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DE1908669B2 - Verfahren zum Verdampfen von Me tallen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Verdampfen von Me tallen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1908669B2
DE1908669B2 DE19691908669 DE1908669A DE1908669B2 DE 1908669 B2 DE1908669 B2 DE 1908669B2 DE 19691908669 DE19691908669 DE 19691908669 DE 1908669 A DE1908669 A DE 1908669A DE 1908669 B2 DE1908669 B2 DE 1908669B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
evaporator
metal
gravity
vaporisation
crucible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691908669
Other languages
English (en)
Other versions
DE1908669A1 (de
Inventor
Marco Mauro Florenz Maltagliati (Italien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OFFICINE GALILEO SpA FLORENZ (ITALIEN)
Original Assignee
OFFICINE GALILEO SpA FLORENZ (ITALIEN)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OFFICINE GALILEO SpA FLORENZ (ITALIEN) filed Critical OFFICINE GALILEO SpA FLORENZ (ITALIEN)
Publication of DE1908669A1 publication Critical patent/DE1908669A1/de
Publication of DE1908669B2 publication Critical patent/DE1908669B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C14/00Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material
    • C23C14/22Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material characterised by the process of coating
    • C23C14/24Vacuum evaporation
    • C23C14/246Replenishment of source material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Vapour Deposition (AREA)

Description

dampfung von Silber aus Eisen oder Molybdän »5 fläche eine praktisch konstante Temperatur und dagebildetist. mit eine gleichmäßige Verdampfung zu erreichen,
kann der Verdampfer nach Anspruch 3 ausgelegt werden. Zur Verdampfung von Aluminium eignet sich besonders die Ausführungsform nach An-30 spruch 4.
Insbesondere bei Verdampfung von Aluminium kann die Verdampferfläche nach unten gerichtet
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ver- sein, wobei die Menge zu verdampfender Substanz dampfen von Metallen für Metallisierungsanlagen ausreichend sein muß, um bei ausreichender Zuu. dgl. unter Verwendung einer Verdampferfläche, 35 führung eine kontinuierliche Verdampfung zu gedie eine Schicht des zu verdampfenden, flüssigen Me- währleisten.
tails trägt, und eine Vorrichtung zur Durchführung Obgleich für die Durchführung des erfindungsge-
des Verfahrens. mäßen Verfahrens auch andere Typen von Verdamp-
Bei bekannten Verdampfern (deutsche Patent- fern und andere Werkstoffpaarungen bei den Tiegeln schrift 880 529 und USA.-Patentschrift 2665 229) 40 und zu verdampfendem Metall in Frage kommen, ist das flüssige, zu verdampfende Metall in einem werden in der Zeichnung besonders vorteilhafte AusTiegel in Form eines Bade« gehalten, aus dem der führungsformen dargestellt. Es zeigen
Metalldampf — der horizontalen, nach oben gerichtc F i g. 1 und 2 im Schnitt zwei Verdampfer mit ver-
ten Natur der Badoberfläche entsprechend — nur schiedener Lage der Verdampferfläche im Raum,
nach oben entweichen kann. Dabei werden entweder 45 Gemäß der Zeichnung besteht drr Verdampfer aus ;. zwei kommunizierende Tiegel, in welchen das Mate- einem Schiffchen aus Graphit 1 und die zu verdamprial zur Erreichung eines selbsttätigen Nachschubs fende Substanz ist Aluminium. In dem Beispiel 1 ist von dem ersten zu dem zweiten Tiegel auf verschie- als Material des Verdampfers Graphit angegeben wedener Temperatur gehalten wird, verwendet, oder die gen seiner geringen Kosten und als zu verdampfende zu verdampfende Substanz gelangt in iestem Zustand 50 Substanz Aluminium wegen der zahlreichen induauf die zu verdampfende Fläche, wo sie das thermi- strieilen Verwendungsarten, die eine kontinuierliche sehe Gleichgewicht stört, so daß eine Konstanthal- Aluminiumverdampfung erfordern. Als verdamptung der Temperatur auf der gesamten verdampfen- fende Fläche wurde in der F i g. 1 eine Fläche geden I lache schwierig wird. wählt, die nach oben gewendet ist und in der F i g. 2
Außerdem sind prinzipiell anders aufgebaute Ver- 55 eine nach unten gewendeten Fläche,
dämpfer bekannt (deutsche Patentschrift 953 677), Die Zuführung erfolgt über eine in dem Schiffchen
bei denen keine ausgedennte Verdampferfläche vor- aus Graphit angebrachte Bohrung für den Aluminigesehen ist. Das Metall wird vielmehr im Innern umdraht 3, dessen Schmelzung die Bildung einer eines Verdampfungskörpers geschmolzen und ver- dünnen Schicht 3 A geschmolzenen Metalls ergibt, dampft; der Dampf entweicht durch Düsenbohrun- 60 die die Verdampfungsfläche bestimmt,
gen oder einen Düsenschlitz in Form eines Dampf- In dem besonderen Fall wird der Verdampfer
Strahls. durch Joule'schen Effekt erwärmt, aber er könnte
Die der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung zu- auch durch Induktion geheizt werden, durch Elektrogrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Ver- nenbombardierung oder in anderer geeigneter Weise, dampfung des Metalls von einer Verdampferfläche, 6s Die durch die Anordnung dieser Art gebotenen die auch anders als horizontal im Raum angeordnet Vorteile sind unter anderem die folgenden: Die Versein kann, durchzuführen. Eine solche Verfahrens- dampfung muß nicht mehr gezwungenermaßen nach führung ist bei den bekannten, mit Verdampferfläche oben gerichtet werden, und dies ermöglicht häufig
die Benutzung einer breiten Arbeitsfläche, ohne zu rotierenden Vorrichtungen für die Stütze des zu metallisierenden Gegenstandes greifen zu müssen.
Da die Speisung des Ofens über cue der Verdampfungsfläche gegenüberliegende Fläche erfolgt, behindert der Dampf nicht mehr die Speisung.
Es ist nicht nötig, daß die Führungssysteme für die Speisung dem Verdampfer nahekommen (wo sie auch, wenn sie gegen den Dampf abgeschirmt ma, hohen Temperaturen ausgesetzt werden wurden) msofem der Verdampfer (eine kleine Wanne) selbst ais SSungSEleine/durcWehenden,Bohrung wirkt
Die thermische Gleichgewichtsstörung wird infolge des Aufbringeiis von Substanzen von niedrigerer Temperatur als die des Verdampfers sehr wesentlich verringert
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

arbeitenden Verdampfern nicht möglich, weil das Patentansprüche- Bad infolge der Schwerkraft innerhalb des Tiegels oder Schiffchens gehalten ist,
1. Verfahren zum Verdampfen von Metallen Zur Lösung der gestellten Aufgabe werden statt für Metallisierungsanlagen u.dgl. unter Verwen- 5 der Schwerkraft die Adhäsionskräfte ausgenutzt, um dung einer Verdampferfläche, die eine Schicht auf der Verdampferfläche eine Schicht der zu verdes zu verdampfenden flüssigen Metalls trägt, dampfenden Substanz zu bilden. Dadurch wird der dadurch gekennzeichnet, daß die Vorteil erreicht, daß die Veraampferflache eine beSchicht (3/1) so dünn ausgebildet wird, daß die üebige Raumrichtung annehmen kann, unter andezwischen ihr und der Verdampferfläche wirken- io rem auch die in vielen Fällen besonders vorteilhafte den Adhäsionskräfte stärker als die Schwerkraft Richtung mit nach unten gewendeter Verdampfersind, fläche.
2. Verdampfer zur Durchführung des Verfah- Es sind zwar bestimmte Werkstoffpaarungen bei rens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, den Tiegeln und dem zu verdampfenden Metall bedaß die Verdampferfläche nach unten gerichtet 15 kannt, bei denen Adhäsionskräfte zwischen dem zu ist. verdampfenden Metall und der Tiegeloberfläche
3. Verdampfer nach Anspruch 2, dadurch ge- wirksam sind, jedoch werden bei bekannten Vorrichkennzeichnet, daß die Speisung über eine von tungen diese Adhäsionskräfte nicht mit bestimmtem, hinten in der Verdampferfläche mündenden Boh- vorteilhaftem Effekt an Stelle der Schwerkraft nutzrung (3) erfolgt 30 bar gemacht.
4. Verdampfer nach Anspruch 2 oder 3, da- Zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung durch gekennzeichnet, daß die Verdampferfläche hat sich der Verdampfer nach Anspruch 2 als besonzur Verdampfung von Aluminium aus Graphit, ders geeignet erwiesen.
Bornitrid oder Titancarbid besteht und zur Ver- Um in allen Fällen auf der gesamten Verdampfer-
DE19691908669 1968-03-08 1969-02-21 Verfahren zum Verdampfen von Me tallen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Pending DE1908669B2 (de)

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IT447268 1968-03-08

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DE1908669A1 DE1908669A1 (de) 1969-10-09
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DE3632027C1 (de) * 1986-09-20 1988-02-18 Rudnay Andre Dr De Verfahren und Vakuumbedampfungsanlage zum Metallisieren von Folienoberflaechen

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DE1908669A1 (de) 1969-10-09

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