DE2062535B2 - Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen u nd Aufsetzen einer Mehrzahl von auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen u nd Aufsetzen einer Mehrzahl von auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und RingzwirnmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen und Aufsetzen einer Mehrzahl
von auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit einem sich
über eine Mehrzahl von Spindeln erstrerkeiiden und mit
Greifeinrichtungen versehenen Träger.
Es ist bereits bekannt an Ringspinnmaschinen Kopse, d. h. Hülsen auf die ein Garnkörper aufgewunden wurde,
von den Spindeln kollektiv abzuziehen und leere Hülsen in derselben Weise auf diese Spindeln aufzusetzen.
Hierzu verwendet man einen längs der Maschine verlaufenden, sowohl auf- und ab als auch von der
Maschine weg beweglichen Träger, der mit in der Spindelteilung entsprechenden Abständen angeordneten
Greifern ausgestattet ist. Diese bekannten Greifer erfassen jede Hülse durch einen oben in die Hülse
eingeführten expansiblen fingerartigen Schlauch.
Alle diese Schläuche werden durch eine gemeinsame Druckluftleitung aufgeblasen und erzeugen so eine
Haltekraft, die zum Abzug von der Spindel nach oben notwendig ist. Nach dem Abzug der Kopse von der
Spindel wird der Greifer-Träger in eine Position zum Abwerfen der Hülsen gebracht und der in den Greifern
die Haltekraft erzeugende Druck entspannt, worauf sich die Hülsen infolge der Schwerkraft von den Greifern
lösen und abfallen.
Der gleiche Träger samt Greifer dient auch dazu, leere Hülsen über die Spindelreihe in Position zu
bringen, diese dann auf die Spindel abzusenken und aufzustecken. Ein schwerwiegender Nachteil derartiger
Greifer besteht darin, daß zur Erzielung der verlangten großen Haltekräfte mit den üblichen zur Verfügung
stehenden Drücken sehr elastische Schläuche verwendet werden müssen, was wiederum voraussetzt, daß
dies«: entsprechend dünnwandig sind. Dadurch tritt aber die Gefahr auf, daß die Verwendung einer speziellen
Hülse an einer Spindel aufgrund des Fehlens jedweder Abs'tützung die Schläuche leicht platzen, wenn sie unter
Druck gesetzt werden. Ein weiterer Nachteil solcher Greifer besteht darin, daß es notwendig ist, eine
spezielle Druckluftzufuhr für jeden einzelnen Greifer vorzunehmen, was bei den üblichen großen Spindelzahlen
einer Ringspinnmaschine aufwendig ist, da Lecke an den Anschlüssen unter allen Umständen vermieden
werden sollten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die
erwähnten Nachteile zu überwinden und eine zuverlässige Vorrichtung zu schaffen, die einfach, wartungsfrei
und ohne Leckverluste arbeitet und zudem einen sehr robusten Aufbau besitzt Ferner soll sie von der
Genauigkeit und Dimension der Hülsen weitgehend unabhängig sein und trotzdem ein sicheres Einfahren
derselben auf die Spindel gestatten. Auch sollen weiche Hülsen, z. B. Papierhülsen, ohne Beschädigung abgezogen werden können und demzufolge allseitig radial auf
diese einwirkende Kräfte, die die Hülse zusammendrükken oder erweitern und damit beschädigen können,
vermieden werden.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs angeführten Art wi-d diese Aufgabe gemäß der
Erfindung dadurch gelöst, daß der Träger im gegenseitigen Abstand der Spindeln angeordnete, in Richtung
dieser Spindeln vorstehende Anschläge sowie einen längs des Trägers auf der den Anschlägen abgewandten
Säte abgestützten Schlauch aufweist, der unter Einwirkung eines Druckmediums in Richtung der
Anschläge zum Klemmen von zwischen den Schlauch und die Anschläge gebrachten Kopsen bzw. Hülsen
deformierbar ist.
Vorzugsweise besitzen die Anschläge auf der dem Schlauch zugewandten Seite eine mit den an dieser
Stelle zu klemmenden Hülsen in der Neigung und Richtung übereinstimmende Mantellinie. Damit wird
eine genaue senkrechte Lage der Hülse beim Aufsetze ι auf die Spindel gewährleistet. So kann zum Beispiel der
Zapfen die Form eines Zylinders besitzen, dessen Achse gegenüber der Senkrechten mit dem Konuswinkel α der
Hülre übereinstimmt, oder der Zapfen kann eine
konische, mit dem Konuswinkel λ der Hülse übereinstimmende
Form aufweisen.
Um das Einfahren der Hülse zu erleichtern, sind die Anschläge als Zapfen ausgebildet, deren Außenabmessungen
kleiner als der Innendurchmesser der Hülse sind. Der Anschlag kann auch aus einer Haube bestehen, die
von außen und von der Maschinenseite her an die Hülse anlegbar ist und eine oben dem Hülsenkonus und unten
dem Kops angepaßte Fläche aufweist.
Um ein nach unten Rutschen des Schlauches zu vermeiden und um eine Ausdehnung des Schlauches
unter der Wirkung des Druckmediums nach unten zu unterbinden, wird der Schlauch vorzugsweise zur
Abstützung dreiseitig umfaßt.
Der Schlauch wird vorzugsweise über ein steuerbares Ventil an eine Überdruckquelle angeschlossen, um den
Schlauch zum Aufsetzen der Hülsen unter Druck zu setzen bzw. zum Freisetzen der Kopse den Druck im
Schlauch abzubauen.
Werden Schläuche mit nicht ausreichend kleiner F.igenelastizität verwendet, so ist vorteilhaft, eine oder
mehrere Einrichtungen zum Einbauchen des Schlauches vorzusehen, um ein einwandfreies Fallenlassen der
Kopse und Einsetzen der Hülsen zu gewährleisten. Diese Einrichtung kann zum Beispiel aus dem Ventil
bestehen, das auch an eine Unterdruckquelle angeschlossen ist. Ferner können die Einrichtungen zum
Einbauchen des Schlauches Rückstellfedern sein, die zwischen den Anschlägen angebracht sind und gegen
den Schlauch drücken.
Um eine geordnete Ablage der Kopse zu erreichen, können die Einrichtungen zum Hinbauchen des Schlauches
zeitlich gestaffelt werden, liei Verwendung von Rückstellfedern wird dies durch Federn mit verschiedenen
Charakteristiken erreicht.
In einer Ausführungsform sind die Anschläge in Bezug auf die Spindeln um die halbe Teilung und gegen
das Innere der Maschine versetzt angeordnet Die Außenkonturen der Anschläge sind der Hülse und dem
Kops zur Aufnahme der Hülse bzw. des Kops zwischen sich angepaßt
Falls die Verwendung eines unter Druck elastisch dehnbaren Schlauches nicht in Frage kommt, ist es
vorteilhaft, einen Schlauch aus einem nicht elastisch dehnbaren, insbesondere armierten flexiblen Material
ίο zu verwenden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 eine Ansicht einer mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestatteten Ringspinnmaschine in schematischer, teilweise aufgebrochener Darstellung,
F i g. 2, 4, 5, 6, 7 je eine Vorrichtung zum Greifen im Schnitt entlang der Linie II-II von F i g. 1,
F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie I-I von F i g. 1,
Fig.8 einen Schnitt entlang Linie VHI-VHI von
Fig. 5 mit in entleertem Zustand dargestellten Schlauch,
F i g. 9 denselben Schnitt wie in F i g. 8 zum Zeitpunkt der teilweise schon erfolgten Entleerung und
->r· Fig. 10 ein Horizontal-Schnitt durch eine andere
Ausführungsform des Trägers.
Nach Fig. 1 besitzt eine mit einem Antriebskopf 1 und Spindelbänken 2, von denen nur eine gezeigt ist,
ausgestattete Ringspinnmaschine 3 beidseitig je eine
i" große Anzahl von in einer Reihe angeordneten Spindeln
4 (Fig. 1), auf die jeweils leere Hülsen 5 aufgesetzt werden und das von einem darüberliegenden Streckwerk
(nicht gezeigt) gelieferte Garn zu einem Kops 6 aufgewunden wird. Nach Abschluß des Aufwindevor-
i"> gangs werden die vollen Kopse 6 von den Spindeln 4
abgezogen und durch je eine leere Hülse 5 ersetzt. Um dieses Abziehen der Vielzahl der Kopse 6 und das
Aufsetzen von Hülsen 5 an einer Maschinenseite gemeinsam vollziehen zu können, besitzt die Ringspinn-
i'i maschine 3 einen längs einer Maschinenseite verlaufenden
Träger 7 großer Stabilität, in Form eines Winkelprofiles (Fig. 2), von dessen horizontalem
Schenkel 8 aus in der Spindelteilung entsprechenden Abstand festsitzende starre Zapfen 9 nach unten
ι > vorstehen. Längs des Trägers 7 verläuft angrenzend an die beiden zusammenstoßenden Innenflächen 10 und 11
des Winkelprofils ein armierter Schlauch 12, der bei Füllung mit einem Medium unter Druck die Tendenz zur
Annahme einer kreisrunden Querschnittsform aufweist
ι» und sich dabei an die Hülse 5 oder falls diese fehlt an die
Zapfen 9 anschmiegt. Der Schlauch kann aber auch aus elastischem Material bestehen, das eine umfangsmäßige
Ausdehnung desselben zuläßt.
Der ganze Träger 7 ist durch ein Gestänge 13 in
·. Führungen 14 (Fi g. 1) in der Ringspinnmaschine 3 auf-
und abfahrbar sowie ausschwenkbar gelagert. Eine Motorwinde 15 mit Seilzügsn 16 bewegt das Gestänge
13 auf und ab. Unten schließen sich Ausschwenkarme 17 an, deren Enden über Bolzen 18 mit dem Träger 7
>><> drehbar verbunden sind. Die Schwenkung erfolgt durch
einen umsteuerbaren pneumatischen Kolben 19, dessen Kolbenstange 20 einerseits am Bolzen 18 und dessen
Zylinder 21 andererseits am Träger 7 angelenkt ist. Der Schlauch 12 ist über ein steuerbares Ventil 22 alternativ
I^ an eine Druck- oder Vakuumquelle (nicht gezeigt)
anschließbar.
Der Zapfen 9 (Fig. 2) wird dem gegebenen Konuswinkel a. der aufzuziehenden Hülse S angepaßt,
um eine genau senkrechte Lage der Hülse 5 beim Aufsetzen auf die Spindeln 4 zu gewährleisten. Dies
kann dadurch geschehen, daß der Zapfen 9 durch zylindrische Ausbildung (Fig. 2) des Zapfens, aber mit
entsprechender Neigung λ gegen die Senkrechte angebracht wird oder konisch (Fig.4) mit einem
Konuswinkel λ ausgebildet ist (Zapfen 9'). Der Schlauch 12 wird unten durch eine Halteschiene 23 (F i g. 1 und 2)
am nach-unten-Rutschen gehindert und dadurch wird auch seine Ausdehnung unter der Wirkung des
Druckmediums nach unten unterbunden.
Die Einrichtung funktioniert wie folgt:
Nachdem der Kops 6 seine volle Größe erreicht hat und der Abzug sämtlicher Kopse einer Seite der
Ringspinnmaschine vorgenommen werden muß, wird der Träger 7, der sich zu Beginn der Operation in
Bereitschaftsstellung auf dem Niveau gemäß Fig. 1 bzw. 5 befindet, in die in F i g. 2 oder 4 gezeigte Lage
abgesenkt, wodurch die Zapfen 9 oder 9' um einen gewissen Betrag in das obere Ende der Hülse 5
eingefahren werden. Dann wird der Schlauch 12 über Ventil 22 unter Druck gesetzt, wodurch er sich vorerst
an die garnfreie Partie der Hülse 5 und dann an den konischen Teil 24 des Kopses 6 von außen anlegt, und
wodurch die Hülse 5 gegen den Zapfen 9 bzw. 9' gedruckt wird. Zur Erzielung einer besseren Haftwirkung
zwischen Hülse 5 und Zapfen 9 bzw. 9' kann dieser auch mit rauher, z.B. randrierter Oberfläche (Fig. 1),
versehen sein. Der Schlauch 12 umschließt bei Erreichen des Enddruckes den Umfang der Hülse 5 teilweise, so
daß deren Lage auch in der Ebene A (F i g. 3) stabilisiert ist. Nun erfolgt das Hochfahren des Trägers 7 und das
Abziehen des Kopses 6 von der Spindel 4 bis der untere Rand der Hülse 5 (nicht gezeigt) oberhalb der
Spindelspitze 26 zu liegen kommt. Dann wird der Kolben 19 durch Steuermittel (nicht gezeigt) ausgefahren
und der Träger 7 auf einem Kreisbogen um eine bestimmte Distanz von den Spindeln 4 weg nach außen
geschwenkt. Nun wird das Ventil 22 auf Vakuum umgeschaltet, was ein Einbauchen des Schlauches 12
und einen Rückzug von der Hülse 5 in die in F i g. 4 gestrichelt gezeichnete Lage bewirkt. Damit wird die
Hülse 5 frei und kann vom Zapfen 9 bzw. 9' senkrecht nach unten fallen, wo sie in der Regel von einem
Sammler übernommen wird (nicht gezeigt). Zum Neu-Aufstccken der leeren Hülsen 5 wird der Schlauch
12 durch Umstellung des Ventils 22 wiederum unter Druck gesetzt und die Hülsen 5 in beliebiger Weise, z. B.
von Hand oder mechanisch auf die Zapfen 9 gegen den Gegendruck des Schlauches 12 nach oben aufgestoßen,
so daß sie in senkrechter Lage aufgehängt bleiben. Der Träger 7 wird dann wieder zurück in Aufsteckstellung
gefahren, die vertikal um Hülsenlänge über der Bereitschaftsstellung gemäß F i g. 1 liegt, und dann auf
die Spindein 4 abgesenkt und durch das Gewicht des Trägers 7 die Hülsen 5 auf die Spindeln aufgedrückt
Anschließend wird der Schlauchdruck wieder abgebaut und der Träger 7 etwas angehoben, d.h. in Bereitschaftsstellung
gemäß F i g. 1 gebracht Das Spinnen kann nun wieder beginnen.
Anstatt zur Deflation des Schlauches diesen mit Vakuum zu evakuieren, kann dieser auch nur auf
Atmosphärendruck durch Ausströmenlassen des Mediums gebracht werden. Dabei muß die Eigenelastizität
des Schlauches allerdings klein genug sein, um nur noch Haltekräfte zu erzeugen, die kleiner als das Kopsgewicht
sind. Ist dies nicht zu realisieren, so können auch zwischen den Zapfen 27 und dem Träger 28
angeordnete Rückstellfedern 29 angebracht werden, die bei der Inflation des Schlauches 30 entsprechend
gespannt werden (vgl. Fig. 5 und 6).
Ist es erwünscht, das Abfallen der vollen Kopse beim
Entziehen der Druckluft nicht im gleichen Augenblick erfolgen zu lassen, um eine Unordnung in der Ablage
der Kopse, zum Beispiel auf einen Sammler zu
ίο vermeiden, so kann dies sehr einfach mit Rückstellfedern
31 bis 35 (F i g. 9) unterschiedlicher Charakteristik geschehen, wobei die starke Rückstellfeder 31 den
Schlauch 30 sehr schnell in eine Form entsprechend den Fig.5 und 8 zurückbringt, während schwächere
Rückstellfedern, zum Beispiel die Federn 32,33 und 34, hierzu etwas mehr Zeit brauchen und somii die
betreffenden Kopse auch etwas später abfallen. Auf diese Weise kann das Abfallen ohne irgendwelche
besonderen Steuermechanismen zeitlich gestaffelt erfolgen.
Als Variante kommt ferner in Betracht, statt der Zapfen als Anschlag eine passende, die Hülse 5 oben
teilweise umfassende Haube 36 zu verwenden (F i g. 7). Diese Haube besitzt oben eine dem Hülsenkonus
entsprechende Innenfläche 37, an die eine trichterförmige Erweiterung angeschlossen ist, um dem Kopsansatz
38 Rechnung zu tragen.
Die Fig. 10 zeigt eine weitere Variante, bei der anstelle eines einzigen Anschlages zwei Anschläge 39
und 40 vorgesehen sind, die in der Spindelteilung entsprechendem Abstand voneinander angeordnet und
vorzugsweise Zapfen sind. Um die abzuziehende oder aufzusteckende Hülse 41 auf die darunter stehende
Spindel auszurichten, sind die Anschläge 39 und 40 um eine Distanz t /2 und gleichzeitig um eine Distanz a nach
innen versetzt angeordnet. Die Anschläge 39 und 40 sind wiederum der Außenkontur der Hülsen 41 bzw. der
Kopse anzupassen. Ihre Anzahl ist lediglich um eine Einheit größer als in den vorher beschriebenen
Ausführungsbeispielen. Wird nun der Schlauch 42 aufgeblasen, so wird die Hülse 41 zwischen die
Anschläge 39 und 40 gepreßt und dadurch die benötigte Haltekraft erzeugt.
Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Vorrichtungen
besteht darin, daß im Extremfall ein durchgehender Schlauch, also nur ein einziges auf Druck
reagierendes Element, für eine ganze Maschinenseite eingese*.'« werden muß. Es können auch sehr hohe
Drücke zur Anwendung gelangen, da der Schlauch auch
so beim zufälligen Fehlen einer Hülse nach wie vor in der Teilung entsprechenden Abständen abgestützt und
dadurch ein Platzen des Schlauches viel weniger zu befürchten ist Dies ergibt als weiteren Vorteil die
Möglichkeit höhere Klemm- und damit Abziehkräfte zu erzeugen als bei bekannten Vorrichtungen, wodurch die
Betriebssicherheit der Vorrichtung wesentlich erhöht wird
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß armierte Schläuche, die hohis Drücke zulassen, verwendet
werden können, da der Klemmeffekt auch lediglich durch vom Innendruck herrührende Deformation der
Querschnittsform des Schlauches erzielt werden kann, falls die Verwendung eines unter Druck elastisch
dehnbaren Schlauches aus bestimmten Gründen, z. B.
wegen einer geforderten absoluten Explosionssicherheit nicht in Frage kommt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen und Aufsetzen einer Mehrzahl von auf Spindeln aufgesetzten
Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit einem sich über eine
Mehrzahl von Spindeln erstreckenden und mit Greifeinrichtungen versehenen Träger, dadurch
gekennzeichnet, daß der Träger (7; 28) im gegenseitigen Abstand der Spindeln (4) angeordnete,
in Richtung dieser Spindeln (4) vorstehende Anschläge sowie einen längs des Trägers (7; 28) auf
der den Anschlägen abgewandten Seite abgestützten Schlauch (12; 30; 42) aufweist, der unter
Einwirkung eines Druckmediums in Richtung der Anschläge zum Klemmen von zwischen den
Schlauch (12; 30; 42) und die Anschläge gebrachten Kopsen (6)-bzw. Hülsen (5; 41) deformierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge auf der dem Schlauch
(12; 30; 42) zugewandten Seite eine mit den an dieser Stelle zu klemmenden Hülsen (5) in der Neigung und
Richtung übereinstimmende Mantellinie besitzen (F i g. 2 und 4).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge Zapfen (9; 9'; 27)
sind, deren Außenabmessungen kleiner als der Innendurchmesser der Hülse (5) sind (F i g. 2,3,4 und
5).
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (9; 27) die Form
eines Zylinders besitzt, dessen Achse gegenüber der Senkrechten mit Konuswinkel (α) der Hülse (5)
übereinstimmt (Fig. 2).
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (9') eine konische,
mit dem Konuswinkel («) der Hülse (5) übereinstimmende Form aufweist (Fig. 4).
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag aus einer
Haube (36) besteht, die von außen und von der Maschinenseite her an die Hülse (5) anlegbar ist
sowie eine oben dem Hülsenkonus und unten dem Kops (6) angepaßte Fläche aufweist (F i g. 7).
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (12; 30; 42) zur
Abstützung dreiseitig umfaßt ist (F i g. 2 und 4 bis 7).
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlauch (12; 30; 42) über ein steuerbares Ventil (22) an eine Überdruckquelle angeschlossen ist (F i g. 1).
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine oder mehrere Einrichtungen zum Einbauchen des Schlauches (12; 30; 42) vorgesehen
sind.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus
dem Ventil (22) besieht, das auch an einer Unterdruckquelle angeschlossen ist (F i g. I).
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtungen zum Einbauchen des Schlauches (12; 30; 42) zeitlich gestaffelt
wirksam werden.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum
Einbauchen des Schlauches (12; 30; 42) aus zwischen den Anschlägen angebrachten und gegen den
Schlauch (12; 30; 42) drückenden Rückstellfedern (29,31 —35) bestehen (F i g. 5,6.8 und 9).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder (31—35)
verschiedene Charakteristiken aufweisen (F i g. 9).
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschläge (39, 40) in Bezug auf die Spindeln (4) um die halbe Teilung und gegen das
Innere der Maschine versetzt angeordnet und deren Außenkonturen der Hülse (41) und dem Kops (6) zur
Aufnahme derselben zwischen sich angepaßt sind (Fig. 10).
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlauch (12; 30; 42) aus nicht elastisch dehnbaren, insbesondere armiertem flexiblen Material
besteht.
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