DE2058591B2 - Vorrichtung zum Herstellen von behälterförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von behälterförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem KunststoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von behälterförn'jgcn Hohlkörpern aus thermoplastischem
Kunststoff oder einem ähnlichen spritzbaren Material, wobei ein oder mehrere Hohlkörper durch
Aufblasen eines Schlauches oder mehrerer Schläuche gleichzeitig in einer zwei- oder mehrteiligen Blasform,
welche zwischen der Ringdüse eines Extruderkopfes und einer davon entfernten Station, in welcher der
geblasene Hohlkörper entnommen werden kann, hin und her bewegbar ist, hergestellt und bei Bedarf
gleichzeitig gefüllt und verschlossen wjrden können,
wobei der Schlauch durch die Düse hindurch mittels axial in der Geschwindigkeit der Blasformen bewegbarem
Blasrohr aufgeblasen und der entstandene Hohlkörper erforderlichenfalls durch den Fülldorn gefüllt
und gleich darauf die Hohlkörper in der Blasform als Behälter verschlossen werden können, wobei die
Bewegung mehrerer Blasformen in Richtung der Düsenachse verläuft und die Hohlkörper am fortlaufenden
Strang gebildet werden.
Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind Vorrichtungen zum Herstellen von bchältcrförmigcn
Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff bekannt, bei denen eine geöffnete Blasform direkt unter
der Düse den extrudierlen Schlauch aufnimmt, dieser
dort mittels Blasdorn oder Blasnadel aufgeblasen und nach dem Abkühlen als fertiger I lohlkörper freigegeben
wird.
Nach einem anderen bekannten Verfahren wird durch einen Fülldorn, welcher mitten durch die
F.xtruderdüse mitsamt einem Blasdorn in eine darunter gefahrene Blasform eingeführt werden kann, der sich
ausformende Hohlkörper gleich/eilig mit Füllgut gefüllt, verschlossen und aus der Blasform ausgegeben
(DE-AS 12 04 57 3).
Diesen bekannten Vorschlagen haftet der Nachteil an, daß stets nur mit einer einzigen Blasform gearbeitet
werden kann, was die Leistungsfähigkeit beschränkt.
Hiergegen hat es auch keine Abhilfe gebracht, in
Weiterentwicklung einer Vorrichtung zum Herstellen, Füllen und Verschließen von Hohlkörpern aus thermoplastischem
Kunststoff (DE-AS 12 72 807), je eine getrennte Blas- und Füllstation einzurichten und
wechselweise mit zwei Blasformen zu arbeiten. Die Leistungsfähigkeit erhöhte sich dabei, im Verhältnis
zum Aufwand, nur unzureichend.
Es sind dann noch verschiedene Vorrichtungen mit schwenkbaren Formträgern bekanntgeworden, die mit
mehreren Blasformen ausgerüstet, eine Lösung des Problems der Leistungssteigerung und der Wirtschaftlichkeit
bringen sollten (LJS-PS 31 54 809). Da ein Füll- und Vcrschließvorgang bei diesen Schwenkformen
nicht vorgesehen ist, konnten sie sich in der Praxis nicht durchsetzen.
Die erwarteten Vorteile konnten aber auch mit den kontinuierlich arbeitenden, sogenannten Keltenmaschinen
nich* erreicht werden, bei denen auf einer umlaufenden Kette oder einem ähnlichen Träger, eine
große Anzahl von Blasformen angeordnet sind, die jeweils einen .Schlauchabschnitt aus der Eixtruderdüse
aufnehmen, sobald sie unter derselben vorbeilaufen urd
bei denen die Herstellung des Hohlkörpers auf dem weiteren Weg des Prägers erfolgt (DE-AS 12 o5 395).
Dies gilt auch dann . wenn der Hohlkörper zugleich mit gefüllt und verschlossen wird (DE-AS 11 80 301), weil
ganz allgemein die Anzahl der benötigten Blasformen zu groß und deren Austausch bei einem Wechsel des zi
fertigenden iiuhlkörpeis au kostspielig ist.
Schließlich ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, mit der zur 1 lerstcllung von I lohlkörpern am fortlaufenden
Strang, im sogenannten Handüberhandverfahren, mit nur zwei Blasformen gearbeitet wird (DE-AS
11 37 854). Jede der beiden Blasformen wird dabei in Holmen geführt, die sich gegenüberliegen. Die Führungsrichtung
für beide Blasformen liegt gemeinsam in der verlängerten Achse des Extruderkopfes und des
.Schlauchstranges. Dies hat zur Folge, daß insgesamt nur zwei Blasformen angeordnet werden können, weil die
eine im geöffneten Zustand über die andere, im geschlossenen Zustand befindliche Blasform hinweg,
hochgeführt werden muß, da dieser Bewegungsablauf eben in einer gemeinsamen Achse stattfindet. Eine
weitere Blasform kann in diesen Bewegungsablauf nicht aufgenommen werden, weil es sonst zu Zusammenstößen
der Blasformen untereinander kommen würde.
Damit ist aber auch die Lcistungstähigkeit dieser Vorrichtung in unerwünschter Weise eingeschränkt.
Daraus ergab sich die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, die in der Schaffung einer Vorrichtung
bestand, mit der bei einfachem Aufbau behälterförmige
Hohlkörper aus thermoplastischem Kunststoff am fortlaufenden Strang hergestellt und bei Bedarf auch
gefüllt und verschlossen werden können, wobei die Leistungsfähigkeit im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen
erhöht sein sollte und deren Nachteile zu beseitigen waren.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung der eingangs beschrieben·.:!) Gattung
gelöst, bei der auf einen) Maschinenrahmen um einen Kximdcrkopf drei oder vier, je eine Blasform iragcmle
Säulen angeordnet sind, wobei jeder Säule für eine vertikale, in der Säulcnachsc stattfindenden Bewegung
der Blasformen eine Gleitbuchsc und eine Axialhubeinheit zugeordnet sind und je Säule eine weitere
Dreheinheit oder KurL/eltrieb-Dreheinrichlung für eine
Horizontalbewegung der Blasformen zur Säulcnachsc vorgesehen ist, und daß oie Blasformen nacheinander
unter den Extruderkopf einschwenkbar, dann vertikal in der Extruderkopfachse von der Düse absenkbar, dann
horizontal uus der Extruderkopfachse herausschwenkbar, dann parallel zur Extruderkopfachse hochfahrbar
und oben wieder horizontal unter den Extruderkopf einschwenkbar sind.
Zur Herbeiführung der Horizontalbewegung der Blasformen in Richtung zum Extruderkopf und von
diesem weg, sind die Säulen drehbar gelagert und zur Erzeugung einer Kreisbogenbahn für die Blasformen
mittels der als Zylinder-Kolben-Anordnung ausgebildeten Dreheinheit oder mittels der Kurbeltrieb-Dreheinrichtung
drehbar.
Ebensogut können zur Erzeugung der Horizontalbewegung der Blasformen in Richtung zum Extruderkopf
und von diesem weg, die Säulen drehfest angeordnet sein und die Blasformen mit den Formenträgern auf an
der Gleilbuchsc befindlichen Führungsstangen lagern, auf denen die Blasformen geradlinig und radial zum
Exlruderkojif verschiebbar sind.
Weiterhin ist es möglich, daß ζ . Erreichung der
Honzontalbewegung der Blasformen in dichtung zum
Extruderkopf und von diesem weg, die Säulen drehfest angeordnet sind und die Blasformen mit den Formenirägern
zur Erzeugung einer Kreisbogenbahn für die Blasfom 2n mittels der Kurbeltrieb-Dreheinrichtung
drehbar sind.
Zum sicheren Abdichten des Druckraumes innerhalb der Blasform gegenüber dem nachfolgenden Schlauch
beim Blasen, Füllen und Verschließen eier Hohlkörper,
ist durch eine zeitweise Verengung des ringspaltförmigen Zwischenraumes zwischen der Blasform, dem
Blasdorn und dem dazwischen eingeschlossenen Schlauch mindestens ein Dichtungsbacken gegen den
Schlauch und gleichzeitig der Schlauch gegen den Blasdorn andrückbar.
Beim Füllen und Verschließen der Hohlkörper kann zum Abdichten zwischen dem Hals der Blasform, den)
Schlauch und den) Blasdorn im Bereich der Dicht/<ine in
der Blasform ein aufblasbarer, wärmebeständiger, /weiteiliger Kunststoffhohlring vorgesehen sein, der
beim Aufblasen der Kinghälflcn den Schlauch wie ein
Reifen umschließt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist beim Füllen und Verschließen der Hohlkörper zum
Abdichten im Bereich der Dichl/one auf der Oberfläche
des Blasdorns eine wulstartige Verdickung vorgesehen, bei deren Einfahren in die Dicht/one der Blasform der
Schlauch zwangsläufig luftspullfrei gegen die Formwand gedruckt wird.
Die besonderen Vorteile der erfindungsgemiißen Vorrichtung liegen darin, daß auf einfache Weise die
Möglichkeit geschaffen worden ist. Hohlkörper aus ihcniK plastischem Kunststoff am fortlaufenden Strang,
auch gefüllt und verschlossen, mil einer wählbaren, der jeweiligen L.cistung.>forderung genau entsprechenden
Anzahl baukastenmäßig ansetzbarer Blasformen, also unter wirtschaftlichsten Gesichtspunkten und damit
unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Vorrichtungen, herstellen zu können.
Nachfolgend werden crfindungsgi.-nialJc Auiführungsbeispiele
anhand der Zeichnung beschrieben. In den Abbildungen zeigt
Fig. la die teilweise, schematische Ansicht der Vorrichtung zur Hc\siellung von Hohlkörpern am
fortlaufenden Strang mit einer Säule zur Führung einer Blasform;
Fig. Ib Draufsicht auf vier Blasformen in verschiede-
iicn Stellungen, bei der Anordnung entsprechend
F ig. la mii vier Führungs-Säulen;
Cig. 2a einen abgewandelten Antriebs und I iili
riingsteil für die Bewegung der Masform um die
Säulenachsc;
I i g. 2b die Draufsicht auf den Antriebs und
Führungsteil nach [■" i g. 2a;
I i g. 3 die Draufsicht auf vier Blasformen in
verschiedenen Stellungen, bei einer Kurbcltricb-Anord
nung entsprechend Γ i g. 2a und 2b;
("ig. 4—8 die schrittweise Arbeitsfolge des Vorganges
/um Herstellen, füllen und Verschließen von
1 lohlkörpern am fortlaufenden Strang.
Auf einem Maschinenrahmen sind um den Extruder
kopf 11' herum vier Säulen 1 angeordnet, welche je eine
(jlcitbuehse 2 tragen, die von einer Axialhubeinhcit 3
über deren Hubstangc 3' parallel /ur Fxtruderkopfachse
11 auf und abbcwcgbar ist. Die Bewegung der
CJIcitbuchse 2 wird durch aiii der Hubstangc 3'
fixierbare Schaltnocken 18, 19 und zugeordnete Endschalter 20,21 gesteuert.
Die (ileitbuchscn 2 sind mit zwei parallelen Führungsstangen 5 versehen, an deren nach dem
Fxtrudcrkopf Il' weisenden linde sich Formenträger 10 befinden, welche die Hälften der Blasform 9 tragen und
dieselben öffnen und schließen können. An ihrem entgegengesetzten finde befindet sich zwischen den
Führungsstangen 5. zur Betätigung derselben, eine Hubeinheit 6, die über die Führungsstangen 5 und den
Formenträger 10 die Blasform 9 zur F.xtrudcrkopfachsc 11 hin und von ihr weg bewegen kann.
