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DE1922543C3 - Vorrichtung zum Zusammenführen von mehreren getrennten Strömen partikelförmigen Materials - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammenführen von mehreren getrennten Strömen partikelförmigen Materials

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Publication number
DE1922543C3
DE1922543C3 DE1922543A DE1922543A DE1922543C3 DE 1922543 C3 DE1922543 C3 DE 1922543C3 DE 1922543 A DE1922543 A DE 1922543A DE 1922543 A DE1922543 A DE 1922543A DE 1922543 C3 DE1922543 C3 DE 1922543C3
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DE
Germany
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section
flow
drainage channel
cross
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1922543A
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English (en)
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DE1922543A1 (de
DE1922543B2 (de
Inventor
Glen William Bellevue Wash. Fisher (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fisher Flouring Mills Co Seattle Wash (vsta)
Original Assignee
Fisher Flouring Mills Co Seattle Wash (vsta)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fisher Flouring Mills Co Seattle Wash (vsta) filed Critical Fisher Flouring Mills Co Seattle Wash (vsta)
Priority to DE1922543A priority Critical patent/DE1922543C3/de
Publication of DE1922543A1 publication Critical patent/DE1922543A1/de
Publication of DE1922543B2 publication Critical patent/DE1922543B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1922543C3 publication Critical patent/DE1922543C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/80Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis
    • B01F25/82Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis uniting flows of material taken from different parts of a receptacle or from a set of different receptacles
    • B01F25/823Flow collectors therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenführen von mehreren getrennten Strömen partikelförmigen Materials, mit einer der Anzahl der Materialströme £Rtsnr£ch£ndsn Zsh! von voneinander Getrennten Zuleitungen zu einem sämtliche Materialströme aufnehmenden Ablaufkarai mit konstantem Querschnitt
Bei der Herstellung von Mehl ist es üblich, S Getreidekörner in einer kontinuierlich bewegter Einrichtung zu tempern. Beispielsweise wird das Getreide mit Feuchtigkeit angereichert und dann kontinuierlich zum oberen Ende eines stehenden Speichers oder Silos gefördert Aus dem unteren Ende
■o des Speichers bzw. Silos wird das befeuchtete Getreide laufend abgefüllt jedoch erst nach einer Temperung im Speicher während einer vorbestimmten Anzahl von Stunden. Die Ausflußgeschwindigkeit des getemperten Getreides aus dem Speicher, dessen Volumen und die
is Zuführgeschwindigkeit des befeuchteten Getreides in den Speicher hinein stehen untereinander so in Beziehung, daß die für eine Körnerschicht zum Durchwandern des Speichers nach unten benötigte Zeitdauer der erforderlichen Temperzeit gleichkommt
ίο Ein großes Problem bei einem solchen System besteht in der Schwierigkeit das Ablassen bzw. Ausfließen des Getreides aus dem Speicher in der Weise vorzunehmen, daß eine Querschnittsschicht von Körnern gleichförmig durch den Speicher nach unten bewegt wird. Wäre z. B.
eine einzelne axial angeordnete Auslaßöffnung vorhanden, so würde ein oberhalb der öffnung befindlicher, allgemein zylindrischer Massekern von Körnern zuerst abfließen und die an den Seiten des Speichers befind! icnen Körner wurden dann der zylindrischen Kornmasse zuströmen. Bei großen Speichern mit einer einzigen Auslaßöffnung können Körner aus der Mitte einer oberen Querschnittsschicht mehrere Stunden, bis zu 50%, früher abgeführt werden als Körner von den Randzonen dieser Querschnittsschicht Der Sachverhalt läßt sich leicht bestätigen, indem man numerierte Kugeln diametral über die oberste Lage eines gefüllten Speichers verteilt und die Zeitdauer mißt welche die einzelnen Kugeln bis zum Abfließen benötigen.
Man versuchte das Problem so zu lösen, daß eine Anzahl von Auslaßöffnungen in gleichmäßigem Abstand voneinander am Speicherboden angeordnet wurde. Dabei müssen die öffnungen einheitliche Größen haben, so daß die Ausflußgeschwindigkeit überall gleich groß ist Anschließend müssen die verschiedenen Auslaßströme in Strömungsrichtung wieder derart vereinigt werden, daß der resultierende Gesamtstrom von jedem Einzelstrom einen gleichen Körneranteil erhält. Führt etwa einer der Einzelströme dem resultierenden Gesamtstrom Material schneller zu als alle anderen, so muß zwangsläufig die diesem Strom zugeordnete Auslaßöffnung Körner mit größerer Geschwindigkeit abgeben als alle übrigen Auslaßöffnungen. Dies bedingt wiederum, daß diese eine »schnellere« Auslaßöffnung grundsätzlich etwa wie der obenerläuterte Einzelauslaß arbeitet d. h. der oberhalb dieses Auslasses befindliche zylindrische Massekern wird bevorzugt abgeführt Mithin kann zwar die Anordnung mehrerer Auslaßöffnungen eine ungleichmäßige Abfuhr von Körnern allenfalls eindämmen oder verhindern, doch wird die Wirkung der Mehrfachanordnung von Auslässen unter Umständen durch ungleichmäßige Wiedervereinigung der verschiedenen Einzelströme zu einem resultierenden Gesamtstrom zunichte gemacht
6s Es ist eine Vorrichtung zum Zusammenführen einer Anzahl von Strömen partikelförmiger Materialien zu einem Gesamtstrom bekannt welche eine ZusammenfOhrvorrichtung zur Einführung getrennter Ströme
pariikelförmigen Materials in einen Abfuhrkanal und 2ur Vereinigung der Partikelströme zu einem Gesamtstrom in dem Abfuhrkanal an einer Vereinigungsstelle aufweist (US-PS 3216 629). Bei dieser bekannten Vorrichtung besteht die Zusammenführvorrichtung aus einem trichterförmigen Element, in das die zusammenzuführenden partikelförmigen Materialien jedoch nur über besondere Zuführvorrichtungen und Leitvorrichtungen einströmen können. In den Trichter sind Leitflächen, beispielsweise in Form von Leitkegeln, eingebaut, wobei zwischen Trichterinnenwand und unterem Leitkegelrand eine Ringfläche frei bleibt, durch welche das partikelförrnige Gut nach unten strömen kann. Weiterhin können radial angeordnete Trennwände vorgesehen sein, durch die voneinander getrennte Zuleitungen gebildet werden und einzelne nach unten verlaufende Partikelströme voneinander getrennt werden. Außerdem sind Umgehungskanäle vorgesehen, welche es einem Teil des partikelförmigen Materials gestatten, die von den Leitflächen und den Trichterwänden begrenzten Strömungswege zu umgehen. Diese Umgehungskanäle, die beispielsweise als vertikal verlaufende Rohre ausgebildet sein können, weisen in verschiedenen Höhen Einlauföffnungen auf, durch die das partikelförmige Gut ins Innere der Kanäle gelangen kann. Auf diese Weise soll bewirkt werden, daß partikelförmiges Material aus verschiedenen Höhen eines Vorrats entnommen und gleichzeitig dem Trichter zugeführt werden kann. Die Menge der einzelnen in den Trichter eingeführten partikelförmigen Materialien sei! sich nach den Querschnittsflächen der Austrittsöffnungen der einzelnen Strömungswege bemessen, d. h. nach den Querschnittsflächen der Umgehungsrohre bzw. nach den durch den unteren Rand des Leitkegels, der gegenüberliegenden Trichterinnenwand und eventuell radialen Trennwänden begrenzten Durchtrittsquerschnitte. Durch diese Durchtrittsquerschnitte sollen die Materialströme bemessen werden, die in dem Trichter zusammengeführt werden und durch eine Auströmöffnung am unteren Ende des Trichters dann gemeinsam ausströmen.
Aus den Angaben in der US-PS 32 16 629 geht hervor, daß bei dieser bekannten Vorrichtung die Bemessung der Partikelströme ausschließlich durch die Bemessung der Querschnittsflächen der Austrittsöffnungen der Strömungskanäle, durch die diese Partikelströme strömen, bevor sie zusammengeführt werden, erfolgen soll. Eine derartige »Ausströmöffnungs-Strömurgsmengenbemessung« führt jedoch, wenn beim Zusammenführen von Partikelströmen bestimmte Mengenverhältnisse zwischen den einzelnen Mengenströmen eingehalten werden sollen, nur dann zu einem akzeptablen Ergebnis, wenn in allen zusammenzuführenden Teilpartikelströmen alle Bedingungen stromaufwärts der Ausströmöffnungen gleich sind. Der Grund hierfür liegt darin, daß Unterschiede in den durch die getrennten Materialmassen ausgeübten Kräfte dazu führen können, daß ein getrennter Partikelstrom in einer Menge ausströmt, die größer ist als die aufgrund der jeweiligen Ausströmöffnungsfläche seines Strömungskanals zu erwarten wäre. Dieser Umstand ist in der Fachwelt des einschlägigen Gebiets noch nicht allgemein bekannt Kräfteunterschiede in dem vorstehend angegebenen Sinne können z. B. hervorgerufen werden durch ungeeignete Konstruktion einer Anlage, ungeeignete Aufstellung einer Anlage oder durch Ereignisse, die erst nach der Aufstellung einer Anlage auftreten.
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mungen von getrennten Partikelströmen, die durch die Querschnitte der Austrittsöffnungen von Strömungskanälen bestimmt werden sollen, durch die Verhältnisse stromaufwärts dieser Ausströmöffnungen stark beein flußt und beeinträchtigt werden können. Es ist jedoch auch möglich, daß die Bedingungen stromabwärts der Austrittsöffnungen der Strömungskanäle getrennter Partikelströme bei den bekannten Bemessungseinrichtungen ein bevorzugtes Ausströmen eines der getrenn- ten Partikelströme hervorrufen können trotz andeis eingestellter Ausströmöffnungsflächenverhältnisse. Auch dieser Umstand ist in der einschlägigen Fachwelt nicht allgemein bekannt Beispielsweise kann die Konstruktion des Ausströmmechanismus einen sehr
is beträchtlichen Effekt dahingehend zeigen, daß ein getrennter Partikelstrom nahezu vollständig ausströmen kann, bevor andere Partikelströme beginnen auszuströmen, und zwar unabhängig von den Ausströmöffnungsflächen-Verhältnissen.
Die bekannte Vorrichtung gewährleistet daher nicht die Einhaltung gewünschter Mengenanteile bei den zusammenzuführenden Partikelströmen. Die bekannte Einrichtung ist daher für Verwendungszwecke, wo es auf exakte Mengenverhältnisse in dem aus Teilströmen zusammengeführten Gesamtstrom ankommt, nicht geeignet
Weiterhin ist eine Strömungsausgleichsvorrichtung für Schüttgut bekannt, bei der mehrere getrennte Partikelströme durch Rohre einem Sammelraum zuge führt werden, in dem die Partikelströme wieder zusammengebracht werden (DE-OS 14 32 039). Der Sammelraum hat eine ideelle vertikale Mittelachse und in jeder beliebigen Ebene seiner Höhe einen Kreisquerschnitt Der untere Teil des Sammelraums verjüngt sich trichterartig zu einem Auslaufrohr hin. Der obere Teil des Sammelraums kann beispielsweise kegeiförmig oder kreiszylindrisch ausgebildet sein. Im Inneren des Sammelraums ist koaxial mit der ideeilen Zentralachse eine Prallfläche in Form eines Kegels mit Kreisquer schnitt und nach oben gerichteter Spitze gehaltert. Der untere Außenrand dieses Kegels begrenzt zusammen mit der Innenwand des Auffangbehälters einen Ringspalt, dessen Querschnittsfläche kleiner als die Summe der Querschnittsflächen der die getrennten Partikelströ me in den Sammelraum leitenden Rohre, aber größer als die Querschnittsfläche des Ablaufrohres ist. Diese bekannte Vorrichtung und das mit ihr durchgeführte Verfahren arbeiten nach dem sogenannten Schüttkegel-Prinzip. Die getrennten Partikelströme werden durch die Zufuhrrohre in einem freien Fließvorgang in den Sammelraum geführt Die Bewegung der Partikeln durch die Rohre ist eine Freifallbewegung oder lockere Rutschbewegung, nicht jedoch eine Bewegung, bei der die Rohrquerschnitte von den Partikeln völlig gefüllt und starke Reibung zwischen den Partikeln und den Partikeln und den Rohrwänden stattfinden würde. Nach dem Eintreten der Partikeln in den Sammelraum bilden sich an der Oberseite des im Sammelraum befindlichen Kegels unterhalb der Mündungen der einzelnen Rohre Schüttkegel, da, wie vorher bereits dargelegt, die vom Außenrand des Kegels und der Innenwand des Sammelraums gebildete Ringfläche kleiner ist als die Summe der Querschnittsflächen der Zuführrohre. Aus den Schüttkegeln treten die Partikeln dann durch die Ringfläche zwischen Kegel und Innenwand des Sammelraums nach unten in den trichterförmigen unteren Teil des Sammelraums. Dort wird jedoch nicht
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wiederum schräge Böschungsflächen in Abhängigkeit von dem Reibungs-Böschungswinkel des partikelförmigen Materials. Durch die Einschaltung eines »Drosselkegels« im Sammelraum der bekannten Vorrichtung soll erreicht werden, daß das aus den Zuführrohren kommende partikelförmige Gut in Schüttkegeln aufgestaut wird und dann aus den Schüttkegeln nach den Gesetzen der Abströmung aus solchen Schüttkegeln um den Drosselkegel herum gleichmäßig nach unten abströmt Die bekannte Vorrichtung funktioniert nur |0 dann als Strömungsausgleichsvorrichtung, wenn für eine exakte symmetrische Anordnung der Zulaufrohre, für gleiche Strömungsquerschnitte in den Zulaufrohren und für eine exakte koaxiale und um den Umfang gleichmäßige Ausgestaltung und Anordnung des Drosselkegels gesorgt ist Nur unter diesen Bedingungen erfolgt ein gleichmäßiges »Abrieseln« des partikelförmigen Guts aus den Schüttkegeln nach unten. Aus dem Vorstehenden geht ohne weiteres hervor, daß die Strömungsquerschnitte in dem Sammelraum sich längs der ideellen Mittelachse des Sammelraums von Stelle zu Stelle nach Maßgabe der Schüttkegelneigung und der Drosselkegelneigung ändern. Ein gleichbleibender Strömungsquerschnitt über eine bestimmte Länge im Sammelraum ist somit nicht nur bei kegeliger Ausbildung des Sammelraums, sondern auch bei kreiszylindrischer Ausbildung des oberen Teils des Sammelraums nicht gegeben. Die Geschwindigkeitsvektoren in der Strömung sind auch innerhalb eines Strömungsquerschnitts betrachtet keineswegs an jeder Stelle gleich, sondern in Abhängigkeit von der Nähe einer Böschungsfläche und der Nähe des Drosselkegels oder der Innenwand des Sammelbehälters mehr oder weniger nach außen oder innen gerichtet Eine gleichförmige Geschwindigkeitsverteilung über einen Strömungsquerschnitt ist bei dieser bekannten Vorrichtung weder beabsichtigt noch erreichbar.
Diese bekannte Vorrichtung mag bei entsprechend feiner Justierung aller Teile der Vorrichtung dafür geeignet sein, gleichgroße Materialströme auf dem Schüttkegelprinzip nebeneinander zu schotten und dann zusammenzubringen und in einen gemeinsamen Auslauf zu führen, sie ist jedoch nicht dafür geeignet, unterschiedliche Materialströme (welche gegebenenfalls auch unterschiedliche Schüttkegeleigenschaften besitzen!) mit unterschiedlichen Mengenanteilen so zusammenzuführen, daß ein konstantes Anteilsverhältnis der einzelnen Materialien zu jedem Zeitpunkt der Zusammenführung gewährleistet ist Für eine solche Aufgabe ist die bekannte Vorrichtung weder ausgelegt noch geeignet
Es ist eine weitere Vorrichtung bekannt, welche ein gleichmäßiges Absinken einer Partikelmenge in einem Behälter über den ganzen Behälterquerschnitt bei einer Entnahme der Partikeln am Boden des Behälters gewährleisten soll (DE-PS 8 59 988). Zu diesem Zweck sind im Boden des Behälters in gleichmäßigen Abständen Ausströmöffnungen vorgesehen, von denen jede mit einer Verschlußplatte abdeckbar 1st Die Verschlußplatten sind über eine Regeleinrichtung synchron zu öffnen und zu schließen, jedoch ist das Maß der öffnung jeder einzelnen Ausströmöffnung bei einer gleichzeitigen Betätigung der Abschlußplatten unterschiedlich groß eingestellt, und zwar so eingestellt, daß durch die aus den einzelnen Auströmöffnungen ausströmenden Partikelströme ein gleichmäßiges Absinken der Partikelmenge im Behälter erreicht wird. Die aus den einzelnen Ausströmöffnungen ausströmenden Teilströme strömen in einen Auffangtrichter und von dort über eine Abströmleitung zu einer Meßvorrichtung. Der als »Staukasten« bezeichnete Auffangtrichter enthält eine schwenkbar aufgehängte Klappe, die über ein Gestell mit Verschlußplatten der einzelnen Ausströmöffnungen gekoppelt ist. Diese Klappe wird durch das sich im Staubehälter sammelnde, aus den einzelnen Ausströmöffnungen ausgeströmte Material mehr oder weniger stark beaufschlagt und öffnet in Abhängigkeit davon die Ausströmöffnungen mehr oder weniger stark. Diese bekannte Vorrichtung dient dazu, ein gleichmäßiges Absinken einer Partikelmenge in einen Behälter zu bewerkstelligen (beispielsweise ein gleich langes Verweilen der einzelnen Partikeln im Behälter zu erreichenX wozu eine Anzahl von mittels unterschiedlich einstellbarer Verschiußpiatten zu öffnender und zu verschließender Ausströmöffnungen am Boden de: Behälters vorgesehen sind. Diese Vorrichtung kanr jedoch nicht zum Zusammenführen einer Anzahl vor Strömen partikelförmiger Materialien zu einem Ge samtstrom bei Einhaltung gewünschter Mengenverhältnisse verwendet werden und wurde hierfür auch nichi konstruiert
Weiterhin ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zurr Mischen des Inhalts eines Behälters durch Zusammen bringen von aus unterschiedlichen Höhen des Behalten entnommenen Teilen des Behälterinhalts bekannt (DE-PS 10 34 464). Verschiedene Auslauföffnungen sine in einem das zu vermischende Gut enthaltender Behälter in unterschiedlichen Höhen angeordnet Vor jeder Auslauföffnung führt ein Auslaufrohr nach unter zu einem Durchlaufsteuerorgan. Von den Durchlauf Steuerorganen der einzelnen Rohre führen Leitunger weiter, die alle in einem gemeinsamen Sammeistutzer münden, der seinerseits zu einem nachgeschalteter Mischer und von dort zu Entnahmeeinrichtunger führen. Bei dieser bekannten Vorrichtung herrschen ir den einzelnen Abfuhrrohren völlig unterschiedliche Strömungsverhältnisse in Abhängigkeit von dem jeweils über dem Rohr lastenden Schüttgewischt und dei Einstellung der Steuereinrichtung am unteren Ende de: Abflußrohrs. Sinn dieser bekannten Vorrichtung ist es Material aus unterschiedlichen Schichten des Sammelbehälters zusammenzubringen, um auf diese Weise eine Durchmischung zu erreichen, wobei es jedoch nichi darauf ankommt, die zusammengebrachten Anteile ir bestimmten Anteilsverhältnissen zu halten und wobei ei auch nicht darauf ankommt beim und nach den Zusammenbringen der Teilströme aus den einzelner Höhenschichten innerhalb des Sammelstutzens übe: den Querschnitt und über die Länge der Leitunj gleichmäßige Strömungsverhältnisse zu gewährleisten Die letztgenannten Forderungen sind bei diesel bekannten Vorrichtung weder gegeben noch erfüllbar Bei der bekannten Vorrichtung erfolgt innerhalb de Sammelstutzens nur ein Zusammensammeln der au getrennten öffnungen aus dem Behälter durch getrenn te Abfuhrleitungen ausströmenden Partikeln, wobei di< separaten Partikelströme durch separate Steuervorrich tungen in ihrem Strömungsverhalten gesteuert werden Bei der aus der DE-PS10 34 464 bekannten Vorrichtuni handelt es sich somit um eine modifizierte Vorrichtuni der Art, bei der Material aus einem Sammelbehälte durch eine Vielzahl von Auslauföffnungen ausströmt wie sie vorstehend hinsichtlich der DE-PS 859 981 bereits diskutiert wurde.
Mit der zuletzt beschriebenen bekannten Vorrichtuni läßt sich ein Zusammenfuhren von mehreren TeOströ
men partikelförmiger Materialien, bei denen eine Konstanthaltung der Anteilsverhältnisse im Gesamtstrom nach der Zusammenführung gegeben sein soll, nicht gewährleisten, weil bei der bekannten Vorrichtung nur ein Zusammenschütten von vor, während und nach S dem Zusammenführen in ihren Anteilsverhältnissen nicht automatisch geregelten Strömen erfolgt und somit das Anteilsverhältnis in der Gesamtmischung sind laufend in Abhängigkeit von den Strömungsverhältnissen in den einzelnen getrennten Zufuhrströmen ändern kann. Dieses Verhältnis hängt einmal ab von der laufenden Änderung der Schütthöhe über den einzelnen Abfuhrrohren. Insbesondere läßt sich eine solche Zusammenführung getrennter Teilströme und ein Konstanthalten der Anteilsverhältnisse in der Gesamtmischung dann nicht durchführen, wenn es sich bei den Teilströmen um unterschiedliche Materialien handelt, weil dann die Strömungsbedingungen in den einzelnen Teilströmen noch durch die unterschiedlichen Materialeigenschaften darin beeinflußt werden. Die Vorr:-h*Mng gemäß der DE-PS 10 34 464 hat keinen Abfuhrkanal mit einem langgestreckten Kanalabschnitt, der von einer Einrichtung zur Begrenzung der Strömung durch den Kanalabschnitt auf eine Menge, die geringer als die vereinigten Maximalströmungsmengen der getrennten 2s Partikelströme ist, gesteuert ist, sondern sie weist nur einen Sammelstutzen zur Aufnahme der von den unterschiedlichen Abfuhröffnungen kommenden Teilströme auf. Dieser Sammelstutzen hat nur die Funktion eines Einfallstutzens des nachgeschalteten Austragbehälters. Ein solcher Austragbehälter wirkt nicht wie eine Vorrichtung zur Begrenzung der Strömung, sondern läßt den Partikeistrom frei einfallen. Dementsprechend fällt die Strömung in den Sammelstutzen unkontrolliert mehr oder minder im Freifall ein, so daß ein gleichmäßiger Strömungsfall über den Querschnitt des Einfallstutzens und eine Konstanthaltung der Anteile der Teilströme nicht gewährleistet und nicht erreichbar ist Insgesamt gesehen ist diese bekannte Vorrichtung somit zum Zusammenführen getrennter Partikelströme unter Einhaltung eines konstanten Anteilsverhältnisses in dem Gesamtstrom nach der Zusammenführung nicht geeignet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erläuterten Art zu schaffen, welche auf einfache und wirtschaftliche Weise eine Zusammenführung einer Anzahl von Partikelströmen unterschiedlicher Beschaffenheit zu einem Gesamtstrom bei Gewährleistung der Einhaltung gewünschter Mengenverhältnisse ermöglicht so
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäS dadurch gelöst, daß die getrennten Zuleitungen in den Ablaufkanal hinein verlängert sind und in diesem Bereich die Summe der Querschnitte der Zuleitungen dem Querschnitt des Ablaufkanals entspricht und daß stromabwärts von dem Ende der Zuleitungen eine Durchsatz-Begrenzungsvorrichtung vorgesehen ist, die mit dem Ablaufkanal in einem Abstand von dem Ende der Zuleitungen verbunden ist, der größer ist als der Abstand der kritischen Stelle — an der eine Ober den Ablaufkanalquerschnitt gleichförmige Strömung in eine durch die Durchsatz-Begrenzungsvorrichtung gestörte Strömung abergeht — von der Durchsatz-Begrenzungsvorrichtung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat gegenüber 6s dem Stand der Technik wesentliche Vorteile. Die erfindungsgemlBe Vorrichtung baut auf dem Befund auf, daß, wenn eine Menge partikelförmigen Materials durch einen Kanal von konstantem Querschnitt in einer Strömungsdurchsatzmenge strömt, die so bemessen ist, daß die Partikeln nicht frei fallen oder rutschen können, sondern in Berührung miteinander stehen, und wenn dieser Kanal ausreichend lang ist, in dem Kanal eine Stelle existieren wird, stromaufwärts von welcher die Materialströmung laminar sein wird, und stromabwärts von welcher die Partikelströmung nicht laminar sein wird. Unter laminarer Strömung wird dabei eine Strömung verstanden, bei der an jeder Stelle des Strömungsquerschnitts die Teilchengeschwindigkeit gleich groß und gleich gerichtet ist Bei laminarer Strömung findet eine Bewegung der Teilchen in der Längsrichtung des Kanals statt Eine solche Strömung kann auch als »störungsfreie Strömung« bezeichnet werden, weil in ihr von außen in die Strömung hereingetragene Störungen, beispielsweise War.Jreibung, Auslenkungen, Beschleunigungen u.dgl. nicht mehr oder noch nicht zur Wirkung kommen, also Störungen weit hinter der betrachteten Stelle bereits »vergessen« sind, und Störungen, die stromabwärts auftreten, noch nicht fühlbar sind. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist am Ende des Kanals stromabwärts von den Enden der Zuleitungen eine Durchsatz-Begrenzungsvorrichtung vorgesehen, die mit dem Ablaufkanal in einem Abstand von den Enden der Zuleitungen in Verbindung steht, der größer ist als der Abstand der kritischen Stelle, an der eine Ober den Ablaufkanalquerschnitt gleichförmige Strömung in eine durch die Durchsatz-Begrenzungsvorrichtung gestörte Strömung übergeht, von der Durchsatz-Begrenzungsvorrichtung. Die Durchsatz-Begrenzungsvorrichtung soll bewirken, daß der Durchsatz der Partikelströmung in dem Vereinigungsabschnitt des Ablaufkanals geringer ist als die maximal möglichen Strömungsmengen der getrennten Partikelströme. Auf diese Weise soll gewährleistet sein, daß in dem langgestreckten Vereinigungsabschnitt des Ablaufkanals niemals eine »Freifallw-Strömung oder eine Rieselströmung entstehen kann, sondern daß eine Partikelströmung, bei der die Teilchen einander berühren und den Querschnitt des langgestreckten Abschnitts voll ausfüllen, gewährleistet ist Durch die Durchsatzbegrenzung am unteren Ende des Abschnitts wird jedoch eine Störung in die Strömung hineingetragen, die sich auch stromaufwärts auf die Geschwindigkeitsvektoren der Teilchenströmung auswirkt und zwar unterschiedlich in Abhängigkeit von der Stelle im Abschnitt und von der Stelle im jeweiligen Querschnitt des Abschnitts. Damit ist über eine bestimmte Strecke stromaufwärts der Begrenzung keine laminare Strömung des Partikelstroms und keine gleichmäßige Geschwindigkeitsverteilung über den Querschnitt mehr gegeben. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist jedoch der Vereinigungsabschnitt konstanten Querschnitts so lange gehalten, daß trotz der von der Begrenzungsstelle auch stromaufwärts wirkenden Strömungsstörungen ein Strömungsabschnitt oberhalb eines sogenannten kritischen Punktes verbleibt, in dem eine Laminarströmung mit gleichmäßiger Geschwindigkeit Ober den Strömungsquerschnitt gewährleistet ist Die kritische Stelle ist diejenige Stelle, oberhalb derer Störungen, die sich von der Begrenzung stromaufwärts fortpflanzen, nicht mehr merkbar sind oder, anders gesehen, ab welcher die vorher Isminare Strömung nicht mehr laminar ist Dadurch, daß der langgestreckte Vereinigungsabschnitt bei der erfindungsgemlBen Vorrichtung ausreichend lang gehalten ist, um auf jeden Fall einen Abschnitt laminarer
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Strömung zu gewährleisten, ist gleichzeitig auch oberhalb des Kanalabschnitts bilden. Sollen beispielsgewährleistet, daß innerhalb des Abschnitts laminarer weise acht Einzelströme gleichmäßig vermischt werden, Strömung die einzelnen Teilchenströme unabhängig so werden acht Unterteilungsplatten in Winkelabstänvom jeweiligen Gewicht der Partikeln und sonstigen, den von 45° rund urn die Tragsäule in diese eingesetzt eine Freifallströmung beeinflussenden Eigenschaften s bzw. darin sockelartig gefaßt. Wünscht man die mit gleicher Geschwindigkeit strömen. Damit ist aber gleichmäßige Vermischung von vier Einzelströmen, so auch die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, ein werden in entsprechender Weise vier Unterteilungs-Zusammenführen der Teilströme unter Gewährleistung platten in Winkelabständen von 90° in die Tragachse eines bestimmten Anteilsverhältnisses der Teilströme, eingesetzt. Falls drei Einzelströme im Mengenverhältnis gelöst Das nach dem Zusammenführen der Teilströme to 50 :25 :25 vermengt werden sollen, würden in die im laminaren Teilabschnitt ab der kritischen Stelle des Tragachse mit Winkelabständen von 90° drei Untertei-Vereinigungsabschnitts wieder ungleichförmige Ge- lungsplatten eingesetzt so daß ein Abteil mit einem schwindigkeitsverhältnisse in dem zusammengeführten Innenwinkel an der Tragachse von 180° und zwei Gesamtstrom auftreten, äst irrelevant weil hierdurch weitere getrennte Abteile mit einem Innenwinkel von je das Anteilsverhältnis im Gesamtstrom nicht mehr 15 90° gebildet sind,
verändert werden kann. Eine vorteilhafte Ausbildung der erfindungsgemäßen
Eine Strömungsführung, bei der Partikelströme in Vorrichtung wird auch dadurch erreicht daß jede einem langgestreckten Verteilungsabschnitt konstanten Unterteilungswand einen Trennwand-Hauptteil von Querschnitts zusammengeführt werden, der so dimen- allgemein dreieckiger Gestalt mit einer senkrechten sioniert ist daß in ihm dem Gesamtstrom zumindest 20 Innenkante und einer waagerechten Oberkante sowie über einen bestimmten Bereich eine Laminarströmung einem senkrecht nach unten führenden Rechteckansatz mit gleichmäßiger Geschwindigkeit über den Strö- aufweist, der in dem Kanalabschnitt eingepaßt ist und mungsquerschnitt aufgezwungen wird, wird bei keinem daß die Außenwand einen kegelförmigen Abschnitt der eingangs diskutierten bekannten Verfahren oder aufweist welcher die Hauptteile der Unterteilungswänden danach arbeitenden Vorrichtungen angewandt 23 de umschließt und am unteren Ende in Axialrichtung mit Gegenüber den bekannten Vorrichtungen kann die dem Kanalabschnitt verbunden ist Die erfindungsgemäerfindungsgemäße Vorrichtung mit geringstem bauli- ße Vorrichtung kann am Umfang durch eine Wandung chen Aufwand und insbesondere ohne bewegliche Teile von kegelstumpfförmiger Geometrie begrenzt sein, ausgebildet werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung wobei die Basis insbesondere entweder kreisförmig gewährleistet als einzige im Gegensatz zu den bisher 30 oder rechteckig ist und an dem Ende mit dem kleinsten bekannten Verfahren und Vorrichtungen die Möglich- Querschnitt einen Auslaß hat durch den hindurch die keit getrennte Partikelströme, gegebenenfalls auch Unterteilungsplatten aus dem Inneren des Kegels nach unterschiedliche Materialien, so zusammenzuführen, außen ragen. An der Kegelachse sind die Unterteilungsdaß unabhängig von den im einzelnen stromaufwärts platten miteinander verbunden. Sie kommen an den und stromabwärts von der Zusammenführungsstelle 35 Innenflächen der Umfangswandung zur Anlage. Der herrschenden Bedingungen (z. B. Füllung von Zufuhrbe- Abfuhrkanal kann aus einem Rohr bestehen, dessen haltern, konstruktive Ausgestaltung der Behälter u. dgl.) oberer Innenteil als Einlaß- oder Einlaufabschnitt die Einhaltung eines vorbestimmten gewünschten bezeichnet ist und einen Querschnitt hat der demjeni-Mengenverhältnisses der zusammenzuführenden Mate- gen des Kegelauslasses entspricht bzw. angepaßt ist Die rialströme im Gesamtstrom möglich ist Die erfindungs- 40 Abschnitte der Unterteilungsplatten, welche aus dem gemäße Vorrichtung ist somit insgesamt gesehen Kegelauslaß vorstehen, ragen in den Einlaufabschnitt wirtschaftlich, genau und zuverlässig. des Abfuhrrohres und kommen an dessen Innenfläche
Mit Vorteil ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Anlage. Die innerhalb des Abfuhrrohres verlaufen-
so ausgebildet daß Unterteilungswände sich vom den Abschnitte der Unterteilungsplatten haben Recht-
Einlaufende des Kanalabschnitts des Abfuhrkanals 45 eckform.
stromaufwärts fortsetzen und die Trennwände von als Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann als selbstän-
Zuleitungen dienenden Abteilen bilden, von denen jedes dige, abgeschlossene Einheit ausgebildet oder in den
mit einem Einlaß versehen ist Auf diese Weise ergibt Boden eines Speichers eingebaut sein. Im letzteren Falle
sich ein konstruktiv einfacher Aufbau der Zuleitungen. kann der Speicherboden mit einem kegelstumpfförmi-
Ein günstiger kompakter und einfacher Aufbau der 50 gen Bodenstück oder mehreren solchen ausgestattet
erfindungsgemäßen Vorrichtung ist auch dadurch sein, wobei die Anzahl von der Querschnittsfläche des
gegeben, daß die Abteile von einer gemeinsamen Speichers abhängt Durch den Einbau der Vorrichtung
Außenwand zur Bildung einer Mischeinlauf-Einheit in den Boden des Speichers wird im allgemeinen die
umschlossen sind. Anzahl der Bodenauslasse des Speichers wenigstens um
Um eine Vermengung bzw. Vermischung von 55 den Faktor 4 herabgesetzt wodurch der Aufbau des
höchster Genauigkeit zu erzielen, müssen die Quer- Speicherbodens außerordentlich vereinfacht bzw. ver-
schnittsflächen der voneinander getrennten Teile im billigt wird. Besonders günstig ist dabei eine Ausgestal-
Finlauf abschnitt des Abfuhrkanals im Verhältnis zuein- hing der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei der auf die
ander so genau bemessen sein, wie das bei den aus den Trennwänden und der Außenwand gebildeten
Herstellungstoleranzen nur möglicli ist Gemäß einer 60 Abtefle ein Speicheraufsatz mit zylindrischem Außen-
vorteiihaften Ausbildung der erfindungsgemäßen Vor- mantel aufgesetzt ist
richtung wird diese Genauigkeit dadurch erreicht daß Im folgenden wird in verschiedenen Ausführungsfor-
die Unterteilungswände und die sich nach oben men die Anwendung der erfuidungsgemißen Vorrich-
anschließenden Trennwinde mit ihren Innenrindern an tung in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben,
einer zentralen Tragsäule angebracht sind und von 65 Es zeigt
dieser sternförmig abstehen und an ihren Außenrindern Fi g. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsoberhalb des Kanalabschnitts von einer Außenwand beispiels einer erfmdungsgemlBen Vorrichtung, angeumschlossen sind und mit dieser getrennte Abteile schlossen an einen Sammelaufsatz,
Fig.2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig.3 einen Ausschnitt aus einem Längsschnitt entlang der Linie HI-III in F i g. 2,
Fig.4 einen vergrößerten Ausschnitt aus einer Schnittansicht einer Dichtung entlang der Linie IV-IV aus F i g. 3,
Fig.5 ein Schema der Wirkungsweise einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit einem Einzelspeicher,
Fig.6 ein Schema der Wirkungsweise einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit einer Anzahl von Speichern,
Fig.7 einen Querschnitt des Ablaufkanals der Vorrichtung entlang der Linie VII-VII aus F i g. 3,
Fig.8 eine Seitenansicht eines stehenden Zylinderspeichers mit eingebauter Vorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 9 eine Draufsicht auf die eingebaute Vorrichtung entlang der Linie IX-IX aus F i g. 8,
F i g. 10 einen Querschnitt durch den Ablaufkanal der eingebauten Vorrichtung entlang der Linie X-X aus Fig. 8,
F i g. 11 einen vergrößerten Ausschnitt aus einer Schnittansicht der eingebauten Vorrichtung entlang der Linie XI-XI aus F ig. 8,
F i g. 12 eine vergrößerte Detailansicht aus dem Kreis XIIinFig. 11,
Fig. 13 ein Schema eines im Querschnitt rechteckigen Speichers, an den erfindungsgemäßen Vorrichtungen angeschlossen sind,
F i g. 14 eine Draufsicht auf die Vorrichtung entlang der Linie XIV-XIV aus F i g. 13.
Die in den F i g. 1 bis 4 und 7 dargestellte Ausführungsform im folgenden »Mischer« genannt, dient zum Vermengen von acht Einzelströmen partikelförmiger Feststoffe wie Getreidekörner, die mit gleichen Durchsatzgeschwindigkeiten strömen. Die Anordnung besteht aus einem Sammler 15, einem Einlauf 17 bzw. Einlaß und einer Ablaufeinrichtung. Der Sammler IS weist eine Außenwand 16 bzw. Umfangswandung auf, ferner eine axiale Tragsäule 18 und acht Trennwände 20. Der Einlauf umfaßt eine Außen- oder Seitenwandung 22, einen Deckel bzw. eine Deckplatte 24, acht an der Seitenwand 22 angebrachte Einlaufstutzen 26, die mit ihrem Umfang ebenso viele Einlasse 28 begrenzen, acht Trennplatten 30 und eine obere Achse 32
Die Ablaufeinrichtung besteht aus einem senkrechten, als zylindrisches Ablaufrohr ausgebildeten Ablaufkanal 21. Dieses Ablauf rohr hat innen eine glatte Wandung und ist vorzugsweise aus Acryl-Kunststoff durch Formoder Spritzguß hergestellt In das untere Ende des Ablaufrohres ist zu seiner Halterung ein Tragflansch 34 eingesetzt Eine Zentrieranordnung mit drei Stellschrauben 35, die im Winkel von 120° zueinander radial von der Tragsäule 18 bis zur Innenwand des Ablauf rohrs reichen, dient zur axialen bzw. konzentrischen Justierung von Rohr und Achse. Die Außenwand 16 besteht aus einem Hauptteil von kegelstumpfförmiger Gestalt mit einem Neigungswinkel von 45°, wobei der Querschnitt von unten nach oben zunimmt, ferner aus einem kurzen, zylindrischen unteren Ende 16b, das als Rohransatz auf das obere Ende des Ablaufrohrs derart aufgesetzt ist, daß die Innenfläche des Rohransatzes bündig mit der Innenfläche des Ablaufrohrs abschließt, und schließlich aus einem Radial-Ringflansch 16c am oberen Ende. Die Seitenwand 22 weist einen Hauptteil von kegelstumpfförmiger Gestalt auf, dessen Querschnitt von oben nach unten zunimmt, sowie am unteren Ende einen Radial-Ringflansch 22b, der von dem Ringflansch 16c durch eine Ringdichtung 36 in axialem
S Abstand gehalten und durch eine Anzahl von im gleichmäßigen Abstand angeordneten Befestigungsschrauben 38 verbunden ist. Die kreisrunde Deckplatte 24 verschließt die axiale Eintrittsöffnung 39 und wird in ihrer Lage durch eine axial angeordnete Halteschraube
■ο 40 gehalten, welche die Platte 24 durchsetzt und oben in die Achse 32 eingeschraubt ist.
Die Trennwände 20 haben allgemein dreieckige Gestalt, mit einem senkrecht nach unten führenden, als Unterteilungswand 20a dienenden Rechteckansatz und einem waagerechten Radialvorsprung 206 an den gegenüberliegenden Enden einer äußeren unter 45° geneigten Kante. Die senkrechte Kante einer jeden Trennwand 20 ist in die Tragsäule 18 eingefügt, wobei als Unterteilungswände dienende Rechteckansätze in Haltestücke 18a eingesetzt sind, und von der Tragsäule 18 stehen die einzelnen Trennwände 20 radial derart ab, daß acht Abteile gebildet sind, die jeweils einen Winkel von 45° einschließen. Die Außenkanten der Trennwände 20 liegen an der Innenfläche der Seitenwand 22 an.
Die Rechteckansätze sind mit Paß- bzw. Preßsitz ins obere Ende des Einlaufabschnittes 23 am Ablaufkanal 21 eingeführt Die Radialvorsprünge 20i> sind in Schlitze eingepaßt, welche zu diesem Zweck in der Ringdichtung 36 vorgesehen sind und von oben und unten liegen die Ringflansche 22b, 16cdaran an.
Die Trennplatten 30 des Einlaufs haben trapezförmige Gestalt Die senkrechten Kanten der Trennplatten 30 sind jeweils in die obere Achse 32 eingefügt Von dieser stehen die Platten 30 derart ab, daß acht Abteile mit einem Einschlußwinkel von jeweils 45° gebildet sind, denen je ein Einlaß 28 zugeordnet ist und daß jede Trennplatte 30 an eine Trennwand 20 anschließt wenn die Seitenwand 22 mit der Außenwand 16 verschraubt ist Dann liegt die untere Radialkante einer jeden Trennplatte 30 an der Oberkante der zugeordneten Trennwand 20 an, während die Außenkante jeder Trennplatte 30 an der Seitenwand 22 zur Anlage kommt Die obere Achse 32 fluchtet axial mit der Tragsäule 18 und schließt satt an dieser an, wenn die Seitenwand 22 mit der Außenwand 16 verschraubt ist
Wie oben erwähnt wurde, ist die Stellung der Unterteilungswände bildenden Rechteckansätze der Trennwand 20 innerhalb des Einlaufabschnittes 23 am AbI auf rohr insofern kritisch, als die Volumenteile des zusammengesetzten Auslaufstromes durch die Verhältnisse der Querschnittsflächen der einzelnen Abteile innerhalb des Einlaufabschnittes 23 bestimmt sind. Es kann daher zweckmäßig sein, die Rechteckansätze getrennt von der Trennwand 20 auszubilden, wodurch zugleich deren Herstellungskosten gesenkt werden.
Das Haltestück 18a im Einlaufabschnitt 23 des Ablaufrohres dient nicht nur als Halterungs- und Verbindungselement, sondern weist im wesentlichen am Scheitel benachbarter Rechteckansätze jeweils eine gekrümmte Oberfläche auf. Dies hat zur Folge, daß zwischen diesen benachbarten Rechteckansätzen keine Teilchen bzw. Körner eingeklemmt oder verkeilt werden können, was die Strömung im Einlaufabschnitt 23 stören oder unterbrechen könnte. Daß die Tragsäule 18 durch den Hauptteil des Ablaufrohres hindurchragt, trägt auch dazu bei, daß eine gleichmäßige Strömung zustandekommt, wogegen bei einem vorzeitigen Aufhören der Tragsäule ein Hohlraum gebildet würde, der
durch nicht laminar strömende Teilchen gefüllt werden müßte. Da nun die Tragsäule erst am unteren Ende des Ablaufkanals 21 endet, also unterhalb der obenerwähnten kritischen Stei.e, beeinträchtigen irgendwelche vom Aufhören der Tragsäule herrührenden Wirkungen die Durchsatzgeschwindigkeit und die Mischbedingungen am oberen Ende des Ablaufrohres nicht
Die Stoffe werden im allgemeinen zum Weitertransport aus dem Ablaufrohr an eine Abfuhr- bzw. Fördereinrichtung mit veränderlichen Fördermengen abgegeben. Die Durchsatzgeschwindigkeit durch das Ablaufrohr hindurch kann daher bequem gesteuert werden, indem der Abgabe-Durchsatz derart eingestellt wird, daß der das Ablaufrohr durchfließende Fallstrom die Strömungszufuhr in den Einlaufabschnitt 23 des Ablaufrohres nicht überschreitet
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.5 werden partikelförmige Feststoffe wie Getreidekörner aus einem Speicher bzw. Silo 100 durch eine Anzahl von Schächten bzw. Auslauf-Öffnungen 102 abgezogen, die im Boden des Speichers angeordnet sind. Die Körnerströme gelangen unter Schwerkrafteinwirkung durch Rohre bzw. Leitungen 104 und werden von diesen an einen Sammler 106 abgegeben, der die Einzelströme zusammenführt und sie in Form eines gemeinsamen, einheitlichen Stromes aus dem Sammler 106 abgibt Bei diesem System sind die Einzelströme aus dem Speicher 100 in gleichen Anteilen wieder zu vereinigen. Zusätzlich ist, beispielsweise in Form einer Abführ- bzw. Fördereinrichtung, ein Durchsatzbegrenzer 107 für den Sammler 106 vorgesehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.6 sind eine Anzahl von Speichern 118, 122, 124, 126 jeweils mit einem Schacht bzw. einer Auslauföffnung 128,130,132 bzw. 134 versehen. Der Körnerstrom aus jedem der Einzelspeicher gelangt unter Schwerkrafteinwirkung über Leitungen bzw. Rohre 136, 138, 140 bzw. 142 in einen Sammler 144, welcher die Einzelströme vermengt und sie in Form eines gemeinsamen Auslaßstromes abgibt Werden mehrere Einzelströme von jedem Speicher abgezogen, so können sie entweder durch Leitungen bzw. Rohre getrennt einem Mischer zugeführt oder aber erst durch einen Mischer vereinigt und dann in Form von Auslaßströmen dem Sammler 144 zugeführt werden. Zusätzlich kann, beispielsweise in Form einer Abführ- bzw. Fördereinrichtung, ein Durchsatzbegrenzer 145 für den Sammler 144 vorgesehen sein.
Die Vorrichtung kann an einen Speicher angeschlossen sein, aus dem partikelförmige Feststoffe gleichförmig durch einen einzigen Auslaß (Fig.8 bis 12) oder durch mehrere Speicherauslässe (Fig. 13 und 14) abgegeben werden. Ein eingebauter Mischer mit einem einzigen Speicherauslaß eignet sich insbesondere für zylindrische Speicher bzw. Silos, und ein eingebauter Mischer für mehrere Speicherauslässe ist insbesondere für rechteckige oder quadratische Speicher bzw. Silos geeignet
Bei dem in Fig.8 bis 12 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Zusammenführungsvorrichtung in einem zylindrischen Speicher mit einem einzigen Auslaß eingebaut Die Anordnung besteht aus einem Ablaufkanal UO, dem Sammler 112 und einem nicht näher bezeichneten Einlauf. Dieser umfaßt eine an der Basis zusammengesetzte Doppelkegelanordnung mit einem unteren Einlaßkonus 121, dessen Spitze nach unten gerichtet ist, und einem oberen Einlaßkonus 123, dessen Spitze nach oben zeigt, wobei die Kegelbasen gleichen Durchmesser haben und am Umfang miteinander verbunden sind. Der Sammler 112 weist eine Außenwand 116 bzw. Umfangswand auf, die zugleich den S Boden des Speichers bildet Ferner sind vier Trennwände 20 vorgesehen. Die Ablaufeinrichtung besteht aus einem zylindrischen Ablaufkanal HO, welcher den einzigen Speicherauslaß darstellt Ferner können (nicht dargestellte) Einrichtungen zur Begrenzung des Ablauf-Durchsatzes aus dem Sammler 112 vorhanden sein.
Die Außenwand 116 hat eine kegelstumpfförmige Gestalt mit einem Neigungswinkel, der steiler ist als der Schutt- oder Böschungswinkel der im Speicher zu lagernden bzw. unterzubringenden partikelförmigen ,5 Feststoffe. Eine äußere Randkante in Form eines oberen Ringflansches 125 ist mit dem entsprechenden Ringflansch 127 am Sockel des Speicher-Hauptzylinders mit Außenmantel 129 verschraubt Ferner ist eine äußere Randkante in Form eines unteren Ringflansches 131 mit einem entsprechenden Ringflansch 133 am oberen Ende des Ablauf kanals HO verschraubt
Jede Trennwand 120 weist eine vom Hauptteil senkrecht nach unten gerichtete rechteckige Unterteilungswand 120a auf, deren Außenkante an der Innenfläche des Ablaufrohres anliegt Des weiteren hat jede Trennwand 12u eine geneigte Außenkante, die an der Innenfläche der Außenwand 116 zur Anlage kommt, eine an der Außenfläche des unteren Konus 121 anliegende Innenkante sowie eine Oberkante, die mit
jo der Unterkante des Speicherzylinders sowie mit der Basis der Einlaßkonen 121,123 fluchtet Die senkrechten Kanten der Trennwände 120 sind miteinander verschweißt, wobei die Schweißraupen dazwischen eine gerundete Kehle bilden, um ein Verklemmen bzw. Verkeilen der partikelförmigen Feststoffe in den Winkeln zu verhindern. Die Außenfläche des unteren Einlaßkonus 121 hat einen Neigungswinkel, der nicht steiler ist als der Schutt- bzw. Böschungswinkel der im Speicher zu lagernden bzw. unterzubringenden partikel förmigen Feststoffe. Infolgedessen haben die durch die Trennwände 120 gebildeten Abteile zum Scheitel des unteren Einlaufkonus 121 hinführende Einlauföffnungen von zunehmendem Querschnitt Der Neigungswinkel der Außenfläche des oberen Einlaßkonus 123 ist steiler
4S als der Schutt- bzw. Böschungswinkel der im Speicher unterzubringenden partikelförmigen Feststoffe.
Durch die in gleichen Winkelabständen zueinander angeordneten vier Trennwände 120 ist die öffnung zu den getrennten Abteilen des Speicherbodens am unteren Ende des Speicherzylinders in vier Quadrater von Ringabschnitten unterteilt, und zwar je einen füi jedes Abteil (Fig.9). Partikelförmige Feststoffe irr Speicher-Oberteil werden daher von der Fläche de; oberen Konus 123 in gleichen Anteilen in die getrennter
JS Abteile und von dort in den Einlaufabschnitt des Ablaufkanals geleitet, in welchem die Einzelströnu wieder vereinigt werden. Diese Aufteilung und Wiedervereinigung der Ströme innerhalb des Speicherboden! führt dazu, daß die Feststoffe aus dem Speichel gleichförmig abgezogen werden, im Gegensatz zu dei ungleichmäßigen Abfuhr, die bei herkömmlichen Kon struktionen von Speicherböden mit einem einziger
Auslaß auftritt Bei der Anordnung gemäß Fig. 13 und 14 ist ein ir
einen Speicher eingebauter Sammler mit mehrerer Speicherauslässen mit Vorrichtungen zum Zusammen führen von Strömen partikelförmiger Feststoffe zu viei Strömen vorgesehen. Die Anordnung weist an
Speicherboden vier Ablaufkanäle 210 und vier Sammler 212 auf. jede Ablaufeinrichtung besteht aus einem Ablaufrohr, welches einen von vier in gleichem Abstand zueinander angeordneten Speicherauslässen darstellt Jeder Sammler 212 umfaßt vier konische Außenwände S 216 von rechteckigem Querschnitt vier Haupt-Tremwände 219 zur Unterteilung des Speichers und sechzehn Trennwände 220 für den Speicherboden. Die Haupt-Trennwände 219 reichen vom Sockel der senkrechten Speicher-Außenwand 229 nach oben in den Speicher, so daß dieser in vier Hauptzonen von gleichem rechteckigen Querschnitt unterteilt ist Die Boden-Trennwände 220 ragen von dem Speicherboden bis in den jeweiligen Bodenkonus, so daß jeder von diesen jeweils in vier getrennte Abteile von gleichem rechteckigen Querschnitt unterteilt ist Die Boden-Trennwände 220 weisen ein Hauptteil auf, von dem ein Rechteckansatz
senkrecht nach unten geführt ist Dessen Außenkanten liegen jeweils an der Innenfläche des Ablaufrohrs an. Jede Haupt-Trennwand 219 hat eine Außenkante, welche an der Haupt-Trennwand 219 hat eine Außenkante, welche an der Innenfläche der zugeordneten Außenwand 216 zur Anlage kommt Die oberen Enden der Boden-Trennwände 220 können nach oben in den Speicher geführt sein, so daß sie sowohl die Außenwand 229 als auch die Haupt-Trennwände 219 des Speichers abstützen. Wenn erforderlich, können die vier Speicher-Auslaßströme der Ablaufrohre durch einen Sammler 250 nach Art der Ausführungsform gemäß F i g. 1 bis 3 und 7 in einem einzigen Ausiaßkanal 260 zusammengeführt werden. In diesem Falle bildet der Sammler 250 den Durchsatz-Begrenzer für die Sammler 212 Ein weiterer (nicht dargestellter) Durchsatzbegrenzer kann für der Sammler 250 vorgesehen sein.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprache:
1. Vorrichtung zum Zusammenfuhren von mehreren getrennten Strömen partikelförmigen Materials, mit einer Anzahl der Material-Ströme entsprechenden Zahl von voneinander getrennten Zuleitungen zu einem sämtliche Material-Ströme aufnehmenden Ablaufkanal mi* konstantem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennten Zuleitungen in den Ablaufkanal (21 bzw. 110 bzw. 260) hinein verlängert sind und in diesem Bereich die Summe der Querschnitte der Zuleitungen dem Querschnitt des Ablaufkanals entspricht und daß stromabwärts von dem Ende der Zuleitungen eine Durchsatz-Begrenzungsvorrichtung vorgesehen ist die mit dem Ablaufkanal in einem Abstand von dem Ende der Zuleitungen verbunden ist, der größer ist als der Abstand der kritischen Stelle - an der eine über den Ablaufkanalquerschnitt gleichförmige Strömung in eine durch die Durchsatz-Begrenzungsvorrichtung gestörte Strömung übergeht — von der Durchsatz-Begrenzungsvorrichtung.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Unterteilungswände (20a, 12OaJ sich vom Einlaufende des Kanalabschnitts des Ablaufkanals (21,110,210) stromaufwärts fortsetzen und die Trennwände (20,120) von als Zuleitungen dienenden Abteilen bilden, von denen jedes mit einem Einlaß (17,28) versehen ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Abteile von einer gemeinsamen Außenwand (16, 116) zur Bildung eines Sammlers (15,106,112,144,212) umschlossen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß die Unterteilungswände (20a, 12OaJ und die sich nach oben anschließenden Trennwände (20, 120) mit ihren Innenrändem an einer zentralen Tragsäule (18) angebracht sind und von dieser sternförmig abstehen und an ihren Außenrändern oberhalb des Ablaufkanal (21, UO, 210) von einer Außenwand (16, 116) umschlossen sind und mit dieser getrennte Abteile oberhalb des Kanalabschnitts bilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet daß jede Trennwand (20,120) einen Trennwand-Hauptteil von allgemein dreieckiger Gestalt mit einer senkrechten Innenkante und einer waagrechten Oberkante sowie einem senkrecht nach unten führenden, eine Unterteilungswand (20a, 120aJbildenden Rechteckansatz aufweist der in dem Ablaufkanal (21, HO, 210) eingepaßt ist und daß die Außenwand (16,116) einen kegelförmigen Abschnitt aufweist welcher die Hauptteile der Trennwände umschließt und am unteren Ende in Axialrichtung mit dem Ablaufkanal verbunden ist
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß auf die aus den Trennwänden (120) und der Außenwand (116,216) gebildeten Abteile ein Speicheraufsatz mit zylindrischem Außenmantel (129,229) aufgesetzt ist
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