DE1918993C3 - Vorrichtung zum gleichmäßigen Austragen von Schüttgütern - Google Patents
Vorrichtung zum gleichmäßigen Austragen von SchüttgüternInfo
- Publication number
- DE1918993C3 DE1918993C3 DE19691918993 DE1918993A DE1918993C3 DE 1918993 C3 DE1918993 C3 DE 1918993C3 DE 19691918993 DE19691918993 DE 19691918993 DE 1918993 A DE1918993 A DE 1918993A DE 1918993 C3 DE1918993 C3 DE 1918993C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- screw
- weighing
- floor
- weighing device
- section
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims description 12
- 238000005303 weighing Methods 0.000 claims description 27
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000013590 bulk material Substances 0.000 description 12
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 6
- 241000273930 Brevoortia tyrannus Species 0.000 description 5
- 230000008859 change Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 230000036962 time dependent Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D7/00—Control of flow
- G05D7/01—Control of flow without auxiliary power
- G05D7/0106—Control of flow without auxiliary power the sensing element being a flexible member, e.g. bellows, diaphragm, capsule
- G05D7/012—Control of flow without auxiliary power the sensing element being a flexible member, e.g. bellows, diaphragm, capsule the sensing element being deformable and acting as a valve
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichmäßigen Austragen von Schüttgütern aus
einem Vorratsbunker, bei welcher zwischen dem Bunkerauslauf und einer umlaufenden Förderschnecke
ein zur Förderschnecke parallel verlaufendes Rührwerk angeordnet und der Rührwerkarbeitsraum
vom Förderschneckenarbeitsraum durch einen Boden getrennt ist, bei welcher weiterhin das Rührwerk
und eine mit hoher Drehzahl umlaufende, mit progressivem Gewinde versehene Förderschnecke
gleichwinklig zur lotrechten Bunkerachse geneigt sind und durch den ihre Arbeitsräume voneinander
trennenden Boden der Durchtrittsquerschnitt des Schneckeneinlaufes einstellbar ist, nach Hauptpatent
1481 367.
Das gleichmäßige Austragen von Schüttgütern aus
Das gleichmäßige Austragen von Schüttgütern aus
ίο Vorratsbunkern bereitet im allgemeinen Schwierigkeiten,
deren Ursache meistens in den unterschiedlichen Fließeigenschaften der Schüttgüter zu suchen
ist. Insbesondere fein- und feinstkörniges Gut neigt zur Klumpenbildung, die aber äußerst unerwünscht
ist, weil hierdurch eine Ungleichmäßigkeit im ausgetragenen Förderstrom eintritt. Weiterhin ncchteilig
ist, daß auch über eine Drehzahlregelung der Förderschnecke kein gleichmäßiger Gutstrom erzeugt wird,
da im Einlaufbereich des Schüttgutes in die Förder-
ao schnecke die volle Förderfläche der Schnecke wirksam
ist. also eine dieser Fläche proportionale Menge Gut mitgenommen wird, deren gleichmäßige Verteilung
übe·- der Forderlänge der Schnecke auch durch
eine Drehzahländerung nicht möglich ist und damit
as zu einem ungleichmäßigen Austragen des Gutstromes
führt. Der ungleichmäßig ausgetragene Gutstrom ist insbesondere noch dadurch bedingt, daß die
Schnecke das Fördergut bei langsamer Drehzahl an ihrem Auslauf mit dem Gewindeende intermittierend
ausstößt.
Dieser intermittierende Ausstoßvorgang bzw. das ungleichmäßige Austragen des Schüttgutstromes
macht sich insbesondere nachteilig bemerkbar, wenn derartige Vorrichtungen mit Abwagevorrichtungen
kombiniert zum Einsatz kommen. Bei Abwägevorrichtungen ist nämlich die abgewogene Menge in ihrer
Genauigkeit u. a. abhängig von der Art des Wägegutes. Um diese Abhängigkeit weitgehend auszuschalten,
hat man Vorrichtungen geschaffen, die den während einer Abwa^ephase für ein bestimmtes Ausschüttgewicht
erforderlichen Gutstrom in einen sogenannten Grob- und einen sogenannten Feinstrom unterteilen.
