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DE2058002C3 - Verfahren zur Herstellung von 6,7disubstituierten 4-Hydroxy-3-chinolincarbonsäure-alkylestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6,7disubstituierten 4-Hydroxy-3-chinolincarbonsäure-alkylestern

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Publication number
DE2058002C3
DE2058002C3 DE19702058002 DE2058002A DE2058002C3 DE 2058002 C3 DE2058002 C3 DE 2058002C3 DE 19702058002 DE19702058002 DE 19702058002 DE 2058002 A DE2058002 A DE 2058002A DE 2058002 C3 DE2058002 C3 DE 2058002C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydroxy
aniline
disubstituted
temperature
ester
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702058002
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English (en)
Other versions
DE2058002A1 (de
DE2058002B2 (de
Inventor
Janos Egri
Jozsef Halmos
Andor Jeszenszky
Bela Majerko
Jozsef Rakoczi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar Budapest
Original Assignee
Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar Budapest
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar Budapest filed Critical Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar Budapest
Publication of DE2058002A1 publication Critical patent/DE2058002A1/de
Publication of DE2058002B2 publication Critical patent/DE2058002B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2058002C3 publication Critical patent/DE2058002C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D215/00Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems
    • C07D215/02Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen atoms or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D215/16Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen atoms or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D215/48Carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen
    • C07D215/54Carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen attached in position 3
    • C07D215/56Carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen attached in position 3 with oxygen atoms in position 4

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Quinoline Compounds (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

worin R1 und R2 unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen und R3 eine Methyl- oder Äthylgruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man ein N-Alkoxymethylen-(3,4-disubslituieries)-anilin der allgemeinen Formel
-N=CH-OR4
R,—O
worin R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung haben und R4 eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, mit einem Malonsäuredialkylester der allgemeinen Formel
R3OOC — CH2 — COOR3
(HD
worin R3 die obige Bedeutung hat, im Temperaturbereich zwischen 120 und 300"C in Anwesenheit von katalytischen Mengen eines tertiären Amins zunächst schmilzt und die Reaktion anschließend durch Erhitzen in einem indifferenten organischen Lösungsmittel mit einem Siedepunkt von über 23O°C bei einer Temperatur zwischen 230 und 300" C zu Ende führt.
45
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von 6,7 - disubstituierten 4 - Hydroxy-3-chinolincarbonsäure-alkylestern der allgemeinen Formel
OH
COOR3 cyclisiert wurde (USA.-Patente 3 267 106, 3 290 315, 3 316 147 und französisches Patent 1 531 495).
Die als Ausgangssubstanz dienenden Äthoxymethylenmalonsäuredialkylester werden mit einer Ausbeute von 45 bis 55% hergestellt (Org. Synth. Coll. Vol. III. ρ 395) Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können hieraus nach den bekannten Verfahren (auf Malonsäuredialkylester berechnet) höchstt mit 25 bis 35%iger Ausbeule gewonnen werden. Ein weiterer Nachteil der Cyclisierungen besteht darin, daß der Bedarf an Wärmeenergie der in einem stark verdünnten Reaktionsgemisch durchführbaren Operation sehr
In der deutschen Auslegeschrift 1 238 476 wird die Herstellung von oJ-Düsobutoxy^-hydroxy-.Vchinolincarbonsäure-äthylester aus 3,4-Diisobutoxynitrobenzol beschrieben. Dabei wird das Endprodukt mit einer Ausbeute von 60% in den folgenden Verfahrensschritten hergestellt:
1. Katalytische Reduktion des 3,4-Diisobutoxynitrobenzols zu 3,4-Diisobutoxyanilin. Die Ausbeute ist praktisch 100%, wenn das Anilin nicht destilliert wird.
2. Herstellung von «-Carbäthoxy-//-(3.4-diisobutoxyphenylamino)-acrylsäureäthy!ester (d. h. von 3,4 - Diisobutoxy - anilinomethylenmalonsäurediäthylester) durch Reaktion des Anilins mit dem Äthoxymethylenmalonester. Ausbeute 74%.
3. Thermischer Ringschluß der in dem vorigen Verfahrensschritt hergestellten Verbindung zu 6.7-Diisobuto-v - 4 - hydroxy - 3 - chinolincarbonsäureälhylester. Ausbeute 81%.
