DE1923788A1 - Verfahren zur Konstanthaltung der Zugspannung des Walzgutes zwischen den Walzgeruesten - Google Patents
Verfahren zur Konstanthaltung der Zugspannung des Walzgutes zwischen den WalzgeruestenInfo
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- B21B37/26—Automatic variation of thickness according to a predetermined programme for obtaining one strip having successive lengths of different constant thickness
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Description
Nippon Kokan Kabushiki Kaisha
Verfahren zur Konstanthaltung der Zugspannung des
Walzgutes zwischen den Walzgerüsten
Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung für Walzvorgänge von Metall, insbesondere dünner Metallbänder, und für
eine Anordnung, bei welcher die sich ändernde Banddicke während des Walzvorgangs zwangsläufig und sicher erreicht wird.
In Großbetrieben ist es seit langem bekannt, daß eine Kostensenkung
durch Massenproduktion unter Anwendung eines kontinuierlichen Warm- und Kaltwalzverfahrens zur Herstellung
von Metall-, beispielsweise Stahlbändern bestimmter Dicke erreicht wird. Dabei wird ein Band bzw. Streifen mit konstanter
Dicke in einer kontinuierlichen Walzstraße aus einer Bramme bzw. Vorbramme warmgewalzt, zwei oder drei Bandrollen
werden zu einem Band zusammengeschweißt und dann wird dieses Band anschließend in einem Tandemwalzwerk reduziert. Dieses
Verfahren eignet sich am besten für die Massenfertigung. Erfahrungsgemäß gibt es jedoch zahlreiche Fälle, in denen
ein Stahlwerk kleinere Aufträge für unterschiedliche Blechdicken annehmen muß. Dabei müssen aber unvermeidbar Brammen
verwendet werden, weiche unter dem Einheitsgewicht liegen. Dies macht nicht nur die höhere Produktionsleistung moderner
kontinuierlicher Walzstraßen zunichte, sondern führt auch zu beträohtliohen Betriebsschwierigkeiten im Bearbeitungs-v >
ablauf, Wenn dagegen die Banddiclcf während des kontinuierlichen Walzvorgangs frei geändert werden könnte, könnten die
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•vorgenannten Nachteile ersichtlicherweise vollständig ausgeschaltet
werden. Dies ist aber nicht der Fall.
Weder" die-"bisher veröffentlichten Vorschläge noch die derzeit
Verwendung findenden Steuersysteme für Y/alzwerke enthalten
jedoch bra.uchba.re Maßnahmen zur Ausschaltung der genannten
Schwierigkeiten. '
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 der Zeichnungen wird im folgenden der Stand der Technik näher erläutert. Das bekannte
Steuersystem gemäß Fig. 1 weist folgenden Funktionsablauf
auf:
Ein Metallband wird von einer Rolle 1 abgespult und durch fünf aufeinanderfolgende Walzgerüste 2 bis 6 geschickt und
sodann auf einer Spanntrommel 7 aufgespult. Beim konstanten Walzvorgang in der genannten Tandemwalzstraße unterliegt
bekanntlich das Verhältnis zwischen Walzspalt und Umfangsgeschwindigkeit
der Walzen der Gesetzmäßigkeit des Fließvorgangs, nach welcher das Produkt aus der Ausgangs-Banddicke
und der Walzgeschwindigkeit konstant ist. Sowohl diese Dicke als auch die Walzgeschwindigkeit jedes Walzgerüst»
werden durch diese Gesetzmäßigkeit festgelegt, wobei zur Realisierung an jedem Walzgerüst bestimmte Einrichtungen
vorgesehen7, nämlich Untersetzungsgetriebe 14t 15* 16, 17
und 18 in Verbindung mit je einem Motor-Generatorsatz 21-22, 25-26, 28-29, 31-32 und 34-35 und Drehzahlreglern 20, 24f
27, 30 und 33; es ist also ein herkömmlicher Ward-Leonard-Satz als Antrieb vorgesehen. Weiter wird die Walzgeschwindigkeit selbstverständlich durch Einrichtungen zur Steuerung
der Umfangsgeschwindigkeit jeder Walze beeinflußt. Im einzelnen wird dabei jede Walze jedes Gerüats durch den genannten War d-Lebnard-S at ζ angetrieben und durch je einen der
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Drehzahlregler 51, 53, 54, 55, 56 gesteuert, welchem je ein IvIo tor-Generator satz 37-385 40-41, 43-44, 46-47 bzw.
49-50 zugeordnet ist. Die Drehzahl jedes Motors 37, 40, :
43, 46 und 49 wird durch je einen Drehzahlmesser 36, 39,
42, 45 bzw. 48 gemessen und auf den Drehzahlregler rückgekoppelt.
Es ist jedoch üblich, den beschriebenen Steuereinrichtungen ein automatisches Dickenregelsystem, ein sogenanntes
AG-C-System, zuzuordnen, um eine genaue Enddicke des Streifens
zu gewährleisten. Ein solches AGC-System weist üblicherweise zwei Arten von an bestimmten Punkten angeordneten
Rückkopplungsschaltungen auf, von denen die eine für das erste Walzgerüst vorgesehen ist, um die Walzspaltänderung
in Abhängigkeit von der Abweichung AhI der Ausgangsdicke
vorzunehmen, welche durch ein hinter dem Walzgerüst angeordnetes Röntgen—Dickenmeßgerät festgestellt wird. Im Betriebsablauf
v/erden ein der Drehzahl des Motors 21 proportionales Signal, welches durch den Drehzahlmesser 23 erzeugt
wird, und das vom.Dickenmesser abgegebene Signal gemeinsam
durch Rückkopplung in eine automatische Anstell—Steuervorrichtung
19 eingegeben, so daß sich die optimale Reduktionsgeschwindigkeit ohne weiteres erzielen läßt. Dies stellt
eine Grobregelung zur Erzielung der erforderlichen Dicke dar. Weiter ist eine Feinregelung für das letzte, d.h. das
fünfte Walzgerüst gemäß Pig.1 vorgesehen, wobei das Signal,
welches entsprechend der Abweichung Ah.5 von einem Rö'ntgen-Dickenmesser
9 abgegeben wird, sowie das der Drehzahl des Motors 49 proportionale Signal gemeinsam in den Walz-Drehzahlregler
51 zurückgeführt wird. Das rückgeführte Signal wird da]Dei über einen automatischen Zugspannungsregler 52
übertragen. Wenn im Betrieb der Motor-Generatorsatz 49-50 so angesteuert wird, daJ3 die Zugspannung zwischen den Wälz-
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gerüsten 4 und 5 entsprechend geändert und die Abweichung
4 h.5 gleich Hull wird, kann ohne weiteres eine zufriedenstellende
Enddicke des Bandes erreicht werden.
Das AG-C-System war mithin sowohl für Warm- als a.uch für
Kaltwalzwerke erforderlich. Es ist jedoch bekannt, da.ß eine weitere Zusatzvorrichtung erforderlich ist, um das AGC-System
insgesamt zu stabilisieren und die ganze.Walzfunktion normal zu halten. Spannungsmesser 10, 11, 12 und 13 gemäß
Pig. 1 erfüllen diese Forderung. Diese Spannungsmesser
zeigen eine Zugspannung zwischen den Walzgerüsten an, die entsprechend dem Walzwiderstand und der Reißfestigkeit des
Bandes auf einem entsprechenden Wert gehalten wird. Wenn dieser Wert zu hoch ist, reißt das Band, wenn der Wert da.-gegen
zu klein ist, wird das Band unter Umständen in doppelt oder mehrfach gefaltetem Zustand gewalzt. Hierbei
besteht die Gefahr, daß.die Walze durch eine plötzlich auftretende
Belastung zerstört wird. Selbst wenn das Band in diesem Fall das "Walzwerk durchläuft, ist ersichtlicherweise
die Herstellung eines Bandes der geforderten Dicke unmöglich. Das Ziel der früheren Steuersysteme sowie anderer,
verbesserter Systeme,, beispielsweise desjenigen gemäß
der ÖSA^atatsehrif* 3 332 263 besteht in der ITerbesserung
der Genauigkeit der · Banddicke lediglich durch -ein Eück-Ifopplungssystem*
Es liegt bereits laa der Jtfatur der ßesamt-..mordnung,,
daß ein solches Steuersystem bestimmten .Eiaiackaiänkungen
unterworfen ist, da eine Anzahl von Abweichungen, die
in einem kms kanten WaLzgangplan für Materialien derselben
Dicke festgestellt werden, nur durch das Rucfck^ppluiigs-systein
berlMiMgb werden, aies bedeutet, daß Sm der fr&xis
keine lbdepang der Materialdieke wahrend des fal^worgangs
-vorgenommen werden kann, '
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Erfiiidungsgemäß hat es sich insbesondere geseilt, daß das
wirkungsvollste Verfahren zur lösung der vorgenannten Schwierigkeiten da.rin besteht, die Zugspannung zwischen den ■Walzgerüsten
.als normale Arbeitsfunktion des Walzens für jede
Größe bei Änderung der Banddicke konstant zu halten. Zur Verwirklichung dieser Theorie ist es in erster Linie erforderlich,
anstelle der vorstehend beschriebenen Rückwärts-, regelung ein Vorausregelsystem anzuwenden. Dies bedeutet,
daß das sich ändernde Schema der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit jedes Walzgerüsts gemessen und bestimmt werden muß.
Selbstverständlich hat dabei jedes Walzgerüst je nach der verwendeten Walzstraße ein anderes imderungsschema. Wenn
eine Abweichung der Banddicke a.uf der Basis des betreffenden ÄnderungsSchemas berechnet wird, vd.ro. die Dickenänderung
innerhalb eines Augenblicks vorgenommen und gleichzeitig die Zugspannung zwischen den Walzgerüsten kompensiert. Von
diesem Zeitpunkt an kann der normale Walzvorgang ohne weiteres durchgeführt v/erden.
Aufgabe der Erfindung ist es3 M.ö Nachteile des Bekannten
zu vermeiden und mithin in erster Linie ein Steuersystem
zu schaffen, mit dessen Hilfe die Bandgröße, insbesondere die Banddicke, frei und stabil änderbar ist.
Dabei soll auch besonders ein .Regelsystem zur ErmögliChung
der Herstellung eines kontinuierlich gewalzten 'Bands mit
gena,u festgelegter Dicke geschaffen werden,, selbst wenn
die Sollgrößen des Walzgangs -während des Walzvorgangs nach
Belieben .geändert werden.
soll dabei die Konstruktion eines Steuersystems
ermöglicht werden, bei welchem das tierM>mmliehe AGC-System
angewandt und auch weit er entwickelt werden kann.
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Als besonderer Vorteil ergibt sich dabei, daß es erfindungsgemäß möglich ist, jederzeit entsprechend der Kapazität
einer Walzstraße die größtmöglichen Brammen bzw. Spulen zu verwenden, ohne dabei Dickenänderungen zu berücksichtigen.
Die Erfindung ist im folgenden in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine Schemadarstellung eines herkömmlichen Steuersystems einer Tandemwalzstraße für Kalt-Reduktion,
Fig. 2 ein Diagramm zur Darstellung der Änderung von Ausgangsdicke
und Zugspajinung des Bands hinter jedem
Walzgerüst gemäß Fig. 1 unter unkontrollierten Bedingungen j
Fig. 3 ein Regelschema für die Walzgeschwindigkeit des ersten
Walzgerüsts,
Fig. 4 ein ähnliches Regelschema, für das zweite Walzgerüst,
Fig. 5 ein Regelschema für das dritte Walzgerüst,
Fig. 6 ein Regelschema für das vierte Walzgerüst,
Fig. 7 ein Regeischema für das fünfte Walzgerüst,
Fig. 8 ein Regelschema für die Walzgeschwindigkeit aller
Walzgerüste,
Fig. 9 eine Blockdarstellung eines Programm-Steuersystems
;---:::.:· mit den Merkmalen der Erfindung,
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Fig. 10 eine Blockdarstellung unter Verwendung eines Zwischengerüst-Spannungsmessers,
Fig.11 eine Blockdarstellung unter Verwendung eines Zwischengerüst—Dickenmesse.rs
und
Pig.12 eine Blockdarstellung unter Verwendung eines Gemischt-Regelsystems,
Pig.13 eine Blockdarstellung eines kombinierten Systems.
Ein besonderes wesentliches Merkmal der Erfindung besteht in der Art und Weise, auf welche Einzelheiten jedes in einer
Walzstraße verwendeten Walzgerüsts dynamisch gemessen und als Anderungsschema der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit im Speicher
eines Rechners registriert v/erden. Dies bedeutet, daß die Änderungsgröße der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit in Abhängig-'
keit von einem Anstellen des Y/alzspalts infolge von Band-Dickenänderungen
unbedingt sicher herausgreifbar sein muß. Nur auf diese Weise kann die Zugspannung zwischen den Walzgerüsten
konstant gehalten und der Walzvorgang stabil durchgeführt werden. Pur die obengenannte Änderungsgröße der
Umfangsgeschwindigkeit der Walzen gilt die aufgrund zahlreicher Versuche ermittelte folgende Gleichung:
Δ Vi + 1 = Ai.Δ hi + Bi · e ~O1X A hi +
Ci + 1 . Ähi + Di ·Δ Vi (1)
In dieser Gleichung bedeuten
4 ,■■:■ Symbol für eine Abweichung,
V; die Walzen-Umfangsgeschwindigkeit, i: die laufende Nummer dea Walzgerüsts,
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S: Laplace-Symbol,
hi: die Ausgangsdicke des i-ten Walzgerüsts,
Ti: die Zeit (in s), in welcher der Streifen vom i-ten
zum i + 1-ten Walzgerüst überführt wird,
Ai, Bi, Ci + 1 und Di: Konstanten, welche durch die Einlaufdicke,
die Ausgangsdicke und Zugspannung, die Materialeigenschaften, die Schmiermittelsorte, die Walzgeschwindigkeit
und die Konstruktion des Walzwerks bestimmt sind. '
Anhand der obigen Gleichung ist ersichtlich, daß eine vorherbe stimmbare Steuerung für die Walzen-Umfangsgeschwindigkeit
in Abhängigkeit von Änderungen der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit und der Ausgangsdicke des nächsten Walzgerüsts
sowie der Ausgangsdicke des betreffenden Walzgerüsts vorgenommen werden muß. Diese vorherbestimmbare Steuerung ist
erforderlich, um die Zugspannung zwischen den Walzgerüsten
in einer Übergangsstufe vom betreffenden konstanten Walzvor—
gang zum nächsten konstanten Walzvorgang konstant zu halten. Gleichung t veranschaulicht weiterhin, daß die Drehzahl des
i -t? 1,-ten Walzgerüsts ebenfalls nach Vorauabereehnung geregelt werben sollte* da die Änderung: der Ausgangsdicke des;
i-»ten Walzgerüsjts; das i + 1;-te>
Walzgerüst nach 2!
erareieht« Auf diese; W/eise; tat es erfittdungagemäß;.
dae- Zug^panniüäg; zwisfi&eia den l^zg@rüsi;em konstant zxt halten
u*t<t den IaI ζ Vorgang; i® der^ Praxis,
i vei*sucitei|^ Gleit
j zm äm-aei&i., Aua dileaem>
t iaor^e-stffeeilltejai. Mag^am
a^aagadteJje imd; diejr- g
gemäß; Figv 1 dargeaffeellt a±na., ämm
_ 9
Pig, 2 ist ohne weiteres ersichtlich, daß sich die Zugspannung
zwischen den Walzgerüsten beträchtlich ändert und ein stabiler Walzvorgang kaum aufrechterhalten werden kann.
Pig. 2 zeigt ein Diagramm, bei welchem die Änderung der
Zugspannung zwischen den Walzgerüsten Hr. 2 und Ur. 3 sowie
zwischen den Walzgerüsten ITr. 4 und ITr. 5 größer ist.
Genauer gesagt, fällt der voreingestellte Wert der Zugspannung zwischen den Yfalzgerüsten, der zwischen den Gerüsten
Nr. 2 und IJr. 3 15,4 kg/nun und zwischen den Gerüsten Nr. 4
und Hr. 5 14,1 kg/ran beträgt, gemäß Pig. 2 nach 0,21 s
bzw. 0,07 s auf Null a.b. Diese Tatsachen verdeutlichen, da.ß es beim Stand der Technik unmöglich ist, den Walzvorgang
zu planen. Wenn in diesem Pail dagegen die Paktoren nach der Gleichung 1 berechnet werden, läßt sich ohne weiteres
die geregelte Größe der Umfangsgeschwindigkeit jeder Walze in Abhängigkeit von der sich ändernden Größe des Walzspalts
entsprechend einer Größenordnung der Band-Dickenänderung im Walzwert erzielen. Nach tatsächlicher Berechnung handelt es
sich hierbei um folgende Einzelheiten:
Beispiel für einen Walzgangplan unter normalen Bedingungen
bei KaIt-Reduktion (tatsächlicher Betrieb).
Dicke des warmen. Bands 5*2
Radius der Arbeitswalze 273 mm
Radius der Stützwalze ?tO mm
Tabelle 1: Reduktionsplan
| 1 | Dicke (min) |
Vorwärts-Zug-p spannung (kg/W ) |
Walzen-Umfangsge schwindigkeit (m/s) |
|
| Abspulrolle | 2 | 1,91 | ||
| Vfalzgerüst | 3 | 2,4 | 15,3 | 200 |
| Walzgerüst | 4 | 1,68 | .15,4 | 10,25 |
| Walzgerüst | 5 | 1,17 | 15,6 | 14,55 |
| Walzgerüst | 0,84 | 14,1 | 20,30 | |
| Walzgerüst | 0,80 | 5,65 | 22,00 | |
Wenn die Banddicke gemäß Tabelle 1 während des Walzens verändert wird, wird gemäß Tabelle 2 eine Änderungsgröße des
Walzspalts entsprechend der obigen Dickenänderung berechnet. Dies ist als die Änderungsgröße des Walzspalts dargestellt,
na.ch welcher die Ausgangsdicke jedes Walzgerüsts um eine Einheit (0,1 mm) verändert wird.
des Walzspalts (mm)
Walzgerüst 1
Walzgerüst 2
Walzgerüst 3
Walzgerüst 4
\7alzgerüst 5
Walzgerüst 2
Walzgerüst 3
Walzgerüst 4
\7alzgerüst 5
0,22
0,23
0,31
0,23
0,31
0,45
0,95
0,95
Wie vorstehend ausgeführt, ist die Änderungsgröße des Walzspalts auf der Grundlage von Gleichung 1 zu berechnen. Aus
diesem Grund muß als erstes das die Walzgeschwindigkeit betreffende Steuerschema jedes Walzgerüsts nach dieser Glei-
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ellung bestimmt werden. Pig. 8 veranschaulicht ein derartiges,
beim obigen Beispiel verwendetes Steuerscheina, bei
welchem die Abszissen die Zeit (in s) und die Ordinaten die Änderungsgeschwindigkeit der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit
bei Änderung der Ausgangsdicke jedes Walzgerüsts um eine Maßeinheit (0,1 mm) zeigen. Eine Änderungsgröi3e
der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit jedes Walzgerüsts entsprechend der AnderungsgrÖße des Y/alzspalts gemäß Tabelle
wird auf dem Steuerschema, gemäß Pig. 8 eingestellt. Die x<ig. 3 bis 7 zeigen einen tatsächlichen Verlauf der Walzen-Ümfangsgeschwindigkeit
gemäß den Tabellen 1 und 2. Diese Kurven zeigen ein Vorausregelsystein, wobei es ohne weiteres
möglich ist, die Zugspannung zwischen den Walzgerüsten konstant zu halten. Ersichtlicherweise ist ein in die Leitung
eingeschalteter Rechner zur Durchführung dieses vorstehend beschriebenen Systems erforderlich. Wenn eine
Dickenänderung beim Walzen nötig ist, wird zuerst das Stellsignal zur Änderung des Walzspalts vom Rechner abgegeben,
welches a.uf der Grundlage des gespeicherten Steuerschemas berechnet worden ist. Anschließend wird ein weiteres Kommando
zur Änderung der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit abgegeben9
so daß die Zugspannung zwischen den Walzgerüsten ständig stabil konstant gehalten wird. Ein bedeutsames Merkmal
der Erfindung besteht darin, daß dieses Änderungskommando bereits an das nächste Walzgerüst der Reihe abgegeben wird,
bevor das Band dieses betreffende Walzgerüst erreicht.
Das genannte Diekenänderungs-Verfahren sollte so in die Praxis umgesetzt werden, daß es gleichmäßig und stabil ab-»
läuft. Erfindungsgemäß wird daher die Verwendung eines Programmsteuersystems empfohlen. Dieses System, dessen
Blockschaltbild in Pig. 9 dargestellt ist, ist bei jeder ; Walsgeschwindigkeit mit voller Wirkung anwendbar. Die Vor-
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richtung gemäß Mg. 9 besteht aus einer Eingabevorrichtung
76 zur Dickenänderung, einem in die leitung eingeschalteten Rechner 75 und einem Umwandler 77, der zusätzlich für Anlagen
der Art gemäß Pig. 1 vorgesehen ist.
ITachdem dem Rechner ein Kommando-Signal zur Dickenänderung
eingespeist worden ist, berechnet er zuerst einen neuen Walzgangplan zur Bestimmung der erforderlichen Änderungsgrüße des 'Walzspalts und der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit,
nachdem diese berechneten Werte durch den Umwandler 77 in Analoggrößen umgewandelt worden sind, werden die Signale zu
den Waizspaltreglern 19, 24, 27, 30 und 33 bzw. zu den Reglern 56, 55, 54, 53 und 51 für die Walzen-Umfangsgeschwindigkeit
übertragen. Jedes dieser genannten Kommandosignale wird in einem gewöhnlichen AGO-System beispielsweise
der in Fig. 1 dargestellten Art verarbeitet. Die beschriebene Vorausregelung kann die Zugspannung zwischen den Walzgerüst
en stets konstant halten, ohne einen Bandbruch oder Schaden der Walze hervorzurufen. Die Vorausrcgelung erwies
sich dabei nicht nur für die Dickenänderung während des * Walzens, sondern auch für versehweißte Band- bzw. Streifenrollen
mit unterschiedliehen Dicken als außerordentlich wirksam,
fig, 10 zeigt eine andere AusftUarimgsform der Erfindung,
die sich durch die vorteilhafte Anwendung gewöhnlicher
Zwischengerüst-Zugspannungsmesser 10, 11, 12 und 13 der Art
gemäß Fig, 1 auszeichnet. Das von den Zugspannungsmessern abhängige Ansprechverhalten des Steuersystems ist demjenigen
des Programmsteuersystems gemäß Fig. 9 unterlegen. Bei Anwendung auf Anlagen mit vergleichsweise niedriger Walzge«
schwindigkeit vermag dieses System zufriedenstellende Ergebnisse zu liefern. In diesem Zusammenhang ist zu "beachten*
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da.ß eine Änderung der Zugspannung zwischen den Walzgerüsten '
nicht unabhängig auftritt, vielmehr hängt diese Änderung von der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit vor und hinter den
Zugspannungsmessern, der Ausgangsdicke des Banda Lind der
Zugspannung a.m hinteren Walzgerüst a.b. Folglich wird der grundlegende mathematische Ausdruck für dieses Verfahren eine
neue Formel, da eine Änderung der Zugspannung zur Gleichung hinzugefügt worden ist. Wie sich bei Versuchen bestätigt
hat, ist das erfindungsgemäße Verhältnis folgendes:
dVi +' 1 = A'ii · Λ hi + Bie~STl· A hi + G1I + 1 · Δ hi +
Ό'ϋ ·4 Vi + E'i «Atfi + F'i = Δ tfi - 1 (2)
In dieser Formel bedeuten:
Δ hi die Reduktion-Änderungsgröße im i-ten Walzgerüst,
Δ Vi die Änderungsgröße der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit
im i-ten Walzgerüst,
A tfi die Änderungsgröße der Zugspannung zu diesem Zeitpunkt,
A'i, B1I, Ci + 1, D1I, E'i und F'i - 1 durch die Walzbedingungen
bestimmte Konstanten, wie in Verbindung mit Gleichung 1 beschrieben.
Wenn nunmehr während des Walzens die Banddicke geändert wird,
wird die Änderung der Zugspannung zwischen den T/alzgerüsten
ohne weiteres durch Beachtung der Forderungen gemäß Gleichung 2 ausgeschaltet.
Δ tfi = o ·'"■'■■
Demzufolge wird eine notwendige Änderungsgröße der Walzeiiümfangsgeschwindigkeit
durch folgende Gleichung gegeben;
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£ Vi + 1 = A'i . Δ hi + B'ie S[C:L· Ahi + Ci + 1
Δ hi + 1 + D'i · ΛVi + I"i - 1 · Ätfi - 1 .....
(3)
Die Gleichung 3 wird als Rcgelschenia anstelle von Gleichung
1 in dem in die Leitung eingeschalteten Rechner gespeichert. Wenn dem System gemäß Pig. 10 ein Kommando zur Dickenänderung
eingespeist wird, wird eine Änderung von Δ hi automatisch "bestimmt. Mithin wird ein Änderungswert der Zugsparaiungsmesser
10 bis 13 des vorderen Walzgerüsts zum Umwandler 77 übertragen, während gleichzeitig ein Wert der
Walzen-Umfangsgeschwindigkeit von jedem Walzen-Drehzahlmesser 36, 39» 42, 45 und 48 zum Umwandler geliefert wird.
Dieses Signal wird in einen Digitalwert umgewandelt und dem Rechner 75 eingespeist, welcher eine Änderungsgröße der
Walzen-Umfangsgeschwindigkeit festlegt. Hierauf wird der erforderliche Änderungswert wieder in eine Analoggröße umgewandelt.
Wenn dieser Wert im voraus an die Walzen-Umfangsgeschwindigkeitsreglern
56, 55, 54ι 53 und 52 abgegeben
wird, wird eine Änderung der Zugspannung zwischen den V/alzgerüsten
augenblicklich kompensiert und wird der normale Reduktionsvorgang stabil weitergeführt.
Die Dickenänderung während des Walzens ist außerdem von einer Dickenmessung durch den an der Ausgangeseite jedes.
Walzgerüsts angeordneten Dickenmesser begleitet. Auf bekannte Weise kann ein Röntgen-LIeßgerät als Dickenmesser angewandt
werden. Pig. 11 zeigt ein Beispiel einer solchen Anordnung. Bei Verwendung eines solchen Dickenmessers kann
die Dickenänderungs-Regelung möglicherweise durch das Änderungsschema
der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit nach Gleichung 1 durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Ausgangsdicke
des Bands an jedem Walzgerüst unmittelbar durch die Röntgen-Lleßgeräte 8, 57, 58, 59 und 9 gemessen, während
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gleichzeitig die Walzen-Umfangsgeschwindigkeit durch die
Drehzahlmesser 36, 39, 42, 45, 48 bestimmt wird. Hierauf
wird der erhaltene Wert über den Wandler 77 dem Rechner
eingespeist und·wird die erforderliche Änderungsgröße berechnet. Dieser berechnete Wert wird dann zur Vorausregelung dem nächsten Walzgerüst der Reihe zugeführt. Obgleich
dieses Regelsystem ein weniger gutes Ansprechverha.lten
besitzt als das vorher beschriebene Programnsteuersystem,
gewährleistet es im Fall eines Walzwerks, mit niedrigerer Walsgeschwindigkeit dennoch eine ausreichend stabile Dickenänderung.
Fig. 12 zeigt ein Regelsystem, bei welchem ein gewöhnlicher
Walzkraftmesser verwendet wird. Eine durch jede lastzelle
60 - 64 festgestellte Walzkraft sowie ein Ausgangssignal jedes Walzen-Drehzahlmessers 36, 39, 42, 45 und 48 werden
zum Rechner 75 übertragen. Bei diesem Verfahren ist nach
H. Ford bekannt, daß das Verhältnis zwischen der Änderungsgröße der Streifendicke und derjenigen der Walzkraft folgender
Gleichung entspricht:
Λ hi = 4Si + APi/ΐί ..... (4)
In dieser Gleichung bedeuten:
In dieser Gleichung bedeuten:
Δ hi die Änderungsgröße der Dicke,
Δ si die Anstell-Bewegungsgröße,
4Pi die Änderungsgröße der Walzkrafts
ΔΜ die llachgiebigkeit des Yfalzgerüstes (Waisensprung)
Nach obiger Gleichung 4 kann die erforderliche Änderungsgröße
der Ausgangsdicke an jedem V/alsgerüst leicht berechnet
werden. Das Regelverfahren auf der Grundlage dieser
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Formel 4 entspricht dem vorher beschriebenen. Das Merkmal des Systeme gemäß Pig. 12 liegt in der I/iöglichkeit der Erfassung
einer Änderung der Ausgangsdicke ohne jegliche Zeitverzögerung sowie in den niedrigeren Baukosten dieses
Systems. Die Anwendungsmöglichkeiten für dieses System sind größer als diejenigend.es Dickenmessersystems gemäß
Mg. 11.
Die vorstehend beschriebenen Regelsysteme, d.h. das Programm-,
das Zugspannungsmesser-, das Dickenmesser- und das ',Talskraftmesser-System, stellen grundsätzliche Regelungsverfahren
dar. Diese Ssrsteme können selbstverständlich
una/bhängig voneinander angewandt werden, doch unterliegt
ihre Anwendbarkeit selbstverständlich gewissen Einschränkungen. Beispielsweise hat es sich aufgrund zahlreicher
Versuche gezeigt, daß das System gemäß Fig. 13 nicht in der Lage ist, einer Änderung der Zugspannung zwischen den WaIzgerüsten
infolge anderer Ursachen zu entsprechen, außer mittels des Kommandosignals der Dickenänderung beim Walzen.
Andererseits hat es sich herausgestellt, daß die Systeme
gemäß den Pig. 10, 11 und 12 jeweils der oben genannten Änderung zu entsprechen vermögen, doch ist das Ansprechverhalten
dieser Systeme demjenigen des Systems gemäß .Pig. 9 unterlegen. Aus diesem Grund v/erden Kombinationen passender
Einzelsysteme der vorstehend beschriebenen Systeme für die tatsächliche Verwendung in einem Regelverfahren empfohlen.
Pig. 13 zeigt ein Beispiel für eine derartige Kombination.
Diese Kombination besteht aus dem Programmateuersystem gemäß
Pig. 9, dem Zwischengerüst-Zugspannimgsmessersystem
gemäß Pig. 10 und dem Walzkraftmessersystem gemäß Pig. 12.
Don Haupttqil des kombinierten Systems gemäß Pig. 13 ■bilde!; das Programmsteuersyrrtem, welches der Walzen-Umfangsge-
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schwindigkeit zugeordnet ist. Das Anderungsschena dor Walzen-Umfangsgeschwindigkeit
nuß neben den vorher erwähnten Schema gemäß Gleichung 1 (I1Ig. 9) auf Gleichung 5 berücksichtigen.
Vi + 1 = (Ahi + Bie~STi) (Ahi + Ah'i) +
Ci 1-Ahi + l + Di'dvi (5)
In dieser Gleichung· bedeutet:
■üh'i den Fehler der Dickenänderung a.uf der Grundlage anderer
Ursachen als den normalen Anderuiigskonnando.
Es ist ohne weiteres möglich, den Faktori h'i auf der Grundlage
der Gleichung 4 mit Hilfe des Systems gemäß Ji1Ig. 12
festzustellen. In diesen Pail wird diese Gleichung 4 wie
folgt umgestellt:
4hi = ASi + ÄP'i/M (41)
Dies bedeutet, daß wenn die Änderungsgröße vonä P1X während
der Heduktionsänderung fehlt (-M»ASi), das Regelschema nach
Gleichung 1 automatisch auf das gemäß Gleichung 5 umgeschaltet
werden muß. Während dieses Regelvorgangs kann mit Hilfe des Systems gemäß Fig. 10 unmittelbar festgestellt
werden, ob die Zugspannung zwischen, den Wal a gerüst en konstant
ist oder nicht. Es ist jedoch nicht nötig, die Gleichung 2 wie sie ist beim System gemäß Pig. 10 anzuwenden. Obgleich
verschiedene Paktoren der Gleichung 2 im Hinblick auf die
Gleichungen 1 und 5 bereits bekannt sind, kann die Gleichung 2 nicht mit nur 'unbekannten Palctoren wie folgt umgeschrieben
werden:
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Δ Vi + 1 = E'i-Atfi + 3?!i - 1 . Ä-tfi - 1 (G)
Das Anderungsschema ist vergleichsweise einfach. Aus diesem
Grund braucht es nicht zum Rechner 75 übertragen zu werden. Wenn Schleifen mit Verstärkern 65 - 71 vorgesehen werden,,
kann eine kleine Änderung der Zugspannung zwischen den Walzgerüoten einfach kompensiert werden. Außerdem ist das
Ansprechverhalten dieser Vorrichtung besser als dasjenige des in die Leitung eingeschalteten Rechnersystems gemäß
Fig. .10.
Das kombinierte System gemäß Pig. 13 besitzt mithin den bedeutenden
Vorteil, daß die Nachteile der grundsätzlichen Regelsj^steme ausgeschaltet werden und ihre Vorteile zur
Geltung kommen. Diese Kombination kann beliebig aus den vorher beschriebenen vier Systemen unter Berücksichtigung der
gegebenen Bedingungen einer Walzstraße ausgewählt werden.
Das Dickenänderungsverfahren während des normalen Walzvorgangs unter Anwendung der vier grundsätzlichen Systeme und
des kombinierten Systems ist nicht nur a.uf Tandem-Kaltwalzwerke,
sondern auch a.uf Kaltreversierwalzwerke oder kontinuierlich arbeitende Warmwalzwerke anwendbar.
Obgleich die -Erfindung vorstehend in Verbindung mit den
Zeichnungen näher erläutert ist, soll sie keinesfalls auf die dargestellten und beschriebenen Auoführungsformen beschränkt
sein, da dem Fachmann auf diesem Gebiet selbstverständlich zahlreiche Änderungen und Abwandlungen wie z.B.
verschiedene Kombinationsmöglichkeiten möglich sind, ohne
daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
009824/1U2
Claims (1)
1923789
Patentansprüche
■Vorfahren zur ständigen Konstanthaltung der Zugspannung
des Walzgutes zwischen den Walsgerüsten durch Vorherbestimmung und automatische Regelung der Dicken-Änderungsgröße
(Stichabnähme) jedes Viialzgerüsts während des
Walzvorgangs, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst das grundsätzliche und e rungs schema, der Umfangsgeschwindigkeit
der Walzen entsprechend der Dickeiiäiiderung vorherbestimmt
wird, sodann die Änderungßgrö'ße des Walzspalts
festgestellt wird, weiterhin die erforderliche Änderungsgröße der Walzen-Umfangsgeschwindigkeit nach dem vorher
festgestellten Wert zusammen mit dem vorher genannten Änderuiigsschenia berechnet und schließlich der auf diese
Weise berechnete Wert zur Vorausregelung benutzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1> dadurch gekennzeichnet, daß
das gesamte Verfahren nach einem vorbestimmten Programm
durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiclmet, daß
die Feststellung der Änderungsgröße des Walzspalts mittels eines Zwischengerüst-Zugspaimungsmessors durchgeführt
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung der Anderungsgröße des Walzspalts mit
Hilfe eines an der Austragseite des Walzwerks angeordneten Dickcnmessers durchgeführt wird.
- 20 -
00982 4/1U2
'j. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dai3 die Feststellung der Anderungsgrüße dea \7alzspalts
mit Hilfe eines \7alzdruckmessers durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, doI3
das Rcgelverfahren für die DickenLuiderimg während
des 1JaIsvorgangs mit der Kombination folgender LIerlaiiale durchgeführt wird:
des 1JaIsvorgangs mit der Kombination folgender LIerlaiiale durchgeführt wird:
a) daß das gesamte Verfahren nach einem vorbestimmten
Programm,
b) die Feststellung der Änderungsgroße des \7alsspa.lts
mittels eines Zwischengerüst-Zugspannungsmessers, und daJ3
die Feststellung der Änderungsgröße des Walzspalts
mit Hilfe eines Y/alsdruckmessers durchgeführt wird.
009824/1142
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP3056268 | 1968-05-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=12307238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691923788 Ceased DE1923788A1 (de) | 1968-05-09 | 1969-05-09 | Verfahren zur Konstanthaltung der Zugspannung des Walzgutes zwischen den Walzgeruesten |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: KERN, R., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
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