DE1924233C3 - Vorrichtung zur Drehzahlregelung eines rotierenden Elementes - Google Patents
Vorrichtung zur Drehzahlregelung eines rotierenden ElementesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Drehzahlregelung eines rotierenden Elements, mit einer Einrichtung
zur Erzeugung eines frequenzmodulierten Signals entsprechend der Drehbewegung des rotierenden
Elements, ferner mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Sägezahnsignals entsprechend dem frequenzmodulierten
Signal, weiterhin mit einer Einrichtung zur Steuerung der Drehzahl des rotierenden Elements mit
dem SägezahnsignaL
Die bekannten Vorrichtungen zur Drehzahlregelung der vorstehend genannten Art sind mit dem Nachteil
behaftet, daß sich die Drehzahl nicht innerhalb eines sehr weiten Bereiches regeln läßt, daß die Folgeeigenschaften
der Regelschaltung avht zufriedenstellend sind und daß sich uie Regelschaltung nur mit großen
Schwierigkeiten als integrierte 5-haltung ausbilden läßt
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die sich durch einen weiten Drehzahlregelbereich auszeichnet
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Einrichtung zur Änderung der Neigung des
Sägezahnsignals vorgesehen ist
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht Es zeigt
F i g. 1 ein Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Drehzahlregelungsvorrichtung,
F i g. 2 eine Anzahl von Diagrammen zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung der F i g. 1,
Fig.3 ein Prinzipschaltbild eines weiteren Ausfüh
rungsbeispiels der Erfindung,
F i g. 4 eine Anzahl von Diagrammen zur Erläuterung der Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß F i g. 3.
Die Schaltung gemäß Fig. 1 enthält einen Signalgenerator I, der auf der sich drehenden Welle eines
Motors M sitzt und sich mit dieser Welle dreht Der Signalgenerator 1 liefert ein Signal Si (vgl. F i g. 2A) das
eine Frequenzmodulation entsprechend der Winkelgeschwindigkeit des Motors M aufweist Das frequenzmodulierte
sinusförmige Signal 5t wird einem Signalformkreis 2 zugeführt, der beispielsweise durch einen npn·
Transistor Tn gebildet wird, und der ein rechteckförmiges Signal S2 liefert das in Fig.2B dargestellt ist und
das dem frequenzmodulierten Signal Si entspricht Das
Signal S2 wird einem Differentiationskreis 3 zugeführt,
der einen Kondensator G und einen Widerstand R\ enthält. Dieser Kreis liefert infolgedessen durch Differentiation
Impulse S3 und S4 an der Anstiegs- bzw. Ab
fallflanke des Signals S2 (vgl. F i g. 2C).
Die Impulse S3, St werden einem Sägezahngenerator
4 zugeführt Dadurch erhält man ein Sägezahnsignal S5 (vgl. F i g. 2D), dessen Periode der des Impulses S3 entspricht
und dessen Scheitelwert demgemäß von der Periode abhängt
In diesem Falle ist die Neigung des Sägezahnsignals S5 variabel gemacht Zu diesem Zweck ist eine veränderbare
Ladezeitkonstante des Signals S5 "orgesehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kollektor
des Transistors Tr2 des Generators 4 mit einem Kontakt Sf eines Umschalters S verbunden, während
drei Gegenkontakte Svi, Sy2 und Sv3 des Schalters S
mit einem Stromquellenanschluß 6a über Reihenwiderstände Ä10, R2O und Λ30 in Verbindung stehen, die jeweils
aus den Widerständen An, R2i, Rn und den veränderbaren
Widerständen R\2, R22 und Rn bestehen.
Bei einer solchen Anordnung hat eine Umschaltung des Schalters Soder eine Einstellung der veränderbaren
Widerstände R\2, R22, Rj2 eine Änderung der Ladezeitkonstante
zur Folge, wodurch die Neigung des Sägezah.isignals S5 geändert wird. Man kann diesen
Zweck natürlich ohne Änderung des Widerstandswertes des veränderlichen Widerstandes auch dadurch erreichen,
daß Jm Kondensator G des Generators 4 als variabler Kondensator ausgebildet wird oder daß eine
Anzahl von Kondensatoren an Stellt; des Kondensators G umgeschaltet werden ader daß schließlich sowohl
die Widerstände als auch die Kondensatoren einstellbar ausgebildet werden.
Zweckmäßig verbessert man die Linearität des Sägezahnsignals S5 durch einen positiven Rückkopplungskreis,
in dem das Kollektor-Ausgangssignal des Transistors Tr2 der Basis des Transistors Tn zugeführt
wird, während das Emitter·Ausgangssignal des Transistors
Th über einen Kondensator C3 einem Kollektor-Las tkreis des Transistors Tr2 zugeführt wird.
Das Sägezahnsignal S5 gelangt an die Basis eines
Transistors Tu eines Differentia!-Verstärkerkreises, der die Transistoren Tr·, und 7h beispielsweise eines
Vergleichskreises 5 enthält
Der Differential-Verstärkerkreis kann so ausgebildet sein, daß der Basis des Transistors Trs eine Bezugs-Gleichspannung
^zugeführt wird, die durch Spannungsteilung beispielsweise der aim Anschluß 6a vorhandenen
Speisespannung mittels des veränderlichen Widerstandes Ri und der Widerstände R3 und Ra gewonnen wird;
hierbei wird der Verbindungspunkt der Emitter der
Transistoren Tn und Tr4 mit dem anderen Anschluß %b
der Speisespannungsquelle über einen Emitterwiderstand Rj verbunden.
Das der Basis des Transistors Tn zugeführte Sägezahnsignal Ss wird daher mit der Summe E\ einer
Spannung verglichen, die nn den Emittern der Transistoren Tr4 und Trs durch die erwähnte Bezugs-Gleichspannung
E (die der Basis des Transistors Th
zugeführt wird) und einen Vorwärts-Spannungsabfall zwischen Basis und Emitter des Transistors Tr4 geliefert
wird Auf diese Weise nimmt man beispielsweise vom Kollektor des Transistors Tr4 ein Signal Sj' (vgl.
Fig.2D')ab.
Im Differential-Verstärkerkreis kann man erforderlichenfalls
die Amplitude de» Signals S5' dadurch einstellen, daß der Widerstand R2 veränderlich gestaltet
wird, wodurch die Bezugs-Gleichspannung E variiert werden kann. Dies führt zu Änderungen in der
Impulsbreite eines nachstehend beschriebenen Signals Se und ermöglicht eine Einstellung der Umdrehungszahl
des Motors M. Die Differentialverstärkerverbindung der Transistoren Tr* und Tis führt ferner zu einer
Verringerung der Drehzahländerung des Motors durch den Einfluß, den Schwankungen der Umgebungstemperatur
auf das Signal S5' ausüben. Das Signal S5' ist eine
Dreieckwelle mit veränderlichem Scheitelwert Um dieses Dreiecksignal Ss' in eine Rechteckwelle mit
modulierter Breite umzuwandeln, wird das Signal Ss
beispielsweise der Basis eines Emitterfolge-Transistorverstärkers zugeführt, der einen Transistor Tr6 enthält >°
Das hierdurch verstärkte Ausgangssignal wird einem Impulsbreite-Modulatorkreis 7 zugeführt
Dieser Kreis 7 ist beispielsweise mit einem npn-Transistor Trj versehen, dessen Emitter direkt mit dem
Spannungsanschluß 6b verbunden ist, während der Kollektor mit dem Anschluß 6a Ober einen Kollektor-Lastwiderstand
verbunden ist Die Basis ist mit dem Emitter beispielsweise des erwähnten Transistors Tre
(oder mit dem Kollektor des Transistors Tr*) wenigstens über eine Zener-Diode Zo verbunden.
Der Transistor Tn ist infolgedessen leitend, wenn der
Wert des Signals 5s' die Summe der Zener-Spannung
der Zener-Diode Zo und des Durchlaß-Spannungsabfalles
zwischen Basis und Emitter des Transistors Tn übersteigt; der Transistor Tn ist dagegen nicht leitend,
wenn das Signal Ss' kleiner als die Summe dieser Spannungen wird. Der Impulsbreite-Modulatorkreis 7
erzeugt infolgedessen ein Rechteckwellen-Vergleichssignal Ss (vgl. Fig.2E), dessen Impulsbreite entsprechend
dem Scheitelwert des Dreiecksignals Ss' moduliertist
Bei der obigen Anordnung kann die Frequenz, die einen Impuls Ss einer Amplitude zuführen kann, die den
Start der Impulsbreite-Modulation des Impulsbreite-Modulationskreises
ermöglicht, d. h. die Frequenz des Ausgangssignals Si des Signalgenerators 1 in Abhängigkeit
von der Bezugs-Gleichspannung bestimmt werden, die der Basis des Transistors Trs des Differenzverstärkerkreises
zugeführt wird. Zusätzlich wird der Bezugswert, d.h. die Umdrehungszahl des Motors, entspre-
chend der Summe £2 der Zener-Spannung der Zener-Diode
Zd des Impulsbreite-Modulatorkreises 7 und des
Durchlaß-Spannungsabfalles zwischen Basis und Emitter des Transistors Tn eingestellt; ein Emitterfolge-Transistorkreis
wird als Puffer zwischen den Differenzverstärkprkreis und den Impulsbreite-Modulationskreis
geschaltet, um dadurch eine ausreichende Schaltwirkung
des Impulsbreite-Modulatorkreises zu gewährleisten.
Der Grund für die Gewinnung des Bezugswertes in so
zwei Stufen liegt in der Verbesserung der Servosteuerungs-Empfindlichkeit
durch Erhöhung der Anstiegssteilheit des Signals, das einem im folgenden beschriebenen
Integrationskreis 8 zugeführt wird, wenn die Umdrehungszahl des Motors den eingestellten Wert
übersteigt
Das vom Vergleichskreis 5 gewonnene Signal Ss bzw.
Sj' ist eine Dreieckwelle, deren Höhe und Basis sich ändern; der Anstieg des Signals S5 bzw. S5' ist daher
nicht besonders scharf; dies stellt besonders dann ein Problem dar, wenn eine genaue Servosteuerung
gewünscht wird. Zur Lösung dieses Problems wird bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel das Signal 5s bzw.
Ss' durch den Impulsbreite-Modulatorkreis in ein in seiner Impulsbreite moduliertes Signal 5« umgeformt,
dessen Scheitelwcrt konstant ist, dessen Impulsbreite
sich jedoch bei einer Änderung der Basis des Signals S5
bzw. 5s' entsprechend ändert
Da der Scheitelwert des Signals Ss am Anstieg gleich
groß wie bei den folgenden Impulsen ist, kann der Anstieg des Signals steil gemacht werden; der
Welligkeitsfaktor des durch den Integrationskreis 8 integrierten Wertes kann dadurch verringert werden,
daß die Zener-Spannung der Zener-Diode so ausgewählt wird, daß die Impulsbreite des in seiner
Impulsbreite modulierten Signals etwa der Basislänge der Dreieekwelle entspricht Wenn derselbe Welligkeitsfaktor
zulässig ist, kann die Integrationszeitkonstante verringert werden, was eine erhöhte Fulgecharakteristik
der Servosteuerung gewährleistet
Der Anstieg und Abfall des Signals S4 kann dadurch
verbessert werden, daß der Kollektor des Transistors Tn wie dargestellt über den Widerstand Re mit der Basis
des Transistors Tr* verbunden wird und daß das rechteckförmige Vergleichssignal Sg in einer positiven
Rückkopplung vom Transistor Tr6 zu der vorausgehenden
Stufe zurückgeführt wird.
Das rechteckförmige Vergleichssignal Se wird einem
Tiefpaßfilter zugeführt, d.h. dei:: Integrationskreis 8,
der aus einem Widerstand A5 und ei;.em Kondensator
Ci besteht und ein Gleichspannungssignal liefert das in
F i g. 2F dargestellt ist Es entspricht der Impulsbreite des rechteckförmigen Vergleichssignals Se, ist also ein
demeduliertes Signal Si des frequenzmodulierten Signals
Si des Signalgenerators 1 (vgl. Fig.2A). Das
demodulierte Signal Si wird einem Gleichspannungsverstärker
9 zugeführt, der die Transistoren Tr% und Trs
enthält Der Motor Mliegt beispielsweise zwischen dem Kollektor eines Ausgangstransistors 7>g des Gleichspannungsverstärkers
9 und dem Speisespannungsanschluß 6a und wird mit einem Strom gespeist, der vom
Wert des Gleichspannungssignals Sj abhängt, das dem
Verstärker 9 zugeführt wird.
Bei der obigen Anordnung bewirkt ein Anstieg in der Drehgeschwindigkeit des Motors Meine Vergrößerung
der Frequenz des vom Sigiialgenerator 1 gelieferten, frequenzmodulierten Signals Si, wodurch die Periode
des differenzierten Impulses S3, d. h. die Wiederholungsperiode des Sägezahnsignals S5 verkürzt wird. Dies
führt zu einer Verringerung des Scheitelwertes des Sägezahnsignals S5, wodurch die Impulsbreite des
rechteckförmigen Vergleichssignais S6 den Wert der
dem Gleichspannungsverstärker 9 zugeführten Gleichspannung S7 verringert Infolgedessen verkleinert sich
der Kollektorstrom des Ausgangstransistors Tr$ und damit der durch den Motor fließende Strom, so daß sich
die Motordrehzahl verringert Eine Verkleinerung der Drehgeschwindigkeit des Motors Af bewirkt demgegenüber
eine Vergrößerung des dem Motor zugeführten Stromes und damit eine Erhöhung seiner Drehzahl. Ein
Selbststart des Motors M ist möglich; seine Drehzahl wild stets auf einem konstanten Wert gehalten.
Mit dem beschriebenen Drehzahl-Regelsystem kann
eine stabile und sehr empfindliche Regelung erreicht werden; da die Neigung des Sägezahnsignals S5 veränderbar
ist, kann die Bezugsdrehzahl des rotierenden Teiles, beim dargestellten Ausführungsbeispiel also
die Bezugsdrehzahl des Motors, in einem weiten Bereich gewählt werden.
Selbst wenn die Drehzahl des Motors unveränderlich ist, ist das frequenzmodulierte Signal 5t oft leicht
amplitudenmoduliert, wie in Fig.2A durch die gestrichelte
Linie Si' -,ngedeutet ist Dies beruht auf einer
Verschiebung der Signalgeneratoreinheit zwischen dem magnetischen Zentrum des Rotors und dem des Stators,
was durch eine Änderung des axialen Druckes der
Motorwelle verursacht wird. Wenn nun das rechteckförmige
Signal S2 in der erläuterten Weise durch Umformung der Wellenform des Signals Si erzeugt
wird, so besteht die Möglichkeit, daß sich die Impulsbreite des Signals auch dann ändert, wenn die
Frequenz des Signals Si sich nicht geändert hat. Nimmt
man an, daß die Periode des Signals S2 beispielsweise im
Anstiegsteil mit der des frequenzmodulierten Signals Si
übereinstimmt, so liegt dann keine Übereinstimmung der Periode des Signals S2 im abfallenden Teil mit der
des Signals Si vor. Wird also ein Servosignal (das Signal
Ss in F i g. 2) erzeugt, in dem sowohl der Anstieg und der
Abfall des Signals Sj benutzt wird, so ergibt sich ein
Fehler, der die Erzielung eines genauen Vergleichs-Ausgangssignals
unmöglich macht; bei Steuerung der Drehzahl eines Motors würde sich dadurch eine
(unerwünschte) Änderung der Motordrehzahl einstellen.
Bei dem erfindungsgemiäßen Drehzahl-Steuersystem
wird dagegen das frequienzmodulierte Signal Si, das
entsprechend der Drehbewegung des rotierenden Teiles, beim dargestellten Ausführungsbeispiel also des
Motors erzeugt wird, in seiner Wellenform so umgeformt, daß sich das rechteckförmige Signal S2
ergibt; der Sägezahngenerator 4 wird dabei durch einen der beiden differenzierten Impulse S1 oder S» des Signals
Sj (in der Anstiegs- oder Abfallflanke) ausgesteuert; beim dargestellten Ausftlhrungsbeispiel nur durch den
differenzierten Impuls .Sj. Dadurch ergibt sich ein
Sägezahnsignal S5 und damit ein rechteckförmiges
Vergleichssignal S6 pro Periode des frequenzmodulierten
Signals Si. Selbst wenn daher das frequenzmodulierte Signal Si eine Amplitudenmodulation aufweist,
wodurch sich der differenzierte Impuls, beispielsweise S4, ändert, besteht nicht die Gefahr, daß eine Änderung
des Impulses S4 als Fehlerkomponente auftritt. Das
erfindungsgemäße Drehzahl-Regelsystem zeichnet sich daher durch eine besonders hohe Genauigkeit aus und
gewährleistet eine stabile Steuerung des Motors, die durch Änderungen der Belastung der Motorwelle nicht
beeinflußt wird.
Wie oben erläutert wurde, ist die Bezugsdrehzahl des Motors M abhängig von der Neigung des Sägezahnsignals
Ss, der Summe £1 der Emitterspannungen der
Transistoren Tn und Tr5 und dem Durchlaß-Spannungsabfall
zwischen Basis und Emitter des Transistors Tr4 sowie von der Summe £j der Zener-Spannung der
Zener-Diode Zo und des Durchlaß-Spannungsabfalles
zwischen Basis und Emitter des Transistors Tn. Erfindungsgemäß sind jedoch Maßnahmen zur Ände- 5»
rung der Neigung desSsigezahnsignals S5 vorgesehen,
d. h. Maßnahmen zur Änderung der Ladezeitkonstante des Signals S5, so daß die EtezugsHrehzahl des Motors M
beliebig in einem weiten Bereich geändert werden kann, indem der Schalter S entsprechende Widerstände Äio, 5$
R20 bzw. Rx auswählt
Da sich die Ströme und Spannungen in dem Regelsystem nur intermittierend ändern, ergibt sich eine
geringe Wärmeentwicklung; das Drehzahlregelsystem kann infolgedessen ohne weiteres in Form einer ^
integrierten Schaltung aufgebaut werden. In Fig.3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung veranschaulicht, das in seinem prinzipiellen Aufbau weitgehend der Anordnung gemäß Fig. 1
entspricht; gleiche Elemente sind demgemäß mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und im einzelnen
nicht näher erläutert. Die Schaltung der Fig.3 ist insofern gegenüber der der F i g. I vereinfacht, als der
Sägezahngenerator 4 nur einen Transistor Tr2 enthält
und der aus dem Transistor Tr6 und der Zener-Diode ZD
(Fig. I) bestehende Emitterfolge-Transistorverstärker weggelassen ist. Die Zener-Diode Zd ist zur Stabilisierung
der Speisespannung vorgesehen.
Die prinzipielle Wirkungsweise der Schaltung gemäß Fig. 3 entspricht der der Fig. 1. In Fig.4 sind die
einzelnen Spannungen in gleicher Weise wie in Fig.2 bezeichnet. Ein Sägezahnsignal Ss (vgl. Fig.4D), das
von einem Sägezahngenerator 4 abgeleitet ist, wird der Basis eines Transistors Tr4 eines Differenzverstärkers
zugeführt, der aus den Transistoren Tr4 und Tr$ eines
Vergleichskreises 5 besteht Das Signal Si wird mit der
Summe E\ der Emitierspannungen der Transistoren Tr4
und 7h und des Durchlaß-Spannungsabfalles zwischen Basis und Emitter des Transistors Tr4 (wie im Fall der
F i g. I) verglichen, so daß am Kollektor des Transistors Tr4 ein Signal Ss' (vgl. F i g. 4D') erzeugt wird und an der
Basis eines Transistors Tn ein Signal S5" (Fig.4D")
entsteht Das resultierende Signal S5" wird mit dem Durchlaß-Spannungsabfall E2 zwischen Basis und
Emitter des Transistors Tn verglichen und ergibt am Kollektor des Transistors Tn ein rechteckförmiges
Vergleichssignal S6 (F i g. 4E). Die folgenden Vorgänge
entsprechen dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1.
Auch mit der Anordnung der F i g. 3 kann eine stabile und sehr empfindliche Regelung erreicht werden; die
Bezugsdrehzahl des Motors M kann beliebig in einem weiten Bereich geändert werden, indem mittels des
Schalters S(wie im Falle der Fig. 1) die Neigung des
Sägezahnsignals S5 variiert wird.
Wenngleich bei den erläuterten Ausführungsbeispielen das Sägezahnsignal S5, das vom Generator 4
geliefert wird, dem Vergleichskreis 5 zugeführt und das aus dem Vergleich dieses Signals S5 mit der Bezugsgleichspannung gewonnene, rechteckförmige Vergleichssignal
S6 einem Integrationskreis 8 zugeführt wird, so kann man statt dessen auch das Sägezahnsignal
vom Generator 4 dem Integratioriskreis zuführen und das Ausgangssignal des Integrationskreises zum Zwekke
des Vergleiches mit der Bezugsgleichspannung dem Vergleichskreis zuführen.
Die Erfindung wurde an Hand des Falles erörtert daß ein entsprechend der Winkelgeschwindigkeit des
Motors M frequenzmoduliertes Signal von einem auf der rotierenden Welle des Motors M angeordneten
Signalgenerator 1 geliefert und zur Regelung der Drehzahl des Motors demoduliert wird. Das frequenzmodulierte
Signal kann jedoch auch nach anderen Verfahren gewonnen werden. Die Erfindung ist ferner
ganz allgemein zur Drehzahlregelung rotierender Teile geeignet, beispielsweise von Motoren, Antriebswellen,
beispielsweise von Vorrichtungen zur magnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe, wobei eine auf einer
Drehwelle des rotierenden Teiles angeordnete Bremse gesteuert werden kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Drehzahlregelung eines mit verschiedenen SoUdrehzahlen rotierenden Elements, mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines frequenzmodulierten Signals entsprechend der Drehbewegung des rotierenden Elements, ferner mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Sägezahnsignals entsprechend dem frequenzmodulierten Signal, weiterhin mit einer Einrichtung zur Steuerung der Drehzahl des rotierenden Elements mit dem Sägezahnsignal, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (S, Rio, R2O, Rx) zur Änderung der Neigung des Sägezahnsignals vorgesehen ist
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |