DE1909080A1 - Bettcouch - Google Patents
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Description
Patentanwalt
Dipl.-Ing. Walier Jackisch
Dipl.-Ing. Walier Jackisch
7 Stuttgart N, Menzelstraße 40
Karl Aksel Kjelgäard Rosengreen,;
S0borg, Dänemark.
B et t c O u c h .
Die Erfindung betrifft eine Bettcouch mit Rückenlehne und Sitz, wobei
letzterer aus einem. Unterteil und einem Oberteil besteht, welche an der vorderen
Zarge des Unterteiles und an der hinteren Zarge des Oberteiles derart zu'sammengelenkt
sind, dass der Oberteil in der Couchlage über dem Unterteil liegt,
von dieser Lage aber vornüber nach einer Lage in Verlängerung des Unterteiles geschwenkt
werden kann,'welcher in allem wesentlichen waagerecht verschiebbar im
Couchgestell gelagert ist, sowie der Art, wobei die Rückenlehne derart schwenkbar mit einem Sitzteil verbunden ist, dass sie bei Verschiebung nach vorne desselben
zu einer Lage hinter dem Sitzteil· in allem wesentlichen in Verlängerung
dieses geschwenkt werden kann. '
Bei den meisten bekannten Bettcouches, wo der Sitz aus in der Couchlage
über einander liegenden mit einander zusammengelenkten Teilen besteht, bilden diese in der Bettlage je ihr in der Längsrichtung der Couch verlaufende Liegefläche
eines Doppelbettes. Bei diesen Bettcouches ist die Rückenlehne entweder
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mit dem Couchgestell fest verbunden, mit dieser derart schwenkbar verbunden,
dass sie von einer in der Couchlage schräg nach unten und nach vorne neigenden
Lage zu einer schräg nach unten und nach hinten neigenden. Lage eingeschwenkt
werden kann, sodass sie. der auf dem Sitzunterteil ruhenden Person nicht lästig wird, oder sie ist sowohl mit dem Gestell als,auch dem Unterteil durch eine-verhältnismässig
komplizierte-Bewegeanordnung derart verbunden, dass sie bei der J
Vorwärtsbewegung des. Unterteiles nach oben von der Liegefläche weg bewegt wird.
Es sind jedoch auch Bettcouches der genannten Art bekannt, wo die Rückenlehne. ,
aus einem losen Polster besteht, das entfernt wird, wenn die Couch als Bett benutzt
werden soll. , >
Schliesslich sind auch Bettcouches der genannten Art bekannt, wobei die
fc Rückenlehne durch eine verhältiiismässig komplizierte Verbindungsvotrichtung derart mit dem Sitzoberteil schwenkbar verbunden ist, dass sie, nach oder während : ■
der Schwenkung nach vorne des Sitzoberteiles.im Verhältnis zumSitzuriterteil zu
einer Lage in Verlängerung des Oberteiles geschwenkt werden kann, sodass die
Rückenlehne auch als Liegefläche dienen kann. Es hat dies indessen zur Folge! dass
es sich um ein verhältnismässig grosses Gewicht handelt, dass bei jeder Umstellung der Bettcouch von Couchlage zur Bettlage oder umgekehrt geschwenkt werden
soll, wie auch das gebildete Doppelbett eine unzweckmässige Ausbildung bekommt
u.z. infolge der unvermeidlichen Trennfügen zwischen den Liegeflächeteilen,
welchetan unzweckmässigen Stellen sich befinden, ohne Rücksicht darauf, ob das
Doppelbett in der Längsrichtung der Couch, oder quer darauf benutzt wird, indem
es im letzteren Falle normalerweise vorzuziehen ist, dass das Köpfende sich
drinnen im Couchgestell befindet. ·
Es sind auch Bettcouches bekannt, wobei der Sitz eine Einheit ausmacht,;
mit welcher die Rückenlehne derart schwenkbar verbunden ist, dass sie bei einem
Herausziehen des Sitzes nach vorne zu einer £age hinter diesem in Verlängerung
des Sitzes geschwenkt wird und somit die eine Liegefläche eines in der Längsrichtung der Couch verlaufenden Doppelbettes bilden kann. Bei solchen Bettcouches
ist zur Erzielung einer genügend niedrigen Höhe der oberen Längskäntenseite der
Rückenlehne in Verbindung mit einer genügenden Breite der von der Rückenlehne
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gebildeten Liegefläche die Rückenlehne derart angeordnet, dass sie sich in der
Gouchlage hinter der hintersten Längsseite des Sitzes hinab erstrecken wird,
der dabei jedoch eine verhältnismässig grosse Tiefe bekommt.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Bettcouch der genannten kombinierten
Art zu schaffen, wobei sowohl der Unterteil und der Oberteil des Sitzes
als auch die Rückenlehne zur Bildung von Liegeflächen angewandt werden könfien,
während gleichzeitig die obere Längskantenseite der Rückenlehne in der Gouchlage
eine genügend niedrige Lage und der Sitz gleichzeitig eine aus Bequemlichkeitsrücksichten
nicht zu grosse Tiefe ausweisst, u.z. ohne dass zu komplizierte Verbindungsvorrichtungen zwischen den einzelnen Teilen der Couch erfordert werden.
Dies ist erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass die schwenkbare Verbindung
zwischen der Rückenlehne und dem Sitzunterteil an jeder Seite der Couch aus
einer Verbindungsstange besteht, wovon das eine Ende mit der Rückenlehne fest verbunden
ist, und das andere Ende sich von der in der Couchlage untersten Längskantenseite
der Rückenlehne hinaus erstreckt und mit dem Sitzunterteil mittels
eines Schwenklagers verbunden ist, dessen Abstand von der genannten Längsseite der Rückenlehne und von der hintersten Längsseite des Unterteiles einen solchen
ist, dass die genannte Längskantenseite der Rückenlehne in der Bettlage unmittelbar
hinter der hinteren Längskantenseite des Unterteiles liegt, und dass in der
Couchlage der Abstand zwischen der Oberseite des Unterteiles und der genannten Längskantenseite der Rückenlehne der Stärke des Sitzöberteiles entspricht.
Hierdurch wird erzielt, dass die Couch ein harmonisches Verhältnis zwischen
Rückenlehnenhöhe und Sitztiefe bekommt, indem der hinterste Teil des zusammengefaltenen
Sitzes in der Couchlage beim Einschieben des Unterteiles unter der Lehne
zu liegen kommt. Man kann somit den beiden Teilen des Sitzes je eine verhältnismässig
grosse Breite geben, wogegen die Breite der Rückenlehne wesentlich geringer
wird. Bei einer derartigen Ausbildung wird die Rückenlehne indessen eine Breite
bekommen, die der Breite eines gewöhnlichen Keilkissens entspricht, und ein Herausziehen
des Sitzunterteiles mit einem dadurch bewirkten Schwenken der Rückenlehne
zu einer Lage hinter dem Unterteil und ein darauffolgendes Schwenken des Sitzoberteiles
nach vorne zu einer Lage vor dem Unterteil, bewirkt die Bildung einer
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Liegefläche, die quer auf die Couch.verläuft Und das Kopfende drinnen im Couchrahmen hat. Die Trennfuge zwischen den beiden Sitzteilen wird ausserdem an einer
nicht störenden Stelle vorkommen. In Verbindung mit normalen Couches wird die
betreffende Liegefläche ein Doppelbett ausmachen, es steht aber dem nichts im Wege, die Couch als Lehnsessel auszubilden, wodurch die Liegefläche ein Einzelbett ausmacht. " .
An und für sich ist es nur erforderlich, dass die Rückenlehne mittels der
genannten Verbindungsstangen mit dem Sitzunterteil verbunden ist, indem der obere
Teil der Rückenlehne in der Couchlage gegen einen Teil des Couchgestelles ruhen kann. Zur Führung der Rückenlehne im Verhältnis zu Gestell wird es jedoch in der
■ Regel vorzuziehen, dass die Rückenlehne ausserdem mittels eines Lenkers mit dem
Couchgestell verbunden ist, dessen eine Ende hinter dem Sitzunterteil mit dem * Gestell gelenkig verbunden ist, und dessen andere Ende mit der Rückenlehne gelenkig
verbunden ist, u. z. in der Nähe der unteren Längskantenseite derselben. Hierdurch
wird erreicht, dass falls während des ersten Teiles des Hineinschieb-ens des Sitzunterteiles die hintere Längskantenseite der Rückenlehne etwas nach oben gezogen
wird, die Rückenlehne beim weiteren Hineinschieben des Sitzunterteiles von selbst
weiter nach oben zu ihrer Couchlage schwenken.
Zur Erleichterung des genannten ersten Hinaufschwenkens der Rückenlehne
kann die Rückenlehnehinterseite mittels einer Schlinge mit einem hochliegenden
Punkt des Couchgestelles verbunden sein, sodass man durch einen Zug daran die
Rückenlehne etwas nach oben schwenken kann.
Das untere Ende des Lenkers kann erfindungsgemäss einem'am Gestell befestigten Klotz ängelenkt werden, welcher einen Anschlag für den Sitzunterteil in
dessen hineingeschobener Lage bildet, sodass diese genau festgelegt ist. Infolge
dieser Anordnung des Lenkers wird die Rückenlehne in der Bettlage eine voti der
Hinterkante und nach vorne schwach nach unten neigende Lage einnehmen und somit
als Keilkissen dienen kann. . :
Schliesslich kann zwischen dem Sitzunterteil und dem Couchgestell eine
Zugfeder eingeschaltet sein, die den Sitzunterteil nach hineingeschobener Lage
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zu ziehen sucht, und den Sitzunterteil, nach hinten bewegt, sobald die Rückenlehne
■ ein bisschen nach oben geschwenkt wird, z.B. mittels der vorstehend erwähnten
Schlinge, sodass die Bedienung der Couch erleichtert wird.
Ein Ausführungsbeispiel· der Erfindung wird im folgenden an Hand der
Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig« 1 eine schematische Seitenansicht der Bettcouch in der Bettlage, und
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Bettcouch in der Couchlage.
Der Ueberschaulichkeit halber sind in der Zeichnung mir die für das Verständnis der Erfindung nötigen Teile gezeigt,, so ist z.B. das gegen den Beschauer
kehrende Seitenstück der Couch entfernt worden.
■ Die in Fig. 1 gezeigte Liegefläche der Bettcouch ist aus einem Sitzoberteil
1, einem Sitzunterteil 2, und einer Rückenlehne 3 zusammengesetzt. Der 'Sitzoberteil
1 ist in der Bettlage an jeder Seite von einem Beinpaar 4,5 unterstützt.
Die freien Enden der beiden Beine 4 und 5 sind mittels eines Verbindungsgliedes
6 mit einander verbunden, und die anderen Enden der Beine sind mittels Zapfen 7
und 8 an je seinem Beschlag 9 und 10 gelenkt, welche an der Seite des Oberteiles
1 befestigt sind.
Das eine Bein 4 jedes Beinpaares ist am Zapfen 7 vorbei verlängert, und an
dem freien Ende der Verlängerung Il ist mittels eines Zapfens 12 das eine Ende
eines Lenkers 13 schwingbar verbunden, dessen anderes Ende mit einem Beschlagteil
14 schwingbär verbunden ist, welcher an der Seite des Sitzunterteiles 2 am vorderen Ende dieses befestigt ist. Die schwingbare Verbindung zwischen dem Lenker
13 und dem Beschlagteil 14 besteht aus einem Scharnier, dessen Drehzapfen mit
15 bezeichnet ist.
Der Sitzoberteil 1 ist mit dem Sitzunterteil 2 durch ein aus zwei mittels
eines Drehzapfens 18 verbundenen Scharnierteilen 16 und Ϊ7 bestehenden Scharnieren
schwenkbar verbunden.
Der Sitzunterteil 2 trägt an jeder Seite eine herausragende Schiene 19,
die parallel zu der Unterseite des Unterteiles 2 verläuft und in einer entsprechenden Nute an der Innenseite des sieh an derselben Seite der Couch befindlichen
Seitenstückes 2 verschiebbar ist. ·
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An jeder der beiden Seitenkantenflächen der Rückenlehne 3 ist/das eine
Ende einer Stange 21 undrehbar befestigt, die. etwas von der unteren Längsseite
22 der Lehne herausragt, und die mittels eines Zapfens 23 mit dem Sitzunterteil
schwingbar verbunden ist, u.z. im Abstand von dessen Hinterkante 24,
Die Rückenlehne 3 ist mittels zwei Lenker 25 mit dem Couchgestell vef- :""-bunden,
ein an jedem Ende der Lehne. Das eine Ende jedes Lenkers 25 ist mittels
eines Scharnierblattes 26 an der Hinterseite der Rückenlehne in der Nähe deren unteren Längskantenseite 22 gelenkt, und das andere Ende des Lenkers ist mittels
eines Scharnierblattes 26· an der Hinterseite eines Anschlages 27 gelenkt, der an
der Zarge 28 der Couch befestigt ist. " '
An der Rückenlehnehinterseite ist ausserdem das eine Ende 29 einer Schlinge
30 befestigt, deren anderes Ende 31 an einer hochliegenden Stelle des Couchgestelles
befestigt ist. Die Schlinge 30 hat eine solche Länge, dass sie in der
Bettlage Fig. 1 vom Befestigungsende 31 nach unten um die Rückenlehne 3 herum und
bis an eine Stelle in der Nähe deren Längskantenseite.22 verläuft.
Die beiden Sitzteile 1 und 2 bestehen aus Rahmen mit Eederhöden, und diese
sind in einer derartigen Entfernung von den Rändern der Rahmen angeordnet, dass
in der in Fig. 2 gezeigten zusammengefalteten Lage der Sitzteiie zwischen den
Böden Bettzeug aufbewahrt werden kann. An seinem freien Ende ist der Sitzoberteil
1 mit einem Fusstück 32 versehen, das an der Innenseite des Rahmens des Oberteiles/l mittels Zapfen 33 schwenkbar gelagert ist. An jedem Ende des Fusstückes
ist ein Führungszapfen 34 angeordnet, welcher mit einer kreisförmigen Spur 35
an der Innenseite des Rahmens im Eingriff ist, sodass das Fusstück 32 von ,der in
Fig. 1 nach der in Fig. 2 gezeigten Lage geschwenkt werden kann - um in der Cöüchlage
die direkte Anlage des Sitzoberteiles 1 gegenden Sitzunterteil: 2 nicht
zu verhindern. '-."■""■, . - ;.· .;"■-/
Die gezeigte Bettcouch wirkt folgendermassen: .
Bei Umstellung von der in Fig. 1 gezeigten Bettlage nach- der in Fig. 2
gezeigten Couchläge, wird das Fusstück 32 zunächst im Gegenzeigersinn j.n Fig.l
gekippt, wodurch das Bettzeug auch festgehalten wird, Sodann wird der, Sitzoberteil 18 um die 2apfen 18 geschwenkt, bis er gegen·die Oberseite des Sitzunter-
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·■ f.- ■■·.
teiles 2 zu ruhen kommt. Bei diesem.Schwenken des Oberteiles 1 wird gleichzeitig
die Beine 4 und 5 zu einer Stellung im wesentlichen parallel zum Sitzoberteil
1, vgl. Fig. 2, eingeschwenkt. Diese Schwenkung wird mittels der Verbindungsstange 13 und der Beinverlängerung 11 zustandegebracht, indem der
Drehpunkt 15 der Verbindungsstange 13 derart gewählt ist, dass die.genannte
Schwenkung der Beine erzielt wird. Beim Schwenken werden die Beine infolge des
Lenkers 6 parallel zu einander geführt.
Nach Einfalten des Oberteiles 1 wird ein Zug an der Schlinge 30 ausgeübt,
wodurch die Rückenlehne 3 zur Schwenkung in Richtung gegen die in Fig. 2 gezeigte
Lage beeinflusst wird. Gleichzeitig ist die Längskantenseite 22 der Rückenlehne gezwungen, ' : einer von den Lenkern 25 und den mit dem Sitzunterteil
2 verbundenen Stangen 21 im Verhältnis zum Couchgestell· festgelegten Bahn
zu folgen. Die Rückenlehne 3 wird somit von ihrer in Fig. 1 gezeigten annähernd waagerechten Lage nach der in Fig. 2 gezeigten schrägen Lage hinaufgeschwenkt,
wodurch die Längskantenseite 22 der Rückenlehne gleichzeitig nach links in der Zeichnung gezogen wird. Dieser Zug verpflanzt sich über die Stangen 21 zum Sitzunterteil
2, wodurch der jetzt zusammengefaltete Sitz 1,2 nach links in Fig. 1 gezogen wird, bis der Rahmen des Unterteiles 2 gegen den Klotz 27 anschlägt.
Bei diesem Hineinschieben des Sitzes, wird dieser im Verhältnis zum Couchgestell
durch den Eingriff der Schienen 19 in den entsprechenden in der Zeichnung nicht
gezeigten Nuten, geführt.
Die Teile 1, 2 und 3 nehmen jetzt die in Fig. 2 gezeigte Lage ein, und es
ist ersichtlich, dass die von der Rückenlehne 3 herausragenden Enden der
Stangen 21 so lang sind, dass die Rückenlehne 3 unter ihrer Längskantenseite 22 für das Hineinschieben des hinteren Teiles des zusammengefalteten Sitzes Platz
gegeben hat.
Infolge dieses Hineinschiebens des hinteren Sitzteiles unter die
Rückenlehne entsteht ein harmonisches Verhältnis zwischen der Sitzfläche und der
Rückenlehnfläche.
Um die Umstellung von Bettlage zur Couchlage zu erleichtern, ist der
Sitzunterteil 2 mittels einer nicht gezeigten Feder mit dem Hinterteil des Couch-
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gestelies -verbunden·, sodass die Feder bei der Umstellung von Couchlfage zu Befct-"
lage gestreckt wird. Die so gestreckte Feder wird beim Hineinschieben des Sitzes
1,2 unter die Lehne 3 mithelfen.· . -\- ■ -." ;.. :··.-.·.'- .·„".·
Die Couch ist in der Bettlage sehr stabil, was teils auf die Beinpaafe
435 und auf die normale Beine der Couch , teils auf die sichere Führung des Sitzunterteiles
1 durch den Eingriff der Steuerschienen 19 mit den entsprechenden
nicht gezeigten Nuten zurückzuführen ist. ' ■'
Die Breite der Sitzteile 1 und 2 sowie der Rückenlehne 3 ist derart gewählt,
dass die gesamte Liegefläche in der Bettlage bequemen Liegeplatz für zwei/neben
einander und rechtwinkelig zur Längsrichtung der Couch, also parallel zur Ebene
P der Zeichnung liegenden Personen ergibt. ■--■ ' -. ,
Als der Sitzunterteil 1 bei der Umstellung um 180° geschwenkt wird, .wird-V ."-.
der Sitzbezug der Couch geschont, indem er natürlich auf der Seite des Sitzober^
teiles 1, welcher in Fig. 2 nach oben kehrt und deshalb in Fig; 1 nach unten ;
kehrt, angeordnet, sodass in der Bettstellung auf dem Sitzbezug nicht geschlafen
wird. ■ -■-■'- ■-"■■ , : - ; --:■.. : ■■".·-,■.--, -
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■ - 8-
Claims (5)
1.) Bettcouch mit Rückenlehne und Sitz, wobei letzterer aus einem Unterteil
und einem Oberteil besteht, welche an der vorderen Zarge des Unterteiles und
an der hinteren Zarge des Oberteiles derart zusammengelenkt sind, dass der "
Oberteil in der Couchlage über dem Unterteil liegt, von dieser Lage aber vornüber
nach einer Lage in Verlängerung des Unterteiles geschwenkt werden kann, welcher in allem wesentlichen waagerecht verschiebbar im Couchgestell gelagert
ist, sowie der Art, wobei die Rückenlehne derart schwenkbar mit einem Sitzteil
verbunden ist, dass sie bei Verschiebung nach vorne derselben zu einer Lage
hinter dem Sitzteil in allem wesentlichen in Verlängerung dieses geschwenkt
werden kann, dadurch gekennzeichnet , dass die schwenkbare Verbindung zwischen der Rückenlehne (3) und dem Sitzunterteil (2) an jeder
der Couch aus einer Verbindungsstange (21) besteht, wovon das eine Jj^de mit der
Rückenlehne fest verbunden ist, und das andere Ende sich von der z/i der Couchlage
unteren Längskantenseite (22) der Rückenlehne heraus erstreckt, jind mit dem Sitz-
unterteil mittels eines Schwenklagers (23) verbunden ist, dessen Abstand von der
genannten Längskantenseite der Rückenlehne und von der hinteren Längsseite (24)
des Unterteiles einen solchen ist, dass die genannte LängsM&ntenseite der Rückenlehne.in
der Settlage unmittelbar hinter der hinteren Lä/niskantenseite des Unterteiles
liegt, und dass in der Couchlage der Abstand zwischen der Oberseite des
Unterteiles und der genannten Längskantenseite der Rückenlehne der Stärke des
Sitzoberteiles (1) entspricht. /
2. Bettcouch nach Anspruch 1, dadurch g e k ^nn ζ e i c h η e t , dass die
Rückenlehne (3) ausserdem mittels mindestens' eiiies Lenkers (25) mit dem Couchgestell
(2"Sv3jaX verbunden IsJt4 dessen eine Ep^e hinter dem Sitzunterteil (2)
mit dem Gestell gejletfiiig verbunden ist, und/dessen andere Ende mit der Rücken-
lehife ge^3Sleii°Vverbunden ist, u.z. in dW^Nähe deren genannten Längskantenseite(22)
9 QiA 3 6/ 0 2 9 8 ÖA
BADOBiGlNAL
19Ö9080
3. Bettcouch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k en η ζ e ic h net",
dass die Hinterseite der Rückenlehne (3) mittels einer Schlinge (30) mit einem
Koch liegenden Punkt (31) des Couchgestelles verbunden ist. -
4. Bettcouch-nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η ζ e ich net, dass
das untere Ende des Γ Lenkers (25) (einem am Gestell befestigten Klotz (27) angelenkt ist, welcher einen Anschlag für den Sitzunterteii (2) in dessen hineingeschobenen
Lage bildet. ^
5. Bettcouch nach einem der Ansprüche 1-4 ,dadurch g e.k e η η ze ic hnet,
dass zwischen dem Sitzunterteil (2) und dem Couchgestell eine Zugfeder eingeschaltet ist, die den Sitzunterteil gegen die hineingeschobene Lage zu
ziehen sucht.
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- ίο -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK71568 | 1968-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1909080A1 true DE1909080A1 (de) | 1969-09-04 |
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1238635A (de) |
| SE (1) | SE335412B (de) |
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- 1969-02-24 DE DE19691909080 patent/DE1909080A1/de active Pending
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