DE2050718C3 - Verfahren zur Kommunikation über einen Erdsatelliten mittels Zeitmultiplex und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Kommunikation über einen Erdsatelliten mittels Zeitmultiplex und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kommunikation
über einen Erdsatelliten mittels Zeitmultiplex, wobei mehrere zusammenarbeitende Erdstationen
nacheinander Informationssignale über die Rhhtstrahlantennen des Satelliten senden, und in einer Station die
zeitliche Zuordnung von Synchronisiersignalen mehrerer Stationen erfolgt und ferner in dieser einen Station
die zeitliche Zuordnung der Synchronisiersignale der Erdstationen mit einem Bezugssynchronisiersignal
verglichen wird, das ein Synchronisiersignal einer der Stationen sein kann und zur Berichtigung dienende
Fehlersignale erzeugt werden, die den einzelnen Stationen übermittelt werden und die Zeit gesteuert
wird, zu der die Stationen in Abhängigkeit von den Fehlersignalen senden.
Ein derartiges Kommunikationsverfahren ist aus der DE-AS 12 56 741 bekannt
Alle Stationen arbeiten auf der gleichen Frequenz,
und zwar während Zeitausschnitten, die sich im Zwischenverstärker oder Transponder oder der Relaisstation
nicht überlappen. Dadurch kann jede Station während des Zeitsusschnittes ihrer Sendung die ganze
Frequenzbandbreite des Zwischenverstärkers beanspruchen, wodurch Intermodulationsprodukte im Transponder
vermieden werden, da zu jedem Zeitpunkt nur ein Träger vorhanden ist
In einem digital codierten System sendet jede Station, die an dem Transponder teilhat, periodisch einen
digitale Codeworte umfassenden Burst, der die Sendestation kennzeichnet und der im Empfänger die
Demodulation der gesendeten, digitalen Information ermöglicht. Ein solches System kann beispielsweise
Impulscodemodulation mit Tastung der Phasenverschiebung des Trägers (PCM/PSK/ verwenden.
Die wirksame Funktion eines solchen Systems hängt offensichtlich davon ab, daß sich die ineinander
geschachtelten Bursts im Transponder nicht überlappen. Das bedeutet, daß die ausgesendeten Bursts sämtlicher
Stationen des Netzes sehr genau synchronisiert sein müssen. Bei bekannten Synchronisationssystemen für
die TDM-Satellitenkommunikation ist es erforderlich,
daß jede Station ihre eigenen Sendungen überwacht und unter Bezug auf die Bursts von einer Bezugs- oder
Referenzstation Zeitmessungen und Einstellungen vornimmt. Wenn beispielsweise vier Stationen A, B, Cund
D an einem Transponder teilhaben, also eine Teilung in gleiche Zeitausschnitte erfolgt, und die Stationen in
dieser Reihenfolge senden, so kann ein Synchronisationsimpuls, der ein Codewort im Sendeburst der
Station A erzeugt als Bezug für die Stationen B, Cund D verwendet werden.
Die Station C weiß dann, daß ihr Zeitausschnitt eine
bestimmte Zeitspanne nach der Station A ist. Indem die Station sowohl ihre eigene Sendung als auch diejenige
der Station A empfängt und die Zeit zwischen ihrem Synchronisationsimpuls und dem Syrichronisäliönsirnpuls
der Station A (dem Bezug) mißt, kann sie feststellen, ob sie synchronisiert ist oder ob die Anfangs- oder
Einleitungszeit ihres Bursts reguliert werden soll.
Kin Faktor, ckr die Kommunikationskapazität eines
Satelliten wesentlich beeinflußt bezieh! sich auf die zu einer Bodenempfangsstation (dem unteren Verbindungsglied)
ausgestrahlten Leistung. Soweit die Boden-
Stationen etwa in dem gleichen Gebiet liegen, kann die
Satellitenkapazität dadurch erhöht werden, indem man stark bündelnde Antennen im Satelliten einsetzt, deren
Richtstrahlen auf die Bodenstationen gerichtet sind. Ein derartiges System kann man zwischen Nordamerika ">
und Europa einsetzen, zwischen zwei Gebieten mit sehr starker Verkehrsanforderung. Eine Satelliten-Richtstrahlanordnung
könnte in diesem Fall mit einem Satelliten mit zwei Transpondern über dem Atlantischen
Ozean arbeiten. Der erste wäre mit einem nach ι ο
Osten gerichteten Richtstrahl verbunden für die von den europäischen Stationen ankommenden TDM-Bursts
und mit einer westwärts nach unten gerichteten Verbindung, die die Bursts nach den Stationen in den
Vereinigten Staaten und Kanada richtet. Der zweite Transponder des Satelliten könnte mit den nach Westen
und Osten gerichteten Richtfunkstrecken für den Rückweg verbunden sein. Alternativ ist es auch möglich
Empfangsantennen auf der Erde zu verwenden, wobei die erwähnten Richtfunkantennen durch Empfangsantennen
auf der Erde ersetzt werden.
Ein derartiges, mit Richtstrahlen arbeitendes Satellitenkommunikationssystem
kann offensichtlich nicht mit den bekannten Synchronisationsverfahren arbeiten, da
die Sendestationen ihre eigenen Signale nicht empfangen können: Ein ausgesendetes Signal wird nur von
denjenigen Stationen empfangen, die in dem von dem nach unten gerichteten Richtstrahl erfaßten Gebiet
liegen.
Aus diesem Grund können bekannte Synchronisationsverfahren
gemäß der eingangs genannten DE-AS 12 56 741 oder gemäß der DE-OS 14 66 138, bei denen
ebenfalls jede Station ihre eigenen Signale empfangen kann, nicht in Verbindung mit Richtstrahlantennen
arbeiten, da in diesem Fall ein ausgesandtes Signal von jenen Stationen erfaßt wird, die in dem vom Lichtstrahl
überstrichenen Bereich liegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art sowie die
zugehörige Vorrichtung derart auszubilden, daß im Satelliten Richtstrahlenantennen verwendet werden
können, wobei jede Station ihre eigenen Signale nicht empfangen kann, und dennoch eine Synchronisation
aller Stationen erzielt wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Beim erfindungsgemäßen Verfahren senden eine Anzahl Erdstationen Informations-bursts über den
Satelliten, der Sende- und Empfangsrichtantennen
enthält, die jeweils nur gewisse Bodenstationen des Kommunikationssystems bestreichen.
Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnung erläutert In F i g. 1 ist ein die Erde
umkreisender Satellit mit zwei Transpondern gezeigt. Ein erster Transponder 3 von konventioneller Bauart ist
mit einer stark richtungsabhängigen Antenne S verbunden und empfängt elektromagnetische Signale
der Erdstationen A, B und C, die nach dem Zeitmultiplexverfahren (TDM) auf der gleichen Frequenz
arbeiten. Die Antenne 5 ist so gebaut und ausgerichtet, daß sie nur die Stationen A. B und C
empfängt. Derartige Antennen sind an sich bekannt, z. B. die Horn-, die Scheiben- oder die Yagiantennc. Die
Wahl der Antenne gehört nicht mehr zur Erfindung. Signale der Erdstationen D, E und F liegen außerhalb hr>
des Empfangsbereichs der Antenne 5 und gelangen somit nicht zum Eingar,,- des ersten Transponders 3. Der
Transponder 3 verstärkt die von den Stationen A. B und C aufgenommenen Signale und sendet sie über die
Antenne 7 aus, deren Strahl auf die Erdstationen D, E und F gerichtet ist. Auf die gleiche Weise werden
Signale der Stationen D, E und F von einer Richtantenne 9 aufgenommen, von einem zweiten
Transponder 13 verarbeitet und über eine Richtantenne 15 auf die Stationen A, Sund Causgestrahlt Die vier
Antennen können von gleicher Bauart sein und sind auf die einzelnen Erdstationen ausgerichtet
F i g. 2 zeigt Details der von den Stationen A, flund C
gesendeten Signalbursts. F i g. 2a stellt das Bildformat im ersten Transponder 3 dar. Ein Bild ist eine komplette
Folge sämtlicher einen Transponder benutzenden Stationen. Ein Bild oder Impulszug über den Transponder
3 besteht somit aus dem Burst der Station A, der Station B und der Station C Ebenso setzt sich ein Bild
über den Transponder 13 aus den aufeinanderfolgenden Bursts der Stationen D. E und F gemäß Fig.2b
zusammen.
F i g. 2e zeigt das typische Burstformat einer einzelnen
Station. Eine Sicherheitszeit Li stimmt Synchronisationsschwankungen
auf. Die Restitutionszeit bc besteht aus einer unmodulierten Trägerperiode und ermöglicht
der Empfangsanlage das Einrasten auf die eimpfangene Trägerfrequenz. Die Restitutionszeit bt für das Bittiming,
beispielsweise eine Folge 101010 usw. ermöglicht die Synchronisation der Empfangsstation im Takt mit
dem empfangenen Signal, damit die richtige Demodulation der digital codierten Signale erreicht wird. Der
Stationscode bzw. das Definitionswort Z>„ kennzeichnet
die Sendestation und bewirkt einen Synchronisierimpuls, der, wie noch beschrieben, verwendet wird. Die die
Information tragenden Bits Vn, übermitteln Sprach-,
Daten- und andere Information des Kommunikationssystems.
Gemäß der Erfindung wird eine der über jeden Transponder sendenden Stationen zum Oberwachen
der Empfangssignale der Stationen, die den anderen Transponder verwenden, ausgewählt, um eine Synchronisationsmessung
der letzteren Signale zu erzielen. Wenn die Station B beispielsweise gewählt ist, muß sie
die Stationen D, E und F mit Information versorgen über ihre Synchronisation oder den gegenseitigen
Zeitabstand. Auf die gleiche Weise muß die Station D, E oder F die gleiche Information für die Stationen A, B
und C liefern. Wie bereits erwähnt, können die Messungen nicht auf die bekannte Weise erfolgen, da
eine bestimmte Station ihr eigenes Signal nicht empfangen kann und damit auch nicht ihre eigene
Synchronisationskorrektur errechnen und bewirken kann. F i g. 2d zeigt das Burstformat für die Station B,
mit einer zusätzlichen Zeitspanne bs zwischen ihren
Definitionswort bu und ihrer Information Vn. Wie noch
ausführlicher erläutert wird bewirkt die Zeitspanne bs
die Versorgung jeder Station, die über den anderen Transponder sendet, mit Daten für ihre Synchronisation,
damit sie Synchronisationsfehler korrigieren oder im Fall eines vollständigen Versagens der Synchronisation
das Senden beenden kann. Das erfindungsgemäße System bewirkt somit die Synchronisation nachdem
diese einmal erfolgt ist, führt diese aber nicht herbei.
Fig. 3 zeigt die Synchronisatior.spnlage für die
Stationen D, Eund F, die sich in der Station B befindet.
Selbstverständlich könnten auch die Stationen A oder C Messungen für ei 1? oder mehrere der Stationen D. E
und /·" ausführen, durch Wahl einer einzigen Station zur
Übernahme der Funktionen für die anderen Stationen kann man solche Anlaeen iedoch einsparen. Ebenso
könnte eine der Stationen D. E oder F als ßildbe/.ug
dienen oder die Station B könnte einen äußerst exakten lokalen Takt als Bildbe/ug verwenden. Für die
Beschreibung sei angenommen, daß die Station D als Bildbe/ug oder -standard dient. Es muß deshalb keine
Synchronisationsinformation von der Station B zur Station Dübertragen werden, da die Stationen /:"und F
auf die Sendungen der Station D synchronisiert sind und die Sendezeit der Station Dnicht variiert wird.
Die Synchronisationsimpulsc des Definitions- oder Codewortes der Bezugsstation T) gelangen auf der
Leitung 19 auf eine l.ogikschaltung 17 für die Korrektlirrate und die Synehronisationsimpulse der
Definilionsworle der Station /.und Γ werden auf der
Leitung 21 auf die l.ogikschallung 17 für die Korrekturrate gegeben. Die Definitions- oder Codcworte
werden auf an sich bekannte Weise erfaßt und gehören nicht mehr zur Erfindung. Wenn die gesamte
[!..„..„.. f;., .„.!.. Ci,i;„„ „|,,,..μ, T. icl Λαηη IV1IoI hol
richtiger Arbeitsweise der Definitionswortsynchronisierimpuls
von Station E auf den Referenzimpuls der Station D nach Th Sekunden und der Impuls der Station
F folgt nach 2 Th Sekunden. Der Impuls der N-ten
Station folgt auf die Referenz nach NT/, Sekunden.
Schwankungen der Satellitenposition, Parameter der Anlage und dergleichen führen zu Kehlern die bewirken,
daß der Burst nach (NTh+ c) Sekunden erfolgt.
Die Information zur Berücksichtigung von c muß
deshalb zur Sendestation übermittelt werden, damit diese den Beginn ihrer Burst/cit gegenüber dem Bezug
/ur Einhaltung der Synchronisation verstellen kiinn.
