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EINEN VORRICHTUNG ZUR GASZUFUHR IN BESTIMMTEN OFENSEKTOR Die Erfindung
bezieht sich auf Vorrichtungen, welche bei der Wärmebehandlung von Schüttgütern
verwendet werden, und zwar einen auf Vorrichtungen zür Gaszufuhr in bestimmten Sektor
eines Ofens, in dem oxydierte Eisenerze geröstet werden, un sie zu reduzieren und
weiterhin nach dem Magnetverfahren aufzubereiten.
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Es ist eine Vorrichtung zur Gas Zufuhr unter eine Erzschicht im Drehrohrofen
bekannt, die aus einem System von Düsen besteht, welche am Umfang der Ofenwände
befestigt sind und mit dem Ofenraum in Verbindung stehen. Diesen Düsen wird Gu au
der Gasleitung über die einzelnen Schalen des Verteilers, welche an der Außenfläche
des Drehofens anliegen, zugeführt. Der Verteiler befindet sich unter dem Ofen und
dient zur Gaszufuhr in den mit einer Schicht Material gefüllten Ofensektor (s. Frankreich-Patent
Nr.. 1222243, 1960).
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riei Betrieb einer solchen Vorrichtung ist es schwer dafür zu sorgen,
daß die Berührungsstellen zwischen Schalen und oberfläche des Drehofens dicht bleiben,
zumal Gu unter Druck in die Schalen geleitet wird und letztere sich an der mit Düsen
versehenen Ofenoberfläche abnutzen.
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Ungenügende Dichtigkeit zwischen Schalen und Ofenkörper kann Gasaustritt
(Gasverluste)hervorrufen, die werkstattsluft
durch Gas verunreinigen
und vergiften sowie Explosionsgefahr erzeugen.
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Es ist auch ein @östofen bekannt, bei dem die in den Ofenraum mündenden
Düsen mit der Gasleitung durch eine große Anzahl von Kanälen verbunden sind, die
in der feuerfesten Ofenausmauerung vorgesehen sind und unterschiedlichen Abstand
von Ofenraum besitzen. Gas wird in dem Augenblick in die Düsen geleitet, in dem
die Kanäle des drehbaren Ofenteils mit den Öffnungen in der Schiebereinrichtung
und mit den Gasleitungskamälen des feststehenden Ofenteile zusammenfallen (s. USA-Patent
Nr. 3182980, 1965).
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Es sit mit wegissen Schwierigkeiten verbunden, eine große Anzahl
von Kanölen in der Ofenausmauerung vorzusehen. Durch diese Kanäle wird die Festigkeit
der Ausmauerung vermidert, die Kanäle sind schwer auszubessern und e@ ist besonders
schwierig zu kontrollieren, ob sie intakt sind.
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Außerdem reiben sich an der Stelle, an der die Schiebereinrichtung
angeordnet ist, die drehbaren und feststehenden Ofenteile in Gegenwart von Staub
und Gas und unter hohen Temperaturen. Hierdurch wird zweifellos die Lebensdauer
der Vorrichtung, durch die Gas in einen bestimmten Ofensektor geführt wird,vermindert.
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Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, die erwähnten
Nachteile
zu beseitigen. Weitere Z@@l@ und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine betriebssichere Vorrichtung
zu schaffen, die einfach zu betätigen, leicht zu bedienen, dicht (d.h. keine Gasverluste
und Verunreinigung der Werkstattsluft zuläßt) und nicht explosionsgefahrdet ist.
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Diese Aufgabe wird durch Schaffen einer Vorrichtung einen zur Gaszufuhr
in / bestimmten Sektor eines um seine Längschse eine einen rotierenden Ofens gelost,
die Gasleitung und mit den Düsen verbundenen Verteiler besitzt5 wobei diese Düsen
alt dei Ofenraui in Verbindung stehen und erfindungsgemäß der ringförmige t Verteiler
außen un den Ofen herumgeführt ist, am Ofen befestig ist und Abzweigungen hat, von
denen Jede alt einer Gruppe Düsen in Verbindung steht, die längs des Ofens angeordnet
sind,und einen Verschluß besitzt, welcher bei der Ofendrehung mit zwei Anschlägen
derartig in Wechselwirkung tritt, daß einer der Anschlägs nacheinander alle Verschlüsse
öffnet, so daß Gas Jeder Gruppe von Dusen, die in den bestimmten Otensektor münden,
zugeführt wird, und der andere Anschlag nacheinander diese Veschlüsse wieder schließt,
nachdem die entsprechende Dusengruppe den bestimmten Sektor passierte.
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Zweckmäßigerweise werden bei der Vorrichtung die Ver@@-schlüsse in
Form von Zweiwegehähnen mit als kreuzförmige Sterne gestalteten Griffen ausgeführt
und die Anschläge in Form von,
insbesondere in Höhenrichtung einstellbaren
Stützen gebaut.
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Zur Erläuterung der Erfindung wird nachstehend ein Auseinen führungsbeispiel
der Vorrichtung zur Gaszufuhr in bestimmten Ofensektor unter Hinweis auf beiliegende
Zeichnungen beschrieben; es zeigt Fig. 1 einen Senkerchteschnitt durch die erfindungsgemäße
Vorrichtung in ihrer Längsachsenebene und ltg. 2 einen Schnitt noch Linse II-II
der Fig. 1 durch dieselbe Vorrichtung.
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Die Vorrichtung zur Gaszufuhr unter die (gestrichelt angedeutete)
Ezrschicht in einen bestimmten Sektor des Ofens 1 einen (Fig. 1 und 2) besitzt ringförmigen,
auf allen Seiten den Ofen 1 umgebenden Verteiler 2 mit rohrförmigem Querschnitt
und Abzweigungen 3. Jede Abzweigung steht mit einer Gruppe von Düsen 4 in Verbindung,
die wiederum in den Raum des Ofens 1 münden und in Reihen längs des Ofens angeordnet
sind. Jede Abzweigung besitzt zwischen dem ringförmigem Verteiler 2 und der Gruppe
von Düsen 4 einen Verschluß 5, der in Form eines Zweiweg@h@hns mit Griff 5 ausgeführt
sit, wobei letzterer aus einem kreuzförmigem Stern 6 besteht. Auf der Seite der
ringförmigen Verteilers 2 sind rechts und links von Ofen 1 tn der Dreh -ebene der
Sterne 6 auf Stützen aufgesetzte Anschläge 7 und 8 montiert, die, da sie teleskopisch
gebaut sind, in Höhnerichtung eingestellt werden können.
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Die Vorrichtung arbeitet folgenderweise: Je nach der Drehgeschwindigkeit
des Ofens ändert das im Ofen durchgemischte Material, in diesem Beispiel Eisenerz,
seine lage, durch welche die Abmessungen des bestimmten Sektors fur Gaszufuhr unter
die (gestrichelt gezeigte) Schicht des zu bearbeitenden Materials festgelegt werden.
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Deswegen werden die in der Drehebene der kreuzförmigen 6 montierten
Sterne / Stützen mit den Anschlägen 7 und 8 in Höhenrichtung so eingestellt, daß
die Anschläge 7 und 8 beim Rotieren des Ofens 1 in die Sterne 6 eingreifen.
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Der Drehsinn des Ofens ist durch Pfeil A angegeben. Die t..
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leskopischen Stützen werden durch Herab- oder Auseinanderschieben
eingestellt. Die in entsprechender Höhe und mit entsprechendem Abstand eingestellten
Anschlage sorgen für rechtzeitiges Öffnen und Schließen der in diesem Bespiel aus
Zweiwegehähnen bestehenden Verschlüsse.
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Wenn eine Gruppe von Düsen 4, dLe längs des Ofens angeordnet sind
und mit Gas durch eine der Abzweigungen 3 gespeist werden, in den bestimmten Sektor
eintreten, gelangt ihr Stern 6 mit Anschlag 7 in Wechselwirkung, wobei Stern 6 ui
900 gedreht und die Gaszufuhr zu den unter der Materialschicht befindlichen Düsen
4 freigegeben wird.
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Während des Umlaufs des Ofens 1 wird diese Gruppe von Düsen 4 unter
das Material geschoben und vor dem Verlassen
des bestimmten Sektors
bleibt ihr Stern 6 ei Anschlag 8 hängen.
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Hierbei wird Stern 6 nochmals um 900 gedreht und sperrt Bahn 5 ab,
wodurch die Gaszufuhr zu der Gruppe von Düsen 4, die den bestimmten Sektor verlassen,
beendet wird.
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Ebenso werden die Sehne 5 anderer Gruppen von Düsen 4, wenn diese
in den bestimmten Ofensektor eintreten oder ihn verlassen, umgeschaltet.
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Bei andern Ausführungsbeispielen der Vorrichtung können Ventile oder
Schieber als Verschlüsse verwendet werden,doch ist hierbei die Konstruktion der
Anschlage entsprechend zu andern.
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Versuche haben gezeigt, daß die beschriebene Vorrichtung betriebssicher
arbeitet, Gaszufuhr in den bestimmten Sektor sicherstellt, dicht, einfach und zur
Überwachung zugänglich ist.
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Die Vorrichtung kann beim Metallisieren von Bollkugeln eingesetzt
werden.
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Mit Hilfe dieser Vorrichtung kann gasförmiger oder flüssiger Brennstoff
in den Drehrohrofen geleitet worden.