DE19963648A1 - Übersteuerungsschutz in einer Signalverarbeitungseinheit - Google Patents
Übersteuerungsschutz in einer SignalverarbeitungseinheitInfo
- Publication number
- DE19963648A1 DE19963648A1 DE1999163648 DE19963648A DE19963648A1 DE 19963648 A1 DE19963648 A1 DE 19963648A1 DE 1999163648 DE1999163648 DE 1999163648 DE 19963648 A DE19963648 A DE 19963648A DE 19963648 A1 DE19963648 A1 DE 19963648A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- processing unit
- limiter amplifier
- amplitude
- signal processing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000012545 processing Methods 0.000 title claims abstract description 46
- 238000013016 damping Methods 0.000 title claims abstract description 28
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims abstract description 41
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 14
- 230000003321 amplification Effects 0.000 claims description 17
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 claims description 17
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 claims description 3
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 15
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 10
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 7
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 6
- 230000006870 function Effects 0.000 description 6
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 6
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 5
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 4
- 230000008859 change Effects 0.000 description 4
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 3
- 241000269908 Platichthys flesus Species 0.000 description 2
- 238000004590 computer program Methods 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 2
- 238000004458 analytical method Methods 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000003139 buffering effect Effects 0.000 description 1
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 238000013139 quantization Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000008054 signal transmission Effects 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
- 238000004088 simulation Methods 0.000 description 1
- 238000005728 strengthening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G7/00—Volume compression or expansion in amplifiers
- H03G7/007—Volume compression or expansion in amplifiers of digital or coded signals
Landscapes
- Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
Abstract
Verfahren zum Übersteuerungsschutz eines Eingangssignals E in mindestens einem Kanal einer Signalverarbeitungseinheit, auf einer zwischen einem Signaleingang 1 und einem Signalausgang 6 liegenden Übertragungsstrecke 3, wobei das Eingangssignal E in einem Signalprozessor 4 verarbeitet und in einem Begrenzerverstärker 35 gedämpft oder verstärkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass beim Überschreiten einer Signalamplitude auf der Übertragungsstrecke 3 mit zunehmender Signalamplitude höhere (niedrigere) Signalamplituden im Vergleich zu niedrigeren (höheren) Signalamplituden stärker dämpfbar (verstärkbar) sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Übersteuerungsschutz
eines Signals in mindestens einem Kanal einer Signalverarbei
tungseinheit gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Verfahren zum Übersteuerungsschutz kommt bei
spielsweise dann zum Einsatz, wenn in einem digitalen Audio
system trotz Aussteuerungsregelung Übersteuerungen in der
Signalverarbeitungskette durch die Einstellungen der klang
beeinflussenden Filter, zum Beispiel der zur Einstellung der
Tiefen-, Höhen-, bzw. Equalizer- und/oder Lautstärkenaussteue
rung, verursacht werden.
Im normalen Betriebsfall werden die Verstärkungs- und Dämp
fungsfaktoren innerhalb der Signalverarbeitungskette in Abhän
gigkeit von der Eingangssignalamplitude und den Einstellungen
aller klangbeeinflussenden Filterstufen derart ausbalanciert,
dass stets eine ausreichende Aussteuerungsreserve für die
Signalverarbeitung zur Verfügung steht. In allen Fällen, in
denen es nicht möglich ist, aufgrund der Signaleigenschaften
und der vorgegebenen Klangeinstellungen diese Aussteuerungs
reserve (Headroom) zur Verfügung zu stellen, besteht die Ge
fahr einer Übersteuerung. Solch eine Übersteuerung führt zu
starken nichtlinearen Verzerrungen und somit zu hohen Klirr
faktoren.
Aus dem Stand der Technik ist bekannt, die Amplitude des ver
arbeiteten Signals zu beschränken. Zur Beschränkung der
Signalamplitude auf einen vorgegebenen Höchstwert wird ein
Begrenzerverstärker vorgesehen. Solche Begrenzerverstärker
lassen sich in zwei Funktionsklassen einteilen:
- 1. Begrenzerverstärker mit dynamisch einstellbarer amplituden unabhängiger Pegelabsenkung (oder in Ausnahmefällen Pegelanhe bung).
- 2. Begrenzerverstärker mit fest eingestellter amplitudenselek tiver Pegelanhebung/Pegelabsenkung, wobei in der Regel hohen Amplituden gedämpft und niedrige Signalamplituden angehoben werden.
Ein Begrenzerverstärker nach Funktionsklasse 1 beschränkt die
Ausgangsamplitude eines Signals durch entsprechende Absenkung
des Gesamtverstärkungsfaktors im Falle sehr hoher Signalam
plituden. Somit bestimmen beispielsweise große, nur kurzzeitig
auftretende Signalamplituden die maximale Aussteuerung des
digitalen Audiosystems. Da der Begrenzerverstärker den Gesamt
verstärkungsfaktor reduziert, um eine Übersteuerung durch
Signalspitzen zu vermeiden, werden leise Audiosignalpassagen
mit kleinen Signalamplituden für eine gewisse Zeit noch leiser
wiedergegeben. Nachteilig bei diesem Verfahren ist also die
Tatsache, dass sich die Wiedergabelautstärke in Abhängigkeit
vom Signalpegel ändert.
Bei einem Begrenzerverstärker der zweiten Funktionsklasse
tritt dieser Nachteil der sich ändernden Wiedergabelautstärke
in Abhängigkeit vom Signalpegel nicht auf. Ein Begrenzerver
stärker mit fest eingestellter Pegelanhebung/Pegelabsenkung
ist so dimensioniert, dass mittlere und hohe Signalamplituden
"abgeschnitten" oder "verrundet" werden. Daher tritt selbst
bei Signalamplituden mit vergleichsweise geringer Aussteuerung
ein erhöhter Klirrfaktor auf.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Übersteuerungsschutz in einer Signalverarbeitungseinheit
bereitzustellen, bei dem die Dynamik, d. h. der Unterschied
zwischen maximaler und minimaler Lautstärke, weitgehend erhal
ten bleibt, ohne dass sich die Wiedergabelautstärke in Abhän
gigkeit vom Signalpegel ändert, wenn kurzzeitig eine Über
steuerung des digitalen (Audio-)Systems auftritt. Gleichzeitig
soll im Übersteuerungsfall vermieden werden, dass der Ver
stärker in den Sättigungsbereich geht und/oder dass solche
Signalamplituden, welche gar nicht zu einer Übersteuerung
geführt hätten, "abgeschnitten" werden. In beiden Fällen wird
das Ziel verfolgt, einen hohen Klirrfaktor zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Übersteuerungsschutz eines
Eingangssignals in mindestens einem Kanal einer Signalver
arbeitungseinheit basiert auf einer Pegelabsenkung durch einen
Begrenzerverstärker bei einer drohenden Übersteuerung. Der
wesentliche Gedanke der Erfindung besteht darin, dass sich die
aktuellen Einstellungen der Übertragungskennlinie des Begren
zerverstärkers nach der eingestellten Signalstärke
(Lautstärke), nach den Einstellungen (klangbeeinflussender)
Filter und dem aktuellen Signalpegel auf der Über
tragungsstrecke richten. Die Erfindung sieht vor, dass im
normalen Betriebsfall, d. h. wenn keine Übersteuerung vor
liegt, das in einem Signalprozessor verarbeitete Signal nicht
verändert wird und erst wenn die Gefahr einer Übersteuerung
besteht, die Übertragungskennlinie des Begrenzerverstärkers
der neuen Situation angepasst wird. Die von der eingestellten
Signalstärke und den Einstellungen der Filter abhängige signa
ladaptive und somit dynamische Einstellung der Übertragungs
kennlinie des Begrenzerverstärkers zeichnet sich dadurch aus,
dass beim Überschreiten einer Signalstärke und/oder
Filterwerts und/oder einer Signalamplitude auf der Über
tragungsstrecke (diese schließt den Signalprozessor mit ein)
mit zunehmender Signalamplitude höhere Signalamplituden im
Vergleich zu niedrigen Signalamplituden stärker gedämpft wer
den.
Bei kurzzeitig auftretenden hohen Signalamplituden wird die
Aussteuerung des Signals durch den Begrenzerverstärker ver
ändert. Diese Aussteuerungsänderung wirkt sich allerdings nur
auf hohe Signalamplituden aus. Die Signale kleiner und mitt
lerer Amplituden sind von der Regelung nicht betroffen. Bei
einem Audiosystem bedeutet dies, dass sich die Wiedergabelaut
stärke für diese Signalpegel nicht ändert. Dies hat zur Folge,
dass sich auch der Signal-/Rauschabstand nicht ändert. Die
unveränderte Übertragung kleiner und mittlerer Signalpegel
vermeidet vorteilhafterweise das Auftreten von Oberwellen,
welche durch den Einsatz eines fest eingestellten Begrenzer
verstärkers mit nichtlinearer Übertragungsfunktion auftreten.
Für ein Audiosignal bedeutet dies, dass sich der Klirrfaktor
für kleine und mittlere Signalamplituden nicht erhöht. Das
System vermeidet somit eine Übersteuerung, ohne dass im norma
len Betriebsfall auftretende Signalamplituden von der Regelung
betroffen sind.
So führt beispielsweise ein solcher verbesserter Übersteue
rungsschutz in einer Signalverarbeitungseinheit für digitale
Audiosignale zu einem wesentlich verbesserten Höreindruck.
Insbesondere im Grenzbereich der Vollaussteuerung (0 dB Full
scale) verhindert die Regelung eine als besonders störend
empfundene nichtlineare Verzerrung des Audiosignals unter
Beibehaltung der Dynamik und der Wiedergabelautstärke.
Besonders günstig ist es, die Regelung in einen digitalen
Signalprozessor (DSP) zu integrieren. Da die Regelung in die
sem Fall in Form eines Rechenprogramms, das heißt zum Beispiel
mit Hilfe eines DSP-Algorithmuses, realisiert wird, ist der
Implementierungsaufwand sehr gering.
Es hat sich als günstig erwiesen, dass der Begrenzerverstärker
mit der amplitudenselektiven Dämpfung (Verstärkung) eine Über
tragungskennlinie aufweist, die ausgehend von einem geraden
Verlauf S-förmig oder gar stufenförmig veränderbar ist. Ins
besondere ein stufenförmiger Verlauf der Übertragungskennlinie
ermöglicht es, dass nur die Signalamplituden, die auch wirk
lich zu einer Übersteuerung geführt hätten, gedämpft werden,
während alle anderen Signalamplituden, die nicht zu einer
Übersteuerung geführt hätten, unverändert übertragen werden.
Bei einem solchen Kennlinienverlauf werden allerdings Oberwel
len erzeugt, die beispielsweise ein Audiosignal derart beein
flussen, dass sich der Höreindruck massiv verschlechtert. Ein
S-förmiger oder mindestens annähernd S-förmiger Verlauf der
Übertragungskennlinie stellt einen Kompromiß dar zwischen
unveränderter Übertragung kleiner und mittlerer Signalamplitu
den und Reduzierung des Oberwellenanteils bei hohen Signalam
plituden.
In der Praxis ist es vorteilhaft, dass der Begrenzerverstärker
aus zwei Stufen besteht. Bei dieser zweistufigen Ausführung
ist die erste Stufe zur amplitudenselektiven Verstärkung vor
gesehen und die zweite Stufe zu einer konstanten Absenkung des
gesamten Signals, unabhängig von der Amplitude des Signals.
Dabei ist die Übertragungskennlinie der ersten Stufe so ausge
bildet, dass kleine Signalamplituden des Eingangssignals ver
stärkt werden, während große Amplituden des Eingangssignals
nicht verstärkt werden und weitgehend unverändert bleiben. In
Verbindung mit der zusätzlichen amplitudenunabhängigen Dämp
fung der zweiten Stufe führt dies dazu, dass kleine Amplituden
des Eingangssignals nahezu unverändert bleiben und nur große
Amplituden des Eingangssignals, die zu einer Übersteuerung
führen würden, dämpfbar sind.
Eine solche dynamische Adaption der Übertragungskennlinie
eines Begrenzerverstärkers kann sowohl kanalselektiv als auch
für mehrere Kanäle oder für alle Kanäle gemeinsam erfolgen.
Bei einer kanalselektiven Adaption findet in jedem einzelnen
Kanal eine optimale Anpassung der Übertragungskennlinie des
Begrenzerverstärkers auf die momentane Pegelaussteuerung
statt. In der Regel genügt es jedoch, einen oder zwei Kanäle
zu überwachen und die Adaption der Übertragungsfunktion des
Begrenzerverstärkers in den anderen Kanälen diesem einen Kanal
anzupassen.
Weiterhin sieht die Erfindung eine Wahlmöglichkeit vor, eine
Pegeldetektion und damit die Adaption der Übertragungskenn
linien der Begrenzerverstärker breitbandig oder frequenzselek
tiv durchzuführen. Diese Wahlmöglichkeit bietet den Vorteil,
dass nur diejenigen Bereiche des Frequenzspektrums überwacht
werden müssen, bei denen auch eine Übersteuerung erwartet
wird. So liegt beispielsweise bei einem Audiosignal in der
Praxis das Hauptaugenmerk auf dem Tieffrequenzenbereich des
Signalspektrums, wo besonders hohe Amplituden zu erwarten
sind. Dies ist beispielsweise bei einem Paukenschlag der Fall.
Auf der Übertragungs- und Signalverarbeitungsstrecke innerhalb
eines Kanals gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, eine Si
gnalaussteuerung zu kontrollieren und eine davon abgeleitete
Korrektur der Übertragungskennlinie des Begrenzerverstärkers
durchzuführen.
Da eine gewisse Zeit erforderlich ist, um eine entsprechende
Übertragungsfunktion des Begrenzerverstärkers zu ermitteln,
bietet es sich an, ein überhöhtes Eingangssignal, das offen
sichtlich zu Übersteuerungen bei der Signalverarbeitung führt,
bereits im Signaleingangsbereich zu erfassen. Hierzu ist ein
erster Pegeldetektor zum Abgreifen des dem Signalprozessor
zugeführten Eingangssignals vorgesehen, der beim Überschreiten
einer vorgebbaren Amplitude des Eingangssignals die amplitu
denselektive Dämpfung (Verstärkung) des Begrenzerverstärkers
so regelt, dass das Signal am Ausgang des Begrenzerverstärkers
einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet. Der Pegeldetektor
wird hierbei beispielsweise direkt auf der Übertragungsstrecke
oder an einem Verzweigungspunkt angeordnet.
Eine Ausbildung des Pegeldetektors als Spitzenwertdetektor hat
den Vorteil, dass ein solcher Pegeldetektor sehr einfach zu
realisieren ist und dass eine Meßgröße unmittelbar zur Steue
rung der Dämpfung (Verstärkung) des Begrenzerverstärkers vor
liegt.
Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, diesem
Pegeldetektor eine erste Pegelvorhersageeinheit zuzuordnen,
die in Form einer Abschätzung einer Signalverarbeitung im
Signalprozessor ein Überschreiten einer vorgebbaren Amplitude
eines Signals am Ausgang des Signalprozessors vorhersieht und
die Dämpfung (Verstärkung) des Begrenzerverstärkers so regelt,
dass das Signal am Ausgang des Begrenzerverstärkers einen
vorgegebenen Wert nicht mehr überschreitet. Eine "vorausschau
ende" Überwachung des Signals am Ausgang des Signalprozessors
hat den Vorteil, dass genügend Zeit zur Ermittlung und Ein
stellung der entsprechenden Übertragungsfunktion des Begren
zerverstärkers vorhanden ist.
Eine vorausschauende Signalanalyse wird dadurch ermöglicht,
dass ein Zeitverzögerungsglied, zum Beispiel ein Signalspei
cher, im Eingangsbereich auf der Übertragungsstrecke vor dem
Signalprozessor vorgesehen ist. So kann beispielsweise während
einer Zwischenspeicherung des Eingangssignals eine Simulation
einer Signalverarbeitung dieses Eingangssignals auf der Über
tragungsstrecke mit den momentanen Filtereinstellungen des
Signalprozessors durchgeführt werden, bei der jede Übersteue
rung angezeigt wird. Diese "vorausschauende" Übersteuerungs
erkennung kann dann dazu verwendet werden, das Maß der notwen
digen amplitudenselektiven Dämpfungen (Verstärkungen) zur
Vermeidung einer Übersteuerung einzustellen.
In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist anstelle
des ersten Pegeldetektors im Eingangsbereich oder zusätzlich
zu diesem Pegeldetektor ein weiterer Pegeldetektor vorgesehen,
der ein Überschreiten einer vorgebbaren Amplitude eines Si
gnals am Ausgang des Signalprozessors anzeigt und die Dämpfung
(Verstärkung) des Begrenzerverstärkers so regelt, dass das
Signal am Ausgang des Begrenzerverstärkers einen vorgegebenen
Wert nicht überschreitet. Zur Ermittlung einer Amplitude eines
Signals am Ausgang des Signalprozessors sieht die Erfindung
zwei Möglichkeiten vor.
So sieht die Erfindung einen Pegeldetektor vor, der durch die
Auswertung einer Sättigungseinheit des Signalprozessors ein
Überschreiten einer vorgebbaren Amplitude des Signals am Aus
gang des Signalprozessors detektiert und die amplitudenselek
tive Dämpfung (Verstärkung) des Begrenzerverstärkers ein
stellt, so dass ein Signal am Ausgang des Begrenzerverstärkers
einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet.
Alternativ oder zusätzlich zu diesem Pegeldetektor sieht eine
erfindungsgemäße Erweiterung einen weiteren Pegeldetekor vor,
der ein Signal am Ausgang des Signalprozessors zwischen den
Signalprozessor und dem Begrenzerverstärker abgreift und der
beim Überschreiten einer vorgebbaren Amplitude des Signals die
Übertragungskennlinie des Begrenzerverstärkers entsprechend
wählt. Dieser Pegeldetektor ist vorteilhafterweise als Spit
zenwertdetektor ausgebildet.
Ein sogenannter "Saturationsdetektor", der die Sättigungsein
heit eines Signalprozessors aussteuert, hat gegenüber einem
Spitzenwertdetektor den Vorteil einer wesentlich schnelleren
Meßwerterfassung. Zur Kompensation der Dauer der Meßwerterfas
sung sieht die Erfindung vor, dass den Pegeldetektoren je ein
Zeitverzögerungsglied zugeordnet wird, welches das Eingangs
signal des Begrenzerverstärkers entsprechend der benötigten
Zeit zur Pegeldetektion (welche vom verwendeten Pegeldetektor
abhängt) und zur Einstellung der amplitudenselektiven Dämpfung
(Verstärkung) des Begrenzerverstärkers verzögert. Nur so ist
garantiert, dass ein übersteuertes Signal auch entsprechend
seiner Übersteuerung gedämpft wird.
Um nicht für jedes momentan ankommende Signal die Einstellung
der notwendigen Dämpfung (Verstärkung) des Begrenzerverstär
kers einstellen zu müssen, werden die Einstellungen für eine
gewisse Zeit aufrechterhalten, solange nicht eine Übersteue
rung eine neue Einstellung der amplitudenselektiven Dämpfung
(Verstärkung) des Begrenzerverstärkers erzwingt. Die Erfindung
sieht daher vor, dem Begrenzerverstärker eine Rücksetzeinheit
zuzuordnen, die für eine Rücknahme der dynamisch eingestellten
amplitudenselektiven Dämpfung (Verstärkung) sorgt.
Um die Anordnung speziellen Anforderungen anzupassen, ist
vorgesehen, dass die Rücknahme der dynamischen Dämpfung (Ver
stärkung) frei einstellbar ist. Es soll dabei möglich sein,
die Rücknahme der dynamischen Dämpfung (Verstärkung) in einer
oder mehreren Stufen oder stetig vorzunehmen. Die Rückstell
zeit für die Rücknahme der dynamischen Dämpfung (Verstärkung)
soll ebenfalls frei wählbar sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zei
gen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispie
les eines Kanals einer Signalverarbeitungseinheit,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbei
spiels eines Kanals einer Signalverarbeitungsein
heit.
Die Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines ersten Ausfüh
rungsbeispiels eines Kanals einer erfindungsgemäßen Signalver
arbeitungseinheit. Es zeigt einen Signaleingang 1, dem ein
Eingangssignal E zugeführt wird. Das Eingangssignal E ist in
dem Beispiel ein digitales Audiosignal. An den Signaleingang 1
schließt sich eine Übertragungsstrecke 3 an, die ausgangs
seitig mit dem Signalausgang 6 verbunden ist.
Eingangsseitig ist auf der Übertragungsstrecke 3 ein Signal
prozessor 4 angeordnet. Diesem wird das Eingangssignal E' = E
zugeführt. Am Ausgang des Signalprozessors 4 liegt das Signal
A' an. Dieses Signal A' wird einem Begrenzerverstärker 35 als
Eingangssignal E" = A' zugeführt. Der Ausgang des Begrenzer
verstärkers 35 bildet gleichzeitig den Signalausgang 6 der
Signalverarbeitungseinheit. Hier wird das Ausgangssignal A =
A" abgegriffen.
Das am Signaleingang 1 anliegende Eingangssignal E wird an
einem ersten Verzweigungspunkt 12 von einem ersten Pegeldetek
tor 7 abgegriffen. Der erste Pegeldetektor 7 ist über eine
Datenleitung mit einem Rechenwerk 14 verbunden. Über diese
Datenleitung wird dem Rechenwerk 14 die Signalamplitude gPL1 am
Signaleingang E mitgeteilt. Der Signalprozessor 4 ist über
eine Datenleitung mit einer Sättigungseinheit 17 verbunden.
Diese Sättigungseinheit 17 ist ebenfalls über eine Datenlei
tung mit einem zweiten Pegeldetektor 8 verbunden. Dieser Pe
geldetektor 8 wiederum ist mit einer Datenleitung mit dem
Rechenwerk 14 verbunden. Über diese Datenleitungen wird dem
Rechenwerk 14 die momentane Signalamplitude gSP innerhalb ein
zelner Stufen des Signalprozessors 4 oder am Ausgang des Si
gnalprozessors 4 mitgeteilt.
Ein dritter Pegeldetektor 9 greift an einem zweiten Verzwei
gungspunkt 13 das Signal A' vom Ausgang des Signalprozessors 4
ab. Der dritte Pegeldetektor 9 ist wie die Pegeldetektoren 7
und 8 über eine Datenleitung mit dem Rechenwerk 14 verbunden.
Über diese Datenleitung wird vom Pegeldetektor 9 die momentane
Amplitude gPL2 des Signals A' am Ausgang des Signalprozessors 4
übertragen.
Weiterhin wird dem Rechenwerk 14 der Wert der momentanen Laut
stärkeneinstellung gVol übermittelt. Eine weitere Eingangsgröße
des Rechenwerks 14 ist die Versorgungsspannung UBatt.
Das Rechenwerk 14 stellt dem Signalprozessor 4 über eine Da
tenleitung Werte für die momentanen Filtereinstellungen gF zur
Klangeinstellung zur Verfügung. In der Fig. 1 ist hierfür
eine Parametriereinheit 23 vorgesehen, die diese Filterein
stellungen gF dem Signalprozessor 4 über eine Datenleitung zur
Verfügung stellt.
Das Rechenwerk 14 stellt über eine Datenleitung einer Kon
trolleinrichtung 36 die Einstellungen g3 für den Begrenzerver
stärker 35 zur Verfügung.
Der erste Pegeldetektor 7 im Signaleingangsbereich detektiert,
ob das Eingangssignal E in Verbindung mit den Einstellungen
der klangbeeinflussenden Filter und der Lautstärkeneinstellung
(im Rahmen einer dynamischen Regelung der Aussteuerungsreser
ve) schon so hoch ist, dass es offensichtlich zur Übersteue
rung führt. Ist dies der Fall, so sorgt das Rechenwerk 14
dafür, dass die Einstellung g3 des Begrenzerverstärkers 35 so
gewählt wird, dass die hohen Signalamplituden im Vergleich zu
den niedrigen Signalamplituden stärker gedämpft werden. Die
Dämpfung der hohen Signalamplituden wird idealerweise so ge
wählt, dass eine Übersteuerung des Signals A am Signalausgang
6 vermieden wird. Die Regelung, d. h. die Signalisierung einer
Übersteuerung durch den ersten Pegeldetektor 7 an das Rechen
werk 14 und die Einstellung der Übertragungskennlinie des
Begrenzerverstärkers 35 durch die Kontrolleinrichtung 36 ar
beitet als Vorwärtsregelung, d. h. als Steuerung.
Das Signal E' = E durchläuft die pegelbeeinflussende Audiover
arbeitung im Signalprozessor 4. Zu dieser pegelbeeinflussenden
Audioverarbeitung gehört beispielsweise die Einstellung der
klangbeeinflussenden Filter gF, wie zum Beispiel zur Einstel
lung der Höhen-, der Tiefen- und/oder der Equalizeraussteue
rung. Eine Übersteuerung des Signals S' innerhalb des Signal
prozessors 4 oder eine Übersteuerung des Signals A' am Ausgang
des Signalprozessors 4 wird einer Sättigungseinheit 17 des
Signalprozessors 4 angezeigt.
Diese Statusanzeige wertet der zweite Pegeldetektor 8 aus und
signalisiert die Übersteuerung dem Rechenwerk 14. Das Rechen
werk 14 veranlasst eine entsprechende Einstellung g3 des Be
grenzerverstärkers 35 durch die Kontrolleinrichtung 36.
Am Ausgang des Signalprozessors 4 ist eine Pegeldetektion
durch einen dritten Pegeldetektor 9 vorgesehen. Dieser dritte
Pegeldetektor 9 arbeitet wie der erste Pegeldetektor 7 als
Spitzenwertdetektor. Der dritte Pegeldetektor signalisiert
eine Übersteuerung des Signals A' dem Rechenwerk 14. Das Re
chenwerk 14 wiederum signalisiert nach Feststellung der Über
steuerung der Kontrolleinrichtung 36 einen Wert für die Ein
stellung g3 der Übertragungskennlinie des Begrenzerverstärkers
35.
Signalisieren die Pegeldetektoren 7, 8 und/oder 9, dass keine
Übersteuerung des Audiosignals am Ausgang des Signalprozessors
4 zu erwarten ist, so sorgt eine Rücksetzeinheit 18 für eine
kontinuierliche oder stufenweise Rücknahme der dynamischen
amplitudenselektiven Dämpfung des Signals E" durch den Be
grenzerverstärker 35.
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungs
beispiels eines Kanals einer erfindungsgemäßen Signalverarbei
tungseinheit. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt eine Integra
tion des erfindungsgemäßen Verfahrens in eine Signalverarbei
tungseinheit zur dynamischen Regelung der Aussteuerungsreserve
(dynamic headroom management: DHM). Diese Regelung ist in der
Regel in einem digitalen Signalprozessor (DSP) integriert. Die
Regelung erfolgt in diesem Fall in Form eines Rechenprogramms,
d. h. zum Beispiel mit Hilfe eines DSP-Algorithmuses.
Ein solches DHM-Verfahren sorgt dafür, dass die Gesamt
aussteuerung des Verstärkers verbessert wird. Zusätzlich sorgt
die Regelung dafür, dass schwache Eingangssignale verstärkt
werden können ohne dass es zu einer Übersteuerung der Endstufe
kommt, wenn das Eingangssignal hohe Signalamplituden enthält.
Diese günstigen Eigenschaften werden dadurch erreicht, dass
das Eingangssignal ständig überwacht wird und dass Verstär
kungs- und Dämpfungsfaktoren auf der Übertragungsstrecke dyna
misch eingestellt werden.
In allen Fällen, in denen es nicht möglich ist, aufgrund der
Signaleigenschaften und der vorgegebenen Klangeinstellungen
diese Aussteuerungsreserve zur Verfügung zu stellen, besteht
die Gefahr einer Übersteuerung, die wiederum zu starken nicht
linearen Verzerrungen und somit zu hohen Klirrfaktoren führt.
Daher ist es günstig, das erfindungsgemäße Verfahren in dieses
DHM-Verfahren zu integrieren. Die Übertragungscharakteristika
des Begrenzerverstärkers 35 werden diesem Verfahren angepasst.
Die Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild einer solchen Anordnung.
Es zeigt einen Signaleingang 1*, dem ein analoges Audiosignal
als Eingangssignal E* zugeführt wird. Dieses Eingangssignal E*
wird in einem Vorverstärker 30 verstärkt und einem Analog-
Digital-Umsetzer 25 zugeführt und liegt an dessen Ausgang als
digitales Signal E vor.
Alternativ dazu kann ein digitales Eingangssignal auch direkt
dem Signaleingang 1 als Eingangssignal E zugeführt werden.
An den Signaleingang 1 schließt sich eine Übertragungsstrecke
3 an, die ausgangsseitig mit einem Lautsprecher 38 verbunden
ist.
Eingangsseitig ist auf der Übertragungsstrecke 3 eine Pegelab
senkungseinheit 2 angeordnet. Diese Pegelabsenkungseinheit 2
ist mit einem Eingang eines Signalprozessors 4 verbunden, dem
ein Eingangssignal E' zugeführt wird. Am Ausgang des Signal
prozessors 4 liegt das Signal A' an. Dieses Ausgangssignal A'
wird der Pegelanhebungseinheit 5 zugeführt. Am Ausgang der
Pegelanhebungseinheit liegt der Eingang des Begrenzerverstär
kers 35, dem das Signal E" zugeführt wird. Das am Ausgang des
Begrenzerverstärkers 35 vorliegende Signal A" wird einem
Digital-Analog-Umsetzer 26 zugeführt. Das am Ausgang des Digi
tal-Analog-Umsetzer 26 vorliegende Signal wird einem veränder
baren Dämpfungsglied 31 zugeführt, danach einem Dämpfungsglied
32 mit vorgegebener Dämpfung und einem Endverstärker 33. Am
Ausgang des Endverstärkers 33 liegt das Ausgangssignal A*,
welches dem Lautsprecher 38 zugeführt wird.
Ein analoges Eingangssignal E*, das im Vorverstärker 30 ver
stärkt und im Analog-Digital-Umsetzer 25 in ein digitales
Eingangssignal E umgewandelt wird, wird durch einen ersten
Pegeldetektor 7, der an einem ersten Verzweigungspunkt 12
anliegt, detektiert. Beim Unterschreiten einer Signalschwelle
wird ein automatischer Verstärkungsmechanismus in Gang ge
setzt, welcher in der Fachwelt unter dem Namen "Automatic Gain
Control" bekannt ist. Bei dieser Prozedur wird vom Pegeldetek
tor 7 das Unterschreiten der Signalschwelle der sogenannten
AGC (Automatic Gain Control) -Einheit angezeigt. Diese AGC-
Einheit signalisiert dem Vorverstärker 30, dass dieser die
analoge Verstärkung gAD erhöhen soll. Der Vorteil einer solchen
automatischen Verstärkungskontrolle liegt darin, dass das
Quantisierungsrauschen auf der digitalen Signalstrecke redu
ziert wird. Ist dieses AGC-Modul 28 implementiert, so erfolgt
diese AGC-Regelung gleichzeitig zur dynamischen Regelung der
Aussteuerungsreserve (DHM).
Der erste Pegeldetektor 7 im Signaleingangsbereich detektiert
ausserdem, ob das Eingangssignal E schon so hoch ist, dass es
offensichtlich zur Übersteuerung führt. Die Signalamplitude am
Signaleingang gPL1 wird dem Rechenwerk 14 über eine Datenlei
tung übermittelt. Das Rechenwerk berechnet daraus die notwen
dige Pegelabsenkung g1, welche der Pegelabsenkungseinheit 2
über eine Datenleitung übermittelt wird. Das gegebenenfalls
abgesenkte Signal E' durchläuft daraufhin die pegelbeeinflus
sende Audioverarbeitung im Signalprozessor 4. Zu dieser pegel
beeinflussenden Audioverarbeitung gehört beispielsweise die
Einstellung gF der klangbeeinflussenden Filter zur Einstellung
der Höhen, der Tiefen, der Equalizeraussteuerung und der Laut
stärke.
Eine mögliche Übersteuerung eines Signal S' innerhalb des
Signalprozessors 4 wird einer Sättigungseinheit 17 des Signal
prozessors 4 angezeigt. Diese Statusanzeige wertet der zweite
Pegeldetektor 8 aus und signalisiert die Übersteuerung, d. h.
die Signalamplitude gSP im Signalprozessor 4, dem Rechenwerk
14. Das Rechenwerk 14 veranlasst nun eine Pegelabsenkung in
der Pegelabsenkungseinheit 2 für das nächste Audiodatum. Im
Gegensatz zur Vorwärtsregelung durch die erste Regelschleife,
findet hier also erst nach der Feststellung einer tatsächli
chen Übersteuerung in Form einer rückgekoppelten Regelung eine
Pegelablenkung am Eingang 1 statt.
Es ist vorgesehen, dass das Rechenwerk 14 eine erkannte Über
steuerung beispielsweise einem Microcontroller signalisiert,
der die Filtereinstellungen gF (pegelbeeinflussende Parameter)
in der Parametriereinheit 23 so ändert, dass im Signalprozes
sor 4 keine Übersteuerung des Audiosignals mehr stattfindet.
Die rückgekoppelte Regelung der Pegelabsenkung am Signalein
gang 1, welche durch den zweiten Pegeldetektor 8 angezeigt
wird, führt dazu, dass ein paar wenige Samples der digitalen
Audioverarbeitung im Signalprozessor 4 tatsächlich übersteuert
sind.
Beide Regelgrundsätze, d. h. die Vorsatzregelung einer durch
den ersten Pegeldetektor 7 angezeigten Übersteuerung, sowie
die rückgekoppelte Regelung einer durch den Pegeldetektor 8
detektierten Übersteuerung, greifen nebeneinander parallel auf
die gemeinsame Aussteuerungs- und Regelkontrolle im Rechenwerk
14 zu und bestimmen das Maß der dynamischen Pegelablenkung g1
in der Pegelabsenkungseinheit 2.
Das Rechenwerk 14 veranlasst nun, dass jedes Signal A' in der
Pegelanhebungseinheit 5 entsprechend seiner eingangsseitig
erfahrenen Pegelabsenkung g1 wieder mit der Pegelanhebung g2
angehoben wird.
Die Aussteuerungsreserve (Headroom) gH = gPL2, welche bei der
digitalen Signalverarbeitung erforderlich ist, um jegliche
Übersteuerung zu vermeiden, kann nach Gleichung 1 berechnet
werden zu
gH = gPL1 + gSP + g1 (+ gVol) (1).
Hierbei bezeichnet gVol die Lautstärkeeinstellung, welche dem
Rechenwerk 14 über eine Datenleitung zur Verfügung gestellt
wird.
Solange gH ≦ 0 dB ist, tritt keine Übersteuerung auf der digi
talen Signalübertragungsstrecke auf, da alle Verstärkungs-
/Dämpfungs-Parameter gAD, g1, g2 und gDA so ausbalanciert werden
können, dass genügend Aussteuerungsreserve innerhalb der Si
gnalverarbeitungskette vorhanden ist. Die Pegelabsenkung g1 muß
dabei stets so gewählt werden, dass gPL1 + g1 (+gVol) ≦ -gSP ist.
Ist gH größer als 0 dB, dann muß die amplitudenselektive Dämp
fung des Begrenzerverstärkers 35 entsprechend verändert wer
den, so dass ein Übersteuern der Leistungsendstufe 31, 32, 33,
38 vermieden wird.
Solange die Aussteuerung (Headroom) gH = gPL2 kleiner oder
gleich 0 dB ist, ist der Begrenzerverstärker normalerweise
"ausgeschaltet". Dies bedeutet, dass die Übertragungskennlinie
des Begrenzerverstärkers 35 vollständig linear ist. Ist gH =
gPL2 größer als 0 dB, d. h. tritt eine Übersteuerung auf, so
wird diese dem Rechenwerk 14 angezeigt. Das Rechenwerk 14
übermittelt der Kontrolleinrichtung 36 des Begrenzerverstär
kers 35, dass diese die Verstärkereinstellung g3 ändert. Dies
ist, wie im obigen Abschnitt gezeigt wurde, beispielsweise
dann der Fall, wenn aufgrund der rückgekoppelten Regelung eine
Übersteuerung weniger Samples auftritt. Der Begrenzerverstär
ker 35 weist jetzt einen S-förmigen oder mindestens annähernd
S-förmigen Verlauf der Übertragungskennlinien auf.
Solange gH größer als 0 dB ist, ist die nichtlineare Kennlinie
des Begrenzerverstärkers 35 aktiv. Kleine Signalamplituden
werden dabei nahezu unverändert übertragen, während große
Signalamplituden auf Pegelwerte unter 0 dBFS begrenzt werden
um jegliche Übersteuerung der Leistungsendstufe 31, 32, 33, 38
zu vermeiden. Es ist offensichtlich, dass nichtlineare Verzer
rungen des Gesamtsystems mit zunehmender Aussteuerung gH (so
lange gH größer 0 dB ist) zunimmt. Solche nichtlinearen Verzer
rungen des Systems können jedoch dahingehend kontrolliert
werden, dass die Übertragungskennlinien des Begrenzerverstär
ker 35 im Hinblick auf psychoakustische Aspekte optimiert
werden.
Aus Fig. 2 geht weiterhin hervor, dass das am Begrenzerver
stärker 35 anliegende Ausgangssignal A" wieder in ein analo
ges Signal umgesetzt wird, bevor es im Dämpfungsglied 31 wie
der gedämpft wird. Das Rechenwerk 14 sorgt dafür, dass das
Signal entsprechend seiner eingangsseitig erfahrenen Verstär
kung gAD wieder mit der analogen Dämpfung gDA gedämpft wird.
Das auf diese Weise gedämpfte Signal wird im Beispiel einem
Dämpfungsglied 32 zugeführt, bei dem die Dämpfung gatt für eine
Anpassung an die fest vorgegebene und konstante Verstärkung
gamp des Endverstärkers 33 sorgt.
Die Gesamtlautstärke des Signals ergibt sich folglich dadurch,
dass die Verstärkung bzw. Dämpfung sowohl im digitalen als
auch im analogen Teil der Übertragungsstrecke 3 eingestellt
wird. Die besten Signaleigenschaften ergeben sich dadurch,
dass das analoge Eingangssignal E* soweit wie möglich vorver
stärkt wird (Verstärkung gDA) bevor das Signal in ein digitales
Signal überführt wird. Bei Analogverstärkern 30 kann die Ver
stärkung zwischen 0 und 31 dB in 1 dB-Schritten verändert
werden. Daher muß in der digitalen Pegelanhebungseinheit 5
und/oder im Dämpfungsglied 31 auch eine entsprechende Dämpfung
gDA eingestellt werden können. Zusätzlich muss die Lautstärken
einstellung gVol mitberücksichtigt werden, welche im Signal
prozessor 4, in der Pegelanhebungseinheit 5 oder im Dämpfungs
glied (31) dem Signal beaufschlagt wird.
Die fest eingestellte Dämpfung gatt des Dämpfungsglieds 32
beträgt im Beispiel -10 dB. Die fest vorgegebene Verstärkung
gamp des analogen Endverstärkers 33 beträgt im Ausführungsbei
spiel 26 dB.
1
* Signaleingang (Analog)
1
Signaleingang
2
Pegelabsenkungseinheit
3
Übertragungsstrecke
4
Signalprozessor
5
Pegelanhebungseinheit
6
Signalausgang (Digital)
7
erster Pegeldetektor
8
zweiter Pegeldetektor
9
dritter Pegeldetektor
12
erster Verzweigungspunkt
13
zweiter Verzweigungspunkt
14
Rechenwerk
17
Sättigungseinheit
18
Rücksetzeinheit
23
Parametriereinheit
25
Analog-Digital-Umsetzer
26
Digital-Analog-Umsetzer
28
Automatic Gain Control (AGC)
30
Vorverstärker
31
Dämpfungsglied (veränderbar)
32
Dämpfungsglied (fest)
33
Endverstärker (fest)
35
Begrenzerverstärker (veränderbar)
36
Kontrolleinrichtung
38
Lautsprecher
E Eingangssignal (Digital)
A Ausgangssignal (Digital)
E' Eingangssignal Signalprozessor
A' Ausgangssignal Signalprozessor
S' Signal im Signalprozessor
A" Ausgangssignal Begrenzerverstärker
E" Eingangssignal Begrenzerverstärker
E* Eingangssignal (Analog)
A* Ausgangssignal (Analog)
gAD
E Eingangssignal (Digital)
A Ausgangssignal (Digital)
E' Eingangssignal Signalprozessor
A' Ausgangssignal Signalprozessor
S' Signal im Signalprozessor
A" Ausgangssignal Begrenzerverstärker
E" Eingangssignal Begrenzerverstärker
E* Eingangssignal (Analog)
A* Ausgangssignal (Analog)
gAD
Verstärkung analog
gDA
gDA
Dämpfung analog
gPL1
gPL1
Signalamplitude am Signaleingang
gSP
gSP
Signalamplitude im Signalprozessor
gF
gF
Filtereinstellungen
gVol
gVol
Lautstärkeneinstellung
g1
g1
Pegelabsenkung
gatt
gatt
Dämpfung
g2
g2
Pegelanhebung
gamp
gamp
Verstärkung
g3
g3
Einstellung des Begrenzerverstärkers
gPL2
gPL2
Signalamplitude am Ausgang des Signalprozessors
gH
gH
Headroom
VBatt
VBatt
Versorgungsspannung
Claims (17)
1. Verfahren zum Übersteuerungsschutz eines Eingangssignals
(E) in mindestens einem Kanal einer Signalverarbeitungsein
heit, auf einer zwischen einem Signaleingang (1) und einem
Signalausgang (6) liegenden Übertragungsstrecke (3), wobei das
Eingangssignal (E) in einem Signalprozessor (4) verarbeitet
und in einem Begrenzerverstärker (35) gedämpft oder verstärkt
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass beim
Überschreiten einer Signalamplitude auf der Übertragungsstre
cke (3) mit zunehmender Signalamplitude höhere (niedrigere)
Signalamplituden im Vergleich zu niedrigeren (höheren) Signa
lamplituden stärker dämpfbar (verstärkbar) sind.
2. Signalverarbeitungseinheit mit mindestens einem Kanal,
wobei jeder Kanal einen Signaleingang (1) zum Anlegen eines
Eingangsignals (E), einen Signalausgang (6) zum Abgreifen
eines auf einer Übertragungsstrecke (3) zwischen dem Signal
eingang (1) und dem Signalausgang (6) übertragenen Ausgangs
signals (A), einen auf der Übertragungsstrecke (3) angeordne
ten Signalprozessor (4) und einen zwischen dem Signalprozessor
(4) und dem Signalausgang (6) angeordneten Begrenzerverstärker
(35) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens
ein Pegeldetektor (7, 8, 9) auf der Übertragungsstrecke (3)
zur Überwachung einer Signalamplitude vorgesehen ist, und dass
die Dämpfung (Verstärkung) des Begrenzerverstärkers (35) beim
Überschreiten einer Signalamplitude auf der Übertragungsstre
cke (3) so einstellbar ist, dass mit zunehmender Signalam
plitude höhere (niedrigere) Signalamplituden im Vergleich zu
niedrigeren (höheren) Signalamplituden stärker dämpfbar (ver
stärkbar) sind.
3. Signalverarbeitungseinheit nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das am Be
grenzerverstärker (35) anliegende Signal (E") ein digitales
Signal ist.
4. Signalverarbeitungseinheit nach Anspruch 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Begren
zerverstärker (35) mit der amplitudenselektiven Dämpfung (Ver
stärkung) eine Übertragungskennlinie aufweist, die ausgehend
von einem geraden Verlauf mindestens annähernd S-förmig oder
stufenförmig veränderbar ist.
5. Signalverarbeitungseinheit nach einem der Ansprüche 2 bis
4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Begren
zerverstärker (35) so ausgebildet ist, dass die amplitudense
lektive Dämpfung (Verstärkung) kanalselektiv oder für mehrere
Kanäle gemeinsam einstellbar ist.
6. Signalverarbeitungseinheit nach einem der Ansprüche 2 bis
5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Begren
zerverstärker (35) so ausgebildet ist, dass die amplitudense
lektive Dämpfung (Verstärkung) frequenzselektiv oder breit
bandig erfolgt.
7. Signalverarbeitungseinheit nach einem der Ansprüche 2 bis
6,
dadurch gekennzeichnet, dass ein erster
Pegeldetektor (7) zum Abgreifen des dem Signalprozessor (4)
zugeführten Eingangssignals (E) vorgesehen ist, der beim Über
schreiten einer vorgebbaren Amplitude des Eingangssignals (E)
die Dämpfung (Verstärkung) des Begrenzerverstärkers (35) so
regelt, dass das Signal (A") am Ausgang des Begrenzerver
stärkers (35) einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet.
8. Signalverarbeitungseinheit nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Pegeldetektor (7) im Signaleingangsbereich an einem ersten
Verzweigungspunkt (12) auf der Übertragungsstrecke (3) zwi
schen dem Signaleingang (1) und dem Signalprozessor (4) an
geordnet ist.
9. Signalverarbeitungseinheit nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Pegeldetektor (7) im Signaleingangsbereich auf der Übertra
gungsstrecke (3) zwischen dem Signaleingang (1) und dem Si
gnalprozessor (4) angeordnet ist.
10. Signalverarbeitungseinheit nach Anspruch 7, 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Pegeldetektor (7) als Spitzenwertdetektor ausgebildet ist.
11. Signalverarbeitungseinheit nach einem der Ansprüche 7 bis
10,
dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten
Pegeldetektor (7) eine erste Pegelvorhersageeinheit (10) zu
geordnet ist, die in Form einer Abschätzung einer Signalver
arbeitung im Signalprozessor (4) ein mögliches Überschreiten
einer vorgebbaren Amplitude eines Signals (E") am Eingang des
Begrenzerverstärkers (35) vorhersieht und die Dämpfung (Ver
stärkung) des Begrenzerverstärkers (35) so regelt, dass das
Signal (A") einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet.
12. Signalverarbeitungseinheit nach einem der Ansprüche 2 bis
11,
dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter
Pegeldetektor (8) vorgesehen ist, der durch die Auswertung
einer Sättigungseinheit (17) des Signalprozessors (4) ein
Überschreiten einer vorgebbaren Amplitude eines Signals (A')
am Ausgang des Signalprozessors (4) detektiert und die Dämp
fung (Verstärkung) des Begrenzerverstärkers (35) so regelt,
dass das Signal (A") am Ausgang des Begrenzerverstärkers (35)
einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet.
13. Signalverarbeitungseinheit nach einem der Ansprüche 2 bis
12,
dadurch gekennzeichnet, dass ein dritter
Pegeldetektor (9) vorgesehen ist, der ein Signal (A') am Aus
gang des Signalprozessors (4) abgreift und der beim
Überschreiten einer vorgebbaren Amplitude des Signals (A') die
Dämpfung (Verstärkung) des Begrenzerverstärkers (35) so re
gelt, dass das Signal (A") am Ausgang des Begrenzerverstär
kers (35) einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet.
14. Signalverarbeitungseinheit nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der dritte
Pegeldetektor (9) am Ausgang des Signalprozessors (4) auf der
Übertragungsstrecke (3) angeordnet ist.
15. Signalverarbeitungseinheit nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der dritte
Pegeldetektor (9) am Ausgang des Signalprozessors (4) an einem
Verzweigungspunkt (13) auf der Übertragungsstrecke (3) an
geordnet ist.
16. Signalverarbeitungseinheit nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die amplitu
denselektive Dämpfung (Verstärkung) des Begrenzerverstärkers
(35) in Abhängigkeit von Lautstärkeeinstellungen (gVol)
und/oder Filtereinstellungen (gF) einstellbar ist.
17. Signalverarbeitungseinheit nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Begren
zerverstärker (35) zur dynamischen amplitudenselektiven Dämp
fung (Verstärkung) in einer Signalverarbeitungseinheit zur
dynamischen Regelung der Ansteuerungsreserve (DHM) integriert
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999163648 DE19963648B4 (de) | 1999-12-29 | 1999-12-29 | Übersteuerungsschutz in einer Signalverarbeitungseinheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999163648 DE19963648B4 (de) | 1999-12-29 | 1999-12-29 | Übersteuerungsschutz in einer Signalverarbeitungseinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19963648A1 true DE19963648A1 (de) | 2001-07-12 |
| DE19963648B4 DE19963648B4 (de) | 2008-12-04 |
Family
ID=7934918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999163648 Expired - Lifetime DE19963648B4 (de) | 1999-12-29 | 1999-12-29 | Übersteuerungsschutz in einer Signalverarbeitungseinheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19963648B4 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1543612A4 (de) * | 2002-09-04 | 2007-06-06 | Cirrus Logic Inc | AUF STROMVERSORGUNG BASIERENDE AUDIOKOMPRIMIERUNG F R EINEN DIGITALEN AUDIOVERSTûRKER |
| WO2009111500A3 (en) * | 2008-03-03 | 2009-12-30 | Qualcomm Incorporated | System and method of reducing power consumption for audio playback |
| US8717211B2 (en) | 2010-11-30 | 2014-05-06 | Qualcomm Incorporated | Adaptive gain adjustment system |
| DE102024200642A1 (de) * | 2024-01-24 | 2025-07-24 | Sivantos Pte. Ltd. | Hörgerät sowie Verfahren zur Signalbearbeitung in einem Hörgerät |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3803291A1 (de) * | 1988-02-04 | 1989-08-17 | Broadcast Television Syst | Verfahren und schaltung zur weiss-kompression eines videosignals |
-
1999
- 1999-12-29 DE DE1999163648 patent/DE19963648B4/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3803291A1 (de) * | 1988-02-04 | 1989-08-17 | Broadcast Television Syst | Verfahren und schaltung zur weiss-kompression eines videosignals |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1543612A4 (de) * | 2002-09-04 | 2007-06-06 | Cirrus Logic Inc | AUF STROMVERSORGUNG BASIERENDE AUDIOKOMPRIMIERUNG F R EINEN DIGITALEN AUDIOVERSTûRKER |
| WO2009111500A3 (en) * | 2008-03-03 | 2009-12-30 | Qualcomm Incorporated | System and method of reducing power consumption for audio playback |
| CN102983816B (zh) * | 2008-03-03 | 2016-08-03 | 高通股份有限公司 | 音频系统、音频设备和操作音频系统的方法 |
| US9425747B2 (en) | 2008-03-03 | 2016-08-23 | Qualcomm Incorporated | System and method of reducing power consumption for audio playback |
| CN101960715B (zh) * | 2008-03-03 | 2017-07-21 | 高通股份有限公司 | 降低用于音频重放的功率消耗的系统及方法 |
| US8717211B2 (en) | 2010-11-30 | 2014-05-06 | Qualcomm Incorporated | Adaptive gain adjustment system |
| DE102024200642A1 (de) * | 2024-01-24 | 2025-07-24 | Sivantos Pte. Ltd. | Hörgerät sowie Verfahren zur Signalbearbeitung in einem Hörgerät |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19963648B4 (de) | 2008-12-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4038805C2 (de) | Vorrichtung zum automatischen Einstellen der Lautstärke | |
| EP1366564B1 (de) | Vorrichtung zum geräuschabhängigen einstellen der lautstärken | |
| DE102005020317B4 (de) | Automatische Verstärkungseinstellung bei einem Hörhilfegerät | |
| DE10260657B4 (de) | Audioverstärker mit Spannungsbegrenzung in Reaktion auf den Spektralgehalt | |
| DE19734969A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergabe von Audiosignalen | |
| DE10131964A1 (de) | Verfahren zum Betrieb eines digitalen programmierbaren Hörgerätes sowie digitales programmierbares Hörgerät | |
| DE102006047965A1 (de) | Hörhilfsgerät mit einer Okklusionsreduktionseinrichtung und Verfahren zur Okklusionsreduktion | |
| DE202011106756U1 (de) | Audiosignalmischpultsystem und zum Einstellen der Vorverstärkung eines solchen | |
| CH691787A5 (de) | Klirrunterdruckung bei Hörgeräten mit AGC. | |
| EP0531769B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Dynamiksteuerung eines Sprachendgerätes | |
| DE68917710T2 (de) | Einrichtung zur Einstellung der Verstärkung. | |
| DE10225145A1 (de) | Verfahren zur gehörrichtigen Baßpegelanhebung und zugeordnetes Wiedergabesystem | |
| DE19963648B4 (de) | Übersteuerungsschutz in einer Signalverarbeitungseinheit | |
| DE10225146A1 (de) | Verfahren zum Einstellen von Filterparametern und zugeordnetes Wiedergabesystem | |
| DE60119129T2 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zum regeln des einem analog/digital-wandler zugeführten signalpegels | |
| DE19547093A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Verbesserung des Störabstandes | |
| DE2914092C2 (de) | Anordnung zum Überwachen der Übersteuerung eines Hochfrequenz-Empfängers | |
| EP3048808B1 (de) | Digitales drahtlos-audioübertragungssystem mit optimierter dynamik | |
| EP1416764A2 (de) | Verfahren zur Einstellung eines Hörgerätes sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE19948172B4 (de) | Aussteuerungsregelung in einer Signalverarbeitungseinheit | |
| DE69732328T2 (de) | Leistungsregelung eines optischen Elements | |
| DE102005034647B3 (de) | Hörvorrichtung und Verfahren zur Einstellung einer Verstärkungskennlinie | |
| EP1401243A1 (de) | Verfahren zum Optimieren eines Audiosignals | |
| DE3429508A1 (de) | Verfahren zur pegel- und lautstaerkeeinstellung in einem nf-verstaerker und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE19951942C2 (de) | Leistungsverstärker mit Übersteuerungsschutz |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HARMAN BECKER AUTOMOTIVE SYSTEMS (BECKER DIVISION) |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HARMAN BECKER AUTOMOTIVE SYSTEMS GMBH, 76307 KARLS |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R071 | Expiry of right |