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DE19962925A1 - Neue Isoxazolopyrimidinone und ihre Verwendung - Google Patents

Neue Isoxazolopyrimidinone und ihre Verwendung

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Publication number
DE19962925A1
DE19962925A1 DE1999162925 DE19962925A DE19962925A1 DE 19962925 A1 DE19962925 A1 DE 19962925A1 DE 1999162925 DE1999162925 DE 1999162925 DE 19962925 A DE19962925 A DE 19962925A DE 19962925 A1 DE19962925 A1 DE 19962925A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diseases
general formula
alkyl
different
pharmaceutical composition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999162925
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Niewoehner
Helmut Haning
Thomas Lampe
Mazen Es-Sayed
Gunter Schmidt
Erwin Bischoff
Klaus Dembowsky
Elisabeth Perzborn
Karl-Heinz Schlemmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
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Priority to AU23650/01A priority patent/AU2365001A/en
Priority to US10/149,659 priority patent/US6777416B2/en
Priority to JP2001549404A priority patent/JP2003519153A/ja
Priority to PCT/EP2000/012562 priority patent/WO2001047934A1/de
Priority to CA002395418A priority patent/CA2395418A1/en
Priority to EP00987389A priority patent/EP1252165A1/de
Publication of DE19962925A1 publication Critical patent/DE19962925A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D498/00Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D498/02Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D498/04Ortho-condensed systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/90Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having two or more relevant hetero rings, condensed among themselves or with a common carbocyclic ring system

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Abstract

Es werden neue Isoxazolopyrimidinone der allgemeinen Formel (I) DOLLAR F1 ein Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre pharmazeutische Verwendung beschrieben.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft neue Isoxazolopyrimidinone, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Arzneimittel, insbesondere als Inhibitoren cGMP-metabolisierender Phosphodiesterasen.
In der Publikation Bull. Soc. Chim. Belg. (1994), 103 (5-6), 181-4 ist die Synthese von Isoxazolo[4,5-d]pyrimidinonen beschrieben, die in der 5-Position unsubstituiert sind. Verbindungen mit einem Phenyl- oder substituierten Phenylrest in der 5- Position sind nicht beschrieben. Über eine biologische Wirkung der beschriebenen Substanzen, insbesondere über eine Inhibition von Phosphodiesterasen, wird nicht berichtet.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind potente Inhibitoren der cyclischen Guanosin 3',5'-monophophat metabolisierenden Phosphodiesterasen (cGMP-PDE's). Entsprechend der Nomenklatur von Beavo und Reifsnyder (Trends in Pharmacol. Sci. 11, 150-155, 1990) handelt es sich um die Phosphodiesterase-Isoenzyme PDE-I, PDE- II und PDE-V.
Ein Anstieg der cGMP-Konzentration kann zu heilsamen, antiaggregatorischen, antithrombotischen, antiproliferativen, antivasospastischen, vasodilatierenden, natriuretischen und diuretischen Effekten führen. Es kann die Kurz- oder Langzeitmodulation der vaskulären und kardialen Inotropie, den Herzrhythmus und die kardiale Erregungsleitung beeinflussen (J.C. Stoclet, T. Keravis, N. Komas and C. Kugnier, Exp. Opin. Invest. Drugs (1995), 4 (11), 1081-1100). Die Inhibition der cGMP-PDE's kann auch eine Verstärkung der Erektion bewirken. Daher sind solche Verbindungen zur Behandlung zur erektilen Dysfunktion geeignet.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun neue Isoxazolidinone der allgemeinen Formel (I),
in welcher
R1 für (C3-C6)-Cycloalkyl steht, oder für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen steht,
A für Reste der Formeln
steht,
worin
R2 und R7 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen bedeuten,
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, einen 5- bis 6-gliedrigen aromatischen Heterocyclus mit bis zu 3 Heteroatomen aus der Reihe S, N und/oder O bedeuten oder Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei die Ringsysteme gegebenenfalls bis zu dreifach, gleich oder verschieden, durch Hydroxy, Halogen, (C1-C5)-Alkyl oder (C1-C6)-Alkoxy substituiert sind,
oder
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und (C1-C6)-Alkyl bedeuten, das gegebenenfalls durch Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen substituiert ist und seinerseits bis zu 3-fach, gleich oder verschieden, durch (C1-C6)-Alkyl, (C1-C6)-Alkoxy, Hydroxy oder Halogen substituiert sein kann,
oder
R3 und R4 und R5 und R6 gemeinsam mit dem Stickstoffatom Reste der Formeln
bilden,
wobei
R8 Wasserstoff oder (C1-C6)-Alkyl bedeutet, das gegebenenfalls durch Hydroxy substituiert ist,
und
R9 Wasserstoff oder Hydroxy bedeutet,
und deren Salze, N-Oxide und isomere Formen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in stereoisomeren Formen, die sich entweder wie Bild und Spiegelbild (Enantiomere), oder die sich nicht wie Bild und Spiegelbild (Diastereomere) verhalten, existieren. Die Erfindung betrifft sowohl die Enantiomeren oder Diastereomeren oder deren jeweiligen Mischungen. Die Racemfor­ men lassen sich ebenso wie die Diastereomeren in bekannter Weise in die stereoisomer einheitlichen Bestandteile trennen.
Die erfindungsgemäßen Stoffe können auch als Salze vorliegen. Im Rahmen der Erfindung sind physiologisch unbedenkliche Salze bevorzugt.
Physiologisch unbedenkliche Salze können Salze der erfindungsgemäßen Verbin­ dungen mit anorganischen oder organischen Säuren sein. Bevorzugt werden Salze mit anorganischen Säuren wie beispielsweise Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Phosphorsäure oder Schwefelsäure, oder Salze mit organischen Carbon- oder Sulfonsäuren wie beispielsweise Essigsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Äpfelsäure, Zitronensäure, Weinsäure, Milchsäure, Benzoesäure, oder Methansulfonsäure, Ethansulfonsäure, Phenylsulfonsäure, Toluolsulfonsäure oder Naphthalindisulfon­ säure.
Physiologisch unbedenkliche Salze können ebenso Metall- oder Ammoniumsalze der erfindungsgemäßen Verbindungen sein. Besonders bevorzugt sind z. B. Natrium-, Kalium-, Magnesium- oder Calciumsalze, sowie Ammoniumsalze, die abgeleitet sind von Ammoniak, oder organischen Aminen, wie beispielsweise Ethylamin, Di- bzw. Triethylamin, Di- bzw. Triethanolamin, Dicyclohexylamin, Dimethyl­ aminoethanol, Arginin, Lysin, Ethylendiamin oder 2-Phenylethylamin
(C3-C8)-Cycloalkyl steht für Cyclopropyl, Cyclopentyl, Cyclobutyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl oder Cyclooctyl. Bevorzugt seien genannt: Cyclopropyl, Cyclopentyl und Cyclohexyl.
