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DE19963360C2 - Verfahren zur Errichtung von Bauwerken mit niedrigen K-Werten - Google Patents

Verfahren zur Errichtung von Bauwerken mit niedrigen K-Werten

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DE19963360C2
DE19963360C2 DE19963360A DE19963360A DE19963360C2 DE 19963360 C2 DE19963360 C2 DE 19963360C2 DE 19963360 A DE19963360 A DE 19963360A DE 19963360 A DE19963360 A DE 19963360A DE 19963360 C2 DE19963360 C2 DE 19963360C2
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pillars
foundation
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plates
insulation
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DE19963360A
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Jochen Leserer
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LESERER JOCHEN 67724 HOERINGEN DE
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Bauwerken, insbesondere von Wohnhäusern sowie nach diesem Verfahren her­ gestellte Bauwerke.
Herkömmlicherweise werden Bauwerke mit Wänden hergestellt, die aus einem Mauerwerk bestehen. Mauerwerk hat neben seinen Vorzügen wie Festigkeit und individuelle Gestaltbarkeit aber auch den Nachteil, daß durch das Mauern und Verputzen innen wie außen große Wassermengen eingetragen werden. Man rechnet hier bei einem Einfamilienhaus mit über 1000 m3 Wasser. Dieses Wasser muß in der Heizperiode mit großem Energieverlust ausgeheizt (verdampft) wer­ den.
Im Fertigbau werden werksseitig Sandwichplatten hergestellt, die werksseitig zu­ geschnitten transportiert werden müssen. Der Transport ist teuer, eine Ab­ änderung auf der Baustelle in der Regel nicht möglich.
Eine solche Lösung ist z. B. in der AT 338 476 beschrieben, bei welcher an den Gebäudeecken am Fundament verankerte Stützen stehen, die einen U-förmigen Querschnitt aufweisen, zwischen denen aus Isolierbeton bestehende Plattenkerne angeordnet sind. Damit ist einmal eine individuelle Bauweise erschwert - die Betonkerne müssen vorgefertigt werden, zum anderen bilden die U-förmigen, aus Metall bestehenden Stützen Kältebrücken.
Die EP 0 063 662 A1 geht einen anderen Weg, mit welchem grundsätzlich eine individuelle Bauweise möglich ist. Dabei werden aus Latten bestehende Gerüste erstellt, zwischen die Installationsleitungen für Wasser und Strom verlegt werden, um anschließend Wände in Form von Platten anzubringen. Dies ist eine typische Leichtbauweise, die höheren Festigkeitsansprüchen nicht genügt. Über eine er­ höhte Wärmedämmung sowie die damit verbundene Tau- und Schwitzwasser­ problematik finden sich hier keine Angaben.
Die vorliegende Erfindung hat sich demgegenüber die Aufgabe gestellt, unter Bei­ behalt einer individuellen Bauweise Gebäude zu errichten, die u. a. höchsten Wär­ meschutzanforderungen genügen, die ausgesprochen preiswert herstellbar sind, die dennoch mechanisch hoch belastbar sind und bei deren Errichtung die Ver­ wendung von Wasser stark reduziert ist, die somit sogenannte Passivhäuser mit entsprechend niedrigen K-Werten sind.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit einem Verfahren zur Errichtung von Bau­ werken mit niedrigen K-Werten, wobei man zunächst ein Fundament erstellt und auf diesem Mauern errichtet, die gegebenenfalls weitere Stockwerke und das Dach tragen, wobei man zunächst beabstandet voneinander Pfeiler errichtet, die die Geschoßhöhe aufweisen, danach an den Pfeilern auf der Innenseite als Innenwände Platten im wesentlichen fugendicht befestigt, welche Ausschnitte für Fenster und Türen aufweisen. Zwischen den Innenwänden und den Pfeilern wird eine dampfdichte Folie angeordnet, wonach man die Installation von Wasser- und elektrischen Leitungen vornimmt, anschließend die Pfeiler nach außen mit einer Wärmeisolierung versieht und über die Pfeiler bzw. deren Isolierung eine zweite Folie zieht und mit dieser die Vertiefung zwischen den Pfeilern auskleidet. Sodann wird die zwischen diesen befindlichen Zwischenräume mit einer Wärmeisolierung ausgefüllt und anschließend die Fassade durch Verbinden einer mineralischen Außenwandplatte mit den Pfeilern hergestellt.
Die Säulen bestehen dabei in einfacher Weise aus aufeinandergeschichteten und z. B. verklebten Steinen, wie insbesondere aus Kalkstein. Es ist jedoch auch im Sinne der vorliegenden Erfindung möglich, hierfür vorgefertigte Betonpfeiler zu verwenden.
Die Innenwände sind vorteilhaft Montageplatten, worunter insbesondere solche mit einer Nut-Feder-Verbindung verstanden werden.
Die Isolierung auf den im Querschnitt rechteckigen Pfeilern besteht vorzugsweise aus zugeschnittenen Hartschaumplatten, durch die hindurch die Fassadenplatte (Perlcon Board, 1,25 cm) mit den Pfeilern verdübelt werden.
Die Zwischenräume zwischen den Pfeilern dienen der Aufnahme von Installatio­ nen von Wasser- oder auch elektrischen Anschlüssen; sie werden, nachdem die gewünschten Leitungen verlegt sind, mit Isoliermaterial wie insbesondere Mine­ ralwolle verfüllt.
Dabei wird die gewünschte hohe Wärmedämmung und die dabei erforderliche Dampfdichtigkeit erfindungsgemäß dadurch gewährleistet, daß die z. B. aus Gips­ platten hergestellten Innenwände auf ihrer Rückseite unmittelbar mit einer ersten Folie z. B. aus Polyethylen (PE) einer Stärke von etwa 0,2 mm belegt sind. Diese wird von der Rückseite her durchstochen, um z. B. die elektrischen Leitungen und die Dosen des Innenraumes anzuschließen, so daß an diesen Stellen Dampf­ diffusion möglich ist. Letztere wird jedoch durch die äußere zweite Folie (z. B. PE, 0,1 mm) aufgefangen, so daß keinerlei Wasserdampf an die Kaltseite des Ge­ bäudes dringen und dort kondensieren kann. Ebenso verhindern die nach außen gerichteten Isolierungen an den Pfeilern Kältebrücken zu den Innenwänden.
Der Abstand zwischen den Pfeilern kann relativ frei gewählt werden, es empfiehlt sich jedoch, diese wenigstens an den Fenstern auf deren Maß abzustimmen und zu diesen beidseits je einen vorzusehen, zwischen die dann die Rahmen einge­ bracht und befestigt werden können. Aus statischen Gründen empfiehlt sich ein Pfeilerabstand von etwa 1,25 m, welcher insbesondere der verwendeten Innen­ platte gerecht wird, die u. a. aus Feuerschutzgründen eine Montageplatte aus Gips ist. Dies hat neben dem angesprochenen Feuerschutz auch den großen Vorteil, daß diese unmittelbar nach Erstellung und gegebenenfalls Verspachteln der Fugen tapeziert oder gestrichen werden können.
Innenputz ist nicht erforderlich, welcher zusätzlich Wasser in den Bau eintragen würde. Zudem wird durch Verzicht darauf eine Raumvolumenvergrößerung von etwa 3% erreicht. Die Beschichtung der Säulenaußenflächen kann mit Schaum­ stoffplatten wie z. B. aus Polystyrol geschehen. Zusammen mit den erfindungs­ gemäß sehr stark vergrößerten isolierten Wandflächen und Isoliertiefen ergibt sich ein K-Wert, der um über ca. 50% unter demjenigen der Wärmeschutzverordnung liegt, so daß erfindungsgemäß geplante Häuser als Niedrigenergiehäuser vom Gesetzgeber gefördert werden.
Auf die Pfeiler wird die Geschoßdecke aufgebracht, insbesondere wird ein Ring­ anker betoniert, der einmal einen statischen Verbund mit den Pfeilern herstellt, zum anderen der Auflage bzw. dem Tragen von Deckenkonstruktionen dient.
Der erfindungsgemäße Aufbau ist sehr leicht und dennoch hochstabil, er ist ins­ besondere erdbebensicher.
Die Erdbebensicherheit kann erfindungsgemäß weiter dadurch gesteigert werden, daß man in das Bodenfundament je Pfeiler eine oder mehrere Stahlstangen ein­ läßt und auf diese die Pfeilersteine "fädelt", wozu diese entsprechende Durch­ lässe aufweisen. Der Überstand wird gegebenenfalls umgebogen und mit dem Ringanker vergossen.
Die Stahlstangen bewirken dabei sowohl eine Festigung des Verbundes zwischen dem Anker und den Pfeilern als auch eine Steigerung von deren Knickfestigkeit.
Das erfindungsgemäße Bauwerk weist somit auf einem Fundament (Bodenplatte) stehende Pfeiler auf, die vorzugsweise aus miteinander verbundenen Einzel­ steinen bestehen und die zur Außenseite mit Isoliermaterial (Hartschaum) belegt sind. Die Zwischenräume sind mit Dämmstoff wie insbesondere Steinwolle verfüllt, im Innenbereich des Bauwerkes sind insbesondere Gipsplatten mit den Pfeilern verbunden, die Außenwand besteht aus auf die Isolierung der Pfeiler aufgebrach­ ten Mineralplatten. In den Zwischenräumen sind die Installationen verlegt. Die In­ nenwände des Bauwerks bestehen in an sich bekannter Weise vorteilhaft aus Kalksandsteinmauerwerk oder aus Gipssteinen.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung durch ein Aus­ führungsbeispiel näher erläutert.
Dabei zeigen Fig. 1 eine dreidimensionale Ansicht der Erfindung und Fig. 2 eine Draufsicht.
Auf einem Fundament 1 sind mit Abstand die Pfeiler 2 errichtet, beispielsweise durch Übereinanderschichten und Verkleben von Kalksandsteinen. Diese Pfeiler weisen Geschoßhöhe auf.
An der Außenseite ist auf die Pfeiler 2 eine Isolierung 8 aufgebracht, die insbe­ sondere aus zugeschnittenen Hartschaumplatten besteht. Innen sind Gipsplatten 3 (Knauf) mit den Pfeilern verbunden, die vorzugsweise eine Oberfläche aufwei­ sen, die sofort gestrichen oder tapeziert werden kann.
Zur Erhöhung der statischen Festigkeit ist in die Pfeiler eine Aussteifung in Form von einer oder mehreren Stahlstangen 7 eingefügt. Dies kann beispielsweise da­ durch geschehen, daß zunächst die Stahlstangen 7 in entsprechende Löcher im Fundament 1 eingesetzt werden, wonach man einzelne Steine, die entsprechende Öffnungen aufweisen, von oben auf die Stangen 7 aufsetzt und auf diesen abwärts gleiten läßt und mit dem Fundament sowie den benachbarten Steinen verbindet (verklebt), wobei selbstverständlich zur Druckverteilung in bekannter Weise Mörtelbetten dienen können. Im übrigen können die Pfeiler auch vor­ gefertigt sein und aus beliebigen geeigneten Materialien bestehen.
Die Stahlstäbe weisen Überstände auf, d. h. sie überragen die Pfeiler, diese Über­ stände können umgebogen werden.
Auf die Pfeiler 2 wird der Ringanker 6 aufgebracht, insbesondere wie an sich be­ kannt vergossen.
In die Zwischenräume zwischen den Pfeilern wird die Installation von Wasser- und gegebenenfalls Elektroanschlüssen vorgenommen, dargestellt ist ein Fallrohr 9, wonach die Zwischenräume mit Dämmstoff wie z. B. Steinwolle verfüllt werden. Dies hat natürlich weiter den Vorteil, daß die Wasserleitungen nicht nur thermisch, sondern auch schallisoliert sind.
Zuletzt wird die Fassade gefertigt, indem man an die an den Pfeilern befindliche Isolierung geeignete Außenwandplatten (nicht gezeigt) anlegt und mit den Pfeilern verdübelt. Als Außenwandplatte eignet sich besonders das sogenannte Perlcon Board, dieses enthält vulkanisches hochporöses mineralisches Material und ist selbst thermisch isolierend und trägt den Außenputz. Es entsteht ein dem Fach­ werk ähnlicher Aufbau, der ausgesprochen preiswert und optimal isoliert ist, ohne hinsichtlich der Festigkeit Abstriche machen zu müssen. Die individuelle Bauweise wird beibehalten.
Die Anordnung der Folien ist in Fig. 2 veranschaulicht.
Fig. 2 zeigt das Bauprinzip der vorliegenden Erfindung von oben. Man erkennt zwei Pfeiler 2, die hier aus Kalksandstein gemauert wurden. In die Transport­ öffnungen 9 können bequemerweise die Stahlstäbe 7 (Fig. 1) eingeschoben werden, bei Verankerung der Stahlstäbe im Fundament geschieht die Mauerung durch Aufziehen der Kalksandsteinanbringung unter Beibehalt der üblichen Mörtel-Zwischenschicht.
An diesen Pfeilern werden die Platten 3 (Gips) befestigt, wobei zwischen den Pfeilern 2 und den Platten 3 die erste Folie 10 liegt, diese besteht vorzugsweise aus PE und weist eine Dicke von etwa 0,2 mm auf.
Die erste Folie 10 wird durchdrungen von einem Kabel 11, welches an eine Dose 12 angeschlossen ist - entsprechendes gilt für Wasserleitungen. Diese Verletzung der inneren Dampfsperre wird aufgehoben durch die zweite Folie 13, die zudem die durch die erste Folie 10 bewirkte Dampfsperre nahezu vollfächig ergänzt.
Die Leitungen, wie z. B. das Elektrokabel 11 werden dabei innerhalb der Pfeiler­ isolierung 8 bzw., wie dargestellt, auf den Pfeilerbausteinen 2 verlegt, wobei die zweite Folie 13 die Pfeiler 2 sowie die Isolierung 8 umgreift.
Nach dem Verlegen der zweiten Folie 13 wird der Hohlraum 14 zwischen den Pfeilern 2 und den Platten 3 mit Dämmstoff 4 verfüllt, wobei auch das Fallrohr 5 umkleidet wird, um anschließend die Außenplatten 15 mit den Pfeilern 2 zu ver­ binden (verschrauben), wobei diese Außenplatten 15 vorzugsweise Perlcon­ boardplatten sind. In die Transportöffnungen 16 der in diesem Ausführungs­ beispiel die Pfeiler 2 bildenden Kalksandsteine können Stahlstäbe (7, Fig. 1) an­ geordnet werden.
Bezugszeichenliste
1
Fundament
2
Pfeiler
3
Platten
4
Dämmstoff
5
Fallrohr
6
Ringanker
7
Stahlstäbe
8
Isolierung
9
Transportöffnungen
10
erste Folie
11
Kabel
12
Dose
13
zweite Folie
14
Hohlraum
15
Außenplatten

Claims (11)

1. Verfahren zur Errichtung von Bauwerken mit niedrigen K-Werten, wobei man zunächst ein Fundament erstellt und auf diesem Mauern errichtet, die gegebenenfalls weitere Stockwerke und das Dach tragen, wobei man zu­ nächst beabstandet voneinander Pfeiler errichtet, die die Geschoßhöhe aufweisen, danach an den Pfeilern auf der Innenseite als Innenwände Platten im wesentlichen fugendicht befestigt, welche Ausschnitte für Fen­ ster und Türen aufweisen, wobei zwischen den Innenwänden und den Pfeilern eine dampfdichte Folie angeordnet ist und danach die Installation von Wasser- und elektrischen Leitungen vornimmt, anschließend die Pfeiler nach außen mit einer Wärmeisolierung versieht und über die Pfeiler bzw. deren Isolierung eine zweite Folie zieht und mit dieser die Vertiefung zwi­ schen den Pfeilern auskleidet, dann die zwischen diesen befindlichen Zwi­ schenräume mit einer Wärmeisolierung ausfüllt und anschließend die Fas­ sade durch Verbinden einer mineralischen Außenwandplatte mit den Pfei­ lern herstellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innen­ wände aus Montageplatten hergestellt sind.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Montage­ platten Gipsplatten einer Wandstärke von 25 mm sind.
4. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man die Pfeiler aus Kalksandstein herstellt.
5. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man auf die Pfeiler Ringanker aufbringt und diese mit den Pfeilern verbindet.
6. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man zur Erhöhung der Erdbebensicherheit in die Pfeiler Ei­ senstangen einbringt, die in das Bodenfundament eingelassen sind.
7. Auf einem Fundament (1) errichtetes Bauwerk mit folgenden Merkmalen
  • a) auf dem Fundament stehen mit Abstand voneinander geschoßhohe Pfei­ ler (2),
  • b) mit den Pfeilern (2) sind auf der Gebäudeinnenseite Platten (3) verbun­ den,
  • c) die Pfeiler (2) sind auf der Außenseite isoliert,
  • d) die Zwischenräume zwischen den Pfeilern (2) sind mit Dämmstoff (4) verfüllt,
  • e) gegen die Isolierung (8) der Pfeiler (2) ist von außen eine mineralische Bauplatte (5) aufgebracht,
  • f) zwischen den Platten (3) und den Pfeilern (2) liegt eine erste Folie (10), die von den Installationsleitungen durchdrungen wird,
  • g) über den Pfeilern (2) sowie in den Vertiefungen der Zwischenräume j (14) zwischen den Pfeilern liegt eine zweite Folie (13), die die Leitungen (11) und deren Durchbrüche durch die erste Folie (10) überdeckt.
8. Bauwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die innen auf­ gebrachten Platten (3) Montageplatten aus Gips sind.
9. Bauwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gipsplatten eine Stärke von etwa 25 mm aufweisen.
10. Bauwerk nach Anspruch 7-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeiler (2) kopfseitig über einen Ringanker (6) miteinander verbunden sind.
11. Bauwerk nach mindestens einem der Ansprüche 7-10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in den Säulen (2) Stahlstäbe (7) angeordnet sind, die mit dem Fundament (1) und dem Ringanker (6) verbunden sind.
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