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DE1911808A1 - Schmutzfilter fuer Fluessigkeitsleitungen,insbesondere Brauchwasserleitungen - Google Patents

Schmutzfilter fuer Fluessigkeitsleitungen,insbesondere Brauchwasserleitungen

Info

Publication number
DE1911808A1
DE1911808A1 DE19691911808 DE1911808A DE1911808A1 DE 1911808 A1 DE1911808 A1 DE 1911808A1 DE 19691911808 DE19691911808 DE 19691911808 DE 1911808 A DE1911808 A DE 1911808A DE 1911808 A1 DE1911808 A1 DE 1911808A1
Authority
DE
Germany
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filter according
dirt
screen
dirt filter
screen material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691911808
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Ernst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chemie und Filter GmbH Verfahrenstechnik KG
Original Assignee
Chemie und Filter GmbH Verfahrenstechnik KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemie und Filter GmbH Verfahrenstechnik KG filed Critical Chemie und Filter GmbH Verfahrenstechnik KG
Priority to DE19691911808 priority Critical patent/DE1911808A1/de
Priority to AT102970A priority patent/AT299257B/de
Priority to US13704A priority patent/US3623612A/en
Priority to FR7008113A priority patent/FR2037738A5/fr
Publication of DE1911808A1 publication Critical patent/DE1911808A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/01Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/14Safety devices specially adapted for filtration; Devices for indicating clogging
    • B01D35/153Anti-leakage or anti-return valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

Chemie und Filter GmbH, Verfahrenstechnik KG, Heidelberg
Schmutzfilter für Flüssigkeitsleitungen, insbesondere Brauchwasserleitungen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schmutzfilter für Flüssigkeitsleitungen, insbesondere Brauchwasserleitungen, mit einem Sammelbehälter und einem derart darüber angeordneten Sieb, daß an der Zuflußseite des Siebes sich sammelnde Schmutzteilchen in den Behälter fallen können.
Derartige Schmutzfilter haben die Aufgabe, Sand, Schwemmstoffe, Rostteilchen, Schlammkrusten, Kalk, Metallspäne usw. zurückzuhalten, damit sie nicht Ventile, Umwälzpumpen o. dgl. verunreinigen und diese in ihrer Funktion gestört werden.
Es ist bekannt, ein Schmutzfilter mit einer senkrechten Siebfläche zu versehen und den Sammelbehälter unterhalb der Zulaufseite des Siebes anzuordnen. Es ist auch bekannt, der Siebfläche eine Neigung von 45° zu geben, das Wasser von unten zutreten zu lassen und den Sammelbehälter unter der Siebfläche anzuordnen.
Nachteilig bei den bekannten Schmutzfiltern ist es, daß nur relativ grobe Schmutzteilchen selbsttätig in den Sammelbehälter fallen, während feinere Schmutzteilchen am Sieb hängen bleiben
109824/1567
und die wirksame Filterfläche im Laufe der Zeit verkleinerno Es ist daher auch schon bekannt, bei einem Schmutzfilter einen zusätzlichen Anschlußstutzen auf der Ablaufseite vorzusehen, mit dessen Hilfe eine Rückwärts-Spülung zur Reinigung des Siebes vorgenommen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schmutz filter anzugeben, bei dem die Gefahr einer Verringerung der wirksamen Siebfläche wesentlich geringer ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Sieb aus einem Material besteht, das sich unter dem Einfluß des Flüssigkeitsdruckes aus seiner Normallage verformt, beim Abstellen des Druckes aber wieder in die Normallage zurückkehrt.
Bei einem solchen Sieb tritt ein Selbstreinigungseffekt auf. Denn das Siebmaterial beult sich infolge des Flüssigkeitsdruckes aus und kehrt beim Abstellen des Flüssigkeitsdruckes in seine Normallage zurück, wodurch ein großer Teil der Schmutzteilchen, die früher am Sieb haften blieben, abgeschüttelt werden, insbesondere, da in der Regel die Rückkehr in die Normallage recht plötzlich geschieht,
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Siebmaterial solche Rückstelleigenschaften hat, daß es beim Abstellen des Wassers gedämpfte Schwingungen vollführt. Durch diese Schwingungen ergibt sich ein intensiver Reinigungseffekt.
Bei einer besonders einfachen Ausführungsform ist das Siebmaterial ein im Randbereich befestigtes, in seiner Fläche aber bewegliches Siebgewebeo
Wünscht man eine größere Siebfläche, fürchtet aber eine zu starke Belastung des Siebgewebes, so kann die Siebfläche in mehrere Felder unterteilt sein, an deren Randbereichen das Siebgewebe befestigt ist.
Vorteilhaft ist ein zylindrischer, Über dem Sammelbehälter aniSirien vom Flüssigkeitsdruck beaufschlagter Filter-109824/1567 1NSPECTED
einsatz mit etwa senkrechter Achse, dessen Siebmaterial nach außen hin verformbar ist. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich ein aus parallelen Kreisringen und diese verbindenden, vorzugsweise achsparallelen Streben bestehender Träger, an dem das Siebmaterial befestigt ist. Ein solcher Filtereinsatz hat eine sehr große Filterfläche, gestattet es aber, die Belastung des beweglichen Siebmaterials genügend klein zu halten und benötigt nur einen geringen Einbauplätz. Besonders günstig ist es hierbei, wenn das Siebmaterial an der Trägerinnenseite befestigt ist und daher im Randbereich vom Flüssigkeitsdruck gegen die Kreisringe bzw. Streben gedrückt wird.
Für die Herstellung empfiehlt es sich, wenn der Siebträger ein Kunststoff-SpAtzteil ist, das an das Siebmaterial angespritzt ist. In diesem Zusammenhang braucht das Siebgewebe lediglich vor dem Spritzarbeitsgang in die Spritzform gelegt zu werden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Filtereinsatz gegen Lichteinfall geschützt eingebaut werden kann. Wegen des Selbstreinigungseffekts ist eine Beobachtung des Siebes, um dessen Verschmutzungsgrad feststellen zu können, nicht mehr notwendig. Infolgedessen können sich auch keine Algen, die sich an den steifen Teilen des Filtereinsatzes festsetzen, vermehren und auf diese Weise das Sieb zusetzen. , ,
Dem gleichen Ziel dient es auch, wenn der Sammelbehälter durch einen durchsichtigen, aber eine das Algenwachstum verhindernde Einfärbung aufweisenden Becher gebildet ist. Insbesondere eignet sich eine rote Einfärbung. Es kommt aber auch eine blaue, grüne oder gelbe Tönung in Frage. Dann läßt sich zwar erkennen, wieviel Schmutz sich angesammelt hat. Trotzdem können wegen der Rottönung keine das Algenwachstum fördernden Lichtstrahle zum Filtereinsatz und natürlich auch nicht zum Inneren des Sammelbehälters gelangen«
Sodann empfiehlt es sich, daß durch den zylindrischen Filtereinsatz ein bis zum Grund des Sammelbehälters reichendes Rohr führt,
ORIGINAL INSPECTED
10982U71567
das oben mit einem durch ein Ventil absperrbaren Auslauf versehen ist· Zum Entleeren des Sammelbehälters ist es lediglich notwendig, das Absperrventil zu öffnen. Alsdann wird der Schmutz durch die zulaufende Flüssigkeit aus dem Sammelbehälter in das Rohr und weiter in den Auslauf gedrückt. Das Öffnen und Schliessen dieses Ventils ist der einzige für die Wartung des Schmutzfilters durchzuführende Arbeitsgang.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:.
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Schmutz- ' filter, wobei der Filtereinsatz nur schematisch dargestellt ist und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Filtereinsatz nach Fig. 1.
Das Schmutzfilter nach Fig. 1 hat ein Gehäuse 1 mit einem Zulaufstutzen 2 und einem Ablaufstutzen 3. Eine Zwischenwand 4 trennt einen Zulauf raum 5 von einem Filterraum 6, in welchem ein Filtereinsatz 7 zwischen einer Fassung 8 dieser Wand 4 und einem Deckel 9 eingespannt ist, der mittels "Schrauben' 1 ο unter Zwischenlage einer Dichtung 11 am Gehäuse 1 angebracht ist. Am unteren Ende ist an das Gehäuse 1 ein-Becher-12 mittels einer Überwurfmutter 13 angesehraubt. Der Becher 12 besteht aus rot getöntem, durchsichtigem Kunststoff» ¥©m Grand a®s Bechers 12 führt ein Rohr 14 durch den Filtereinsatz 7 md durch den Deckel 9 nach oben zu einem Absperrventil. 1pg das Mt ©iner Auslaufleitung 16 versehen ist.
Der Filtereinsatz 7 besteht (Fig. Z)- aus Qia©® feiges» einem zylindrischen Siebgewebe'18, Der feigem 17 weist parallele Kreisringe I9.tmd Zo mf9 die durok vier Streben 21 miteinander verbunden B±nu,e £&s ~ Siebgewebe 18 A@ an--der Innenseite der Ringe 19 und, mM üqw Strebest 21 -b©
24 /166? omernAL «Spected
festigt, ist aber inmitten der dazwischen gebildeten Felder 22 lose gehalten, wie es Fig, 2 anzudeuten versucht»
Wenn nun Wasser über den Stutzen 2 zugeleitet wird, nimmt das Siebgewebe 18 unter dem Einfluß des Wasserdrucks die gestrichelt gezeichnete Form 18a an« Das Siebgewebe wirkt als Filter, das das hindurchtretende Wasser, das beim Stutzen 3 das Gehäuse wieder verläßt, von allen Schmutzteilchen befreit. Da die Filterfläche recht groß ist, ergibt sich auch ein sehr geringer Filterwiderstand, Sobald der Wasserdruck abgestellt wird, kehrt das Siebgewebe 18 relativ plötzlich in seine Normallage zurück, wodurch am Siebgewebe 18 haftende Schmutzteilchen abgespült werden und in den Becher 12 fallen. Je nach den Elastizitäts- und Rückstelleigenschaften des Siebgewebes kann dieses auch noch über die Normallag© hinwegschwingen und den Abschütteleffekt verstärken.
Der Filtereinsatz 7 ist vollständig gegen Lichteinfall geschützt, so daß sich Algen, die sich eventuell am Träger 17 festsetzen, nicht vermehren können. Der Becher 12 ist zwar durchsichtig, aber rot getönt, so daß auch von unten her kein das Algenwachstum förderndes Licht zum Filtereinsatz 7 gelangen kann.
Wenn der gesammelte Schmutz aus dem Becher 12 entfernt werden soll, braucht lediglich das Ventil 15 geöffnet zn werden. Alsdann drückt das zuströmende Wasser den Schmutz aus dem Becher 12 über das Rohr 14 und die Auslaufleitung 16 heraus. Nach Schließen des Ventils 15 ist das Schmutzfilter wieder voll einsatzbereit.
ORIGINAL «NSPECTSD 109824/1867

Claims (11)

  1. Patentansprüche
    Schmutzfilter für Flüssigkeitsleitungen, insbesondere Brauchwasserleitungen, mit einem Sammelbehälter und einem derart darüber angeordneten Sieb, daß an der Zuflußseite des Siebes sich sammelnde Schmutzteiichen in den Behälter fallen können, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (18) aus einem Material besteht, daß sich unter dem Einfluß des Flüssigkeitsdrucks aus seiner Honaallage verformt, beim Abstellen, des Druckes aber wieder in die Hormallage zurückkehrt.
  2. 2. Schmutzfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebmaterial solche Rückstelleigenschaften hat, daß es beim Abstellen des Wassers gedämpfte Schwingungen vollführt,
  3. 3. Schmutzfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebmaterial ein im Randbereich befestigtes, in seiner Fläche aber bewegliches Siebgewebe (18) ist.
  4. 4. Schmutzfilter nach einem der Anspztfche 1 -5» dadurch gekennzeichnet, daß die Siebfläche in mehrere Felder (22) unterteilt ist, an deren Randbereichen das Siebgewebe (18) befestigt ist.
  5. 5. Schmutzfilter nach einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch einen zylindrischen, über dem Sammelbehälter (12) angeordneten, innen vom Flüssigkeitsdruck beaufschlagten Filtersinsatz (7) mit etwa senkrechter Achse9 dessen Siebmaterial (18) nach außen hin verformbar ist.
  6. 6. Schrautzfilter nach Anspruch 5S gekemzeielinet durch einen aus parallelen Kraisringen (19» 2o) und dies© verbindenden, vorzugsweise achsparall©len Streben (21) bestehenden Träger (17)j an dem das Siebmaterial (18) befestigt ist.
    •^ ' -;";;-: ' ί= ORIGINAL fNS^ECTED
    109824/166-7
  7. 7. Schmutzfilter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebmaterial (18) an der Trägerinnenseite befestigt ist.
  8. 8. Schmutzfilter nach einem der Ansprüche 1 -7» dadurch gekennzeichnet, daß der Siebträger (17) ein Kunststoff-Spritzteil ist, das an das Siebmaterial (18) angespritzt ist·
  9. 9β Schmutzfilter nach, einem der Ansprüche. 1-8, dadurch ge-, kennzeichnet, daß der Filtereinsatz (7) gegen Lichteinfall geschützt eingebaut ist.
  10. 1o.Schmutzfilter nach einem der Ansprüche 1-9» dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter durch einen durchsichtigen, aber eine das Algenwachstum verhindernde Einfärbung aufweisenden Becher (12) gebildet ist«
  11. 11. Schmutzfilter nach einem der Ansprüche 1 - 1o, dadurch gekennzeichnet, daß durch den zylindrischen Filtereinsatz (7) ein bis zum Grund des Sammelbehälters (12) reichendes Rohr (14) führt, das oben mit einem durch ein Yentil (15) absperrbaren Auslauf versehen ist«
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DE19691911808 1969-03-08 1969-03-08 Schmutzfilter fuer Fluessigkeitsleitungen,insbesondere Brauchwasserleitungen Pending DE1911808A1 (de)

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AT102970A AT299257B (de) 1969-03-08 1970-02-04 Schmutzfilter für Flüssigkeitsleitungen, insbesondere Brauchwasserleitungen
US13704A US3623612A (en) 1969-03-08 1970-02-24 Filter
FR7008113A FR2037738A5 (de) 1969-03-08 1970-03-06

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Also Published As

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