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DE19962216A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Prüfung und Instandhaltung einer Vermittlungsstelle mittels Telekommunikationsendgerät - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Prüfung und Instandhaltung einer Vermittlungsstelle mittels Telekommunikationsendgerät

Info

Publication number
DE19962216A1
DE19962216A1 DE19962216A DE19962216A DE19962216A1 DE 19962216 A1 DE19962216 A1 DE 19962216A1 DE 19962216 A DE19962216 A DE 19962216A DE 19962216 A DE19962216 A DE 19962216A DE 19962216 A1 DE19962216 A1 DE 19962216A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tke
maintenance
data
telecommunications
vst
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19962216A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Wieser
Franz Schmoeller
Andreas Krenn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19962216A priority Critical patent/DE19962216A1/de
Priority to PCT/EP2000/012666 priority patent/WO2001047245A2/de
Priority to CN00816401.0A priority patent/CN1402932A/zh
Priority to DK00990736T priority patent/DK1240770T3/da
Priority to DE50004028T priority patent/DE50004028D1/de
Priority to AT00990736T priority patent/ATE251827T1/de
Priority to US10/168,298 priority patent/US20040037213A1/en
Priority to EP00990736A priority patent/EP1240770B1/de
Publication of DE19962216A1 publication Critical patent/DE19962216A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Abstract

Es wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Prüfung und Instandhaltung einer Vermittlungsstelle mittels Telekommunikationsendgerät angegeben, bei dem die vom Telekommunikationsendgerät zur Prüfung und Instandhaltung übermittelten Daten dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard entsprechen. Ebenso wie dadurch der Zugang zu den entsprechenden Prozessen für das Prüfpersonal unkomplizierter und komfortabler wird, vereinfacht sich auch die Einführung neuer Methoden zur Prüfung und Instandhaltung für den Betreiber der Vermittlungsstelle.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Prüfung und Instand­ haltung einer Vermittlungsstelle in einem Telekommunikations­ netz und der daran angeschlossenen Leitungen und Geräte, insbesondere Telekommunikationsendgeräte, mittels Telekommu­ nikationsendgerät. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens.
Die große Anzahl von Teilnehmern, die an eine Vermittlungs­ stelle in einem Telekommunikationsnetz angeschlossen sind und die Fülle von Diensten, die in einem Telekommunikationsnetz angeboten werden, führen zu einer hohen Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Fehlern. Durch die große Bedeutung eines funktionstüchtigen Telekommunikationsnetzes für das wirtschaftliche und soziale Zusammenleben, stellt ein Ausfall eines Teilnehmeranschlusses oder einer gesamten Vermittlungs­ stelle ein schwerwiegendes technisches Problem dar.
Um einem derartigen Ausfall weitgehend vorzubeugen, unterlie­ gen die Komponenten eines Telekommunikationsnetzes einer ständigen Kontrolle. Trotz aller Sorgfalt können Störungen in diesem Netz jedoch nicht vermieden werden. Gegebenenfalls kann diese Störung vom für die Vermittlungsstelle zuständigen Personal direkt an der Vermittlungsstelle behoben werden. Oftmals ist aber der Einsatz eines Technikers nötig, welcher den Fehler vor Ort, also direkt bei der schadhaften Komponen­ te des Telekommunikationsnetzes, beispielsweise bei einem Telekommunikationsendgerät eines Teilnehmers, behebt. Obwohl zumeist eine Analyse des aufgetreten Fehlers vorliegt, die aus den in der Vermittlungsstelle zur Verfügung stehenden Daten generiert werden kann, ist das Durchführen zusätzlicher Prüfungen häufig nötig.
Diese Prüfungen umfassen beispielsweise
  • - Rufnummernorientierte Prüfung von Teilnehmeranschlüssen.
  • - Gruppenprüfung mit Auflistung der einzelnen Messwerte.
  • - Einzelprüfungen spezieller Art.
  • - Einspeisen von analogen Suchtönen für die Leitungsidenti­ fizierung.
  • - Messen und Speichern der charakteristischen Leitungsdaten.
  • - Zugriff auf eine zentral geführte Datenbank, in der Informationen über in der Vergangenheit liegende Vorkomm­ nisse, wie zum Beispiel die Anzahl der Störungen, Dauer und Zeitpunkt des Auftretens der Störung, sowie den für das Beheben einer Störung zuständigen Bearbeiter und den daraus resultierenden Zeit- und Materialaufwand gespei­ chert werden. Weiterhin werden beispielsweise Daten über die relative Verfügbarkeit, beziehungsweise Ausfallzeit in dieser Datenbank verwaltet.
  • - Zugriff auf den zentralen Prüfplatz um mit dem dort befindlichem Personal, das mit der Prüfung und Instandhal­ tung der Vermittlungsstelle betraut ist, in Kontakt treten zu können.
  • - Kontaktaufnahme mit dem Teilnehmer zum Zwecke der Fehler­ behebung.
  • - Rückmeldung an das zentrale Prüfpersonal oder an den betroffenen Teilnehmer über die erfolgreich durchgeführte Fehlerbehebung.
Verfahren zur Prüfung und Instandhaltung einer Vermittlungs­ stelle haben daher die Aufgabe, dem Prüfpersonal die Möglich­ keit zu geben, mittels möglichst leicht zu transportierendem und universell einsetzbarem Telekommunikationsendgerät die entsprechenden Prozesse in der Vermittlungsstelle zu starten, wobei dies über Tastatureingaben oder über Spracheingabe erfolgen kann.
Ein Nachteil von gesprochenen und als digitalisierte Sprache an die Vermittlungsstelle übermittelten Befehlen sind die daraus resultierenden, vergleichsweise hohen zu sendenden Datenmengen. Reine Textinformation könnte jedoch mit einem Bruchteil davon übermittelt werden, wenn man die Wörter als Zeichenfolgen darstellt.
Nach dem Stand der Technik wird daher ein tragbarer Personal Computer, auch unter dem Begriff Laptop bekannt, mit einem darauf ablaufendem Programm zur Prüfung und Instandhaltung einer Vermittlungsstelle und einer Einrichtung zur Kommunika­ tion mit der Vermittlungsstelle eingesetzt. Für diese Einrichtung kann beispielsweise ein Modem für den Gebrauch auf analogen oder digitalen Leitungen vorgesehen sein. Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation mit der Vermittlungsstelle ist allerdings ein funktionstüchtiger Teilnehmeranschluss. Oft ist aber diese Kommunikation nicht möglich, da eine Störung derselben den zu behebenden Fehler darstellt. Alternativ zu einem drahtgebundenen Modem kann daher ein Modem verwendet werden, das die Kommunikation mit der Vermittlungsstelle über ein Mobilfunknetz herstellt. Gegebenenfalls ist dazu auch ein Mobiltelefon nötig.
Beiden Lösungen ist jedoch gemeinsam, dass ein tragbarer Personal Computer für die Ausrüstung eines Servicetechnikers unabdingbar ist. Dieser ist trotz fortschreitender Minituari­ sierung jedoch vergleichsweise umständlich zu transportieren, vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Computer nicht den einzigen mitzuführenden Ausrüstungsgegenstand darstellt. Darüber hinaus erfordert die Erstellung des Programms, das die Kommunikation mit der Vermittlungsstelle, beziehungsweise die Prüfung und Instandhaltung derselben ermöglicht, entspre­ chenden Aufwand.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich bei einer Änderung der Methoden zur Prüfung und Instandhaltung. Für den Betreiber der Vermittlungsstelle ist dies mit relativ hohem Aufwand verbunden, da hierzu das Programm in den tragbaren Personal Computern des Prüfpersonals geändert werden muss.
Aus den erwähnten Gründen sind daher bei der Prüfung und Instandhaltung mittels tragbarem Personal Computer besondere technische Einschränkungen gegeben.
Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Prüfung und Instandhaltung einer Vermittlungsstelle in einem Telekommunikationsnetz und der daran angeschlossenen Leitungen und Geräte, insbesondere Telekommunikationsendgerä­ te, mittels Telekommunikationsendgerät anzugeben, welches diese Tätigkeiten in besonders einfacher Weise ermöglicht.
Dies geschieht erfindungsgemäß mit einem Verfahren der eingangs erwähnten Art, bei dem die vom Telekommunikations­ endgerät übermittelten Aufträge zur Prüfung und Instandhal­ tung der Vermittlungsstelle und der daran angeschlossenen Leitungen und Geräte dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard entsprechen.
Das Wireless Application Protocol (WAP) ist ein international akzeptierter Standard für die Verbreitung von Internet- Inhalten über drahtlose Verbindungen, in "Wireless Applicati­ an Protocol Architecture Specification, WAP Forum, April 30, 1998" beschrieben und beispielsweise unter der Internetadres­ se "http://www.wapforum.org/" verfügbar.
Durch die Erfindung werden folgenden Vorteile erzielt:
  • - eine Änderung der Methoden zur Prüfung und Instandhaltung ist für den Betreiber einer Vermittlungsstelle vergleichs­ weise einfach durchzuführen, da die Änderung nur zentral und nicht in den Telekommunikationsendgeräten des Prüfper­ sonals erfolgen muss.
  • - die Übermittlung der für die Prüfung und Instandhaltung vorgesehenen Befehle erfordern vergleichsweise geringe zu sendende Datenmengen.
  • - der Zugang zu den Diensten ist für das Prüfpersonal komfortabler als bei bisher üblichen Verfahren, da kein tragbarer Personal Computer speziell für diesen Zweck mitgeführt werden muss.
  • - durch die Nutzung des Wireless Application Protocols wird auf standardisierte und erprobte Mittel zurückgegriffen.
  • - durch die Nutzung des Wireless Application Protocols ist dieses Verfahren überdies für Computer und Telefone glei­ chermaßen geeignet.
Durch die zunehmende Einbindung von Sprachdaten in die Computer-Datennetze ist eine Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens überdies nicht nur bei klassischen Sprachnetzen möglich, sondern auch bei Telekommunikationsnetzen, die beispielsweise nach dem unter dem Begriff "Internet Protocol" bekannten Verfahren arbeiten.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die zur Prüfung und Instandhaltung vorgesehenen Befehle von der Vermittlungsstelle an das Telekommunikationsendgerät übermittelt und dort angezeigt werden, wobei die Übertragung gemäß dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard erfolgt. Dadurch können die vorteilhaften Möglich­ keiten, die sich aus der Verwendung des erwähnten Protokolls ergeben, wie zum Beispiel die Realisierung eines interaktiven Dienstes oder die geringe zu übermittelnde Datenmenge, optimal genutzt werden. Dem Prüfpersonal liegen so jederzeit die zur Verfügung stehenden Prozesse zur Prüfung und Instand­ haltung vor, welche durch Auswahl eines Menüpunktes auf der Anzeige eines Telekommunikationsendgerätes in der Vermitt­ lungsstelle gestartet werden können.
Günstig ist es wenn bei Auswahl eines Befehls die relevanten Parameter für den dadurch in der Vermittlungsstelle ausgelös­ ten Prozess zur Prüfung und Instandhaltung übermittelt werden. Mit Hilfe zusätzlich übermittelter Daten kann beispielsweise ein Prüfauftrag für einen einer Rufnummer zugeordneten Teilnehmeranschluss auf einfache Weise angefor­ dert werden. Gegebenenfalls können so auch Daten verändert werden, die der Prüfung und Instandhaltung einer Vermitt­ lungsstelle dienen.
Eine günstige Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht überdies vor, dass das Ergebnis einer Prüfung von der Vermittlungsstelle an das Telekommunikationsendgerät übermit­ telt wird. Somit liegt dem mit der Prüfung und Instandhaltung betrauten Personal unmittelbar nach dem Ende einer Prüfung das Ergebnis vor. Darauf basierend können rasch weitere Entscheidungen getroffen, beziehungsweise weitere Prüfaufträ­ ge übermittelt werden.
Vorteilhaft ist es wenn die Übermittlung des Prüfungsergeb­ nisses gemäß dem als Wireless Application Protocol bezeichne­ ten Standard erfolgt. Die zu übermittelnde Datenmenge ist bei diesem Verfahren vergleichsweise gering. Des weiteren können die Ergebnisse derart aufbereitet werden, dass sie dem Prüfpersonal eine bestmögliche Entscheidungs- und Handlungs­ grundlage für weitere Schritte bieten.
Günstig ist es weiterhin,
  • - wenn der mittels Telekommunikationsendgerät angeforderte Prozess zur Prüfung und Instandhaltung zeitlich verzögert und
  • - wenn der mittels Telekommunikationsendgerät angeforderte Prozess zur Prüfung und Instandhaltung periodisch wieder­ kehrend ausgeführt wird.
Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, dass eine Prüfung für einen späteren Zeitpunkt angefordert wird, wenn ein unmittelbarer Beginn des Prozesses zur Prüfung oder Instand­ haltung nicht möglich oder unerwünscht ist. Eine zeitaufwen­ dige oder rechenintensive Prüfung kann beispielsweise für einen Zeitpunkt angefordert werden, zu dem sich dieser Vorgang nicht nachteilig für die Nutzung des Telekommunikati­ onsnetzes auswirkt. Des weiteren kann eine Prüfung auch periodisch wiederkehrend angefordert und so zum Beispiel eine Testreihe erhalten werden, die Messwerte zu verschiedenen Zeitpunkten enthält.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemä­ ßen Verfahrens sieht vor, dass die Telekommunikationsendgerä­ te eines Telekommunikationsnetzes unterschiedlichen Gruppen zugeordnet sind und dass für jede Gruppe ein bestimmter Umfang von Prozessen zur Prüfung und Instandhaltung vorgese­ hen ist. Aufgrund der Bauart der Geräte ist oft nur eine Teilmenge aller möglichen Prozesse sinnvoll. Diese Einschrän­ kung gilt auch gleichermaßen für die Vermittlungsstelle und daran angeschlossener Leitungen. Umgekehrt kann der Umfang der Befehle zur Prüfung oder Instandhaltung, die von einem Telekommunikationsendgerät an die Vermittlungsstelle übermit­ telt werden, für eine bestimmte Gruppe von Telekommunikati­ onsendgeräten eingeschränkt sein. Dies dient einerseits dazu die Berechtigung zur Prüfung oder Instandhaltung nicht jedermann zu erteilen, beziehungsweise innerhalb des mit der Prüfung und Instandhaltung betrauten Personenkreises die Berechtigungen unterschiedlich zu verteilen.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Auswahl der Befehle nur nach Eingabe eines Zugangscodes ermöglicht wird. Somit können Prozesse zur Prüfung und Instandhaltung gegen unbefug­ ten Zugriff geschützt werden. Möglich ist auch, den Zugang zu verschiedenen Gruppen von Prozessen mit verschiedenen Zugangscodes zu sichern, um so innerhalb des Prüfpersonals die Zuständigkeiten abzugrenzen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass als Prozess zur Prüfung und Instandhaltung das Messen zumindest eines elektrischen Parameters der Vermittlungsstel­ le oder daran angeschlossener Leitungen beziehungsweise Geräte, insbesondere Telekommunikationsendgeräte, vorgesehen ist. Somit können grundlegende Parameter im Telekommunikati­ onsnetz gemessen und an das prüfende Telekommunikationsendge­ rät übermittelt werden. Diese Parameter sind beispielsweise der elektrische Widerstand oder die Kapazitäten und Indukti­ vitäten der Leitung, daran angeschlossener Telekommunikati­ onsendgeräte oder Modulen der Vermittlungsstelle.
Günstig ist es ferner, wenn der Prozess zur Prüfung und Instandhaltung das Einspeisen analoger Suchtöne in an die Vermittlungsstelle angeschlossene Leitungen umfasst. Mit diesem Verfahren wird die Möglichkeit geschaffen, einzelne Leitungsadern eines Kabelbaumes auf effiziente Weise zu identifizieren. Da diese Aufgabe oftmals im Feld zu lösen ist tritt der Wert der Erfindung hier besonders hervor.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemä­ ßen Verfahrens sieht vor,
  • - dass als Prozess zur Prüfung und Instandhaltung das Auslesen und Verändern von Daten vorgesehen ist, die der Prüfung und Instandhaltung der Vermittlungsstelle oder daran angeschlossener Geräte, insbesondere Telekommunika­ tionsendgeräte, dienen und die Daten in einem Modul der Vermittlungsstelle oder daran angeschlossener Geräte ge­ speichert sind,
  • - dass der Prozess zur Prüfung und Instandhaltung das Auslesen und Verändern eines auf einen Teilnehmeranschluss bezogenen Datensatz einer Datenbank umfasst und dass die­ ser Datensatz Informationen über in der Vergangenheit liegende Vorkommnisse dieses Teilnehmeranschlusses bein­ haltet, insbesondere die Anzahl der Störungen, deren Dauer und den Zeitpunkt ihres Auftretens, die relative Ausfalls­ zeit beziehungsweise die Verfügbarkeit und den zuständigen Bearbeiter aufgetretener Störungen, sowie den dazugehöri­ gen Zeit- und Materialaufwand.
Somit können prüftechnisch relevante Daten aus den Speicher­ registern der Module der Vermittlungsstelle oder daran angeschlossener Geräte ausgelesen werden. Diese Daten werden beispielsweise durch routinemäßig ausgelöste Prüfprozesse ermittelt und gespeichert. Veränderliche Daten können jedoch auch Parameter beinhalten, die das Verhalten der Vermitt­ lungsstelle oder eines daran angeschlossenen Gerätes beein­ flussen. Diese Daten sind beispielsweise manuell einstellbare oder auf dem Wege der Adaption erhaltene Übertragungsge­ schwindigkeiten auf einer Leitung und dienen dazu, die Bitrate der Übertragungskapazität der Leitung anzupassen. Veränderliche Daten müssen jedoch nicht für die unmittelbare Beeinflussung der Abläufe im Telekommunikationsnetz herange­ zogen werden, sondern können auch lediglich der Dokumentation bestimmter Ereignisse dienen, wie zum Beispiel ein Bericht über einen aufgetretenen Fehler beziehungsweise dessen Behebung.
Besonders vorteilhaft ist es weiterhin,
  • - wenn der Prozess zur Prüfung und Instandhaltung die Anforderung zum Aufbau einer Gesprächsverbindung zwischen einem ersten Telekommunikationsendgerät und zumindest einem zweiten Telekommunikationsendgerät umfasst und
  • - wenn als Prozess zur Prüfung und Instandhaltung die Anforderung zum Aufbau einer zusätzlichen Gesprächsverbin­ dung zu einer bestehenden Gesprächsverbindung zwischen einem ersten Telekommunikationsendgerät und zumindest einem zweiten Telekommunikationsendgerät vorgesehen ist.
Auf diese Weise wird eine einfache Möglichkeit geschaffen, mit einer weiteren mit der Prüfung betrauten Person, oder gegebenenfalls auch mit dem Teilnehmer des Telekommunikati­ onsnetzes, dessen Teilnehmeranschluss als fehlerhaft gemeldet wurde, in Kommunikation zu treten. Der wesentlich Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber herkömmlich in das Telekommunikationsendgerät eingespeicherten Rufnummern ist, dass die Rufnummern von der Vermittlungsstelle übermittelt werden und auf diese Weise immer aktuell sind. Des weiteren können auch spezifische Rufnummern relevanter Gesprächspart­ ner zu einem speziellen Prüfauftrag übermittelt werden, um so dem Prüfpersonal die Kontaktaufnahme zu diesen Personen zu erleichtern. Eine Suche in Telefonbüchern oder Rückfrage in der Zentralstelle der Prüfungs- und Instandhaltungsabteilung wird so in den meisten Fällen überflüssig sein. Darüber hinaus kann das Prüfpersonal eine weitere Gesprächsverbindung zu einer schon bestehenden Gesprächsverbindung aufbauen um so beispielsweise die betreffenden Teilnehmer über einen bevorstehenden, diese bestehende Verbindung beeinflussenden, Test zu informieren.
Eine günstige Variante der Erfindung sieht vor, dass der Prozess zur Prüfung und Instandhaltung in einer Datenbank des Telekommunikationsnetzes protokolliert wird. Diese Daten können später zu einer weiteren Fehleranalyse herangezogen werden, dienen beispielsweise jedoch auch dazu, angefallene Kosten zuzuordnen.
Günstig ist es weiterhin,
  • - wenn eine Vermittlungsstelle eines Telekommunikationsnet­ zes Mittel zum Senden und zum Empfang von Daten, die dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard entsprechen, umfasst,
  • - wenn in der Vermittlungsstelle Steuerprozesse und Daten verwaltet werden, die für die Prüfung und Instandhaltung der Vermittlungsstelle mittels Daten, die dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard entsprechen, erforderlich sind und
  • - wenn ein Telekommunikationsendgerät zur Übermittlung der Befehle für das Starten der Steuerprozesse vorhanden ist.
Durch die zentral vorhandenen Steuerprozesse und Daten müssen die Telekommunikationsendgeräte daher bei der Einführung, beziehungsweise Änderung der Methoden zur Prüfung und Instandhaltung nicht modifiziert werden.
Eine vorteilhafte Variante der Erfindung sieht überdies vor,
  • - dass zusätzlich eine Schnittstelle zu weiteren Datennetzen vorhanden ist,
  • - dass Daten, die vom Telekommunikationsendgerät übermittelt wurden in diese Datennetze weitergeleitet werden können,
  • - dass Daten, die aus diesen Datennetzen erhalten wurden an das Telekommunikationsendgerät übermittelt werden können und
  • - dass Daten zur Steuerung von Prüfungen der Vermittlungs­ stelle aus diesen Datennetzen erhalten werden können.
Auf diese Weise können Prozesse zur Steuerung von Prüfungen der Vermittlungsstelle auch von anderen Datennetzen aus gestartet werden. Des weiteren besteht die Möglichkeit entsprechende Daten in diese Datennetze weiterzuleiten, beispielsweise um einen Teilnehmer durch eine elektronische Textnachricht über das Auftreten, beziehungsweise Beheben eines Fehlers zu informieren. Möglich ist auch das Erstellen und Übermitteln von Prüf- oder Instandhaltungsaufträgen an das Telekommunikationsendgerät des Prüfers, welche gegebenen­ falls entsprechende Fehlerbeschreibungen umfassen können. Dieser Vorgang kann auch vollautomatisch durch ein beispiels­ weise in der Vermittlungsstelle oder in einem externen Datennetz laufendes Programm erfolgen. Der Prüfer kann auf diese Weise die an ihn gestellten Aufträge auf effiziente Weise durchführen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Telekommunikationsend­ gerät ein Mobiltelefon ist, da das Wireless Application Protocol ursprünglich für diese Klasse von Endgeräten definiert wurde.
Günstig ist es weiterhin, wenn als Telekommunikationsendgerät ein Festnetztelefon vorgesehen ist, das mit Mitteln zur Verarbeitung von Daten, die dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard entsprechen, ausgestattet ist. Somit ist die Prüfung und Instandhaltung einer Vermittlungs­ stelle einer weiteren Klasse von Telekommunikationsendgeräten zugänglich.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht überdies vor, dass als Telekommunikationsendgerät ein Personal Computer, insbesondere ein tragbarer Personal Computer, vorgesehen ist, der mit Mitteln zur Verarbeitung von Daten, die dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard entsprechen, ausgestattet ist. Eventuell vorhandene Geräte können so gegebenenfalls weiterverwendet werden. Durch die Verwendung des Wireless Application Protocols können überdies die selben Daten verarbeitet werden, die auch an ein Mobiltelefon gesendet werden. Eine eventuelle Änderung der Methoden zur Prüfung und Instandhaltung muss daher nur für ein Datenformat erfolgen. Des weiteren steht im wesentlichen auch die selbe Bedienoberfläche wie bei anderen Telekommuni­ kationsendgeräten zur Verfügung, weswegen ein Wechsel zwischen den einzelnen Geräteklassen für das Prüfpersonal auf einfache Weise erfolgen kann.
Die Erfindung wird anhand der Figur näher erläutert, welche eine beispielhafte Anordnung zur Durchführung des erfindungs­ gemäßen Verfahrens zeigt.
Die in der Figur dargestellte Anordnung umfasst eine erste und eine zweite Vermittlungsstelle VST1 und VST2 und vier Telekommunikationsendgeräte TKE1. .TKE4. Das erste, zweite und dritte Telekommunikationsendgerät TKE1. .TKE3 ist über eine erste, zweite und dritte Leitung LE1. .LE3 an die erste Vermittlungsstelle VST1 angeschlossen. Weiterhin umfasst die Anordnung eine über eine fünfte Leitung LE5 hergestellte Verbindung von der ersten Vermittlungsstelle VST1 zu einem Datennetz NET und ein Gerät GE, das über eine sechste Leitung LE6 an die erste Vermittlungsstelle VST1 angeschlossen ist. Darüber hinaus ist die zweite Vermittlungsstelle VST2 über eine siebente Leitung LE2 an die erste Vermittlungsstelle VST1 angeschlossen. Zusätzlich ist das vierte Telekommunika­ tionsendgeräte TKE4 durch eine vierte Leitung LE4 mit der zweiten Vermittlungsstelle VST2 verbunden. Zumindest die erste Vermittlungsstelle VST1 als auch das erste Telekommuni­ kationsendgerät TKE1 verfügen in diesem Beispiel über Mittel zum Senden, Empfangen und Verarbeiten von Daten, die dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard entspre­ chen.
Die Funktion der beispielhaften Anordnung ist wie folgt, wobei eine Prüfung der dritten Leitung LE3 und des dritten Telekommunikationsendgerätes TKE3 mittels erstem Telekommuni­ kationsendgerätes TKE1 betrachtet werden soll.
Unter Verwendung von Mitteln zum Senden und zum Empfang von Daten entsprechend dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard werden die verfügbaren Prozesse zur Prüfung und Instandhaltung von der ersten Vermittlungsstelle VST1 an das erste Telekommunikationsendgerät TKE1 übermittelt und dort auf der Anzeige dargestellt. Die prüfende Person wählt den gewünschten Prozess aus und sendet den Startbefehl, gegebenenfalls inklusive notwendiger Parameter, über den selben Weg an die erste Vermittlungsstelle VST1, wobei die Daten wiederum entsprechend dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard übermittelt werden. Aufgrund dieses Befehles wird der angeforderte Prozess zur Prüfung und Instandhaltung in der ersten Vermittlungsstelle VST1 gestar­ tet. Gegebenenfalls können in analoger Weise zu dem oben beschriebenen Ablauf noch zusätzlich erforderliche Daten abgefragt, beziehungsweise übermittelt werden, wodurch sich ein interaktiver Ablauf für die Anforderung eines Prozesses ergibt. Diese zusätzlichen Daten können beispielsweise die Rufnummer des dritten Telekommunikationsgerätes TKE3 umfas­ sen, sofern diese nicht beim Starten des Prozesses übermit­ telt wurde.
Das Ergebnis wird nach dem Ende der Prüfung von der ersten Vermittlungsstelle VST1 an das erste Telekommunikationsendge­ rät TKE1 übermittelt. Das Prüfpersonal kann so den Fehler lokalisieren und beheben. Abschließend wird ein Bericht mittels erstem Telekommunikationsendgerät TKE1 verfasst, an die erste Vermittlungsstelle VST1 übermittelt und von dieser, beispielsweise zwecks Kostenberechnung, in das Datennetz NET weitergeleitet. Gegebenenfalls kann auch eine Gesprächsver­ bindung vom erstem Telekommunikationsendgerät TKE1 zum dritten Telekommunikationsendgerät TKE3 aufgebaut werden, um den Teilnehmer über die durchgeführte Schadensbehebung zu informieren. Diese Anforderung erfolgt vorteilhaft durch Wahl eines Menüpunktes auf der Anzeige des ersten Telekommunikati­ onsendgerätes TKE1, wird wiederum entsprechend dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard an die erste Vermittlungsstelle VST1 übermittelt und dort ausge­ führt.
Der Umstand, dass das prüfende erste Telekommunikationsgerät TKE1 und das zu prüfende dritte Telekommunikationsendgerät TKE3 an die selbe Vermittlungsstelle VST1 angeschlossen sind, ist nicht zwingend. Vielmehr können die zu prüfenden Telekom­ munikationsendgeräte TKE der Teilnehmer auch im Telekommuni­ kationsnetz verteilt und an verschiedenen Vermittlungsstellen VST angeschlossen sein. Weiterhin können auch Geräte GE an eine Vermittlungsstelle VST angeschlossen sein, deren Zweck nicht im Telefonieren an sich liegt. Die Leitungen LE können überdies auch durch eine Funkübertragungsstrecke realisiert werden.

Claims (18)

1. Verfahren zur Prüfung und Instandhaltung einer Vermitt­ lungsstelle in einem Telekommunikationsnetz und der daran angeschlossenen Leitungen und Geräte, insbesondere Telekommu­ nikationsendgeräte, mittels Telekommunikationsendgerät, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Telekommunikationsendgerät (TKE) zur Prüfung und Instandhaltung der Vermittlungsstelle (VST) und der daran angeschlossenen Leitungen (LE) und Geräte (GE), übermittelten Aufträge dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard entsprechen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, dass die zur Prüfung und Instandhaltung vorgesehenen Befehle von der Vermittlungsstelle (VST) an das Telekommuni­ kationsendgerät (TKE) übermittelt und dort angezeigt werden, wobei die Übertragung gemäß dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard erfolgt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Auswahl eines Befehls die relevanten Parameter für den dadurch in der Vermittlungsstel­ le (VST) ausgelösten Prozess zur Prüfung und Instandhaltung übermittelt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ergebnis einer Prüfung von der Vermittlungsstelle (VST) an das Telekommunikationsendgerät (TKE) übermittelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, dass die Übermittlung des Prüfungsergebnisses gemäß dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
  • - dass der mittels Telekommunikationsendgerät (TKE) angefor­ derte Prozess zur Prüfung und Instandhaltung zeitlich verzögert ausgeführt wird,
  • - dass der mittels Telekommunikationsendgerät (TKE) angefor­ derte Prozess zur Prüfung und Instandhaltung periodisch wiederkehrend ausgeführt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Telekommunikationsendgeräte (TKE) eines Telekommunikationsnetzes unterschiedlichen Gruppen zugeordnet sind und dass für jede Gruppe ein bestimm­ ter Umfang von Prozessen zur Prüfung und Instandhaltung vorgesehen ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswahl der Befehle nur nach Eingabe eines Zugangscodes ermöglicht wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Prozess zur Prüfung und Instandhaltung das Messen zumindest eines elektrischen Parameters der Vermittlungsstelle (VST) oder daran ange­ schlossener Leitungen (LE) beziehungsweise Geräte (GE), insbesondere Telekommunikationsendgeräte (TKE), vorgesehen ist.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Prozess zur Prüfung und Instandhaltung das Einspeisen analoger Suchtöne in an die Vermittlungsstelle (VST) angeschlossener Leitungen (LE) umfasst.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
  • - dass als Prozess zur Prüfung und Instandhaltung das Auslesen und Verändern von Daten, die der Prüfung und Instandhaltung der Vermittlungsstelle (VST) oder daran angeschlossener Telekommunikationsendgeräte dienen, vorge­ sehen ist und die Daten in einem Modul der Vermittlungs­ stelle (VST) oder daran angeschlossener Geräte (GE), ins­ besondere Telekommunikationsendgeräte (TKE), gespeichert sind,
  • - dass der Prozess zur Prüfung und Instandhaltung das Auslesen und Verändern eines auf einen Teilnehmeranschluss bezogenen Datensatz einer Datenbank umfasst und dass die­ ser Datensatz Informationen über in der Vergangenheit liegende Vorkommnisse dieses Teilnehmeranschlusses bein­ haltet, insbesondere die Anzahl der Störungen, deren Dauer und den Zeitpunkt ihres Auftretens, die relative Ausfalls­ zeit beziehungsweise die Verfügbarkeit und den zuständigen Bearbeiter aufgetretener Störungen, sowie den dazugehöri­ gen Zeit- und Materialaufwand.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
  • - dass der Prozess zur Prüfung und Instandhaltung die Anforderung zum Aufbau einer Gesprächsverbindung zwischen einem ersten Telekommunikationsendgerät (TKE) und zumin­ dest einem zweiten Telekommunikationsendgerät (TKE) um­ fasst und
  • - dass als Prozess zur Prüfung und Instandhaltung die Anforderung zum Aufbau einer zusätzlichen Gesprächsverbin­ dung zu einer bestehenden Gesprächsverbindung zwischen einem ersten Telekommunikationsendgerät (TKE) und zumin­ dest einem zweiten Telekommunikationsendgerät (TKE) vorge­ sehen ist.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Prozess zur Prüfung und Instandhaltung in einer Datenbank des Telekommunikationsnet­ zes protokolliert wird.
14. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
  • - dass eine Vermittlungsstelle (VST) eines Telekommunikati­ onsnetzes Mittel zum Senden und zum Empfang von Daten, die dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Stan­ dard entsprechen, umfasst,
  • - dass in der Vermittlungsstelle (VST) Steuerprozesse und Daten verwaltet werden, die für die Prüfung und Instand­ haltung der Vermittlungsstelle (VST) mittels Daten, die dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Stan­ dard entsprechen, erforderlich sind und
  • - dass ein Telekommunikationsendgerät (TKE) zur Übermittlung der Befehle für das Starten der Steuerprozesse vorhanden ist.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
  • - dass zusätzlich eine Schnittstelle zu weiteren Datennetzen (NET) vorhanden ist,
  • - dass Daten, die vom Telekommunikationsendgerät (TKE) übermittelt wurden in diese Datennetze (NET) weitergelei­ tet werden können,
  • - dass Daten, die aus diesen Datennetzen (NET) erhalten wurden an das Telekommunikationsendgerät (TKE) übermittelt werden können, und
  • - dass Daten zur Steuerung von Prüfungen der Vermittlungs­ stelle (VST) aus diesen Datennetzen (NET) erhalten werden können.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass als Telekommunikationsendgerät (TKE) ein Mobiltelefon vorgesehen ist.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass als Telekommunikationsendgerät (TKE) ein Festnetztelefon vorgesehen ist, das mit Mitteln zur Verarbeitung von Daten, die dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard entsprechen, ausgestattet ist.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass als Telekommunikationsendgerät (TKE) ein Personal Computer, insbesondere ein tragbarer Personal Computer, vorgesehen ist, der mit Mitteln zur Verarbeitung von Daten, die dem als Wireless Application Protocol bezeichneten Standard entsprechen, ausgestattet ist.
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