verbunden sind. Diese arbeitet unmittelbar auf das Verriegelungstor GL Alle Einzelheiten bezüglich der Verbindungen und der Signale sind der Figur zu entnehmen.
Bei der folgenden Beschreibung der Wirkungsweise wird davon ausgegangen, daß der richtige Schlüssel Nm das Schlüsselloch eingeführt wurde. Ist dieser Schlüssel ganz in das Schlüsselloch eingesteckt, so ist der Geber LS eingeschaltet und der Laserstrahl fällt in die Sch'iüsseibohrung 11. Es sei davon ausgegangen, daß als Eingangspolarisation der Lichtstrahlungskomponenten für die Blau-Lichtstrahlungskomponente Bein Polarisationswinkel von 90°, für die Grün-Lichtstrahlungskomponente Gein solcher von 180°, für die Gelb-Lichtstrahlungskomponente Y ein solcher von 180°, für die Rot-Lichtstrahlungskomponente ein solcher von 90° und für die Ultraviolett-Lichtstrahlungskomponente U ein Winkel von 45° vorgesehen ist. Es sei weiter angenommen, daß bei Einstellung der Rundskala /5 auf den richtigen Wert 3 die für die unterschiedlichen Helligkeitsabstufungen maßgeblichen Polarisationsfilter Pi bis P5 für die Farben Blau, Grün, Gelb, Rot und
ίο Ultraviolett auf die Werte 45°, 60°, 30°, 30° bzw. 45° eingestellt sind. Die Lichtstrahlungskomponenten der einzelnen Farben werden dann jeweils den Zielpunkten 201, 203, 205, 207 und 209 in Abstufungen von 50%, 30%, 60%, 30% und 100% zugeführt und zu den Fotozellen PHX bis PH 5 durchgelassen. Die von den Fotozellen abgreifbaren Spannungen werden über die zugehörigen Verstärker NVi bis NV5 verstärkt. Jeder dieser Verstärker hat einen unteren und einen oberen Schwellwert, von denen der erste überschritten werden
.'ο muß, der zweite jedoch nicht überschritten werden darf. Es sei angenommen, daß die Spannung -6VoIt einer Farbintensität von 50% entspricht und den unteren Schwellwert darstellt. Der untere Schwellwert von — 6 Volt wird für den Verstärker NVX erreicht, jedoch
2ί nicht wesentlich überschritten. Bei den für die anderen LichtstrahlungEkomponenten angenommenen Abstufungen sind die entsprechenden Werte für die übrigen Verstärker NV2 bis NVS im einzelnen dann —3,6 Volt (30%), - 7,2 Volt (60%), - 3,6 Volt (30%) und - 12 Volt
in (100%). Die Flip-Flops FFl bis FF5 werden rückgestellt und es erscheint gemäß der Darstellung von F i g. 3 der niedrige Spannungswert L bzw. der hohe Spannungswert H. Zieht man die Aufstellung der Fig.4 heran, so ist klar, daß damit die an den Eingängen und
)> Ausgängen der einzelnen Torschaltungen wiedergegebenen Bedingungen erhalten werden. Es wird also für das Verriegelungstor GL die richtige Eingangsbedingung (niedriger Spannungswert L) herbeigeführt und damit das Magnetschloß geöffnet
Falls andererseits ein falscher Schlüssel N in das Schloß eingeführt wurde, der in allem dem richtigen Schlüssel entspricht, nur nicht in der 45°-Polarisation der Ultraviolett-Lichtstrahlungskomponente U, so wird dem Verstärker NV5 für den Zielpunkt 209 ein falscher Spannungswert zugeführt, so daß eine Betätigung des Flip-Flop FF5 nicht möglich ist. Am Eingang t/5 wird dann statt der richtigen Bedingung L, H (F i g. 3) die Bedingung H, L erhalten. Die Torschaltung Pwird somit mit der Eingabebedingung L H betätigt und liefert daraufhin einen Ausgang H (statt bisher L). Die Eingabebedingung für die Torschaltung P der zweiten Serie ist dann unrichtigerweise L1 H statt L, L, so daß auch hier der richtige Ausgang L nunmehr in //verkehrt wird. Dadurch ändern sich schließlich auch die Eingabebedingungen der Torschaltung P der dritten Serie von L, L in L, H: Dem Verriegelungstor GL wird statt des das Schloß freigebenden niedrigen Spannungswertes L nunmehr ein Signal hohen Spannungswertes H zugeführt Der Schlüssel sperrt nicht
Der mechanische Aufbau kann auf vielfache Weise abgeändert werden. Grundsätzlich ist der Schlüssel N mit der Schlüsselbohrung 11 und dei: Quer-Durchgängen 100 bis 109 sowie den prismatischen reflektierenden Kantenflächen entlang einer schneckenförmigen Randes kurve, der jedoch im übrigen nicht undurchlässig ist, relativ einfach aufgebaut Die Schlüsselbohrung 11 und die Quer-Durchgänge 100 bis 109 müssen nicht notwendigerweise tatsächlich Hohlräume sein. Man
kann sie auch mit transparentem Material füllen bzw. aus Kristallglas in einem sonst aus opakem Material bestehendem Schlüssel ausbilden. Es lassen sich dann leicht die Prismen 12, 13 durch reflektierende Kantenflächen ausbilden. Anstelle der Bohrungen und Durchgänge können auch Linsen, Spiegel, Prismen und andere, optische Bauelemente verwendet werden, da sich dei vom Geber LS abgegebene Laserstrahl aufgrund seiner Kohärenz und Monochromie besonders leicht auffächern, brechen, ablenken und reflektieren sowie filtern läßt. Der Laserstrahl läßt sich besonders einfach und genau in scharf abgegrenzten Lichtflecken
zusammenführen. Es ist deshalb möglich, die oben erläuterte Abgrenzung auch in einem zur Gänze transparenten Schlüssel ohne irgendwelche Bohrungen und Durchgänge beispielsweise dadurch zu erreichen, daß der Schlüssel aus Werkstoffen unterschiedlicher optischer Eigenschaften hergestellt wird. Bei diesen unterschiedlichen optischen Eigenschaften kann es sich beispielsweise um einen unterschiedlichen Schwächungsindex, ein unterschiedliches Polarisationsvermögen, eine unterschiedliche Farbduchlässigkeit usw. handeln.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung, wobei Lichtstrahlung von einem Geber durch dem Schlüsselgeheimnis entsprechende Durchgänge eines Schlüssels zu einem Empfänger geleitet sind, der bei Vorliegen des zum Schloß gehörigen richtigen Schlüssels beispielsweise elektromagnetisch die mechanische Verriegelung des Schlosses freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (LS) ein Geber für kohärentes Licht (Laserstrahlung) mit einer Anzahl monochromatischer Lichtstrahlungs-Komponenten (B, G, Y, R, U) von unterschiedlicher Wellenlänge ist, daß der Empfänger eine Mehrzahl je für sich auf die Lichtstrahlung ansprechender Zielpunkte (200—209) aufweist, daß jedem Zielpunkt ein bei Lichtstrahlungseinfall ein Steuersignal an den elektromagnetischen Betätiger (GK, GL) gebender optoelektrischer Wandler (PH) zugeordnet ist, daß der zwischen dem Geber und dem Empfänger einschiebbare Schlüssel (N) zur selektiven Betätigung und/oder zur Steuerung der Lichtstrahlung zu den einzelnen Wandlern zahlreiche verschiedene Durchgänge (100—109) zu den dem Schloßgeheimnis entsprechenden Zielpunkten des Empfängers aufweist, die wellenlängenabhängige Lichtleitelemente zwischen Geber (LS) und den verschiedenen Zielpunkten (200 - 209) enthalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß uie Lichtstrahlungskomponenten (B, G, Y, R, ^unterschiedlich pola' :,siert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchg; ge des Schlüssels (N) Materialbereiche, wie Prismen (12, 13) mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften in den im Schlüssel als Strahlungsbahnen dienenden Durchgängen (11,100 -109) und/oder Farbfilter (F 1 - FS) für die verschiedenen Lichtstrahlungskomponenten und/oder Polarisationsfilter (Pi-PS) aufweisen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel (N) in bekannter Weise beim Einschieben desselben zwischen Geber und Empfänger eine Anordnung (K) zum Anschalten der Strahlungsquelle kohärenten Lichtes betätigt
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlüssel (N)in bekannter Weise eine von Hand verstellbare Anordnung (IS, RM) zum Wählen vorbestimmter Lichtstrahlungsbahnen bzw. zur Beeinflussung der von den Durchgängen des Schlüssels f/V,) durchgelassenen Strahlungsintensitäten aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die optoelektrischen Wandler Fotozellen (PHX-PHS), daß jeder Fotozelle ein Verstärker (NVX-NVS) nachgeschaltet ist, und daß an den Ausgang der Verstärker (NV 1 - NVS) jeweils ein bei Abgabe einer vorbestimmten Spannung von seiner Fotozelle betätigter Flip-Flop (FFX - FFS) angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flip-Flops (FFX-FFS) eine Torschaltungseinheit (GK) steuern, die aus einer Anzahl von hintereinandergeschalteten Parallelschaltungen von UND-Schaltungen und/oder ODER-Schaltungen (O1 P, Q, S) aufgebaut ist und eine Reihe von Eingängen (L, Hund UX-US) hat, derart, daß bei Vorliegen eines vorbestimmten Eingangssignalmusters von der Torschaltungseinheit ein Steuersignal zur Betätigung des mechanisehen Schlosses an dessen Verriegelungstor (GL) gelegt ist.
DE2000441A 1969-01-07 1970-01-07 Fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung Expired DE2000441C3 (de)

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DE4000643A1 (de) * 1989-10-20 1991-04-25 Fliether Karl Gmbh & Co Tuerschloss, insbesondere einsteckschloss
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