(C6-C10)-Aryl steht für einen aromatischen Rest mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen. Bevorzugte Arylreste sind Phenyl und Naphthyl.
(C1-C6)-Alkyl steht für einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen. Beispielsweise seien genannt: Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, tert.-Butyl, n-Pentyl und n-Hexyl. Bevorzugt ist ein geradkettiger oder verzweigter Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Besonders bevorzugt ist ein geradkettiger oder verzweigter Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen.
(C1-C6)-Alkoxy steht für einen geradkettigen oder verzweigten Alkoxyrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen. Beispielsweise seien genannt: Methoxy, Ethoxy, n-Propoxy, Isopropoxy, n-Butoxy, Isobutoxy, tert.-Butoxy, n-Pentoxy und n-Hexoxy. Bevorzugt ist ein geradkettiger oder verzweigter Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Besonders bevorzugt ist ein geradkettiger oder verzweigter Alkoxyrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen.
Halogen steht im allgemeinen für Fluor, Chlor, Brom und Jod. Bevorzugt sind Fluor, Chlor und Brom. Besonders bevorzugt sind Fluor und Chlor.
Ein 5- bis 6-gliedriger aromatischer Heterocyclus mit bis zu 3 Heteroatomen aus der Reihe S, O und/oder N steht beispielsweise für Pyridyl, Pyrimidyl, Pyridazinyl, Thienyl, Furyl, Pyrrolyl, Thiazolyl, Oxazolyl oder Imidazolyl. Bevorzugt sind Pyridyl, Pyrimidyl, Pyridazinyl, Furyl und Thienyl.
Bevorzugt sind erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel (I),
in welcher
R1 für Cyclopentyl oder für Propyl steht,
A für Reste der Formeln
steht,
worin
R2 und R7 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, Methyl oder Ethyl bedeuten,
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, Pyrimidyl, Pyridazinyl, Furyl, Imidazolyl, Thienyl, Pyrryl oder Phenyl bedeuten, wobei die Ringsysteme gegebenenfalls bis zu 2-fach, gleich oder verschieden, durch Hydroxy, Fluor, Chlor, (C1-C4)-Alkyl oder (C1-C4)- Alkoxy substituiert sind,
oder
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und (C1-C4)-Alkyl bedeuten, das gegebenenfalls durch Phenyl substituiert ist, das seinerseits bis zu 2-fach, gleich oder verschieden, durch (C1-C4)-Alkoxy, Fluor oder Chlor substituiert sein kann,
oder
R3 und R4 und/oder R5 und R6 gemeinsam mit dem Stickstoffatom Reste der Formeln
bilden,
wobei
R8 Wasserstoff oder (C1-C6)-Alkyl bedeutet, das gegebenenfalls durch Hydroxy substituiert ist,
und
R9 Hydroxy bedeutet,
und deren Salze, N-Oxide und isomere Formen.
Besonders bevorzugt sind erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel (I),
in welcher
R1 für Cyclopentyl oder n-Propyl steht,
A für Reste der Formeln
steht,
worin
R2 und R7 gleich oder verschieden sind und Methyl oder Ethyl bedeuten,
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, Pyridyl oder Phenyl bedeuten, wobei die Ringsysteme gegebenenfalls bis zu 2-fach, gleich oder verschieden, durch Fluor, Methoxy oder Ethoxy substituiert sind,
oder
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und (C1-C3)-Alkyl bedeuten, das gegebenenfalls durch Phenyl substituiert ist, das seinerseits bis zu 2-fach, gleich oder verschieden, durch Methoxy oder Ethoxy substituiert ist,
oder
R3 und R4 und/oder R5 und R6 gemeinsam mit dem Stickstoffatom Reste der Formeln
bilden,
wobei
R8 Wasserstoff oder (C1-C3)-Alkyl oder einen Rest der Formel -(CH2)2-OH bedeutet,
und
R9 Hydroxy bedeutet,
und deren Salze, N-Oxide und isomere Formen.
Ganz besonders bevorzugt sind folgende Verbindungen:
Außerdem wurde ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) gefunden, dadurch gekennzeichnet, dass man
zunächst Verbindungen der allgemeinen Formel (II)
in welcher
R1 die oben angegebene Bedeutung hat,
durch Umsetzung mit Verbindungen der allgemeinen Formel (III)
A'-CO-Cl (III)
in welcher
A' für Reste der Formeln
steht,
worin
R2 und R7 die oben angegebene Bedeutung haben,
in inerten Lösemitteln, gegebenenfalls in Anwesenheit einer Base in die Verbindungen der allgemeinen Formel (IV)
in welcher
A' und R1 die oben angegebene Bedeutung haben,
überführt,
anschließend in Anwesenheit von POCl3 oder von Alkali- oder Erdalkalihydroxid eine Cyclisierung zu den Verbindungen der allgemeinen Formel (V)
in welcher
A' und R1 die oben angegebene Bedeutung haben,
durchführt,
in einem weiteren Schritt durch Umsetzung mit ClSO3H die Verbindungen der allgemeinen Formel (VI)
in welcher
A' und R1 die oben angegebene Bedeutung haben,
herstellt,
und abschließend mit Aminen der allgemeinen Formel (VII)
HNR10R11 (VII)
in welcher
R10 und R11 den oben angegebenen Bedeutungsumfang von R3, R4, R5 und R6 umfassen,
umsetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann durch folgende Formelschemata beispielhaft erläutert werden:
Als Lösemittel für die einzelnen Schritte eignen sich die üblichen organischen Lösemittel, die sich unter den Reaktionsbedingungen nicht verändern. Hierzu gehören bevorzugt Ether wie Diethylether, Dioxan, Tetrahydrofuran, Glykoldimethylether, oder Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Toluol, Xylol, Hexan, Cyclohexan oder Erdöl­ fraktionen, oder Halogenkohlenwasserstoffe wie Dichlormethan, Trichlormethan, Tetra­ chlormethan, Dichlorethan, Trichlorethylen oder Chlorbenzol, oder Essigester, Dime­ thylformamid, Hexamethylphosphorsäuretriamid, Acetonitril, Aceton, Dimethoxyethan oder Pyridin. Ebenso ist es möglich, Gemische der genannten Lösemittel zu ver­ wenden. Besonders bevorzugt ist für den ersten Schritt Ethanol und für den zweiten Schritt Dichlorethan.
Die Reaktionstemperatur kann im allgemeinen in einem größeren Bereich variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man in einem Bereich von -20°C bis 200°C, bevorzugt von 0°C bis 70°C.
Die erfindungsgemäßen Verfahrensschritte werden im allgemeinen bei Normaldruck durchgeführt. Es ist aber auch möglich, bei Überdruck oder bei Unterdruck durchzu­ führen (z. B. in einem Bereich von 0,5 bis 5 bar).
Die Umsetzung zu den Verbindungen der allgemeinen Formel (V) erfolgt in einem Temperaturbereich von 0°C bis Raumtemperatur und Normaldruck.
Die Umsetzung mit den Aminen der allgemeinen Formel (VI) erfolgt in einem der oben aufgeführten chlorierten Kohlenwasserstoffe, vorzugsweise in Dichlormethan.
Die Reaktionstemperatur kann im allgemeinen in einem größeren Bereich variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man in einem Bereich von -20°C bis 200°C, bevorzugt von 0°C bis Raumtemperatur.
Die Umsetzung wird im allgemeinen bei Normaldruck durchgeführt. Es ist aber auch möglich, bei Überdruck oder bei Unterdruck durchzuführen (z. B. in einem Bereich von 0,5 bis 5 bar).
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (II) sind neu und können (z. B. analog Gazz. Chim. Ital. 97, 1967, 25-33) hergestellt werden, indem man Verbindungen der allgemeinen Formel (VII)
R1-CHO (VII)
in welcher
R1 die oben angegebene Bedeutung hat,
durch Umsetzung in dem System 1.) CH3-NO2/KF und 2.) K2Cr2O4 in die Verbindungen der allgemeinen Formel (VIII)
R1-CO-CH2-NO2 (VIII)
in welcher
R1 die oben angegebene Bedeutung hat,
überführt,
anschließend mit Hydroxylamin die Verbindungen der allgemeinen Formel (IX)
in welcher
R1 die oben angegebene Bedeutung hat,
herstellt,
diese mit Oxalsäureethylesterchlorid in Ether zu den Verbindungen der allgemeinen Formel (X)
in welcher
R1 die oben angegebene Bedeutung hat,
cyclisiert, durch Einwirkung von Ammoniak in die Verbindungen der allgemeinen Formel (XI)
in welcher
R1 die oben angegebene Bedeutung hat,
überführt, und in einem letzten Schritt mit Zn/NH4Cl zu den Verbindungen der allgemeinen Formel (II) reduziert.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (III) sind bekannt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (IV) sind nicht bekannt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (V) sind nicht bekannt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (VI) sind nicht bekannt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (VII) sind bekannt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (VIII) sind bekannt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (IX) sind bekannt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (X) sind bekannt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (XI) sind bekannt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) zeigen ein nicht vorhersehbares, wertvolles pharmakologisches Wirkspektrum.
Sie inhibieren entweder eine oder mehrere der c-GMP metabolisierenden Phospho­ diesterasen (PDE I, PDE II und PDE V). Dies führt zu einem Anstieg von c-GMP. Die differenzierte Expression der Phosphodiesterasen in verschiedenen Zellen, Geweben und Organen, ebenso wie die differenzierte subzelluläre Lokalisation dieser Enzyme, ermöglichen in Verbindung mit den erfindungsgemäßen selektiven Inhibitoren, eine selektive Adressierung der verschiedenen von cGMP regulierten Vorgänge.
Außerdem verstärken die erfindungsgemäßen Verbindungen die Wirkung von Substan­ zen, wie beispielsweise EDRF (Endothelium derived relaxing factor), ANP (atrial natriuretic peptide), von Nitrovasodilatoren und allen anderen Substanzen, die auf eine andere Art als Phosphodiesterase-Inhibitoren die cGMP-Konzentration erhöhen.
Daher sind die erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeine Formel (I) geeignet zur Prophylaxe und/oder Behandlung von Erkrankungen, bei denen ein Anstieg der cGMP-Konzentration heilsam ist, d. h. Erkrankungen, die im Zusammenhang mit cGMP regulierten Vorgängen stehen (im Englischen meist einfach als 'cGMP-related diseases' bezeichnet). Hierzu zählen kardiovaskuläre Erkrankungen, Erkrankungen des Urogenitalsystems sowie cerebrovaskuläre Erkrankungen.
Unter dem Begriff "kardiovaskulären Erkrankungen" im Sinne der vorliegenden Erfindung fallen Erkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck, neuronale Hypertonie, stabile und instabile Angina, periphere und kardiale Gefäßerkrankungen, Arrhythmien, thromboembolische Erkrankungen und Ischämien wie Myokardinfarkt, Hirnschlag, transistorische und ischämische Attacken, Angina pectoris, periphere Durchblutungsstörungen, Verhinderung von Restenosen nach Thrombolysetherapie, percutaner transluminaler Angioplastie (PTA), percutan transluminaler Koronarangio­ plastien (PTCA) und Bypass.
Weiterhin können die erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeine Formel (I) auch Bedeutung für cerebrovaskuläre Erkrankungen haben. Hierzu zählen beispielsweise cerebrale Ischämie, Hirnschlag, Reperfusionsschäden, Hirntrauma, Ödeme, cerebrale Thrombose, Demenz und Alzheimer'sche Erkrankung.
Die relaxierende Wirkung auf glatte Muskulatur macht sie geeignet für die Behandlung von Erkrankungen des Urogenitalsystems wie Prostatahypertrophie, Inkontinenz sowie insbesondere zur Behandlung der erektilen Dysfunktion und der weiblichen sexuellen Dysfunktion.
Aktivität der Phosphordiesterasen (PDE's)
Die cGMP-stimulierbare PDE II, die cGMP-hemmbare PDE III und die cAMP-spezifi­ sche PDE IV wurden entweder aus Schweine- oder Rinderherzmyokard isoliert. Die Ca­ 2+-Calmodulin stimulierbare PDE I wurde aus Schweineaorta, Schweinehirn oder bevorzugt aus Rinderaorta isoliert. Die c-GMP spezifische PDE V wurde aus Schwei­ nedünndarm, Schweineaorta, humanen Blutplättchen und bevorzugt aus Rinderaorta gewonnen. Die Reinigung erfolgte durch Anionenaustauschchromatographie an MonoQR Pharmacia im wesentlichen nach der Methode von M. Hoey and Miles D. Houslay, Biochemical Pharmacology, Vol. 40, 193-202 (1990) und C. Lugman et al. Biochemical Pharmacology Vol. 35 1743-1751 (1986).
Die Bestimmung der Enzymaktivität erfolgt in einem Testansatz von 100 µl in 20 mM Tris/HCl-Puffer pH 7,5 der 5 mM MgCl2, 0,1 mg/ml Rinderserumalbumin und entweder 800 Bq 3HcAMP oder 3HcGMP enthält. Die Endkonzentration der ent­ sprechenden Nucleotide ist 10-6 mol/l. Die Reaktion wird durch Zugabe des Enzyms gestartet, die Enzymmenge ist so bemessen, dass während der Inkubationszeit von 30 min ca. 50% des Substrates umgesetzt werden. Um die cGMP stimulierbare PDE II zu testen, wird als Substrat 3HcAMP verwendet und dem Ansatz 10-6mol/l nicht markiertes cGMP zugesetzt. Um die Ca2+-Calmodulinabhängige PDE I zu testen, werden dem Reaktionsansatz noch CaCl2 1 µM und Calmodulin 0,1 µM zugesetzt. Die Reaktion wird durch Zugabe von 100 µl Acetonitril, das 1 mM cAMP und 1 mM AMP enthält, gestoppt. 100 µl des Reaktionsansatzes werden auf der HPLC getrennt und die Spaltprodukte "Online" mit einem Durchflußscintillationszähler quantitativ bestimmt. Es wird die Substanzkonzentration gemessen, bei der die Reaktionsgeschwindigkeit um 50% vermindert ist. Zusätzlich wurde zur Testung der "Phosphodiesterase [3H] cAMP- SPA enzyme assay" und der "Phosphodiesterase [3H] cGMP-SPA enzyme assay" der Firma Amersham Life Science verwendet. Der Test wurde nach dem vom Hersteller angegebenen Versuchsprotokoll durchgeführt. Für die Aktivitätsbestimmung der PDEII wurde der [3H] cAMP SPA assay verwendet, wobei dem Reaktionsansatz 10-6 M cGMP zur Aktivierung des Enzyms zugegeben wurde. Für die Messung der PDEI wurden Calmodulin 10-7 M und CaCl2 1µM zum Reaktionsansatz zugegeben. Die PDEV wurde mit dem [3H] cGMP SPA assay gemessen.
Grundsätzlich führt die Inhibition einer oder mehrerer Phosphodiesterasen dieses Typs zu einer Erhöhung der cGMP-Konzentration. Dadurch sind die Verbindungen interes­ sant für alle Therapien, in denen eine Erhöhung der cGMP-Konzentration als heilsam angenommen werden kann.
Die Untersuchung der kardiovaskulären Wirkungen wurden an normotonen und an SH- Ratten und Hunden durchgeführt. Die Substanzen wurden intravenös oder oral appliziert.
Die Untersuchung auf erektionsauslösende Wirkung wurde am wachen Kaninchen durchgeführt [Naganuma H, Egashira T, Fuji J, Clinical and Experimental Phar­ macology and Physiology 20, 177-183 (1993)]. Die Substanzen wurden oral oder parenteral appliziert.
Die neuen Wirkstoffe sowie ihre physiologisch unbedenklichen Salze (z. B. Hydro­ chloride, Maleinate oder Lactate) können in bekannter Weise in die üblichen Formu­ lierungen überführt werden, wie Tabletten, Dragees, Pillen, Granulate, Aerosole, Sirupe, Emulsionen, Suspensionen und Lösungen, unter Verwendung inerter, nicht toxischer, pharmazeutisch geeigneter Trägerstoffe oder Lösungsmittel. Hierbei soll die therapeutisch wirksame Verbindung jeweils in einer Konzentration von etwa 0,5 bis 90-Gew.-% der Gesamtmischung vorhanden sein, d. h. in Mengen, die ausreichend sind, um den angegebenen Dosierungsspielraum zu erreichen.
Die Formulierungen werden beispielsweise hergestellt durch Verstrecken der Wirk­ stoffe mit Lösungsmitteln und/oder Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von Emulgiermitteln und/oder Dispergiermitteln, wobei z. B. im Fall der Benutzung von Wasser als Verdünnungsmittel gegebenenfalls organische Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden können.
Die Applikation erfolgt in üblicher Weise, vorzugsweise oral, transdermal oder parenteral, z. B. perlingual, buccal, intravenös, nasal, rektal oder inhalativ.
Für die Anwendung beim Menschen werden bei oraler Administration Dosierungen von 0,001 bis 50 mg/kg vorzugsweise 0,01 mg/kg - 20 mg/kg sinnvollerweise verabreicht. Bei parenteraler Administration, wie z. B. über Schleimhäute nasal, buccal, inhalativ, ist eine Dosierung von 0,001 mg/kg - 0,5 mg/kg sinnvoll.
Trotzdem kann es gegebenenfalls erforderlich sein, von den genannten Mengen abzu­ weichen, und zwar in Abhängigkeit vom Körpergewicht bzw. der Art des Applika­ tionsweges, vom individuellen Verhalten gegenüber dem Medikament, der Art von dessen Formulierung und dem Zeitpunkt bzw. Intervall, zu welchen die Verabreichung erfolgt. So kann es in einigen Fällen ausreichend sein, mit weniger als der oben genannten Mindestmenge auszukommen, während in anderen Fällen die genannte obere Grenze überschritten werden muss. Im Falle der Applikation größerer Mengen kann es empfehlenswert sein, diese in mehreren Einzelgaben über den Tag zu verteilen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind auch zur Anwendung in der Tiermedizin geeignet. Für Anwendungen in der Tiermedizin können die Verbindungen oder ihre nicht toxischen Salze in einer geeigneten Formulierung in Übereinstimmung mit den allgemeinen tiermedizinischen Praxen verabreicht werden. Der Tierarzt kann die Art der Anwendung und die Dosierung nach Art des zu behandelnden Tieres festlegen.
Herstellung der Vorstufen Beispiel I Cyclopentancarbaldehyd
669 ml einer 2M Lösung von Cyclopentylmagnesiumchlorid in Diethylether (1.1 mol) werden bei 0°C tropfenweise mit einer Lösung von 128.7 g (1.1 mol) N- Formylpiperidin in 450 ml Diethylether versetzt. Nach dem Zutropfen wird die Reaktionsmischung 1.5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Es wird auf Wasser gegossen, 3 mal mit Diethylether extrahiert, die organische Phase mit Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Man erhält 84.4 g (HPLC Reinheit 75%), das als solches weiter umgesetzt wird.
Beispiel II 1-Cyclopentyl-2-nitro-1-ethanon
84.36 g (859 mmol) Cyclopentancarbaldehyd (Beispiel I), 262 g (4.29 mol) Nitromethan und 9.99 g (171 mmol) wasserfreies Kaliumfluorid werden in 900 ml Isopropanol über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wird filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Man erhält 136.28 g (89%) Öl.
21.67 g (136 mmol) dieses Öls werden mit 4.62 g Tetra-n­ butylammoniumhydrogensulfat in 200 ml Dichlormethan gelöst und auf -10°C abgekühlt. Gleichzeitig werden langsam bei dieser Temperatur 210 ml 30%ige Schwefelsäure und 52.06 g (177 mmol) Kaliumdichromat zugegeben. Nach 2 Stunden bei -10°C gibt man 180 ml 10%ige Eisen(II)sulfatlösung zu, trennt die Phasen und trocknet die organische Phase über Natriumsulfat. Filtration über Kieselgel ergibt 14.92 g (62%) Öl.
200 MHz-1H-NMR(CDCl3): 1.69, m, 8H; 3.02, quin., 1H; 5.91, s, 2H.
Beispiel III 1-Cyclopentyl-2-nitro-1-ethanon-oxim
9.90 g (63 mmol) 1-Cyclopentyl-2-nitro-ethanon (Beispiel II) und 20.688 g (126 mmol) Hydroxylaminsulfat werden in 310 ml eines Toluol/Ethanol Gemisches (1 : 1) 4 Stunden refluxiert. Das Lösungsmittel wird im Vakuum entfernt, der Rückstand in Ethylacetat aufgenommen, die organische Phase 2 mal mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Man erhält 9.62 g (74%) hellgelben Feststoff.
200 MHz-1H-NMR (CDCl3): 1.65, m, 6H; 1.93, m, 2H: 2.80, quin., 1H; 5.20, s, 2H; 9.19, s, breit, 1H.
Beispiel IV 3-Cyclopentyl-4-nitro-isoxazol-5-carbonäsureethylester
137.2 g (798 mmol) 1-Cyclopentyl-2-nitro-ethanon-oxim (Beispiel III) und 119.78 g (877 mmol) Oxalsäureethylesterchlorid werden in 1,4 l wasserfreiem Ether über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung wird auf 0°C abgekühlt und tropfenweise mit 246 ml Triethylamin versetzt. Nach 2 Stunden bei Raumtemperatur wird mit Ether verdünnt, mit Ammoniumchloridlösung und Wasser extrahiert und die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet. Chromatographie (Toluol) ergibt 51.59 g (82%ige Reinheit, 20.7%) gelbes Öl.
200 MHz-1H-NMR (CDCl3): δ = 1.44, t, 3H; 1.80, m, 6H; 2.11, m, 2H; 3.44, m, 1H; 4.51, quart., 2H.
Beispiel V 3-Cyclopentyl-4-nitro-isoxazol-5-carbonsäure-amid
51.59 g (203 mmol) 3-Cyclopentyl-4-nitro-isoxazol-5-carbonsäureethylester (Beispiel IV) werden in 600 ml einer 2M Lösung von Ammoniak 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das Lösungsmittel wird im Vakuum entfernt, der Rückstand mit Cyclohexan verrührt und im Vakuum getrocknet. Man erhält 31.17 g (62%) farblosen Feststoff.
200 MHz-1H-NMR (CDCl3): δ = 1.78, m, 6H; 2.13, m, 2H; 3.52, m, 1H; 7.92, s, breit, 1H; 8.28, s, breit, 1H.
Beispiel VI 4-Amino-3-cyclopentyl-isoxazol-5-carbonsäureamid
3.15 g (13.9 mmol) 3-Cyclopentyl-4-nitro-isoxazol-5-carbonsäuramid (Beispiel V) und 17.51 g (327 mmol) Ammoniumchlorid werden in 70 ml Wasser suspendiert und die Suspension auf 0°C gekühlt. Unter starkem Rühren werden 8.5 g (118 mmol) Zinkpulver in kleinen Portionen zugegeben. Die Reaktionsmischung wird 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Zur Aufarbeitung wird über Kieselgur filtriert, mit Ethylacetat nachgewaschen und das Filtrat im Vakuum zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird mit Ethylacetat verrührt. Nach dem filtrieren wird das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Man erhält 1.95 g (70%) farblosen Feststoff. 200 MHz-1H-NMR (CDCl3): δ = 1.80, m, 6H; 2.06, m, 2H; 3.07, m, 1H; 4.28, s, breit, 2H; 5.74, s, breit, 1H; 6.02, s, breit, 1H.
Beispiel VII 3-Cyclopentyl-4-[(2-ethoxybenzoyl)amino]-isoxazol-5-carbonsäureamid
390.5 mg (2.0 mmol) 4-Amino-3-cyclopentyl-isoxazol-5-carbonäsureamid (Beispiel VI) werden mit einer katalytischen Menge 4-DMAP in 2.0 ml Pyridin vorgelegt. Man gibt 553.9 mg (3.0 mmol) 2-Ethoxybenzoesäurechlorid zu und rührt 5 h bei 60°C nach, bevor weitere 277 mg 2-Ethoxybenzoesäurechlorid zugegeben werden. Nach zusätzlichen 5 h bei 60°C nimmt man die Reaktionsmischung in Dichlormethan auf und wäscht zweimal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung. Es wird über Magnesiumsulfat getrocknet, einrotiert und am Hochvakuum getrocknet. Man reinigt durch Flash- Chromatographie mit Dichlormethan/Methanol 95 : 5.
Ausbeute: 168 mg (21% der Theorie)
Rf-Wert = 0.368, Dichlormethan/Methanol 95 : 5
MS (DCI, NH3): m/z(%) = 344 (M+H)(100)
1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ = 1.61 (t, 3H); 1.62-1.89 (m, 6H); 2.03-2.17 (m, 2­ H); 3.54 (qui, 1H); 4.35 (q, 2H); 5.74 (bs, 1H); 6.48 (bs, 1H); 7.02-7.15 (m, 2H); 7.52 (dt, 1H); 8.27 (dd, 1H); 10.30 (bs, 1H).
Beispiel VIII 3-Cyclopentyl-5-(2-ethoxyphenyl)-isoxazolo[4,5-d]pyrimidin-7(6H)-on
1.7 g (4.95 mmol) 3-Cyclopentyl-4-[(2-ethoxybenzoyl)amino]-isoxazol-5- carbonsäureamid (Beispiel VII) werden in 30 ml Toluol vorgelegt. Zu der Suspension werden 1.55 g (7.4 mmol) Phosphoroxychlorid gegeben, und es wird 2 h unter Rückfluss nachgerührt. Man verdünnt mit Ethylacetat und wäscht mit 1N Natriumhydroxidlösung. Es wird getrocknet und einrotiert. Aus der Mischung wird das Produkt durch Chromatographie an Kieselgel mit Cyclohexan/Ethylacetat 6 : 4 isoliert.
Ausbeute: 79.2 mg (4.9% der Theorie)
MS (DCI, NH3): m/z(%) = 343 (M+18)(100), 326 (M+H)(58), 242 (34)
1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ = 1.67 (t, 3H); 1.70-2.30 (m, 8H); 3.52 (qui, 1H); 4.32 (q, 2H); 7.02-7.21 (m, 2H); 7.52 (dt, 1H); 8.49 (dd, 1H); 11.68 (bs, 1H).
Beispiel IX 3-(3-Cyclopentyl-7-oxo-6,7-dihydroisoxazolo[4,5-d]pyrimidin-5-yl)-4-ethoxy­ benzolsulfonsäurechlorid
0.24 ml (3.6 mmol) Chlorsulfonsäure werden unter Eiskühlung vorgelegt. Man gibt 130 mg (0.4 mmol) 3-Cyclopentyl-5-(2-ethoxyphenyl)-isoxazolo[4,5-d]pyrimidin- 7(6H)-on (Beispiel VIII) portionsweise zu, rührt anschließend über Nacht bei Rückfluss nach, verdünnt mit Dichlormethan und gießt auf Eiswasser. Die organische Phase wird abgetrennt und man extrahiert nochmals mit Dichlormethan, vereinigt die organischen Phasen; trocknet und dampft ein.
Ausbeute: 134 mg (81.8% der Theorie)
1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ = 1.70 (t, 3H); 1.65-2.35 (m, 8H); 3.58 (m, 1H); 4.49 (q, 2H); 7.28 (d, 1H); 8.18 (dd, 1H); 9.13 (d, 1H); 11.33 (bs, 1H).
Beispiel X 3-Cyclopentyl-4-{[2-(4-methoxyphenyl)acetyl]amino}-isoxazol-5-carbonsäure-amid
12 g (61 mmol) 4-Amino-3-cyclopentyl-isoxazol-5-carbonsäureamid (Beispiel VI) werden in 50 ml Pyridin gelöst und mit 12.48 g (67 mmol) 4- Methoxyphenylessigsäurechlorid und einer Spatelspitze DMAP versetzt. Die Reaktionsmischung wir 5 Stunden bei 60°C gerührt und dann das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Der Rückstand wird in Dichlormethan aufgenommen, die Lösung 2 mal mit 1N Salzsäure und 2 mal mit Natriumhydrogencarbonatlösung geschüttelt, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Der Rückstand wird mit wenig Dichlormethan verrührt, filtriert, das Filtrat zur Trockene eingeengt und der Rückstand chromatographisch gereinigt (Cyclohexan/Ethylacetat = 2 : 1).
Ausbeute: 2.56 g
200 MHz-1H-NMR (DMSO-D6): 1.55 m, 8H; 2.92, m, 1H; 3.56, s, 2H; 3.72, s, 3H; 6.88, d, 2H, 7.27, d, 2H; 7.92, s, breit, 1H; 8.08, s, breit, 1H; 9.76, s, 1H.
Beispiel XI 3-Cyclopentyl-5-(4-methoxyphenyl)-isoxazolo[4,5-d]pyrimidin-7(6H)-on
2.56 g (7.45 mmol) 3-Cyclopentyl-4-{[2-(4-methoxyphenyl)acetyl]amino}-isoxazol-5- carbonsäure-amid (Beispiel X) werden mit 4.3 g Kaliumhydroxid in 170 ml Methanol 16 Stunden am Rückfluss erhitzt. Das Lösungsmittel wird im Vakuum entfernt, der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen, die Lösung mit 1N Salzsäure und Wasser gewaschen, die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel entfernt. Der Rückstand wird chromatographisch gereinigt (Cyclohexan/Ethylacetat = 2 : 1).
Ausbeute: 0.93 g (38% d. Th.)
200 MHz-1H-NMR (DMSO-D6): 1.73, m, 6H; 2.08, m, 2H; 3.38, m, 1H; 3.71, s, 3H; 3.91, s, 2H; 6.89, d, 2H; 7.27, d, 2H; 13.06, s, breit, 1H.
Beispiel XII 5-[(3-Cyclopentyl-7-oxo-6,7-dihydroisoxazolo[4,5-d]pyrimidin-5-yl)methyl]-2- methoxybenzol-sulfonsäurechlorid
1.23 g (3.78 mmol) 3-Cyclopentyl-5-(4-methoxybenzyl)-isoxazolo[4,5-d]pyrimidin- 7(6H)-on (Beispiel XI) werden portionsweise in 2.51 ml Chlorsulfonsäure bei 0°C eingetragen. Die Reaktionsmischung wird bei Raumtemperatur 16 Stunden gerührt. Man gießt auf Eiswasser, saugt den Niederschlag ab und trocknet im Vakuum.
Ausbeute: 1.31 g (77% d. Th.)
200 MHz-1H-NMR (CDCl3): 1.78, m, 6H; 2.19, m, 2H; 3.48, quin., 1H; 4.03, s, 3H; 4.15, s, 2H; 7.11, d, 1H; 7.81, dd, 1H; 8.06, d, 1H; 12.52, s, breit, 1H.
Herstellungsbeispiele Beispiel 1 3-Cyclopentyl-5-(2-ethoxy-5-{[4-(2-hydroxyethyl)piperazino]sulfonyl}phenyl)- isoxazolo[4,5-d]pyrimidin-7(6H)-on
130 mg (0.31 mmol) des Sulfonsäurechlorids Beispiel IX werden in 7 ml Dichlormethan vorgelegt. Man gibt 120 mg (0.92 mmol) N-Hydroxyethylpiperazin hinzu und rührt über Nacht bei Raumtemperatur nach. Es wird mit Dichlorethan verdünnt, man wäscht mit Wasser, extrahiert nochmals mit Dichlorethan, trocknet und dampft ein. Der erhaltene Rückstand wird mit Ether kristallisiert und das Produkt abgesaugt.
Ausbeute: 129 mg (81.3% der Theorie)
Rf-Wert = 0.253, Dichlormethan/Methanol 95 : 5
MS (DCI, NH3): m/z (%) = 518 (M+H)(100)
1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ = 1.69 (t, 3H); 1.70-2.31 (m, 9H); 2.54-2.68 (m, 6H); 3.06-3.15 (m, 4H); 3.48-3.62 (m, 3H); 4.45 (q, 2H); 7.22 (d, 1H); 7.90 (dd, 1H); 8.84 (d, 1H).
Beispiel 2 3-(3-Cyclopentyl-7-oxo-6,7-dihydroisoxazolo[4,5-d]pyrimidin-5-yl)-N-(3,4- dimethoxyphenethyl)-4-ethoxy-N-methyl-benzolsulfonamid
Zu einer Lösung von 65 mg (0.153 mmol) des Sulfonsäurechlorids Beispiel IX in 5 ml Dichlormethan werden 89.8 mg (0.46 mmol) N-Methylhomoveratrylamin gegeben. Die Mischung wird über Nacht bei Raumtemperatur gerührt, bevor nach Einengen das Rohprodukt durch präparative DC-Chromatographie mit Dichlormethan/Methanol 95 : 5 gereinigt wird. Der ölige Rückstand wird mit Ether kristallisiert.
Ausbeute: 88 mg (98.5% der Theorie)
MS (ESI-pos.): m/z (%) = 605 (M+Na) (100), 583 (M+H)(66)
1H-NMR (200 MHz, CDCl3): δ = 1.59 (t, 1H); 1.62-2.23 (m, 8H); 2.80 (s, 3H); 2.80-2.88 (m, 2H); 3.29 (bt, 2H); 3.51 (qui, 1H); 3.85 (s, 6H); 4.25 (q, 2H); 6.68-­ 6.78 (m, 2H); 7.11 (d, 2H); 7.82 (dd, 1H); 8.71 (d, 1H).
Beispiel 3 3-Cyclopentyl-5-{4-methoxy-3-[(4-methylpiperazino)sulfonyl]benzyl}- isoxazolo[4,5-d]pyrimidin-7(6H)-on
40 mg (0.08 mmol) des Sulfonsäurechlorids Beispiel IX werden in 1 ml Dichlormethan gelöst und bei 0°C mit 20 mg (0.24 mmol) N-Methylpiperazin und einer Spatelspitze DMAP versetzt. Die Reaktionsmischung wird 16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Nach Verdünnen mit Dichlormethan wird mit Ammoniumchloridlösung extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Der Rückstand wird durch Chromatographie (Dichlormethan/Methanol 30 : 1) gereinigt.
Ausbeute: 30 mg (75% d. Th.)
200 MHz-1H-NMR (CDCl3): 1.84, m, 6H; 2.15, m, 2H; 2.29, s, 3H; 2.43, m, 4H; 3.21, m, 4H; 3.49, m, 1H; 3.88, s, 3H; 4.05, s, 2H; 6.92, d, 1H; 7.54, dd, 1H; 7.91, d, 1H.
Beispiel 4 3-Cyclopentyl-5-{3-[(4-hydroxypiperidino)sulfonyl]-4-methoxyphenyl}-isoxazolo- [4,5-d]pyrimidin-7(6H)-on
Die Darstellung erfolgt analog Beispiel 3 ausgehend von 40 mg (0.08 mmol) des Sulfonsäurechlorids Beispiel IX und 30 mg (0.24 mmol) 4-Hydroxypiperidin.
Ausbeute: 14 mg (33% d. Th.)
200 MHz-1H-NMR (CDCl3): 1.59, m, 2H; 1.89, m, 8H; 2.15, m, 2H; 3.02, m, 2H; 3.48, m, 1H; 3.81, m, 1H; 3.89, s, 3H; 4.08, s, 2H, 6.98, d, 1H, 7.55, dd, 1H, 7.91, d, 1h.
Beispiel 5 5-[(3-Cyclopentyl-7-oxo-6,7-dihydroisoxazolo[4,5-d]pyrimidin-5-yl)methyl]-2- methoxy-N-(4-pyrimidyl)benzolsulfonamid
Die Darstellung erfolgt analog Beispiel 3 ausgehend von 40 mg (0.08 mmol) des Sulfonsäurechlorids Beispiel XII und 20 mg (0.24 mmol) 4-Aminopyridin.
Ausbeute: 5 mg (11%)
Rf = 0.12 (Dichlormethan/Methanol = 10 : 1)
Beispiel 6 5-[(3-Cyclopentyl-7-oxo-6,7-dihydroisoxazolo[4,5-d]pyrimidin-5-yl)methyl]-N-(3- fluor-4-methoxyphenyl)-2-methoxybenzolsulfonamid
Die Darstellung erfolgt analog Beispiel 3 ausgehend von 40 mg (0.08 mmol)) des Sulfonsäurechlorids Beispiel XII und 30 mg (0.24 mmol) 4-Methoxy-3-fluoranilin.
Ausbeute: 2 mg (4%) 5
Rf = 0.41 (Cyclohexan/Ethylacetat = 1 : 2)

Claims (20)

1. Neue Isoxazolopyrimidinone der allgemeinen Formel (I),
in welcher
R1 für (C3-C6)-Cycloalkyl steht, oder
für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen steht,
A für Reste der Formeln
steht,
worin
R2 und R7 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen bedeuten,
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, einen 5- bis 6-gliedrigen aromatischen Heterocyclus mit bis zu 3 Heteroatomen aus der Reihe S, N und/oder O bedeuten oder Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei die Ringsysteme gegebenenfalls bis zu dreifach, gleich oder verschieden, durch Hydroxy, Halogen, (C1-C5)-Alkyl oder (C1-C6)-Alkoxy substituiert sind,
oder
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und (C1-C6)-Alkyl bedeuten, das gegebenenfalls durch Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen substituiert ist und seinerseits bis zu 3-fach, gleich oder verschieden, durch (C1-C6)-Alkyl, (C1-C6)-Alkoxy, Hydroxy oder Halogen substituiert sein kann,
oder
R3 und R4 und R5 und R6 gemeinsam mit dem Stickstoffatom Reste der Formeln
bilden,
wobei
R8 Wasserstoff oder (C1-C6)-Alkyl bedeutet, das gegebenenfalls durch Hydroxy substituiert ist,
und
R9 Wasserstoff oder Hydroxy bedeutet,
und deren Salze, N-Oxide und isomere Formen.
2. Neue Isoxazolopyrimidinone der allgemeinen Formel (I) gemäß Anspruch 1 in welcher
R1 für Cyclopentyl oder für Propyl steht,
A für Reste der Formeln
steht,
worin
R2 und R7 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, Methyl oder Ethyl bedeuten,
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, Pyrimidyl, Pyridazinyl, Furyl, Imidazolyl, Thienyl, Pyrryl oder Phenyl bedeuten, wobei die Ringsysteme gegebenenfalls bis zu 2-fach, gleich oder verschieden, durch Hydroxy, Fluor, Chlor, (C1-C4)-Alkyl oder (C1-C4)- Alkoxy substituiert sind,
oder
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und (C1-C4)-Alkyl bedeuten, das gegebenenfalls durch Phenyl substituiert ist, das seinerseits bis zu 2-fach, gleich oder verschieden, durch (C1-C4)-Alkoxy, Fluor oder Chlor substituiert sein kann,
oder
R3 und R4 und/oder R5 und R6 gemeinsam mit dem Stickstoffatom Reste der Formeln
bilden,
wobei
R8 Wasserstoff oder (C1-C6)-Alkyl bedeutet, das gegebenenfalls durch Hydroxy substituiert ist,
und
R9 Hydroxy bedeutet,
und deren Salze, N-Oxide und isomere Formen.
3. Neue Isoxazolopyrimidinone der allgemeinen Formel (I) gemäß Anspruch 1,
in welcher
R1 für Cyclopentyl oder n-Propyl steht,
A für Reste der Formeln
steht,
worin
R2 und R7 gleich oder verschieden sind und Methyl oder Ethyl bedeuten,
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, Pyridyl oder Phenyl bedeuten, wobei die Ringsysteme gegebenenfalls bis zu 2-fach, gleich oder verschieden, durch Fluor, Methoxy oder Ethoxy substituiert sind,
oder
R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und (C1-C3)-Alkyl bedeuten, das gegebenenfalls durch Phenyl substituiert ist, das seinerseits bis zu 2-fach, gleich oder verschieden, durch Methoxy oder Ethoxy substituiert ist,
oder
R3 und R4 und/oder R5 und R6 gemeinsam mit dem Stickstoffatom Reste der Formeln
bilden,
wobei
R8 Wasserstoff oder (C1-C3)-Alkyl oder einen Rest der Formel -(CH2)2-OH bedeutet,
und
R9 Hydroxy bedeutet,
und deren Salze, N-Oxide und isomere Formen.
4. Neue Isoxazolopyrimidinone der allgemeinen Formel (I) gemäß Anspruch 1 bis 3 mit folgenden Strukturen:
5. Verfahren zur Herstellung von Isoxazolopyrimidinone gemäß Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man
zunächst Verbindungen der allgemeinen Formel (II)
in welcher
R1 die oben angegebene Bedeutung hat,
durch Umsetzung mit Verbindungen der allgemeinen Formel (III)
A'-CO-Cl (III)
in welcher
A' für Reste der Formeln
steht,
worin
R2 und R7 die oben angegebene Bedeutung haben,
in inerten Lösemitteln, gegebenenfalls in Anwesenheit einer Base in die Verbindungen der allgemeinen Formel (IV)
in welcher
A' und R1 die oben angegebene Bedeutung haben,
überführt,
anschließend in Anwesenheit von POCl3 oder von Alkali- oder Erdalkalihydroxid eine Cyclisierung zu den Verbindungen der allgemeinen Formel (V)
in welcher
A' und R1 die oben angegebene Bedeutung haben,
durchführt,
in einem weiteren Schritt durch Umsetzung mit ClSO3H die Verbindungen der allgemeinen Formel (VI)
in welcher
A' und R1 die oben angegebene Bedeutung haben,
herstellt,
und abschließend mit Aminen der allgemeinen Formel (VII)
HNR10R11 (VII)
in welcher
R10 und R11 den oben angegebenen Bedeutungsumfang von R3, R4, R5 und R6 umfassen,
umsetzt.
6. Verbindungen der allgemeinen Formel (I) gemäß Ansprüchen 1 bis 4 zur Prophylaxe und/oder Behandlung von Erkrankungen.
7. Arzneimittel oder pharmazeutische Zusammensetzung, enthaltend mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4 sowie einen oder mehrere pharmakologisch unbedenkliche Hilfs- und Trägerstoffe.
8. Arzneimittel oder pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 7 zur Prophylaxe und/oder Behandlung von Erkrankungen, die im Zusammenhang mit cGMP regulierten Vorgängen stehen ('cGMP-related diseases').
9. Arzneimittel oder pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 7 oder 8 zur Prophylaxe und/oder Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen, Erkrankungen des Urogenitalsystems sowie cerebrovaskulären Erkrankungen.
10. Arzneimittel oder pharmazeutische Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9 zur Prophylaxe und/oder Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen wie Bluthochdruck, neuronale Hypertonie, stabile und instabile Angina, periphere und kardiale Gefäßerkrankungen, Arrhythmien, thromboembolische Erkrankungen und Ischämien wie Myokardinfarkt, Hirnschlag, transistorische und ischämische Attacken, Angina pectoris, periphere Durchblutungsstörungen, Verhinderung von Restenosen nach Thrombolysetherapie, percutaner transluminaler Angioplastie (PTA), percutan transluminaler Koronarangioplastien (PTCA) und Bypass.
11. Arzneimittel oder pharmazeutische Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9 zur Prophylaxe und/oder Behandlung von cerebrovaskulären Erkrankungen wie cerebrale Ischämie, Hirnschlag, Reperfusionsschäden, Hirntrauma, Ödeme, cerebrale Thrombose, Demenz und Alzheimer'sche Erkrankung.
12. Arzneimittel oder pharmazeutische Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9 zur Prophylaxe und/oder Behandlung von Erkrankungen des Urogenitalsystems wie Prostatahypertrophie, Inkontinenz sowie insbesondere erektile Dysfunktion und weibliche sexuelle Dysfunktion.
13. Arzneimittel oder pharmazeutische Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Arzneimittel oder die pharmazeutische Zusammensetzung intravenös oder oral appliziert wird.
14. Verwendung der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4 zur Herstellung von Arzneimitteln oder pharmazeutischen Zusammensetzungen zur Prophylaxe und/oder Behandlung von Krankheiten.
15. Verwendung gemäß Anspruch 14 zur Herstellung eines Arzneimittels oder einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Prophylaxe und/oder Behandlung von Erkrankungen, die im Zusammenhang mit cGMP regulierten Vorgängen stehen ('cGMP-related diseases').
16. Verwendung gemäß Anspruch 14 oder 15 zur Herstellung eines Arzneimittels oder einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Prophylaxe und/oder Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen, Erkrankungen des Urogenitalsystems sowie cerebrovaskulären Erkrankungen.
17. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 14 bis 16 zur Herstellung eines Arzneimittels oder einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Prophylaxe und/oder Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen wie Bluthochdruck, neuronale Hypertonie, stabile und instabile Angina, periphere und kardiale Gefäßerkrankungen, Arrhythmien, thromboembolische Erkrankungen und Ischämien wie Myokardinfarkt, Hirnschlag, transistorische und ischämische Attacken, Angina pectoris, periphere Durchblutungsstörungen, Verhinderung von Restenosen nach Thrombolysetherapie, percutaner transluminaler Angioplastie (PTA), percutan transluminaler Koronarangio­ plastien (PTCA) und Bypass.
18. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 14 bis 16 zur Herstellung eines Arzneimittels oder einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Prophylaxe und/oder Behandlung von cerebrovaskulären Erkrankungen wie cerebrale Ischämie, Hirnschlag, Reperfusionsschäden, Hirntrauma, Ödeme, cerebrale Thrombose, Demenz und Alzheimer'sche Erkrankung.
19. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 14 bis 16 zur Herstellung eines Arzneimittels oder einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Prophylaxe und/oder Behandlung von Erkrankungen des Urogenitalsystems wie Prostata­ hypertrophie, Inkontinenz sowie insbesondere erektile Dysfunktion und weibliche sexuelle Dysfunktion.
20. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Arzneimittel oder Zusammensetzungen intravenös oder oral appliziert werden.
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