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DE1917593A1 - Belueftung - Google Patents

Belueftung

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Publication number
DE1917593A1
DE1917593A1 DE19691917593 DE1917593A DE1917593A1 DE 1917593 A1 DE1917593 A1 DE 1917593A1 DE 19691917593 DE19691917593 DE 19691917593 DE 1917593 A DE1917593 A DE 1917593A DE 1917593 A1 DE1917593 A1 DE 1917593A1
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DE
Germany
Prior art keywords
ventilation
closure element
guide
outer frame
window
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691917593
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Handel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19691917593 priority Critical patent/DE1917593A1/de
Publication of DE1917593A1 publication Critical patent/DE1917593A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Belüftung Die Erfindung betrifft eine Belüftung, die an dem Rahmen eines Fensters, einer Tür, o.dgl. vorgesehen ist und ein von Hand betätigbares Verschlußelement besitzt.
  • Es sind bereits Belüftungen bekannt, die aus einem am Rahmen angebrachten Verschluß in Form einer Klappe odec eines Schiebers bestehen und mit der Außenluft über einen Kanal in Verbindung stehen. Derattige Belüftungen haben sich als außerordentlich unwirksam erwiesen. Insbesondere, nachdem durch die Verbesserung der Abdichtungen an Türen und Fenstern die Räume relativ dicht sind, ist die durch die bekannten Belüftungen durchgeaetzte Menge so gering, daß eine wesentliche Wirkung nicht auftritt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine wirksame und einfach bedienbare Belüftung zu schaffen, Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Belüftungs- und ein Entlüftungskanal mit ins Freie mündenden Ein- bzw. Auslässen vorgesehen ist, von denen einer in einen am Außenrahmen umlaufenden Ringkanal mündet, wobei der Einlaß tiefer liegt als der Auslaß und daß der Be- und Entlüftungskanal durch ein gemeinsames Verschlußelement verschlossen sind. Durch diese Merkmale wird es erreicht, daß an einer einzigen Stelle, die mit einem Verschlußelement zu verschliessen und somit auch mit einem Handgriff zu öffnen iLit> Sow<'hl Frischluft einströmt als auch verbrauchte Luft abzieht, Bei den herkömmlichen Lüftungen müssten, um den gleichan Zweck zu erzielen, zwei getrennte Belüftungen vorgesehen sein, von denen die eine zur Belüftung und die andere zur Entlüftung dient. Versuche haben gezeigt, daß die Belüftung nach der Erfindung eine außerordentlich gute Wirkung hat. Es ist somit möglich, ein Zimmer zu belüften, wen irgend welche Umstände ein Offenen der Fenster nicht ratsam erscheinen lassen, beispielsweise beX Frost, bei starkem Regen oder während längerer Abwesenheit.
  • Das Verschlußelement ist vorzugsweise so geordnet, daß es im geöffneten Zustand eine Trennung zwischen beiden Kanälen bildet. Damit kann eine vorzügliche Luftführung erreicht werden und die Möglichkeit eines "Kurzschlusses" zwischen beiden Kenälen, die beispielsweise bei starkem Wind auftreten könnte, ist vexmindert.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das Verschlußelemnt aus einer im geschlossenen Zustand flach an der Innenseite des Äußenrahmens liegende:rz Klappe, die in einer Kurvenführung dreh- und schwenkbar gelagert ist. Diese Ausführung ermöglicht es, das Verscblußelement gut ZU betätigen und beide Kanäle in Abbängigkeit von einander zu verkleinern, d.h. eine Drosselung der ein- bzw. austretenden Luft herbeizuführen.
  • Die Belüftung ist vorzugsweise am oberen Teil des .ituRenrahmens angeordnet. In diesem Falle endet der Beitii'tungskanal in dem umlaufenden Ringkanal, der nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung aus einer an der Railmenaußenseite angeordneten Nut besteht, die von einer äußeren Abdeckung verschlossen ist. So lässt sich ein wirksamer Belüftungskanal horstellen, der keinen großen Aufwand bei der Herstellung erfordert. Bei Dachfensern die meist mii: ihrem Rahmen etwas aus der Dachfläche herausragen und eine Abdeckung des Außenrahmens haben, ist die Abdeckung für die Nut ohnehin vorhanden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der Beschreibung und den Ansprüchen hervor.
