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DE1927650A1 - Vorrichtung zur Gaszufuhr in einen bestimmten Ofensektor - Google Patents

Vorrichtung zur Gaszufuhr in einen bestimmten Ofensektor

Info

Publication number
DE1927650A1
DE1927650A1 DE19691927650 DE1927650A DE1927650A1 DE 1927650 A1 DE1927650 A1 DE 1927650A1 DE 19691927650 DE19691927650 DE 19691927650 DE 1927650 A DE1927650 A DE 1927650A DE 1927650 A1 DE1927650 A1 DE 1927650A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
nozzles
gas
closures
distributor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691927650
Other languages
English (en)
Inventor
Sorokin Vladimir A
Palamarcuk Vladimir I
Dmitrenko Viktor M
Busujev Vladimir P
Zolotarev Petr S
Gubin Georgij V
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TS GORNOOBOGATITELNYJ KOM IM 5
Original Assignee
TS GORNOOBOGATITELNYJ KOM IM 5
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TS GORNOOBOGATITELNYJ KOM IM 5 filed Critical TS GORNOOBOGATITELNYJ KOM IM 5
Priority to DE19691927650 priority Critical patent/DE1927650A1/de
Publication of DE1927650A1 publication Critical patent/DE1927650A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/08Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in rotary furnaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • EINEN VORRICHTUNG ZUR GASZUFUHR IN BESTIMMTEN OFENSEKTOR Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen, welche bei der Wärmebehandlung von Schüttgütern verwendet werden, und zwar einen auf Vorrichtungen zür Gaszufuhr in bestimmten Sektor eines Ofens, in dem oxydierte Eisenerze geröstet werden, un sie zu reduzieren und weiterhin nach dem Magnetverfahren aufzubereiten.
  • Es ist eine Vorrichtung zur Gas Zufuhr unter eine Erzschicht im Drehrohrofen bekannt, die aus einem System von Düsen besteht, welche am Umfang der Ofenwände befestigt sind und mit dem Ofenraum in Verbindung stehen. Diesen Düsen wird Gu au der Gasleitung über die einzelnen Schalen des Verteilers, welche an der Außenfläche des Drehofens anliegen, zugeführt. Der Verteiler befindet sich unter dem Ofen und dient zur Gaszufuhr in den mit einer Schicht Material gefüllten Ofensektor (s. Frankreich-Patent Nr.. 1222243, 1960).
  • riei Betrieb einer solchen Vorrichtung ist es schwer dafür zu sorgen, daß die Berührungsstellen zwischen Schalen und oberfläche des Drehofens dicht bleiben, zumal Gu unter Druck in die Schalen geleitet wird und letztere sich an der mit Düsen versehenen Ofenoberfläche abnutzen.
  • Ungenügende Dichtigkeit zwischen Schalen und Ofenkörper kann Gasaustritt (Gasverluste)hervorrufen, die werkstattsluft durch Gas verunreinigen und vergiften sowie Explosionsgefahr erzeugen.
  • Es ist auch ein @östofen bekannt, bei dem die in den Ofenraum mündenden Düsen mit der Gasleitung durch eine große Anzahl von Kanälen verbunden sind, die in der feuerfesten Ofenausmauerung vorgesehen sind und unterschiedlichen Abstand von Ofenraum besitzen. Gas wird in dem Augenblick in die Düsen geleitet, in dem die Kanäle des drehbaren Ofenteils mit den Öffnungen in der Schiebereinrichtung und mit den Gasleitungskamälen des feststehenden Ofenteile zusammenfallen (s. USA-Patent Nr. 3182980, 1965).
  • Es sit mit wegissen Schwierigkeiten verbunden, eine große Anzahl von Kanölen in der Ofenausmauerung vorzusehen. Durch diese Kanäle wird die Festigkeit der Ausmauerung vermidert, die Kanäle sind schwer auszubessern und e@ ist besonders schwierig zu kontrollieren, ob sie intakt sind.
  • Außerdem reiben sich an der Stelle, an der die Schiebereinrichtung angeordnet ist, die drehbaren und feststehenden Ofenteile in Gegenwart von Staub und Gas und unter hohen Temperaturen. Hierdurch wird zweifellos die Lebensdauer der Vorrichtung, durch die Gas in einen bestimmten Ofensektor geführt wird,vermindert.
  • Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, die erwähnten Nachteile zu beseitigen. Weitere Z@@l@ und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine betriebssichere Vorrichtung zu schaffen, die einfach zu betätigen, leicht zu bedienen, dicht (d.h. keine Gasverluste und Verunreinigung der Werkstattsluft zuläßt) und nicht explosionsgefahrdet ist.
  • Diese Aufgabe wird durch Schaffen einer Vorrichtung einen zur Gaszufuhr in / bestimmten Sektor eines um seine Längschse eine einen rotierenden Ofens gelost, die Gasleitung und mit den Düsen verbundenen Verteiler besitzt5 wobei diese Düsen alt dei Ofenraui in Verbindung stehen und erfindungsgemäß der ringförmige t Verteiler außen un den Ofen herumgeführt ist, am Ofen befestig ist und Abzweigungen hat, von denen Jede alt einer Gruppe Düsen in Verbindung steht, die längs des Ofens angeordnet sind,und einen Verschluß besitzt, welcher bei der Ofendrehung mit zwei Anschlägen derartig in Wechselwirkung tritt, daß einer der Anschlägs nacheinander alle Verschlüsse öffnet, so daß Gas Jeder Gruppe von Dusen, die in den bestimmten Otensektor münden, zugeführt wird, und der andere Anschlag nacheinander diese Veschlüsse wieder schließt, nachdem die entsprechende Dusengruppe den bestimmten Sektor passierte.
  • Zweckmäßigerweise werden bei der Vorrichtung die Ver@@-schlüsse in Form von Zweiwegehähnen mit als kreuzförmige Sterne gestalteten Griffen ausgeführt und die Anschläge in Form von, insbesondere in Höhenrichtung einstellbaren Stützen gebaut.
  • Zur Erläuterung der Erfindung wird nachstehend ein Auseinen führungsbeispiel der Vorrichtung zur Gaszufuhr in bestimmten Ofensektor unter Hinweis auf beiliegende Zeichnungen beschrieben; es zeigt Fig. 1 einen Senkerchteschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihrer Längsachsenebene und ltg. 2 einen Schnitt noch Linse II-II der Fig. 1 durch dieselbe Vorrichtung.
  • Die Vorrichtung zur Gaszufuhr unter die (gestrichelt angedeutete) Ezrschicht in einen bestimmten Sektor des Ofens 1 einen (Fig. 1 und 2) besitzt ringförmigen, auf allen Seiten den Ofen 1 umgebenden Verteiler 2 mit rohrförmigem Querschnitt und Abzweigungen 3. Jede Abzweigung steht mit einer Gruppe von Düsen 4 in Verbindung, die wiederum in den Raum des Ofens 1 münden und in Reihen längs des Ofens angeordnet sind. Jede Abzweigung besitzt zwischen dem ringförmigem Verteiler 2 und der Gruppe von Düsen 4 einen Verschluß 5, der in Form eines Zweiweg@h@hns mit Griff 5 ausgeführt sit, wobei letzterer aus einem kreuzförmigem Stern 6 besteht. Auf der Seite der ringförmigen Verteilers 2 sind rechts und links von Ofen 1 tn der Dreh -ebene der Sterne 6 auf Stützen aufgesetzte Anschläge 7 und 8 montiert, die, da sie teleskopisch gebaut sind, in Höhnerichtung eingestellt werden können.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgenderweise: Je nach der Drehgeschwindigkeit des Ofens ändert das im Ofen durchgemischte Material, in diesem Beispiel Eisenerz, seine lage, durch welche die Abmessungen des bestimmten Sektors fur Gaszufuhr unter die (gestrichelt gezeigte) Schicht des zu bearbeitenden Materials festgelegt werden.
  • Deswegen werden die in der Drehebene der kreuzförmigen 6 montierten Sterne / Stützen mit den Anschlägen 7 und 8 in Höhenrichtung so eingestellt, daß die Anschläge 7 und 8 beim Rotieren des Ofens 1 in die Sterne 6 eingreifen.
  • Der Drehsinn des Ofens ist durch Pfeil A angegeben. Die t..
  • leskopischen Stützen werden durch Herab- oder Auseinanderschieben eingestellt. Die in entsprechender Höhe und mit entsprechendem Abstand eingestellten Anschlage sorgen für rechtzeitiges Öffnen und Schließen der in diesem Bespiel aus Zweiwegehähnen bestehenden Verschlüsse.
  • Wenn eine Gruppe von Düsen 4, dLe längs des Ofens angeordnet sind und mit Gas durch eine der Abzweigungen 3 gespeist werden, in den bestimmten Sektor eintreten, gelangt ihr Stern 6 mit Anschlag 7 in Wechselwirkung, wobei Stern 6 ui 900 gedreht und die Gaszufuhr zu den unter der Materialschicht befindlichen Düsen 4 freigegeben wird.
  • Während des Umlaufs des Ofens 1 wird diese Gruppe von Düsen 4 unter das Material geschoben und vor dem Verlassen des bestimmten Sektors bleibt ihr Stern 6 ei Anschlag 8 hängen.
  • Hierbei wird Stern 6 nochmals um 900 gedreht und sperrt Bahn 5 ab, wodurch die Gaszufuhr zu der Gruppe von Düsen 4, die den bestimmten Sektor verlassen, beendet wird.
  • Ebenso werden die Sehne 5 anderer Gruppen von Düsen 4, wenn diese in den bestimmten Ofensektor eintreten oder ihn verlassen, umgeschaltet.
  • Bei andern Ausführungsbeispielen der Vorrichtung können Ventile oder Schieber als Verschlüsse verwendet werden,doch ist hierbei die Konstruktion der Anschlage entsprechend zu andern.
  • Versuche haben gezeigt, daß die beschriebene Vorrichtung betriebssicher arbeitet, Gaszufuhr in den bestimmten Sektor sicherstellt, dicht, einfach und zur Überwachung zugänglich ist.
  • Die Vorrichtung kann beim Metallisieren von Bollkugeln eingesetzt werden.
  • Mit Hilfe dieser Vorrichtung kann gasförmiger oder flüssiger Brennstoff in den Drehrohrofen geleitet worden.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E
    einen 1. Vorrichtung ur Gaszufuhr in bestimmten Sektor eines eine einen un seine Längsachse rotierenden Ofens, die Gasleitung und mit Düsen verbundenen Verteiler besitzt, wobei diese Düsen mit der Ofenraum in Verbindung stehen, d d d u r c h t e k e n n -z e t c h n e t ,daß der ringförmige Verteiler (2) außen um den Ofen (1) herumgefährt ist, am Ofen befestigt ist und Abzweigungen (3) hat, von denen jede mit einer Gruppe Düsen (4) in Verbindung steht, die längs des Ofens angeordnet sind, und einen Verschluß (5) besitzt, welcher beim Rotierung des Ofens (1) mit zwei Anschlagen (7 und 8) derartig in Wechselwirkung tritt, daß einer der Anschläge nacheinander alle Verschlüsse (5) öffnet, so daß Gas jeder Gruppe von Düsen (4), die in den bestimmten Sektor des Ofens (1) münden, zugeführ wird, und der andere Anschlag nacheinander diese Verschlüsse wieder schließt, nachdem die entspechende Düsenruppe den bestimmten Sektor passierte.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Verschlüße (5) in Form von Zweiwegehähnen mit als kreuzförmige Sterne (6) gestalteten Griffen ausgeführt und die Stützen (7 und 8) in Form von insbesondere in Höhenrichtung einstellbaren Stützen gebaut sind.
    L e e r s e i t e
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DE (1) DE1927650A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3128556A1 (de) * 1981-07-18 1983-06-01 Acos Finos Piratini S.A., Porto Alegro Verfahren zur messung der in einen drehrohrofen eingeblasenen gasmengen
EP0786016A4 (de) * 1993-09-22 1997-07-30

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3128556A1 (de) * 1981-07-18 1983-06-01 Acos Finos Piratini S.A., Porto Alegro Verfahren zur messung der in einen drehrohrofen eingeblasenen gasmengen
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