Mit Rücksicht darauf, daß der als Reagens im zweiten Verfahrensschritt verwendete Äthoxyniethylenmalonesfer schwer zugänglich ist, soll die Ausbeute des Endprodukts auf die Ausgangsverbindungen desÄthoxymethylenmalonesters, d. h. auf den Malonester und den Orlhoameisensäureester. bezogen werden.
Es ist aus der Literatur bekannt (Org. Synth. Coil. Bd. HI, S. 395), daß bei der besten Reaktionsführung höchstens 750 g destillierter Äthoxymethylenmalonsäurediäthylester aus 1200 g Orthoameisensäure und 960 g Malonsäurediäthylester hergestellt werden können. Die Ausbeute ist 58%, berechnet auf den Malonester, und 43%, berechnet auf den Orthoameisensäureester.
Demgegenüber verläuft aber das erfindungsgemäße Verfahren, ausgehend von 3,4-Dialkoxynitrobenzol, wie folgt:
H)
55
in der R1 und R2 unabhängig voneinander Alkylgruppen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeuten und R3 für eine Methyl- oder Äthylgruppc steht.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) sind bekannte, wirksame Coccidiostatica. Ihre Herstellung erfolgte bisher dadurch, daß man bei einer Temperatur zwischen 20 und 120 C ein 3.4-disubstitiiiertes Anilin mit einem Äthoxymcthylcn-malonsäuredialkylester reagieren ließ, oder ein u-Carbäthoxy-/<-(3,4-disubstiluiertcr-ph'enylamino)-acrylsäurcalkylester hergestellt wurde, der nach Trennung und Reinigung zu einer Verbindung der allgemeinen Formel (1)
1. Katalytische Reduktion des 3,4-Diisobutoxynitrobenzols. Die Ausbeute ist 100%, wenn das Anilin nicht destilliert wird, und 95%. wenn das Anilin destilliert wird.
2. Herstellung von N-Äthoxymcthylcn-(3.4-diisobutoxy)-anilin durch Umsetzung von 3,4-Diisobutoxyanilin mit Orthoumeiscnsäiireäthylester. Die Ausbeute ist 91%, bezogen auf das nicht destillierte Anilin, und 65%, bezogen auf den Orthoamcisensäurcester (ungeachlci der Menge des Orthoamcisensäureeslers, die durch Destillation regeneriert wird).
3. Die Herstellung des Endprodukts durch die Reaktion von N-Äthoxymcthylen-(3.4-diisobuto.xyl-anilin und von Malonsäurediäthylester bei
A.
einer Temperatur über 230'1C. Die Ausbeute ist 79%, bezogen auf das Produkt des zweiten Verfahrensschrittes, und 72%, bezogen auf das 3,4-Diisobutoxynitrobenzol. Isoliert und destilliert man das 3,4-Diisobutoxyanilin, was übrigens bei der industriellen Durchführung des Verfahrens unnötig ist, so beträgt die Ausbeute, bezogen auf die Nitroverbindung, noch immer 68,5%.
Daraus ergibt sich, daß das eriindungsgemäße Verfahren wesentlich günstiger ist als das Verfahren gemäß der deutschen Auslegeschrift 1 238 476. Die Anzahl der Verfahrensschritte beider Verfahren ist zwar praktisch die gleiche, doch kann das erfindungsgemäße Verfahren kontinuierlich durchgeführt werden, während das Verfahren gemäß der deutschen Auslegeschrift 1 238 476 zur Durchführung einer kontinuierlichen Arbeitsweise nicht geeignet ist.
Ferner wird in der USA.-Patentschrift 3 397 208 die Herstellung von 6,7-Diisobutoxy-4-hydroxy-3-chinolincarbonsäureäthylester beschrieben.
Die industrielle Durchführung des Verfahrens gemäß dieser Patentschrift ist aber sehr nachteilig. Der wesentliche Überschuß des Phosphoroxychlorids bedeutet nämlich besonders bei der Destillation eine erhebliche Korrosionsgefahr. Andererseits beeinflußt aber eine Verminderung des Überschusses des Phosphoroxychlorids die Ausbeute ungünstig. Nach der Entfernung des Phosphoroxychlorids bleibt die 4-Chlorverbindung als klebriges Material zurück, das in größeren Mengen sehr schwer behandelt werden kann und das in Xylol sehr schwer löslich ist.