  • Ein Ausführungzbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestallt und wird im folgenden näher erläutert Es zeigen? Fig. 1 eine Frontansicht eines nach dem ERfix dung ausgebildeten Fensters, Fig. 2 einen Schnitt durch den Außenrchmen, auf die linke Außenrahmenseite geschan, wobei der Flügelrahmen in strichpunktierten Linien angedeutet ist.
  • Fig. 3 ein vergrößertes Detail aus Fig. 2, im geschlonzenen Zustand des Fensters, Fig. 4 eine teilgeschnittene Ansicht entsprechand Fig. 3, aber in leicht angekipptem Zustand des Fensters, Fig. 5 sine Derstellung entsprechend Fig. 3, aber in geöffneter Stellung des Fensters, Fig. 6 eine Darstellung entsprechend Fig. 3 in einer des Ausheben des Fensters vorausgchenden Stellung, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII - VII in Fig. 1, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII - VIII in Fig. 3, Fig. 9 ein Detail aus Fig. 2, du eine Zusatzbelüftung zeigt, bei abgesperrter Belüftung Fig. 10 ein Detail entsprechend Fig. 9 mit geöffneten Belürftungskanälen und Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-Xt in Fig. 3.
  • Die Fig. 1 bis 10 zeigen ein Dachwohnraumfenater, , das nach der Erfindung aufgebaut ist und normalerweise in einer schrägen Dachfläche angeordnet ist. Die Erfindung eignet sich ganz besonders für derartige Fenster. Es bestcht aus einem Außenrahmen 11 mit einem oberan und unteren Teil 12, 13 und zwei seitlichen Teilen 14,15 und einem Innen- oder Flügelrahmen 16 mit einem oberen und unteren Teil 17, 18 und soitlichen Teilen 19, 20. In den Flügelrahmen 16 ist eine Glasscheibe 21 eingesetzt. Es kann auch eine Mehrfach verglasung vorgeschen sein. im oberen Abschnitt der seit lichen Rahmenteile sind Beschläge 22, 23 angebracht, die eine Kippung des Fensters Us eine im wesentlichen waagerechte Achse ermöglichen und die in folgenden noch naher beschrieben werden. Ferner sind für den Außen- und Innen rehmen 11, 16 Abdeckungen 24, 25 vorgeschen, die im folwenden noch naher erläutert werden. im unteren Teil 18 des FlUgelaaens ist ein Verschluß 26 in Form eines ebelgriffes angebracht, der in eine von zwei Ausnchmungen 27, 28 eingreifen kann, wobei das Fenster völlig verschlossen ist, wenn der Verschluß 26 in der Ausnchmung 28 liegt, während das Fenster geringfügig geöffnet ist, wenn der Verschluß in der Ausnchmung 27 liegt.
  • Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, besitzt das um eine Kippachse 29 schwenkbare Fenster eine Ausgleichsvorrichtung, die einen Ausgleich für die auf beiden Seiten der Kippachse 29 ungleichen Genichte bzw. Kipp@o@@nte des Flügelrahmens 16 bildet. Derartige Ausgleichsvorrichtungen rleichtern das Öffnen und zollten se eingestellt sein, daß trotz der ungleichen Gewichtsverhältnisse das Fenster im Gleichgewicht ist, d.h. daß es in jeder Lage stehen bleibt.
  • Die Ausgleichevorrichtung besitzt eine Drobstabfeder 30, die im dargestellten Beispiel aus einem Rundstab aus einem vorzugsweise korrosionsbeständigen Federstahl besteht. Die Drehstabfeder liegt in einer Echrung 31, die im wesentlichen waagerecht im oberen Teil 17 des Flügelrahmens 16 angeordnet ist. Die Drehstabfeder 30 erstreckt sich über nahezu die gesamte Breite des Flügelrahmens und it durch ein abgewinkeltes Ende 32, das in einer Echrung 33 das seitlichen Teiles 19 bzw. 20 des Flügelrahmens 16 liegt, festgelegt. Auf der anderen Seite ist die Drehstabfeder 30 ebenfalls abgewinkelt und bildet einen Lenker 34, der seitlich aus dem Flügelrahmen hinauaragt.
  • Es ist je eine Drehstabfeder auf beiden Seiten des Fenstore vorgesehen, wobei die Drehstabfedern 30 vorzugsweise parallel in einer gemeinsamen Bohrung 31 liegen. Die dadurch auftretende geringftlgigo Versetzung hat keinen wesentlichen Einfluß auf die Federeigenschaften. Der Lenker 34 ist an seinem Ende ebenfalls abgewinkelt und ragt in eine Bohrung 35 eines Führungsteiles 36 hinein, an den eine Rolle 37 drehbar gelagert ist Die Rolle 37 läuft in einer Führung 38, die im dargestellten Beispiel aus einer C-förmigen Schiene besteht» die in den seit.
  • lichen Teil @@-bzw. 15 des Außenrahmens 11 eingelassen ist und in wesentlichen parallel zu diesem verläuft (siehe auch Fig. 11).
  • An dem Führungsteil 36 ist ein Stab 39 angebracht, der in Richtung der FUhrung 38 in dieser verläuft und in eine Hülse 40 eingreift, die in Verlängerung der Führung 38 angeordnet ist und vorzugeise in den R Rahmen eingelassen ist. An der Hülse 40 ist eine Klemsvorrichtung 41 angebracht, die aus einem Winkelhebelgriff besteht und über ein bewegUches Wandteil auf den Stab 39 einwirkt.
  • Am oberen Teil 12 des Außenrahmens 11 ist eine Bolüftung 42 angeordnet, die im folgenden noch näher erläutert wird.
  • Anhand der Fig. 3 bis 6 ist die Wirkungsweise der Be= schläge 22, 23 erläutert. Wie auch aus den Fig. 7 und 8 zu erkennen ist, besteht der Beschlag 22, 23 aus einer allgemein mit 43 bezeichneten Führung, die zwei im wesentlichen kreisbogenförmig gebogene Führungsflächen 44, 45 besitzt, von denen die Führungsfläche 44 von einem Nocken 46 gebildet wird, der an einem festen eschlagteil 47, das am seitlichen Teil 14 des Außenrahmens angebracht ist, be fertigt ist. Die Führungsfläche 45 wird von einem KurvenstUck 48 gebildet, das um eine Drehachse 49 schwenkbar an dem festen Besfchlagteil 47 angebracht ißtc Eine Schräg fläche 50 an dem Kurvsnstück 48 sorgt dafür, daß das Xurvensttlok 48 nur um einen geringen Winkel (vgl. Fig. 6) geschwenkt werden kann. An die Führungsfläche 45, die zu der Führungsfläche 44 im wesentlichen konzentrisch liegt und mit dieser zusammen eine im wesentlichen kreisring förmige Führungenut 51 bildet, schließt sich ein zum oberen Fensterteil hinweisender gradliniger Abschnitt 65 an. An dem festen Beschlagteil 47 ist ferner ein Führungsnocken 52 vorgesehen, der im dargestellten Beispiel aus einem angeschweißten Winkelsttlck besteht, der aber vorzuge weise durch eine Ausprägung des Beschlagteils 47 ersetzt werden kann, Ein bewegliches Beschlagteil 53, das mit dem festen Be schlagteil 47 zusammenarbeitet, ist an dem seitlichen Teil 19 des Fltigelrahmens 16 angebracht. Zur Verdeutlichung der Darstellung sind in den Fig. 3 bis 6 alle Teile, die zum Flügelrahmen gehören, strichpunktiert dargestellt. Das bewegliche Besohlagteil 53 besitzt ein zu der Führung 43 gehörendes Gleitelement gr, das aus dem beweglichen Beschlagteil in Richtung auf das feste Beschlagteil zu hervorsteht und die Form eines Kreisringsegmentes mit inneren und äuferen Zylinder:nantelflächen 55, 56 aufweist. Von der inneren Zylindermantelfläche 55 geht ein im wesentlichen in Längsrichtung des Flügelrahmens 16 verlaufender gradliniger Abschnitt 57 aus, so daß die Flächen 56 und 57 unter einem spitzen Winkel zusammenlaufen. Dar gradlinige Abschnitt 57 läuft jedoch über diese sich bildende Spitze in einer Kurvenführung 58 weiter, die eine gradlinige Verlängerung des Gleitelementes 54 in Richtung des zsitlichen Teils 19 bildet. Wäbrend der Nocken 46, das @leitelement 54 und der Führungsnocken 52 sich im wesentlichen über den gesamten Abstand der beiden Beschlagteile 47, 53 vonainander erstrecken, stehen die Kurvenführung 58, das Kurvenstück 48 und ein ebenfalls am beweglichen Beschlagteil 53 angebrachter Führungsabschnitt 66 weniger über die zugehörigen Beschlagteile hinaus.
  • Die Kurvenführung 58 besitzt an ihrem dem Nocken 52 zuge wandten Ende eine Kurve 59, die unter einem spitzen Winkel zur Ebene des Fensterflügels verläuft. Der Führungsnocken 52 ist am festen Beschlagteil so schräg gestellt, daß er im wesentlichen zu der Kurve 59 parallel liegt, wenn beide miteinander in Eingriff kommen. Die Kurve weist eine leicht konvexe Krümmung auf.
  • Wie insbesondere aus Fig. 8 zu erkennen ist, hesitzt der Nocken thi an seiner oberen Fläche eine vorspringende Platte 60, die in eine Ausnehmung 61 am Dleitelement 54 eingreift und verhindert, daß ein Fenster in seinem Be schlag so weit seitlich geschoben werden kann, daß eine Beschlagseite ausrastet und der Fensterflügel herausfällt.
  • Beim dargestellten Beispiel bestehen die Beschlagteile aus Metallstanzteilen, die durch Punktschweißung mit ihrer je welligen Grundplatte verbunden sind. Sie können auch, wenn beispielsweise mehrstufige Teile, wie der Nocken 46 oder das Gleitelement 54, vorliegen, aus mehreren Einzelplatten zusammengesetzt sein.
  • Durch die Großflächigkeit der Führungsflächen sind die auftretenden Kräfte sehr gering. Es ist deswegen auch möglich, die Eeschläge als Kunststoffteile auszubilden.
  • Dadurch wird die Herstellung wesentlich vereinfacht und vor allem der Vorteil absoluter Korrosionsbeständigkeit erzielt. Ferner brauchen Kunststoffbeschläge nicht geschmiert zu werden, was eine wesentliche Erhöhung der Gebrauchseigenschaften herbeiführt und die Gefahr der Verschmutzung für den Bedienenden herabsetzt.
  • Das dargestellte Fenster besitzt eine Abdeckung, die üblicherweise aus metallblechen bestaht. Es ist vorteilhaft möglich, die Außenabdeckung 24 und die Innenabdeckung 25 so anzuordnen, daß sie sich an allen Stellon im geschlossenen Zustand um einen relativ großen trag übardecken. Die Innenabdeckung 25 reicht, wie aus den Fig. 1 und 7 zu erkennen ist, bis über den Beschlag hinüber und bis nahezu an die Fensterscheibe heran. Es ist also, was insbesondere bei Dachfenstern vorteilhaft ist, kaum ein Holzteil der Witterung ausgesetzt. Ferner liegt der Beschlag geschützt gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz. Die Außenabdeckung deckt im unteren Bereich des Fensters ca. Die halbe Außenrahmenbreite ab. Sie besitzt ein aufwärts gerichtetes Teil 62, Uber das ein abwärts gerichtetes Teil 63 der Innenabdeckung 25 übergreift.
  • Vom Bereich der Beschläge aufwärts ragt die Außenabdeckung bis über den Flügelrahmen hinweg. Sie greift debei in etwa parallel über die Innenabdeckung herüber. Das obere Teil 64 der Außenabdeckung 24 ist so angeordnet, daß das Teil 63 der Innenebdeckung zwischen dem Teil 64 und dem Teil 62 zu liegen kommt.
  • Die Funktionsweise des Öffnens und SohlieBens wird im folgenden erläutert: Im geschlossenen Zustand schlägt der Innenrahmen um Außenrahmen an, und zwar in dem Bereich unterhalb der Kippachse von augen und oberhalb der Kippachse von innen.
  • Das Fenster schwenkt unten nach außen, während der obere Teil in den Innenraum hineinragt. Im geschlossenen Zustand (Fig. 3) liegt das Gleitelement 54 mit seinem gradlinigen Ab6chnitt 57 an dem Nocken 46 und mit seiner Zylindermentelfläche 56 an dem gradlinigen Abschnitt 65 des Kurvenstückes 48 an, Der Führungsnocken 52 liegt an der Kurve 59 der Kurvenfuhrung 58 an. Die Platte 60 liegt in der Ausnehmung 61, so daß der Beschlag gegen seit liches Herausrutschen gesichert ist.
  • Die Drehstabfeder ist vollständig gespannt, wobei sie im wesentlichen parallel zum Innenrahmen 16 liegt. Das ste'il 36 mit der Rolle 37 befindet sich in seiner obersten stellung in der Führung 38. Der Stab 39 liegt ebenfalls im oberen Teil der Hülse 40. Der Klemmhebel ist in Fig.,3 gelost dargestellt.
  • Wenn durch Betätigung des Verschlusses dieser aus seiner Ausnehmung 28 herausgeschwenkt wird, kann das Fenster geöffnet werden. Es ist zu erkennen, daß in der in Fig. 3 dargestellten geschlossenen Stellung die Außenabdeckung 24 und die Innenebdeckung 25 relativ weit übereinanderreichen, so daß an den Rahmen herunterlaufendes Wasser nicht in das Innere eindringen und eine evtl. Fäulnis im Holerahmen hervorrufen könnte.
  • In der ersten Phase des Öffnens schwenkt der Innearahmen unter der Führung der Xurve 59 an den Führungenocken 52 gleichzeitig nach außen und nach unten. Dabei kann ein evtl. Widerstand gegen die Schiebebewegung nach unten durch die FUhrung des Fuhrunganockens 52 an dem Führungsabschnitt 66 überwunden werden. Beim Abwärtagleiten des Innenrahmens gleitet der gradlinige Abschnitt 57 des Gleitelementes 54 an dem Nocken 46 und die Zylindermantelfläche 56 an dem gradlinigen Abschnitt 65 des Kurvenstückes 48. Die Drehstabfedor, die derart gespannt ist, daß sie ihren Lenker 34 von dem Flügeirahmen hinwegzudrücken sucht, unterstützt diese Bewegung, wobei sie der Schiebe bewegung dadurch nachgeben kann, daß die Rolle 37 in der Führung 38 nach unten läuft. Am Ende der Schiebebewegung liegt die Zylindermantelfläche 55 des Gleitelementes 54 an der Führungsfläche 44 des Nockens 46 un, während die Zylindermsntelfläche 56 des Gleitelementes 54 an der Führungsfläche 45 des Kurvenstückes 48 anliegt. Der Führungsnocken 32 hat in dieser Stellung die gesamte Länge der Xiwve 59 abgelaufen und ist von dem Führungsabschnitt 66 frei. Die Außenabdeokung 24 und die Innen abdeckung 25 sind dabei so weit gegeneinander verschoben worden, daß sie nur noch ganz geringfügig überlappen und die Innenabdeckung 25 eine Schwenkung nicht behindert(Fig.4).
  • Damit hat der Innenrshmen die Stellung erreicht, von der aus beim Öffnen eine reine Kippbewegung stattfindet. Wie aus Fig. 3 zu erkennen ist, gleiten bei dieser Kippbewegung die Zylindermantelflächen 55, 56 des Gleitelementes 54 auf den Führungsflächen 44, 45 am Nocken 46 und am Kurvenstück 48e Es ist zu erkennen. daß zur Aufnahme aller Kräfte große Flächen zur Verfügung stehen, war sich vorteilhaft auf die Lebensdauer der Beschläge auswirkt. Die Xippbewegung wird durch die Wirlwng der Drehstabfeder 30 unterstützt, wobei zu erkennen ist, daß durch ihre spezielle Anbringung zwischen einer senkrechten Führung und den oberen Teil des Flügelrahmeng 16 die Übersetzung bzw. die Übertragung der Kraft der Drehstab feder auf das Fenster so ist, daß ein nahezu vollständiger Gewichteausgleich zu erreichen ist0 In der in Fig. 5 dargestellten Stellung ist das Fenster in einer geöffneten Stellung festgehalten, indem die Klemmvorrichtung 41 derart betätigt ist, daß der bewegliche Wandabschnitt der Hülse 40 den Stab 39 festklemmt.
  • Auf diese Weise ist das Penster in Jeder beliebigen Lage festzustellen. Aus Fig. 5 ist ferner zu erkennen, daß an dein Führungsteil 36 eine Platte 67 angebracht iat, din im Verhältnis zu dem Führungsteil mittels einer Schraubs 68, die in einem Langloch 69 läuft, verschiebbar 1st.
  • Es ist zu bemerken, daß die in Fig. 5 dargestellte Stellung nicht die voll geöffnete Stellung des Fensters ist. Diese kann bis über die Waagerechte hinaus reichen.
  • Bei der Schwenkung des Fensters läuft die obere Kante 71 des beweglichen Beschlagteiles 33 dicht an dem Beschlagausschnitt 70 am Außenrahnien 11 entlang, so daß auch dort eine gute Abdichtung gegeben ist.
  • Zum Ausheben wird das Fenster in die in Fig. 6 dargestellte Lage geschwenkt. Dabei kommt zuerst ein abgebogener Abschnitt am lenker 34 der Drehetabfeder 30 an einen: Anschlag 72 zur Anlage, so daß die Drehstabfeder nicht weitor herunischwenken kann. Der Ansohlq 72 bringt ferner den Vorteil mit sich, daß die Drehstabfeder stark vorgespannt sein kann, so daß ihre Federcharakteristik für den vorliegenden Zweck günstiger wird.
  • Nachdem die Feder durch den Anschlag 72 in der in Fig. 6 dargestellten Stellung festgelegt ist, hebt sich die Abwinklung des Lonkers 34 aus der Bohrung 35 heraus, so daß die Drehstabfeder von dem Fuhrungsteil 36 freikommt. Be1 Schwenken in die in Fig. 6 dargestellte Lage läuft das Gleitelement 54 so weit aus der Führungsnut 51, in der es gleitet. hinaus, daß das Kurvenstück 48 sich um seine aus einer Schraube bestehende Drehachse 4'9 verschwenken kann, bis ihre Schrägfläche 30 an einem Teil des Außenrahmens zum Anschlag kommt. Diese Schwenkung, die nur wenige Orad beträgt, hat den Vorteil, daß trotz einer relativ spielfreien Führung des Gleiteleientes 54 in der' Führungsnut 51 die Öffnung der Führungsnut 51 sich in der Ausschwenkstellung vergrößert, so daß der Fensterflügel leicht heraungenown und wieder eingeführt werden kann.
  • Ms ist auch vorteilhaft, daß der Flügel nicht um vclle 180° geschwenkt werden muß, wenn er herausgenommen oder eingesetzt wird, da anderenfalls das Halten des Flügels erschwert wird und, die Gefahr besteht, daß der Flügel dem Nonteur aus der Hand fällt. Selbst in der Aushebnstellung kann der Flügel gefahrlo@ losgelassen werden, ohne herauszufallen.
  • Beim Zinsetzen Ges Innenrahmens bietet die Verzohwenkung des Kurvenstückes 48 den gleichen Vorteil. Die Lünge der Führung 38 ist so bemessen, daß das Führungsteil 36 ganau an der Stelle an der Hülse 40 anschlägt. an der die Abwinklung des Lenkers 34 in der Einführungsstellung liegt.
  • Der Innenrahmen braucht daher nach seines Einsetzen nur geschlossen zu werden, wobei die abgewinkelten Enden des Lenkers 34 von allein in die Bohrungen 35 am Führungsteil 36 einrasten.
  • In den Pig. 9 und 10 ist die Belüftung 42 in Detail dargestellt. Sie befindet sich am oberen Teil 12 des Außenrahmens 11 und besitzt einen Belüftungskansl 73 und einen Kntlüftungskanal 74. Beide Kanäle sind durch ein gemeinsames Verschlußelement 75 verscholssen, das im dargesteliten Deispiel aus einer schwenkber und schiebbar gelagerten Klappe besteht, die im geschlossenen Zustand (Fig., 9) in einer Ebene mit,' dem Rahmenteil 12 liegt. Das Verschlußelement 75 besitzt eine Griffausnehmung 76, die ein leichtes Ergreifen des Verschlußelementes 75 mit der Hand ermöglicht. Die schiebbare und schwenkbare Lagerung wird über einen in einer Kurvennut 78 laufenden Bolzen 77 bewerkstelligt. Dadurch daß eine gleichzeitige Schwenkung und Verschiebung stattfindet, ist das Verschlußelenent be sonders leicht und einfach zu öffnen, da der Benutzer es nur zu sich hinzuziehen braucht. 11 geöffneten Zustand (Fig. 10) liegt das Verschlußelement 75 so in der Oeffnung in in der es aufgenommen iet, daß es die beiden Luftströme, d.h. den Belüftungsatrom und den Entlüftungsstrom, voneinander trennt und somit einen "Kurzschluß" vermeidet.
  • Der Belüftungskanal 73 ist mit einer Nut 80 verbunden, die an der Außenseite des Auße,nrahiens umläuft. Zusammen mit einer Eindeckung 81, die bei Dachfenstern ohnehin vorhanden ist, wird somit ein umlaufender Kanal gebildet, durch den Frischluft in den Raum etrö-n kann. Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, verläuft die Nut 80 bis an die untere Seite 13 4 des Außenrahmens 11. Dort sind in der entsprechenden Abdeckung Löcher 82 vorgeschen, durch die die Frischluft einströmen kann. Die EntlUftung erfolgt über die Kntlüftungskanäle 74, die an der Stirnseite des Außenrahmens unterhalb der Außenabdeckung 24 enden. Die Außenabdeckung liegt nie dicht auf dem Rahmen auf, so daß die Luft unter der äußeren Abdeckung 24 entlang strömen kann und an deren Enden austritt. Bs ist zu erkennen, daß somit eine vorzügliche Zusatzbelüftung geschaffen wird, die vollständig wettersicher ist. Obwohl mit einem einzigen Verschlußelement sowchl eine Belüftungsals auch eine Entlüftungsöffnung geöffnet bzw. geschlossen werden kann, findet eine wirksame lfirk tuxg statt. Das wird im wesentlichen dadurch armöglicht, daß Lufteintritt und Luftaustritt ins Fraie an räumlich verschiedenon Punkten liegen, zwischen dene@ eine Höbandiffer@@@ vorhanden ist. Durch die einfache Ausbildung des notwendigen Verbindungskanals als umlaufende Nut Ist kein großer Herstellungsaufwand erforderlich. Die Nut 80 kann durch mehrere Belüftungskanäle 73 mit dem Raum verbunden sein.

Claims (9)

Ansprüche
1.) Belüftung. die an dem Rahmen eines Fensters, einer Tür, o.dgl. vorgesehen ist und ein betätigbares Verschlußelement besitzt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein Belüftungs- und ein Entlüftungskanal (73,74) mit ins Freie mündenden Ein- bzw. Auslässen (82) vorgesehen ins von denen in einem am Außenrahmen (11) umlaufenden Ringkanal (80) mündet, wobei der Einlaß 82) tiefer liegt als der Auslaß (74), und daß der Be- und der Entlüftungskanal (73, 74> durch ein gemeinsames Verschlußelement (75) verschlossen sind.
2. Belüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (75) in geöffnetem Zustand eine Trennung zwischen beiden Kanälen (73, 74) bildet.
3. Belüftung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (75) aus einer in geschlossenen Zustand flach an der Innenseite des Außenrahmens (11) liegenden Klappe besteht, die in einer Kurvenführung (7?, 78) drehbar und schwenkbar gelagert ist.
4. Belüftung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (75) eine vertiefte Griffausnehmung (76) aufweist.
5. Belüftung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (75) in geoffnetem Zustand schräg auf den Innenraum zuweist.
6. Belüftung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie am oberen Teil (12) des Außenrahmens (11) angeordnet ist.
7. Belüftung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Ringkanal aus einer an der Rabmenaußenseite angeordne'ten Nut (80) besteht, ,die von einer äußeren Abdeckung (81) verschlossen ist.
8. Beluftung nach einem der Anspruche 1 bis 7, daß an einem Rahmen, der aus der das Fenster tragenden Bauwerksfläche heraussteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß (82) an der Außenseite des unteren Teils (13) des Außenrahmens (11) angeordnet ist.
9. Belf*tung nach einem der Anspruche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlüftungskanal (74) aüs stirnaeitigen, abgedeckten Bohrungen des Außenrahmens (il) besteht.
L e e r s e i t e
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DE (1) DE1917593A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2806574A1 (de) * 1978-02-16 1979-08-23 Hans Guenter Gebhardt Fensterlueftungselement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2806574A1 (de) * 1978-02-16 1979-08-23 Hans Guenter Gebhardt Fensterlueftungselement

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