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DE1920303A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff

Info

Publication number
DE1920303A1
DE1920303A1 DE19691920303 DE1920303A DE1920303A1 DE 1920303 A1 DE1920303 A1 DE 1920303A1 DE 19691920303 DE19691920303 DE 19691920303 DE 1920303 A DE1920303 A DE 1920303A DE 1920303 A1 DE1920303 A1 DE 1920303A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
preform
slide
blow
slides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691920303
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Mehnert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Conduco AG
Original Assignee
Conduco AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Conduco AG filed Critical Conduco AG
Priority to DE19691920303 priority Critical patent/DE1920303A1/de
Publication of DE1920303A1 publication Critical patent/DE1920303A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/48Moulds
    • B29C49/50Moulds having cutting or deflashing means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/48Moulds
    • B29C49/4802Moulds with means for locally compressing part(s) of the parison in the main blowing cavity
    • B29C49/4817Moulds with means for locally compressing part(s) of the parison in the main blowing cavity with means for closing off parison ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohikörpern aus thermoplastischem Kunststoff Die Erfindung befaßt sich mit der Herstellung von Hohlkörpern aus thermoplastischen Kunstoffen im Blasverfahren, bei dem ein Vorformling in einer Blasform durch Zuführen eines Druckmediums ausgeweitet und damit au einem Hohlkörper ausgeformt wird, dessen Form und Abmessungen durch das von der geschlossenen Form gebildete Formnest bestimmt werden. Der Vorformllng hat meist schlauch oder rohrförmige Gestalt (deutsche Patentechrift 971 333), gelegentlich aber auch die einer einseitig geschlossenen blase (deutsche Patentschrift 973 176) oder betet aus parallelen Bändern, die auch durch ein U-förmiges Band ersetzt werden Können (deutsche Patentschrift 1 080 294). Als Druckmedium wird meist Luft verwendet.
  • Abgesehen von den ersten, dem Glasblassen entlehnten, aber inzwischen wieder aufgegebenen Verfahren auf diesem Gebiet, bei denen in intermittierender Arbeitsweise das Blasmedium durch einen Kanal in dem Düsenkern einer einen Vorformling auspressenden Düse eines Extruders in den Vorformling eingeführt und bei dem Düse und Blasform aufeinandergesetzt und meist sogar miteinander verriegelt wurden, haben sich für die Einführung des Druckmediums zur Ausweitung des Vorformlings bis zur An lage an die Wände des Formnestes zwei Hauptverfahren, nämlich das dominierende sog. Blansdorn-Verfahren und da neben das sog. Nadel-Verfahren durchgesetzt. Bei der exsterwähnten, meist zur Herstellung von Hohlkörpern mit einer Füll-, Entleerungs- oder Anschlußöffnung ein gesetzten Methode wird ein dornartiges Werkzeug in das eine offene Ende des in der geschlossenen Blasform gehaltenen Vorformlings eingeführt und durch einen Zuführungskanal im Dorn das Druckmedium in den Vorformling einige preßt, Bei dem Nadel-Verfahren dagegen, das in erster Linie für die Herstellung vollständig geschlossener hohlkörper geeignet ist, wird der durch geeignete Gestaltung der Blasform an beiden Enden geschlossene Vorformling mit einer dünnen, einer Injektionsnadel ähnlichne blas nadel angestochen und durch diese das Druckinedlum eingepreßt.
  • Zu den beiden, vorstehend allgemein umrissenen Hauptverfahren sind viele Abwandlungen bekannt. So können beispielsweise der Außendurchmesser des in das offene Ikide des Vorformlings einfahrenden Teils des blasdornes und der Innendurchmesser des entsprechenden Teils der Blasform 50 aufeinander abgestimmt sein, daß die Hohl körperöffnung, wie z.B. ein Flaschenhals, hinsichtlich cles Innen und Außendurchmessers exakt festgelegt oder, wie man sagt, "kalibriert" wird. Es ist bei geeigneter Wandstärke möglich, die Öffnung des hergestellten Hohlkörpers nach dessen Entnahme aus der Form durch Quetsch-Schweißen zu verschließen, also auch nach dem Blasdorn-, Verfahren vollständig geschlossene Hohlkörper herzustellen Umgekehrt ist es ebenso erprobt, bei Anwendung des Nadel-Verfahrens mit einer Öffnung versehene liohlkörpr, wie Flaschen, Kanister, Dosen oder dergl., zu fabrizieren, indem man zunächst einen geschlossenen Hohlkörper ausformt und von diesem anschließend, innerhalb oder außerhalb der Blasform, einen überflüssigen, verlorenen Teil ab trennt, dessen Trennfläche die Stirnfläche der gewünschten Öffnung ist, Das Nadel-Verfahren ist weiterhin für die gleichzeitige Herstellung mehrerer offener Hohlkörper in einer l3lasform geeignet, insbesondere für die Herstellung von zwei axial in der lvotm übereinander liegenden Hohlkörpern, die unter Belassung eines Zwischen stückes fttr den Nadeleinstich ausgeblasen werden. An das Zwischenstück, z.3. In der Form eines "verlorenen Ringes", das in oder außerhalb der Form nach dem .4usblasen entlernt werden kann, grenzen dann die zueinander liegenden Öffnungen an. Will man ohne verlorenen Teil arbeiten, Bo muß man die vom Nadeleinstich herrührende, sich meist nicht von selbst schließende Öffnung im hergestellten Hohlkörper in Kauf nehmen oder sie nachträglich verschließen.
  • Demnach hat das Nadel-Verfahren, abgesehen davon, daß bei der Herstellung offener Hohlkörper ein in einem getrennten Arbeitsgang zu entferndendes verlorenes Stark, beispielsweise ein verlorener Kopf oder Ring, übrig bleibt, den Nachteil, daß nur wenn die Einstichstelle der adel in einen verlorenen Teil gelegt werden kann, sich das Zukleben oder -schmelzen des Einstichlochs nach dem Ausblasen erübrigt. In allen anderen Fällen, beispieleweise bei der Herstellung von gänzlich geschlossenen Hohlkörpern, muß das Loch in einem besonderen Arbeitsgang zugeklebt oder sugeschmolsan werden, wodurch die Qualität de. Produktes oft erheblich herabgesetzt wird, Ein weiterer Nachteil liegt bei der Heretellung, von Hohlkörpern größeren Volumens oder bei der Herstellung von mehreren Hohlkörpern mit zusammen großerem Volumen in einer Form darin, daß, gerade um den vorstehend geschilderten Nachteil gering zu halten, verhältnismäßig dünne Nadeln verwendet werden müssen, durch deren Bohrungen entsprechend geringeren Durchmessers das erforderliche Blasvolumen nicht in der für einen hohen Ausstoß Je Zeiteinheit benötigten kurzen Zeit oder nur mit sehr hohem Druck gepreßt werden kann. Schließlich gibt es Materialien, die dem Durchstec.hen der Wand eines aus ihnen gebildeten, im therrplastischen Zustand befindlichen Hohlkörpers einen elastiscen Widerstand entgegensetzen, so daß die zum Einstechen bewegte Nadel die Wand des Vorformlings, anstatt zu durchstoßen, an dieser Stelle vor sich herschiebt, was zu einer entsprechend hohen lusschußquote führt.
  • Das Verfahren nach der erfindung beseitigt die Nachteile des Nadel-Verfahrens, ohne auf dessen Vorteile zu verzichten, d.h. erlaubt die Herstellung geschlossaner Hohlkörper als Endprodukte oder die Ausformung eines geschlossenen und in der Form oder nach der Entnahme aus der Form in mehrere einzelne Hohlkörper zerlegbaren Kdrpero, wobei verlorene Stücke ganz vermieden oder bezüglich ihrer Dimension gegenüber dem vorbekannten Verfahren wesentlich verringert werden können. Außerdem verbleibt bei Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung kein Einstichloch der Blasnadel, und der oder die aßerhalb des Poranestes verbleibenden Überschußteile können sauber abgetrennt werden. Schließlich kann gegebenen falls mit dem erfindungsgemäßen Verfahren die Naht einer quer zur Ifauptachse liegenden Fläche eines Hohlkörpers mit einfachen Mitteln verstärkt werden. Hierzu bedient sich die Erfindung des allgemeinen Gedankens, durch den beim Schließen der Form außerhalb des Formnestes verbleibenden, aber zusammengequetschten Uberschußteil des Vorformlings das Druckmedium in den innerhalb des Formne.tes befindlichen Teil des Vorformlings zu pressen und anschließend diesen Uberschußteil mindestens an der Stelle, an der durch das~ Einpressen des Druckmediums ein dünner, aber ausreichender Kanal gebildet wurde, durch Zusammenquetschen wieder zu verschließen. Dabei kann, falls dies in Hinblick auf die Dimensionen und den Verwendungszweck sowie Gestaltung des hergestellten Hohl körpers gewünscht wird, ein Teil des zusammengequetsch ten Materials nach innen in den gleichzeitig ausgeblasenen Hohlkörper zur Verstärkung der an dieser Stelle gegebenenfalls gebildeten Naht verdrängt werden, Demnach betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern aus Kunststoff, bei dem ein thermoplastisch verformbarer, sehlauch-, blasen- oder bandförmiger Vorformling nach dem Schlieren der oru:-ile zu einer Blasform und nach dem Trennen vorn nachschub unter Belassung von Überschußteilen beidends außerhalb des gegebenenfalls der Herstellung mehrerer Hohlkörper dienenden Formnestes durch Einführung eines Druckmediums in ein Ende bis zur Anlage an die Wandung des Formnestes ausgedehnt; und damit zu einem oder mehreren llohlkrpern ausgeformt wird. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß durch einen zusammengequetschten Überschußteil das Druchnedium in das Innere des Vorformlings gepreßt und anschließend auf diesen Überschußteil quer zur Heuptachse des Hohlkörpers ein die aneinanderliegenden Flächen des Überschußteils verschweißender Druck ausgeübt wird.
  • Es ist zwar durch die amerikanische Patentschrift 2 541 249 bekannt, ein oder mehrere offene oder geschlossene Blasteile, wie z.b. Christbaumkugeln oder Flaschen, gleichzeitig in einer Form aus einem blasenförmigen Vorforinling ausguforaen und hierzu die Blasluft durch den durch Schieber verengten Teil des Vormlings dicht oberhalb der obersten Teilnestform einzulassen bzw. auch die Luftdurchgangspassage zwischen zwei untereinander liegenden Teilformnestern nach dem Ausblasen des Hohlkörpers durch Schieber zu trennen. Bei diesem bekannten Verfahren aber wird das Material des Vorformlinge an der Stelle, an der das Blasmedium in den Vorforrnling-.tnge führt wird, vor diesem Einführen nicht zusammengequetscht ttnd auch nach den Einftihren nicht in Sinne der Erfindung verschweißt. Eine wirklich dichte Naht an der Stelle, an der das Blasmedium in den Hohlkörper eingeführt wurde, die auch nach dem Trennen des Überschusses vom fertigen Hohlkörper dicht bleibt, - ob sie nun mehr oder weniger , lang im Verhältnis &ur Breite der Quererstreckung des hersustellenden Teils in diesem Bereich ist - setzt eine feste Verschweißung an dieser Stelle voraus, und diea ist mso besser zu erzielen, Je weniger Außen und bzw, oder Blasluft an die zu verschweißenden Flächen gelangt, Es leuchtet ein, daß die vor dem aufblasen susammengequetschten Uberschußteile, durch die sich beim Aufblasen die Luft gewissermaßen erst eihen Weg bahnen muß, dieser Forderung am ehesten genügen.
  • In den Zeichnungen sind, ohne Anspruch auf Vollständigkeit hinsichtlich der im Rahmen der Erfindung liegenden Abwandlungsmöglichkeiten, Ausfülirungsbeisriele für das erfindungsgeinäße Verfahren verwirklichenden Vorrichb tungen schematisch zur Anschauung gebracht, anhand derer die Erfindung nachfolgend beschrieben ist. Es stellen dar: Fig. 1 schematisch einen Querschnitt durch eine geschlossen Blasform mit einem zur Herstellung zweier übereinanderliegender Hohlkörper bestimmten Formneat nach der Aufnahme eines aufzublasenden Vorformlings, in verkleinertem Maßstab, Fig. 2 einen Querschnitt gemäß Fig. 1 zur Verangehaulichung einer Anfangsphase des Verfahrens nach der Erfindung, Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch eine Vorrichtung nach den Fig. 1 und Fig. 2, geschnitten längs der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 einen Teilquerschnitt durch den oberteil einer Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 zur Darstellung einer weiteren Verfahrensphase, Fig. 5 einen Teilquerschnitt nach Piga 4 in einer sich an die nach Fig. 4 anschließenden Verfahrenephase, hg. 6 einen Vertikalschnitt ähnlich dem nach Fig 2 zur Veranschaulichung einer Verfahrensabwandlung in der Anfangsphase, Fig. 7 einen Vertikal schnitt durch eine geschlossene Blasform gemäß Fig. 6 in einer weiteren Fig. 8 einen in die Linie VIII-VIII nach Fig. 7 gelegten Horizontalschnitt, Fig. 9 einen Vertikalschnitt durch eine geschlossene Blasform zur Darstellung einer zweiten Vor- Fig. 10 einen Schnitt gemäß Fig. 9 mit einem fertig ausgeblasenen und eine Bodennahtverstärkung aufweisenden Hohlkörper.
  • Das Ausfürungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 5 veranschaulicht allgemein die Möglichkeit, in Rahmen der Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung ohne verlorenen Kopf oder sonstigen verlorenen Teil ganz geschlossene Hohlkörper herzustellen, die entweder als solche verwendet oder, sei es in der Blasform oder nach Entnahme aus dieser, in niehrere offen. Holkörper zerteilt werden können. Dies int dargestellt am Beispiel der Herstellung von zwei sog. Weithalsgefäßen in Jeweils einem Arbeitstakt.
  • Hierzu besteht die Blasform aus dea beiden Formhälften la und 1b, die im geschlossenen Zustand zwei Ubereinanderliegende Formnester 2a und 2b bilden. Dabei brauchen die Eormneater selbstverständlich nicht die dargeatellte gleiche Gestalt und/oder Größe zu haben, d.h. in einem Arbeitstaht @ auch zwei oder mehrere Hohlkörper unterschie@ @ stalt und/oder Größe ausgeformt wenn den Außendem geschlossen dieser Fall zur Blasform eine allgemein mit 3 bezeichnete, der ausgeblasenen Hohlkörper innerhalb der Form vor deren Öffnung in zwei Endprodukte zerlegende Schneideinrichtung, die nicht Gegenstand der Erfindung ist und beispielsweise gemäß der deutschen Gebrauchsmusterschrift 1 957 911 ausgebildet sein kann.
  • Der aus der Düse eines Extruders ausgespritste thermoplastische, vorformbare Vorformling 4 wird bei der Aufnahme der sich um ihn schließenden Formhalften la und Ib an seinem einen Ende durch Quetechkanten 5 verschlossen und sein über diese hinausstehender Überschußteil in einer von der geschlossenen Farm gebildeten Ausnehmung zum sog. Butzen 6 zusammengequetsdht.
  • Bei dem dargestellten Beispiel weist jede Form hälfte in besonderen Bodenteilen 7a und 7b Je einen in zur Formtrennebene hin offenen Ausnehmungen 8a, 8b horizontal transversal verschiebbaren Schieber 9 bzw. 10 auf, die auf geeignete Weise, beispielsweise als Bestandteil von Schieberplatten 11 biw. 12 in Pfeilrichtung A-B beweglich sind. Die Bodenteile sind so benannt, weil sie das Ende des Formnestes für den Hohlkörper 2a ver vollstands gen, das den Boden desselben formt0 Fig. 1 stellt die Schieber 9 und 10 in der Grundstellung dar, und in dieser- fährt die geöffnete Blasform mit ihren auseinandergefahrenen und das Einführen eines Vorformlings zulassenden Formhälften la, Ib, Je nach Konzeption der Blasanlage in waagerechter, senkrechter oder schräger Richtung, von der Blasstation zum Extruder zur Aufnahme des Vorformlings. Dabei wird hier das aber das Formnest 2a überstehende Material des Vorformlings durch die an dieser Stelle entsprechend ausgebildeten Bodenteile 7a, 7b ähnlich dem Putzen 6 zu einem ctrangartigen Stück 13 zusammengequetscht, und der Abstand der Druckflächen 14 der Schieber 9 und 10 voneinander ist eo bemessen, daß die volle Kompressibilität des zwischen ihnen eingeschlossenen Materials nicht ausgenutzt wird.
  • In der Grundstellung der Schieber ist einer derselben, beispielsweise der Schieber 9 in seiner Ausnehmung 8a in der Form "vorgefahren", d.h. in Richtung auf den anderen Schieber 10 bzw. dessen Ausnehmung 8b bewegt worden, während der Schieber 10 entsprechend zurückgezogen liegt, So in der Form gelagert und gehalten, kann der Vorformling, ohne daß er in das oder die Formneeter hineinrutschen kann, zur Vornahme der ihn zum Hohlkörper ausweitenden Blasoperation zur Blasstation befördert werden, was in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Während oder nach dem Schließen der Blasform, Jedoch ehe der Vorformling 4 vom extruderseitigen Nachschub getrennt wird, kann durch eine den Korn der den Vorformling erzeugenden Wes durchsetzenden Luftleitwig etwas Luft in den die Poristirnfläohen 15 bzw. deren sog.
  • Pormeinlaut 16 überragenden Tejl eingelassen werden, wodurch eine kelch- oder tulpenartige aufweitung 17 dieses -Endes des Vorformlings nach dem Trennen vom Nachschub erzielt wird, die das nachfolgende Einführen eines Druckmediume erleichtert.
  • Nachdem die geschlossene Blasform 1a, 1b mit dem in ihr gelagerten, am unteren Ende durch die Quctschkanten 5 verschlossenen und am oberen Ende durch die versetzte anordnung der Schieber in der Grundstellung gehaltenen Vorformling 4 zur Blasstation gebracht worden ist, senkt sich gemäß Fig. 2 ein Blasrohr 18 in die kelch-oder tulpenartige Aufweitung 17 herab, bis es auf dem Formeinlauf aufsitzt. Danach wird durch den Blaskanal 19 des Blasrohrs 18 das Blasmedium gepreßt, das zwischen den beim Formschluß zusammengequetschten Innenwänden des strangförmigen Vorformlingsüberscußteils sich seinen Weg sucht und dabei einen feinen Kanal 20 bildet. Dadurch wird der Vorformling zum Hohlkörper 21 außgoweitet.
  • Der außerhalb des Formnestes befindlich. Überschußteil des Vorformlings kann bei der in Fig. 1 dargestellten Operation zu einem geschlossenen Strang ganz zusammengequetscht werden, oder es kann, beispielsweise !Jit der in anderem Zusammenhang bereits beschriebenen Einführung von Stützluft, ein ganz feiner, dem späteren Einführen des Blasmediums dienender Kanal 22 offengehalten werden0 Es ist ferner möglich und dies wird von dem Durohmesser des Vorformlings abhängen, in hierfür vorgesehenen Ausnehmungen der Bodenteile 7a und 7b in bekannter Weise sog. Überquetschungen 23 des Überschußteils des Vorformlings aufzunehmen, wie strichpunktiert in Fig. 3 dargestellt, Nach dem Aufblasen oder noch in der Endphase desselben tritt der Schieber 10 in Funktion, d.h. wird auf den in der Stellung gemäß den Fig. 1 und 2 stehenden Schieber 9 zu bewegt, bis er die in Fig. 4 mit aot bezeichnet Lage eingenommen hat und dabei den zwischen den Schiebern liegenden Abschnitt des Vorformlings kompri miert, beispielsweise zu einem in der Breite dem Querschnitt des kreisrunden Stranges entsprechenden Plättohen komprimiert hat. Dadurch wird eine absolut sichere Verschweißung des über dem Boden ausgeformten Hohlkörpers 21 stehenden Materials und damit ein garantiert dichter Boden erreicht, was durch die Tatsache gefördert wird, daß die Größe des Kanals für den Durchtritt des Blasmediums und die Zeitdauer seiner Aufrechterhaltung so gering wie möglich gehalten werden können0 Je nach der Nasse des zwischen den Schiebern vor deren Bewegung eingeschlossenen Materials und Je nach dem durch die Schieber auf dieses ausgeübten Druck wird auch ein Teil dieses Materials quer zur Druckrichtung in Richtung auf den Innenraum des Hohllcörpers (Pfeil C) gedrückt und eo die sonst an derartigen Nahtstellen 24 bekannten, Einziehungen" genannten, den Querschnitt verringernden Kerben verhindert bsw, für einen Boden errdrderlicher Stärke auch an dieser Steile gesorgt.
  • Anschließend wird, wie in Fig0 5 veranschaulicht, einer der Schieber, und zwar zweckmäßig dr dem Druck ausübenden Schieber 10 gegenüberliegende Schieber 9 entlastet, während der Druck auf den Schieber 10 bzw. sein Bewegungsmittel, beim dargestellten Beispiel die Sohieberplatte 12, aufrechterhalten bleibt. Dadurch worden sich beide Schieber in Pfeilrichtung B bewegen, bis der entlastete Schieber 9 in seiner Ausnehmung 8a die in Fig. 5 dargestellte Stellung 9' einnimmt und der Schieber 10 bis in die gleiche Ausnehmung vorgerückt ist und die Stellung 10" erreicht hat. Als Folge dieser Operation wird ein in seiner breite dem Dnrchmeaser 14 emtsprechandes Plättchen 25 ausgestanzt und ein der Höhe der Bodenöffnung 26 an der Außenseite des Hohlkörperbodens entsprechend großer Steg 27 erzeugt. Die Form kann sich nun öffnen und der geblaseno Hohlkörper 21 oder die beiden durch die Schneideinrichtung 3 erzeugten offenen Hohlkörper aus der Form entnommen werden. Wenn dann für den Beginn eines neuen Arbeitszyklus die Schieber in ijre Grundstellung gemäß Fig. 1 zurückgefahren werden, fällt das Kunststoffplättchen 25 nach unten aus der Form heraus, Die Tatsache, daß bei der Komprimierung des zwischen den Schiebern befindlichen Abschnitts gemäß Pig. 4 auch Material in Richtung des Pfeiles G in das Innere des auszublasenden Hohlkörper verdrängt werden wird, kann auch dazu ausgenützt werden, eine Bondennahtverstärkung zu erzielen, was am Beispiel der Fig. 6 bis 8 erläutert ist0 Hierzu wird zweckmäßig der extruderseitige uberschußteil nicht, wie beim Beispiel der Fig, 1 bis S, als im Querschnitt mehr oder weniger runder Strang, sondern als die Länge der Bodennaht einnehmender plattenförmiger, dem Butzen 6 nach Fig. 1 ähnelnder Teil ausgebildet. Fig0 6 neigt eine der Fig. 2 entsprechende Anfangsphase am Beispiel der Herstellung zweier becherartiger Gefäße 28a und 28b. Die übrigen Teile der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens entsprechen der nach den Fig. 1 bis 5, nur daß die Formhälften 29a, 29b nicht nur Jeweils einen Bodenteil 30a bzw. 30b mit in Ausnehmungen 31a, 31b geführten Schiebern 32 und 33, sondern auch in der unteren Hälfte des Formnestes für das Ausblasen eines Hohlkörpers 28b zugeordnete Bodenteile 34a, 34b mit in Ausnehmungen 35a, 35b geführten Schiebern 36 und 37 aufweisen, Wenn din nach oder während dem Aufbluen in der unter Bezugnahme auf Fig0 4 beschriebenen Weise der Schieber 32 in der in Fig. 6 dargestellten Stellung gehalten und der Schieber 33 in die Stellung 33' gefahren werden, - und der gleiche Vorgang entsprechend mit den Schiebern 36 und 37 vollzogen wird - so wird ein Teil des Jeweils zwischen den Schiebern 32, 33 und 36, 37 liegende Abschnitt 38 bzw. 39 des Jeweiligen Überschußteils des Vcrformlings durch die beim Pornschluß an dieter Stelle, entstehende Naht zur Bildung einer im Querschnitt pilz förmigen Bodennahtverstärkung 39, 40 am Hohlkörper 28a bzw. 41 am Hohlkörper 28b hindurchgedrückt.
  • Die Länge und der Querschnitt der Bodennahtterstärkung 40 bzw. 41 richten sich nach der Größe und Form gebung des hergestellten Hohlkörpers, nach seiner Wandstärke und nach dem zu seiner Herstellung verwendeten Material, Bei Hohlkörpern mit einem konkavem Boden, ssoBe Flaschen, wird es im allgemeinen genügen, die Bodennaht verstärkung nur über einen Teil der Breite oder des Durchmessers des Hohlkörpers vorzusehen, weil der bogenförmige Übergang 42 vom Flaschenkörper zum Boden bereits eine gewisse Versteifung an dieser Stelle erzeugt. In dem einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII nach Fig0 7 darstellenden Horizontaischnitt gemäß, Fig. 8 ist ein Beispiel für eine erprobte Länge einer Bodennahtverstärkung 41 im Verhältnis zum Durchmesser des' Hohlkörpers 28b angegeben, obwohl die Schieber und damit die erzeugte Nahtverstärkung, je nach den Erfordernissen, natürlich auch breiter oder schmäler sein können.
  • Die erforderliche Versteifung des Bodenbereichs eines Hohlkörpers hängt natürlich auch im Zusammenwirken mit der Wandstärke desselben von dem Gewicht des Füllgutes abo ES ist beispielsweise eine bekannte Tatsache, daß die aus Gründen der Materialersparnis sehr dünn hergestellten E,inweg-Nilchflaschen aus Kunststoff in ganz gefülltem Zustand oft deshalb eine mangelhafte Standfestigkeit aufweisen, weil der Boden sich nach unten konvex durchwölbt. Es ist zwar, wenn auch mit unverhältnismäßig hohem Aufwand, von der mechanischen und/oder Material seite her möglich, den die Standfestigkeit des Hohlkörper. in erster Linie gewährleistenden Boden gegenüber dem übrigen Flaschenkörper ganz oder an einzelnen Stellen zu verstärken, aber diese Verfahren verändern meist in oft nicht gewänsohtem Umfang die Gestalt des Hohlkörpere, beispielsweise indem umlaufende Wülste, sog. Standwarzen oder dergl. an den Boden angeformt werden und kompensieren häufig dadurch zumindest teilweise die durch die Dünnwandigkeit des übrigen Hohlkörpers erzielte Materialersparnis. Es hat sich gezeigt, daß die Bodennahtverstärkung nach der Erfindung soweit zur Versteifung des gesamten Bodenbereichs beiträgt, daß der Nachteil mangelt der Standfestigkeit ohne Beeinträchtigung der Formgebung beseitigt werden kann.
  • Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 bis 8 führt zu der rkenntnis, daß das erfindungsgemäße Verfahren auch geeignet ist, bei der Herstellung von nach dem Blandorn- oder Nadelverfahren hergestellten, einseitig offenen Hohlkörpern, wie beispielsweise Flaschen und dergleichen eine Bodennahtverstärkung au erzeugen. Die' Fig. 9 und 10 veranschaulichen hierzu die Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung für die Verstärkung eines sich quer zur Hauptachse des herzustellenden Ilohlkörpers eratreckenden Teiles, beispielsweise des Bodens einer Flasche in Form der Verstärkung der Bodennaht. Hierzu besteht die geschlossen dargestellte Blasform, ebenso wie bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 8, aus Formhälften 43aund 43b, die zusammen da2 Formnest 44 £ die Ausformung des herzustellenden Hohlkörpers bilden.
  • Der aus der Düse eines Extruders auegespritzte, thermoplastische, verformbare Vorformling 45 wird bei der Aufnahme der sich um ihn schließenden Formhälften an seinem einen Ende durch Quetachkanten 46 verschlossen und sein über diese hinausstehender terschußteil in einer von der geschlossenen Form gebildeten Ausnehmung zum oog, Butzen 47 zusammengequetscht, während das gegenüberliegende Ende nach der Trennung vom extruderseitigen Nachschub längs der Kante 48 im Halsbereich-49 der geechlossenen Forla ruht, falls der Durchmesser des Vorformlings auf diesen Halsbereich entsprechend abgestimmt ist. Durch geeignete, bekannte und unter Bezugnahme auf Fig. 1 bereits beschriebene Maßnahmen wird erreicht, daß der über die Stirnfläche 50 der geschlossenen Blasform überstehende Teil des Vorformlings, der sog.
  • Haisbutzen 51 für die nachfolgend beschriebene Einung eins Blas- und gegebenenfalls Kalibrierdorns kelch-oder tulpenartig ausgeweitet ist.
  • Auch in diesem Falle weist Jede Fornihälfte in besonderen Bodenteilen 52a, 52b Je einen in Ausnehmungen 53a, 53b horizontal verschiebbaren Schieber 54 bzw 55 auf, die in Fig. 9 in der Grundstellung dargestellt sind. Nur um eine mögliche Variante aufzuzeigen, unterscheidet sich die Stellung der Schieber in der Anfangsphase gemaß Fig. 9 von der nach den Fig. 1 bzw, 6 dadurch, daß beide Schieber einen gleichen Abstand von der Formsittel-oder Trennebene aufweisen. Nachdem der Vorformling in der dargestellten Weise von der geschlossenen Form aufgenommen und in ihr so gelagert zur Blasstation gefahren worden ist, wird in einer weiteren Verfahrensphase gemäß Fig. 10 der allgemein mit 56 beeeichngfe Blaedarn, der in diesem Fall auch Kalibrierdorn ist, in das offene Ende des im Halsbereich 49 der Blasform gelagerten Vorformlings eingeführt, um mit seiner Hilfe den Vorformling zum Hohlkörper, beinpielsweise zu einer allgemein mit 57 bezeichneten Flasche auszublasen.
  • Dabei wird in an sich bekannter Weise die öffnung des Hohlkörpers, beispielsweise der Hals 58, durch ein das Material des Vorformlinge in diesen Bereich im wesentlichen radial verdrängenden Vorgang kalibriert, d.h. hinsichtlich seines Außen- und Innendurchmessers festgelegt und mittels einer Dornverdickung 59 eine ebene Randlippe oder Stirnfläche des Halses erzeugt und gleichzeitig der Halsbutzen 51 abgetrennt.
  • Mit dem Ausweiten des Vorforolinge 45 durch Au blasen - oder auch im Anschluß daran - tritt gleichseitig auch einer der Schieber oder treten gegebenenfalls beide Schieber in Funktion, bis sie beispielsweise die in Fig. 10 dargestellte Stellung 54', 55' erreicht haben.
  • Daß Materialstück 60, das durch die Quetschkanten 46 am Entweichen aus der Form heraus gehindert ist, wird dabei komprimiert und als Folge hiervon gleichzeitig durch die Bodenöffnung in das Innere des Hohlkörpers 57 hineingepreßt, wodurch eine im Querschnitt etwa pilbförmige Bodennahtverstärkung 61 über die Länge der Schieber entsteht.
  • Anschließend wird, wie bereite beschrieben, einer der Schieber entlastet, während der Druck auf den gegenüberliegenden aufrechterhalten wird. Dadurch bewegen sich beide Schieber soweit, bis ein der komprimierten Tafel 60 entsprechendes tunatstoftpldttchen ausgestanzt und Je nach der Höhe der Bodenöffnung ein leistenartiger Steg außerhalb des Behälterbodens erzeugt worden ist, Die Form kann sich dann öffnen und der ausgeblasene Hohlkörper mit einem durch eine verstärkte Naht 61 ausgezeichneten Boden auo der Porm entnommen werden0

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern aus Kunststoff, bei dem ein thermoplastisch verformbarer, schlauch-, blasen- oder bandförmiger Vorformling nach dem Schließen der Formteile zu einer Blasform und nach dem Trennen vom Nachschub unter Belassung von Überschußteilen beidends außerhalb des gegebenenfalls der Her-Stellung mehrerer Hohlkörper dienenden Formnestes durch Einführung eines Druckmediums in ein Ende bis zur Anlage an die Wandung des Formnestes ausgedehnt und damit zu einem oder mehreren Hohlkörpern ausgeformt wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß durch einen zusammen gequetschten Überschußteil das Druckmedium in das Innere des. Vorformlings gepreßt und anschließend auf diesen Überschußteil quer zur Hauptachse des Hohlkörpers ein die aneinanderliegenden Flächen des Überschußteils ver schweißender Druck ausgeübt wird.
    2 Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung von zwei einen Teilbereich des Überschußteils mit Druck aus übenden Flächen erfassenden, in Ausnehmungen der Form quer zur Formachse geführten Schiebern, d a d u r c h g ek e a n 2 e i. c h n e t , daß für die Aufnahme eines Vorformlings beim Schließen der geöffneten Blasformteile ein Schieber in seine Ausnehmung zurückgezogen un der andere in Richtung auf den ersten bis zu einem dem an dieser Stelle zusammengequetschten Überschußteil entsprechenden Abstand vorgefahren wird, nach dem Schließen der Form und Einführung eines Druckmediums in den Vorformling der zurückgefahrene Schieber gegen den vorgefahrenen verschoben wird, bis die Druck ausübenden Flächen beider Schieber einen gleichen oder fast gleichn Abstand von der Formtrennebene aufweisen, anschließend durch weiteres Vorfahren eines oder beider Schieber das thermoplastische Material komprimiert und verschweißt wird, wonach ein Schieber entlastet und zusammen mit dem anderen,weiterhin unter Druck stehenden zum Aus stanzen des verbleibenden, komprimierten plattenförmigen Material stücks zwischen den Schiebern aus den Bereich der Formtrennebene herausgefahren und die Form geöffnet wird, 3. Verfahren nach den AnsprUchen 1 und 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß quer zur Richtung des ausgeübten Druckes aus dem Überschußteil thermoW plastisches Material in den ausgeblasenen Hohlkörper zur Verstärkung der in der Formtrennebene liegenden Naht stelle gepreßt wird 4. Vorrichtung zur Durchführung-des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß in mindestens einem Blasformteil, s.B. Blasformhälfte, quer zu der einen Überschußteil des Vorformlings zusammenquetschenden Ausnehmung eine in diese müdende Ausnehmung vorgesehen ist, in der ein Schieber bewegbar aufgenommen ist, dessen :Druck aus hubende Fläche zur ertserwähnten Ausnehmung weist und parallel oder annähernd parallel zur Innenfläche derq selben verläuft0 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß in Jede Blasformteil,(1a, 1b - 29a, 29b - 43a, 43b) in Jeweils einer Ausnehmung (8a, 8b - 31a, 31b, 35a, 35b - 53a, 53b) ein Schieber (92 10 - 32, 33, 36, 37 = 54, 55) geführt ist, deren Druck'flächn sich gegenüberliegen.
    6a Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schieber gleich groß und ihre Ausnehmungen von gleicher Größe sind und auf gleicher Höhe liegen, so daß Jeder Schieber in die Ausnehmung des anderen bewegbar ist0 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, da durch g e k e n n z e i c h n e t , daß fUr die Schieber und ihre Bewegungsmittel (11, 12) besondere, mit den Hauptformteilen fest verbundene Bodenteile (7a, 7b - 30a, 30b, 34a, 34b - 52a, 52b) vorgesehen sind.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, da durch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Breite der Schieber der Breite des durch die entsprechende Ausbildung der Blasfom- oder Bodenteile beim Schließen erzeugten Breite des Überschußteils in Form eines Stranges (13) oder plattenförmigen Abschnitts (38, 39) oder dergl. Materialstücks (60) entspricht.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis dadurch g e k e n n 2 e i c h n e t , daß/in einer Blasform (29a, 29b) mit einem Formnest für die Ausformung zweier Hohlkörper (28a, 28b) Jedem der Hohlkbrper ein Schieberpaar (32, 33 - 36, 3?) zugeordnet ist.
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US6660217B2 (en) 2001-02-16 2003-12-09 Tigers Polymer Corporation Blow molding method

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