[go: up one dir, main page]

DE2062535B2 - Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen u nd Aufsetzen einer Mehrzahl von auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen u nd Aufsetzen einer Mehrzahl von auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Info

Publication number
DE2062535B2
DE2062535B2 DE2062535A DE2062535A DE2062535B2 DE 2062535 B2 DE2062535 B2 DE 2062535B2 DE 2062535 A DE2062535 A DE 2062535A DE 2062535 A DE2062535 A DE 2062535A DE 2062535 B2 DE2062535 B2 DE 2062535B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
sleeve
stops
spindles
sleeves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2062535A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2062535A1 (de
DE2062535C3 (de
Inventor
Ulrich Winterthur Burgermeister
Carlo Elgg Gaggini
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Rieter AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Rieter AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Rieter AG filed Critical Maschinenfabrik Rieter AG
Publication of DE2062535A1 publication Critical patent/DE2062535A1/de
Publication of DE2062535B2 publication Critical patent/DE2062535B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2062535C3 publication Critical patent/DE2062535C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/001Bobbin-taking arrangements
    • D01H9/003Graspers operating under the action of a fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen und Aufsetzen einer Mehrzahl von auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit einem sich über eine Mehrzahl von Spindeln erstrerkeiiden und mit Greifeinrichtungen versehenen Träger.
Es ist bereits bekannt an Ringspinnmaschinen Kopse, d. h. Hülsen auf die ein Garnkörper aufgewunden wurde, von den Spindeln kollektiv abzuziehen und leere Hülsen in derselben Weise auf diese Spindeln aufzusetzen. Hierzu verwendet man einen längs der Maschine verlaufenden, sowohl auf- und ab als auch von der Maschine weg beweglichen Träger, der mit in der Spindelteilung entsprechenden Abständen angeordneten Greifern ausgestattet ist. Diese bekannten Greifer erfassen jede Hülse durch einen oben in die Hülse eingeführten expansiblen fingerartigen Schlauch.
Alle diese Schläuche werden durch eine gemeinsame Druckluftleitung aufgeblasen und erzeugen so eine Haltekraft, die zum Abzug von der Spindel nach oben notwendig ist. Nach dem Abzug der Kopse von der Spindel wird der Greifer-Träger in eine Position zum Abwerfen der Hülsen gebracht und der in den Greifern die Haltekraft erzeugende Druck entspannt, worauf sich die Hülsen infolge der Schwerkraft von den Greifern lösen und abfallen.
Der gleiche Träger samt Greifer dient auch dazu, leere Hülsen über die Spindelreihe in Position zu bringen, diese dann auf die Spindel abzusenken und aufzustecken. Ein schwerwiegender Nachteil derartiger Greifer besteht darin, daß zur Erzielung der verlangten großen Haltekräfte mit den üblichen zur Verfügung stehenden Drücken sehr elastische Schläuche verwendet werden müssen, was wiederum voraussetzt, daß dies«: entsprechend dünnwandig sind. Dadurch tritt aber die Gefahr auf, daß die Verwendung einer speziellen Hülse an einer Spindel aufgrund des Fehlens jedweder Abs'tützung die Schläuche leicht platzen, wenn sie unter Druck gesetzt werden. Ein weiterer Nachteil solcher Greifer besteht darin, daß es notwendig ist, eine spezielle Druckluftzufuhr für jeden einzelnen Greifer vorzunehmen, was bei den üblichen großen Spindelzahlen einer Ringspinnmaschine aufwendig ist, da Lecke an den Anschlüssen unter allen Umständen vermieden werden sollten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die
erwähnten Nachteile zu überwinden und eine zuverlässige Vorrichtung zu schaffen, die einfach, wartungsfrei und ohne Leckverluste arbeitet und zudem einen sehr robusten Aufbau besitzt Ferner soll sie von der Genauigkeit und Dimension der Hülsen weitgehend unabhängig sein und trotzdem ein sicheres Einfahren derselben auf die Spindel gestatten. Auch sollen weiche Hülsen, z. B. Papierhülsen, ohne Beschädigung abgezogen werden können und demzufolge allseitig radial auf diese einwirkende Kräfte, die die Hülse zusammendrükken oder erweitern und damit beschädigen können, vermieden werden.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs angeführten Art wi-d diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Träger im gegenseitigen Abstand der Spindeln angeordnete, in Richtung dieser Spindeln vorstehende Anschläge sowie einen längs des Trägers auf der den Anschlägen abgewandten Säte abgestützten Schlauch aufweist, der unter Einwirkung eines Druckmediums in Richtung der Anschläge zum Klemmen von zwischen den Schlauch und die Anschläge gebrachten Kopsen bzw. Hülsen deformierbar ist.
Vorzugsweise besitzen die Anschläge auf der dem Schlauch zugewandten Seite eine mit den an dieser Stelle zu klemmenden Hülsen in der Neigung und Richtung übereinstimmende Mantellinie. Damit wird eine genaue senkrechte Lage der Hülse beim Aufsetze ι auf die Spindel gewährleistet. So kann zum Beispiel der Zapfen die Form eines Zylinders besitzen, dessen Achse gegenüber der Senkrechten mit dem Konuswinkel α der Hülre übereinstimmt, oder der Zapfen kann eine konische, mit dem Konuswinkel λ der Hülse übereinstimmende Form aufweisen.
Um das Einfahren der Hülse zu erleichtern, sind die Anschläge als Zapfen ausgebildet, deren Außenabmessungen kleiner als der Innendurchmesser der Hülse sind. Der Anschlag kann auch aus einer Haube bestehen, die von außen und von der Maschinenseite her an die Hülse anlegbar ist und eine oben dem Hülsenkonus und unten dem Kops angepaßte Fläche aufweist.
Um ein nach unten Rutschen des Schlauches zu vermeiden und um eine Ausdehnung des Schlauches unter der Wirkung des Druckmediums nach unten zu unterbinden, wird der Schlauch vorzugsweise zur Abstützung dreiseitig umfaßt.
Der Schlauch wird vorzugsweise über ein steuerbares Ventil an eine Überdruckquelle angeschlossen, um den Schlauch zum Aufsetzen der Hülsen unter Druck zu setzen bzw. zum Freisetzen der Kopse den Druck im Schlauch abzubauen.
Werden Schläuche mit nicht ausreichend kleiner F.igenelastizität verwendet, so ist vorteilhaft, eine oder mehrere Einrichtungen zum Einbauchen des Schlauches vorzusehen, um ein einwandfreies Fallenlassen der Kopse und Einsetzen der Hülsen zu gewährleisten. Diese Einrichtung kann zum Beispiel aus dem Ventil bestehen, das auch an eine Unterdruckquelle angeschlossen ist. Ferner können die Einrichtungen zum Einbauchen des Schlauches Rückstellfedern sein, die zwischen den Anschlägen angebracht sind und gegen den Schlauch drücken.
Um eine geordnete Ablage der Kopse zu erreichen, können die Einrichtungen zum Hinbauchen des Schlauches zeitlich gestaffelt werden, liei Verwendung von Rückstellfedern wird dies durch Federn mit verschiedenen Charakteristiken erreicht.
In einer Ausführungsform sind die Anschläge in Bezug auf die Spindeln um die halbe Teilung und gegen das Innere der Maschine versetzt angeordnet Die Außenkonturen der Anschläge sind der Hülse und dem Kops zur Aufnahme der Hülse bzw. des Kops zwischen sich angepaßt
Falls die Verwendung eines unter Druck elastisch dehnbaren Schlauches nicht in Frage kommt, ist es vorteilhaft, einen Schlauch aus einem nicht elastisch dehnbaren, insbesondere armierten flexiblen Material
ίο zu verwenden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben; in dieser zeigt F i g. 1 eine Ansicht einer mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestatteten Ringspinnmaschine in schematischer, teilweise aufgebrochener Darstellung,
F i g. 2, 4, 5, 6, 7 je eine Vorrichtung zum Greifen im Schnitt entlang der Linie II-II von F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie I-I von F i g. 1,
Fig.8 einen Schnitt entlang Linie VHI-VHI von Fig. 5 mit in entleertem Zustand dargestellten Schlauch,
F i g. 9 denselben Schnitt wie in F i g. 8 zum Zeitpunkt der teilweise schon erfolgten Entleerung und
->r· Fig. 10 ein Horizontal-Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Trägers.
Nach Fig. 1 besitzt eine mit einem Antriebskopf 1 und Spindelbänken 2, von denen nur eine gezeigt ist, ausgestattete Ringspinnmaschine 3 beidseitig je eine
i" große Anzahl von in einer Reihe angeordneten Spindeln 4 (Fig. 1), auf die jeweils leere Hülsen 5 aufgesetzt werden und das von einem darüberliegenden Streckwerk (nicht gezeigt) gelieferte Garn zu einem Kops 6 aufgewunden wird. Nach Abschluß des Aufwindevor-
i"> gangs werden die vollen Kopse 6 von den Spindeln 4 abgezogen und durch je eine leere Hülse 5 ersetzt. Um dieses Abziehen der Vielzahl der Kopse 6 und das Aufsetzen von Hülsen 5 an einer Maschinenseite gemeinsam vollziehen zu können, besitzt die Ringspinn-
i'i maschine 3 einen längs einer Maschinenseite verlaufenden Träger 7 großer Stabilität, in Form eines Winkelprofiles (Fig. 2), von dessen horizontalem Schenkel 8 aus in der Spindelteilung entsprechenden Abstand festsitzende starre Zapfen 9 nach unten
ι > vorstehen. Längs des Trägers 7 verläuft angrenzend an die beiden zusammenstoßenden Innenflächen 10 und 11 des Winkelprofils ein armierter Schlauch 12, der bei Füllung mit einem Medium unter Druck die Tendenz zur Annahme einer kreisrunden Querschnittsform aufweist
ι» und sich dabei an die Hülse 5 oder falls diese fehlt an die Zapfen 9 anschmiegt. Der Schlauch kann aber auch aus elastischem Material bestehen, das eine umfangsmäßige Ausdehnung desselben zuläßt.
Der ganze Träger 7 ist durch ein Gestänge 13 in
·. Führungen 14 (Fi g. 1) in der Ringspinnmaschine 3 auf- und abfahrbar sowie ausschwenkbar gelagert. Eine Motorwinde 15 mit Seilzügsn 16 bewegt das Gestänge 13 auf und ab. Unten schließen sich Ausschwenkarme 17 an, deren Enden über Bolzen 18 mit dem Träger 7
>><> drehbar verbunden sind. Die Schwenkung erfolgt durch einen umsteuerbaren pneumatischen Kolben 19, dessen Kolbenstange 20 einerseits am Bolzen 18 und dessen Zylinder 21 andererseits am Träger 7 angelenkt ist. Der Schlauch 12 ist über ein steuerbares Ventil 22 alternativ
I^ an eine Druck- oder Vakuumquelle (nicht gezeigt) anschließbar.
Der Zapfen 9 (Fig. 2) wird dem gegebenen Konuswinkel a. der aufzuziehenden Hülse S angepaßt,
um eine genau senkrechte Lage der Hülse 5 beim Aufsetzen auf die Spindeln 4 zu gewährleisten. Dies kann dadurch geschehen, daß der Zapfen 9 durch zylindrische Ausbildung (Fig. 2) des Zapfens, aber mit entsprechender Neigung λ gegen die Senkrechte angebracht wird oder konisch (Fig.4) mit einem Konuswinkel λ ausgebildet ist (Zapfen 9'). Der Schlauch 12 wird unten durch eine Halteschiene 23 (F i g. 1 und 2) am nach-unten-Rutschen gehindert und dadurch wird auch seine Ausdehnung unter der Wirkung des Druckmediums nach unten unterbunden.
Die Einrichtung funktioniert wie folgt:
Nachdem der Kops 6 seine volle Größe erreicht hat und der Abzug sämtlicher Kopse einer Seite der Ringspinnmaschine vorgenommen werden muß, wird der Träger 7, der sich zu Beginn der Operation in Bereitschaftsstellung auf dem Niveau gemäß Fig. 1 bzw. 5 befindet, in die in F i g. 2 oder 4 gezeigte Lage abgesenkt, wodurch die Zapfen 9 oder 9' um einen gewissen Betrag in das obere Ende der Hülse 5 eingefahren werden. Dann wird der Schlauch 12 über Ventil 22 unter Druck gesetzt, wodurch er sich vorerst an die garnfreie Partie der Hülse 5 und dann an den konischen Teil 24 des Kopses 6 von außen anlegt, und wodurch die Hülse 5 gegen den Zapfen 9 bzw. 9' gedruckt wird. Zur Erzielung einer besseren Haftwirkung zwischen Hülse 5 und Zapfen 9 bzw. 9' kann dieser auch mit rauher, z.B. randrierter Oberfläche (Fig. 1), versehen sein. Der Schlauch 12 umschließt bei Erreichen des Enddruckes den Umfang der Hülse 5 teilweise, so daß deren Lage auch in der Ebene A (F i g. 3) stabilisiert ist. Nun erfolgt das Hochfahren des Trägers 7 und das Abziehen des Kopses 6 von der Spindel 4 bis der untere Rand der Hülse 5 (nicht gezeigt) oberhalb der Spindelspitze 26 zu liegen kommt. Dann wird der Kolben 19 durch Steuermittel (nicht gezeigt) ausgefahren und der Träger 7 auf einem Kreisbogen um eine bestimmte Distanz von den Spindeln 4 weg nach außen geschwenkt. Nun wird das Ventil 22 auf Vakuum umgeschaltet, was ein Einbauchen des Schlauches 12 und einen Rückzug von der Hülse 5 in die in F i g. 4 gestrichelt gezeichnete Lage bewirkt. Damit wird die Hülse 5 frei und kann vom Zapfen 9 bzw. 9' senkrecht nach unten fallen, wo sie in der Regel von einem Sammler übernommen wird (nicht gezeigt). Zum Neu-Aufstccken der leeren Hülsen 5 wird der Schlauch 12 durch Umstellung des Ventils 22 wiederum unter Druck gesetzt und die Hülsen 5 in beliebiger Weise, z. B. von Hand oder mechanisch auf die Zapfen 9 gegen den Gegendruck des Schlauches 12 nach oben aufgestoßen, so daß sie in senkrechter Lage aufgehängt bleiben. Der Träger 7 wird dann wieder zurück in Aufsteckstellung gefahren, die vertikal um Hülsenlänge über der Bereitschaftsstellung gemäß F i g. 1 liegt, und dann auf die Spindein 4 abgesenkt und durch das Gewicht des Trägers 7 die Hülsen 5 auf die Spindeln aufgedrückt Anschließend wird der Schlauchdruck wieder abgebaut und der Träger 7 etwas angehoben, d.h. in Bereitschaftsstellung gemäß F i g. 1 gebracht Das Spinnen kann nun wieder beginnen.
Anstatt zur Deflation des Schlauches diesen mit Vakuum zu evakuieren, kann dieser auch nur auf Atmosphärendruck durch Ausströmenlassen des Mediums gebracht werden. Dabei muß die Eigenelastizität des Schlauches allerdings klein genug sein, um nur noch Haltekräfte zu erzeugen, die kleiner als das Kopsgewicht sind. Ist dies nicht zu realisieren, so können auch zwischen den Zapfen 27 und dem Träger 28 angeordnete Rückstellfedern 29 angebracht werden, die bei der Inflation des Schlauches 30 entsprechend gespannt werden (vgl. Fig. 5 und 6).
Ist es erwünscht, das Abfallen der vollen Kopse beim Entziehen der Druckluft nicht im gleichen Augenblick erfolgen zu lassen, um eine Unordnung in der Ablage der Kopse, zum Beispiel auf einen Sammler zu
ίο vermeiden, so kann dies sehr einfach mit Rückstellfedern 31 bis 35 (F i g. 9) unterschiedlicher Charakteristik geschehen, wobei die starke Rückstellfeder 31 den Schlauch 30 sehr schnell in eine Form entsprechend den Fig.5 und 8 zurückbringt, während schwächere Rückstellfedern, zum Beispiel die Federn 32,33 und 34, hierzu etwas mehr Zeit brauchen und somii die betreffenden Kopse auch etwas später abfallen. Auf diese Weise kann das Abfallen ohne irgendwelche besonderen Steuermechanismen zeitlich gestaffelt erfolgen.
Als Variante kommt ferner in Betracht, statt der Zapfen als Anschlag eine passende, die Hülse 5 oben teilweise umfassende Haube 36 zu verwenden (F i g. 7). Diese Haube besitzt oben eine dem Hülsenkonus entsprechende Innenfläche 37, an die eine trichterförmige Erweiterung angeschlossen ist, um dem Kopsansatz 38 Rechnung zu tragen.
Die Fig. 10 zeigt eine weitere Variante, bei der anstelle eines einzigen Anschlages zwei Anschläge 39 und 40 vorgesehen sind, die in der Spindelteilung entsprechendem Abstand voneinander angeordnet und vorzugsweise Zapfen sind. Um die abzuziehende oder aufzusteckende Hülse 41 auf die darunter stehende Spindel auszurichten, sind die Anschläge 39 und 40 um eine Distanz t /2 und gleichzeitig um eine Distanz a nach innen versetzt angeordnet. Die Anschläge 39 und 40 sind wiederum der Außenkontur der Hülsen 41 bzw. der Kopse anzupassen. Ihre Anzahl ist lediglich um eine Einheit größer als in den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen. Wird nun der Schlauch 42 aufgeblasen, so wird die Hülse 41 zwischen die Anschläge 39 und 40 gepreßt und dadurch die benötigte Haltekraft erzeugt.
Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Vorrichtungen besteht darin, daß im Extremfall ein durchgehender Schlauch, also nur ein einziges auf Druck reagierendes Element, für eine ganze Maschinenseite eingese*.'« werden muß. Es können auch sehr hohe Drücke zur Anwendung gelangen, da der Schlauch auch
so beim zufälligen Fehlen einer Hülse nach wie vor in der Teilung entsprechenden Abständen abgestützt und dadurch ein Platzen des Schlauches viel weniger zu befürchten ist Dies ergibt als weiteren Vorteil die Möglichkeit höhere Klemm- und damit Abziehkräfte zu erzeugen als bei bekannten Vorrichtungen, wodurch die Betriebssicherheit der Vorrichtung wesentlich erhöht wird
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß armierte Schläuche, die hohis Drücke zulassen, verwendet werden können, da der Klemmeffekt auch lediglich durch vom Innendruck herrührende Deformation der Querschnittsform des Schlauches erzielt werden kann, falls die Verwendung eines unter Druck elastisch dehnbaren Schlauches aus bestimmten Gründen, z. B.
wegen einer geforderten absoluten Explosionssicherheit nicht in Frage kommt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen und Aufsetzen einer Mehrzahl von auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit einem sich über eine Mehrzahl von Spindeln erstreckenden und mit Greifeinrichtungen versehenen Träger, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (7; 28) im gegenseitigen Abstand der Spindeln (4) angeordnete, in Richtung dieser Spindeln (4) vorstehende Anschläge sowie einen längs des Trägers (7; 28) auf der den Anschlägen abgewandten Seite abgestützten Schlauch (12; 30; 42) aufweist, der unter Einwirkung eines Druckmediums in Richtung der Anschläge zum Klemmen von zwischen den Schlauch (12; 30; 42) und die Anschläge gebrachten Kopsen (6)-bzw. Hülsen (5; 41) deformierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge auf der dem Schlauch (12; 30; 42) zugewandten Seite eine mit den an dieser Stelle zu klemmenden Hülsen (5) in der Neigung und Richtung übereinstimmende Mantellinie besitzen (F i g. 2 und 4).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge Zapfen (9; 9'; 27) sind, deren Außenabmessungen kleiner als der Innendurchmesser der Hülse (5) sind (F i g. 2,3,4 und 5).
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (9; 27) die Form eines Zylinders besitzt, dessen Achse gegenüber der Senkrechten mit Konuswinkel (α) der Hülse (5) übereinstimmt (Fig. 2).
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (9') eine konische, mit dem Konuswinkel («) der Hülse (5) übereinstimmende Form aufweist (Fig. 4).
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag aus einer Haube (36) besteht, die von außen und von der Maschinenseite her an die Hülse (5) anlegbar ist sowie eine oben dem Hülsenkonus und unten dem Kops (6) angepaßte Fläche aufweist (F i g. 7).
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (12; 30; 42) zur Abstützung dreiseitig umfaßt ist (F i g. 2 und 4 bis 7).
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (12; 30; 42) über ein steuerbares Ventil (22) an eine Überdruckquelle angeschlossen ist (F i g. 1).
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Einrichtungen zum Einbauchen des Schlauches (12; 30; 42) vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus dem Ventil (22) besieht, das auch an einer Unterdruckquelle angeschlossen ist (F i g. I).
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Einbauchen des Schlauches (12; 30; 42) zeitlich gestaffelt wirksam werden.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Einbauchen des Schlauches (12; 30; 42) aus zwischen den Anschlägen angebrachten und gegen den
Schlauch (12; 30; 42) drückenden Rückstellfedern (29,31 —35) bestehen (F i g. 5,6.8 und 9).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder (31—35) verschiedene Charakteristiken aufweisen (F i g. 9).
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (39, 40) in Bezug auf die Spindeln (4) um die halbe Teilung und gegen das Innere der Maschine versetzt angeordnet und deren Außenkonturen der Hülse (41) und dem Kops (6) zur Aufnahme derselben zwischen sich angepaßt sind (Fig. 10).
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (12; 30; 42) aus nicht elastisch dehnbaren, insbesondere armiertem flexiblen Material besteht.
DE2062535A 1969-12-18 1970-12-18 Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen und Aufsetzen einer Mehrzahl von auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen Expired DE2062535C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1890269A CH500303A (de) 1969-12-18 1969-12-18 Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen und Aufsetzen von einer Mehrzahl auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2062535A1 DE2062535A1 (de) 1971-06-24
DE2062535B2 true DE2062535B2 (de) 1979-02-01
DE2062535C3 DE2062535C3 (de) 1979-09-20

Family

ID=4436015

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2062535A Expired DE2062535C3 (de) 1969-12-18 1970-12-18 Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen und Aufsetzen einer Mehrzahl von auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3667204A (de)
CA (1) CA937216A (de)
CH (1) CH500303A (de)
DE (1) DE2062535C3 (de)
ES (2) ES164588Y (de)
FR (1) FR2077561B1 (de)
GB (1) GB1321119A (de)
NL (1) NL162977B (de)
SE (1) SE367446B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3428066A1 (de) * 1983-07-30 1985-02-14 Murata Kikai K.K., Kyoto Spulentransportvorrichtung
DE3427929A1 (de) * 1983-10-05 1985-05-02 Veb Kombinat Textima, Ddr 9010 Karl-Marx-Stadt Stationaere vorrichtung zum abziehen und aufstecken von spulen und huelsen an spinn- oder zwirnmaschinen
EP0078378A3 (en) * 1981-10-29 1985-11-06 Maschinenfabrik Rieter A.G. Device for grasping a group of cores on a textile spinning or twisting machine

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2551679A1 (de) * 1975-11-18 1977-06-02 Schlafhorst & Co W Vorrichtung zum transport von spulenhuelsen
JPS5647169Y2 (de) * 1979-02-10 1981-11-05
FR2466534A1 (fr) * 1979-09-28 1981-04-10 Alsacienne Constr Meca Dispositif de prehension de supports de files sur machines textiles a broches rotatives
JPS57501960A (de) * 1980-11-13 1982-11-04
GB8617615D0 (en) * 1986-07-18 1986-08-28 Rieter Ag Maschf Bobbin tube magazines
DE3912332A1 (de) * 1989-04-14 1990-10-18 Zinser Textilmaschinen Gmbh Spulengreifvorrichtung

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3059405A (en) * 1957-09-10 1962-10-23 Deering Milliken Res Corp Pneumatic doffing arrangement
US2962856A (en) * 1958-06-10 1960-12-06 Deering Milliken Res Corp Bobbin handling arrangement
DE1282526C2 (de) * 1964-12-19 1973-05-10 Zinser Textilmaschinen Gmbh Pneumatischer Greifer zum Erfassen von Spulen bzw. Huelsen an Spulenwechselvorrichtungen
DE1710054A1 (de) * 1967-04-11 1971-09-16 Zinser Textilmaschinen Gmbh Greiforgan fuer Textilhuelsen
LU57530A1 (de) * 1968-12-12 1970-06-11

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0078378A3 (en) * 1981-10-29 1985-11-06 Maschinenfabrik Rieter A.G. Device for grasping a group of cores on a textile spinning or twisting machine
DE3428066A1 (de) * 1983-07-30 1985-02-14 Murata Kikai K.K., Kyoto Spulentransportvorrichtung
DE3448249C2 (de) * 1983-07-30 1991-05-29 Murata Kikai K.K., Kyoto, Jp
DE3427929A1 (de) * 1983-10-05 1985-05-02 Veb Kombinat Textima, Ddr 9010 Karl-Marx-Stadt Stationaere vorrichtung zum abziehen und aufstecken von spulen und huelsen an spinn- oder zwirnmaschinen

Also Published As

Publication number Publication date
NL7018292A (de) 1971-06-22
SE367446B (de) 1974-05-27
ES164588Y (es) 1971-09-01
NL162977B (nl) 1980-02-15
ES164588U (es) 1971-04-16
ES387258A1 (es) 1973-05-01
GB1321119A (en) 1973-06-20
DE2062535A1 (de) 1971-06-24
DE2062535C3 (de) 1979-09-20
FR2077561A1 (de) 1971-10-29
US3667204A (en) 1972-06-06
FR2077561B1 (de) 1974-10-31
CA937216A (en) 1973-11-20
CH500303A (de) 1970-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE933310C (de) Vorrichtung an Spindeln zum Festhalten von Wickelhuelsen fuer Papierrollen od. dgl.
CH473914A (de) Greifvorrichtung zum Ergreifen von Hülsen
EP1453750B1 (de) Vorrichtung zur herstellung von folienrollen
DE1574311A1 (de) Vorrichtung zum Abrollen und Speichern von Gewebe u.dgl. zwischen einer Vorratsrolle und einer Gewebebearbeitungsmaschine sowie zum Ausgleichen unterschiedlicher Gewebeeingabe- und -abgabegeschwindigkeiten
DE2365663C3 (de) Rohrförmige Wechselspindel zum Aufwickeln einer Strickware
DE2062535C3 (de) Vorrichtung zum gemeinsamen Abziehen und Aufsetzen einer Mehrzahl von auf Spindeln aufgesetzten Kopsen bzw. Hülsen auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen
CH660580A5 (de) Falzmesserzylinder.
DE2652533A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur querfaltung einer huelle
DE1952727B2 (de) Einrichtung zum Entfernen von Verschlüssen von in Flaschenkästen angeordneten Flaschen
CH711356A1 (de) Verfahren zum Abnehmen von vollen Spulen und Aufsetzen leerer Hülsen auf die Spindeln einer Spinnmaschine.
DE2816931C3 (de) Vorrichtung an einem Druckzyklon
DE2211518A1 (de) Vorrichtung zum aufspannen von rohrfoermigen wickelkernen
DE2033718B2 (de) Vorrichtung zum Entfernen von auf Spulenhülsen befindlichen Garnresten
DE876134C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung von frisch gesponnenen Kunstseidespinnkuchen fuer die Nachbehandlung
DE3441872C2 (de)
EP0337079A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von Materialbahnen, insbesondere von Papier- oder Kartonbahnen
CH508350A (de) Vorrichtung zum Aufziehen eines elastischen Netzstrumpfes auf ein Abfüllrohr
DE1264204B (de) Ausdehnbare Welle
DE102006016967B3 (de) Vorrichtung zum Abziehen von Wickelgut
DE10048135B4 (de) Vorrichtung zum hängenden Transport von Wickelrollen
AT266019B (de) Blechbund-Abwickelvorrichtung
DE1045344B (de) Schrottwickelmaschine fuer Band und Draht mit einer unverschieblich gelagerten und insbesondere mit einem groben Gewinde versehenen Wickelwelle
DE609455C (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Abziehen der konischen Spulenhuelsen von Schuetzenspindeln
EP0700857B1 (de) Hülse mit Titer-Ring
DE8226880U1 (de) Vorrichtung zum automatischen einziehen des aeusseren fadenendes von knaeueln

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)