In der nachfolgenden Tabelle werden Angaben über die Ausbeulen bei den bekannten Verfahren und bei dem erfindungsgemäßen Verfahren gegeben:
Ausbeute,
berechnet auf
die Nitroverbindung
den Malonester
den Orthoamcisensäureester
lirfindunpspcmäB
72%
72%
47,5%
Gemäß
deutscher
Auslcgcschrifl
I 238 476
60%
35%
26%
Gemäß USA.-
Palcntschrin
3 3W H)H
64%
37%
28% ester der allgemeinen Formel
R3OOC-CH2COOR3
(im
in der R3 die oben angegebene Bedeutung hai, im
Temperaturbereich zwischen 120 und 300uC in Anwesenheit von katalytischer» Mengen eines tertiären Amins zunächst schmilzt und die Reaktion anschließend durch Erhitzen in einem über 230° C siedenden indifferenten Lösungsmittel bei einer Temperatur
ίο zwischen 230 und 300°C zu Ende führt.
Die Reaktion der Verbindungen der allgemeinen Formel (II) und (111) wird in Gegenwart der katalytischen Menge eines tertiären Amins durchgeführt. Derartige Basen sind Dimethylanilin, Chinolin, Tri-
butylamin und andere tertiäre Amine von hohem Siedepunkt. Als besonders vorteilhaft erwies sich jedoch, wenn als Base ein geringer Überschuß der Verbindung der Formel (II) angewandt wird, oder aber eine katalytische Menge des Produkts der Formet (I) selbst.
Die Ausgangsverbindungen der Formel (II) sind neue Produkte, die auf analoge Weise mit dem aus der Literatur bekannten Verfahren (USA.-Patent 2 680976) durch die Reaktion von einem 3,4-disubstituierten Anilin und einem Orthoameisensäureester in Gegenwart einer katalytischen Menge Arylsulfonsäuieester hergestellt wurden.
Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemäße Verfahren.
Beispiel 1
Aus 2,2 g des N-Äthoxymethylen-(3,4-dimethoxy)-anilins, und 1,6 g Malonsäurediäthylester wird eine Schmelze bei Temperaturen zwischen 125 bis 155'C
hergestellt,und diese wird tropfenweise zu 32 ml eines eulektijchen Gemisches aus Diphenyl und Diphenyläther von 120 bis 160' C Temperatur zugefügt, dann wird die Lösung auf 255 bis 2600C erhitzt und 22 bis 25 Minuten lang bei dieser Temperatur gerührt. Die
Lösung wird auf Zimmertemperatur abgekühlt, das gebildete Produkt wird filtriert, die Mutterlauge wird bei 255 bis 2600C 10 bis 12 Minuten lang gerührt, abermals gekühlt und filtriert. Die vereinigten Produkte werden mit Toluol ausgewaschen und gelrock net. Auf diese Weise gewinnt man 1,69 g (61% der Theorie) 6,7-Dimethoxy-4-hydroxy-3-chinolincarbonsäure-iilhylester. Schmelzpunkt 285 bis 287 C (aus Dimethylformamid umkristallisiert).
des erlinduncs- 50 Analvse: C
Aus der Tabelle wird der Vorteil
gemäßen Verfahrens ersichtlich.
überraschenderweise wurde nämlich gefunden, daß die 6,7-disubstituierten 4-Hydroxy-3-chinolincarbonsäure-alkylester der allgemeinen Formel (I) und mit einer sehr hohen Ausbeute in einem auch kontinuierlieh ausführbaren Verfahren in der Weise hergestellt werden können, daß ein N-Alkoxymethylen-(3,4-disubstituiertes)-anilin der allgemeinen Formel 14H15NO5.
R1 — O —
R, O
)- N-OI-OR1
in der R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung haben und R4 eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, mit einem Malonsäurcdialkyl-Berechnet ... C 60,64, H 5,46, N 5,06%; gefunden .... C 60,91, H 5,19, N 5,15%.
Die Ausgangssubstanz kann wie folgt hergestellt werden:
Ein Gemisch von 15,3 g 4-Aminoveratrol, 20,7 g Orthoameisensäureäthylester und 0,05 g p-ToIuolsulfonsäure wird 7 bis 8 Stunden lang bei 130 bis 140 C gerührt und das gebildete Äthanol durch Destillation abgetrennt. Die Lösung wird danach eingeengt und der Rückstand im Vakuum abdcstilliert. Bei 1,5 mm Hg destillieren zwischen 132 und 138 C 18.6 g (89% der Theorie) N-Äthoxymethylen-(3.4-dimelhoxy )-anilin.
Analyse: C11H15NO1.
Berechnet ... C 63,14. H 7,22, N 6,69%: gefunden .... C 63,38. H 7,01, N 6.62%.
Beispiel 2
Aus 2,93 g des N-Äthoxymeti!ylen-(3,4-diisobutoxy)-anilins, 1,6 g Malonsäurediäthylester und 0,06 g Dimethylanilin wird eine Schmelze bei 120 bis Ϊ50"C Temperatur hergestellt und diese tropfenweise zu 40 ml eines eutektischen Gemisches aus Diphenyl und Diphenylether von 120 bis 160' C Temperatur zugefügt, dann wird die Lösung auf 255 bis 260 1C aufgewärmt und 20 bis 30 Minuten lang bei dieser ]0 Temperatur gerührt. Die Lösung wird auf 20 C abgekühlt und da» gebildete Produkt filtriert. Die Mutterlauge wird von neuem auf 255 bis 2600C aufgewärmt und 10 bis 15 Minuten lang bei dieser Temperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wird bei 5 mm Hg Druck auf 10 bis 15 ml Volumen eingeengt und das ausgeschiedene Produkt filtriert. Die vereinigten Produkte werden mit Aceton diphenyJfrei gewaschen und getrocknet. Man erhält 2,86 g (79% der Theorie) öJ-Diisobutoxy^-hydroxy^-chinolincarbonsäure-äthylester. Schmelzpunkt 289 bis 29 Γ C (aus Dimethylformamid umkristallisiert).
Analyse: C20H27NO5.
Berechnet ... C 66,46, H 7,53, N 3,87%; gefunden .... C 66,22, H 7,68, N 3,99%.
Die Ausgangssubstanz kann wie folgt hergestellt werden:
Ein Gemisch von 23,7 g 3,4-Diisubutoxyanilin, 20,7 g Orthoameisensäureälhylester und 0,1 g 8enzolsulfonsäure wird 8 Stunden lang bei 130 bis 135' C gerührt, das gebildete Äthanol abdestilliert, die Lösung eingeengt und das Produkt im Vakuum abdestiiliert. Auf diese Weise gewinnt man 26,7 g (91% der Theorie) N-Äthoxymethylen-(3,4-diisobutoxy)-anilin. Schmelzpunkt 38 bis 42°C.
Analyse: C17H27NO3.
Berechnet ... C 69,59, H 9,2 7, N 4,77%; gefunden .... C 69,42, H 9,47, N 4,71 %.
35
40
Beispiel 4
Aus 5,17 g des N-Äthoxymethylen-(3,4-bis-dodecvloxy)-anilins, aus 1,6 g Malonsäurediäthylester und 0,05 g Chinolin wird eine Schmelze von 130 bis 150 C Temperatur bereitet, und dieser werden tropfenweise 45 ml eines euteklischen Gemisches aus Diphenyl und Diphenyläther von 120 bis 160'C Temperatur zugefügt. Dann wird die Lösung auf 255 C aufgewärmt und 15 Minuten lang bei dieser Temperatur gerührt.
Die Lösung wird abgekühlt und das ausgeschiedene Produkt filtriert. Die Mutterlauge wird von neuem 15 Minuten lang bei 255"C gerührt. Nach dem Abkühlen und Filtrieren wird das vereinigte Produkt mit Toluol gewaschen und getrocknet. Man gewinnt 4,46 g (76% der Theorie) 6,7-bis-Dodecyl- oxy -A- hydroxy - 3 - chinolincarbonsäure - älhyJester. Nach dem Umkristallisieren aus Dimethylformamid liegt der Schmelzpunkt bei 220 bis 222r C.
Analyse: C36H59NO5.
Berechnet ... C 73,80, H 10,15, N 2,39%:
gefunden .... C 74,02, H 9,98, N 2,47%.
Das Ausgangsmaterial kann wie folgt hergestellt werden:
Ein Gemisch von 23 g 3,4-bis-Dodecyloxyanilin, 10,5 g Orlhoameisensäureälhylester und 0,1 g p-Toluolsulfonsäure wird 8 bis 10 Stunden bei 130 bis 135 C gerührt, und das im Laufe der Reaktion gcbildeleÄthanol wird abdestilliert. Das Reaktionsgemisch wird zur Trockne eingedampft und das Produkt umkristallisiert.
Auf diese Weise werden 24,3 g (94% der Theorie) N-Äthoxymethylen-(3,4-bis-dodecyloxy)-anilin gewonnen. Schmelzpunkt 56 bis 57"C.
Analyse: C33H59NO3.
Berechnet ...
gefunden
C 76,54, H 11,48, N 2,72%:
C 76,83, H 11,29, N 2,58%.
Beispiel 3
45
Beispiel 5
Aus 2,93 g des N-Äthoxymethylen-(3.4-diisobutoxy)-anilins, 1,6 g Malonsäurediäthylesler und 0,05 g 6,7- Diisobutoxy-4-hydroxy-3-chinoIincarbonsäureäthylester wird eine Schmelze bei 120 bis 1600C Temperatur hergestellt, und diese wird tropfenweise der aus 40 g festem Paraffin bereiteten Schmelze von 130 bis 1600C zugefügt. Dann wird das Gemisch auf 270" C aufgewärmt und 15 bis 25 Minuten lang bei dieser Temperatur gerührt. Man kühlt auf 6O0C ab, versetzt mit 20 ml Toluol und filtriert das ausgeschiedene Produkt. Die Mutterlauge wird nach dem Entfernen des Toluols 10 Minuten lang bei 270 C gerührt, sodann auf 60"C abgekühlt, dem Reaktionsgemisch werden 15 ml Toluol zugefügt und das kristalline Produkt wird filtriert. Die vereinigten Produkte werden mit Toluol paraffinfrei gewaschen, sodann mit Aceton gewaschen und getrocknet. Man erhält 2,6 g (72% der Theorie) 6,7-Diisobutoxy-4 - hydroxy - 3 - chinolincarbonsäure - älhylester. Nach dem Umkristallisieren aus Dimethylformamid liegt der Schmelzpunkt bei 288 bis 290'C.
Aus 3,63 g des N-Äthoxymethylen-3-melhoxy-4-dodecyloxy-anilins, 1,6 g Maloiisäurediäthylester und 0,05 g Dimethylanilin wird eine Schmelze von 130 bis 145° C Temperatur bereitet, und diese wird tropfenweise zu 40 ml eines eutektischen Gemisches aus Diphenyl und Diphenylether von 120 bis 160 C zugefügt. Dann wird die Lösung auf 255 C aufgewärmt und 15 Minuten lang bei dieser Temperatur gerührt. Die Lösung wird abgekühlt und das ausgeschiedene Produkt filtriert. Die Mutterlauge wird von neuem 10 bis 15 Minuten lang bei 255 C gerührt. Nach dem Abkühlen und Filtrieren wird das vereinigte Produkt mit Aceton gewaschen und getrocknet. Man gewinnt 3,2 g (74% der Theorie) 6 - Dodecyloxy - 7 - methoxy - 4 - hydroxy - 3 - chinolincarbonsäure-äthylcstcr. Nach dem Umkristallisieren aus Dimethylformamid liegt der Schmelzpunkt hei 249 bis 252 C.
Analyse: C25H37NO5.
Berechnet ... C 69,58, H 8,64, N 3,24%;
C M η n κ K7 Mi w/.
Die Ausgangssubslanz kann wie folgt hergestellt werden:
Ein Gemisch aus 30,7 g S-Methoxy-^-dodecyloxyanilin, 20,7 g Orthoameisensäureäthylester und 0,1 g Benzolsulfonsäure wird 8 Stunden lang bei 130 bis 136°C gerührt, das gebildete Äthanol abdestilliert und die Lösung zum Trocknen verdampft. Der Rück-
stand wird aus Äthanol umkristallisiert. / 33,1 g (91% der Theorie) N-Äthoxymethylen oxy-4-dodecyloxy-anilin. Schmelzpunkt 54 t
Analyse: C22H37NO3.
Berechnet ... C 72,68, H 10,26, N 3,85% gefunden .... C 72,39, H 10,45, N 3,92%

Claims (1)

  1. Patentai.^pruch:
    Verfahren zur Herstellung von 6,7-disubstitliierten 4-Hydroxy-3-chinolincarbonsäure-alkylestern der allgemeinen Formel
    OH
    COOR,
    (D
    IO
DE19702058002 1969-12-16 1970-11-25 Verfahren zur Herstellung von 6,7disubstituierten 4-Hydroxy-3-chinolincarbonsäure-alkylestern Expired DE2058002C3 (de)

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