Diese Korrektur kann während einer Signalumlauf/eit
Τ,ι zum Satelliten nur zweimal erfolgen, da der Einfluß
einer vorhergehenden Fehlerkorrektur nicht häufieer erfaßbar ist. Bei einem synchronen Satelliten beträpi die
/.cit 300 Millisekunden (300 msec), ist also erheblich
größer als die Bildlänge von 12") M krosckunden. Die
Korrekturratenlogikschaltune 17 bewirkt, daß nur
diejenigen Impulspaare passieren die in gleichem Bild
iillc (27^ + ;i) Sekunden auftreten (.ι ist ein Kompensn-
-wert für die Saiellitcnbewerung ind die An'ai'cn
,.lUlzeitV Deshalb erscheint alle (2 7'.<4- a) Sekunden ein
Paar Impulse getrennt um (NTh + c) Sekunden, auf den
Leitungen 23 und 25. Der Refercnzstationsimpels auf der Leitung 23 wird durch die digitale Verzögerung 27
um MTt Sekunden verzögert. Beispielsweise wird der
Impuls der Station D um Th Sekunden verzögert, wenn
der erste Burst nach dem Burst der Bezugsstation (d) \on der Station E stammt. Wenn die Station £ richtig
synchronisiert ist. liegt der verzögerte Impuls der Station Dauf der Leitung 29 zeitlich genau in Phase mit
dem Impuls der Station E auf der Leitung 25. Der Phasenkomparator 33 erhält die Impulse auf den
Leitungen 29 und 25 und bewirkt dann Ausgänge auf zwei der drei Leitungen 35, 37 bzw. 39. die die
Zuordnung der Impulse beschreiben. Die Leitung 35 gibt die Größe der Zeitdifferenz an. falls vorhanden.
zwischen zwei verglichenen Synchronisationsimpulsen. Auf der Leitung 37 entsteht ein Ausgang, wenn der
Impuls auf der Leitung 25 vom Phasenkomparator 33 vor dem verzögerten Impuls der Bezugsstation auf der
Leitung 29 aufgenommen wurde.
Auf der Leitung 39 erscheint ein Ausgang, wenn der Impuls auf der Leitung 25 danach aufgenommen wurde.
Die Information auf den Leitungen 35, 37 und 39 gelangt
zu einer Speichercodiercinheit 41. die die Information
speichert und zur Einfügung in den Zeitausschnitt /\ des Bursts der Station B codiert. Hierzu geeignete
Schaltungen sind bekannt. Eine Erfassungslogikschaltung
43 für Synchronisationsausfall überwacht die Impulse auf den Leitungen 23 und 25 und ermittelt, ob
ein Impulspaar während eines bestimmten Bildes empfangen wurde. Wurde ein Impulspaar wahrend
dieses Bildes nicht empfangen, so schaltet die Schallung
41 tlie Arbeitsweise der Korreklurrslplogikschaltiing 17
so, daß ein Impulspaar für jedes Bild statt (2 l\<+n)
Sekunden alle (Ti) Sekunden erwartet wird. Wenn nach einer vorgegebenen Z.eit J\ cm Impulspaar im gleichen
Bild nicht ermittelt wurde, gilt die Synchronisation als
ausgefallen und die Information geht auf die leitung 47 zum Speichercodtercr 41 /ur Sendung zur Station /:'im
/eltausschnitt /v
Svnchronisationsinformation. gesendet im /citausschnitt
h. der Station B. bestimmt für die Station /·'. ist in
I ι g. 4 gezeigt. Die Information i>, wird in i-inem
normalen Dekodierer 49 dekodiert, der Ausgänge auf \kr Leitungen 51, 53, 55 und 57 hat und bewirkt, daß die
Swiehronisationsfehlergröße. ihr positiver oder negativer
Wert und dor Ausfall der Synchronisation angezeigt wird, /cig! ein *\usgang auf der Leitung 57 den
Nsnchronis* onsausfall an. so wird der Sender der
Station /:' ausgeschaltet. Die Fehlcrspeichereinlvii 59
crhiili tlii· Synchronisationsfehlerinformalion auf den
I ouungcn 51, 55 und 57. Der Biirstpor'tionssteuer'ihler
hl Mpueri sänuhchc Timingfunktionin für die ->. iide-Diirsts
der Station /-'. Normalerweise sendet Station E t men Hurst alle 125 MikroSekunden. Wenn der
(isziHa'or M mit 6.! 76 MHz arbeitet so wird ein Impuls
.ille I2">
Mikrnsekiinden erzeugt, wenn BPCCbI durch
.V- ".'2 dividiert (772 ist die Anzahl der Bits in einein
BiM: on Rn- IhO Nanosekunden). Zum Verstellen der
hiirsieinieiiiingszeit muß BPCC durch eine andere Zahl
.ils 77' dividieren Deshalb bewirkt die Kehlerspcichcr-■
.iiiiiiM! 59 e'n ^!gn;il auf der Leitung 65 oder 67 das
iii/Liu'i. d.iU BPCC 61 durch (N-\) oder Γ M)
dividieren soll. Bei Division durch (N+\) wird die Hiirsieinleitiirsj um ein Bit verzögert, während bei
Division durch (N-\) der Burst um ein Bit früher
(.■■Mgeleitet wird. Die Biirstzeiteinleitung läßt sich somit