Die Säulen I sind drehbar gelagert, um eine Hori/.ontalbewcgung der Blasformen 9 in Richtung zum
Extruderkopf Il' und von diesem weg zu ermöglichen. Zur Erzeugung der Drehbewegung ist am oberen linde
jeder Säule 1 eine Dreheinheit 4 angeordnet.
Dieser Vorrichtungsaufbau ermöglicht einen Bewegungsablauf der Formenträger 10 mit den Blasformen 9,
in dem durch wechselweiscs Drehen der Säulen 1, durch entsprechendes Auf- und Abbewegen der Glcitbuchscn
2 und durch Verschieben der Hubeinheiten 6. die Blasformen 9 in ständigem Wechsel nacheinander unter
den Fxtrudcrkopf 1Γ eingeschwenkt, dann vertikal in
der F.xtrudcrkopfachse 11 abgesenkt, am F.ndc dieser
Absenkung horizontal aus der Extruderkopfachsc 11 herausgeschwenkt, dann wieder parallel zur F.xtrudcrkopfachse
11 hochgefahren und oben schließlich wieder horizontal unter den Extruderkopf 1Γ eingeschwenkt
werden.
Während der Zeitspanne, in der eine Blasform 9 unter
den Extruderkopf 11' eingeschwenkt ist. sich dann in der
Extruderkopfachse 11 absenkt, bis zum Ausschwenken
aus derselben, geschieh! das Herstellen, Füllen und Verschließen eines Hohlkörpers 17 am fortlaufenden
Strang, so daß der Extruder kontinuierlich durchlaufen kann und ständig einen Schlauch 16 als Verformung
ausstößt.
Aus dem gesamten Bewegungsablauf ist eine momentane Stellung von vier Formenträgern 10 mit
Blasformen 9 in Fig. Ib festgehalten. Der Formenträger 10 (Position I) ist unter den Extruderkopf 11'
eingeschwenkt, hat den Schlauch 16 übernommen, aus dem durch den Blasdorn 24 der Hohlkörper 17
aufgeblasen wird, dessen Füllung sofort durch den Fülldorn 25 geschieht. Anschließend beginnt das
Absenken in der Extruderkopfachse 11, wobei auch das
Verschließen des Hohlkörpers 17 erfolgt.
der zweite Formenträger 10(Position II) mit geöffnete
Blasform 9 in die oberste, freigewordene Stellung untci
den Fxtrudcrkopf I Γ ein und übernimmt den Schlaue) 16 unter l'ormsehluü. Dann erfolgt wiederum da'
Aufblasen, Füllen und Verschließen des Hohlkörpers 1/ und das Absenken.
Der dritte Formenträger 10 (Position III) befinde
sich noch außerhalb der Fxtruderkopfachse Il UtK schwenkt nachfolgend durch Betätigung der Drehein
heit 4 und Drehung der Säule 1, in die Position Il de?
vorangegangenen I ormcnträgers 10 ein.
Der vierte Formenträger 10 (Position IV) befindet sich ebenfalls noch außerhalb der I.xtruderkopfachsi
I Γ und bewegt sich aus seiner unteren Stellung, von der (»leitbuchsc 2 an der Säule 1 geführt, aufwärts in seine
obere Stellung, in der seine Blasform 9 durch Drehung tier Säule 1 dann schließlich auch unter i\cn Extruder
kopf 1 Γ gebracht wird
Bei einer vereinfachten Ausführungsform der Vor
richtung ist ein abgewandelter Antriebs und l'ührungs
teil für die Bewegung der Blasformen 9 um die Säule I entsprechend F" i g. 2a und 2b angeordnet. I lierbei steht
die Säule 1 fest und die als Zylinder-Kolben Anordnung ausgebildete Dreheinheit 4 (I ig. la, Ib) entfällt An
deren Stelle ist an der Gleitbuchsc 2 eine Kurbeltrieb Dreheinrichtung 15 vorgesehen, die von einem Motor
14 angetrieben wird und deren Kurbelstange 13 der Fonnen'räger 10a mit der Blasform 9 um die
feststehende Säule 1, in Richtung zum Fxtrudcrkopf I Γ und von diesem weg. schwenkt.
Die beiden Hälften der Blasform 9 sind dabei auf den am formenträger 10a befindlichen I iihrungsstangcn 50
gelagert und werden mit der Bewegung der Kurbelstange 13. also beim Schwenken um die feststehende Säule 1
zugleich mit geöffnet und geschlossen, wie dies in (■' i g. 3
dargestellt ist.
Bei Verwendung des Kurbeltricbcs (I ig. 3) sind die Säulen 1, wenn vier Blasformen 9. analog zur
Anordnung nach Fig. Ib vorgesehen sind, nicht über Kreuz auf dem Maschinenrahmen angeordnet, sondern
sie stehen hintereinander in einer Fluchtlinie. Die Arbeitsweise ändert sich dabei grundsätzlich nicht, was
aus der gezeichneten, momentanen Stellung eines Bewegungsablaufes hervorgeht: Der erste Formenträger
10a (Position Γ) befindet sich unter dem F.xtruderkopf 1Γ und die Blasform 9 hat den Schlauch
16 übernommen, aus dem hier vier Hohlkörper 17 hergestellt, gefüllt und verschlossen werden.
Nach dem ersten Teil des anschließenden Absenkcns schwenkt der zweite Formenträger 10a(Position II') mit
dann geöffneter Blasform 9 in die oberste, frei gewordene Stellung unter den Extruderkopf 11' ein,
übernimmt den nächsten Schlauchabschnitt unter Formschluß und beginnt das Absenken.
Der dritte Formenträger 10a (Position IIP) befindet
sich außerhalb der Extruderkopfachse 11, durch die Axialhubeinheit 3 an der Säule 1 geführt, auf dem Weg
nach oben, um anschließend in die Stellung unter den Extruderkopf 11' einzuschwenken, in der die Blasform 9
den nächsten Schlauchabschnitt aufnimmt.
Der vierte Formenträger 10a (Position IV) nimmt ebenfalls eine Stellung außerhalb der Extruderkopfachse 11 ein und zwar diejenige, in der die beiden Hälften
der Blasform 9 zur Abgabe der gefüllten und verschlossenen Hohlkörper durch Betätigung der
Fühningssiangen 50 geöffnet worden sind.
Bei dieser Anordnung werden sämtliche vier Formenträger 10a und die zugehörigen Blasformen 9 von je
einer Kurbeltrieb-Drelieinrichtung 15 mit Kurbelstange
13 betätigt, die in der Zeichnung nur an einer Stelle (Position Γ) abgebildet sind.
Die Fig. 4 —8 '.eigen eine Arbeitsfolge des Vorganges
zum Herstellen, Rillen und Verschließen eines Hohlkörpers 17 am fortlaufenden Strang in einer
Blasform 9, auf deren Weg aus ihrer obersten Stellung unter H«m Extruderkopf If, bis in ihre unterste Stellung,
in welcher der fertige Hohlkörper freigegeben wird.
Der Extruderkopf If ist mit einer Zuleitung 28 für die
Blasluft, einer Zuleitung 29 für das F'illgut, einer Ableitung 30 für die Abluft und einer Düse 31 zur
Bildung des Schlauches 16 versehen.
In Fig. 4 schwenkt die geöffnete Blasform 9 in die
Fxtruderkopfachse 11 unter die Düse 31 ein. aus der kontinuierlich der Schlauch 16 ausgestoßen wird.
Entsprechend F i g. 5 schließt sich daraufhin die Blasform 9, der Schlauch 16 wird durch den Blasdorn 24,
bei dessen Herauslaufen zur öffnung der Blasform 9, zum Hohlkörper 17 aufgeblasen, die Füllung beginnt
durch den Fülldorn 25 und die Blasform 9 senkt sich zur Stellung nach F i g. 6 ab, wobei der Fülldorn 25 ebenfalls
herausläuft.
