DE1931355B2 - Abfallverbrennungsofen - Google Patents
AbfallverbrennungsofenInfo
- Publication number
- DE1931355B2 DE1931355B2 DE1931355A DE1931355A DE1931355B2 DE 1931355 B2 DE1931355 B2 DE 1931355B2 DE 1931355 A DE1931355 A DE 1931355A DE 1931355 A DE1931355 A DE 1931355A DE 1931355 B2 DE1931355 B2 DE 1931355B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- waste
- burner
- grate
- basket grate
- basket
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23G—CREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
- F23G5/00—Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
- F23G5/08—Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating
- F23G5/14—Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating including secondary combustion
- F23G5/16—Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating including secondary combustion in a separate combustion chamber
- F23G5/165—Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating including secondary combustion in a separate combustion chamber arranged at a different level
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Abfallverbrennungsofen mit Korbrost, der in einem senkrechten Ofengehäuse
eineesetzt ist. mit einem ersten Brenner und unterhalb des Korbrostes, dessen Flamme den horizontal
angeordneten Boden des Korbrostes bestreicht, und der oberhalb eines Aschenkastens angeordnet ist.
mii einer Beschickungseinrichtung für den Abfall, die
in den Korbrost mündet, insbesondere mit einer oberhalb des Korbrostes angeordneten Nachverbrennungskammer
für die Verbrennungsabgase, wobei in der Nachverbrennungskammer ein zweiter Brenner
vorgesehen ist.
in Ein derartiger Abfallverbrennungsofen ist aus der
US-PS 3269340 bekannt. Dieser bekannte Abfallverbrennungsofen he* jedoch den Nachteil, daß bei
einer Verstopfung eine Betriebsunterbrechung und manuelle Reinigung erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Abfallverbrennungsofen der eingangs genannten Art
dahingehend zu verbessern, daß er auch bei einer Verstopfung des Rostes oder des im Korbrost liegenden
Abfalls weiterbetrieben werden kann, wobei die Verbrennung des im Korbrost enthaltenen Abfalls ohne
äußeren Eingriff zu einer Behebung der Verstopfung führt.
Diese Aufgabe wird bei einem Abfallverbrennungsofen der eingangs genannten Art erfindungsgemaß
durch die Kombination der folgenden Merkmale gelöst:
a) Der erste Brenner und der Aschenkasten sind in einem nach unten und seitlich geschlossenen
Brennergehäuse untergebracht;
ίο b) das Brennergehäuse ist nach oben durch den Boden
des Korbrostes begrenzt, wobei ein umlaufender Spalt zwischen den Seitenwänden des
Brennergehäuses und den Umfangskanten des Bodens des Korbrostes durch vorgespannte, bej-,
wegliche Klappen abgedeckt ist;
c) die Vorspannung der Klappen ist derart ausgelegt, daß bei einem vorgegebenen Überdruck im
Brennergehäuse die Klappen öffnen und die Verbrennungsgase des ersten Brenners die Sei-4(1
tenwände des Korbrostes bestreichen.
Tritt bei der erfindungsgemäßen Konstruktion eine Verstopfung des Korbrostes oder des im Korbrost
enthaltenen Abfalles auf, so ist eine Unterbrechung des Betriebs des Abfallverbrennungsofens nicht er-4)
forderlich. Vielmehr steigt der Druck unterhalb des Rostes derart an, daß die Klappen öffnen und die Verbrennungsgase
des ersten Brenners die Seitenwände des Korbrostes bestreichen können. Hierbei bewirken
sie eine Verbrennung des Inhaltes des Korbrostes von •50 außen her, um auf diese Weise die Verstopfung des
Korbrostes bzw. seines Inhaltes zu beseitigen.
Um dem Auftreten einer Verstopfung vorzubeugen oder den Abbau einer aufgetretenen Verstopfung zu
unterstützen, wird vorteilhaft dafür Sorge getragen, γ, daß der in einem über dem Korbrost angeordneten
Verteiler enthaltene Abfall vorgetrocknet und gelokkert wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß der Verteiler zum größeren Teil aus Wandungen in Form von Jalousie-Lamellen besteht, die
b0 nachdem Innern zu geneigt sind. Zwischen diesen Lamellen
ist der Abfall den Verbrennungsgasen frei zugänglich, welche somit teils eine Trocknung, teils bereits
eine gewisse Verbrennung dieses Abfalls bewirken. Weiterhin bildet sich zwischen benachbarte
ten Lamellen eine kegelförmige Lagerung des Abfalls aus, wodurch die der Einwirkung der Verbrennungsgase ausgesetzte Oberfläche des Abfalls vergrößert
wird. Schließlich bewirkt die Trocknung des Abfalls
an seinem Umfang eine Volumenverminderung, wodurch der Abfall innerhalb des Verteilers nach außen
umgelagert wird; da gleichzeitig der Abfall nach und nach nach unten sackt, bewirkt die Auswärtsbewegung
in Kombination mit der Abwär '!,bewegung eine
Verwirbelung des Abfalls an den inneren Kanten der Jalousien und somit eine Umwälzung und Auflockerung,
welche Verstopfungen in dem im Korbrost eiithaltenen
Müll vorbeugt.
Ganz besonders verstopfungsgefährdet sind pulverförmige
Produkte wie beispielsweise Sägemehl. Bei derartigen pulverförmigen Produkten ergibt sich
darüber hinaus das zusätzliche Problem, daß sie von einem starken Gasstrom mitgerissen werden könnten,
wenn sie von diesem Gasstrom durchströmt werden. Um der Verstopfungsgefahr bei Verbrennung pulverförmiger
Produkte vorzubeugen, bildet man erfindungsgemäß den Verteiler nicht mit Jalousie-Lamellen
aus, sondern mit einer mit Öffnungen versehenen Außenwand sowie mit mindestens einem zentralen
Kamin, der ebenfalls mit Öffnungen versehen ist, die jeweils einer Öffnung der Außenwand entsprechen,
wobei an diesen Stellen der Kamin mit der Außenwand jeweils oben durch ein dachförmiges Element
verbunden ist, welches mit der Abfalloberfläche einen radialen Kanal begrenzt, und wobei die den Verteiler
umgebende Kammer oben durch Trennwände abgeschlossen ist. Durch eine derartige Konstruktion wird
erreicht, daß der Abfall in den radialen Kanälen verbrennt, ohne daß eine Verstopfung die Funktion in
Frage stellen könnte, da die Verbrennung an der Oberfläche des pulverförmigen Abfalls erfolgt. Hierdurch
wird gleichzeitig vermieden, daß den pulverförmigen Abfall durchströmende Gase diesen in den Kamin
mitreißen.
Werden im erfindungsgemäßen Ofen relativ große Flüssigkeitsmengen im Vergleich zu den Feststoffmengen
verbrannt, so ist die Verstopfungsgefahr besonders groß. Um dem vorzubeugen, ist vorteilhaft
unterhalb der Nachverbrennungskammer eine separate Brennkammer zur Verbrennung flüssiger Abfälle
vorgesehen.
Der erfindungsgemäße Abfallverbrennungsofen arbeitet bei hohen Temperaturen, und dies führt zu
einer starken Erwärmung des Ofengehäuses und somit zu einer Gefährdung des Bedienungspersonals. Aus
diesem Grunde ist vorteilhaft ein Saugzuggebläse vorgesehen, welches Mantelkühlluft und gegebenenfalls
zusätzliche Rauchgase aus dem Ofen absaugt. Dieses Sauggebläse saugt dann ausschließlich Mantelkühlluft
an, wenn die eingangs genannte Nachverbrennungskammer vorgesehen ist; fehlt diese Nachverbrennungskammer,
so saugt dieses Saugzuggebldse auch die Rauchgase ab und vermischt diese mit einem Teil
der Mantelkühlluft, um den zusätzlichen Vorteil zu erzielen, daß das aus Mantelkühlluft und Rauchgasen
gebildete Mischgas eine relativ niedere Temperatur hat, welches die Lebensdauer des Saugzuggebläses
nicht beeinträchtigt.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind schematisch in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Abfallverbrennungsofen,
sowie
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch eine besonders für pulverförmige Abfälle geeignete Ausfü1--rungsform
des Verteilers.
