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DE1925778A1 - Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen von Teilen von Sitzen,insbesondere von Kraftfahrzeugsitzen - Google Patents

Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen von Teilen von Sitzen,insbesondere von Kraftfahrzeugsitzen

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Publication number
DE1925778A1
DE1925778A1 DE19691925778 DE1925778A DE1925778A1 DE 1925778 A1 DE1925778 A1 DE 1925778A1 DE 19691925778 DE19691925778 DE 19691925778 DE 1925778 A DE1925778 A DE 1925778A DE 1925778 A1 DE1925778 A1 DE 1925778A1
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DE
Germany
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actuator
locking
adjusting
assigned
spring
Prior art date
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Application number
DE19691925778
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English (en)
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DE1925778B2 (de
DE1925778C3 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KEIPER FA F
Fritz Keiper KG
Original Assignee
KEIPER FA F
Fritz Keiper KG
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Publication date
Application filed by KEIPER FA F, Fritz Keiper KG filed Critical KEIPER FA F
Priority to DE19691925778 priority Critical patent/DE1925778C3/de
Publication of DE1925778A1 publication Critical patent/DE1925778A1/de
Publication of DE1925778B2 publication Critical patent/DE1925778B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1925778C3 publication Critical patent/DE1925778C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/22Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable
    • B60N2/224Stepwise movement mechanisms, e.g. ratchets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Kennwort: linkentriel" Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen von Teilen von Sitzen, insbesondere von Kraftfahrzeugsitzen.
  • Die erfindung betrifft eine Ver- und Feststellvorrichtung zum Einstellen von Teilen von Sitzen, insbesondere von Krlftfahrzeugsitzen, bei der die Verstellung über ein wenigstens einem Ver- und Feststellelement zugeordnetes, zu drehendes Stellglied herbeiführbar ist. Bei derartigen bekannen Ver- und Feststellvorrichtungen ist zur Betätigung dem Stellglied ein als Drehglied ausgebildetes Betätigungselement unmittelbar oder mittelbar unter Einschaltung eines Getriebes zugeordnet. Durch die Verwendung eines solchen Betätigungselementes ist die Betätigung der Ver- und Feststelivorrichtung jedoch häufig nur schwierig durchführbar, da das Betatigungselement aus raumgründen insbesondere bei Kraftfahrzeugen üblicherweise in nur schlecht zugänglichen Bereichen in Bodennähe vorgesehen ist. Bei Kraftfahrzeugen lässt sich dadurch die Betätigung der Ver- und Feststellvorrichtung zur Einstellung von Teilen des Sitzes während der 1' rt häufig überhaupt nicht ausführen, Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Ver- und Feststellvorrichtungen 1 Einstellen von Teilen von Sitzen, insbesondere von Kraftfahrzeugsitzen, der eingangs beschriebenen ,vrt weiter zu verbessern, um insbesondere auch bei sonst unzuganglicher Anordnung stets eine einwand freie und bequeme Betätigung zu erxöglichen. Das ist erfindungsgemäß im wesentlichell dadurch erreicht, daß zur Bestätigung der Ver- und Feststellvorrichtung ein hin- und her zu bewegender und dabei wahlweise in einer der Bewegungsrichtungen mit dem Stellglied über wenigstens einen Mitnehmer auf Mitriahme kuppelbarer Betätiger vorgesehen ist. Auf diese Weise läßt sich der Betätiger griffseitig in jedem Full in einen gut zugänglichen Bereich verlegen, wobei vor allem seine Bewegungsrichtung auf die räumlichen Verhältnisse abgestimmt werden kann.
  • Es empfiehlt sich zudem, den Betätiger um das Stellglied schwenkbar zu lagern, um bei einfacher Ausbildung einen großen blitnahxebereich für das Stellglied zu erreichen.
  • Weiterhin sind aus diesem Grunde dem Betätiger zweckmäßig zwei Mitnehmer zugeordnet, von denen bei der Bewegung des Betätigers aus einer mittleren Grundstellung jeweils einer mit dem Stellglied in Wirkverbindung steht.
  • Zum Angriff der Mitnehmer ist ausserdem dem Stellglied vorteilhaft eine vorzugsweise an ihres Umfang verzahnte Treibscheibe fest zugeordnet, wobei die Mitnehmer durch eine Belastungsfeder im Sinne des Angriffs an den Umfang der Treibscheibe belastet sind und wenigstens ein Steuerglied vorgesehen ist, durch das beim Bewegen des Betätigers zwischen der Grundstellung und einer Extremstellung jeweils einer der Mitnehmer von der Treibscheibe abhebbar ist. Bei dieser Ausführung ist bei Gewährleistung des ständigen Eingriffs eines der Mitnehmer eine gleichzeitige Kupplung beider Mitnehmer mit der Treibscheibe ausgeschlossen. Vielsehr kommt jeweils einer der Mitnehmer--bei Bewegen des Betätigers aus der mittleren Grundstellung in Richtung auf die Extremstellung ohne zusätzlichen Umsclialtvorgang mit dem Umfang der Treibscheibe in Wirkverbindung. Das Steuerglied ist bei dieser Ausführung vorteilhaft ortsfest und in Axialrichtung mittig in die Bewegungsbahn der Mitnehmer vors tetjend angeordnet und mit vorzugsweise gekrümmten Auflaufflächen verseilen. Weiterhin sind bei am Umfang verzahnter Treibscheibe zu Eingriff bestimmte Nasen der Mi tnehmex mit sich der Verzahnung formschlüssig anlegenden Außen flanken versehen, während die Innenflanken der Nasen eine den Eingriff'aufhebende Steigung aufweisen, so daß bei der Rückführung des Betätigers in Richtung auf die Grunitelltltlg beide Mitnehmer außer Eingriff mit der Treibscheibe sind.
  • Scli einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Betätiger durch wenigstens ein Federelement ii Sinne seiner Mit telstellung belastet, so daß bei mehrfacher Ilin- und llerbewegung des Betatigers zur Verstellung von Teilen von sitzen dieser lediglich in der einen ttitnall-ericlltung von der Bedienungspersen belastet zu werden braucht. Außerdem wird hierdur<1j vermieden, daß bei der Ruckbewegung des Betätigers in die Grundstellung diese überschritten und die Ver- und Feststellvorrichtung ungewollt in der entgegengesetzten Hichtung betätigt wird.
  • Das den Betätiger im Sinne seiner Mittelstellung belastende Federele-ent ist vorteilhaft als Schenkelfeder ausgebildet, das mit seinen Schenkeln gegenüberliegenden Seiten eines dem Betätiger fest zugeordneten Anschlages anliegt und zugleich ein in der Grundstellung des Betätigers sich mit diesem Anselllag deckendes ortsfestes Widerlager beidseitig übergreift. Bei Bewegung des Betätigers aus der Grundstellung heraus wird somit jeweils einer der Schenkel des Federelements durch den Anschlag, diesen ii Sinne der Rückstellung belastend mitgenommen, während der andere Schenkel des Federelementes durch das Widerlager in seiner Ausgangsstellung festgehalten wird. Zur Sicherung der Anlage der Schenkel des Federelesentes an dem Anschlag und dem Widerlager greifen diese mit abgewinkelten Enden zweckmäßig in deckungsgleiche Aussparungen des Anschlags und des Widerlagers ein. Um darüberhinaus eine einander freie Funktion der Feder auch nach längerem Gebrauch der Ver- und Feststelleinrichtung sicherzustellen, ist das Federelement zweckmäßig mit einander kreuzenden Schenkeln angeordnet, so daß ein Nachlassen der Federspannung durch Aufbiegen der Federschenkel nicht eintreten kann.
  • Die Halterung des Federelementes erfolgt in vorteilhafter Weise derart, daß dieses mit einer Wendel auf einem auf des Stellglied angeordneten, gegen Axialverschiebung gesicherten Federsitz gehalten ist, dessen die Wendel aufnehmende Aussenbereich ir wesentlichen als ringförmige, vorrichtungsseitig geöffnete Rinne geformt ist. Mit dieser Ausbildung des Federsitzes ist neben einer sicheren Abdeckung zugleich ein Schutz gegen das Eindringen von die Funktion beeinträchtigende Fremdkörper geschaffen. Der Federsitz kann seinerseits dabei einfach zwischen der Treibscheibe einerseits und einem des Stellglied fest zugeordneten Befestigungsglied wie Klemmring andererseits vorzugsweise unter Einschaltung einer Federscheibe in Axialrichtung gehalten sein.
  • Nach einer anderen Merkmal der Erfindung sind das ortsfeste Widerlager für das den Betätiger belastende Federelement sowie das Steuerglied und die Bewegbarkeit des Betätigers begrenzende Endanschläge einem gemeinsamen, von Ines ortsfesten Teil der Ver- und Feststellvarrichtung gehaltenen Tragelement zugeordnet. Die gemeinsame Anordnung dieser Teile an einem Element ermöglicht eine erhebliche Vereinfachung der Herstellung insbesondere der Montage der erfindungsgemäßen Ver- und Feststellvorrichtung, wobei die Festhaltung des Tragelementes -ausserdem vorteilhaft über in eine Verzahnung des ortsfesten Teils der Ver- und Feststellvorrichtung eingreifende Vorsprünge erfolgen kann.
  • Zur hin- und herbewegbaren und dabei platzsparenden Lagerung des Betätigers empfiehlt es sich, diesen mit einem ringförmigen Lagerteil zu versehen und einem angepassten Lager aufsitzen zu lassen, das unmittelbar oder mittelbar einem Teil des ortsfesten-Ver- und Feststellelementes zugeordnet sein kann.
  • Bei einer Ausführungsform mit dem ortsfesten Ver- und Feststellelement unmittelbar zugeordnetem Lager kann die Sicherung des Betätigers in Axialrichtung einerseits durch das Ver- und Feststellelement selbst und andererseits durch einen die Lagerfläche überragenden Randbereich des Tragelementes erfolgen. Bei weiteren Ausführungsformen kann das Lager auch von dem Umfangsteil des Tragelementes oder einem Verkröpfungsbereich desselben gebildet sein, wobei zur Axialsicherung dem Tragelement eine Halte scheibe fest zugeordnet ist.
  • Nach -einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen einem dem Stellglied fest zugeordneten Teil und einem ortsfesten Teil ein vorzugsweise aus elastischem Material bestehendes, scheibenförmiges Bremselement vorgesehen, das bei der-Hückführung des Betätigers in die Grundstellung das Stellglied festhält, so daß eine unerwünschte Rückstellung der Teile der Ver- und Feststellvorrichtung bei der Rückstellung des Betätigers bei fertigungsbedingten oder durch Verschleiß bewirkten Toleranzen nicht eintreten kann. Bei einer vorteilhaften Ausführung sitzt dazu die Treibscheibe eine auf der Stellglied'festgelegten und zugleich mittelbar oder unmittelbar mit dem Breiselement in Verbindung stehenden Träger fest auf.
  • Weiterhin empfiehlt es sich auch, der erfindungsgesäßen Vorrichtung betätigungsseitig eine schalenförmige Abdeckung zuzuordnen, die in einfacher Weise an abgewinkelten Lappen des Betätigers durch Verklemmen oder Verrasten festgehalten sein kann. Eine Beeinträchtigung der Funktion der Ver- und Feststellqörrichtung durch von der Betätigungsseite kommende äußere Einflüsse wird durch diese Abdeckung vermieden. Darüberhinaus sind auch hierdurch Verletzungen bei der Betätigung durch ungewolltes Eingreifen der Bedienungsperson in die Ver- und Feststell-Vorrichtung ausgeschlossen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung der Ver- und Feststellvorrichtung ist das eine Ver- und Feststellelement als dem einen Sitzteil zugeordneter Innenzahnkranz und das andere Ver- und Feststeilelement als dem anderen Sitzteil zugeordnetes, in den Innenzahnkranz eingreifendes Stirnrad ausgebildet, wobei der Kopfkreis des Stirnrades mindestens um eine Zahnhöhe kleiner gehalten ist, als der Fußkreis des Innenzahnkranzes und eines der beiden Ver- und Feststellelezente auf einem Exzenter des Stellgliedes gelagert ist, dessen Exzentrizität etwa der Differenz zwischen dem Funk'reis des Innenzahnkranzes und dem Kopfkreis des Stirnrades entspricht, wobei diese Differenz derart bemessen ist, daß eine Selbsthemmung zwischen dem Innenzahnkranz und der Stirnrad gewährleistet ist. Bei dieser Ausbildung der Ver- und Feststelleiemente läßt sich im Zusammenhang mit einem hin- und her zu bewegenden Betätiger eine Anordnung der Einzelteile auf kleinstem Raum ermöglichen, wodurch diese Ausführung besonders für den Einbau in Kraftfahrzeugsitzen geeignet ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt und zwar zeigen: Fig. 1 eine erste Ausführungsform der erfiodungsgemäßen Ver- und Feststellvorrichtung in Vorderansicht, bei weggeschnittener Abdeckung, Fig. 2 die Ver- und Feststellvorrichtung nach Fig. 1 mit auf der Rückseite vorgesehenem Stirnrad in geschnittener Seitenansicht gemäß der Linie II-II, Fig. 3 die erste Ausführungsform der Ver- und Feststellvorrichtung in geschnittener Seitenansicht, jedoch mit auf der Rückseite liegendem Innenzahnkranz, Fig. 4 eine Ansicht des Widerlagers für die Schenkel der Rückstellfeder, Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie V-V der Fig. 1, Fig. 6 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäusen Ver- und Feststellvorrichtung in Vorderansicht bei weggeschnittener Abdeckung, Fig. 7 die Vor- und Feststellvorrichtung nach Fig. 6 in geschnitte@er Seitenansicht geilß der Linie VII-VII bei außen.eitig angeordnetem Stirnrad und Fig. 8 einen Schnitt der zweiten Ausführungsform gemäß der Linie VIII-VIII der Fig. 6, Es sei zunächst vorausgeschickt, daß bei allen auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen die Ver-und Feststellvorriciitung im wesentlichen aus einem Innenzahnkranz, einen in dieses eingreifenden Stirnrad und einem zur Lagerung einer dieser beiden Verzahnungsteile dienenden, einem Stellglied fest zugeordneten Exzenter besteht. Der Kopfkreis des Stirnrades ist dabei um sfenigstens eine Zahnhöhe kleiner gehalten als der Fußkreis des Innenzahnkranzes. Die Exzentrizität des den einen Verzahnungsteil aufnehmenden Exzenters entspricht dabei dieser Differenz zwischen dem Fußkreis des Innenzahnkranzes und dem Kopfkreis des Stirnrades, die zudem derart bemessen ist, daß eine Selbstheinmung zwischen den beiden Verzahnungsteilen gewährleistet ist.
  • Die Verstellung der Ver- und Feststellvorrichtungen erfolgt dabei erfindungsgemäß mittels eines hin- und herbewegbaren Betätigers.
  • Die ia den Fig, 2 und 3 in geschnittener Seitenansicht dargestellten Varianten einer erfindungsgemäßen Ver- und Feststellvorrichtung unterscheiden sich lediglich durch die verschiedenartige Anordnung der Ver- und Feststellelemente 21, 22 und dadurch bedingter geringer konstruktiver Unterschiede. Die in der Fig. 1 dargestellte Vorderansicht ist bei beiden Varianten gleich. Der Übersicht halber sind deshalb auch die gleichen Bezugszeichen für gleiche Teile beibehalten worden.
  • Bei der io Fig. 2 in geschnittener Seitenansicht dargestellten Ver- und Feststellvcrrichtung ist zunächst das Stirnrad 22 an einer Aussenseite vorgesehen, während der Innenzahnkranz 21 der Betätigungseinrichtung 20 benachbart angeordnet ist. Sowohl der Innenzahnkranz 21 als auch das Stirnrad 22 sind einstückig mit jeweils einem der Gelenkteile 23 bzw. 24 gehalten. Das Stirnrad 22 sowie eine der Lagerung dienende Überbrückung 25 des Innenzahnkranzes 21 sind dabei durch ilerausdrückung im FlieXpreX-verfahren unter gleichzeitiger Ausbildung der Verzahnung 26, 27 hergeste11t.
  • Zur Lagerung der Ver- und Feststellelemente 2, 22 mit den zugehörigen Gelenkteilen 23,24 ist ein Stellglied 28 vorgesehen, dessen den Innenzclhnkranz 21~aufnehmender Bereich als Exzenter 29 ausgebildet ist, während die übrigen Bereiche des Stellgliedes 28 konzentrisch sind. Zur Festhaltung der Ver- und Feststellelemente 21, 22 ist einerseits eine dem Stirnrad 22 anliegende und einem verjüngten Ende des StelIgliedes 28 aufsitzende Haltescheibe 30 vorgesehen. Die Haltescheibe 30 ist dabei einerseits durch Anlage an die durch die Verjüngung des Stellgliedes 28 gebildeten Schultern 31 und einer endseitigen nietkopfartigen Aufweitung des Stellgliedes 28 drehfest auf diesem gehalten. Dem Innenzahnkranz 21 benachbart ist ein neben dem Exzenter 29 dem Stellglied 28 aufsitzendes Halteglied 33 vorgesehen, daß mit einem verkröpften Außenbereich 34 der Überbrückung 25 des Innenzahnkranzes 21 anliegt.
  • Zwischen der Überbrückung 25 des Innenzahnkranzes 21 und dem Halteglied 33 ist noch ein scheibenförmiges Bremselement 35 auf dem Exzenter 29 angeordnet, das mit Vorsprüngen 36 sowohl dem Halteglied 33 als auch der Überbrückung 25 anliegt. Das Bremselement ist aus elastischem Material wie Kunststoff oder Gummi hergestellt und dient, im Zusammenhang mit der Betätigung der Vermeidung einer ungewollten Bewegung der Treibscheibe, wie noch zu beschreiben sein wird.
  • Das Halteglied 33 ist zwischen dem Exzenter 29 und Schultern 37 des Stellgliedes 28 drehfest auf diesem gehalten.
  • Neben den Halteglied 33 ist ein Tragelement 38 vorgesehen, das einen verkröpften Rand 39 aufweist, an dem Vorsprünge 40 vorgesehen sind, die in den ebenfalls mit Zähnen versehenen Umfang der Überbrückung 25 des Innenzatinkranzes 21 eingreifen. Die Vorsprünge 40 sind zu einer gleichmäßigen Halterung des Tragelementes 38 un jeweils gleiche Winkelbeträge gegeneinander versetzt an dem verkröpften Rand 39 vorgesehen und durch llerausdrückung gebildet. Das Tragelement 38 ist mit einem von ihm freigescilnittenen und axial abgebogenen Widerlager 41 für die Schenkel 42, 43 eines Federlerentes 44 sowie mit Anschlägen zur Begrenzung der Bewegsamkeit des Betätigers versehen, der hier auf der Überbrückung 25 des Innenzahnkranzes 21 gelagert ist, wobei dessen Lagerdurcbruch in seiner licnten Weite dem Kopfkreis der Verzahnung der Überbrückung 25 angepaßt und daher gegenüber dieser drehbar ist. Der Betätiger 45, dessen Gestalt am besten aus der Fig. 1 zu erkennen ist, weist neben einem ringförmigen Lagerteil 47 einen mit diesem einstückig gehaltenen Griffteil 48 auf. An dem Betätiger 45 ist ein Bolzen 49 vorgesehen, der Mitnehmer 50, 51 trägt. Die Mitnehmer 50, 51 sind klinkenartig ausgebildet und greifen, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, in eine außenverzalinte Treibscheibe 52 ein, die zwischen zwei nicht näher gekennzeichneten Schultern auf dem Stellglied 28 drehfest angeordnet ist. Die Treibscheibe 52 weist eine Geradverzahnung auf, während die darin ei«eifenden Nasen 55 der Mitnehmer 50, 51 derart gerichtete Außentlanken 56 aufweisen, daß bei deren Angriff in eine Zahn lücke der Treibscheibe 52 und Bewegung des Betätigers 45 in Richtung des jeweiligen Mitnehmers ein forxschlüssiger Eingriff und damit eine Drehung der Treibscheibe 52 erzielt wird. Die Innenflanken 57 der Nasen 55 der Mitnehmer 50, 51 sind dagegen derart ausgerichtet, daß sie bei Anlage an eine Zahnflanke der Treibscheibe 52 ein Ausheben des Mitnehmers aus der Zahnlücke bewirkt, so daß die Treibscheibe 52 jeweils nur mit dem in Bewegungarichtung des Betätigers 45 vorn liegenden Mitnehmer bewegt wird.
  • Wie insbesondere die Fig. 1 erkennen laßt, sind die Mitnehmer 50, 51 durch eine Belastungsfeder 58 im Sinne des Eingriffs in die Verzahnung der Treibscheibe 52 belastet.
  • Die Belastungsfeder 58 sitzt dbei mit ihrer Wendel vor den Mitnehmern v0, 51 auf des Bolzen 49 und greift mit abgewinkelten Schenkelenden in Durchbrüche 59 der Mitnehmer ein. Wie die Fig. 2 erkennen läßt, ist der Bolzen 49 stufenartig verjüngt, wobei er it seine durchmesserkleinsten Ende an dem Betätiger 45 festgelegt ist und auf der einen Seite mit durch eine Verjüngung gebildeter Schulter und auf der andereo Seite mit einer nietkopfartigen Erweiterung dei Griffteil anliegt. Das die Belastungsfeder 58 aufnhmende frei. Ende des Bolzens 49 weist zu deren unverlierbaren Halterung ein. flanschartige Erweiterung 60 auf.
  • Der Betätiger 45 ist ebenfalls durch das als Schenkel feder ausgebildete Federelement 44 belastet, das einem Federsitz 63 aufsitzt, der seinerseits auf dem Stellglied 28 gelagert und mittels eines Klemmrings 64 unter Einschaltung einer Federscheibe 65 in Aiialricbtung festgelegt ist.
  • In der anderen Axialrichtung liegt der Federsatz 63 mit einwärts gerichteten Wölbungen der Treibscheibe 52 an. Wie in Fig. 2 unterhalb des Stellgliodes zu sehen ist, ist der Federsitz 63 in seiner die Wendel des Federeleientes 44 aufnehmenden Außenbereich als riogflsrmige Rinne geformt1 der lediglich im Bereich des Austrittes der Federschenkel 42, 43 randseitig im übrigen jedoch nur vorrichtungsseitig geöffnet ist. Die, wie Fig. 1 zeigt, sich überkreuzenden Federschenkel 42, 43 greifen in seitliche Aussparungen 67 (vergl. Fig. 4) des Widerlagers 41 sowie eines Anschlages 68 des Betätigers 45.
  • Der durch das Federelement 44 in Mittelstellung gehaltene Betätiger 45 nimmt bei seiner Schwenkung aus dieser Mittelstellung in eine der'beiden Schwenkrichtungen über den Anschlag 68 den jeweils vorderen Federschenkel mit und idt dadurch ständig in Richtung auf die Mittelstellung belastet, 8o daß eine selbsttätige Rückführung des Betätigers in die Mittelstellung nach jede. Verstellhub gewahrleistet ist.
  • Es bleibt dazu noch zu erwähnen, daß das Widerlager 41 in Bewegungsrichtung des Betätigers 45 länger ausgebildet ist als dessen Anschlag 68, wodurch zugleich ein Steuerglied 66 für die Mitnehmer 50, 51 gebildet ist, die ihrerseits im Anschluß an die Innenflanken 57 der Nasen 55 mit Führungsschultern 69 versehen sind, die mit dem Steuerglied 66 zusasmenwirken. Bei der Verschwenkung des Betätigers 45 aus der Mittelstellung in eine der Extremlagen läuft die Führungsschulter 69 des Jeweils rückwärtigen Mitnehmers auf das Steuerglied 66 auf, wodurch eräus der Verzahnung der Treibscheibe 52 herausgehoben wird und zwar nicht nur bei Verschwenkung aus der Mittelstellung in die eine Extremlage sondern auch während der Zurückführung aus dieser Extremlage in die Mittelstellung.
  • Hierdurch kann immer nur einer der Mitnehmer wirksam sein.
  • Bei der Schwenkung des Betätigers 45 zwischen der Mittelstellung und den Extremsteiiungen ist die Nase 55 des jeweils in Richtung auf die Extreustellung vorderen Mitnehmers mit der Rastscheibe in Eingriff, wobei durch die Stellung der Außen flanken 56 und der Innen flanken 57 der Nasen 55 bei der jeweiligen Rückführung des Betätigers in die Mittellage eine Mitnahme nicht eintritt, da der Mitnehmer dann ohne Wirkung über die Verzahnung der Treibscheibe hinweggleitet. Eine durch evtl. leibungsschluß bewirkte Rückbewegung der Treibscheibe 52 und damit des Stellgliedes 28 wird durch den von dem Bremselement 35 bewirkten Drehwiderstand verhindert.
  • Es sei hierzu noch erwähnt, daß die Verstelleinrichtung durch eine scalenförmie Abdeckung 70 nach außen verschlossen ist. Die Abdeckung ist dabei etwa in Anpassung an die Gestalt des Betätigers 45 mit einem etwa birnenförmigen Querschnitt versehen und mit ihr angeformten Vorsprüngen 71 im Griffteil 48 des Betatigers 45 festge-, halten. Darüberhinaus sind dem Betätiger 45 im Bereich des Lagerteils 47 abgewinkelte Lappen 72 zugeordnet, an denen die Abdeckung 70 mit Aufnahmen 71' ebenfalls klemmend oder durch Verrastung gehalten ist.
  • Wie bereits erwähnt, unterscheidet sich die in der Fig. 3 dargestellte Ausführung von der Ausführung gemäß Fig. 2 lediglich dadurch, daß die Lage des Innenzahnkranzes und des Stirnrades hierbei geändert sind, wobei der Innenzahnkranz in diesem Fall außenseitig liegt und das Stirnrad dem Exzenter zugeordnet ist. Für alle gleichbleibenden Teile sind hierbei der Übersicht halber die gleichen Bezugszeichen beibehalten worden.
  • Neben der Anordnung der Verzahnungsteile der Ver- und Feststellvorrichtung ergeben sich geringfügige Unterschiede zu der Ausführung gemäß Fig. 2 noch durch die an dem dem Stirnrad zugeordneten Gelenkteil erfolgende Befestigung des Tragelementes 38', das über eine Hilfssoheibe 73 an dem mit dem Stirnrad zusammenhängenden Gelenkteil, der bei der-Herstellung des Stirnrades mit verzahnt worden ist, festgehalten wird, wobei die Hiifsscheibe 73 mittels herausgedrückten Vorsprüngen 74 in die Verzahnung eingreift.
  • Das Tragelement 38 greift wiederum mit Herausdrüokungen 75 in randseitige Aussparungen 76 der Hilfssoheibe 73 ein und kann mit dieser zusatich verschweißt sein.
  • Außerdem ist hier der Betätiger 45' auf der Umfangsfläche der liiifsscheibe 73 gelagert und einerseits durch den mit dem Stirnrad vereinigten Gelenkteil und andererseits dadurch den Randteil des Tragelementes 38' gegen axiale Verschiebung gesichert. Der Funktionsablauf bei den in den Fig.
  • 2 und 3 gezeigten Ausführungen ist durch diese Abweichungen jedoch nicht verändert.
  • Die Fig. 6 bis 8 zeigen eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ver- und Feststellvorrichtung, bei der der dem Exzenter 81 des Stellgliedes 80 zugeordnete ortsfeste Verzahnungsteil 85 mit einem mehrfach verkröpften Trageleaent 82 gekuppelt ist. Zur Kupplung des Tragelementes 82 sind diese Vorsprünge 83 angeformt, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in eine Verzahnung der Überbrückung 84 des Innenzahnkranzes 85 drehfest eingreifen.
  • Der Innenzahnkranz 85 wirkt seinerseits wiederum mit einen Stirnrad 78 zusammen.
  • Das Tragelement 82 sitzt seinerseits einer am Außenunfang axial abgesetzten Scheibe 86 auf. Die Scheibe 86 greift zugleich mit ihrer versetzten Außenbereich 87 in nicht näher bezeichnete Aussparungen eines Zwischengliedes 88 ein, das seinerseits randseitig der Überbrückung 84 des Innenziinkranzes 85 anliegt. Zugleich ist zwischen dem inneren Teil des Zwischengliedes 88 und der Überbrückung 84 des Innenzahnkranzes 85 ein Bremselement 89 vorgesehen, das, wie das Bremselement bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen auch eine ungewollte Drehung des Stellgliedes 80 verhindert. Dem Tragelement 82 liegt auf der den Teilen der Ver- und Feststellvorrichtung abgewandten Seite weiterhin eine Haltescheibe 90 an. Die Haltescheibe 90 ist mit dem Tragolement 82 durch Verschweißen fest verbunden.
  • Da der Außenbereich des Tragelementes 82 verkröpft ist, bildet dieser mit der lialtescheibe 90 zusammen eine rinnenförmig begrenzte Largerstelle 91 für den Lagerteil 92 des Betätigers 93.
  • Vor dem Tragelement 82 ist eine an ihren Umfang verzahnte Treibscheibe 94 angeordnet, die mit herausgedrückten Vorsprüngen 79 in diesen angepaßte, nicht näher bezeichnete Ausspurungen der Scheibe 86 formschlüssig eingreift und dadurch über diese und das, Zwischenglied 86 mit dem Stellglied 80 drehfest verbunden ist. Wie die Fig. 6 v~erdeutlicht, sind bei dieser Ausführungsform die Mitnehmer 95, 96 auf gegenüberliegenden Lagerbolzen 97 unabhängig voneinander, jedoch wiederum schwenkbar gelagert. Ebenfalls ist eine als Scllwenkfeder ausgebildete Belastungsfeder 98 vorgesehen, die nit ihren verkröpften Schenkelenden Durchbrüche 99 der Mitnell-er 95, 96 durchgreifen und diese in Anlagen an die Umfangsverzahnung der Treibsclieibe 94 halten. Die Nasen 100 der Mitnehmer 95, 96 silld mit den formschlüssigen Eingriff bewirkenden Außenflanken 101 versehen, während die Innenflanken 102 wiederum so ausgebildet sind, daß die Nasen 100 bei Rückstellung des Betätigers 93 in die Mittelstellung über die Verzahnung der Treibscheibe wirkungslos hinweggleiten, Weiterhin weise die Mitnehmer 95, 96 noch vorspringende Führungsschaltern 103 auf, die dazu dienen, bei Bewegung des Betätigers aus der Mittelstellung jeweils den einen der Mitnehmer durch Auflaufen auf Steuerkurven 104 der mit dem Tragelement vereirigten Haltescheibe 90 aus der Umfangsverzahnung der Treibscheibe 94 herauszuheben, während der jeweils andere Mitnehmer dabei mit der Verzahnung in Eingriff bleibt und so eine Drehung der Treibscheibe 94 und damit auch des stellgliedes 80 herbeiführt.
  • Ein der Treibscheibe 94 bereichsweise anliegender und etwa topfförmig ausgebildeter, dem Stellglied 80 aufsitzender sedersitz 106 dient der Halterung eines als Schenkelfeder ausgebildeten Federelementes 107 fiir den Betätiger 93, der dadurch selbsttätig in seine Mittelstellung zurück führbar ist. Das Federlement 107 liegt mit gekreuzten Schenkeln 108 wie bei der vorangehend beschriebenen Ausführungsform eines Anschlag 109 des Betätigers und einem deckungsgleich dazu vorgesehenen Widerlager 110 des Tragelementes 82 an.
  • Wie bei der vorangehend beschriebenen Ausführungsform wird auch hier-bei der Bewegung des Betätigers aus der Mittelstellung in Richtung einer der Extremstellungen der eine Federschenkel mit den Anschlag 109 des Betätigers mitgenommen, während der andere Federschenkel durch das Widerlager 110 in seiner Stellung gehalten wird. Gegen Verschiebung der Federschenkel in axialer Richtung. sind diese durch Eingreifen in jeweils deckungsgleiche Åussparungen 111 des Anschlages 109 und des Widerlagers 110 gesichert. Bei der in den Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform ist der Betätiger entgegen der vorangehend beschriebenen Ausführungsform aus zwei Teilen zusammengesetzt, derart, daß der Lagerteil 92 in dem dem Anschlag 109 gegenüberliegenden Umfangsbereich einen senkrecht abgewinkelten Randteil i12 mit einer Aufnahme für einen Zapfen 113 eines im wesentli-chen stabförnigen Hebelarms 114 aufweist. Der llebelarm 114 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mit den Randteil 112 des Lagerringes 92 verschweißt. Es ist jedoch auchmöglich, hier eine andere Verbindung zu schaffen oder auch den Betätiger einstückig herzustellen. An seine. freien Ende kann der Hebelar. 114 noch mit einem an sich bekannten Griffteil.115 versehen sein.
  • Wie bei der vorangehenden Ausführungsforn ist auch hier eine schalenförmige Abdeckung 116 auf der Vorderseite der Ver- und Feststelleinrichtung vorgesehen, die an abgewinkelten Lappen t7 des Lagerteils 92 des Betätigers klemmend oder rastend festgehalten ist. Aufgrund der bei dieser Ausführungsform vorgesehenen Anordnung der Mitnehmer ist es möglich, die Abdeckung kreisrund auszubilden, was fallweise gegenüber der eingangs beschriebenen Ausführungsform vorteilhaft sein kann. Die in den Fig. 6 bis 8 dargestellte Ausführungsform kann auch derart ausgebildet sein, daß Innenzahakranz und Stirnrad vertauscht angeordnet- sind. Dabei ist es lediglich notwendig, die Scheibe 86 zu verbreitern.
  • Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht darauf besohränkt; vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungn Uglieh. So wäre es möglich, gegebenenfalls die Ver- und Feststellvorrichtung mit einer Schraubspindel und einer damit zusammenwflenden Mutter auszubilden, deren Steigung so gewählt ist, daß ebenfalls eine Selbsthemmung eintritt, Wie die vorangehende Beschreibung schon gezeigt hat, sind ausserdem vielerlei Varianten mit konstruktiven Änderungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich. Darüberhinaus lassen sich mit einem Betätiger selbstverständlich auch mehrere miteinander gekoppelte Stellglieder betätigen Es sei weiterhin noch erwähnt, daß die Anwendung der Ver- und Feststellvorrichtung nicht nur auf die Einstellung von Teilen von Sitzen beschränkt ist; so kann beispielsweise mit ihr auch ohne weiteres die Einstellung einer Kopfstütze vorgenommen werden. Darüberhinaus kann ihre Verwendung auch bei der Verstellung anderer Teile, s. B. Möbelteilen Verwendung finden, insbesondere überall dort, wo, nur wenig Rau. zur Verfügung steht und eine durchgehende Drehbewegung auf andere Weise nicht herbeiführbar ist oder aus anderen Gründen vermieden werden soll.

Claims (24)

  1. Kennwort Klinkentrieb"
    Ansprüche 1. Ver- und Feststellvorrichtung zul Einstellen von Teilen von Sitzen, insbesondere von Kraftfahrzeugsitzen, bei der die Verstellung Uber ein wenigstens einem Ver- und Feststellelement zugeordnetes, zu drehendes Stellglied herbeiführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Ver-und Feststellvorrichtung ein hin- und her zu bewegender und dabei wahlweise in einer der Bewegungsrichtungen mit dem Stellglied (28;8O) über wenigstens einen Mitnehmer (50f51; 95,96) auf Mitnahme kuppelbarer Betätiger (45;45';93) vorge sehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger (45;45';93) um das Stellglied (28;80) schwenkt bar gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei dem Betätiger (45;45';93) zugeordnete Mitnehmer (50,51;95,96), von denen bei Bewegung des Betätigers aus einer mittleren Grundstellung Jeweils einer mit dem Stellglied (28;80) in Wirkverbindung steht.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der AnsprUche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stellglied eine an ihrem Umfang zum Angriff der Mitnehmer (50,5i;95,96) vorzugsweise verzahnte Treibscheibe (52;94) fest zugeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (50,51;95,96) durch eine Belastungsfeder (58;98) im Sinne des Angriffs am Umfang der Treibscheibe (52;94) belastet sind, wobei wenigstens ein Steuerglied (66;104) vorgesehen ist, durch das bei Bewegen des Betätigers (45;45';93) zwischen der Grundstellung und einer Extremstellung jeweils einer der Mitnehmer von der Treibscheibe abhebbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (66) ortsfest ünd in Axialrichtung mittig in die Bewegungsbahn der Mitnehmer (50,51) vorstehend angeordnet und mit vorzugsweise gekrUmmten Auflaufflächen versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5 mit am Umfang verzahnter Treibscheibe, dadurch gekennkeichnet, daß zum Eingriff in die Verzahnung bestimmte Nasen (55;100) der Mitnehmer (50,51; 95,96) über ,ihre Außenflanken (56;101) formschlüssig der Treibscheibenverzahnung anlegbar sind, während ihre Innenflanken (57;102) mit einer den Eingriff authebanden Steigung versehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach eine oder mehreren der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger (45;45t;93) durch wenigstens ein Federelement (44;107) ip Sinne seiner Mittelstellung belastet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Fedeement (44;107) als Schenkelfeder ausgebildet ist und mit seinen Schenkeln gegenüberliegenden Seiten eines der Betätiger (45;45';93) fest zugeordneten Anschlages (68;110) anliegt sowie zugleich ein in der Grundstellung des Be-Betätigers sich iit diesen Anschlag deckendes ortsfestes Widerlager (41;109) beidseitig übergreift.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (44;107) mit abgewinkelten Enden seiner Schenkel in deckungsgleiche Aussparungen (67;all) des Anschlages (68;110) und des Widerlagers (41;109) eingreift.
  11. 11. Vorrichtung nach einer oder mehreren der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (44;107) mit einander kreuzenden Schenkeln den Anschlag (68;110) und das Widerlager (41;109) hintergreift.
  12. 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das F&derelerent (44;107) mit einer Wendel auf einer auf dem Stellglied (28;8(>) angeordneten, gegen Axialverschiebung gesicherten Federsitz (63;106) gehalten ist, dessen die Wendel aufnehmender Außenbereich in wesentlichen als ringförzige, vorrichtungsseitig geöffnete Rinne geformt ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, ddurch gekennzeichnet, daß der Fedgsitz (63;106) zwischen der Treibscheibe (52; 5) einerseits und einer dem Stellglied (28;80) fest zugeordneten Befestigungsglied wie Klesoring vorzugsweise unter Einschaltung einer Federscheibe (65) in Axialrichtung festgehalten ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einer oder mehreren der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das ortsfeste Widerlager (41) für das den Betätiger (45; 45') belastende Federelemeint (44) sowie das Steuerglied (66) und die Bewegbarkeit des Betätigers begrenzende Endanschläge einer gemeinsamen, von einer ortsfesten Teil der Ver- und Feststelleinrichtung gehaltenen Tragelement (38;38') zugeordnet sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelenent (38;38') im wesentlichen kreisrund ausgobildet und über Vorsprünge (40) in eine Verzahnung des ortsfesten Teils (21) der Ver- und Feststellvorrichtung eingreifend festgehalten ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger (45;45?;93) einen ringförmigen Lagerteil (47;92) aufweist, mit dem dieser einer ortsfesten Lagerfläche drehbar aufsitzt,
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerfläche iür den Betätiger (45;451;93) unalttelbar oder mittelbar dem ortsfesten Teil (21;22;85) der Ver-und Feststellvorrichtung zugeordnet ist wobei beiderseits der Lagerfläche der Axialsicherung dienende vorspringende Bereiche vorgesehen sind,
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 17 mit dem ortsfesten Ver- und Feststellelement unmittelbar zugeordneter Lagerfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerfläch. zwischen einen Aussenbereich des ortsfesten Ver- und Feststellelenentes (21) und den Randbereich des Tragelementes (38) vorgesehen ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerfläche für den Betätiger (93) durch eine Verkröpfung des Tragelenentes (82) ausgebildet ist, auf dessen einer Seite eine zusätzliche Haltescheibe (90) befestigt ist.
  20. 20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer den Stellglied (28;80) fest zugeordneten Teil und einem ortsden Teil ein vorzugsweise aus elastischem Material besteh@@des scheibenförniges Drenselenent (35;89) vorgesehen ist.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibscheibe (94) einem auf dem Stellglied (80) festgelegten und zugleich mittelbar oder unmittelbar mit dem Bremselement (89) in Verbindung stehenden Träger (86) fest aufsitzt.
  22. 22. Vorrichtung nach einen oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine betätigungsseitig vorgesehene schaienförmige Abdeckung (70;all6).
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (70;in6) an abgewinkelten Lappen (72;117) des Betätigers (45;45';95) durch Verklemmen oder Verrasten festgehalten ist.
  24. 24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ver-und Feststellelement als dem einen Sitzteil zugeordneter Innenzahnkranz (21;85) und das andere Ver- und Feststellelement als der anderen Sitzteil zugeordnetes, in den Innenzahnkranz eingreifendes Stirnrad (22;78) ausgebildet ist, wobei der Kopikreis des Stirnrades mindestens ur eine Zahnhöhe kleiner gehalten ist als der Fußkreis des Innenzahnkranzes und einer der beiden Ver- und Feststellele-ente auf einem Exzenter (29;81) des Stellgliedes (28;80) gelagert ist, dessen Eizentizität etwa der Differenz zwischen der Fußkreis des Innenzahnkranzes und der Kopfkreis des Stirnrades entsprioht, wobei diese Differenz derart bemessen ist, daß eine Selbsthemmung zwischen dem Innenzahnkranz-und den Stirnrad gewährleistet ist.
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