Gleichzeitig haben sich die Dichtungsbacken 26 gegen den Schlauch 16 und diesen abdichtend, gcgcr
den Blasdorn 24 angelegt.
In der Stellung nach F ig. 6, ist der Hohlkörper l;
gefüllt, der hohe Blasdruck ist über die Ableitung 3(
ι abgeführt und der Blasdorn 24 sowie der Fülldorn 2'
sind nach Lockerung der Dichtungsbacken 26 völlig au; der Blasform 9 nach oben herausgefahren worden.
Währenddessen hat sich die nächstfolgende Blasforn 9 in der Stellung nach F i g. 5 bereits geschlossen um
κι dadurch die Kopfblase 32 in F i g. 6 ausgebildet.
Beim weiteren Absenken der Blasform 9 in di<
Stellung nach Fig. 7 formen die sich schließendet Kopfschweißbacken 27 den endgültigen Hohlkörper
kopf 33 aus, der leicht abtrennbar mit dem fortlaufendet
i'i Restschlauch 16'verbunden bleibt.
Schließlich erreicht die Blasform 9 ihre unterst« Stellung entsprechend F i g. 8, in der sie sich öffnet unc
den fertigen, gefüllten und verschlossenen Hohlkörpei
17 freigibt. Gleichzeitig schwenkt die Blasform 9 aus dei .'" Extruderkopfachse 11 horizontal heraus, fährt dam
parallel nach oben und schwenkt dort wieder unter der Extruderkopf If ein, um eine neue Arbeitsfolge zi
beginnen, in deren Takt sich die übrigen Blasformen ' ebenfalls ständig befinden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Herstellen von behalterformigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff
oder eine.n ähnlichen spritzbaren Material, wobei ·-,
ein oder mehrere Hohlkörper durch Aufblasen eines Schlauches oder mehrerer Schläuche gleichzeitig in
einer zwei- oder mehrteiligen Blasform, welche zwischen der Ringdüse eines Extruderkopfes und
einer davon entfernten Station, in welcher der m geblasene Hohlkörper entnommen werden kann, hin
und her bewegbar ist, hergestellt und bei Bedarf gleichzeitig gefüllt und verschlossen werden können,
wobei der Schlauch durch die Düse hindurch mittels axial in der Geschwindigkeit der Blasformen r,
bewegbarem Blasrohr aufgeblasen und der entstandene Hohlkörper erforderlichenfalls durch den
Fülldorn gefüllt und gleich darauf die Hohlkörper in der Blasform als Behälter verschlossen werden
können, wobei die Bewegung mehrerer Blasformen >i>
in Richtung Jer Düsenachse verläuft und die Hohlkörper am fortlaufenden Strang gebildet
werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Maschinenrahmen um einen Extruderkopf
drei »der vier, je eine Blasform (9) tragende Säulen »-,
(1) angeordnet sind, wobei jeder Säule (1) für eine vertikale, in der Säulenachse stattfindenden Bewegung
der Blasformen (9) eine Gleilbuchse (2) und eine Axialhubeinheit (3) zugeordnet sind und je
Säule (1) eine weitere Dreheinheit (4) oder «ι Kurbellrieb-Dreheinrichtung (15) für eine Horizontalbewegung
de" Blasformen (9) zur Säulenachse vorgesehen ist, und daß dir; Blasformen (9)
nacheinander unter den Extruderkopf einschwenkbar, dann vertikal in der Extruderkoolachse (11) von r>
der Düse (31) absenkbar, dann horizontal aus der Extruderkopfachse (11) herausschwenkbar, dann
parallel ;:ur Extruderkopfachsc (11) hochfahrbar und
oben wieder horizontal unter den Extruderkopf einschwenkbar sind. to
2. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß zur Hori/.ontalbewegung der Blasformen (9) in Richtung zum Extruderkopf und von
diesem weg, die Säulen (1) drehbar gelagert und zur Erzeugung einer Kreisbogenbahn für die Blasfor- η
men (9) mittels der als Zylindcr-Kolben-Anordnung ausgebildeten Dreheinheit (4) oder mittels Kurbeltrieb-Dreheinrichtung
(15) drehbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Horizontalbewegung der Blasfor- ν ι
men (9) in Richtung zum Extruderkopf und von diesem weg, die Säulen (1) drehfest angeordnet sind
und die Blasformen (9) mit den Formenträger (10) auf an der Gleitbuchse (2) befindlichen Führungsstangen (5) lagern, auf denen die Blasformen (9) r>
geradlinig und radial zum F.xtruderkopf verschiebbarsind.
4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hori/.ontalbewcgung der Blasformen
(9) in Richtung zum Exlruderkopf und von > ·, diesem weg, die Säulen (1) drehfest angeordnet sind
und die Blasformen (9) mit den Formenträgern (10) zur Erzeugung einer Kreisbogenbahn für die
Blasformen (9) mittels der Kurbeltrieb-Dreheinrichtung (15) drehbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß /um sicheren Abdichten des Druckraumes innerhalb der Blasformen (9) gegenüber dem
nachfolgenden Schlauch (16) beim Blasen, Füllen und Verschließen der Hohlkörper (17) durch eine
zeitweise Verengung des ringspaltförmigen Zwischenraumes zwischen der Blasform (9), dem
Blasdorn (24) und dem dazwischen eingeschlossenen Schlauch (16) mindestens ein Dichlungsbacken (26)
gegen den Schlauch (16) und gleichzeitig der Schlauch (16) gegen den Blasdorn (24) drückbar ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Füllen und
Verschließen der Hohlkörper (17) zum Abdichten zwischen dem Hals der Blasform (9), dem Schlauch
(16) und dem Blasdorn (24) im Bereich der Dichlzone in der Blasform (9) ein aufblasbarer, wärmebeständiger,
zweiteiliger Kunststoffhohlring vorgesehen ist, Jer beim Aufblasen der Ringhälften den Schlauch
(16) wie ein Reifen umschließt.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Füllen und
Verschließen der Hohlkörper (17) zum Abdichten im Bereich der Dichtzone auf der Oberfläche des
BiasJürns (24) eine wuKiai iigc Verdickung vorgesehen
ist, bei deren Einfahren in die Dichtzone der Blasform (9) der Schlauch (16) zwangsläufig
luflspaltfrei gegen die Formwand gedrückt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2058591A DE2058591C3 (de) | 1970-11-28 | 1970-11-28 | Vorrichtung zum Herstellen von behälteiförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2058591A DE2058591C3 (de) | 1970-11-28 | 1970-11-28 | Vorrichtung zum Herstellen von behälteiförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2058591A1 DE2058591A1 (de) | 1972-05-31 |
| DE2058591B2 true DE2058591B2 (de) | 1978-12-14 |
| DE2058591C3 DE2058591C3 (de) | 1979-08-09 |
Family
ID=5789349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2058591A Expired DE2058591C3 (de) | 1970-11-28 | 1970-11-28 | Vorrichtung zum Herstellen von behälteiförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2058591C3 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3832566A1 (de) * | 1988-09-24 | 1990-04-05 | Bernd Hansen | Verfahren zum herstellen gefuellter fluessigkeitsbehaelter aus thermoplastischem kunststoff sowie extrusionskopf |
| CN102431946B (zh) * | 2011-11-17 | 2013-12-04 | 楚天科技股份有限公司 | 一种塑料安瓿吹灌封一体机 |
| DE102023001403B3 (de) * | 2023-04-11 | 2023-12-14 | Kocher-Plastik Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung nebst zugehöriger Formwerkzeuge und System bestehend aus einem Satz von Formwerkzeugen |
-
1970
- 1970-11-28 DE DE2058591A patent/DE2058591C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2058591A1 (de) | 1972-05-31 |
| DE2058591C3 (de) | 1979-08-09 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |