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DE19962904A1 - Verfahren zum Transfer von Molekülen in Zellen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Transfer von Molekülen in Zellen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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DE19962904A1
DE19962904A1 DE1999162904 DE19962904A DE19962904A1 DE 19962904 A1 DE19962904 A1 DE 19962904A1 DE 1999162904 DE1999162904 DE 1999162904 DE 19962904 A DE19962904 A DE 19962904A DE 19962904 A1 DE19962904 A1 DE 19962904A1
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Germany
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medium
acoustic pulses
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molecules
line
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DE1999162904
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Friedrich Ueberle
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Dornier Medizintechnik GmbH
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Dornier Medizintechnik GmbH
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12MAPPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
    • C12M35/00Means for application of stress for stimulating the growth of microorganisms or the generation of fermentation or metabolic products; Means for electroporation or cell fusion
    • C12M35/04Mechanical means, e.g. sonic waves, stretching forces, pressure or shear stimuli

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Abstract

Ein Medium, in welchem sich Zellen und in diese Zellen zu transferierende Moleküle befinden, wird relativ zu einem Bereich, in dem akustische Pulse fukussiert sind, bewegt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß Oberbegriff von Anspruch 1 und eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff von Anspruch 8.
Aus der noch nicht veröffentlichten deutschen Anmeldung 19834612.3-41 ist eine Vorrichtung und ein Verfahren bekannt, bei welchem der intrazelluläre Transfer von Oligonukleotiden unter dem Einfluss von Stoßwellen beschrieben ist. Bei der dort beschriebenen Erfindung wird jeweils ein Probenbehälter mit den zu transferierenden Molekülen und den Zielzellen in eine Art Wasserbad gesetzt und einer vorgegebenen Anzahl von Stoßwellen ausgesetzt. Die Moleküle und die Zielzellen befinden sich in einem Medium, welches Schallwellen leitet und in welchem die Vitalfunktionen der Zielzellen erhalten bleiben.
Anschließend wird der Probenbehälter gewechselt. Dies hat den Nachteil, dass relativ aufwendig die zu transferierenden Moleküle und die Zielzellen in den Probenbehälter und dieser dann in das Wasserbad gebracht werden muss. Dies resultiert in einer mengenmäßigen Begrenzung der mit Molekülen dotierten Zielzellen, was den bekannten Stand der Technik für einen kommerziellen Einsatz etwa in der Pharmaindustrie ungeeignet macht.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, womit Moleküle in Zielzellen transferiert werden können und dabei die Nachteile des Standes der Technik überwunden werden und insbesondere eine rationelle mengenmäßig stark erhöhte Produktion ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfüllt durch die kennzeichnenden Merkmale der jeweiligen Hauptansprüche.
Die jeweiligen Unteransprüche betreffen Weiterbildungen und/oder besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Die Überlegungen, die zur Entstehung der Erfindung führten, gingen davon aus, dass es für den Transfer der Moleküle in die Zielzellen unerheblich ist, wie groß die gesamte Menge des Mediums ist, in dem sich die zu transferierenden Moleküle und Zielzellen befinden, sofern jeweils Teile aus der Gesamtmenge nacheinander in den Wirkbereich der akustischen Pulsen gelangen und so die darin enthaltenen Zielzellen einer Behandlung ausgesetzt werden.
Um ein im Verhältnis zum Wirkbereich der fokussierten akustischen Pulse großes Volumen dieses Mediums zu behandeln, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass zwischen der Quelle der fokussierten akustischen Pulse und dem zu behandelnden Medium eine Relativbewegung stattfindet, wodurch stets neue zuvor noch nicht mit fokussierten akustischen Pulsen behandelte Bereiche des Mediums behandelt werden.
Diese Relativbewegung kann nun durch Bewegen der Quelle relativ zu einem feststehenden Flüssigkeitsbehälter oder durch Bewegen des Flüssigkeitsbehälters relativ zu einer feststehenden Quelle erfolgen.
Entsprechend kann sich erfindungsgemäß das Medium mit den Zielzellen und den zu transferierenden Molekülen auch durch ein Leitungssystem bewegen, während es sich im Einfluss der fokussierten akustischen Pulse befindet.
Generell muss eine der räumlichen Ausdehnung des Wirkbereiches der akustischen Pulse und der Wiederholfrequenz der akustischen Pulse angepasste Relativgeschwindigkeit zwischen dem Medium und der Quelle akustischer Pulse herrschen. Die Parameter müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass die Zielzellen bei ihrer Bewegung durch das Leitungssystem mindestens der vorgegebenen Anzahl von Pulsen ausgesetzt sind.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines möglichen Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt ein mögliches Ausführungsbeispiel der Erfindung. Mittels einer im wesentlichen hohlzylinderförmigen Quelle 1 werden akustische Pulse erzeugt, durch welche eine rohrförmige Leitung 2 geführt ist. In dieser Leitung 2 befindet sich das Medium. Im gezeichneten Fall handelt es sich um eine Flüssigkeit F, welche eine Viskosität aufweist, die ein Fließen durch die Leitung 2 ermöglicht.
Die Quelle 1 ist so beschaffen, dass sie die akustischen Pulse in ihrem Inneren und somit in dem Bereich, in welchem die Leitung 2 verläuft fokussiert. Der Fokus verläuft hierbei im wesentlichen axial. Der Bereich des Fokus ist der sogenannte Wirkbereich der akustischen Pulse daher wird im folgenden Fokusbereich genannt. Die Quelle 1 ist im gezeigten Beispiel rotationssymetrisch zylindrisch gestaltet. Die Wandung der Leitung 2 ist zumindest im Bereich des Fokus für akustische Pulse durchlässig. Zwischen der Quelle 1 und der Leitung 2 befindet sich ein geeignetes Koppelmedium, das die akustischen Pulse von der Quelle 1 auf die Leitung 2 überträgt.
Als Erregungsprinzip für die akustischen Pulse ist es vorgesehen, eine Vielzahl von Piezoelementen zu verwenden, die alle konzentrisch in Richtung der Rotationsachse gerichtet sind und zeitgleich angeregt werden. Auf diese Weise ist es möglich einen langgestreckten Fokusbereich zu erzeugen.
Auch ist es möglich die zylindrische Quelle anstatt aus einer Vielzahl von konzentrisch auf die Rotationsache ausgerichteten Piezoelementen durch eine Vielzahl von nebeneinanderliegenden Piezoringen realisieren, deren Mittelpunkt auf der Rotationsachse liegen.
Ebenso ist es auch möglich als Aktoren zur Erzeugung der akustischen Pulse magnetostriktive Elemente zu verwenden.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, die Quelle 1 als Hohlkörper mit elliptischen Querschnitt oder auch mit halbkreisförmigem Querschnitt als einen mehr rinnenförmigen Körper auszubilden. Bei diesen Ausführungsformen ergibt sich ein Fokusbereich, der sich etwa über die Länge der Quelle erstreckt. Durch diesen langgestreckten Fokusbereich verläuft die Leitung, in der sich die Flüssigkeit F befindet.
Die Ausführung einer Quelle 1 gemäß der Fig. 2 mit halbkreisförmigem Querschnitt bietet den Vorteil, dass die Quelle von der Seite her leicht an eine Leitung angesetzt werden kann, ohne die Leitung durch das Innere der Quelle verlegt werden muß.
Auch ist es möglich den Hohlkörper - unabhängig ob nun mit zylindrischem oder elliptischem Querschnitt - teilbar auszugestalten und dann von beiden Seiten her um die Leitung zu legen.
Eine weitere Möglichkeit zur Realisierung der Quelle besteht darin, dass die Quelle konzentrisch um eine Brennlinie eines elliptisch geformten Hohlrohres ausgebildet ist und das Rohr, welches das Medium führt konzentrisch um die andere Brennlinie angeordnet ist.
Auch ist es möglich, als Quelle der akustischen Pulse einen explodierenden Draht einzusetzen, wobei dieser Draht entlang der Brennlinie eines elliptisch oder parbol geformten Hohlrohres gespannt ist.
Ebenso kann für die Erregung auch eine Spule verwendet werden, die auf eine sich innerhalb der Spule befindliche Membran einwirkt und so einen nach innen gerichteten akustischen Puls erzeugt.
Durch die Quelle 1 werden akustische Pulse auf die Flüssigkeit F abgestrahlt und erzeugen dort Bedingungen (Druck bzw. Unterdruck mit ausreichender Intensität, Kavitation), um einen Transfer der Moleküle in die Zielzellen zu bewerkstelligen.
Es hat sich gezeigt, dass innerhalb weiter Druck bzw. Unterdruckbereiche ein Transfer der Moleküle in die Zellen möglich wird. Die Druckbereiche liegen hierbei zwischen 10 Mpa und 150 Mpa. Die Unterdruckbereiche liegen bei -5 Mpa bis -50 Mpa. Die Intensität liegt zwischen 0,5 mJ/mm2 und 5,0 mJ/mm2.
Durch eine aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht gezeichnete Pumpe kann die Fließgeschwindigkeit Vf der Flüssigkeit F veränderbar sein.
Die Quelle 1 wird von einer Einheit 3 pulsförmig angeregt. Beim Durchströmen der Leitung 2 werden die Zielzellen und die zu transferierenden Moleküle einer vorbestimmten Anzahl von akustischen Pulsen einer vorbestimmten Intensität ausgesetzt.
Ebenso ist es auch möglich, die Flüssigkeit F pulsierend oder auch getaktet durch die Leitung 2 fließen zu lassen. Hierbei wird die Flüssigkeit F immer so gefördert, dass jeweils der Bereich, der gerade vor der Quelle 1 in der Leitung stand, so weit weitergefördert wird, dass dieser dann etwa am Ende der Quelle 1 zu stehen kommt. Während sich der Flüssigkeitsbereich innerhalb der Quelle 1 also im Fokus der akustischen Pulse befindet wird eine vorgegebene Anzahl von akustischen Pulsen abgegeben, durch welche der Transfer von Molekülen in die Zielzellen angeregt wird.
Die akustischen Pulse, die auf die Flüssigkeit oder allgemein formuliert auf das Medium einwirken, können aus Ultraschall Bursts oder aus einer oder mehrerer aufeinanderfolgenden Stoßwellen bestehen.
Es hat sich gezeigt, dass der Transfer der Moleküle in die Zellen von der Anzahl der Ultraschall Bursts bzw. Stoßwellen abhängt. Bei einer höheren Anzahl von Ultraschall Bursts bzw. Stoßwellen steigt die Transferrate. Ebenso nimmt die Zahl der durch die Behandlung geschädigten Zellen mit der Anzahl der Ultraschall Bursts bzw. Stoßwellen zu.
Auch die Intensität (Masseinheit mJ/mm2) der Ultraschall Bursts bzw. Stoßwellen hat einen Einfluß sowohl auf die Anzahl der intrazellulär transferierten Moleküle als auch auf die Schädigung der Zellen. Mit steigender Intensität ergibt sich sowohl für die Anzahl der intrazellulär transferierten Moleküle als auch der geschädigten Zelle eine Zunahme.
Beim Einsatz einer Ultraschallquelle ergibt sich noch eine weitere Möglichkeit. Die Ultraschallquelle wird kontinuierlich betrieben (cw mode, continuous wave mode) und das zu behandelnde Medium wird an der Ultraschallquelle vorbei transportiert, wodurch die Moleküle und die Zielzellen nur kurzzeitig den Ultraschallschwingungen ausgesetzt sind. Vorausgesetzt, mehrere kontinuierlich betriebene Ultraschallquellen sind entlang der vom Medium durchströmten Leitung angeordnet, so ergibt sich eine "burstartige" Behandlung.
Analog zu der beschriebenen Bewegung des Mediums durch die Leitung ist es auch möglich, die erfindungsgemäße Relativbewegung zwischen der Quelle akustischer Pulse und dem Medium in welchem sich die Moleküle und die Zielzellen befinden durch eine Bewegung eines Behälters, in dem sich das Medium befindet, zu realisieren. Die Quelle der akustischen Pulse steht hierbei fest und der Behälter wird bewegt.
Der Behälter kann hierbei beliebig geformt sein, entscheidend ist jedoch, dass die Bewegung des Behälters so erfolgt, dass nacheinander das gesamte Volumen des Behälters in den Wirkbereich der akustischen Pulse gelangt ist.
Es ist bei hochviskosen Medien durchaus von Vorteil, das Medium in einen Behälter abzufüllen und anschließend diesen Behälter zu bewegen, da bei hochviskosen Medien ein Pumpen oftmals schwierig ist. Auch ist es möglich, den Behälter an einem sterilen Ort zu befüllen und zu versiegeln und anschließend diesen Behälter in einem "Nichtsteril-Bereich" mit den akustischen Impulsen zu behandeln.
Ebenso ist es auch möglich, den Behälter feststehend auszubilden und eine oder auch mehrere Quellen akustischer Pulse so zu bewegen, dass nacheinander das gesamte Volumen des Behälters in den Wirkbereich der akustischen Pulse gelangt.
Sämtliche Bewegungen von Medium relativ zur Quelle akustischer Pulse können kontinuierlich oder auch getaktet ablaufen.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, die zu transferierenden Moleküle erst unmittelbar vor dem Fokusbereich dem Medium zuzuführen, in welchem sich die Zielzellen befinden.
Es hat sich gezeigt, dass der Transfer der Moleküle in die Zellen von der Anzahl der Ultraschall Bursts bzw. Stoßwellen abhängt. Bei einer höheren Anzahl von Ultraschall Bursts bzw. Stoßwellen steigt die Transferrate. Ebenso nimmt die Zahl der durch die Behandlung geschädigten Zellen mit der Anzahl der Ultraschall Bursts bzw. Stoßwellen zu.
Auch die Intensität (Masseinheit mJ/mm2) der Ultraschall Bursts bzw. Stoßwellen hat einen Einfluß sowohl auf die Anzahl der intrazellulär transferierten Moleküle als auch auf die Schädigung der Zellen. Mit steigender Intensität ergibt sich sowohl für die Anzahl der intrazellulär transferierten Moleküle als auch der geschädigten Zelle eine Zunahme.

Claims (21)

1. Verfahren zum Transfer von Molekülen in Zellen, wobei ein Medium, in dem sich die zu transferierenden Moleküle und die Zielzellen befinden einer vorgegebenen Anzahl von akustischen Pulsen ausgesetzt werden dadurch gekennzeichnet, dass das Medium (F), in dem sich die zu transferierenden Moleküle und die Zielzellen befinden relativ zu dem Bereich bewegt wird, in welchem die akustischen Pulse einen vorgegebenen Druck oder Unterdruck und/oder eine vorgegebene Intensität überschreiten.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Medium in einem Behältnis eingeschlossen ist und das Behältnis relativ zu dem Bereich bewegt wird, in welchem die akustischen Pulse einen vorgegebenen Druck oder Unterdruck und/oder eine vorgegebene Intensität überschreiten.
3. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Medium (F), in dem sich die zu transferierenden Molekülen und die Zielzellen befinden in einer Leitung transportiert wird und die Leitung durch den Bereich verläuft, in welchem die akustischen Pulse einen vorgegebenen Druck oder Unterdruck und/oder eine vorgegebene Intensität überschreiten.
4. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Medium (F), in der sich die zu transferierenden Moleküle und die Zielzellen befinden während der Zeit in der sie sich in dem Bereich befindet, in welchem die akustischen Pulse einen vorgegebenen Druck oder Unterdruck und/oder eine vorgegebene Intensität überschreiten einer vorgegebenen Anzahl von Pulsen ausgesetzt wird.
5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Medium (F) kontinuierlich durch die Leitung bewegt wird.
6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Medium (F) getaktet bewegt wird.
7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Medium (F) fest steht und die Quelle (1) der akustischen Pulse bewegt wird.
8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck im Fokusbereich zwischen 10 Mpa und 150 Mpa liegt.
9. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck im Fokusbereich zwischen 5 Mpa und 50 Mpa liegt.
10. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Intensität der akustischen Pulse im Fokusbereich zwischen 0,5 mJ/mm2 und 5,0 mJ/mm2 liegt.
11. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen 5 und 250 akustische Pulse auf das Medium (F) abgegeben werden.
12. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zu transferierenden Moleküle erst unmittelbar vor dem Fokusbereich dem Medium (F) geführt werden, in welchem sich die Zielzellen befinden.
13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, wobei ein Medium (F), in dem sich die zu transferierenden Moleküle und die Zielzellen befinden im Fokusbereich einer Quelle akustischer Pulse vorgegebenen Anzahl von fokussierten akustischen Pulsen aussetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung vorgesehen ist, durch welche eine Relativbewegung zwischen dem Medium (F) und dem Bereich, in welchem die akustischen Pulse einen vorgegebenen Druck oder Unterdruck und/oder eine vorgegebene Intensität überschreiten ausgeführt wird.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, dass eine Leitung vorgesehen ist, durch welche das Medium (F) transportierbar ist und die Leitung durch den Fokusbereich der Quelle (1) akustischer Pulse geführt ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Quelle (1) akustischer Pulse als im wesentlichen hohlzylindrischer Körper ausgebildet ist und der Fokusbereich entlang der Mittelachse des hohlzylindrischen Körpers verläuft.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Quelle (1) akustischer Pulse als ein im wesentlichen rinnenförmiger Körper mit halbkreisförmigen Querschnitt ausgebildet ist und der Fokusbereich entlang der Mittellinie des Halbkreises verläuft.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16 dadurch gekennzeichnet, dass die Quelle (1) aus einer Vielzahl von Piezo Elementen besteht.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17 dadurch gekennzeichnet, dass die Quelle (1) aus einer Vielzahl von nebeneinanderliegenden Piezoringen besteht.
19. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass wobei die Quelle (1) konzentrisch um eine Brennlinie eines elliptisch geformten Hohlrohres ausgebildet ist und die das Medium (F) führende Rohr konzentrisch um die andere Brennlinie angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass als Quelle (1) der akustischen Pulse ein explodierender Draht dient, der entlang der Brennlinie gespannt ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zugang zu der Leitung (2) vorgesehen ist, durch welchen die zu transferierenden Moleküle dem Medium (F), in welchem sich die Zielzellen befinden, zuführbar sind.
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