Eine dieser bekannten V Errichtungen sieht dabei
die Verwendung von klappenartigen Elementen vor, von denen die eine Klappe für den Grobstrom und
die andere Klappe für den Feinstrom bzw. für den Abschluß des Gutstromes verantwortlich ist. Dieser
bekannten Vorrichtung haftet jedoch der Nachteil an, daß ein Übergang von Grob- auf Feinstromquerschnitt
nur in extremen Abstufungen erreicht wird.
Es sind weiterhin Dosier- und Austragevorrichtungen, wie z. B. Schwingförderrinnen bekannt, deren
Amplitude über elektrische Widerstände veränderbar ist. Durch Ansteuern des einen oder anderen Spannungswertes
kann auch damit ein Grob- und Feinstror.iförder-Querschnitt
eingestellt werden. Dieser Vorrichtung haftet aber der Nachteil an. daß bei Herabsetzung der Spannung und somit Beeinflussung
der Schwingungsamplitude die sich einstellenden Förderquerschnittsveränderungen im wandernden
Produktstrom erhalten bleiben und Schwankungen auch im Feinstrom bewirken, die ihrerseits das Ausschüttgewicht
(Sollgewicht) beeinflussen.
Bekannt ist ferner eine Dosierwaage zur fortlaufenden und gewichtskonstanten Aufgabe schüttfähiger
Stoffe. Bei dieser Dosierwaage wird das Schüttgut auf ein Förderband aufgegeben, wobei der Aus-
trittsquerschnitt über zwei miteinander gekoppelte Schieber geregelt werden kann. Diese Dosierwaage
hat jedoch den Nachteil, daß bei Verschließen des Schüttgutdurchtrittsquerschnittes durch, grobe Stücke
eine Verstellung der Schieber von Hand erfolgen muß und danach erst ungehindert der geregelte Gutsaustrag
auf das Förderband fortgeführt werden kann.
Bei e:ner anderen bekannten Wiegeeinrichtung erfolgt
die Schüttgutzufuhr aus einem Vorratsbehälter über ein Rohr in den auf der Waage stehenden
Schüugutbehältej. Die durch das Rohr im freien Fall
strömende Schüttgutmenge ist über einen Schieber regelbar.
Die bekannten Dosier- und Austragevorrichtungen sind in ihrem konstruktiven Aufbau so gestaltet, daß
sie mit Abwägevorrichtungen nur im beschränkten Maße eingesetzt werden können. Insbesondere das
Austragen des Schüttgutes ist begrenzt, weil im allgemeiner,
die Zeigergeschwindigkeiten bei beispielsweise Neigimgsschaltgewichtswaaoen einen bestimmten
Wert nicht überschreiten können. Auch der sogenannte Feinstrom ist bei hohen Ausschüttgeschwindigkeiten
unkontrollierbar, weil wegen der Fließgeschwindigkeit eine Mindestmenge ausgetragen bzw.
dosiert werden muß. Auf der anderen Seite aber sind die Leistungskapazitäten der vor- und nachgeschalteten
Hilfseinrichtungen bei Abwägevorricht''ngen so
groß, daß in der Regel eine ein/ige Austrage- und Dosiervorrichtung mit einer Ablagevorrichtung aus
mangelnden Kapazitätsgründen nicht zum Einsat/ gelangen kann.
Fs sind daher vielfach heute mit derartigen vor- und nachgeschalteten Hilfseinrichtungen eine Vielzahl
von Dosier- und Austragevorrichtungen in Verbindung mit Abwägevorrichtungen in Reihe oder
aber auch hintereinander geschaltet.
Die grobe Abstufung des Grob- und Feinstromförderquerschnittes bei den oben erwähnten bekannten
Einrichtungen bewirkt, daß nach dem allgemeinen Stand der Technik die Grobabwägung entweder
als zeitabhängige volumetrische Dosierung betrachtet wird, so daß dann während des Grobstromes die Abwägevorrichtung
arretiert werden muß und unmittelbar vor Erreichen des Sollgewichtes auf Feinstrom
umgeschaltet wird, damit ausreichend minimale Dosierzeiten erreicht werden.
Da jedoch eine rein volumetrische Erfassung der Grobwägeguteinheit von zwei wesentlichen Faktoren
abhängt, nämlich absolut geregelte Zuführung aus der Bevorratung, konstante Beibehaltung des Schüttgewichtes
des zu dosierenden Schüttgutes, das sich je nach Qualität und Luftanreicherung verändern kann,
ist es in der Praxis aber immer so. daß der theoretisch exakt erreichbare Gewichtswert des Grobstromes
schwankt, so daß dann der minimal verbleibende gravimetrisch zu erfassende Gewichtswert des
Feinstromes sehr häufig überfahren wird und damit Ungenauigkeiten in der Abwägung unvermeidbar
sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Austrage- und Dosiervorrichtung zu schaffen, die in
Verbindung mit einer Abwägevorrichtung einen Produktstrom in die Lastschale während der Grobstromphase
in der Größe der maximal zulässigen Zeigergeschwindigkeit einer gewichtsanzeigenden Waage,
z.B. Neigungsgewichtswaage gestattet und bei Annäherung an den Sollzustand diesen Produktstrom allmählich
verringert, so daß bei Erreichen des Soll-lst-Zustandes der Produktstrom nahezu den
Nullwert erreicht.
Zur Lösung dieser Aufgabt wird nach der Erfindung eine Vorrichtung zum gleichmäßigen Austragen
von Schüttgütern aus einem Vorratsbunker vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der
Vorrichtung in an sich bekannter Weise eine Abwägevorrichtung nachgeordnet ist und der vcrschicb-
bare Boden mit einer mechanisch, elektrisch, pneumatisch
oder hydraulisch betätigbaren Verstelleinrichtung gekoppelt ist. die in Abhängigkeit vom
augenblicklichen Gewicht des sich in einer Lastschale der Abvvägcvorrichtung befindlichen Gutes
die vom verschiebbaren Boden zurückzulegende Wegstrecke kontinuier'ich oder diskontinuierlich
steuert.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann mit der Zuigerachse eines Meßkopfes einer Abwägevor-
richtung (Neigungsgewichtsvvaage) ein Geberpotcntiometer
verbunden sein, welches in Abhängigkeit von den angezeigten Lastwerten in der Lasischale die
vom Boden zurückgelegte Wegstrecke kontinuierlich oder diskontinuierlich steuert.
Mit dem Meßkopf einer Abwägevorrichtung kann
aber auch ein Winkelcodierer gekoppelt sein, über den in Abhängigkeit von den angezeigten Lastwerten
der Lastschale die vom Boden zurückgelegte Wegstrecke kontinuierlich oder diskontinuierlich steuerbar
ist.
Je nach der Art des auszutragenden und zu dosierenden
Wagegutes ist die Ausgangs- und Endstellung des Bodens einzurichten. Eine Weiterbildung sieht
daher weiter vor. daß die Ausgangs- und Endstellung des verschiebbaren Bodens last- und gutabhän«ig
über mechanische oder elektrische Regelelemente veränderbar ist. Als mechanische Regclelcmente
können beispielsweise verstellbare Anschläge Verwendung finden. Als elektrische Regelelement können
Grenz-Endschalter. nicht lineare Potentiometer (Trimmpotentiometer) oder elektrische Regelwiderständc
eine gefälschte Wheatstonesche Brücke oder alineare Winkelcodierer Verwendung finden.
Mit dem bewegbaren Boden kann in weiterer Au»-
gestaltung der Erfindung gleichzeitig am Auslaufende der Schnecke eine dessen (Juerschnitt verengende
Vorrichtung vorgesehen sein, die in Abhängigkeit von der Anzeige der Abwägevorrichtung gesteuert
wird und abhängig oder unabhängig von der Verse stell- und Steuervorrichtung des verschiebbaren Bodens
arbeitet. Dieses querschnittsverändernde Element kann in Form eines Schiebers oder aber auch in
Form eines sogenannten Schlauchquetschventils ausgestaltet sein, wobei seine Anordnung nicht unmittel-
bar am Schneckenau'lauf. sondern auch in einem
sich an diesen anschließenden nach unten verlaufenden Kanal angebracht sein kann.
An Hand der in den Zeichungen dargestellten Figuren ist die Erfindung nachfolgend an mehreren
Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine erste mögliche Ausführungsform der Erfindung,
Fi g. 2 ein Schnitt längs der Linie H-II der Fig. 1,
F i g. 3 eine zweite mögliche Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 4 eine dritte mögliche Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 5 eine Prinzipskizze der Erfindung.
Das auszutragende und zu dosierende Schüttgut gelangt über den Raum 1 mit Rührwerk 2 in den
SchneckcnarbeitsraumS. Die Förderschnecke 4 ist an
ihrem unteren Ende 5 konisch ausgebildet, was sehr zu einem gleichmäßigen Produktstrom beiträgt. Der
Rührwerksarbeitsraum 1 ist vom Schneckenarbejtsraum 3 durch einen verschiebbaren Boden 6 getrennt,
der über eine Verstelleinrichtung? hin- und herbewegt werden kann. Durch das Hin- und Herbewegen
des Bodens 6 wird der freie Zulaufquerschnitt 8 für das Schüttgut von Rührwerksarbeitsraum 1 zum
SchneckcnarbeitsraumS verkleinert oder vergrößert und damit einen indirekten Einfluß auf den ausgetragenen
Produktenstrom genommen. Die Größe des vom Boden zurückgelegten Weges wird dabei von
dem sich in der Abwäge vorrichtung 9 (Fig. 5) befindlichen Wägegut gesteuert, wobei als Istwertgeber
insbesondere elektrische Hilfseinrichtungen, wie Geberpotentiometer 10 und Verstärker 11 zum Einsatz
kommen können.
Die den Boden 6 hin- und herbewegende Verstelleinrichtung 7 kann aber auch mit einem schieberartigen
Element 12 gekoppelt sein, welches den freien Förderquerschnitt am Schneckcnauslauf so verändert,
daß eine geringe Stauwirkung auftritt, die ihrerseits aber für einen gleichmäßigen Gutaustrag zweckdienlich
ist. Eine direkte Kopplung der Bewegungen von Boden 6 und Element 12 ist jedoch nicht unbedingt
erforderlich. Selbstverständlich können deren Bewegungen auch unabhängig voneinander getrennt
werden.
Auch kann beispielsweise bei ortsfester Lage des Bodens lediglich das am Schneckenauslauf angeordnete
Element eine den Förderquerschnitt verändernde Bewegung ausführen.
Als querschnittsveränderndes Element ist in den F i g. 1 und 2 ein Schieberventil 12 verwendet. An
Stelle des Schieberventils 12 kann aber auch ein Schlauchquetschventil 13 Verwendung finden. Seine
Anordnung kann dabei unmittelbar am Schneckenauslauf (F i g. 3) oder aber in einem Anschlußstutzen
14 (F i g. 4) vorgenommen werden. Sie hängt in der Regel von der Art des zur Abwägung kommenden
Schüttgutes ab.
Das in der F i g. 5 gezeigte Schema zeigt den Grundgedanken der Erfindung bei einer Abwägevorrichtung.
Das zur Abwägung kommende Schüttgut gelangt über den Aufgabetrichter 15 über den Rührwerksarbcitsraum
1 in den Schneckenarbeitsraum 3 bei einer maximal zulässigen öf'nungsstellung des
Bodens 6. Mit Förderbeginn wird abhängig von der in die Abwägevorrichtung 9 geförderten Schüttgutmenge
über elektrische Regelglieder, z. B. Geberpotensometer 10, 11 und eine mit dem Boden 6 gekoppelte
Verstellvorrichtung? die Öffnungsstellung allmählich verkleinert, und zwar derart, daß bei Erreichen
des Soll-lst-Zustandes der Produktstrom nahezu
Null wird. Damit ist sichergestellt, daß infolge der Massenträgheit des Abwägesystems ein Hinausschwingen
desselben über den Ist-Zustand hinaus nicht möglich ist und das Bewegungsbild der Waage
stets gleich dem augenblicklichen Ist-Zustand des Sollwertes ist.
Es besteht auch noch die Möglichkeit, abhängig vom Gewichtswert des sich in der Lastschale befindlichen
Schüttgutes gleichzeitig neben der Bodenverschiebung eine analoge Drehzahlverändemng der
Förderschnecke vorzunehmen, die jedoch so abgestimmt werden muß, daß keine intermittierende Förderung
des Produktstromes auftritt.
Der entscheidende Vorteil, der mit der vorgeschlagenen Vorrichtung erreicht wird, besteht darin, daß
eine vom Lastwert der Lastschale ausgehende Steuerung des von einer Auslegevorrichtung, beispielsweise
Schnecke, geförderten Schüttgutmenge derart möglich ist, daß der in die Lastschale fließende Produktstrom
stets diejenige Größe hat, bei der das von ihm dem Waagesystem aufgezwungenen Schwungmoment
von der Eigendämpfung des Systems nahezu kompensiert wird. Diese Steuerungsmöglichkeit wirkt
sich in der Abwägetechnik dahingehend aus, daß bei Verwendung der Vorrichtung in Verbindung mit
einer Abwägevorrichtung Probleme in der Beherrschung der Grob- und Feinstromtechnik nicht mehr
auftreten. Gleichzeitig ist der mit Dosierschluß noch in die Lastschale fließende Nachstrom gewichtsmäßig
vernachlässigbar klein, somit auch Nachstromregelodcr Kompensationselemente entfallen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum gleichmäßigen Austragen
von Schüttgütern aus einem Vorratsbunker, bei welcher zwischen dem Bunkerauslauf und einer
umlaufenden Förderschnecke ein zur Förderschnecke parallel verlaufendes Rührwerk angeordnet
und der Rührwerkarbeitsraum vom Förderschneckenarbeitsraum durch einen Boden getrennt ist, bei welcher weiterhin das Rührwerk
und eine mit hoher Drehzahl umlaufende, mit progressivem Gewinde versehene Förderschnecke
gleichwinklig zur lotrechten Bunkerachse geneigt sind und durch den ihre Arbeitsräume voneinander
trennenden verschiebbaren Boden der Durchtrittsquerschnitt des Schneckeneinlaufes einstellbar
ist, nach Hauptpatent 1 481 367, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorrichtung in
an sich bekannter Weise eine Abwägevorrichtung (9) nachgeordnet ist und der verschiebbare Boden
(6) mit einer mechanisch, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigbaren Verstelleinrichtung
(7) gekoppelt ist, die in Abhängigkeit vom augenblicklichen Gewicht des sich in einer
Lastschale der Abwägevorrichtung (9) befindlichen Gutes die vom verschiebbarem Boden (6)
zurückzulegende Wegstrecke kontinuierlich oder diskontinuierlich steuert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Zeigerachse eines Meßkopfes der Abwägevorrichtung (9) mit einem Geberpotentiometer
(10) verbunden ist, velches die Verstellvorrichtung (7) steuert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Verstellvorrichtung
(7) ein Meßkopf der Abwägevorrichtung (9) mit einem Winkelcodierer gekoppelt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangs- und Endstellung
des verschiebbaren Bodens (6) last- und gutabhängig über mechanische oder elektrische Regelelemente
veränderbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß am Auslaufende der
Schnecke (4) eine dessen Querschnitt verengende Vorrichtung (12, 13) vorgesehen ist, die in Abhängigkeit
von der Anzeige der Abwägevorrichtung (9) gesteuert wird und abhängig oder unabhängig
von der Verstell- und Steuervorrichtung (7) des verschiebbaren Bodens (6) arbeitet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Querschnitt des Auslaufendes
der Schnecke (4) verengende Vorrichtung ein Schieberventil (12) oder ein Schlauchquetschventil
(13) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691918993 DE1918993C3 (de) | 1969-04-15 | 1969-04-15 | Vorrichtung zum gleichmäßigen Austragen von Schüttgütern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691918993 DE1918993C3 (de) | 1969-04-15 | 1969-04-15 | Vorrichtung zum gleichmäßigen Austragen von Schüttgütern |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1918993A1 DE1918993A1 (de) | 1970-10-22 |
| DE1918993B2 DE1918993B2 (de) | 1973-05-10 |
| DE1918993C3 true DE1918993C3 (de) | 1973-12-06 |
Family
ID=5731210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691918993 Expired DE1918993C3 (de) | 1969-04-15 | 1969-04-15 | Vorrichtung zum gleichmäßigen Austragen von Schüttgütern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1918993C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3320477A1 (de) * | 1983-06-07 | 1984-12-13 | AJO-Stahlbau GmbH & Co KG, 5905 Freudenberg | Dosiereinrichtung fuer staubfoermiges schuettgut |
-
1969
- 1969-04-15 DE DE19691918993 patent/DE1918993C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1918993B2 (de) | 1973-05-10 |
| DE1918993A1 (de) | 1970-10-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0466857B2 (de) | Vorrichtung, verfahren und anwendung des verfahrens zum erfassen eines produktionsstromes | |
| DE3536347A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur automatischen erfassung des durchsatzes eines schuettgutstromes, z.b. getreide | |
| DE1474594B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum kon~ tinuierlichen, gravimetrischen Austragen eines Gutes aus einem Gutsbehälter | |
| DE3829623C2 (de) | ||
| DE102009043445A1 (de) | Vorrichtung zur Dosierung pulverförmiger oder körniger Materialien in Kapseln oder dergleichen | |
| DE60106025T2 (de) | Dosiereinrichtung | |
| DE2703736C2 (de) | Vorrichtung zum pneumatischen Aufwärtsfördern von staubförmigem oder feinkörnigem Schüttgut | |
| DE1918993C3 (de) | Vorrichtung zum gleichmäßigen Austragen von Schüttgütern | |
| DE10331663B3 (de) | Verfahren zum Füllen von Behältnissen | |
| DE2538856C3 (de) | Verfahren zur Aufgabe von rieselfähigen Materialien auf Transportvorrichtungen | |
| DE2902044C2 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen Aufbringen eines Schüttgutes auf ein Wanderrost | |
| DE4400029C2 (de) | Vorrichtung für eine regelbare dosierte Förderung von staub- und granulatförmigen Schüttgütern, bei konstantem Druck | |
| EP0555765B1 (de) | Abfüllwaage | |
| DE4331057C1 (de) | Optimierung der Rührerdrehzahl in einer mechanischen Dosiervorrichtung | |
| DE6914971U (de) | Austrage- und dosiervorrichtung | |
| DE1453410C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen für die anschließende Verpressung zu Spanplatten oder ähnlichem Gut | |
| DE1431501A1 (de) | Schwingende Vorrichtung zum Zufuehren kornfoermigen Materials | |
| DE2330010C2 (de) | Vorrichtung zur Überwachung und Steuerung des Masseflusses freifließender Güter | |
| CH386715A (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Auswiegen von Schüttgütern | |
| DE1144018B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Wiegen von fliessfaehigem Schuettgut | |
| DE975012C (de) | Dosierbandwaage zum Steuern einer fortlaufenden und gewichtskonstanten Zufuehrung schuettfaehigen Gutes mit einem das Foerderband tragenden Waagebalken | |
| CH316447A (de) | Vorrichtung zur Bemessung des Schüttgutstromes bei Waagen, Dosiervorrichtungen und ähnlichen Abfüllvorrichtungen | |
| DE2605060C2 (de) | Abwägevorrichtung | |
| DE2601686C3 (de) | Verfahren zur Überführung von Schüttgut aus einem Vorratsbunker zu einer darunterliegenden Abgabestelle | |
| DD146434A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum zufuehren von bonbons auf einen vereinzelungsteller |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |