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DE2058591B2 - Vorrichtung zum Herstellen von behälterförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von behälterförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff

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DE2058591B2
DE2058591B2 DE2058591A DE2058591A DE2058591B2 DE 2058591 B2 DE2058591 B2 DE 2058591B2 DE 2058591 A DE2058591 A DE 2058591A DE 2058591 A DE2058591 A DE 2058591A DE 2058591 B2 DE2058591 B2 DE 2058591B2
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molds
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Wilhelm 7505 Ettlingen Keller
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PMD Entwicklungswerk fur Kunststoff Maschinen GmbH and Co KG
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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    • B29C49/28Blow-moulding apparatus
    • B29C49/30Blow-moulding apparatus having movable moulds or mould parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C49/28Blow-moulding apparatus
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    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/4273Auxiliary operations after the blow-moulding operation not otherwise provided for
    • B29C49/42808Filling the article
    • B29C49/42809Filling the article while in the mould, i.e. with other material than the blowing fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von behälterförn'jgcn Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff oder einem ähnlichen spritzbaren Material, wobei ein oder mehrere Hohlkörper durch Aufblasen eines Schlauches oder mehrerer Schläuche gleichzeitig in einer zwei- oder mehrteiligen Blasform, welche zwischen der Ringdüse eines Extruderkopfes und einer davon entfernten Station, in welcher der geblasene Hohlkörper entnommen werden kann, hin und her bewegbar ist, hergestellt und bei Bedarf gleichzeitig gefüllt und verschlossen wjrden können, wobei der Schlauch durch die Düse hindurch mittels axial in der Geschwindigkeit der Blasformen bewegbarem Blasrohr aufgeblasen und der entstandene Hohlkörper erforderlichenfalls durch den Fülldorn gefüllt und gleich darauf die Hohlkörper in der Blasform als Behälter verschlossen werden können, wobei die Bewegung mehrerer Blasformen in Richtung der Düsenachse verläuft und die Hohlkörper am fortlaufenden Strang gebildet werden.
Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind Vorrichtungen zum Herstellen von bchältcrförmigcn Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff bekannt, bei denen eine geöffnete Blasform direkt unter der Düse den extrudierlen Schlauch aufnimmt, dieser dort mittels Blasdorn oder Blasnadel aufgeblasen und nach dem Abkühlen als fertiger I lohlkörper freigegeben wird.
Nach einem anderen bekannten Verfahren wird durch einen Fülldorn, welcher mitten durch die F.xtruderdüse mitsamt einem Blasdorn in eine darunter gefahrene Blasform eingeführt werden kann, der sich ausformende Hohlkörper gleich/eilig mit Füllgut gefüllt, verschlossen und aus der Blasform ausgegeben (DE-AS 12 04 57 3).
Diesen bekannten Vorschlagen haftet der Nachteil an, daß stets nur mit einer einzigen Blasform gearbeitet werden kann, was die Leistungsfähigkeit beschränkt.
Hiergegen hat es auch keine Abhilfe gebracht, in
Weiterentwicklung einer Vorrichtung zum Herstellen, Füllen und Verschließen von Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff (DE-AS 12 72 807), je eine getrennte Blas- und Füllstation einzurichten und wechselweise mit zwei Blasformen zu arbeiten. Die Leistungsfähigkeit erhöhte sich dabei, im Verhältnis zum Aufwand, nur unzureichend.
Es sind dann noch verschiedene Vorrichtungen mit schwenkbaren Formträgern bekanntgeworden, die mit mehreren Blasformen ausgerüstet, eine Lösung des Problems der Leistungssteigerung und der Wirtschaftlichkeit bringen sollten (LJS-PS 31 54 809). Da ein Füll- und Vcrschließvorgang bei diesen Schwenkformen nicht vorgesehen ist, konnten sie sich in der Praxis nicht durchsetzen.
Die erwarteten Vorteile konnten aber auch mit den kontinuierlich arbeitenden, sogenannten Keltenmaschinen nich* erreicht werden, bei denen auf einer umlaufenden Kette oder einem ähnlichen Träger, eine große Anzahl von Blasformen angeordnet sind, die jeweils einen .Schlauchabschnitt aus der Eixtruderdüse aufnehmen, sobald sie unter derselben vorbeilaufen urd bei denen die Herstellung des Hohlkörpers auf dem weiteren Weg des Prägers erfolgt (DE-AS 12 o5 395). Dies gilt auch dann . wenn der Hohlkörper zugleich mit gefüllt und verschlossen wird (DE-AS 11 80 301), weil ganz allgemein die Anzahl der benötigten Blasformen zu groß und deren Austausch bei einem Wechsel des zi fertigenden iiuhlkörpeis au kostspielig ist.
Schließlich ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, mit der zur 1 lerstcllung von I lohlkörpern am fortlaufenden Strang, im sogenannten Handüberhandverfahren, mit nur zwei Blasformen gearbeitet wird (DE-AS 11 37 854). Jede der beiden Blasformen wird dabei in Holmen geführt, die sich gegenüberliegen. Die Führungsrichtung für beide Blasformen liegt gemeinsam in der verlängerten Achse des Extruderkopfes und des .Schlauchstranges. Dies hat zur Folge, daß insgesamt nur zwei Blasformen angeordnet werden können, weil die eine im geöffneten Zustand über die andere, im geschlossenen Zustand befindliche Blasform hinweg, hochgeführt werden muß, da dieser Bewegungsablauf eben in einer gemeinsamen Achse stattfindet. Eine weitere Blasform kann in diesen Bewegungsablauf nicht aufgenommen werden, weil es sonst zu Zusammenstößen der Blasformen untereinander kommen würde.
Damit ist aber auch die Lcistungstähigkeit dieser Vorrichtung in unerwünschter Weise eingeschränkt.
Daraus ergab sich die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, die in der Schaffung einer Vorrichtung bestand, mit der bei einfachem Aufbau behälterförmige Hohlkörper aus thermoplastischem Kunststoff am fortlaufenden Strang hergestellt und bei Bedarf auch gefüllt und verschlossen werden können, wobei die Leistungsfähigkeit im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen erhöht sein sollte und deren Nachteile zu beseitigen waren.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung der eingangs beschrieben·.:!) Gattung gelöst, bei der auf einen) Maschinenrahmen um einen Kximdcrkopf drei oder vier, je eine Blasform iragcmle Säulen angeordnet sind, wobei jeder Säule für eine vertikale, in der Säulcnachsc stattfindenden Bewegung der Blasformen eine Gleitbuchsc und eine Axialhubeinheit zugeordnet sind und je Säule eine weitere Dreheinheit oder KurL/eltrieb-Dreheinrichlung für eine Horizontalbewegung der Blasformen zur Säulcnachsc vorgesehen ist, und daß oie Blasformen nacheinander unter den Extruderkopf einschwenkbar, dann vertikal in der Extruderkopfachse von der Düse absenkbar, dann horizontal uus der Extruderkopfachse herausschwenkbar, dann parallel zur Extruderkopfachse hochfahrbar und oben wieder horizontal unter den Extruderkopf einschwenkbar sind.
Zur Herbeiführung der Horizontalbewegung der Blasformen in Richtung zum Extruderkopf und von diesem weg, sind die Säulen drehbar gelagert und zur Erzeugung einer Kreisbogenbahn für die Blasformen mittels der als Zylinder-Kolben-Anordnung ausgebildeten Dreheinheit oder mittels der Kurbeltrieb-Dreheinrichtung drehbar.
Ebensogut können zur Erzeugung der Horizontalbewegung der Blasformen in Richtung zum Extruderkopf und von diesem weg, die Säulen drehfest angeordnet sein und die Blasformen mit den Formenträgern auf an der Gleilbuchsc befindlichen Führungsstangen lagern, auf denen die Blasformen geradlinig und radial zum Exlruderkojif verschiebbar sind.
Weiterhin ist es möglich, daß ζ . Erreichung der Honzontalbewegung der Blasformen in dichtung zum Extruderkopf und von diesem weg, die Säulen drehfest angeordnet sind und die Blasformen mit den Formenirägern zur Erzeugung einer Kreisbogenbahn für die Blasfom 2n mittels der Kurbeltrieb-Dreheinrichtung drehbar sind.
Zum sicheren Abdichten des Druckraumes innerhalb der Blasform gegenüber dem nachfolgenden Schlauch beim Blasen, Füllen und Verschließen eier Hohlkörper, ist durch eine zeitweise Verengung des ringspaltförmigen Zwischenraumes zwischen der Blasform, dem Blasdorn und dem dazwischen eingeschlossenen Schlauch mindestens ein Dichtungsbacken gegen den Schlauch und gleichzeitig der Schlauch gegen den Blasdorn andrückbar.
Beim Füllen und Verschließen der Hohlkörper kann zum Abdichten zwischen dem Hals der Blasform, den) Schlauch und den) Blasdorn im Bereich der Dicht/<ine in der Blasform ein aufblasbarer, wärmebeständiger, /weiteiliger Kunststoffhohlring vorgesehen sein, der beim Aufblasen der Kinghälflcn den Schlauch wie ein Reifen umschließt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist beim Füllen und Verschließen der Hohlkörper zum Abdichten im Bereich der Dichl/one auf der Oberfläche des Blasdorns eine wulstartige Verdickung vorgesehen, bei deren Einfahren in die Dicht/one der Blasform der Schlauch zwangsläufig luftspullfrei gegen die Formwand gedruckt wird.
Die besonderen Vorteile der erfindungsgemiißen Vorrichtung liegen darin, daß auf einfache Weise die Möglichkeit geschaffen worden ist. Hohlkörper aus ihcniK plastischem Kunststoff am fortlaufenden Strang, auch gefüllt und verschlossen, mil einer wählbaren, der jeweiligen L.cistung.>forderung genau entsprechenden Anzahl baukastenmäßig ansetzbarer Blasformen, also unter wirtschaftlichsten Gesichtspunkten und damit unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Vorrichtungen, herstellen zu können.
Nachfolgend werden crfindungsgi.-nialJc Auiführungsbeispiele anhand der Zeichnung beschrieben. In den Abbildungen zeigt
Fig. la die teilweise, schematische Ansicht der Vorrichtung zur Hc\siellung von Hohlkörpern am fortlaufenden Strang mit einer Säule zur Führung einer Blasform;
Fig. Ib Draufsicht auf vier Blasformen in verschiede-
iicn Stellungen, bei der Anordnung entsprechend F ig. la mii vier Führungs-Säulen;
Cig. 2a einen abgewandelten Antriebs und I iili riingsteil für die Bewegung der Masform um die Säulenachsc;
I i g. 2b die Draufsicht auf den Antriebs und Führungsteil nach [■" i g. 2a;
I i g. 3 die Draufsicht auf vier Blasformen in verschiedenen Stellungen, bei einer Kurbcltricb-Anord nung entsprechend Γ i g. 2a und 2b;
("ig. 4—8 die schrittweise Arbeitsfolge des Vorganges /um Herstellen, füllen und Verschließen von
1 lohlkörpern am fortlaufenden Strang.
Auf einem Maschinenrahmen sind um den Extruder kopf 11' herum vier Säulen 1 angeordnet, welche je eine (jlcitbuehse 2 tragen, die von einer Axialhubeinhcit 3 über deren Hubstangc 3' parallel /ur Fxtruderkopfachse 11 auf und abbcwcgbar ist. Die Bewegung der CJIcitbuchse 2 wird durch aiii der Hubstangc 3' fixierbare Schaltnocken 18, 19 und zugeordnete Endschalter 20,21 gesteuert.
Die (ileitbuchscn 2 sind mit zwei parallelen Führungsstangen 5 versehen, an deren nach dem Fxtrudcrkopf Il' weisenden linde sich Formenträger 10 befinden, welche die Hälften der Blasform 9 tragen und dieselben öffnen und schließen können. An ihrem entgegengesetzten finde befindet sich zwischen den Führungsstangen 5. zur Betätigung derselben, eine Hubeinheit 6, die über die Führungsstangen 5 und den Formenträger 10 die Blasform 9 zur F.xtrudcrkopfachsc 11 hin und von ihr weg bewegen kann.
Die Säulen I sind drehbar gelagert, um eine Hori/.ontalbewcgung der Blasformen 9 in Richtung zum Extruderkopf Il' und von diesem weg zu ermöglichen. Zur Erzeugung der Drehbewegung ist am oberen linde jeder Säule 1 eine Dreheinheit 4 angeordnet.
Dieser Vorrichtungsaufbau ermöglicht einen Bewegungsablauf der Formenträger 10 mit den Blasformen 9, in dem durch wechselweiscs Drehen der Säulen 1, durch entsprechendes Auf- und Abbewegen der Glcitbuchscn
2 und durch Verschieben der Hubeinheiten 6. die Blasformen 9 in ständigem Wechsel nacheinander unter den Fxtrudcrkopf 1Γ eingeschwenkt, dann vertikal in der F.xtrudcrkopfachse 11 abgesenkt, am F.ndc dieser Absenkung horizontal aus der Extruderkopfachsc 11 herausgeschwenkt, dann wieder parallel zur F.xtrudcrkopfachse 11 hochgefahren und oben schließlich wieder horizontal unter den Extruderkopf 1Γ eingeschwenkt werden.
Während der Zeitspanne, in der eine Blasform 9 unter den Extruderkopf 11' eingeschwenkt ist. sich dann in der Extruderkopfachse 11 absenkt, bis zum Ausschwenken aus derselben, geschieh! das Herstellen, Füllen und Verschließen eines Hohlkörpers 17 am fortlaufenden Strang, so daß der Extruder kontinuierlich durchlaufen kann und ständig einen Schlauch 16 als Verformung ausstößt.
Aus dem gesamten Bewegungsablauf ist eine momentane Stellung von vier Formenträgern 10 mit Blasformen 9 in Fig. Ib festgehalten. Der Formenträger 10 (Position I) ist unter den Extruderkopf 11' eingeschwenkt, hat den Schlauch 16 übernommen, aus dem durch den Blasdorn 24 der Hohlkörper 17 aufgeblasen wird, dessen Füllung sofort durch den Fülldorn 25 geschieht. Anschließend beginnt das Absenken in der Extruderkopfachse 11, wobei auch das Verschließen des Hohlkörpers 17 erfolgt.
Nach einer ausreichenden Absenkstrecke schwenkt
der zweite Formenträger 10(Position II) mit geöffnete Blasform 9 in die oberste, freigewordene Stellung untci den Fxtrudcrkopf I Γ ein und übernimmt den Schlaue) 16 unter l'ormsehluü. Dann erfolgt wiederum da' Aufblasen, Füllen und Verschließen des Hohlkörpers 1/ und das Absenken.
Der dritte Formenträger 10 (Position III) befinde sich noch außerhalb der Fxtruderkopfachse Il UtK schwenkt nachfolgend durch Betätigung der Drehein heit 4 und Drehung der Säule 1, in die Position Il de? vorangegangenen I ormcnträgers 10 ein.
Der vierte Formenträger 10 (Position IV) befindet sich ebenfalls noch außerhalb der I.xtruderkopfachsi I Γ und bewegt sich aus seiner unteren Stellung, von der (»leitbuchsc 2 an der Säule 1 geführt, aufwärts in seine obere Stellung, in der seine Blasform 9 durch Drehung tier Säule 1 dann schließlich auch unter i\cn Extruder kopf 1 Γ gebracht wird
Bei einer vereinfachten Ausführungsform der Vor richtung ist ein abgewandelter Antriebs und l'ührungs teil für die Bewegung der Blasformen 9 um die Säule I entsprechend F" i g. 2a und 2b angeordnet. I lierbei steht die Säule 1 fest und die als Zylinder-Kolben Anordnung ausgebildete Dreheinheit 4 (I ig. la, Ib) entfällt An deren Stelle ist an der Gleitbuchsc 2 eine Kurbeltrieb Dreheinrichtung 15 vorgesehen, die von einem Motor 14 angetrieben wird und deren Kurbelstange 13 der Fonnen'räger 10a mit der Blasform 9 um die feststehende Säule 1, in Richtung zum Fxtrudcrkopf I Γ und von diesem weg. schwenkt.
Die beiden Hälften der Blasform 9 sind dabei auf den am formenträger 10a befindlichen I iihrungsstangcn 50 gelagert und werden mit der Bewegung der Kurbelstange 13. also beim Schwenken um die feststehende Säule 1 zugleich mit geöffnet und geschlossen, wie dies in (■' i g. 3 dargestellt ist.
Bei Verwendung des Kurbeltricbcs (I ig. 3) sind die Säulen 1, wenn vier Blasformen 9. analog zur Anordnung nach Fig. Ib vorgesehen sind, nicht über Kreuz auf dem Maschinenrahmen angeordnet, sondern sie stehen hintereinander in einer Fluchtlinie. Die Arbeitsweise ändert sich dabei grundsätzlich nicht, was aus der gezeichneten, momentanen Stellung eines Bewegungsablaufes hervorgeht: Der erste Formenträger 10a (Position Γ) befindet sich unter dem F.xtruderkopf 1Γ und die Blasform 9 hat den Schlauch 16 übernommen, aus dem hier vier Hohlkörper 17 hergestellt, gefüllt und verschlossen werden.
Nach dem ersten Teil des anschließenden Absenkcns schwenkt der zweite Formenträger 10a(Position II') mit dann geöffneter Blasform 9 in die oberste, frei gewordene Stellung unter den Extruderkopf 11' ein, übernimmt den nächsten Schlauchabschnitt unter Formschluß und beginnt das Absenken.
Der dritte Formenträger 10a (Position IIP) befindet sich außerhalb der Extruderkopfachse 11, durch die Axialhubeinheit 3 an der Säule 1 geführt, auf dem Weg nach oben, um anschließend in die Stellung unter den Extruderkopf 11' einzuschwenken, in der die Blasform 9 den nächsten Schlauchabschnitt aufnimmt.
Der vierte Formenträger 10a (Position IV) nimmt ebenfalls eine Stellung außerhalb der Extruderkopfachse 11 ein und zwar diejenige, in der die beiden Hälften der Blasform 9 zur Abgabe der gefüllten und verschlossenen Hohlkörper durch Betätigung der Fühningssiangen 50 geöffnet worden sind.
Bei dieser Anordnung werden sämtliche vier Formenträger 10a und die zugehörigen Blasformen 9 von je
einer Kurbeltrieb-Drelieinrichtung 15 mit Kurbelstange 13 betätigt, die in der Zeichnung nur an einer Stelle (Position Γ) abgebildet sind.
Die Fig. 4 —8 '.eigen eine Arbeitsfolge des Vorganges zum Herstellen, Rillen und Verschließen eines Hohlkörpers 17 am fortlaufenden Strang in einer Blasform 9, auf deren Weg aus ihrer obersten Stellung unter H«m Extruderkopf If, bis in ihre unterste Stellung, in welcher der fertige Hohlkörper freigegeben wird.
Der Extruderkopf If ist mit einer Zuleitung 28 für die Blasluft, einer Zuleitung 29 für das F'illgut, einer Ableitung 30 für die Abluft und einer Düse 31 zur Bildung des Schlauches 16 versehen.
In Fig. 4 schwenkt die geöffnete Blasform 9 in die Fxtruderkopfachse 11 unter die Düse 31 ein. aus der kontinuierlich der Schlauch 16 ausgestoßen wird. Entsprechend F i g. 5 schließt sich daraufhin die Blasform 9, der Schlauch 16 wird durch den Blasdorn 24, bei dessen Herauslaufen zur öffnung der Blasform 9, zum Hohlkörper 17 aufgeblasen, die Füllung beginnt durch den Fülldorn 25 und die Blasform 9 senkt sich zur Stellung nach F i g. 6 ab, wobei der Fülldorn 25 ebenfalls herausläuft.
Gleichzeitig haben sich die Dichtungsbacken 26 gegen den Schlauch 16 und diesen abdichtend, gcgcr den Blasdorn 24 angelegt.
In der Stellung nach F ig. 6, ist der Hohlkörper l;
gefüllt, der hohe Blasdruck ist über die Ableitung 3(
ι abgeführt und der Blasdorn 24 sowie der Fülldorn 2' sind nach Lockerung der Dichtungsbacken 26 völlig au; der Blasform 9 nach oben herausgefahren worden.
Währenddessen hat sich die nächstfolgende Blasforn 9 in der Stellung nach F i g. 5 bereits geschlossen um κι dadurch die Kopfblase 32 in F i g. 6 ausgebildet.
Beim weiteren Absenken der Blasform 9 in di<
Stellung nach Fig. 7 formen die sich schließendet Kopfschweißbacken 27 den endgültigen Hohlkörper kopf 33 aus, der leicht abtrennbar mit dem fortlaufendet
i'i Restschlauch 16'verbunden bleibt.
Schließlich erreicht die Blasform 9 ihre unterst« Stellung entsprechend F i g. 8, in der sie sich öffnet unc den fertigen, gefüllten und verschlossenen Hohlkörpei 17 freigibt. Gleichzeitig schwenkt die Blasform 9 aus dei .'" Extruderkopfachse 11 horizontal heraus, fährt dam parallel nach oben und schwenkt dort wieder unter der Extruderkopf If ein, um eine neue Arbeitsfolge zi beginnen, in deren Takt sich die übrigen Blasformen ' ebenfalls ständig befinden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstellen von behalterformigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff oder eine.n ähnlichen spritzbaren Material, wobei ·-, ein oder mehrere Hohlkörper durch Aufblasen eines Schlauches oder mehrerer Schläuche gleichzeitig in einer zwei- oder mehrteiligen Blasform, welche zwischen der Ringdüse eines Extruderkopfes und einer davon entfernten Station, in welcher der m geblasene Hohlkörper entnommen werden kann, hin und her bewegbar ist, hergestellt und bei Bedarf gleichzeitig gefüllt und verschlossen werden können, wobei der Schlauch durch die Düse hindurch mittels axial in der Geschwindigkeit der Blasformen r, bewegbarem Blasrohr aufgeblasen und der entstandene Hohlkörper erforderlichenfalls durch den Fülldorn gefüllt und gleich darauf die Hohlkörper in der Blasform als Behälter verschlossen werden können, wobei die Bewegung mehrerer Blasformen >i> in Richtung Jer Düsenachse verläuft und die Hohlkörper am fortlaufenden Strang gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Maschinenrahmen um einen Extruderkopf drei »der vier, je eine Blasform (9) tragende Säulen »-, (1) angeordnet sind, wobei jeder Säule (1) für eine vertikale, in der Säulenachse stattfindenden Bewegung der Blasformen (9) eine Gleilbuchse (2) und eine Axialhubeinheit (3) zugeordnet sind und je Säule (1) eine weitere Dreheinheit (4) oder «ι Kurbellrieb-Dreheinrichtung (15) für eine Horizontalbewegung de" Blasformen (9) zur Säulenachse vorgesehen ist, und daß dir; Blasformen (9) nacheinander unter den Extruderkopf einschwenkbar, dann vertikal in der Extruderkoolachse (11) von r> der Düse (31) absenkbar, dann horizontal aus der Extruderkopfachse (11) herausschwenkbar, dann parallel ;:ur Extruderkopfachsc (11) hochfahrbar und oben wieder horizontal unter den Extruderkopf einschwenkbar sind. to
2. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß zur Hori/.ontalbewegung der Blasformen (9) in Richtung zum Extruderkopf und von diesem weg, die Säulen (1) drehbar gelagert und zur Erzeugung einer Kreisbogenbahn für die Blasfor- η men (9) mittels der als Zylindcr-Kolben-Anordnung ausgebildeten Dreheinheit (4) oder mittels Kurbeltrieb-Dreheinrichtung (15) drehbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Horizontalbewegung der Blasfor- ν ι men (9) in Richtung zum Extruderkopf und von diesem weg, die Säulen (1) drehfest angeordnet sind und die Blasformen (9) mit den Formenträger (10) auf an der Gleitbuchse (2) befindlichen Führungsstangen (5) lagern, auf denen die Blasformen (9) r> geradlinig und radial zum F.xtruderkopf verschiebbarsind.
4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hori/.ontalbewcgung der Blasformen (9) in Richtung zum Exlruderkopf und von > ·, diesem weg, die Säulen (1) drehfest angeordnet sind und die Blasformen (9) mit den Formenträgern (10) zur Erzeugung einer Kreisbogenbahn für die Blasformen (9) mittels der Kurbeltrieb-Dreheinrichtung (15) drehbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß /um sicheren Abdichten des Druckraumes innerhalb der Blasformen (9) gegenüber dem nachfolgenden Schlauch (16) beim Blasen, Füllen und Verschließen der Hohlkörper (17) durch eine zeitweise Verengung des ringspaltförmigen Zwischenraumes zwischen der Blasform (9), dem Blasdorn (24) und dem dazwischen eingeschlossenen Schlauch (16) mindestens ein Dichlungsbacken (26) gegen den Schlauch (16) und gleichzeitig der Schlauch (16) gegen den Blasdorn (24) drückbar ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Füllen und Verschließen der Hohlkörper (17) zum Abdichten zwischen dem Hals der Blasform (9), dem Schlauch (16) und dem Blasdorn (24) im Bereich der Dichlzone in der Blasform (9) ein aufblasbarer, wärmebeständiger, zweiteiliger Kunststoffhohlring vorgesehen ist, Jer beim Aufblasen der Ringhälften den Schlauch (16) wie ein Reifen umschließt.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Füllen und Verschließen der Hohlkörper (17) zum Abdichten im Bereich der Dichtzone auf der Oberfläche des BiasJürns (24) eine wuKiai iigc Verdickung vorgesehen ist, bei deren Einfahren in die Dichtzone der Blasform (9) der Schlauch (16) zwangsläufig luflspaltfrei gegen die Formwand gedrückt wird.
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