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DE2044888A1 - Verfahren zur Herstellung ungesatüg ter Organosihciumverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung ungesatüg ter Organosihciumverbindungen

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DE2044888A1
DE2044888A1 DE19702044888 DE2044888A DE2044888A1 DE 2044888 A1 DE2044888 A1 DE 2044888A1 DE 19702044888 DE19702044888 DE 19702044888 DE 2044888 A DE2044888 A DE 2044888A DE 2044888 A1 DE2044888 A1 DE 2044888A1
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DE
Germany
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carbon atoms
formula
zinc
allyl
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DE19702044888
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Marcel Caluire Lefort (Frankreich)
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Rhone Poulenc SA
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Rhone Poulenc SA
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Publication date
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02Silicon compounds
    • C07F7/08Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/0801General processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07F7/08Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/0803Compounds with Si-C or Si-Si linkages
    • C07F7/0825Preparations of compounds not comprising Si-Si or Si-cyano linkages
    • C07F7/0827Syntheses with formation of a Si-C bond

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

Dr. F Zumetein ten. - Dr. E. Aeemann Dr. R. Koenigsberger - Dipl. Phy». R. Holibauer
Dr. F. Zumstein jun. Patentanwälte
8 München 2, Bräuhou*straße 4/III
OG 3600
EHONE-POULENC S.A., Paris/Frankreich Verfahren zur Herstellung ungesättigter SS^ S3· 2βΪ SSS2» ΐΐΙ ^ΐΐ 2hm SmS SSi^Sb SS SIS SS* ^vv^^v ^S^^^SSS» SSvSv «S> SS SS £■■ SmZ SS* ΐ«ν SS» 3HSS* 5ϊϊ35ϊϊϊ£ S5> SSiSS SS> Organosiliciumverbindungen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Organosiliciumverbindungen, die eine oder mehrere einwertige Kohlenwasserstoffgruppen, die direkt an ein Siliciumatom gebunden sind, aufweisen, wobei diese Gruppen eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung in ß-Stellung zu einem Siliciumatom besitzen.
Es sind bereits Verfahren bekannt, die ermöglichen, in die Moleküle von Organosoliciumverbindungen Benzylgruppen oder Allylgrupjpen einzuführen· Diese Verfahren werden im allgemeinen auf dem Wege über Organomagnesiumverbindungen ausgehend von Allylbromiden /Journal of General Chemistry USSR 20, 940 (1960J7 oder ausgehend von Benzylchloriden ß* Am. Chem. Soo· JAt 1Q56 (1952J7 durchgeführt. Es ist jedoch erforderlich, sehr strikte Arbeitsbedingungen einzuhalten, um die Bildung von Verdopplungs-Verbindungen infolge von Wurfe zechen Reaktionen zu vermeiden /Tnnalee Chimie J2» 6, 1071 - 1073
Ee wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Organo-
109811/22S9
_2_ 2U4A888
siliciumverbindungen gefunden, die eine oder mehrere einwertige Gruppen der Formel
-CH -C = CHR^ /Ax
R1 R2
aufweisen, die direkt an ein Siliciumatom gebunden sind, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine Verbindung der Formel
Cl-CH -C= CHR· /tn
I I R1 R2
Zink und eine Organosiliciumverbindung, die eine oder mehrere Bindungen SiCl enthält, in einem Hexaalkylphosphorsäuretriamid oder einem N-Alkylpyrrolidon umsetzt.
In den obigen Formeln haben die verschiedenen Symbole die folgenden Bedeutungen :
R1 bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe;
Rp und R1 bedeuten einwertige Reste der gleichen Art wie R1, wobei R1 und R1.. dann identisch sind, oder R2 und R1.. stellen zusammen einen zweiwertigen gesättigten oder ungesättigten Rest dar, wobei sie mit den Kohlenstoffatomen, die die Substituenten Rp und R1.. tragen, einen Ring mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen bilden und wobei dieser Ring eyeloaliphatischer oder aromatischer Art sein kann·
Die Reaktion kann wie folgt schematisiert werden:
109811/2259
2 U 4 A O 8 8
SiCl + Zn + Cl - CH - C = CHR'
I I n
R1 R2 ZnCl0 + ^Si - CH - C = CHR* (II)
d Il I
A.
R2
Unter den Verbindungen der Formel I kann man die Allylderivate, wie beispielsweise Allylchlorid, Methallylchlorid und 2-Chlorpenten-(3),und die Benzylderivate, wie beispielsweise Benzylchlorid und 1-Chlormethylcyclohexen, nennen·
Das erfindungsgemässe Verfahren führt zu nur einer Organosiliciumverbindung. Dieses Verfahren kann auch auf Verbindungen der Formel I angewendet werden, für welche R1 und R1 1 verschiedene einwertige Reste bedeuten· Man erhält dann unter Berücksichtigung der Möglichkeit, dass die Verbindung (I) eine Umlagerung vom Allyl-Typ erfährt, ein Gemisch von zwei isomeren Verbindungen.
Das Verfahren wird in Hexaalkylphosphorsäuretriamiden oder N-Alkylpyrrolidonen der folgenden Formeln
η RryRi
OeP- (H^ 3 ), und R,-N^
(III) (IV)
In denen die Reste R1 die oben angegebene Bedeutung besitzen und die Reste R5, die gleich oder voneinander verschieden sein können, jeweils eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen dar stellt, durchgeführt. Unter den Verbindungen, die den
10 9 811/2259
ν υ 4 A 8 8 8
Formeln III und IV entsprechen, kann man Hexamethylphosphorsäuretriamid und N-Methylpyrrolidon nennen.
Die Organosiliciumverbindungen mit Bindung SiCl, die man erfindungsgemäss verwenden kann., können sehr verschiedener Art sein.
a) Sie können beispielsweise Organochlorsilane der Formel
(R4)4_nSiCln (V)
sein, in der R. eine einwertige aliphatische oder cycloaliphatische organische Gruppe, die gesättigt ist oder eine oder mehrere äthylenische Ungesättigtheiten aufweist, eine Aryl- oder Aralkylgruppe oder eine Alkoxy- oder Cycloalkoxygruppe bedeutet. Ausserdem können die Reste R. verschiedene unter den Arbeitsbedingungen des Verfahrens inerte Substituenten aufweisen. Unter solchen Gruppen kann man die Gruppe CN nennen, η stellt eine ganze Zahl, die 1, 2, 3 oder 4 sein kann, dar·
Insbesondere bedeuten die Symbole R. eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine geradkettige oder verzweigte Alkenylgruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkyl- oder Cycloalkenylgruppe mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen im Ring, eine Phenyl-, Alkylphenyl- oder Phenylalkylgruppe, eine AIkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cyclopentyloxy- oder Cyclohexyloxygruppe oder eine Phenoxygruppe, die unsubstituiert oder durch geradkettige oder verzweigte Alkylreste substituiert ist, wobei diese Reste 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen.
Als Beispiele kann man unter den Verbindungen der Formel V die folgenden nennen: Trimethylchlorsilan, Tripropylchlor-
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2U44888
eilan, Dimethylvinylchlorsilan, Dimethylphenylchlorsilan, Methyldiphenylchlorsilan, Triphenylclalorsilan, Diphenyldichlorsilan, Methylvinyldichlorsilan, Methyltrichlorsilan, Phenyltrichlorsilan, Dimethylbutoxychlorsilan, Dimethylcyclohexyloxychlorsilan·
b) Die verwendeten Organosiliciumverbindungen können auch Organochlorpolysilane sein· Unter diesen kann man Verbindungen, wie beispielsweise diejenigen der Formel
Si
(VI)
nennen, in der Y eine einfache Valenzbindung zwischen zwei Silylgruppen, ein Atom mit zwei freien Valenzen, wie beispielsweise ein Sauerstoffatom, oder einen Rest der Valenz i von 2 oder über 2, der aus reinen Kohlenwasserstoffketten oder Polysiloxanketten besteht, bedeutet, m den Wert 0, 1,2 oder 3 darstellt und die Reste R., die gleich oder voneinander verschieden sein können, die oben angegebene Bedeutung besitzen, wobei der Wert von m, der in zumindest einer Silylgruppe von 0 verschieden ist, von einer Silylgruppe zur anderen verschieden sein kann· Ein besonderer Pail von Verbindungen (VI) ist derjenige der Verbindüngen der allgemeinen Formel
in der R. die oben angegebene Bedeutung besitzt, m~ und m« ganze Zahlen, dLe 1,2 oder 3 sein können, wobei eines der Symbole Bi1 und m2 auch 0 sein kann, und T1 eine Einfaohbindung oder einen zweiwertigen Rest oder ein zweiwertiges Atom darstellen. Pas Symbol Y1 kann insbesondere die folgenden Beste darstellen t
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2UU888
Einen zweiwertigen gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoff rest , der ein aliphatischer, cycloaliphatischer oder aromatischer Rest oder ein Aralkylrest sein kann; als Beispiele kann man die substituierten oder nicht substituierten Polymethylenreste mit 1 bis 10 Kohlenstoff·- atomen, die Cycloalkylenreste mit 5 biß 6 Kohlenstoffatomen im Ring und die substituierten oder nicht substituierten Phenylenreste nennen;
einen zweiwertigen Kohlenwasserstoffrest, der ausserdem ein oder mehrere Heteroatome, wie beispielsweise ein Säuerst offat om, enthält;
einen zweiwertigen Rest, der aus einem zweiwertigen Atom, beispielsweise einem Sauerstoffatom, besteht.
Solche Verbindungen der Formel VII sind beispielsweise : 1,2,-Bis-(dimethylchlorsilyl)-äthan, p-Bis-(dimethylchlorsilyl)-benzol, 4» 4'-Bis-(methyldichlorsilyl)-diphenylather, 1,1,3,3-Tetramethyl-dichlordisiloxan.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird im allgemeinen so durchgeführt, dass die vollständige Substitution der an ein Siliciumatom gebundenen Chloratome erfolgt. Es genügt hierzu, dass die Menge an Verbindung (I) zumindest der stöchiometrischen Menge für die Reaktion (II) gleich ist· Wenn man eine Menge an Verbindung (I) verwendet, die kleiner als die für eine vollständige Substitution erforderliche Menge ist, so erhält man dann teilweise substituierte Verbindungen
Die Herstellung der Organoailiciumverbindungen, die Gruppierungen (A) enthalten, wird üblicherweise, ausgehend von Mengen an Reaktionskomponenten, die der Stöchiometrie der Reaktion (II) entsprechen, durchgeführt, wobei irgendein Überschuss einer Reaktionskomponente keine Verbesserung bringt«
109811/2259
2Ü44888 - 7 -
Das Zink wird im allgemeinen in Pulverform eingesetzt. Zu diesem Zweck eignet sich ein Pulver mit einer Korngrösse in der Nähe von unter 0,2 mm gut. Erfindungsgemäss wird das Verfahren in Anwesenheit eines Hexaalkylphosphorsäuretriamids oder N-Alkylpyrrolidons durchgeführt, wobei zumindest ein Mol dieser Verbindungen je g-Atom Zink und vorzugsweise 1,5 bis 5 Mol verwendet v/erden. Die Temperatur, bei der die Reaktion durchgeführt wird, ist nicht kritisch· Sie liegt im allgemeinen zwischen 0 und 150 0C und vorzugsweise zwischen 20 und 800C.
In der Praxis kann das Verfahren in folgender Weise durchgeführt werden : Man bringt in eine Apparatur das Zinkpulver und das Hexaalkylphosphorsäuretriamid oder das N-Alkylpyrrolidon ein, bringt die Reagentien auf die gewünschte Temperatur und führt dann langsam das aus der Verbindung (I) und dem Chlorsilan bestehende Gemisch ein. Wenn das Reaktionsgemisch sich am Ende der Reaktion verdickt, kann man eine zusätzliche Menge an Hexaalkylphosphorsäuretriamid oder N-Alkylpyrrolidon zugeben. Zahlreiche Abänderungen können bei der Arbeitsweise je nach der Reihenfolge der Einführung der Reagentien vorgenommen werden. Das Gruppen (A) enthaltende Organosiliciumderivat kann aus dem Reaktionsmedium nach jeder üblichen Arbeitsweise, beispielsweise durch Destillation unter Atmosphärendruck oder unter vermindertem Druck, abgetrennt werden.
Die Gruppen (A) enthaltenden Organosiliciumverbindungen können zu verschiedensten Zwecken verwendet werden. Insbesondere führen die Derivate mit Allylgruppen durch Polymerisation zu Makromolekülen vom olefinischen Typ, die durch siliciumhaltige Gruppen substituiert sind. Diese Makromoleküle besitzen verbesserte WärmeStabilität und verbessertes Verhalten gegenüber Wasser. Man kann an
109811/22$a<
2UA4838
solche Verbindungen auch Hydrogensilane addieren und so verschiedenste Organosiliciumverbindungen erhalten.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung.
Beispiel 1
In einen 10 Liter-Kolben, der mit einem Tropftrichter und einer Füllkörperkolonne ausgestattet ist, bringt man 653 g Zink und 3800 g Hexamethylphosphorsäuretriamid ein. Man setzt innerhalb von 3 Stunden ein aus 1085 g Chlortrimethylsilan und 765 g Allylchlorid bestehendes Gemisch zu, wobei die Temperatur ständig bei 40 0C gehalten wird. Nach beendeter Zugabe bringt man die Reagentien 7 Stunden auf 60 0C unter Rühren. Durch Destillation unter Atmosphärendruck erhält man Fraktionen vom Kp = 60 Mc 84,9 0C von 183,5 g, die 78 $ Allyltrimethylsilan enthalten,und die Fraktion vom Kp= 84,9 bis 85f4 0C von 809 g, die mehr als 99 Allyltrimethylsilan enthält.
Beispiel 2
In einen Kolben bringt man 65,3 g Zink und 100 cm Hexamethylphosphorsäuretriamid ein, erhitzt die Reage:ntien auf 40 0C und setzt innerhalb von 2 Stunden bei dieser
Temperatur gleichzeitig mittels zwei Tropftrichtern
3 270 cm Hexamethylphosphorsäuretriamid und eine Lösung zu , die 76,5 g Allylchlorid und 1 Mol einer der in der nachfolgenden Tabelle I angegebenen Organosiliciumverbindungen enthält.
Nach beendeter Zugabe bringt man die Reagentien 5 Stunden auf 60 0C und destilliert dann das hergestellte Allylsilan. Man gewinnt so verschiedene Fraktionen, in welchen man den Gehalt an Allylsilan durch Chromatographie bestimmt·
Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle I angegeben.
10981 1 /2259
. - 9 Tabelle I
Verwendetes
Chlorsilan
einge
brach
tes
Gewicht
g
Erhaltenes AlIyIsilan Gewicht
g
Gehalt
an
Allyl-
silan
*
Art 120,7
170,7
224,8
Art 108
160
215
72
90
92
Dimethylvinyl-
chlorsilan
Dimethylphenyl-
chlorsilan
Methyldibut-
oxychlorsilan
Allylvinyldi-
methylsilan
Allylphenyldi-
methylsilan
Allylmethyldi-
butoxysilan
Beispiel 3
Man wendet die gleiche Arbeitsweise wie in Beispiel 2 an, ersetzt jedoch das Hexamethylphosphorsäuretriamid durch N-MethylpyrrolidoiuMan bringt so in den Reaktionskolben 65,3 g Zink und 100 cm5 N-Methylpyrrolidon ein.
Man bringt die Beagentien auf 60 0C und gibt innerhalb von 2 Stunden bei dieser Temperatur gleichzeitig durch zwei Tropf trichter 110 cur N-Methylpyrrolidon und eine Lösung zu9 die 76,5 g Allylchlorid und 1 Mol einer der in der nachfolgenden Tabelle II angegebenen Monoohlororganosiliciumverbindungen enthält· Nach beendeter Zugabe wer den die Heagentien 5 Stunden auf 80 0C gebracht· Sann wird das erhaltene Allylsilan destilliert. Man gewinnt so verschiedene Traktionen, in denen man das Allylsilan durch Chromatographie bestimmt·
PIe Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle II eueammengestellt·
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2UA4B88
Tabelle II
Verwendetes Chlorsilan einge
brach
tes
Gewicht,
g
Erhaltenes Allylsilan Gewicht
g
Gehalt an
Allyl-
silan
*
Art 108,7
120,7
170,7
Art 102
112
165
95
84
87,5
Trimethyl-
chlorsilan
Dimethylvinyl-
chlorsilan
Dimethylphenyl-
chlorsilan
Allyltrime-
thylsilan
Allylvinyl-
dimethylsilan
Allylphenyl-
dimethylsilan
Beispiel 4
Man bringt in den Reaktionskolben 130,6 g Zink und 200 cm Hexamethylphosphorsäuretriamid ein· Man bringt die Reagentien auf 40 0C und gibt innerhalb von 2 Stunden gleichzeitig durch zwei Tropftrichter 540 cm Hexamethylphosphorsäuretriamid und eine Lösung zu, die 153 g Allylchlorid und 129 g Dimethyldichlorsilan enthält. Nach 5-stündigem Rühren bei 60 0C und Destillieren erhält man eine Fraktion vom Kp50 = 56 0C von 108 g, die 96,3 # Diallyldimethylsilan enthält.
Beispiel 5
Man verwendet die gleichen Beschickungen und die gleiche Arbeitsweise wie in Beispiel 4» wobei man jedoch 203 g 1,3-Dichlortetramethyldisiloxan verwendet. Man erhält so eine Fraktion vom 1'P15 = 72 0C von 177 g, die 83,8 1> 1,3-Diallyltetramethyldisiloxan enthält·
109811/2259
2Ü44888 - 11 -
Beispiel 6
In einen Reaktionskolben "bringt man 196 g Zink und 500 cm Hexamethylphosphorsäuretriamid ein· Man bringt die Reagentien auf 40 0C und lässt innerhalb von zwei Stunden durch zwei Tropftriehter 710 cm Hexamethylphosphorsäuretriamid und eine Lösung von 149t5 ß Trichlormethylsilan und 229,5 g Allylchlorid zufliessen. Man arbeitet wie in den anderen Beispielen und erhält eine Fraktion vom Kp l6 = 75 0C von 135 g mit einem Gehalt von 95 Triallylmethylsilan,
Beispiel 7
3 Man bringt in den Reaktionskolben 65,3 g Zink und 100 cm N-Methylpyrrolidon ein und setzt dann gleichzeitig innerhalb von 2 Stunden bei 40 0O 110 cm N-Methylpyrrolidon und eine Lösung zu, die 765 g Allylchlorid und 129 g Dimethyldichlorsilan enthält· Der Versuch wird nach der Arbeitsweise der obigen Versuche zu Ende geführt; Man erhält so eine Fraktion vom Kp,- = 107 0C von 69 g mit einem Gehalt von 85,5 $> Allyldimethylchlorsilan·
Beispiel 8
In einen 100 cm Hexamethylphosphorsäuretriamid und 65,3 g Zink enthaltenden Reaktionskolben bringt man innerhalb von 1 1/2 Stunden bei 40 0C 280 cnr Hexamethylphosphorsäuretriamid und eine Lösung ein, die 126,5 g Benzylchlorid und 108,5 g Trimethylchlorsilan enthält.
Nach Destillation erhält man eine Fraktion vom Kp1 c -
ο
75 C von 135 g mit einem Gehalt von 95 1> Trimethylbenzylsilan,
Beispiel 9 Man arbeitet nach der Arbeitsweise der vorhergehenden
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Versuche, wobei man in den 65,3 g Zink und 100 cm Hexamethylphosphorsäuretriamid enthaltenden Kolben innerhalb von 2 Stunden bei 40 0C 280 cm Hexamethylphosphoreäuretriamid und ein aus 76,5 g Allylchlorid und 42,5 g Tetrachlorsilan bestehendes Gemisch zufHessen lässt. Nach Destillation erhält man eine Fraktion vom Kp1C = 98 0O von 41 g mit einem Gehalt von 92 Tetraallylsilan·
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Claims (1)

  1. Patentanspruch
    ■ »
    Verfahren «ur Herstellung von Organoβilioiumverbindungen mit einer oder mehreren direkt an ein Siliciumatom gebundenen einwertigen Gruppen der Formel
    - 0 » CHR»1
    in der dae Symbol R1 ein Wasserst off atom oder eine geradkettig oder verzweigte Alkylgruppe bedeutet und die Symbole R2 und R1- einwertige Reste der gleichen Art wie B1 darstellen, wobei R1 und R^ dann identisch sind, oder R2 und R^ zusammen einen zweiwertigen gesättigten oder ungesättigten Rest darstellen, wobei mit den Kohlenstoffatomen, die die Substituenten R2 und R^ tragen, ein Ring mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen gebildet wird, der cycloaliphatisoher oder aromatischer Art sein kann, dadurch gekennseiohnet, dass man eine Verbindung der Formel
    OH
    01 - OH - C * OHR1 R
    R1 R2
    Zink und eine Organosilioiumverbindung mit einer oder mehreren Bindungen SiCl in einem Hexaaikylphosphorsäuretriamid oder einem N-Alkylpyrrolidon umsetzt·
    109811/2259
DE19702044888 1969-09-10 1970-09-10 Verfahren zur herstellung ungesaettigter organosiliciumverbindungen Granted DE2044888B2 (de)

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