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DE2053192C3 - l-Amino-3-phenoxy-propanol-(2)derivate, deren therapeutisch verträgliche Salze und diese enthaltende Arzneimittel - Google Patents

l-Amino-3-phenoxy-propanol-(2)derivate, deren therapeutisch verträgliche Salze und diese enthaltende Arzneimittel

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DE2053192C3
DE2053192C3 DE2053192A DE2053192A DE2053192C3 DE 2053192 C3 DE2053192 C3 DE 2053192C3 DE 2053192 A DE2053192 A DE 2053192A DE 2053192 A DE2053192 A DE 2053192A DE 2053192 C3 DE2053192 C3 DE 2053192C3
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DE
Germany
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propanol
phenoxy
amino
derivatives
general formula
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DE2053192A
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DE2053192B2 (de
DE2053192A1 (de
Inventor
Jacques Robert Prof.Dr. Dr. Paris Boissier
Roger Dr.-Ing. Saint-Cloud Ratouis
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Sanofi Aventis France
Original Assignee
Roussel Uclaf SA
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Publication date
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Publication of DE2053192B2 publication Critical patent/DE2053192B2/de
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/13Amines
    • A61K31/135Amines having aromatic rings, e.g. ketamine, nortriptyline

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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

3 l-Cyclopropylamino-S-io-cyclopropylphenoxy)-propaaol-(2) und sein Cyclohexylsulfamat. as Die Verbindungen der allgemeinen Formel I und
4. Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen ihre Salze werden dadurch hergestellt, daß man ein Gehalt an einer Verbindung gemäß Ansprüchen 1 Amin der allgemeinen Formel II
bis 3.
3O
HN (II)
Gegenstand der Erfindung sind neue 1-Amino- in der R1 und R» die bereits angegebene Bedeutung
3-phenoxy-propanol-(2)-derivate, deren therapeutisch 35 haben, in an sich bekannter Weise mit einem Epoxyd
verträgliche Salze sowie diese enthaltende Arzneimittel. der allgemeinen Formel III
Die neuen l-Amino-3-phenoxy-propanol-(2)-deri-
vate entsptechen der allgemeinen Formel Ar — OCH, — CH — CH,
O '
Ri 4»
Ar nru ru ru w in der Ar ebenfalls die bereits angegebene Bedeutung
Ar-U^n18- lh -1-H4- in (,} ^ umset2t und gegebenenfalls das so erhaltene
R2 Produkt der allgemeinen Formel I mit einer therapeu-
0H tisch akzeptablen Mineralsäure oder organischen
45 Säure oder einem Quatemisierungsmittel behandelt.
in der Ar ein o- oder p-Cyclopropylphenylrest ist Man arbeitet vorzugsweise wie folgt:
und R1 und R2 für Wasserstoff oder einen linearen Man bringt eine Mischung aus dem Epoxyd der
oder verzweigten Alkylrest mit 2 oder 3 Kohlenstoff- allgemeinen Formel III und überschüssiges Amin der
atomen stehen oder für einen Cyclopropylrest, wobei allgemeinen Formel II innerhalb eines gegenüber den
mindestens einer der Reste R1 oder R4 kein Wasser- 50 Reaktionsprodukten inerten Lösungsmittels auf eine
stoff ist. Temperatur zwischen 50 und 100cC. Als Lösungs-
Die therapeutisch verträglichen Salze der Verbin- mittel kann dabei beispielsweise ein aliphatischer
düngen der allgemeinen Formel I sind solche mit Alkohol mit niedrigem Molekulargewicht verwendet
Mineralsäuren oder organischen Säuren sowie thera- werden. Man hält diese Reaktionsmischung 1 bis
peutisch verträgliche, quaternäre Ammoniumsalze. 55 10 Stunden lang in Bewegung und trennt nach be-
Unter den mit Mineralsäuren oder organischen endeter Reaktion das Lösungsmittel und überschüs-Säuren gebildeten Salzen der Verbindungen der allge-. siges Amin der allgemeinen Formel II durch Einengen
meinen Formel I werden diejenigen bevorzugt, die mit ab und isoliert das gewünschte Produkt beispielsweise
Chlor-, Brom- oder Jod wasserstoff säure, Salpeter- durch Destillation.
säure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Ma* 60 Die Säureanlagerungssalze der ernndungsgemäßen
leinsäure, Fumarsäure, Bernsteinsäure, Weinsäure, Verbindungen der allgemeinen Formel I werden vor-
Zitronensäure, Benzoesäure, Alkansulfosäuren und zugsweise in einem Lösungsmittel oder einer Mischung
Cyclohexylsulfaminsäure erhalten werden. von Lösungsmitteln, wie Äthyläther, Äthanol oder
Unter den quaternären Ammoniumsalzen der Vef- Aceton, welche wäßrig oder wasserfrei sein können,
bindungen der allgemeinen Formel I werden bevorzugt 65 hergestellt. Die quaternären' Ammoniumsalze der
diejenigen ausgewählt, die mit Alkylhalogeniden, wie Verbindungen der allgemeinen Formel I werde» inner-
Methylchlorid, -bromid oder -jodid öder mit Hy- ,halb eines wasserfreien Lösungsmittels oder einer
droxyalkylhalogeniden, wie 2-Hydroxyäthylchlorid, Mischung von solchen Lösungsmitteln, wie Äthyl-
äther, Acetonitril, Aceton, Dioxan, Methanol oder Äthanol, hergestellt
Die erfindungsgemäßen Verbindungen finden in Anbetracht ihrer sehr interessanten Eigenschaften, insbesondere wegen ihrer inhibierenden Wirkung gegenüber adrenergischen ^-Rezeptoren therapeutische Anwendung bei der Behandlung von Herzbeklemmung und Herzrhythmusstörungen, vor allem bei Vorhofflimmern.
Die übliche Dosis ist je nach angewandtem Produkt, der zu behandelnden Person, den Leiden und der Verabreichungsart variabel. Sie kann bei oraler Verabreichung bei Erwachsenen beispielsweise bei 5 bis 100 mg pro Tag liegen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in Form von pharmazeutischen Zusammensetzungen angewandt werden, die für perorale oder parenteral Verabreichung bestimmt sind. Sie können fest oder flüssig sein und in Form von einfachen oder drageierten Tabletten, Kapseln, Granalien, Lösungen, Supposito- ao rien oder injizierbaren Präparaten vorliegen; sie werden nach üblichen Verfahren hergestellt. Der oder die Wirkstoffe) können dabei mit bei solchen pharmazeutischen Zusammensetzungen üblicherweise verwendeten Exzipienten zusammengebracht sein, wie mit Talkum, Gummi arabicum, Lactose, Stärke, Magnesiumstearat, Kakaobutter, wäßrigen oder nicht wäßrigen Trägern, diversen Netzmitteln, Dispergierungsmitteln oder Emulgatoren sowie Konservierungsmitteln.
Die als Ausgangsmaterial verwendeten Verbindungen der allgemeinen Formel III können durch Umsetzung eines substituierten Phenols der Formel
Ar-OH
in der Ar die bereits angegebene Bedeutung hat, mit l-Chlor-2,3-epoxypropan in Gegenwart eines alkalischen Mittels hergestellt werden. Dabei gibt man vorzugsweise das l-Chlor-2,3-epoxy-propan zu der Lösung des Phenols Ar — OH in wäßriger Kalilauge hinzu. Nach der Umsetzung bei Umgebungstemperatur trennt man die gewünschte Verbindung der allgemeinen Formel Hl durch übliche Mittel, wie Extraktion mit Äther und Einengen sowie Destillation, ab.
Die vorteilhafte Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen gegenüber dem bekannten in Pharmazie, Bd. 23,1968, S. 240, beschriebenen 1-lsopropylamino-3-naphthoxy-propanol-(2) ergeben sich aus den im folgenden mitgeteilten Vergleichsversuchsergebnissen (s. Tabelle), die bei einer näheren Untersuchung der Verbindungen gemäß nachfolgendem Beispiel 1, b) und 4, b) erhalten wurden.
Untersucht wurde die hemmende Wirkung gegenüber Isoprenalin und die Toxizität der Produkte. In der Tabelle sind angegeben:
1. in Spalte A: die kleinsten Dosen für eine subtotale Hemmung der Isoprenalin-Hypotension;
2. in Spalte 7 (C. E.): die kleinste Konzentration für eine subtotale Hemmung der cardiotonischen Wirkung von Isoprenalin (Bestimmung des chronotropen und positiven inotropen Effekts an der isolierten Meerschweinchen-Auricula);
3. in Spalte B: die kleinsten Dosen für eine Hemmwirkung auf die inhibierende Wirkung von Isoprenalin gegenüber der bronchokonstriktiven Wirkung von Acetylcholin beim Meerschweinchen;
4. in Spalte C und D: Dosen, die zu einer etwa SO°/oigen Senkung einer durch Isoprenalin hervorgerufenen Hyperglykämie (C) bzw. Hyperlactacidämie (D) führen;
5. die letzte Spalte enthält DL40-WeIIe bei intraperitonealer Verabreichung bei der Maus.
Tabelle Untersuchte Produkte Verabreichte Dosis in mg/kg
DL 50
in mg/kg
Beispiel 1, b
Beispiel 4, b
Bekanntes Produkt
0,01 0,01 0,1
0,01
0,2
0,05 bis 0,1 0,01 bis 0,1 0,1 bis 1 0,1 bis 1
0,01 bis 0,1 0,1 0,1
131 239 131
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung.
Beispiel 1
a) l-Isopropylamino-3-(o-cyclopropylphenoxy)-propanol-(2)
Man erhitzt eine Mischung von 11 g (0,058 Mol) !-(o-Cyclopropylphenoxy^.S-epoxy-propan, 6,1 ml (0,071 Mol) Isopropylamin und 50 ml Isopropanol 4 Stunden lang in einem Autoklav auf 8O0C. Der Isopropanol und das überschüssige Isopropylamin werden dann durch Einengen unter vermindertem Druck abgetrennt und der Rückstand destilliert. Man erhält so 9,5 g eines Produktes, das beim Abkühlen kristallisiert. Die erhaltenen Kristalle werden aus Hexan umkristallisiert, und man erhält so 7 g (48 %) 1 - Isopropylamino - 3 - (o - cyclopropylphenoxy) - propa nol-(2) in Form von weißen Kristallen mit einem Momentanschmelzpunkt von 7O0C.
Diese Verbindung wurde, soweit bekannt, in der Literatur noch nicht beschrieben.
Das als Ausgangsmaterial verwendete l-(o-Cyclopropylphenoxy)-2,3-epoxy-propan ist in folgender Weise hergestellt worden:
Zu einer Lösung von 11,2 g (0,2 Mol) Kaliumhydroxyd in 92 ml Wasser werden 18,9 g (0,14 Mol)
o-CycIopropylphenol und dann 12,2 ml (0,155 Mol) l-Chlor-l^-epoxy-propan hinzugegeben. Das Gemisch wird bei Umgebungstemperatur 4 Stunden lang gerührt. Das gebildete öl wird mit Äther extrahiert und die ätherische Phase über Kaliumcarbonat getrocknet.
Der Äther wird dann durch Einengen unter vermindertem Druck abgetrennt und der Rückstand destilliert, und man erhält 11,6 g (44%) l-(o-Cyclopropylphenoxy)-2,3-epoxy-propan in Form einer farblosen Flüssig-
5 6
keit; Siedepunkt: 92 bis 94° C bei 0,001 Torr; versetzt. Die Mischung wird 48 Stunden lang bei 00C »£ - 1,549. stehengelassen. Man saugt bzw. schleudert dann die
gebildeten Kristalle ab, die aus einer Mischung von
Summenformel: C11H14O, · Älhylacetat und Aceton umkristallisiert werden. Man Berechnet... 0 75,80Z0, H 7,4%; 5 erhält so 5,8 g (33%) [3-(o-Cyclopropyrphenoxy)-
geiunden ... C75,6%, H 7,4%. 2-hydroxypropylHiäthyl-methyl-animoniumjodid in
Form von weißen Kristallen mit einem Schmelzpunkt
Diese Verbindung wurde, soweit bekannt, in der von 1060C (Heiztischmikroskopbeobachtung). LiteraJ-dr noch nicht beschrieben.
b) Hydrochlorid 1O Summenformel: C17H18I N O1
7 g (0,027 Mol) l-lsopropylamino-Mo-cyclopropyl- Berechnet ... C 50,4%, H 7,0%, 1 31 3%;
phenoxy)-propanol-(2) werden in 100 ml Äther gelöst gefunden ... C 50,6 /0, K /,ü /0, ι Ji,z /0. und mit chlorwasserstoffhaltigern. Äthanol versetzt.
Die gebildeten Kristalle werden abgesaugt bzw. abge- as Diese Verbindung wurde, soweit bekannt, in der
schleudert und aus Benzol umkristallisiert. Man erhält Literatur noch nicht beschrieben. 6,8 g (85%) l-lsopropylamino-S-io-cyclopropylphen-
oxy)-propanol-(2)-hydrochloriä in Form von weißen B e i s D i e 1 3 „Kristallen; Schmelzpunkt: 96cC (Heiztischmikroskop-
beobachtung). ao aj i-isopropylamino-S^p-cyclopropylphenoxy)-
Summenformel: C15H14Cl NO1 propanole Berechnet ... C63,0%, H 8,5%, Cl 12,4%; Bei gleicher Arbeitsweise wie im Beispiel 1, aber
gefunden ... C 62,9%, H 8,6%, Cl 12,3%. unter Verwendung von 20 g (0,105 Mol) rohem
as Hp-Cyclopropylphenoxy^^-epoxy-propan und
Diese Verbindung wurde, soweit bekannt, in der 11,3 ml lsopropylamin, erhält man durch Destillation Literatur noch nicht beschrieben. 13,2 g eines Produktes, das beim Abkühlen kristalli
siert. Die erhaltenen Kristalle werden aus Hexan
Beispiel 2 umkristallisiert, und man erhält so 12,1 g (46%) 1-Iso-
\ ι r\~*u ι·*/ ι tu χ 3° propylamino-3-(p-cyclopropylphenoxy)-propanol-(2)
a) l-Diathylamino^o-cyclopropylphenoxy)- f «£ ^n U^n. Momentanschmelz-
propanol-(2) punkt: 70<C.
Bei gleicher Arbeitsweise wie im Beispiel 1, aber Diese Verbindung wurde, soweit bekannt, in der
unter Verwendung von 16,5 ml Diethylamin, erhält Literatur noch nicht beschrieben, man durch Destillation 26,9 g (75%) 1-Diäthylamino- 35 Das als Ausgangsmaterial verwendete l-(p-Cyclo-3-(o-cyclopropyIphenoxy)-propanol-(2) in Form einer propylphenoxy)-2,3-epoxy-propan kann in folgender farblosen Flüssigkeit; Siedepunkt: 130 bis 1350C bei Weise erhalten werden:
0,001 Torr. Zu einer Lösung von 10 g (0,18 Mol) Kalium-
Diese Verbindung wurde, soweit bekannt, in der hydroxyd in 76 mi Wasser werden 15,6 g (0,116 Mol) Literatur noch nicht beschrieben. 40 p-Cyclopropylphenol und dann 10,2 ml (0,13 Mol)
l-Chlor-2,3-epoxy-propan gegeben. Die Mischung
b) Cyclohexylsulfamat "wird 20 Stunden lang bei Umgebungstemperatur unter
einem Stickstoffstrom gerührt. Das gebildete öl wird
12,7 g (0,048 Mol) r-Diäthylamino-3-(o-cyc!opro- mit Äther extrahiert und die ätherische Phase über pylphenpxy)-propanol-<2) werden in 880 ml wasser- 45 Natriumsulfat getrocknet. Der Äther wird dann durch freiem Äther gelöst und zu 8,3 g (0,046 Mol) in 55 ml Einengen unter vermindertem Druck abgetrennt. Man Aceton gelöster Cyclohexylsulfaminsäure gegeben. erhält so 20 g (90%) Hp-Cyclopropylphenoxy)-Die gebildeten Kristalle werden abgesaugt bzw. abge- 2,3-epoxy-propan in Form einer farblosen Flüssigkeit, schleudert und aus Aceton umkristallisiert. Man erhält Diese Verbindung wurde, soweit bekannt, in der
so 13,4 g (64%) l-Diäthylamino-S-io-cyclopropyl-50 Literatur noch nicht beschrieben. phenoxy)-propanol-(2)-cyclohexylsuUamat in Form
von weißen Kristallen mit einem Schmelzpunkt von D) Hydrochlorid
102 bis 103°C (Heiztischmikroskopbeobachtung).
Bei gleicher Arbeitsweise wie im Beispiel 1, b), aber Summenformel: C11HmN1O. S m unter Verwendung von 11 g (0,04 Mol) 1-Isopropyl- Berechnet C 59 7°/ H 8 7»/ N610/ amino-S-ip-cyclopropylphenoxyVpropanol^), erhält Berechnet ... C 59,7 /«, H 8,7 /0, N 6,3 /0, man nach dem UmkristaUisieren aus Ββηζο1 9,5 g Befunden C 59 7 «/ H R 70/ N fi 0«/ (83°/o) 1 -IsoPropylarMno-3-(j>-cyclopropylphenoxy)-
getunden ... C 59,7 /* H 8,7%, N 6,2 /m propanol-(2)-hydrochlorid in Form von weißen Kri-
' '*· 60 stallen mit einem Schmelzpunkt von 1240C (Heiz-
tischmikroskopbeobachtung). Diese Verbindung wurde» soweit bekannt, in der Literatur noch nicht beschrieben.
Summenformel: Cj6H14ClNO1
c) Jodmethylat 6s Berechnet c 63,0%, H 8,5%, N 4,9%, 11 g (0,044 Mol) l-Diäthylaminb-3-(o-cyclopropyl- Cl 12,4%;
phenoxy)-propanoK2) werden in 100 ml wasserfreiem gefunden ... C 63,2%, H 8,5 %, N 4,7 %,
Äther gelöst und mit 3,2 ml (0,051 Mol) Methyljodid Cl 12,4%.
7 8
Diese Verbindung wurde, soweit bekannt, in der Summcnformel: C51Ha1NsO5S
Literatur noch nicht beschrieben. Berechnet ... C 59.11Y0. H 8,0%, N 6,6n/0,
S 7.5'Vn;.
Beispiel 4 gefunden ... C 5K.8" „. H 8,0%, N 6,4%,
5 e 7 in
a) l-Cyclopropylamino-3-(o-cyclopropylphenoxy)- · 0-
propanol-(2) \Ύ\νχ Verbindung wurde, soweit bekannt, in der
Hei gleicher Arbeitsweise wie im Beispiel 1, aber Literatur noch nicht beschrieben, unter Verwendung \on 5 ml (0.071 Mol) Cyelopropyl-
ainhi, erhält man durch Destillation 7,5g (52%) io Beispiels
l-C"yclopropylamino-3-(o-cyclopropylphcnoxy)-propa- _ , _ ,, , , . _,
nol-(2) in l'orm einer farblosen Flüssigkeit mit einem , Fs Wl'rdcn Tabletten folgender Zusammensetzung
Siedepunkt von 132 bis 134 C bei 0.1 Torr. hergestellt:
Diese Verbindung wurde, soweit bekannt, in der l-Isopropylamino-S-io-cyclopropyl-
I iteratur noch nicht beschrieben. - 15 phcno\y)-propanol-(2)-hydrochlorid 10 mg
l:.x/ipient q. s. für eine Tablette zu .. 250 mg
b) Cyclohexyisulfamat (Hx/ipicnt im einzelnen: Lactose,
Stärke, Talkum, Magnesiumstcarat).
Hei gleicher Arbeitsweise wie im Heispiel 2. b). aber
unter Verwendung von 6,5 g (0.023 Mol) l-Cyclopio- ao Beispiele
pvlamino-3-(o-c\clopropvlphenoxv)-propanol-(2), er- _ „ _ , ,
hält man nach UmUisuillisieren aus Benzol 4,7 g Es wurden inj.z.erbare Präparate folgender Zusam
<4S ».·„) 1 - Cy clopropNlamina - 3 - (ο - eyelopropylpheu- mensetzung hergestellt:
o\\)-propanol-(2)-cyckihcxylsulfamat in Form von l-lsoproylannino-S-io-cyclopropylphen-
wciticn Kristallen; Schmelzpunkt: 129 C (Heiztisch- 35 ox\)-prupano'.-;2)-hydrochlorid 2 mg
mikroskopbeobachtung). Wäßriges Lösungsmittel 5 ml

Claims (1)

-bromid oder -jodid oder mit Alkylsulfaten, wie Di-Patentansprüche: methylsulfat, mit Alkyl-alkyl- oder -arylsulfonaten, wie Methylmethansulfonat oder Methylbenzolsulfonat
1. l-Amino-3-phenoxy-propanol-(2)-derivate der oder -toluolsulfonat, erhalten werden,
allgemeinen Formel 5 Die neuen erfindungsgemäßen Verbindungen be
sitzen sehr interessante pharmakologjsche Eigen-. Ri schäften:
Ar — OCH, — CH- CH-- N / sie entfalten insbesondere eine bemerkenswerte
ι - inhibierende Wirkung gegenüber den adrenergischen
OH Rä io ^-Rezeptoren des Organismus und besitzen im übrigen
eine geringe Toxizität.
Unter den erfindungsgemäßen Verbindungen sind
in der Ar ein o- oder p-Cyclopropylphenylrest ist insbesondere folgende zu nennen:
und R1 und R. Wasserstoff oder einen linearen
oder verzweigten Alkylrest mit 2 oder 3 Kohlen- .5
Stoffatomen bedeuten oder einen Cyclopropylrest,
wobei mindestens einer der Reste R, oder R, kein
Wasserstoff ist, sowie ihre Salze mit therapeutisch ^Τ^Ψ?
verträglichen Mineralsäuren oder organischen Sau- g-(o-CydopropyIph
DE2053192A 1969-11-03 1970-10-29 l-Amino-3-phenoxy-propanol-(2)derivate, deren therapeutisch verträgliche Salze und diese enthaltende Arzneimittel Expired DE2053192C3 (de)

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SE370392B (de) 1974-10-14
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CH533594A (fr) 1973-02-15
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