111 kleinen Stuf'T verstellen, damit ein plötzlicher
Synchronism!" ■; ■■ <:;sfall vermieden wird. Die Division
durch (N - ! 1 "der durch (N+ 1) geht so lange weiter, bis
das Größensignal auf der Leitung 51 den Wert Null erreicht
Bei '.'cn Verfahren und der Vorrichtung gemäß der
Erfindung werden somit Synchronisiersignale von einer ersten Gruppe Erdstationen über einen Kommunikationssatelliten
nach einer zweiten Gruppe von Erdstationen übermittelt. Der Kommunikationssatellit arbeitet
mit Richtstrahlsendeantennen, die so ausgerichtet sind,
daß die Erdstationen ihre eigenen Sendesignale nicht überwachen können. Eine Erdstation jeder Gruppe der
Stationen empfängt alle Signale der anderen Gruppe Erdstationen, führt die entsprechenden Synchronisationsberechnungen
aus und übermittelt die Synchronisationsinformation wieder der anderen Gruppe der
Erdstationen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zur Kommunikation über einen
Erdsatelliten mittels Zeitmultiplex, wobei mehrere zusammenarbeitende Brdstationen nacheinander
Informationssignale Ober die Antennen des Satelliten senden, und in einer Station die zeitliche
Zuordnung von Synchronisiersignalen mehrerer Stationen erfolgt und ferner in dieser einen Station
die zeitliche Zuordnung der Synchronisiersignale der Erdstationen mit einem Bezugssynchronisiersignal
verglichen wird, das ein Synchronisiersignal einer der Stationen sein kann und zur Berichtigung
dienende Fehlersignale erzeugt werden, die den einzelnen Stationen übermittelt werden und die Zeit
gesteuert wird, zu der die Stationen in Abhängigkeit von den Fehlersignalen senden, dadurch gekennzeichnet,
daß in der genannten einen Station (A,- B; C) die Synchronisiersignale erfaßt
werden, die während der gleichen Bildzeit (Tf) von zwei oder mehr anderen Erdstationen (D, E, F)
auftreten, wobei jede Erdstation ihre eigenen Signale nicht empfangen kann, und in dieser Station 2s
Fehlersignale erzeugt werden, die die Abweichungen der zeitlichen Zuordnung zwischen dem
Bezugssynchronisiersignal und den Synchronisiersignalen der Stationen gegenüber einer vorgegebenen
zeitlichen Zuordnung darstellen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
datS das Erfassen der Synchronisiersignale in dieser .einen Stafeon alle (2Td+a) sek erfolgt,
wobei Td gleich der Utnlaufzeit für eine Satellitenübertragung
ist, während a ete .- Konstante darstellt,
die größer ist als die durch Satellitenbewegung und Laufzeit der Anlage verursachten Zeitschwankungen.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Erfassen der Synchronisiersignale
alle Tf Sekunden erfolgt, wenn ein Impulspaar
während eines Bildes nicht empfangen wurde, wobei Tf die Zeitspanne für eine komplette Folge von
Signalen von den anderen Stationen ist.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche I bis 3, mit einer in einer
Station vorhandenen Einrichtung zum Erfassen eines Synchronisiersignals, und mit einer in dieser
Station vorhandenen Einrichtung zur Erzeugung von Fehlersignalen, die den einzelnen Stationen w
übermittelt werden sowie einer in jeder dieser anderen Stationen vorhandenen Einrichtung zum
Steuern der Zeit, in der diese Stationen in Abhängigkeit von den Fehlersignalen senden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (17) zum Erfassen der Synchronisiersignale bezüglich
Größe, Vorzeichen und Ausfall von zwei oder mehreren anderen Erdstationen (DEF) während
eines einzigen Zeitbilds (Ti) dient und mit einer Einrichtung (33) zur Ermittlung der zeitlichen
Zuordnung der Synchronisiersignale jeder der anderen Stationen (D I-, F) gegenüber einem
Be/ugssynchronisiersignal verbunden ist und ferner
eine Einrichtung (41) in dieser Station (B) zur
Lrzeugung von Fehlersignalen dient, die die hi
Abweichungen zwischen der entsprechenden zeitlichen Zuordnung /wischen dem Bczugrü.ignal und
den Synchronisiersignalen von zwei oder mehreren anderen Stationen (D, E1 F) und einer vorgegebenen
zeitlichen Zuordnung repräsentieren.
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