DE20000149U1 - Hundeschutzbekleidung - Google Patents
HundeschutzbekleidungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K13/00—Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
- A01K13/006—Protective coverings
Landscapes
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- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
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Zeitz 16317
Um Hunde vor Regen und Kälte zu schützen, werden Capes verwendet, also Decken, die den Rücken schützen und z. B. mit einem Riemen am Bauch zusammengebunden werden.
Solche Capes werden von Hunden zwar meist angenommen, sie schützen jedoch nur einen kleinen Bereich. So werden die Beine und bei kleinen Hunden auch der Bauch schnell naß und dreckig. Vor allem kleinere Hunde werden bei naßkalter Witterung daher häufig krank.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schutzbekleidung bereitzustellen, die ohne den Hund zu irritieren, alle nässe- und kälteempfindlichen Bereiche des Hundes bedeckt. ■
Dies wird erfindungsgemäß mit der im Anspruch 1 gekennzeichneten Hundeschutzbekleidung erreicht. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wiedergegeben. . : _ .
Nach der Erfindung ist die Hundeschutzbekleidung als einteiliger Anzug ausgebildet, der ähnlich einem Babystrampelanzug vier Beine aufweist und zum an- und ausziehen entlang dem Rücken mit einer verschließbaren Öffnung versehen ist, mit der der Anzug von der Halsöffnung her geöffnet werden kann.
Zudem weist der Anzug eine hintere Öffnung auf, durch die der Schwanz ragt und die den After- und Genitalbereich freiläßt, damit der Hund seine Notdurft verrichten kann.
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Die hintere Öffnung ist demgemäß bei einem Anzug für Rüden größer ausgebildet als bei einer Hündin.
Zum Anziehen wird die Öffnung am Rücken von der Halsöffnung her geöffnet. Dann werden der Schwanz durch die hintere Öffnung und die Beine des Hundes in die Anzugbeine gesteckt. Anschließend wird die Öffnung am Rücken bis zur Halsöffnung wieder geschlossen.
Wie es sich gezeigt hat, fühlt sich der Hund durch diese Anziehprozedur nicht gestört, vermutlich auch deshalb, weil sein Kopf dabei immer freibleibt. Auch sind beim Tragen der erfindungsgemäßen Schutzbekleidung keine Störgefühle zu beobachten, schon gar nicht, dass der Hund versucht, den Anzug abzuschütteln oder abzureißen.
Ebenfalls ist dies bei weichen Textilstoffen nicht der Fall. Demgemäß werden erfindungsgemäß vorzugsweise, weiche Vliesstoffe eingesetzt, insbesondere sogenanntes Thermovlies, welches nicht nur leicht, weich, nachgiebig, hoch wärmeisolierend und strapazierfähig ist, sondern zudem schnell trocknet. ,
Selbstverständlich kann der erfindungsgemäße Hundeanzug aber auch aus einem anderen Material bestehen, beispielsweise ganz oder teilweise aus einem anderen Textilmaterial, Kunststofffolie, Textilverbundstoffen oder Leder.
Mit dem erfindungsgemäßen Hundeanzug werden damit Rücken, Bauch und Brust bis zum Hals und die Beine des Hundes, d. h. alle kälteempfindlichen Bereiche vor Nässe und Kälte geschützt und damit einer Erkrankung, insbesondere kleinerer Hunde, vorgebeugt.
Der Verschluß, mit dem der Anzug vom Hals, also einschließlich des Kragens, entlang dem Rücken geöffnet wird, kann durch einen Klettverschluß, Knöpfe, Bänder oder dergleichen gebildet werden. Vorzugsweise besteht er jedoch aus einem Reißverschluß.
Damit der Anzug an der Halsöffnung, also auch der Kragen geöffnet werden kann, sind die beiden oberen Endstücke der einen bzw. anderen Schließkette des Reißverschlusses an der Halsöffnung befestigt.
Der erfindungsgemäße Hundeanzug kann aus wenigen Zuschnitten hergestellt werden. Vorzugsweise bestehen die Zuschnitte des Anzugs aus einem Bauch- und Brustzuschnitt, zwei gleichen Rückenzuschnitten und vier gleichen Beinzuschnitten sowie einem Kragenzuschnitt. Die Zuschnitte können zusammengenäht oder in anderer Weise verbunden ■ werden.
Nachstehend ist der erfindungsgemäße Hundeanzug anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Darin zeigen
Figur 1 eine Seitenansicht eines mit dem Anzug bekleideten Hundes; und
Figur 2 die Schnittmuster für den Anzug.
Gemäß Figur 1 bedeckt der Anzug 1 den Rücken-, Bauch- und Brustbereich des Hundes 2 bis zum Hals und mit den Anzugbeinen 4 die Beine des Hundes.
An der Halsöffnung 6 ist ein Kragen 7 vorgesehen. Die Beine 4 sind mit Bünden 5 versehen, die den Anzug 1 oberhalb der
Pfoten &zgr;. B. mit einem Gummizug elastisch abschließen. Eine hintere Öffnung 8 gibt den Schwanz, den After und den Genitalbereich des Hundes frei. Abgesehen von der hinteren Öffnung 8 sind damit alle Körperteile des Hundes 2 bis auf seine Pfoten und seinen Kopf vom Anzug 1 bedeckt.
Der Anzug 1 wird entlang dem Rücken von der Halsöffnung 6 her mit einem Reißverschluß 9 geöffnet. Auch der Kragen 7 wird dabei mit dem Reißverschluß 9 geöffnet, so dass der Anzug 1 an- bzw. ausgezogen werden kann, ohne den Kopf des Hundes durch die Halsöffnung 6 hindurchstecken zu müssen.
Das gemeinsame Endstück 10 der beiden Schließketten des Reißverschlusses 9 ist in einem etwa handbreiten Abstand von der hinteren Öffnung 9 am Rücken befestigt.
Gemäß Figur 2 wird der Anzug aus folgenden Zuschnitten zusammengenäht: ein Bauch- und Brustzuschnitt Hy. zwei Rückenzuschnitte 12, vier Beinzuschnitte 13 und ein Kragenzuschnitt 14.
Bauch- und Brustzuschnitt 11 werden entlang dem konkaven Randbereich 15 und dem Randbereich 20 mit den Randbereichen 16 und 35 des Rückenteils 12 verbunden. Die Beinzuschnitte 13 werden mit den Randbereichen 17, 38 mit dem konkaven Randbereich 18 bzw. 19 des Bauchzuschnitts 11 und mit dem konvexen Randbereich 21 mit den konkaven Randbereichen 22 und 3 6 des Rückenzuschnitts 12 verbunden. Der rechteckige Kragenzuschnitt 14 wird mit seinem Randbereich 24 mit dem Randbereich 25 des Bauchzuschnitts 11 und mit seinen Randbereichen 26, 37 mit dem Randbereich 2 7 der beiden Rückenteile 12 verbunden. Die Schließketten des Reißverschlusses 9 sind mit ihren Endstücken bei 28 bzw. am Kragen 14 befestigt. Sie verlaufen dann entlang den
Randbereichen 3 0 bzw. 31 des Kragenzuschnitts 14 und anschließend entlang den Randbereichen 32 der beiden Rückenteile 12. Bei 33 ist das gemeinsame Endstück des Reißverschlusses 9 angenäht. Im Bereich 34 sind die beiden Rückenteile 12 zusammengenäht. An den Randbereichen 39, 40 werden die Beine 13 zusammengenäht.
In Figur 1 sind die Nähte gestrichelt angedeutet. Der Bauch- und Brustzuschnitt 11 ist zu siner Mittellängsachse symmetrisch und etwa gleichlang wie der Rückenzuschnitt 12.
Claims (7)
1. Schutzbekleidung für Hunde, gekennzeichnet durch einen einteiligen Anzug (1), der vier Beine (4), eine Halsöffnung (6), eine hintere Öffnung (8) zum Herausragen des Schwanzes und zur Notdurftverrichtung und zum An- und Ausziehen entlang dem Rücken eine verschließbare Öffnung aufweist, mit der der Anzug (1) von der Halsöffnung (6) her geöffnet werden kann.
2. Schutzbekleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluß für die sich von der Halsöffnung (6) entlang dem Rücken erstreckende Öffnung als Reißverschluß ausgebildet ist.
3. Schutzbekleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das schließkettenverbindende Endstück (10) des Reißverschlusses (9) im Abstand von der hinteren Öffnung (8) befestigt ist.
4. Schutzbekleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (4) an ihrem Bund (5) mit einem Gummizug versehen sind.
5. Schutzbekleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der einteilige Anzug (1) zumindest teilweise aus Vliesstoff besteht.
6. Schutzbekleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Bauch- und Brustzuschnitt (11), zwei gleichen Rückenzuschnitten (12) und vier gleichen Beinzuschnitten (13) zusammengefügt ist.
7. Schutzbekleidung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass außerdem ein Kragenzuschnitt (14) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20000149U DE20000149U1 (de) | 2000-01-05 | 2000-01-05 | Hundeschutzbekleidung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20000149U DE20000149U1 (de) | 2000-01-05 | 2000-01-05 | Hundeschutzbekleidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20000149U1 true DE20000149U1 (de) | 2000-04-13 |
Family
ID=7935584
Family Applications (1)
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| DE20000149U Expired - Lifetime DE20000149U1 (de) | 2000-01-05 | 2000-01-05 | Hundeschutzbekleidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20000149U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2811513A1 (fr) * | 2000-07-13 | 2002-01-18 | Manulatex France | Vetement de protection pour animaux |
| GB2404833A (en) * | 2003-08-07 | 2005-02-16 | Ellen Harman | A dog coat |
| EP2727463A4 (de) * | 2011-07-01 | 2016-09-14 | Bragion Luciana Gomes | Strukturelle anordnung für postoperatives kleidungsstück für haustiere und dergleichen |
-
2000
- 2000-01-05 DE DE20000149U patent/DE20000149U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2811513A1 (fr) * | 2000-07-13 | 2002-01-18 | Manulatex France | Vetement de protection pour animaux |
| GB2404833A (en) * | 2003-08-07 | 2005-02-16 | Ellen Harman | A dog coat |
| EP2727463A4 (de) * | 2011-07-01 | 2016-09-14 | Bragion Luciana Gomes | Strukturelle anordnung für postoperatives kleidungsstück für haustiere und dergleichen |
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