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Floraufrichtzusatz für Bodenpflegemaschinen Wenn ein Teppich mit
einer Drehbürsten-Bodenpflegemaschine schamponiert wird, bleibt der Flor des Deppichs
verfilzt, auch wenn er bereits getrocknet ist. Wegen des verfilzten Zustands des
Teppichs benötigt er auch eine längere Zelt zum Trocknen. Ein verfilzter Flor ist
bisher dadurch aufgerichtet worden, dass der Teppich mit einer reckenähnlichen Vorrichtung
gemäss der USA-PatentschriSt 3 065 491 oder einer Staubsaugerdüse gemäss der USA-Fatentschrift
3 266 078 behandelt worden ist. Das Aufrichten des Blors eines feuchten Teppichs
mit einer Staubsaugerdüse ist jedoch nicht vollständig befriedigend, weil die rotierende
Bürste der Düse selbst wieder verfllste Bereiche nintertässt.
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Der Teppich könnte von Hand gerecht werden während er feucht ist,
damit das Trocknen erleichtert wird. Dieses Varfahren zum Aufrichten der Noppen
oder des Flors ist jedoch mühsam und zeitraubend.
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Der erfindungsgemässe Floraufrichtzusatz besitzt eine Grundplatte,
die so ausgebildet ist, dass sie auf die Bürstenantriebsspindel einer Teppichkehrmaschine
passt, wie sie beispielsweise in den USA-Patentschriftea 3 046 586 oder 3 121 896
beschrieben ist. Die Grundplatte
rotiert in einer zum Teppich parallelen
Ebene, und sie tragt eine oder mehrere Floraufrichtrollen, die auf den Tepp einwirken
und sich frei um eine radiale Achse der Grundplatte drehen. Wie unten noch genauer
beschrieben wird, können die Floraufrichtrollen zwar verschieden geformt sein, aber
die hier bevorzugten Floraufrichtrollen bestehen aus einer Reihe von koaxialen,
voneinander unabhängigen Rädern, die mit radialen Zackenfingern aus elastischem
Kunstharzmaterial versehen sind. Die Drehachse der Grundplatte verläuft senkrecht
zur Teppichfläche, nd die Drehachse jedes einzelnen mit Fingern versehener. Rades
verläuft parallel zur Teppichfläche, so dass sich jedes Rad einer Floraufrichtrolle
wegen der verschiedenen Abstände von der Drehachse der Grundplatte cit einer anderen
Geschwindigkeit dreht. Die Folge davon ist, dass die sich jaweils mit einer anderen
Geschwindigkeit drehenden benachbarten Fingerräder einer jeden Rolle auf den verfilzten
Flor eine scherende Wirkung ausüben, so dass der Flor von den sich nach oben bewegenden
Fingern der Räder senkrecht aufgerichtet wird. Wegen der Versetzung der Drehachse
der Grundplatte gegen die Drehachse der einzelnen Fingerräder führt jeder Finger
bei seiner Einwirkung auf den Teppich auch eine kehrende Bewegung aus, die esenfalls
zu dem Florbearbeitungsvorgang beiträgt.
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Es ist demnach ein Ziel der Erfindung, einen Floraufrichtzusatz für
eine Drehbürsten-Teppichkehrmaschine zu schaffen.
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Ein nach der Erfindung ausgeführter Floraufrichtzusatz für eine Drehbürsten-Fussbodenpflegemaschine
ist mit einer Grundplatte versehen, die um eine senkrecht zur Fläche es zu behandelnden
Teppich liegende Achse gedreht wird, wobei der Floraufrichtzusatz mit wenigstens
einer aa der Grundplatte befestigten und auf den Teppich einwirkenden Floraufrichtrolle
versehen ist, die sich um eine im wesentlichen senkrecht zur Drehachse der Grundplatte
liegende Achse drehen kann.
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Der nach der Erfindung aufgebaute Floraufrichtzusatz für eine Drehbürsten-eppichkehruaschine
kann an Stelle der sonst mit solchen Maschinen verbundenen Teppichkehrbürste verwendet
werden.
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Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Floraufrichtzusatz
für eineTeppichkehrzaschine zu ist einer Vielzahl von Floraufrichtrollen versehen,
von jenen ede getrennt voneinander drehbare Räder besitzt, an denen zur Einwirkung.
auf einen zu behandelnden Teppich eine Lrzahl von radial abstehenden elatischen
Fingern angebracht sind Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt.Darin zeigen: Fig.1 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
eines Floraufrichtzusatzes für eine Fussbodenpflegemaschine, Fig.2 eine perspektivische
Explosionsansicht einer geänderten Ausführungsform eines Floraufrichtzusatzes gemäss
Fig.1, Fig.3 eine perspektivische Explosionsansicht einer weiters.
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Ausführungsform eines Floraufrichtzusatzes nach der Erfindung, der
dem Floraufrichtzusatz von Fig.2 ähnlich ist, Fig.4 eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform
einer Floraufrichtrolle eines Zusatzes nach Fig.1 und 2, Fig.5 eine Ansicht einer
dritten Ausführungsform einer Floraufrichtrolle eines erfindungsgemässen Zusatzes
für eine Fussbodenpflegemaschine, Fig.6 eine weitere Ausführungsform einer Floraufrichtrolle,
Fig.7
eine Ansicht eines geänderten Rades für eine Floraufrichtrolle nach Fig.1 bis 3,
und Fig.8 eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform eines Floraufrichtrades
gemäss der Erfindung.
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In Fig.1 bis 3 ist efn einzelner Floraufrichtzusatz 10 für eine Fussbodenpflegemaschine
mit einer, zwei oder drei rotierenden Bürsten dargestellt. Für eine liaschine mit
drei Bürsten würde man drei gleichartige,in Fig.1 dargestellte Floraufrichtzusätze
benötigen, während man für eine Maschine mit einer Borste einen einzigen grossen
Zusatz (einen grösseren als in Fig.1 dargestellt) benötigt.
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Der Floraufrichtzusatz 10 besitzt eine Grundplatte 11, die mit einer
Einrichtung versehen ist, mit der sie an der Bürstenantriebsspindel einer Drehbürsten-Bodenpflegemaschine
befestigt werden kann. In Fig.2 dient eine von der Unterseite der Grundplatte 11
abstehende Nabe 12 dazu, die Grundplatte 11 an der (nicht dargestellten) Antriebsspindel
der Bodenpflegemaschine zu befestigen. Die Nabe 12 ist in gleicher Weise wie die
jeweilige Anordnung ausgeführt, die zum Festhalten der Schamponierbürsten auf der
Antriebsspindel der Teppichkehrmaschine verwendet ist.
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Auf diese Weise dreht sich eine Grundplatte also in einer horizontalen
Ebene um eine vertikale Achse.
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Jede für eine Bodenpflegemaschine bestimmte Grundplatte 11 besitzt
entweder einen nach unten gezogenen Aussenzylinder 13 (Fig.1) oder mehrere in Fig1
gestrichelt und in Fig.2 ausgezogen dargestellte Laschen 14, die von der Grundplatte
aus im wesentlichen senkrecht zu ihr nach unten ragen.
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Die Floraufrichtrollen 15 drehen sich um eine horizontale Achse, die
senkrecht zur Drehachse der Grundplatte 11 verläuft. In Fig.1 ist ein Floraufrichtzusatz
mit drei Rollen dargestellt, bei denen jede der Floraufrichtrollen 15 eine Welle
16 besitzt. Jede Welle 16 ist an
einem Ende in bekannter Weise am
Aussenzylinder 13 oder an den Laschen 14 befestigt. Das andere Ende jeder Welle
16 ist mit einem in der Mitte angebrachten Innenzylinder 17 verbunden, der in einem
gewissen Abstand konzentrisch zum Aussensylinder 13 angebracht ist. Jede der Ploraufrichtrollen
15 kann aus einer Anzahl von getrennten Rädern 20, aus einer Bürste nach Fig.5 und
6 oder aus einem Zylinder nach Fig.4 bestehen, wie unten noch genauer ausgeführt
wird.
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In Fig.1 sind die Wellen 16 um 1200 gegeneinander versetzt.
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Dabei verläuft jede Welle radial zum Aussen- und Innenzylinder 13
bzw. 17. Pür besondere Anwendungsfälle, bei denen gemäss einer unten folgenden genaueren
Beschreibung eine besonders starke Einwirkung erwünscht ist, können die Wellen 16
jedoch auch leicht gegen die radiale ebene geneigt angebracht sein.
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Wie in Fig.2 dargestellt ist, kann der Floraufrichtzusatz auch nur
aus zwei Floraufrichtrollen 15 bestehen, die durch ein Abstandsstück 18 voneinander
entfernt sind. Sowohl die Floraufrichtrollen als auch das Abstandsstück sitzen dabei
auf einer einzigen Welle 16a, die diametral zwischen zwei am Rand der Grundplatte
angebrachten Laschen 14 verläuft.
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Nach Fig.3 kann eine Welle 16b, die zwei Floraufrichtrollen 15 trägt,
an einer Kröpfung 18a leicht gebogen sein, damit die Floraufrichtrollen 15 gegeneinander
und gegen die Grundplatte versetzt verlaufen. Der Winkel a der Kröpfung 18a in der
Welle 16b sollte sehr klein sein, da die Floraufrichtwirkung der Rollen sonst äusserst
heftig und daher unerwünscht werden kann. In der Asuführungsform von Fig.3 wird
eine Stütze 19 zum Auseinanderhalten der Floraufrichtrollen 15 benötigt.
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Der Aussenzylinder 13 und der Innenzylinder 17 (Fig.1) sind in geeigneter
Weise an der Grundplatte 11 befestigt.
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Sie können beisielsweise angeformt oder mit einem Flansch versehen
sein, der mit der Grundplatte verschraubt, verschweisst oder verklebt ist.
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Die Floraufrichtrollen 15 können je nach dem Grad der Einwirkung,
die für eine gegebene Teppichflorform erforderlich ist, verschiedene Formen annehmen.
Die Floraufrichtrollen 15, die aus einer Reihe von getrennten, mit Fingern versehenen
Rädern 20 nach Fig.1, 2 und 3 bestehen, sind allgemein brauchbar, und sie werden
bevorzugt.
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In Fig.1, 2 und 3 bestehen die Floraufrichtrollen 15 aus einer Reihe
von getrennten Rädern 20, von deren Umfang eine Anzahl von Fingern 21 in gleichen
Winkelabständen radial nach aussen stehen.
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Zur Vereinfachung der Zeichnung ist eine vollständige Floraufrichtrolle
15 nur in Fig.2 dargestellt. San erkennt jedoch, dass jede Floraufrichtrolle 15
von Fig.1 und Big.3 in gleicher Weise wie die in Fig.2 dargestellte Bioraurichtrolle
aufgebaut ist. Jedes Rad 2G ist auf einer Welle i6 (16a oder 16b in Fig.2 bzw. Fig.3)
gelagert, die mit dem Aussenzylinder 13 und dem Innenzylinder 17 (Fig.1) oder mit
den Laschen 14 (Fig.1, 2,3) in bemannter Weise verbunden ist. Die Finger 21, die
vorzugsweise in einem Stück mit den Rädern 20 geformt sind, sind bezüglich ihrer
Elastizität so ausgebildet und ausgelegt, dass sie sich unter der Gewicht der Teppichkehrmaschine
nicht umbiegen, wenn die Floraufrichtrollen benützt werden. Die Räder 20 und die
Finger 21 können aus einem synthetischen Material wie etwa Polyäthylen bestehen,
das durch Abriebfestigkeit, Elastizität und eine glatte Oberfläche gekennzeichnet
ist.
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Nach Fig.7 können die Finger 21a in axialer Richtung gegen den Radius
des zugehörigen Rades 20a gebogen sein.
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Eine weitere Ausführungsform eines Floraufrichtrades ist in Fig.8
dargestellt, wo die Finger 21b tangential zum zugehörigen Rad 20b abgewinkelt sind4
Die in Fig.4 dargestellte Floraufrichtrolle 15 besteht aus einem festen Zylinderkörper
25, der mit BorstenbüscheLn
(Fig.5 und 6) oder mit einer Anzahl
von elastischen Fingern 26 versehen ist, die den in Fig.1 bis 3 gezeigten Fingern
gleichen. Es hat sich herausgestellt, dass der feste Zylinderkörper nach Fig.4 mit
seinen Fingern 26 die Eigenschaft einer starken Teppicheinwirkung besitzt, die zwar
nicht allgemein erwünscht aber dort nützlich ist, wo eine starke Einwirkung notwendig
ist. Diese Ausführungsform einer Floraufrichtrolle hat jedoch nicnt die allgemeine
Brauchbarkeit der vielrädrigen Floraufrlchtrollen von Fig.1 bis 3. Die in Fig.5
dargestellte Floraufrichtrolle besteht aus einem Zylinderkörper 28 mit einem sr.triebsrad
29 und einer Reihe von Borstenbüscheln 30, die in Abständen längs einer Schraubenlinie
um den Umfang des ZyLinder'Körpers 28 angebracht sind. Der Zylinderkörper 28 ist
auf der Welle 16 drehbar gelagert, und der Bürstenteil wird von dem mit Fingern
versehenen Antriebsrad 29 gedreht, das starr mit dem Zylinderkörper 28 verbunden
ist. Die Borstenbüschal können auch schneller gedreht werden, als sie auf dem Teppich
rollen würden, wenn das Antriebsrad 29 am Aussenende der Floraufrichtrolle sitzt.
Bei Gebrauch sitzt das Antriebsrad 29 entweder am Aussenumfang der Grundplatte,
auf der es befestigt ist, oder dicht an der Drehachse der Grundplatte.
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In der zuletzt erwähnten Anordnung streichen die Borstenbüschel über
den zu behandelnden Teppich, wodurch nur eine leichte Einwirkung auf den verfilzten
Flor ausgeübt wird.
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Die zuerst erwähnte Anordnung, bei der die Bürste schneller als mit
der Geschwindigkeit angetrieben wird, mit der sie frei über dem Teppich rollen würde,
wird jedoch bevorzugt verwendet, da die Borstenbüschel eine anhebende Wirkung auf
den verfilzten Flor ausüben, wenn sie sich relativ zum Teppich nach oben bewegen.
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In Fig.6 ist eine Floraufrichtrolle 15 dargestellt, bei der ein massiver
Kegelstumpfkörper 35, der in einer Öffnung in der Grundplatte 11a gelagert ist,
eine Anzahl 30rstenbüschel
36 von ungleicher Länge besitzt, die
schraubenförmig oder willkürlich um den Umfang des Kegelstumpfkörpers 35 verteilt
angebracht sein können. Das hntriebsrad 29 dieser Ausführungsform (das wie üblich
mit Fingern versehen sein kann) kommt mit dem zu behandelnden Teppich so in Eingriff,
dass der mit Borstenbüscheln besetzte Kegelstumpfkörper angetrieben wird. Die Anordnung
von Fig.6 bewirkt wegen der Porm des Kegelstumpfkörpers 35, der Länge der Borstenbüschel
36 und des Durchmessers des Antriebsrades 29 eine Zunahme der Anhebewirkung der
Borstenbüschel dieser Ausführungsform gegenüber der Ausführungsform von Fig.5. Nach
Fig.6 ist offensichtlich, dass das Äntriebsrad 29 auch an der Basis des Kegelstumpfkörpers
35 angebracht werden kann, und dass der Kegelstumpfkörper in Bezug auf die Drehachse
der Grundplatte 11a umgedreht werden kann.
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Patentansrüche