Der in Fig. 1 dargestellte Abfallverbrennungsofen weist ein Brennergehäuse 1 auf, in welchem die
Flamme eines mit Luftüberschuß gespeisten ersten Brenners 2 brennt. Am Boden des Brennergehäuses 1
befindet sich ein Aschekasten 3 und über der Flamme ein Korbrost 4. An dem Umfang dieses Korbrostes 4
sind eine Reihe von vorgespannten, beweglichen Klappen 5 angeordnet.
Bei normalem Betrieb, bei dem der Korbrost 4 mit Abfall beschickt ist, wird durch den ersten Brenner 2
im Brennergehäuse 1 ein derartiger Druck aufrechterhalten, daß die durch die vollkommene Verbrennung
im Brennergehäuse 1 gelieferten heißen Gase den Korbrost und den in ihm befindlichen Abfall
durchströmen können, damit dieser Abfall wirksam getrocknet, erhitzt und verbrannt wird. Um diese Verbrennung
zu erreichen, wird der erste Brenner 2 mit einem Überschuß an Luft betrieben. Der Druck im
Brennergehäuse 1 wird konstant und unter Einwirkung der entsprechend vorgespannten Klappen 5 in
Übereinstimmung mit der Regulierung des ersten Brenners 2 gehalten. Hiermit wird erreicht, da3 im
Falle einer völligen oder teilweisen Verstopfung des Korbrostes 4 die Klappen 5 sich genau so weit öffnen,
wie es zur Entspannung im Brennergehäuse 1 und für einen normalen Betrieb des Ofens erforderlich ist.
Über dem Korbrost4 befindet sich ein Verteiler 6 für den zu verbrennenden Abfall, der über die als
Füllschacht ausgebildete Beschickungseinrichtung 7 eingeführt wird. Der Verteiler 6 weist eine Anzahl
übereinander gestapelter Wandelemente 6a auf, welehe
die Form eines Pyramiden- oder Kegelstumpfes haben und derart angeordnet sind, daß der zu verbrennende
Abfall außen z. T. durch die natürlichen Schrägflächen begrenzt ist, die jeweils an den Unterkanten
jedes Wandelementes 6a beginnen, unterhalb welchem der Abfall frei auf das unmittelbar darunterliegende
Wandelement 6a fällt, und z. T. durch dieses Wandelement 6a selbst begrenzt ist.
Die in der Kammer 8, welche den Verteiler 6 umgibt, herrschende Temperatur bewirkt die Verdampfung,
die Trocknung und die Verbrennung des am Außenumfang des Verteilers befindlichen Abfalls. Die
an dieser Stelle hervorgerufene Volumenverminderung bewirkt ein 'leichtes Vermengen des Abfalls und
eine Bewegung des innen gelegenen Abfalls in Richtung zum Außenrand des Verteilers. Dieser Verteiler
6 vergrößert außerdem beträchtlich die Austauschfläche mit der umgebenden Kammer 8, so daß
ein besserer Kontakt des Mülls mit den heißen Gasen in dieser Kammer und eine wirksamere Aufheizung
erzielt werden. Wäre dieser Verteiler 6 nicht vorgesehen, so würde sich der Abfall im Korbrost 4 als kompakte
Masse ablagern, die nur eine geringe Austauschfläche mit der Kammer 6 hätte. Außerdem
enthält der Verteiler 6 den zu vernichtenden Abfall in einer kontrollierten Menge und in einem kontrollierten
Volumen und verhindert, daß dieser Abfall die Klappen 5 verstopft. Der obere Teil des Füllschachtes
kann ebenfalls aus einer Anzahl von Wandelementen la bestehen, die die gleiche Bedeutung haben wie die
Elemente 6a des Verteilers 6.
Es kann vorkommen, daß Abfall durch den Korbrost 4 hindurchfällt, wobei es sich um feste Stoffe, um
flüssige Produkte schmelzbaren Abfalls oder um nicht völlig verdampfte odsr verbrannte flüssige Abfälle
handeln kann. All dieser durch den Korbrost 4 fallende Abfail fällt in den Aschekasten 3, der in unmittelbarer
Nähe zur Flamme des Brenners 2 steht, so daß dieser Abfall aufgrund des bereits erwähnten
Luftüberschusses im Asche käste n 3 weiterbrennt. Die
Menge des durch den Korbrost 4 fallenden und noch nicht fertig verbrannten Abfalls stellt übrigens nur einen
winzigen Prozentsatz des zu verbrennenden Abfalls dar. r>
Sollen größere Mengen flüssigen Abfalls oder sehr gefährliche und leicht entflammbare Flüssigkeiten
verbrannt werden, so ist es zweckmäßig, diese gesondert in einer Brennkammer 9 zu verbrennen. Diese
besondere, zur Verbrennung flüssiger Abfälle be- ι» stimmte Brennkammer 9 ist unterhalb der Nachverbrennungskammer
19 angeordnet. Die durch die obere Öffnung 16 der Brennkammer 9 entweichenden heißen Gase vermischen sich u. a. mit der heißen
Luft, die von dem außengelegenen Durchgang 17 her- ι > kommt, mit welcher sie gegebenenfalls die Verbrennung
fortsetzen können, falls diese Verbrennung unvollkommen ist.
Das Gemisch strömt anschließend durch ein Rohr 18 in die Nachverbrennungskammer 19, die eine _>
<> Brennstelle 20 umgibt, welche von einem zweiten Brenner 21 gespeist wird.
Zum Zweck der Abkühlung des Ofengehäuses und zur Beschickung des Brennergehäuses 1 und der für
flüssige Abfälle bestimmten Brennkammer 9 mit hei- >■>
ßer Verbrennungsluft verwendet man, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, senkrechte Mehrfachwände und
ein im oberen Teil angeordnetes Saugzuggebläse 43. Die Umgebungsluft wird durch dieses Saugzuggebläse
an den Schallöchern 44 angesaugt und bewegt sich j» in dem Außenschacht 45 aufwärts, bis sie den oberen
Teil erreicht. Von dort strömt ein Teil der Luft in den Innenschaft 46 abwärts, wobei sie in Berührung mit
der Kammer 8 erwärmt wird und bis auf den Boden des Ofens gelangt, wonach sie erneut emporsteigt, um j
> in die öffnungen 47 oberhalb der Klappen 5 zu strömen. Würde die gesamte Kühlluft zum Brennergehäuse
1 geleitet, so erhielte man einen für die Verbrennung nicht ausnutzbaren Überschuß an Luft,
wogegen umgekehrt dann, wenn man für die Abküh- 4» hang der Wände nur soviel Luft verwenden würde,
wie für die Verbrennung erforderlich ist, diese Luftmenge nicht ausreichen würde, um die Wände in der
erforderlichen Weise abzukühlen. Um den Anteil der Luft zu regeln, die im Schacht 46 abwärts strömen
soll, verwendet man eine Klappe 48, die vor den Saugzuggebläse 43 angeordnet ist und mit deren Hilft
man den Anteil der Luftmenge verändern kann, di< direkt durch das Saugzuggebläse 43 abgesaugt wird
Auch kann man die Zufuhr von Verbrennungsluft zi den Öffnungen 47 völlig unterbinden, so daß der ge
samte Ofen wie ein Kessel mit dem einzigen Brenner ί mit guter Ausbeute arbeitet.
Gemäß einer anderen Ausführungsform des ir Fig. 1 dargestellten Verteilers 6 kann man für die Be
handlung pulverförmiger Abfälle, wie Sägespäne, der in Fig. 2 dargestellten speziellen Verteiler verwenden.
Dieser besteht aus einem äußeren Gehäuse 5( und mindestens einem Innenkamin 51, wobei dies«
Außenhülle 50 und dieser Kamin 51 von in bestimm ter Reihenfolge angebrachten Öffnungen durchbohr
sind und durch dachförmige Metallteile, deren Kanter nach der Mitte zu schräg verlaufen, verbunden sind
Außerdem schließen die Trennwände 53 den oberen Teil des auch in Fig. 1 gezeigten Raumes 8 ab
Auf diese Weise füllt das pulverförmige Material, dai sich unter Ausbildungsteiler Böschungen am unterer
Ende des Kamins 51 sowie unter dem dachförmiger Metallteil 52 anhäuft, die entsprechenden Zwischenräume
aus und gewinnt, wie im vorhergehenden Beispiel, eine größere Austauschfläche mit den heißer
Gasen. Der gesamte Anteil der heißen Gase, der nichl die unmittelbar im Rost befindliche Abfallschichi
durchdringt, muß durch die radialen Kanäle strömen, die sich zwischen den dachförmigen Teilen 52 und der
entsprechenden Böschungen aus pulverförmigem Material bilden, um aus dem umgebenden Raum ί
zum Innenkamin 9 zu gelangen, wo er aus dem oberer Teil 54 des Kamins gerade unterhalb der für flüssige
Abfälle vorgesehenen Brennkammer 9 abgesaugt wird. Hieraus ergibt sich, daß der in Fi g. 2 dargestellte
Verteiler die sichere Erwärmung, Verdampfung unc Verbrennung pulverförmiger Produkte ermöglicht.
Zum Zuführen der Abfälle ist als Beschickungseinrichtung
7 ein Füllschacht vorgesehen, der ständig durch einen Deckel 55 verschlossen ist, damit keine
schädliche Luft eintreten kann. Der gesamte oberhalb des Korbrostes 4 befindliche Teil des Ofens arbeitel
unter Unterdruck, weshalb der Füllschacht 7 dauernd verschlossen sein muß.
Hierzu 2 Blau Zeichnuncen
Claims (5)
1. Abfallverbrennungsofen mit einem Korbrost, der in einem senkrechten Ofengehäuse eingesetzt
ist, mit einem ersten Brenner unterhalb des Kerbrostes, dessen Flamme den horizontal angeordneten
Boden des Korbrostes bestreicht, und der oberhalb eines Aschenkastens angeordnet ist,
mit einer Beschickungseinrichtung für den Abfall, die im Korbrost mündet, insbesondere mit einer
oberhalb des Korbrostes angeordnetem Nachverbrennungskammer für die Verbrennungsabgase,
wobei in der Nachverbrennungskammer ein zweiter Brenner vorgesehen ist, gekennzeichnet
durch die Kombination folgender Merkmale:
a) der erste Brenner (2) und der Aschenkasten
(3) sind in einem nach unten und seitlich geschlossenen Brennergehäuse (1) untergebracht;
b) das Brennergehäuse (1) ist nach oben durch den Boden des Korbrostes (4) begrenzt, wobei
ein umlaufender Spalt zwischen den Seitenwänden des Brennergehäuses (1) und den Umfangskanten des Bodens des Korbrostes
(4) durch vorgespannte, bewegliche Klappen
(5) abgedeckt ist;
c) die Vorspannung der Klappen (S) ist derart ausgelegt, daß bei einem vorgegebenen
Überdruck im Brennergehäuse (1) die Klappen (5) öffnen und die Verbrennungsgase des
ersten Brenners (2) die Seitenwände des Korbrostes (4) bestreichen.
2. Abfallverbrennungsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verteiler (6)
oberhalb des Korbrostes zum größeren Teil aus Wandungen (6a) in form von Jalousie-Lamellen
besteht, die nach dem Innern zu geneigt sind.
3. Abfallverbrennungsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (6)
eine mit öffnungen versehene Außenwand (50) sowie mindestens einen zentralen Kamin (Sl) aufweist,
der ebenfalls mit öffnungen versehen ist, die jeweils einer öffnung der Außenwand (50)
entsprechen, daß an diesen Stellen der Kamin mit der Außenwand jeweils oben durch ein dachförmiges
Element (52) verbunden ist, welches mit der Abfall-Oberfläche einen radialen Kanal begrenzt,
und daß die den Verteiler (6) umgebende Kammer (8) oben durch Trennwände (53) abgeschlossen
ist.
4. Abfallverbrennungsofen nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb
der Nachverbrennungskammer (19) eine separate Brennkammer (9) zur Verbrennung flüssiger
Abfälle vorgesehen ist.
5. Abfallverbrennungsofen nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch ein Saugzuggebläse
(43), das Mantelkühlluft und gegebenenfalls zusätzlich Rauchgase aus dem Ofen absaugt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR156546 | 1968-06-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1931355A1 DE1931355A1 (de) | 1970-01-02 |
| DE1931355B2 true DE1931355B2 (de) | 1979-04-26 |
| DE1931355C3 DE1931355C3 (de) | 1980-01-03 |
Family
ID=8651642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1931355A Expired DE1931355C3 (de) | 1968-06-21 | 1969-06-20 | Abfallverbrennungsofen |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3561378A (de) |
| BE (1) | BE734928A (de) |
| CH (1) | CH492931A (de) |
| DE (1) | DE1931355C3 (de) |
| ES (1) | ES368576A1 (de) |
| FR (1) | FR1603031A (de) |
| GB (1) | GB1275304A (de) |
Families Citing this family (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3785304A (en) * | 1972-03-13 | 1974-01-15 | K Stookey | Method and apparatus for the thermal reduction of rubber or plastic material |
| US4285282A (en) * | 1977-12-22 | 1981-08-25 | Russell E. Stadt | Rubbish and refuse incinerator |
| US4205614A (en) * | 1977-12-22 | 1980-06-03 | Good Lewis D | Combustion for rubbish and refuse |
| US4829914A (en) * | 1984-11-16 | 1989-05-16 | Boucher Robert J | Combustion furnace with proportional underfire/overfire air intake control |
| US4748918A (en) * | 1985-10-30 | 1988-06-07 | Chang Shien F | Incinerator for the high speed combustion of waste products |
| GB8624421D0 (en) * | 1986-10-11 | 1986-11-12 | Erithglen Ltd | Furnace |
| JPH08261420A (ja) * | 1995-03-27 | 1996-10-11 | Shigeru Saito | 礫床炉 |
| US6071116A (en) * | 1997-04-15 | 2000-06-06 | American Air Liquide, Inc. | Heat recovery apparatus and methods of use |
| US6273180B1 (en) * | 1998-12-23 | 2001-08-14 | L'air Liquide, Societe Anonyme Pour L'etude Et L'eploitation Des Procedes Georges Claude | Heat exchanger for preheating an oxidizing gas |
| FR2919379B1 (fr) * | 2007-07-27 | 2010-09-03 | Jean Dispons | Procede et dispositif permettant de produire des combustibles a partir de dechets de matieres plastiques et d'assurer leur combustion. |
| US8833276B2 (en) * | 2009-02-06 | 2014-09-16 | William Hunkyun Bang | Burner system for waste plastic fuel |
| AU2013315758B2 (en) * | 2012-09-14 | 2018-02-08 | Stewart Nicholson | Humidity sensing system |
| CN112577057B (zh) * | 2019-09-29 | 2024-12-03 | 深圳市绿色东方环保有限公司 | 一种焚烧炉炉排片拱起在线检测装置 |
| CN114484462B (zh) * | 2022-03-21 | 2025-06-10 | 慈溪中科众茂环保热电有限公司 | 一种防腐蚀的垃圾焚烧锅炉过热器系统 |
| CN119617657B (zh) * | 2025-02-12 | 2025-06-24 | 艾欧史密斯(中国)热水器有限公司 | 燃气热水装置 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1724575A (en) * | 1927-02-19 | 1929-08-13 | Belle Gellner | Incinerator |
| US3269340A (en) * | 1958-06-20 | 1966-08-30 | Whirlpool Co | Incinerator |
| US3364887A (en) * | 1966-04-11 | 1968-01-23 | Howard L. Bourner | Incinerator |
-
1968
- 1968-06-21 FR FR156546A patent/FR1603031A/fr not_active Expired
-
1969
- 1969-06-13 CH CH912369A patent/CH492931A/fr not_active IP Right Cessation
- 1969-06-15 ES ES368576A patent/ES368576A1/es not_active Expired
- 1969-06-18 US US834296A patent/US3561378A/en not_active Expired - Lifetime
- 1969-06-20 BE BE734928D patent/BE734928A/xx unknown
- 1969-06-20 DE DE1931355A patent/DE1931355C3/de not_active Expired
- 1969-06-23 GB GB31578/69A patent/GB1275304A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH492931A (fr) | 1970-06-30 |
| FR1603031A (de) | 1971-03-15 |
| DE1931355C3 (de) | 1980-01-03 |
| BE734928A (de) | 1969-12-01 |
| GB1275304A (en) | 1972-05-24 |
| ES368576A1 (es) | 1971-05-01 |
| US3561378A (en) | 1971-02-09 |
| DE1931355A1 (de) | 1970-01-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2648732C2 (de) | Verfahren zur Regelung des Abbrandes fester Brennstoffe in einem Füllschachtverbrennungsofen und Vorrichtung zu dessen Durchführung | |
| DE60209759T2 (de) | Verbrennungsvorrichtung | |
| DE1931355C3 (de) | Abfallverbrennungsofen | |
| DE2654041C2 (de) | Einrichtung und Verfahren zur Verbrennung von Abfallstoffen | |
| DE4138656C2 (de) | Verbrennungsofen | |
| DE3016531A1 (de) | Vorrichtung zur verbrennung von locker gelagerten feststoffen mittels eines kontinuierlich beschickbaren verbrennungsofen | |
| DE3833090C1 (en) | Burning apparatus for wood and coal | |
| DE3787027T2 (de) | Ofen. | |
| DE102020103807B3 (de) | Brenneinrichtung | |
| DE2633128C3 (de) | Feuerungsrost für eine Einrichtung zum Verbrennen von Abfallstoffen | |
| DE2104485B2 (de) | Müllverbrennungsofen | |
| DE1551841A1 (de) | Verbrennungsvorrichtung fuer Haus- und Industrieabfall | |
| EP1113223B1 (de) | Feuerungsanlage | |
| DE4009316C2 (de) | Heizvorrichtung für feste Brennstoffe | |
| AT263188B (de) | Müllverbrennungsofen | |
| EP0568104B1 (de) | Verschwel- und Verbrennungsanlage | |
| DE1954535C3 (de) | Schachtofen mit Luftzufuhröffnungen aufweisendem Rost | |
| DE498070C (de) | Muell- und Kehricht-Verbrennungs- und Verschwelungs-Drehtrommel, deren Mantel als Feuerungsrost dient | |
| DE2523981A1 (de) | Verbrennungsofen | |
| DE69707378T2 (de) | Ofen zur Behandlung von Abfällen | |
| DE2516641C3 (de) | Geneigter Drehrohrofen zur Herstellung von Holzkohle | |
| CH648646A5 (de) | Prozessofen mit wirbelbett. | |
| DE202022102467U1 (de) | Heizeinrichtung und Heizsystem | |
| DE1551832A1 (de) | Muellverbrennungsanlage | |
| DE1526101C (de) | Schachtformige Mullverbrennungsanlage mit Umschichtungseinrichtung und Strahlungs heizflachen im Feuerraum |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHV | Ceased/renunciation |