DE1900623A1 - Quecksilberbenetztes Relais - Google Patents
Quecksilberbenetztes RelaisInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
- H01H51/284—Polarised relays
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Description
7»Januar 1969
11 761 - Wg/Ja
TELEPHONE MAOTPACTTOtEJG COMPMI IIMITBD,
London/England
Queoksilberbenetstea Relais
Die Erfindung besieht sich auf ein queckoilberbanetztes
Reedkontektrelais und insbesondere auf ein solches Relais
mit auebalancierten isometrischen) Weohselkontakten.
Es ist bereits bekannt, einen Polarisationa-Peraianentmagneten
oder mehrere Magnete zur Vergrößerung der Empfindlichkeit eines Eeedrelais der quecksilberbenetisten Bauart vorzu·*·
sehen. Iid Falle einea Relais iait ausbalanoi-ertem (abgegliehenem)
Wechselkontalct - das heißt einem Kontakt, der in beiden
Betriebsrichtungen gleiche Arbeiteempfindlichkeiten aufweist ist
es notwendigj die relative Feldstärke der beiden festen
Kontakte einzustellen, um den Balancezustand zu erhalten. Es ist ferner erforderlich, die tatsächliche Feldstärke
zum Erhalt der spezifizierten Empfindlichkeit einzustellen.
Ea ist bereits ein Relais bekannt, bei welohem ein einzelner
Stabmagnet quer zu den beiden Featkontaktleitungen angeordnet
ist und im allgemeinen mit mindestens einer der verlötet ist. In eimern solchen Fall Ist ^ede
«sum Abgleich sUaJ&japsl schwierig und die Empfindlichkeit
4u3?eh
Bei einem v/eiteren bekannten Relais ist ein getrennter Stabmagnet
mit jedem Kontakt -verbunden und die Empfindlichkeit und der
Abgleich wird duroh selektive Entmagnetisierung der einzelnen
Magnete eingestellt. Da die beiden Einstellungen unabhängig
erfolgen? ist die erforderliche Endeinstellung mit einiger
Schwierigkeit zu erreichen,
3iel der Erfindung ist die Vermeidung der Nachteile bekannter
Relais und das Vorsehen von Vorrichtungen säur einfachen Ein~
stellung von sowohl dee Abgleichs als auob dar Empfindlichkeit,
ohne die Entmagnetisierung ögs Permanentmagneten zu benötigen.
ßemäß der Erfindung ist ein polarisiert so Eeedkontsktrelais
der abgedichteten quecksilber jenetztei' Bauart vorgesehen» wobei
der Polarisationsmagnet eine pingföriaigs fo:«·) aufweist und
mit diametral entgegengesetztm Palrsgionen in entsprechender
Weise gegenüber festen Kontakte Schluss an der abg8dichteten
Reedkontakt einheit des Relais angeordnet ist, wobei die Befestigung des Magneten derart vorgerso25iDs.u ist, daß eine
Dreheinstellung de3 'ilagneteii bezüglich der srwähntsn festen
Ansohlüsae lab'glich ist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Br£inäv,ng ergeben sich aus
der Beschreibung eir.ss Ausführungsbeispiels an" Hand der Zeichnung,'
In der Zeichnung ze/gti
fig» 1 eine Seiteaßpsieht eines vpllstäüciigea, gemäß der Erfindung
ausgebildeter. Relais ia Sohnitt,
* 2 eine Draufsicht auf den Magnet" und die Einstellvorrichtung
t 5 <fie ileliatiysfcaiLluBfan des Wsi^n&tm bagügliQh/ 4©2? ^©a^akit-
Reed-Eineatz 1 untergebracht· Zwei Fest-Kontafctanschlüsse
3 »4 des Einsatzes 1 sind benachbart zu zwei Polen eines
Ringmagneten 5 angeordnet. Eine Spule 6 ist auf den Spulenkörper 2 gewickelt und eine Magnet schutzwand 7 umgibt die
Anordnung*
Die beiden Pole N und S des Magneten 5 polarisieren
die festen Eontakte 8 und 9 des Einsatzes nördlich bzw. südlich. Der Bewegungs-Reed-Kontakt 10 des Einsatzes besteht
aus Magnetwerkstoffj wenn die Spule 6 erregt wird, so
magnetisiert der Tunnelfluß das freie« zwischen den beiden
Eontakten 8,9 liegende Ende des Reed-Kontaktes 10 entweder
auf einen Nordpol oder auf einen Südpol. Wenn sich ein Südpol ergibt» so wird der Reed-Kontakt vom Kontakt 8 ange
zogen, der durch den PolarisationsmEgnöt 5 zu einem Nordpol
gemacht 1st* Wenn das freie Ende des Reed-Kontaktes 10
nunmehr durch Umkehrung der Richtung des Flusses in der Spule 6 zu einem Nordpol gemacht wird, so bewegt sich der
Reed-Kontakt hinüber und stellt eine Verbindung mit dem Kontakt 9 her, der durch den Polarisationsaiagneten 5 zu
einen Südpol! gemacht ist.
