DE2059006A1 - Befestigungsvorrichtung mit einer elastischen Klammer,die einen an einem Bauteil anbringbaren Tragteil und einen Halteteil fuer eine Mutter hat - Google Patents
Befestigungsvorrichtung mit einer elastischen Klammer,die einen an einem Bauteil anbringbaren Tragteil und einen Halteteil fuer eine Mutter hatInfo
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Description
wmTAHWXl A"T 2059006
A 38 492 h
t-24
30.11.1970
U.S.Ser.No. 881,555
Amerace Esna Corporation, New York, N.Y., U.S.A.
Befestigungsvorrichtung mit einer elastischen Klammer,
die einen an einem Bauteil anbringbaren Tragteil und einen Halteteil für eine Mutter hat
Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung
mit einer elastischen Klammer, die einen an einem Bauteil anbringbaren Tragteil und einen Halteteil für eine Mutter hat, in
die eine Schraube einschraubbar ist, die fluchtende Löcher des Bauteiles und .der Klammer durchdringt.
Derartige Befestigungsvorrichtungen, auch als Käfig- oder Klammermuttern bezeichnet, werden derzeit in umfangreichem
Maße verwendet, um an einem mit einem Loch versehenen Bauteil, z.B. einer Platte, eine Mutter unverlierbar zu befestigen, so
daß ein komplementäres Bauteil vermittels einer Schraube mit diesem Bauteil zusammengebaut werden kann. Üblicherweise
weisen solche Vorrichtungen eine federnde Klammer auf, welche die Mutter trägt und mit Haltemitteln versehen ist, mit der
sie an dem Bauteil angebracht werden kann. Die Klammer kann federnd geöffnet v/erden, um so das Bauteil aufzunehmen und die
Haltemittel fest in dem Loch des Bauteiles zu verankern, indem die Haltemittel in das Loch einschnappen, wenn die Bohrung
derMuttermit-^dem—Loch—fluchtet-»
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In einigen Fällen und besonders dort, wo kraftangetriebene
Schraubenzieher zum Zusammenbau von Schrauben mit solchen Klammermuttern oder anderen derartigen Vorrichtungen verwendet
werden, die an mit einem Loch versehenen Platten oder dergleichen angebracht sind, wurde festgestellt, daß die Schraube vor dem
Einschrauben in die Mutter für gewöhnlich mit einer solchen Kraft gegen die Mutter gedrückt wird, daß die Mutter von der
Platte weggedrückt wird, so daß sich nun ein übermäßiges Verbiegen der Klammer in deren Öffnungsrichtung ergibt. Wenn ein
solches Verbiegen die Streckgrenze der Klammer übersteigt, so wird die Klammer dauernd in Offenstellung verformt, so daß beim
Abnehmen des anderen Bauteiles oder Auseinandernehmen der Schraube und Mutter die Klammer nicht mehr in ihre ursprüngliche Gestalt
zurückkehrt und damit die Mutter nicht mehr axial fluchtend mit der Öffnung gehalten wird. Zusätzlich wirken die Haltemittel
nicht mehr mit dem Loch in dem Bauteil zusammen, und die Klammer wird damit lose und kann von diesem abfallen und dabei
die Mutter mitnehmen. Damit ist der Hauptzweck der Klammer verloren gegangen, die Mutter am Bauteil unverlierbar zu halten,
und zwar in richtiger Lage und richtiger Fluchtrichtung vor einem erneuten Verschrauben mit der zugehörigen Schraube.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine leicht einzubauende
und wirtschaftlich zu fertigende Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche einem
axialen Druck durch die zugehörige Schraube beim Zusammenbau ohne bleibende Formänderung widersteht und somit einen Fluchtungsfehler
der Mutter in bezug auf den Bauteil oder ein Freikommen der Mutter von dem Bauteil nach einem Entfernen der
Schraube verhindert.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Mutter im
Halteteil axial dem Bauteil zu um eine Strecke bewegbar ist,
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die in ihrer Größenordnung zur sicheren Verschraubung von Mutter und Schraube und zum Anpressen der Mutter gegen das
Bauteil bzw. die Klammer erforderlich ist, und daß beim Ansetzen
und Einschrauben der Schraube in die Mutter die Axialbevregung
des Halteteils auf einen Wert innerhalb der Elastizitätsgrenze des Halteteils begrenzt ist.
Bei einer solchen Befestigungsvorrichtung kann sich die Mutter
relativ zur Klammer axial auf einem begrenzten Weg bewegen, der ein Biegen der Klammer über deren Streckgrenze hinaus verhindert,
und kompensiert somit den Axialdruck durch die zugehörige Schraube so weit, daß dieser nicht mehr zu einem spM-teren
Freikommen der Mutter oder zu einem Fluchtungsfehler führen kann. "
Die Axialbewegung der Mutter ist nach einer Ausgestaltung der
Erfindung im Halteteil mindestens gleich der zur sicheren Verschraubung
und Anpressung der Mutter notwendigen Weglänge abzüglich der elastischen Verformung des Halteteils beim Montieren
am Bauteil und relativ zum Halteteil vorteilhafterweise mindestens gleich der Axiallänge des Muttergewindes abzüglich
einer für das Anfassen der Schraube in der Mutter erforderlichen
Weglänge, wobei diese ungefähr der Axialhöhe eines Gewindeganges entsprechen kanni
Die Einschraublänge zur sicheren Verschraubung von Mutter und Schraube entspricht vorteilhafterweise der Axiallänge des Muttergewindes,
und es ist günstig, wenn die maximale Axialbewegung des Halteteils gleich der Axialbewegung der Schraube in
Einschraubrichtung relativ zum Bauteil ist.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der ■■
Halteteil einen Haltearm auf, der elastisch abbiegbar ist,
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wobei die maximale Abbiegung des Haltearmes vortexlhafterweise innerhalb der Streckgrenze liegt.
Ein sehr günstiger Aufbau ergibt sich, wenn die Klammer im Abstand vom Haltearm einen Tragarm hat, die beide den Bauteil
umfassen und relativ federnd auseinanderbiegbar sind, wobei vortexlhafterweise die Enden der beiden Arme durch
einen Steg miteinander verbunden sind und der Tragarm und/oder der Haltearm ein mit den übrigen Löchern fluchtendes Loch hat.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung hat die Mutter dem Bauteil zu eine Klemmfläche, die mit einer Klemmfläche des
Halteteils zusammenwirkt, wobei die Klemmflache des Halteteils
vortexlhafterweise am Haltearm angeordnet ist. Es ist günstig, wenn die Axialbewegung der Mutter relativ zum Halteteil
gleich dem Abstand der beiden Klemmflächen ist, wobei die Axialbewegung der Mutter durch die Klemmflächen begrenzt ist.
Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung hat der Halteteil
ein Paar von einander gegenüberliegenden U-förmigen Haltestücken, die jeweils ein Paar von ungefähr achsparallelen
Schenkeln und einen Quersteg im Abstand vom Haltearm haben, zwischen denen die Mutter angeordnet ist, die mit Vorsprüngen
in den Raum zwischen Schenkeln und Quersteg eingreift. Vortexlhafterweise sind dabei die Querstege den Vorsprüngen zu oder
die Vorsprünge den Querstegen zu konvex gewölbt.
Eine andere Ausgestaltung der Erfindung bezieht sich auf eine Baugruppe unter Verwendung einer Befestigungsvorrichtung gemäß
der Erfindung, welche sich dadurch auszeichnet,daß der Tragteil
der Klammer am Bauteil angebracht und auf diesen ein zwei-
die ter Bauteil angeordnet ist, daß die Schraube beiden Bauteile
durchgreift und so lang ist, daß sie mit ihrem Kopf beim An-
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setzen an das Muttergewxnde in einem Abstand vom zweiten Bauteil ist, welcher der zulässigen, innerhalb der .Streckgrenze
liegenden Verbiegung des Haltearmes entspricht.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung,
die Ausführungsbeispiele der Erfindung enthält. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Befestigungsvorrichtung
in Art einer Klammermutter gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht gemäß Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt zur Darstellung der Montage der Klammermutter an einem Werkstück zusammen mit
einem komplementären Werkstück, das mit Hilfe einer passenden Schraube befestigt werden soll,
Fig. 5 einen Schnitt ähnlich Fig. 4 zur Darstellung des Schraubendruckes gegen die Mutter,
Fig. 6 einen Schnitt ähnlich Fig. 5 zur Darstellung des Aufschraubens der Mutter auf die Schraube,
Fig. 7 eine Vorderansicht auf die Ausführungsformen
nach Fig. 4 bis 6 zur Darstellung, wie die Werkstücke miteinander befestigt sind, wobei sich
die Mutter in Klemmanlage auf der Schraube befindet.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 3 ist eine Befestigungsvorrichtung
gemäß der Erfindung als Ganzes mit bezeichnet. Diese weist eine Klammer 12 auf, an der eine Mutter
14 gehalten ist. Die Klammer 12 hat einen ersten Arm, im vorliegenden Beispiel den oberen Tragarm 16, und einen
zweiten Arm, in dieser Ausführungsform den unteren Haltearm 18. Die Arme 16 und 18 sind an ihren einen Enden miteinander
durch einen Steg 20 verbunden. Die Klammer 12 ist aus federndem Material, wie beispielsweise Metall, vorzugs-
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weise Stahl, so hergestellt, daß die Arme 16 und 18 sich in
eingebautem Zustand elastisch zu öffnen suchen, worauf weiter unten noch, näher eingegangen wird.
Der Tragarm 16 hat ein Loch 22 mit einer Anfasung 24 am Eingangsende
des Loches. Am entgegengesetzten Ende des Loches ist ein Befestigungsstück in Form einer Lippe 26 vorgesehen,
die von der Unterseite des Tragarmes nach unten ragt. Der Haltearm 18 hat ebenfalls ein Loch 28, das im Durchmesser
etwas größer ist als das Loch 22 des Tragarmes 16. Beide Löcher 22 und 28 fluchten axial miteinander.
Der Tragarm 16 ist relativ 2um Haltearm 18 am Ende 30 ent- Λ
gegengesetzt zum Stegende etwas nach oben aufgebogen, so daß ein offenes Maul 32 am Eingang zur Klammer 12 entsteht. Zusätzlich weist der Haltearm 18 der Klammer 12 ein unterlegscheibenartiges
Teilstück 34 auf, welches das Loch 28 umgibt und eine nach unten gerichtete Klemmfläche 36 hat. Die Mutter
14 hat einen im wesentlichen rohrförmigen Körper 40 mit einer
der komplementären Klemmfläche 36 des unteren Armes 18 zu nach oben gerichteten Klemmfläche 42 und ferner eine Axialbohrung
44, die eine Einführung 46 und ein Innengewinde 48 aufweist, daö sieh axial von der Einführung 46 durch den übrigen
Teil der Bohrung 44 erstreckt. Gegebenenfalls kann der rohrförmige Körper 40 dauernd in eine unrunde Gestalt am Gewin- ^
destück 50 verformt sein, um so eine Muttersicherung für ™
die Mutter 14 durch ein entsprechendes Drehmoment zu schaffen.
Um nun die Mutter 14 an der Klammer zu halten, ist ein Paar von U-förmigen Haltestück'eti S2 vorgesehen, die nech unten vom Haltearm 18 aus gerichtet sind. Die beiden U-förmigen Haltestücke
52 weisen"jeweils .ein Paar von sich axial erstreckenden
Schenkeln 54 "aü£, di^tta ihren; Ehdeti durch einen Quersteg 56
verbunden sind, so daß sich eine Auflage 58 ergibt, die in
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axialem Abstand vom Haltearm 18 der Klammer 12 entsprechend der Länge der Schenkel 54 ist. Die Mutter 14 hat seitliche
Vorsprung^ 60, die bündig mit der Klemmfläche 42 sind. Die
einzelnen Vorsprünge 60 durchgreifen den Raum zwischen den Schenkeln 54 der U-förmigen Haltestücke 52 und ruhen auf
der Auflage 58, um so die Mutter am Haltearm 18 der Klammer 12 zu halten. Dabei fluchtet die Axialbohrung 44 der Mutter
14 im wesentlichen mit den Löchern 22 und 28 der Arme 16 und 18. Die Auflagen 58 sind konvex kurvenförmig (siehe Fig. 7),
um so ein Schwenken der Mutterachse relativ zum Haltearm 18 und den U-förmigen Haltestücken 52 zu gestatten.
In der dargestellten Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung 10 sind die U-förmigen Haltestücke 52 einstückig mit dem
Haltearm 18 der Klammer 12 im Hinblick auf eine einheitliche Konstruktion, welche die Trag- bzw. Haltearme 16 und 18 der
Klammer und auch die U-förmigen Haltestücke umfaßt. Damit können die U-förmigen Haltestücke und das unterlegscheibenartige
Teilstück 34 des unteren Armes ursprünglich in der gleichen Ebene liegen, worauf dann die U-förmigen Haltestücke nach
unten gebogen werden, so daß sie senkrecht zu der Ebene des unterlegscheibenähnlichen Teiles sind, um so die seitlichen
Vorsprünge 60 der Mutter 14 einfacher und sicher zu erfassen. Die Mutter kann sich nun axial frei zwischen einer unteren
Stellung, in der die Vorsprünge auf den Auflagen 58 der Querstege 56 ruhen, und einer oberen Stellung bewegen, in der die
Klemmfläche 42 der Mutter gegen die komplementäre Klemmfläche 36 des Haltearmes 18 der Klammer 12 anliegt.
Wie aus den Fig. 4 bis 7 hervorgeht, kann die Befestigungsvorrichtung
10 an einem mit einem Loch versehenen Bauteil dadurch angebracht werden, daß das Bauteil, das die Form einer
Platte 62 mit einem Loch 64 hat, in das Maul 32 der Klammer
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zwischen das aufgebogene Ende des Tragarmes 16 und das entsprechende
Ende des Haltearmes 18 eingeschoben wird, wobei das aufgebogene Ende 30 dieses Einschieben erleichtert. Durch
das Einstecken der Platte 62 werden die Trag- bzw. Haltearme 16 und 18 der Klammer 12 federnd voneinander so weit abgebogen,
bis die Lippe 26, die vom Tragarm 16 aus nach unten gerichtet ist, mit dem Loch 64 der Platte fluchtet. Wenn die Lippe 26
mit dem Loch 64 fluchtet, so schnappt die Lippe in das Loch ein, um so die Klammer an der Platte sicher zu halten, wobei
die Mutter 14 im wesentlichen axial fluchtend zum Loch 64 gehalten
wird.
Ein komplementäres, mit einem Loch versehenes Bauteil, beispielsweise
in Form einer Tafel 66 mit einem Loch 68, kann nun an der Platte 62 dadurch befestigt werden, daß die Löcher 64
und 68 zum Fluchten gebracht werden und eine Schraube 70 durch diese Löcher und durch die Löcher 22 und 28 der Klammer
12 hindurchgesteckt wird. Wie besonders deutlich aus Fig. 4 hervorgeht, kann durch ein reines Einstecken der Schraube 70
vor einem Verdrehen derselben diese Schraube in die Einführung
46 der Axialbohrung 44 der Mutter 14 eingreifen und das untere Ende 72 des Außengewindes 73 der Schraube in Berührung mit dem
oberen Ende des Innengewindes 48 der Mutter 14 bringen, wobei ein freier Raum P zwischen dem Kopf 74 der Schraube 70 und der
oberen Fläche 76 der Tafel 66 vorhanden ist. Eine weitere axiale
Abwärtsbewegung der Schraube 70 ohne Drehen derselben ergibt ein Abwärtsbiegen des Haltearmes 18 der Klammer 12 weg von der
unteren Fläche 78 der Platte 62 (siehe Fig. 5) um den Abstand D, bis dann der Kopf 74 der Schraube auf der obecen Fläche 76 der
Tafel aufsitzt. Würde ein solches Abbiegen des Haltearmes 18 der Klammer 12 übermäßig sein, d.h. sollte der untere Arm der
Klammer nach unten über seine Streckgrenze hinaus gebogen
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werden, so wird die Klammer dauernd derart verformt, daß bei
Entfernen der Schraube 70 die Mutter 14 nun nicht mehr axial fluchtend zu den Löchern 64 und 68 gehalten wird. Bei einem
kräftigen Verbiegen liegt die Lippe 26 nicht mehr federnd gegen das Loch 64 der Platte 62 an. Die Klammer wird lose und
kann ohne weiteres von der Platte abfallen, wenn die Schraube 70 und die Tafel 66 von der Platte und der Klammer entfernt
werden.
Um ein solch übermäßiges Verbiegen des Haltearmes 18 auszuschließen,
sind die Querstege 56 der.U-förmigen Haltestücke vom Haltearm zur Begrenzung des Abstandes P in einem solchen
Abstand angeordnet, daß dieser Abstand P den Abstand nicht übersteigt, der einem Abbiegen des Haltearmes 18 im elastischen
Bereich entspricht, d.h. die Größe der Abbiegung darf höchstens so groß sein, daß der Haltearm in eine Lage zurückkehrt, in
der die Klammer die Mutter sicher auf der Platte 62 in fluchtender Lage zu den Löchern 64 und 68 hält. Ein solches Abbiegen
wird im folgenden als federndes Abbiegen bezeichnet. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß der Abstand P so groß sein
muß, daß das Außengewinde 73 der Schraube 70 bei Beginn des Drehens der Schraube das Innengewinde 48 der Mutter 14 erfassen
kann. Es kann daher der Abstand P nicht auf Null reduziert werden.
Wenn die Schraube 70 gedreht wird, beginnt die Mutter 14 ihre Aufwärtsbewegung entlang dem Gewinde der Schraube. Wie dies
deutlich aus Fig. 6 hervorgeht, kehrt der Haltearm 18 der Klammer 12 in seine nicht gebogene Lage unter Anlage gegen die untere
Fläche 78 der Platte 62 zurück. Eine solche Bewegung der Mutter wird so lange fortgesetzt, bis die Klemmfläche 42 der
Mutter in Klemmberührung mit der entsprechenden Klemmfläche
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des unterlegscheibenartigen Teilsttickes 34 des Haltearmes 18
ist, wodurch die Tafel 66 und die Platte 62 dann gemäß Fig. 7 in zusammengebautem Zustand miteinander verspannt werden. Die
Kurvenform der Auflagen 58 gestattet nun ein Schwenken der Mutter
relativ zu den U-förmigen Haltestiicken 52, um so das Einstecken
der Schraube, ein Abbiegen der Klammer und ein Einschrauben der Mutter entlang der Schraube zu erleichtern. Gegebenenfalls
können die Auflagen auch gerade sein und die Vorsprünge 60 kurvenförmig, um den gleichen Zweck zu erreichen.
Eine Drehung der Mutter 14 zusammen mit einer Drehung der Schraube 17 wird dadurch ausgeschlossen, daß die seitlichen Vorsprünge 60 der Mutter gegen die nach unten ragenden Schenkel
54 der U-förmigen Haltestücke 52 anliegen.
Bei einer richtig ausgelegten Schrauben- und Mutterkonstruktion
ergibt sich ein wirksames Zusammenschrauben der komplementären Gewinde, wenn das Gewinde der Schraube voll in das Gewinde der ■
Mutter auf deren ganzen Lange eingeschraubt ist. In der Baugruppe
gemäß Fig. 4 bis 7 ist daher der Abstand zwischen der Klemmfläche 42 der Mutter 14 und der'entsprechenden Klemmfläche
36 des Haltearmes 18 (siehe Fig. 4) vorzugsweise von der ßrößenordnung
der Weglänge, der Mutter beim Aufschrauben auf die Schraube, so daß die Schraube voll in die Mutter eingeschraubt werden
kann. In anderen Worten, der Axialabstand A zwischen der Klemmfläche der Mutter und der entsprechenden Klemmfläche des Haltearmes
ist vorzugsweise ungefähr gleich der Axiallänge B des
Gewindes der Mutter. Da jedoch ein minimaler Abstand P erforderlich ist, um die Schraube in der Mutter richtig anfassen zu
lassen und da ein soxcher Abstand eine entsprechende Biegung D
des Haltearmes der Klammer erzeugt, die dann bei der Bewegung der Mutter entlang der Schraube wieder entfällt, kann der Ab-
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stand A um einen Betrag kleiner als die Länge B sein, der dem Abstand P entspricht. Da der Abstand P vorteilhafterweise
gleich der Höhe ungefähr eines Gewindeganges ist, so ist der Abstand A in vorteilhafter Weise gleich der gesamten Axiallänge
B des Gewindes der Mutter, abzüglich der Axiallänge eines Gewindeganges.
Die Größe des Abstands A ist natürlich direkt proportional zur
Gesamtlänge des Schaftes der Schraube 70, während die Größe des Abstandes P durch die Größe der Abbiegung D begrenzt ist,
die vom Haltearm der Klammer federnd aufgenommen werden kann. Unter üblichen Bedingungen ist der Schraubenschaft vorteilhafterweise
nicht langer als es notwendig ist, um die volle Gewindelänge der Mutter auszunutzen (siehe Fig. 4 bis 7). In einigen
Fällen kann es jedoch erwünscht sein, die Schraubenlänge so zu vergrößern, daß sich die Schraube in voll in die Mutter
eingeschraubtem Zustand und bei Klemmanlage der Mutter gegen die Bauteile um ein Stück über die Mutter hinaus erstreckt,
das vorzugsweise ein oder zwei Gewindegängen entspricht. In diesem Falle wird vorteilhafterweise der Abstand A entsprechend
der größeren Länge des Schraubenschaftes vergrößert, um so eine Kompensation für die Extralänge des Schraubenschaftes zu schaffen.
Während also der Abstand A mindestens gleich der Länge B des Muttergewindes vermindert um einen minimalen Betrag ist,
wie er für das richtige Anfassen der Schraube in der Mutter erforderlich ist (vorzugsweise gleich der Höhe eines Schraubenganges),
kann der Abstand A dann erhöht werden, wenn die Schraubenlänge erhöht wird, und zwar um einen Betrag entsprechend der
Zunahme der Länge der Schraube.
Es ergibt sich so, daß durch Ermöglichen einer axialen Verschiebung
der Mutter 14 relativ zur Klammer 12 und durch Wahl der Größenordnung di eser Verschiebung gemäß den oben angegebenen
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Parametern der Axialdruck auf die Schraube 70 während des Einfügens
der Schraube kein Verbiegen der Klammer in einen dauernd
verformten Zustand verursacht. Dieser würde bewirken, daß die Mutter ständig aus ihrer fluchtenden Lage zu den Löchern der
Bauteile weggeschoben würde oder ein Lösen der Befestigungsvorrichtung 10 von der Platte 62 eintreten könnte. Es wird
also die Klammer lediglich federnd so weit abgebogen, daß die Klammer im wesentlichen ihre ursprüngliche Form wieder annimmt
und beim Abnehmen der Tafel 66 und der Schraube von der Platte an der Platte befestigt bleibt. Außerdem bleibt die fluchtende
Lage der Mutter zur richtigen Aufnahme der Schraube erhalten.
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Claims (20)
- Patentansprüche/ I.)Befestigungsvorrichtung mit einer elastischen Klammer, die einen an einem Bauteil anbringbaren Tragteil und einen Halteteil für eine Mutter hat, in die eine Schraube einschraubbar ist, die fluchtende Löcher des Bauteils und der Klammer durchdringt, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (14) im Halteteil (18, 54, 56) axial dem Bauteil (62) zu um eine Strecke (A) bewegbar ist, die in ihrer Größenordnung zur sicheren Verschraubung von Mutter (14) und Schraube (70) und zum Anpressen der Mutter (14) gegen das Bauteil (62) bzw. die Klammer (16, 20; 18, 54, 56) erforderlich ist, und daß beim Ansetzen und Einschrauben der Schraube (70) in die Mutter (14) die Axialbewegung (D) des Halteteils (18, 54, 56) auf einen Wert innerhalb der Elastizitätsgrenze des Halteteils (18, 54, 56) -begrenzt ist.
- 2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbewegung der Mutter (14) im Halteteil (18, 54, 56) mindestens gleich der zur sicheren Verschraubung und Anpressung der Mutter (14) notwendigen Weglänge (B) abzüglich der elastischen Verformung (D) des Halteteils (18, 54, 56) beim Montieren am Bauteil (62) ist.
- 3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbewegung der Mutter (14) relativ zum Halteteil (18, 54, 56) mindestens gleich der Axiallänge (B) des Muttergewindes (48) abzüglich einer für das Anfassen der Schraube (70) in der Mutter (14) erforderlichen Weglänge ist.
- 4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Weglänge zum Anfassen der Schraube (70) unge-- 15 -10 9 8 2 4/ 1 242A 38 492 h h-2430.11.1970fähr der Axialhöhe eines Gewindeganges entspricht.
- 5. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschraublänge zur sicheren Verschraubung von Mutter (14) und Schraube (70) der Axiallänge (B) des Muttergewindes (48) entspricht.
- 6. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, · daß die maximale Axialbewegung (D) des Halteteils (18, 54, 56) gleich der Axialbewegung (P) der Schraube (70) in Einschraubrichtung relativ zum Bauteil (62) ist.
- 7. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (14) dem Bauteil (62) zu eine gewindelose Einführung (46) hat.
- 8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (70) einen Kopf (74) hat.
- 9. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil (18, 54, 56) einen Haltearm (18) aufweist, der elastisch abbiegbar ist.
- 10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale Abbiegung (D) des Haltearmes (18) innerhalb der Streckgrenze liegt.
- 11. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (16, 20j 18, 54, 56) im Abstand vom Haltearm (18) einen Tragarm (16) hat, die beide den Bauteil (62) umfassen und relativ zueinander federnd auseinanderbiegbar sind.
- 12. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der beiden Arme (16, 18) durch einen Steg (20) miteinander verbunden sind.- 16 -10 9 8 2 4/1242A 38 492 h - 16 ■
- 13. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (16) und/oder der Haltearm (18) ein mit den übrigen Löchern (64, 68) fluchtendes Loch (22: 28) hat.
- 14. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (14) dem Bauteil (62) zu eine Klemmfläche (42) hat, die mit einer Klemmfläche (36) des Halteteils (18, 54, 56) zusammenwirkt.
- 15. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfläche des Halteteils (18, 54, 56) am Haltearm (18) angeordnet ist.
- 16. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbewegung der Mutter (14) relativ zum Halteteil (18, 54, 56) gleich dem Abstand (A) der beiden Klemmflächen (36, 42) ist.
- 17. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 14, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbewegung der Mutter (14) durch die Klemmflächen (36, 42) begrenzt ist.
- 18. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil (18, 54, 56) ein Paar von einander gegenüberliegenden U-förmigen Haltestücken (52) hat, die jeweils ein Paar von ungefähr achsparallelen Schenkeln (54) und einen Quersteg (56) im Abstand vom Haltearm (18) haben, zwischen denen die Mutter (14) angeordnet ist, die mit Vorsprüngen (60) in den Raum zwischen den Schenkeln (54) und dem Quersteg (56) eingreift.
- 19. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstege (56) den Vorsprüngen (60) zu oder die Vorsprünge (60) den Querstegen (56) zu konvex gewölbt sind.- 17 -1 09824/ 1 24230.11.1970
- 20. Baugruppe unter Verwendung einer Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragteil (16, 20) der Klammer (16, 20;18, 54, 56) am Bauteil (62) angebracht und auf diesen ein zweiter Bauteil (66) angeordnet ist, daß die Schraube (70) die beiden Bauteile (62, 66) durchgreift und so lang ist, daß sie mit ihrem Kopf (74) beim Ansetzen an das Muttergewinde (48) in einem Abstand (P) vom zweiten Bauteil (66) ist, welcher der zulässigen, innerhalb der Streckgrenze liegenden Verbiegung des Haltearmes (18) entspricht.109824/1242IlLeerseite
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