DE1927423C3 - Regenerierfahiger elektrischer Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Regenerierfahiger elektrischer Kondensator und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen regenerierfähigen elektrischen Kondensator, bei dem jeder der
Beläge regenerierfähige Melallschichten und nicht regenerierfähige,
einen kleinen elektrischen Widersland aufweisende Metallschichten besitzt, wobei jeweils die
Mietallschtchten eines Belages parallelgeschaltet sind
Ein derartiger Kondensator ist aus der USA.-Patentschrift 3 211 973 bekannt. Dort sind auf eine Metallfolie
beidseitig Dielektnkumsschichten und auf einer Seite zusätzlich eine Metallschicht aufgebracht
und zwei derarttge Folien zu einem Kondensator verwickelt,
wobei die Mctallschichien nach Fig. 1 mn den zugehörigen Metallfoüen am Rand elektrisch leitend
verbunden sind.
Dieser Aufbau ist jedoch relativ aufwendig, insbesondere wenn Diclektrikumsdicken in der Grei.ie.nordnung
der Dicke einer selbsttragenden Dieiektrikumsfoüc
benötigt werden, da pro Belag eine Metallfolie, eine Dielektrikumsschicht und eine Metallschicht
erforderlich sind.
Elektrische Kondensatoren, deren Belage aus Metallfolien bestehen, haben während des Betriebes an
medcrohinigen Spannungsquellen (/ B. Netzleitungen)
im Falle eines elektrischen Duichschlags einen sehr niedrigen Durchgangswiderstand. Dadurch entstehen
sehr hohe Kurzschlußströme, durch welche die Netzsicnerung bzw. Gerätesicherung anspricht und
Folgeschäden vermieden werden.
Selbstheilende Kondensatoren haben dagegen im Fall des Versagens'der Selbstheilung erfahrungsgemäß
so hohe Durchgangswiderstände, daß Netzsicherungen im allgemeinen nicht ansprechen. Es kann
deshalb an der Kurzschlußstelle ein Strom fließen, der zur Aufheizung und schließlich mm Entflammen des
Kondensators führen kann. In selbstheilende Kondensatoren werden deshalb bei Verwendung an niederohmigen
Spannungsquellen Spezialsicherungen eingebaut, die beim Versagen der Selbstheilung ansprechen.
Aus der schweizerischen Patentschrift 324 07(1 ist eine Sichcrhcitsschaltvorrichtu:ig in einem Konten
sa'or^ehäiise bekannt, bei der durch Ausbauchen von
Sicken, welche im Deckel de: bechei artiger, Gehäuses
untergebracht sind, zwei Leitungsstücke an einer Sollbruchstelle getrennnt werden. Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrifft
1 794 821 ist eine Abreißsicherung in einem Kondensatorgehäuse bekannt, welche
durch das Anheben des Verschiußdeckels betätigt
wird.
Derartige Kondensatortypen mit den eingebauten bekannten Sicherungen haben die Nachteile, daß ihr
Volumen erheblich vergrößert ist, cie eiiu-n komplizierten
Aufbau besitzen und die Herstellungskosten erhöbt sind.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Kondensator zu zeigen, welcher regeneriert
und ohne Einbau einer SpezialSicherung und ohne nennenswerte Vergrößerung seines Volumens
ebenso wie Kondensatoren, deren Beläge aus Metallfolien beslehen, an niederohmigen Spannungsquellen
betrieben werden kann in dem im Falle von Folgedurchschlägen
hohe Kurzschluß=tröme entstehen, welche eine Gerätesicherung auslösen können.
Erfindungsgemäß wird dies beim eingangs dargestellten Kondensator dadurch erreicht, daß über den
ganzen Kondensatorquerschnitt zwischen je zwei gegenpoligen nicht regenerierfähigen Metallschichten
mindestens drei Dielektrikumsfolien liegen und zwischen diesen sich je eine regenerierfähige Metallschichl
befindet und daß die regenerierfähigen Metallschichten abwechselnd mit dem einen bzw. mit
dem anderen Anschluß des Kondensators elektrisch leitend verbunden sind.
Die Erfindung geht von folgenden Überlegungen aus: Die Durchschlagsfestigkeit von Dielektrikumsfolien
nimmt mit steigender Temperatur stark ab. Bei einem Durchschlag in einem selbstheilenden Kondensator
werden stets auch die Nachbarlagen der vom Durchschlag betroffenen Dielektrikumsfolien erwärmt.
Normalerweise schadet diese Erwärmung nichts, da sie nur i.chr kurzzeitig ist und in ihrer Hohe
niedrig bleibt. In diesem Fall bleibt der Durchschlag auf eine Dielektrikumsfolie beschränkt. Der Durchschlag
ist selbstheilend, sowcii die weiteren Voraussetzungen
dafür erfüllt sind.
Es ergeben sich aber ;uich Durchschläge, die die
benachbarten Dieiektrikumslagen so hoch erhitzen, daß in diesen ebenfalls Durchschlage, sogenannte
Folgedurchschläge, auftreten. Die entstehende Wärmeenergie
addiert sich zu der des ersten Durchschlags hinzu, so daß eine Kettenreaktion ausgelöst wird und
nacheinander viele Dielektrikumslagen durchschlagen. Es entsteht eine so große Gesamtwärme, daß die
Dielektnkumsfolien thermisch zerstört werden und elektrisch leitfähige Abbauprodukte bilden.
Die Isolation des Kondensators sinkt dann im allgemeinen
auf einige hundert Ohm ab. Infolge des weiterhin fließenden Leckstroms erhitzt sich der Kondensator
immer höher und entflammt. Derartige Durchschläge nennt man auch Schmelzdurchschläge.
Diese werden durch eine leistungsfähige Spannungs-(Juellc
am Kondensator mit geringem Innenwider-Stand sehr gefördert. Es kann nämlich Energie schnell
in den Kondensator fließen, um den Schmelzzonenbercich aufzuheizen und außerdem sinkt die Spannung
*m Kondensator wegen des geringen Innenwiderstandes der Stromquelle nur wenig ab, so daß die thermisch
geschwächten Dielektrikumsstellen hohen Feldstärken ausgesetzt sind.
Weiterhin ist es möglich, daß ein Durchschlag, der !•■nächst nur auf eine Dielektrikumsfolie beschrankt
war und der nur unvollständig ausheilte, z. B. durch Kohlenstoffabscheidung auf dem Isolierhof zu Folgedurchschlägen
führt. Der resultierende Leckstrom erwärmt die UmgebungsEtellen des Durchschlags.
Zwar liegen die Temperaturen der aufheizenden Leckstromstelle bedeutend niedriger als die einer aufheizenden
Stelle eines elektrischen Durchschlags, jedoch betragen die Einwirkzeiten der Temperatur
beim elektrischen Durchschlag nur wenige Mikrosekünden. Die Einwirkzeit einer Leckstromstelle dauert
dagegen beliebig lange. Die Wahrscheinlichkeit eines Durchschlags, d.h. eines Folgedurchschlags, wächst
sowohl mit steigender Temperatur als auch mit der Einwirkdauer derselben.
'5 Durch die Schmelzdurchschläge bzw. durch die Folgedurchschläge entsteht eine Kondensatorisolation,
die zu hoch ist, um die Netzsicherung zum Ansprechen /u bringen, aber zu niedrig, um eine Aufheizung
des Kondensators zu verhindern.
Durch die Erfindung wird nun im FaUe des Versagens
der Selbstheilung, d.h. beim Entstehen von Schmelzdurchschlägen und Folgedurchschlägen, stets
ein solcher Durchschlag ausgelöst, welcher zwischen zwei nicht selbstheilenden Belegungen einen Kurzschlußstrom
erzeugt. Dieser Kurzschlußstrom löst wie bei Metallfolienkondensatoren die Netz- oder Gerälesicherung
aus, so daß Folgeschaden vermieden werden.
Die Erfindung kann derart ausgestaltet sein, daß die nicht selbstheilenden Beläge entweder aus Metallfolien
oder aus entsprechend dicken Metallisierungen, welche durch Aufdampfen hergestellt sind, bestehen.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 439 334 ist es bei einem regenerierfähigen Wickelkondensator für
Wcehselspannungsbetrieb bekannt, durch an den Stirnseiten überstehende Metallfolien die Erwärmung
im inneren Drittel des aktiven Teils des Wickeis herabziibt-izen.
Sind die Metallfolien beim bekannten Kondensator nur im inneren Drittel des aktiven Wikkelteüs
ungeordnet, so erstrecken sich beim erfindungsgcmäßcn
Kondensator die nicht selbstausheilenden Deläge über den gesamten Kondensatorkorpcr
bzw. sind über den ganzen Kondensatorkörper verteilt, um in jedem Bereich des Kondensatorinneren
eine Sicherung zu erhallen.
An Hand der Figur soll an einem Ausführungsbeispiel die Erfindung und Vorteile derselben crläiiteit
werden.
Die Figur zeigt einen Tcilausschnitt aus einem Kondensatorwickel.
In der Figur besteht der erfindungsgemäße Aufbau aus acht Folien. Die Folien 1, 2, 3, 5, 6, 7 sind DielektnV-umsfolien,
welche mit selbstheilenden Metallschichten verschen sind. Die Metallfolien 4 und 8,
welche an entgegengesetzten Stirnseiten aus dem Wickelkörper herausragen, sind nicht selbstheiiend.
Die Metallfolien 4 und 8 besitzen die gleiche Folienlänge wie die sich zwischen ihnen befindenden regenerierfähigen
Kondensatorbänder. Durch stirnseitige Kontaktierung, z. B. durch Aufspritzen von Kontaktmetall,
sind auf der einen Stirnseite die Metallschichten der Dielektrikumsfolien 1, 3, 6 und die Metallfolie
4 und auf der anderen Stirnseite die Beläge der Dielektrikumsfolien 2, 5, 7 und die Metallfolie 8
elektrisch kurzgeschlossen. Durchschläge durch die Folien 2 und 6 heilen ohne weiteres aus. Da auch eine
selbstheilfähige Metallschicht, welche mit einer Metallfolie
als Gcirenheiaf» in einem Kondensator .combi-
niert ist, einen selbstheilfähigen Aiifbau ergibt, heilen
auch die Durchschläge durch die Dielektrikumsfolien 1, 3, 5 und 7 aus. Entstehen im Kondensator der
Figur Folgedurchschläge, dann ereignet sich folgendes: Findet zwischen den Metallschichten der Folien 5
und 6 ein Durchschlag statt, der das Dielektrikum 5 so stark erhitzt, cbS auch zwischen der Metallschicht
der Folien 5 und der Metallfolie 4 ein Durchschlag erfolgt, dann ergeben sich folgende Möglichkeiten:
1. Der Folgedurchschlag durch die Dielektrikumsfolic
5 setzt sich nicht bis zur Dielektrikumsfolie 3 fort, da die Metallfolie 4 eine hohe Wärmciei:fähigkeit
hat und die Wärme von der örtlich eng begrenzten Stelle des Durchschlags schnell auf größere Flächen
verteilt wird. Eine Kettenreaktion ν Λ damit unterbrochen.
Die Durchschlag, durch die Dielektrikumsfolicn
5 können durchaus selbsthcilend sein, da im Anfangs/ustand
der Keltenreaktion die Wärmetönung noch so gering ist, daß es nicht zurr, thermischen Abbau
der Dielektrikumsfolie kommt. Tn diesem FnIl hat also die Metallfolie 4 den Kondensator funktionsfähig
erhalten, da sie weitere Folgedurchschläge anterbuiv
den hat.
2. Die Durchschlüge der Folien 5 und 6 können jedoch
zu so hoher ortlicher Erwärmung der Metallfolie 4fi>hren, daß sich auch durch die Dielektrikumsfolie
3 ein Durchschlag ereignet. Es wird dann aber erst recht in der Dielektrikumsfolie 7ein üur^hschlagentstehen.
Es hat sich dann zwischen den Mctallfulien 4
und 8 eine K>"e .*..>
Folgedurdv "u'agen ereignet,
v. J-hc /um gleichen 1 ^-bms fuhren wie ein Durchschlag
in einem Metallfolienkondensator. Die Durchschlagstelle zwischen den Mctallfolicn 4 und 8, welche
sich aus den Folgedurchschlägor. zusammensetzt, führt zu einem stehenden Lichtbogen, der durch seinen
hohen Kurzschlußstrom die Geräte- od«.r Netzsicherung
auslö-,ί. Zum gleichen Ergebnis würde auch
eine Kette von Folgedurchsehlä,^ ri über die Dielektrikumsfolien
3, 2. 1 führen.
Der Aufbau nach der Figur weist demnach folgende Vorteil auf: Der Kondensat· >■· is' selbsthcilend und
die Metallfolicn fördern die Selbstheilung noch dahingehend,
daß sie eine Fortsetzung von Folgedurchschlägen verhindern. Bei /ι» starken Folgeschädigungen,
die beim üblichen selbstheilenden Kondensator zu Schmclzdurchschlägcn und damit zum Entflammen
führen können, wird beim kondensator der Figur die Gerate- bzw. Netzsicherung ausgelöst. Der Energienachschub
in den Kondensator wird dadurcli wie bei einem Metallfolienkondensator schnei! unterbunden
und Folgeschäden vermieden.
Beim Kondensator der Figur können, ohne daß das Erfindungsprinzip wesentlich geändert wird, die unmittelbar
an den Metallfolien anliegenden Metallisierungen der den Metallfolien benachbarten Dielektrikumsfolien
3 und 7 weggelassen werden. Auch in diesem Fall bilden die Metallschichten auf den Dielektrikumsfolien
2 und 6 und die Metallfolien 4 und 8 einen regenerierfähigen Aufbau Die Metallfolien 4
und 8 können außerdem durch dicke Metallschichtcn, welche z.B. durch Aufdampfen auf den Folien 3 und
7 hergestellt sind, ersetzt werden. Die Metalldicke muß an den erforderlichen KurzschluQstrom, welcher
die Sicherung auslösen soll, angepaßt werden.
Die Anzahl der Mctallfolicn 4 und 8 kann im Kondensator
reduziert werden, indem mindestens drei, vorzugsweise fünf und mehr, metallisierte Folien zwischen
den Metallfolien 4 und 8 liegen. Durch die Anzahl der Metallfolien wird die Abschaltgeschwindigkeit
beeinflußt. Es ist deshalb eine Frage des verwendeten Dielektrikums (hinsichtlich dessen
Brennbarkeit), der Kapzität und Spannung und der Art der Sicherung (z. B. !rage oder schnell), wieviele
Metallfolien verwendet werden. Bei einer großen Anzahl von selbsthcilenden Zwischenlagen ist es bei der
üblichen Herstellungslechnik durch Wickeln von Vorteil, eine Windung einer Metallfolie nach einer
ίο größeren Anzahl von selbstheilenden Wickellagen
einzuschließen. Andernfalls wird die Anzahl der zu verwickelnden Folienbahnen hoch. Hs werden dabei
z.B. zwei regenerierende Kondensatorbänder in mehreren Windungen aufgewickelt und dann eine
Windung -iner Metallfolie rnitverw'ckelt. Es werden
dann wiederum mehrere Windungen der beiden regenerierenden Kondensatorbänder hergestellt und dann
die nächste Windung einer Metallfolie mitverwickelt und so weiter. Aufeinanderfolgende Mctal'folien sind
im fertigen Kondensator entgegengesetzt gepolt. Dei Kondensatorkörpei ist dann durch Oie Metallfolien in
mehrere regenerierende Bereiche unterteilt.
Die beiden gegenpoligen Mctallfolicn 4 und 8 müssen nicht unbedingt die gleiche Windungszahl im Wikkel
besitzen. Zum Beispiel k?">n die Metallfolie 4 zusammen
mit den Folien 1, 2 3, 5, 6, 7 v,.,wickelt
werden, während vor. der Metallfolie 8 nur jeweils nach einigen Windungen der Folien 1. 2, 3, 5. 6, 7
eine Windung -ingespult wild.
Die Anzahl der Lagen kann reduziert werden, wenn z. B. die Folien 1 und 2 fortgelassen weiden. Zwischen
den beiden nichtregenerierenden Metallfolicn 8 bzw .
8 und 4 befindet sich kein oder lediglich ein unmittelbar an einer der Mctallfolien anliegende regencrierf.'-
higc Metallschicht. Dei Kondensatoraufbau besteht
dann aus einem nicht sclbstheilcndcn Tcilkondcnsator.
welcher sich aus den Folien 8' bzw 8, 3 und 4 und einem crfindungsgcmalicn sclbstheilcndcn leilkondensator.
vvlcher sieh aus den Folien 4. 5. 6, 7 und 8 zusammensetzt. Auch hier können in vorteilhafter
Weise nach mehreren Windungen der Folien 4. S. 6. 7. welche den selbsihcilciiden Anteil bilden, die
Folien 8 bzw. 8' und 3 als eine Windung eingcschossc π
werden.
LJm bei der Aufbringung dei stirnseitigen Konuiktschichten.
7.B. durch das bekannte Schoop-Verfahren,
größere Sichel heit gegenüber einem KurzschluC
zwischen den Metallfolien und den gegenpolicci Kontaktschichten zu haben, ist es zweckmäßig, eint
schrumpfende Folie in die Nachbarschaft de: Metall folien zu legen Diese schrumpfende Folie kann / H
aus Polypropylen bestehen lis legl sieh dann dies
benachbarte Dielektrikumsfolie schützend um Λ\
Metallkante der Metallfolie. Dazu ist es notwendig daß der Rand dieser der Metallfolie benachbarte
Dielektrikumsfolie über die im Wickel hegende Kam
der Metallfolie heim Wickeln hinausragt.
Um die Imprägnierfahigkeit des Kondensators /
erhöhen, können die selbstheilenden Metallschicht
auf den Dielektrikumsfolien durch sclbsthcilendc L; gen ersetzt werden, welche aus beidseitig metallisie
ten Isolierstoffbändern, insbesondere Papierbänder bestehen.
In bezug auf Sprüherscheinungen und Durc
schlagsfcstigkcit ist das Dielektrikum längs der Ka ten der Metallfolicn 4 und 8 in der Figur am gcfäb
dctstcn. Dm dies zu vermeiden, werden in Ausgesli
tune der Erfindung die Diclcktrikumslagen in d
Nachbarschaft der Melallfolien zumindest irrt Bereich
der sie berührenden Metallfolienkaiiten mit regenerierfähig
dünnen Metallisierungen verschen. Die streifenförmigen Metallisierungen 9 ragen dabei
etwa 1 mm über die Metallkanten hinaus. Der Abstand zwischen den Kanten der Metallfolicn und den
Rändern der selbstheilenden Schichten darf nicht zu groß sein, damit ein nicht sclbstheilendcr Durchschlag
an den selbstlieilenden Metallkantcn in einen Durchschlag
zwischen zwei nicht selbstheilenden Metall schichten übergehen kann, bevor Folgeschäden ent
standen sind. Damit die Folien an der Kante dei sclbsthe.ilcndcn Schichten gut aufcinanderliegen um
nur einen dünnen Luftspalt bilden, werden die Kon densatoren zumindest stirnscilig in vorteilhafte
Weise getempert.
Hierzu 1 lilatt Zeichnungen 409619/:
Claims (13)
1. Regenierfähiger elektrischer Kondensator, bei dem jeder der Beläge regenerierfähige Metallschichten
und nicht regenerierfähige einen kleinen elektrischen Widerstand aufweisende Metallschichten
besitzt, wobei jeweils die Metallschichten eines Belages parallel geschaltet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß über den gan- *° zen Kondensatorquerschnitt zwischen je zwei
gegenpoligen nicht regenerierfähigen Metallschichten (4, 8) mindest drei Dielektrikumsfolien
(S, 6, 7) liegen und zwischen diesen sich je eine regenerierfähige Metallschicht befinder und daß 1S
die regenerierfähigen Metallschichten abwechselnd mit dem einen bzw. mit dem anderen
Anschluß des Kondensators elektrisch leitend verbunden sind.
2. Regenerierfähiger Kondensator nach An- ϊ0
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht regenerierfähigen Metallschichten von Metallfolien
gebildet sind.
3. Regenerierfähiger Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht 2S
regenerierfähigen Metallschichten aus relativ dikken auf ein Dielektrikum aufgedampften Metallisierungen
bestehen, deren Dicke an den Kurzschlußstrom angepaßt ist, welcher eine in der Schaltung, für die der Kondensator vogesehen st,
befindliche Sicherung auslöst.
4. Kondensator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Metallfolien
(4, 8) anliegenden Oberflächen der Dielcktrikumsfolien
(1", 3, 5, 7) unmctatlisicrt sind.
5. Kondensator nach einem der Ansprüche I
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit regencriefähigen
Mciallschichten versehenen Dielek
trikumsfolien aus porösem Stoff bestehen.
(V Kondensator nach Anspruch 5, dadurch ge- *°
kennzeichnet, daß die mit regenerierfähigen Metallschichten
versehenen Dielektnkumsfoiien aus Papier bestehen.
7. Kondensator nach einem der Ansprüche 1 bis (!,dadurch gekennzeichnet, daß die an den Metallfolicn
anliegenden Dicleklrikumsfolicn
schrumpffahig sind.
8. Kondensatoi nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die sclbstheilcnden Lagen aus beidseitig metallisierten Papier- so
bändern bestehen.
°. Kondensator nach einem der Ansprüche )
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den Mctnllfolicu
(4,8) benachbarten Dielektrikumslagen (1 , 5) zumindest im Eiereich der sie berührenden
Metallfolienkaii'' regen«-rierfähig dünne Metallisierungen
(9) tiagen
10. Kondensator nach einem der Ansprüche 1 bis °, dadurch gekennzeichnet, daö zwischen je
zwei gtgenpoligen nicht regenerierfähigen Me- fio
talischichten fünf mit regenerierfähigen MeIaIlschichten
versehene Dielektrikumsfolien liegen
! 1. Verfahren /.ur Herstellung eines Kondensators
nach cinciTi tier Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei MclulKolien (4, H) pc- ^:-,
gcncinander versetz.! und zwischen diesen, eben
falls gegeneinander verse'/!, mit regenerierfüN-tien
Mctallschichien versehene Dieieklrikumsio
lien (I, 2, 3, 5, 6, 7) zu einem Kondensator verv/ickelt werden und daß die Metallfolien und
die Metallschichten auf den Dielektrikumsfolien auf die gleiche Länge gebracht werden.
12. Verfahren zur Herstellung eines Kondensators nach einem der Ansprüche 1 bis K), dadurch
gekennzeichnet, daß mit regenerierfähigen Metallschichten versehene Dielektrikumsfolien gegeneinander
versetzt zu einem Kondensator verwickelt werden und daß nach einer Anzahl von Windungen jeweils eine Windung einer Metallfolie
eingespult wird.
13. Verfahren zur Herstellungeines Kondensators
nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Metallfolie (4 oder
8) und mit regenerierfähigen Metallschichten versehene Dielektiikumsfolien zu einem Kondensa
tor verwickelt werden und daß nach einigen Windungen jeweils eine Windung einer zweiten
Metallfolie (8, 4) gegen die erste Metallfolie versetzt eingespult wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691927423 DE1927423C3 (de) | 1969-05-29 | 1969-05-29 | Regenerierfahiger elektrischer Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691927423 DE1927423C3 (de) | 1969-05-29 | 1969-05-29 | Regenerierfahiger elektrischer Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1927423A1 DE1927423A1 (de) | 1970-12-03 |
| DE1927423B2 DE1927423B2 (de) | 1973-10-18 |
| DE1927423C3 true DE1927423C3 (de) | 1974-05-09 |
Family
ID=5735542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691927423 Expired DE1927423C3 (de) | 1969-05-29 | 1969-05-29 | Regenerierfahiger elektrischer Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2638611A1 (de) * | 1976-08-27 | 1978-03-02 | Licentia Gmbh | Elektrischer kondensator |
| DE2636544A1 (de) * | 1976-08-13 | 1978-02-16 | Licentia Gmbh | Elektrischer kondensator |
-
1969
- 1969-05-29 DE DE19691927423 patent/DE1927423C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1927423B2 (de) | 1973-10-18 |
| DE1927423A1 (de) | 1970-12-03 |
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Legal Events
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