Man kann aus der Zeichnung erkennen·» daß dann, wenn der
eine Pol des Magneten näher zu seinem zugehörigen Eontaktansohluß
hinbewegt wird, der andere Pol{sich von seinem zugehörigen Kontaktanschluß weiter weg bewegt, so daß der
näher am Magnetpol liegende Anschluß stärker polarisiert wird, als der andere Anschluß. Dieses Prinzip wird zur Einstellung
der Balance (dss Ausgleichs) zwischen den beiden Arbeitsempfindlichkeiten
verwendet.
Der Ringmagnet 5 - vgl. dazu I'ig. 2 - v/eist zwei nach innen
ragende Iluß-EonrjentriervGrriohturigen 11, .12 auf, welche
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die Nordpol - bzw. Südpol-Regionen bestimmen. Der Hagnet 5
wird in einer lose montierbaren Umfassung 13 gehaltert und
durch zwei omegaförmige Federn 16»17 gegen zwei Einstellschrauben
14»15 gedrückt, wobei die omegaförmigen Federn
16,17 in geeignet geformten Hohlräumen in der Umfassung 13 angeordnet sind* Sie Einstellschrauben 14»15 werden in
mit Gewinde versehenen Bohrungen in der Umfassung 13 gehalten. Der Magnet 5 kann somit verdreht werden» da er an seinem
Platz nur duroh die federn 16»17 gehalten ist» Jedes Anziehen
der Einstellschraube 14 bewegt die Polfläohe 11 zum Kontaktansohluß
3 hin und die Polfläche 12 vom KontaktanSchluß 4
weg.
Bei der in Fig. 3 (a) dargestellten Stellung des Hingmagneten bezglich der KontaktenSchlüsse 3 und 4 fließt der maximal
mögliche Fluß in den Kontaktanschlüssen 3 und 4? da sie sich im stärksten Teil des Feldes befinden« Die Magnetstärke
ist in dieser Stellung derart» daß eine Tendenz zur Sättigung der Kontakte 8 und 9 vorhanden ist* Dies hat eine Verminderung
der Empfindlichkeit zur Folge. Würde man den Magneten jetzt um einen rechten Winkel drehen, so würden die beiden Kontakte
die gleiche ,'Polarität besitzen und das Relais würde nicht
arbeiten» Zwischen diesen beiden Extremstellungen ist eine Stellung maximaler Empfindlichkeit vorhanden. Droht man somit
den Magneten, wie in Fig. 3 (b) gezeigt, so kann man die
erforderliche Empfindlichkeit erhalten. Die Magnetotärke ist
derart ausgebildet, daß bei der erforderlichen Empfindlichkeitsstellung die Einstellung ziemlich grob ist.
Zur Einstellung der Balance der beiden Arbeiteempfindlichkeiten
wird die Einstellschraube 14 nach Vorne bzw. nach hinten derart bewegt, daß in den 'festen Kontakten die notwendigen
Flüsse hervorgehoben werden. _ ■ >
■ /■ 909835/1269
Diese Anordnung sorgt also auch für aolohe Betriebsbedingungen
vor, wo eine Vorspannung oder ein Vorzugs "betrieb in einer Richtung erforderlich ist,
Fig. 3 (o) zeigt einen Einstellungszustand, bei dem die
Polfläche 12 dichter zum Kontaktensohluß 4 liegt als die
PoIflache 13 zum Kontakt 3 liegt» Unter normalen Umständen
ergibt sich beim Erhalt der Balance nur ein kleiner Unterschied zwischen den beiden Spalten zwischen Polfläche und Anschluß,
Bei dem in Fig» 3 (ο) dargestellten Beispiel ist der Unter* s ohied so groß, daß das Relais - statt ausbalanciert zu sein
(dtb. beidseitig stabil zu sein) - einseitenstabil wird,
wobei der sich bewegende Reed-Kontakt bei Entfernung des Erregerstromes zur gleichen Seite zurückkehrt» Somit ist
die gemäß der Erfindung ausgebildete Vorrichtung für beide Relaistypen geeignet.
Es liegt auf der Hand, daß durch die oben beschriebene Vorrichtung eine große Vielzahl von Einstellungen auf einfache
Weise iaöglich ist, ohne daß dabei externe Entmagnetisierungsvorrichtungen
erforderlich sind.
Ein weiterer Vorteil der erfindungagemäßen Vorrichtung
bestellt datin, daß das Relais in einfacher Weise "im Feld"
widder eiristellbär ist, ohne daß dabei eine komplexe
ÄusrÜötühg erforderlich ist.
Bei polarisierten Reed-Relais wird die eingestellte Stellung
MU Mi'iiä äürcH die" Kap'pö beeinfitifit und äaö EnIf o
Mb Mppe* aMlri M§ Balance^ die tipfindiiöHkeii;
Unier aüäerem Werdte.n aiii diöaem Grunde alle
p'ÖilrislöHen; Räed-ßeiäiM ätjgietiöhk-fe üid Ute
EiMöteiiüiig ii Feld ist isidht vorgesehen, ta i
beschriebenen Anordnung macht es eine öffnung oder mehrere
öffnungen in dem Absohirarbopf 7 mögliol!, daß der Magnet von
außerhalb des Topfes drehbar ist; da die Köpfe der Schrauben 14,15 von außerhalb dea iDopfes zugänglich sind, so können alle
möglichen Einstellungen ohne Entfernung das Absöhirmtopfea
bewirkt werden«
Patentansprüche:
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Claims (6)
1) Polarisiertes Reedkontaktrelais der abgedichteten, queoksilberbenetzten
Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß der Polarisationsmagnet (5) ringförmig ausgebildet ist
und alt diametral entgegengesetzten Polrogionen in
entsprechender Weise gegenüber festen Eontaktanschlüssen
der abgedichteten Reedkontakteinheit öes Relais befestigt
let» wobei die Befestigung des Magneten derart vorgesehen
i0tf daß eine Breheinstellung des Magneton (5) gegenüber
den festen Anschlüssen (3), (4) möglich ist.
2) 'Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigung des Magneten (5) derart vorgesehen ist, daß auoh eine lineare Einstellung des Eigneten relativ zu
den festen Anschlüssen möglich ist»
3) Relais naoh Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η aeichnet,
daß der Magnet (5) in einem ringförmigen Gehäuse angeordnet ist, welches sich um die festen Kontaktanschlüsse
herum erstreckt, wobei der Magnet in seiner Stellung innerhalb des Gehäuses durch eine Vielzahl von
Abstandsvorriohtungen gehalten ist,; die zwischen der äußeren
Zylinderfläohe des Magneten und der gegenüberliegenden Innenfläche des Gehäuses wirken, wobei mindestens eine
der Abstandsvorrichtungen elaotisch ist und mindestens eine
andere Abstandsvorrichtung in ihrer wirksamen Länge radial zum Gehäuse einstellbar ist.
4) Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte einstellbare Abstandsvorrichtung oder jede
derartige Vorrichtung eine Schraube fH) ists die zum Zwecke
909835/1269 . a/
.- 8 der Einstellung von außerhalb dos Relais her iu^änglioh ist.
5) Relais nach Anspruch 3 oier 4» dadurch gekennzeichnet, daß der Kagnet* die Einheit und das Gehäuse
in einem Abschirmtopf (7) unterfloforaofet sindf der eine
öffnung auf lifeist, die derart auc gebildet ist» daß der
Magnet von außerhalb dee Relp-iu r.ugä>iglioh ist» uto die
Drehung des Magneten innerhalb des Gehäuses zuzulassen*
6) Polarisiertes Reedkontaktre^aia, gekonnee iöhn et
durch die in der Beschreibi.ig erwäliiiten und/öder in der
Zeichnung dargestellten Einzelheiten.
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1183142A (de) |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| FR2502388A1 (fr) * | 1981-03-20 | 1982-09-24 | Socapex | Interrupteur muni de supports de contacts plats et relais utilisant un tel interrupteur |
| AT381599B (de) * | 1984-03-05 | 1986-11-10 | Felten & Guilleaume Ag Oester | Haltemagnetausloeser |
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- 1969-01-07 BE BE726575D patent/BE726575A/xx unknown
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Also Published As
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|---|---|
| GB1183142A (en) | 1970-03-04 |
| BE726575A (de) | 1969-06-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |