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DE19961660A1 - Pflegemittel für Wasch- und Geschirrspülmaschinen - Google Patents

Pflegemittel für Wasch- und Geschirrspülmaschinen

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Publication number
DE19961660A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
antimicrobial
weight
agent
compounds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1999161660
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Gros
Juergen Hoffmeister
Willi Buchmeier
Norbert Stelter
Michael Heinzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
Priority to DE1999161660 priority Critical patent/DE19961660A1/de
Priority to AU28417/01A priority patent/AU2841701A/en
Priority to PCT/EP2000/012582 priority patent/WO2001046358A2/de
Publication of DE19961660A1 publication Critical patent/DE19961660A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Abstract

Es wird ein Mittel zum Einsatz als Waschhilfsmittel und/oder Pflegemittel für Wasch- und Geschirrspülmaschinen beansprucht, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es eine Kombination aus mindestens einer pflegenden Komponente und mindestens einem antimikrobiellen Wirstoff enthält.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mittel zum Einsatz als Waschhilfsmittel und/oder als Pflegemittel für Wasch- und Geschirrspülmaschinen.
In Wasch- und Geschirrspülmaschinen erfolgt der Wasserzulauf über die Einspülkammer in die Waschtrommel bzw. direkt in den Waschraum, anschließend wird das Wasser über den Ablauf abgepumpt. Nach einem Wasch- beziehungsweise Spülgang verbleibt häufig Rest­ wasser in dem Bereich zwischen Wasserzulauf und Waschtrommel beziehungsweise Wasch­ raum und auch im Bereich des Wasserablaufes, wo sich Keime ansiedeln beziehungsweise vermehren können. Die Keimbildung wird häufig dadurch verstärkt, dass im Zuge der Ener­ gieeinsparung Waschprogramme bei niedrigen Temperaturen durchgeführt werden, die zum Teil gute Temperaturbedingungen für die Vermehrung der Keime darstellen. Dies kann dazu führen, dass sich infektiöse Keime aus der Wäsche im Innenraum der Maschine ansiedeln können, was zu einer fortwährenden Kontamination der gewaschenen Wäsche führen kann.
Aus dem Stand der Technik sind Pflegemittel für Waschmaschinen bekannt, die als Wasser­ enthärtungsmittel dienen und zusätzlich oder separat zu den Waschmitteln zugeführt werden.
Auch sind Mittel bekannt, die eine rein pflegende Funktion für dis Maschine erfüllen und unter speziellen Waschbedingungen bzw. Spülbdedingungen Kalkablagerungen auf der Wäsche und in der Maschine entfernen sollen.
Mittel, die gezielt die Keimbelastung in Wasch- und Geschirrspülmaschinen verhindern be­ ziehungsweise reduzieren sind nicht bekannt.
Der vorliegenden Erfindung lag demgemäß die Aufgabe zugrunde, ein Mittel zur Verfügung zustellen, das als Zusatzmittel zu üblichen Wasch- und Reinigungsmitteln oder als reines Pflegemittel für Wasch- und Geschirrspülmaschinen eingesetzt werden kann, das die Keim­ belastung in Wasch- und Geschirrspülmaschinen reduziert beziehungsweise verhindert.
Überraschenderweise wurde festgestellt, dass die Keimbelastung in Wasch- und Geschirr­ spülmaschinen deutlich verringert werden kann, wenn man Mittel zusetzt, entweder als Zu­ satzkomponente zu üblichen Wasch- und Reinigungsmitteln oder als Pflegemittel für derar­ tige Maschinen, die einen Kombination aus pflegenden Komponenten und bioziden Kompo­ nenten enthalten.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demgemäß ein Mittel zum Einsatz als Wasch­ hilfsmittel und/oder Pflegemittel für Wasch- und Geschirrspülmaschinen, dass dadurch ge­ kennzeichnet ist, dass es eine Kombination aus mindestens einer pflegenden Komponente und mindestens einer bioziden Komponente enthält.
Pflegende Komponenten im Sinne der vorliegenden Erfindung bedeutet, daß diese Kompo­ nente wasserenthärtende und/oder kalklösende Eigenschaften aufweist.
Als Wasserenthärter sind alle aus dem Stand der Technik bekannten Substanzen geeignet, die dazu in der Lage sind, Ca-Ionen zu komplexieren.
Entkalker sind Substanzen, die dazu in der Lage sind, Kalkablagerungen aufzulösen und vorzugsweise auch in Lösung zu halten.
Beispiele für Wasserenthärter sind die auf dem Gebiet der Wasch- und Reinigungsmittel als Gerüststoffe bekannten Substanzen eingesetzt werden, insbesondere also Zeolithe, Silikate, Carbonate, Phosphate und organische Gerüststoffe.
Geeignete kristalline, schichtförmige Natriumsilikate besitzen die allgemeine Formel NaMSixO2x+1.H2O, wobei M Natrium oder Wasserstoff bedeutet, x eine Zahl von 1,9 bis 4 und y eine Zahl von 0 bis 20 ist und bevorzugte Werte für x 2, 3 oder 4 sind. Bevorzugte kristalline Schichtsilikate der angegebenen Formel sind solche, in denen M für Natrium steht und x die Werte 2 oder 3 annimmt. Insbesondere sind sowohl β- als auch δ-Natriumdisilikate Na2Si2O5. yH2O bevorzugt.
Einsetzbar sind auch amorphe Natriumsilikate mit einem Modul Na2O : SiO2 von 1 : 2 bis 1 : 3,3, vorzugsweise von 1 : 2 bis 1 : 2,8 und insbesondere von 1 : 2 bis 1 : 2,6, welche löseverzögert sind und Sekundärwascheigenschaften aufweisen. Die Löseverzögerung gegenüber her­ kömmlichen amorphen Natriumsilikaten kann dabei auf verschiedene Weise, beispielsweise durch Oberflächenbehandlung, Compoundierung, Kompaktierung/Verdichtung oder durch Übertrocknung hervorgerufen worden sein. Im Rahmen dieser Erfindung wird unter dem Be­ griff "amorph" auch "röntgenamorph" verstanden. Dies heißt, daß die Silikate bei Röntgen­ beugungsexperimenten keine scharfen Röntgenreflexe liefern, wie sie für kristalline Substan­ zen typisch sind, sondern allenfalls ein oder mehrere Maxima der gestreuten Röntgenstrah­ lung, die eine Breite von mehreren Gradeinheiten des Beugungswinkels aufweisen. Es kann jedoch sehr wohl sogar zu besonders guten Buildereigenschaften führen, wenn die Silikat­ partikel bei Elektronenbeugungsexperimenten verwaschene oder sogar scharfe Beugungs­ maxima liefern. Dies ist so zu interpretieren, daß die Produkte mikrokristalline Bereiche der Größe 10 bis einige Hundert nm aufweisen, wobei Werte bis max. 50 nm und insbesondere bis max. 20 nm bevorzugt sind. Insbesondere bevorzugt sind verdichtete/kompaktierte amor­ phe Silikate, compoundierte amorphe Silikate und übertrocknete röntgenamorphe Silikate.
Der eingesetzte feinkristalline, synthetische und gebundenes Wasser enthaltende Zeolith ist vorzugsweise Zeolith A und/oder P. Als Zeolith P wird Zeolith MAP® (Handelsprodukt der Firma Crosfield) besonders bevorzugt. Geeignet sind jedoch auch Zeolith X sowie Mischun­ gen aus A, X und/oder P. Kommerziell erhältlich und im Rahmen der vorliegenden Erfindung bevorzugt einsetzbar ist beispielsweise auch ein Co-Kristallisat aus Zeolith X und Zeolith A (ca. 80 Gew.-% Zeolith X), das von der Firma CONDEA Augusta S.p.A. unter dem Marken­ namen VEGOBOND AX® vertrieben wird und durch die Formel
nNa2O.(1-n)K2O.Al2O3.(2-2,5)SiO2.(3,5-5,5)H2O
beschrieben werden kann. Der Zeolith kann dabei sowohl als Gerüststoff in einem granularen Compound eingesetzt, als auch zu einer Art "Abpuderung" der gesamten zu verpressenden Mischung verwendet werden, wobei üblicherweise beide Wege zur Inkorporation des Zeoliths in das Vorgemisch genutzt werden. Geeignete Zeolithe weisen eine mittlere Teilchengröße von weniger als 10 µm (Volumenverteilung; Meßmethode: Coulter Counter) auf und enthalten vorzugsweise 18 bis 22 Gew.-%, insbesondere 20 bis 22 Gew.-% an gebundenem Wasser.
Selbstverständlich ist auch ein Einsatz der allgemein bekannten Phosphate als Wasserent­ härter möglich, sofern ein derartiger Einsatz nicht aus ökologischen Gründen vermieden wer­ den sollte. Unter der Vielzahl der kommerziell erhältlichen Phosphate haben die Alkalimetall­ phosphate unter besonderer Bevorzugung von Pentanatrium- bzw. Pentakaliumtriphosphat (Natrium- bzw. Kaliumtripolyphosphat) in der Wasch- und Reinigungsmittel-Industrie die größte Bedeutung.
Als organische Wasserenthärter können in den erfindungsgemäßen Mitteln insbesondere Polycarboxylate/Polycarbonsäuren, polymere Polycarboxylate, Asparaginsäure, Polyace­ tale, Dextrine, weitere organische Cobuilder (siehe unten) sowie Phosphonate eingesetzt werden. Diese Stoffklassen werden nachfolgend beschrieben.
Geeignete organische Wasserenthärter sind beispielsweise die in Form ihrer Natriumsalze einsetzbaren Polycarbonsäuren, wobei unter Polycarbonsäuren solche Carbonsäuren ver­ standen werden, die mehr als eine Säurefunktion tragen. Beispielsweise sind dies Citronen­ säure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Maleinsäure, Fu­ marsäure, Zuckersäuren, Aminocarbonsäuren, Nitrilotriessigsäure (NTA), Methylglycindi­ essigsäure (MGDA) sofern ein derartiger Einsatz aus ökologischen Gründen nicht zu bean­ standen ist, sowie Mischungen aus diesen. Bevorzugte Salze sind die Salze der Polycarbon­ säuren wie Citronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Weinsäure, Zuckersäu­ ren und Mischungen aus diesen.
Die entsprechenden Säuren besitzen neben ihrer wasserenthärtenden Wirkung typischer­ weise auch die Eigenschaft einer Säuerungskomponente und sind dazu in der Lage Kalkab­ lagerungen aufzulösen. Insbesondere können die entsprechenden Säuren auch in separaten Nachbehandlungsschritten zur Kalkentfernung eingesetzt werden. Als bevorzugt einzuset­ zende Säuren sind hierbei Citronensäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Glucon­ säure und beliebige Mischungen aus diesen zu nennen.
Als Wasserenthärter sind weiter polymere Polycarboxylate geeignet, dies sind beispielsweise die Alkalimetallsalze der Polyacrylsäure oder der Polymethacrylsäure, beispielsweise solche mit einer relativen Molekülmasse von 500 bis 70000 g/mol.
Bei den für polymere Polycarboxylate angegebenen Molmassen handelt es sich im Sinne dieser Schrift um gewichtsmittlere Molmassen MW der jeweiligen Säureform, die grundsätzlich mittels Gelpermeationschromatographie (GPC) bestimmt wurden, wobei ein UV-Detektor eingesetzt wurde. Die Messung erfolgte dabei gegen einen externen Polyacrylsäure-Stan­ dard, der aufgrund seiner strukturellen Verwandtschaft mit den untersuchten Polymeren rea­ listische Molgewichtswerte liefert. Diese Angaben weichen deutlich von den Molgewichtsan­ gaben ab, bei denen Polystyrolsulfonsäuren als Standard eingesetzt werden. Die gegen Po­ lystyrolsulfonsäuren gemessenen Molmassen sind in der Regel deutlich höher als die in die­ ser Schrift angegebenen Molmassen.
Geeignete Polymere sind insbesondere Polyacrylate, die bevorzugt eine Molekülmasse von 2000 bis 20000 g/mol aufweisen. Aufgrund ihrer überlegenen Löslichkeit können aus dieser Gruppe wiederum die kurzkettigen Polyacrylate, die Molmassen von 2000 bis 10000 g/mol, und besonders bevorzugt von 3000 bis 5000 g/mol, aufweisen, bevorzugt sein.
Geeignet sind weiterhin copolymere Polycarboxylate, insbesondere solche der Acrylsäure mit Methacrylsäure und der Acrylsäure oder Methacrylsäure mit Maleinsäure. Als besonders ge­ eignet haben sich Copolymere der Acrylsäure mit Maleinsäure erwiesen, die 50 bis 90 Gew.-% Acrylsäure und 50 bis 10 Gew.-% Maleinsäure enthalten. Ihre relative Molekülmasse, be­ zogen auf freie Säuren, beträgt im allgemeinen 2000 bis 70000 g/mol, vorzugsweise 20000 bis 50000 g/mol und insbesondere 30000 bis 40000 g/mol.
Die (co-)polymeren Polycarboxylate können entweder als Pulver oder als wäßrige Lösung eingesetzt werden. Der Gehalt der Mittel an (co-)polymeren Polycarboxylaten beträgt vor­ zugsweise 0,5 bis 20 Gew.-%, insbesondere 3 bis 10 Gew.-%.
Zur Verbesserung der Wasserlöslichkeit können die Polymere auch Allylsulfonsäuren, wie beispielsweise Allyloxybenzolsulfonsäure und Methallylsulfonsäure, als Monomer enthalten.
Insbesondere bevorzugt sind auch biologisch abbaubare Polymere aus mehr als zwei ver­ schiedenen Monomereinheiten, beispielsweise solche, die als Monomere Salze der Acryl­ säure und der Maleinsäure sowie Vinylalkohol bzw. Vinylalkohol-Derivate oder die als Mono­ mere Salze der Acrylsäure und der 2-Alkylallylsulfonsäure sowie Zucker-Derivate enthalten.
Weitere bevorzugte Copolymere sind solche, die als Monomere vorzugsweise Acrolein und Acrylsäure/Acrylsäuresalze bzw. Acrolein und Vinylacetat aufweisen.
Ebenso sind als weitere bevorzugte Wasserenthärter polymere Aminodicarbonsäuren, deren Salze oder deren Vorläufersubstanzen zu nennen. Besonders bevorzugt sind Polyasparagin­ säuren bzw. deren Salze und Derivate, die neben wasserenthärtenden Eigenschaften auch eine biozidstabilisierende Wirkung aufweisen können.
Weitere geeignete Wasserenthärter sind Polyacetale, welche durch Umsetzung von Dialde­ hyden mit Polyolcarbonsäuren, welche 5 bis 7 C-Atome und mindestens 3 Hydroxylgruppen aufweisen, erhalten werden können. Bevorzugte Polyacetale werden aus Dialdehyden wie Glyoxal, Glutaraldehyd, Terephthalaldehyd sowie deren Gemischen und aus Polyolcarbon­ säuren wie Gluconsäure und/oder Glucoheptonsäure erhalten.
Weitere geeignete organische Wasserenthärter sind Dextrine, beispielsweise Oligomere bzw. Polymere von Kohlenhydraten, die durch partielle Hydrolyse von Stärken erhalten werden können. Die Hydrolyse kann nach üblichen, beispielsweise säure- oder enzymkatalysierten Verfahren durchgeführt werden. Vorzugsweise handelt es sich um Hydrolyseprodukte mit mittleren Molmassen im Bereich von 400 bis 500000 g/mol. Dabei ist ein Polysaccharid mit einem Dextrose-Äquivalent (DE) im Bereich von 0,5 bis 40, insbesondere von 2 bis 30 bevor­ zugt, wobei DE ein gebräuchliches Maß für die reduzierende Wirkung eines Polysaccharids im Vergleich zu Dextrose, welche ein DE von 100 besitzt, ist. Brauchbar sind sowohl Malto­ dextrine mit einem DE zwischen 3 und 20 und Trockenglucosesirupe mit einem DE zwischen 20 und 37 als auch sogenannte Gelbdextrine und Weißdextrine mit höheren Molmassen im Bereich von 2000 bis 30000 g/mol.
Bei den oxidierten Derivaten derartiger Dextrine handelt es sich um deren Umsetzungspro­ dukte mit Oxidationsmitteln, welche in der Lage sind, mindestens eine Alkoholfunktion des Saccharidrings zur Carbonsäurefunktion zu oxidieren. Ebenfalls geeignet ist ein oxidiertes Oligosaccharid, wobei ein an C6 des Saccharidrings oxidiertes Produkt kann besonders vor­ teilhaft sein.
Auch Oxydisuccinate und andere Derivate von Disuccinaten, vorzugsweise Ethylendiamindi­ succinat, sind weitere geeignete Wasserenthärter. Dabei wird Ethylendiamin-N,N'-disuccinat (EDDS) bevorzugt in Form seiner Natrium- oder Magnesiumsalze verwendet. Weiterhin be­ vorzugt sind in diesem Zusammenhang auch Glycerindisuccinate und Glycerintrisuccinate.
Weitere brauchbare organische Wasserenthärter sind beispielsweise acetylierte Hydroxycar­ bonsäuren bzw. deren Salze, welche gegebenenfalls auch in Lactonform vorliegen können und welche mindestens 4 Kohlenstoffatome und mindestens eine Hydroxygruppe sowie ma­ ximal zwei Säuregruppen enthalten.
Eine weitere Substanzklasse mit wasserenthärtenden Eigenschaften stellen die Phosphonate dar. Dabei handelt es sich insbesondere um Hydroxyalkan- bzw. Aminoalkanphosphonate. Unter den Hydroxyalkanphosphonaten ist das 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonat (HEDP) von besonderer Bedeutung. Es wird vorzugsweise als Natriumsalz eingesetzt, wobei das Dinatri­ umsalz neutral und das Tetranatriumsalz alkalisch (pH 9) reagiert. Als Aminoalkanphospho­ nate kommen vorzugsweise Ethylendiamintetramethylenphosphonat (EDTMP), Diethylen­ triaminpentamethylenphosphonat (DTPMP) sowie deren höhere Homologe in Frage. Sie werden vorzugsweise in Form der neutral reagierenden Natriumsalze, z. B. als Hexanatrium­ salz der EDTMP bzw. als Hepta- und Octa-Natriumsalz der DTPMP, eingesetzt. Als Wasser­ enthärter wird dabei aus der Klasse der Phosphonate bevorzugt HEDP verwendet. Die Ami­ noalkanphosphonate besitzen zudem ein ausgeprägtes Schwermetallbindevermögen. Dem­ entsprechend kann es, insbesondere wenn die Mittel auch Bleiche enthalten, bevorzugt sein, Aminoalkanphosphonate, insbesondere DTPMP, einzusetzen, oder Mischungen aus den genannten Phosphonaten zu verwenden.
Beispiele für Entkalker sind insbesondere organische Säuren, wie Ameisensäure, Essig­ säure, Milchsäure, Amidosulfonsäure sowie die oben genannten Säuren Citronensäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Gluconsäure und beliebige Mischungen aus die­ sen.
Die pflegende Komponente kann in den erfindungsgemäßen Mitteln in einer Menge bis zu 99 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel, enthalten sein.
Das erfindungsgemäße Mittel enthält mindestens einen antimikrobiellen Wirkstoff. Die Be­ griffe antimikrobielle Wirkung und antimikrobieller Wirkstoff haben im Rahmen der erfin­ dungsgemäßen Lehre die fachübliche Bedeutung, die beispielsweise von K. H. Wallhäußer in "Praxis der Sterilisation, Desinfektion - Konservierung: Keimidentifizierung - Betriebshy­ giene" (5. Aufl. - Stuttgart; New York: Thieme, 1995) wiedergegeben wird, wobei alle dort beschriebenen Substanzen mit antimikrobieller Wirkung eingesetzt werden können.
Geeignete antimikrobielle Wirkstoffe sind vorzugsweise ausgewählt aus den Gruppen der Alkohole, Amine, Aldehyde, antimikrobiellen Säuren bzw. deren Salze, Carbonsäureester, Säureamide, Phenole, Phenolderivate, Diphenyle, Diphenylalkane, Harnstoffderivate, Sauer­ stoff-, Stickstoff-acetale sowie -formale, Benzamidine, Isothiazoline, Phthalimidderivate, Pyri­ dinderivate, antimikrobiellen oberflächenaktiven Verbindungen, Guanidine, antimikrobiellen amphoteren Verbindungen, Chinoline, 1,2-Dibrom-2,4-dicyanobutan, Iodo-2-propynyl-butyl­ carbamat, Iod, Iodophore, Peroxoverbindungen, Halogenverbindungen sowie beliebigen Ge­ mischen der voranstehenden.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der antimikrobielle Wirkstoff ausgewählt aus Etha­ nol, n-Propanol, i-Propanol, 1,3-Butandiol, Phenoxyethanol, 1,2-Propylenglykol, Glycerin, Undecylensäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Dihydracetsäure, o-Phenylphenol, N-Methyl­ morpholinum-acetonitril (MMA), 2-Benzyl-4-chlorphenol, 2,2'-Methylen-bis-(6-brom-4-chlor­ phenol), 4,4'-Dichlor-2'-hydroxydiphenylether (Dichlosan), 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydipheny­ lether (Trichlosan), Chlorhexidin, N-(4-Chlorphenyl)-N-(3,4-dichlorphenyl)-harnstoff, N,N'- (1,10-decan-diyldi-1-pyridinyl-4-yliden)-bis-(1-octanamin)-dihydrochlorid, N,N'-Bis-(4-chlor­ phenyl)-3,12-diimino-2,4,11,13-tetraaza-tetradecandiimidamid, Glucoprotaminen, antimikro­ biellen oberflächenaktiven quaternären Verbindungen, Guanidinen einschl. den Bi- und Poly­ guanidinen, halogenierten Xylol- und Kresolderivaten, wie p-Chlormetakresol oder p-Chlor­ meta-xylol, Amphoteren sowie natürlichen antimikrobiellen Wirkstoffen pflanzlicher Herkunft (z. B. aus Gewürzen oder Kräutern), tierischer sowie mikrobieller Herkunft, besonders bevor­ zugt mindestens eine antimikrobiell wirkende oberflächenaktive quaternäre Verbindung, ein natürlicher antimikrobieller Wirkstoff pflanzlicher Herkunft und/oder ein natürlicher antimikro­ bieller Wirkstoff tierischer Herkunft, äußerst bevorzugt mindestens ein natürlicher antimikro­ bieller Wirkstoff pflanzlicher Herkunft aus der Gruppe, umfassend Caffeine, Theobromine und Theophylline sowie etherische Öle wie Eugenol, Thymol und Geraniol, und/oder mindestens ein natürlicher antimikrobieller Wirkstoff tierischer Herkunft aus der Gruppe, umfassend En­ zyme wie Eiweiß aus Milch, Lysozym und Lactoperoxidase, und/oder mindestens eine anti­ mikrobiell wirkende oberflächenaktive quaternäre Verbindung mit einer Ammonium-, Sulfo­ nium-, Phosphonium-, Jodonium- oder Arsoniumgruppe, Peroxoverbindungen und Chlorver­ bindungen. Auch Stoffe mikrobieller Herkunft, sogenannte Bakteriozine, können eingesetzt werden.
Als antimikrobiellen Wirkstoffe geeignete quaternäre Ammoniumverbindungen (QAV) weisen die allgemeine Formel (R1)(R2)(R3)(R4) N+ X- auf, in der R1 bis R4 gleiche oder verschiedene C1-C22-Alkylreste, C7-C28-Aralkylreste oder heterozyklische Reste, wobei zwei oder im Falle einer aromatischen Einbindung wie im Pyridin sogar drei Reste gemeinsam mit dem Stick­ stoffatom den Heterozyklus, z. B. eine Pyridinium- oder Imidazoliniumverbindung, bilden, dar­ stellen und X- Halogenidionen, Sulfationen, Hydroxidionen oder ähnliche Anionen sind. Für eine optimale antimikrobielle Wirkung weist vorzugsweise wenigstens einer der Reste eine Kettenlänge von 8 bis 18, insbesondere 12 bis 16, C-Atomen auf.
QAV sind durch Umsetzung tertiärer Amine mit Alkylierungsmitteln, wie z. B. Methylchlorid, Benzylchlorid, Dimethylsulfat, Dodecylbromid, aber auch Ethylenoxid herstellbar. Die Alkylie­ rung von tertiären Aminen mit einem langen Alkyl-Rest und zwei Methyl-Gruppen gelingt be­ sonders leicht, auch die Quaternierung von tertiären Aminen mit zwei langen Resten und einer Methyl-Gruppe kann mit Hilfe von Methylchlorid unter milden Bedingungen durchgeführt werden. Amine, die über drei lange Alkyl-Reste oder Hydroxy-substituierte Alkyl-Reste verfü­ gen, sind wenig reaktiv und werden bevorzugt mit Dimethylsulfat quaterniert.
Geeignete QAV sind beispielsweise Benzalkoniumchlorid (N-Alkyl-N,N-dimethyl-benzyl-am­ moniumchlorid, CAS No. 8001-54-5), Benzalkon B (m,p-Dichlorbenzyl-dimethyl-C12-alkyl­ ammoniumchlorid, CAS No. 58390-78-6), Benzoxoniumchlorid (Benzyl-dodecyl-bis-(2-hy­ droxyethyl)-ammonium-chlorid), Cetrimoniumbromid (N-Hexadecyl-N,N-trimethyl-ammonium­ bromid, CAS No. 57-09-0), Benzetoniumchlorid (N,N-Dimethyl-N-[2-[2-[p-(1,1,3,3-tetrame­ thylbutyl)-pheno-xy]ethoxy]ethyl]-benzylammoniumchlorid, CAS No. 121-54-0), Dialkyldime­ thylammonium-chloride wie Di-n-decyl-dimethyl-ammoniumchlorid (CAS No. 7173-51-5-5), Didecyldi-methylammoniumbromid (CAS No. 2390-68-3), Dioctyl-dimethyl-ammoniumchloric, 1-Cetylpyridiniumchlorid (CAS No. 123-03-5) und Thiazolinjodid (CAS No. 15764-48-1) sowie deren Mischungen. Besonders bevorzugte QAV sind die Benzalkoniumchloride mit C8-C18- Alkylresten, insbesondere C12-C14-Aklyl-benzyl-dimethyl-ammoniumchlorid.
Geeignete Peroxoverbindungen sind Percarbonate, insbesondere die Alkalipercarbonate, Perborate, wie Natriumperborattetrahydrat und Natriumperboratmonohydrat, Peroxypyro­ phosphate, Citratperhydrate sowie H2O2 liefernde persaure Salze oder Persäuren, wie Per­ benzoate, Peroxophthalate, Diperazelainsäure, Diperdodecandisäure oder Phthaloimidoper­ oxysäuren wie Phthalimidoperoxycapronsäure, sowie H2O2. Die Peroxoverbindungen werden vorzugsweise gemeinsam mit einem geeigneten Aktivator eingesetzt. Beispiele für derartige Aktivatoren sind die als Bleichaktivatoren bekannten Verbindungen, die unter Perhydrolyse­ bedingungen aliphatische Peroxocarbonsäuren mit vorzugsweise 1 bis 10 C-Atomen, insbe­ sondere 2 bis 4 C-Atomen, und/oder gegebenenfalls substituierte Perbenzoesäure ergeben. Geeignet sind Substanzen, die O- und/oder N-Acylgruppen der genannten C-Atomzahl und/oder gegebenenfalls substituierte Benzoylgruppen tragen. Bevorzugt sind mehrfach acy­ lierte Alkylendiamine, insbesondere Tetraacetylethylendiamin (TAED), acylierte Triazinderi­ vate, insbesondere 1,5-Diacetyl-2,4-dioxohexahydro-1,3,5-triazin (DADHT), acylierte Glycolu­ rile, insbesondere 1,3,4,6-Tetraacetylglycoluril (TAGU), N-Acylimide, insbesondere N- Nonanoylsuccinimid (NOSI), acylierte Phenolsulfonate, insbesondere n-Nonanoyl- oder Iso­ nonanoyloxybenzolsulfonat (n- bzw. iso-NOBS), acylierte Hydroxycarbonsäuren, wie Triethyl- O-acetylcitrat (TEOC), Carbonsäureanhydride, insbesondere Phthalsäureanhydrid, Isatosäu­ reanhydrid und/oder Bernsteinsäureanhydrid, Carbonsäureamide, wie N-Methyldiacetamid, Glycolid, acylierte mehrwertige Alkohole, insbesondere Triacetin, Ethylenglycoldiacetat, Iso­ propenylacetat, 2,5-Diacetoxy-2,5-dihydrofuran und Enolester sowie acetyliertes Sorbitol und Mannitol, acylierte Zuckerderivate, insbesondere Pentaacetylglucose (PAG), Pentaacetyl­ fructose, Tetraacetylxylose und Octaacetyllactose sowie acetyliertes, gegebenenfalls N-alky­ liertes Glucamin bzw. Gluconolacton, Triazol bzw. Triazolderivate und/oder teilchenförmige Caprolactame und/oder Caprolactamderivate, bevorzugt N-acylierte Lactame, beispielsweise N-Benzoylcaprolactam und N-Acetylcaprolactam, hydrophil substituierte Acylacetale, Nitrilde­ rivate wie Cyanopyridine, Nitrilquats, z. B. N-Alkyammoniumacetonitrile, und/oder Cyanamid­ derivate eingesetzt werden. Bevorzugte Bleichaktivatoren sind Natrium-4-(octanoyloxy)- benzolsulfonat, n-Nonanoyl- oder Isononanoyloxybenzolsulfonat (n- bzw. iso-NOBS), Unde­ cenoyloxybenzolsulfonat (UDOBS), Natriumdodecanoyloxybenzolsulfonat (DOBS), Deca­ noyloxybenzoesäure (DOBA, OBC 10) und/oder Dodecanoyloxybenzolsulfonat (OBS 12), sowie N-Methylmorpholinum-acetonitril (MMA).
Weitere geeignete Substanzen mit antimikrobieller Wirkung sind Verbindungen, die in Reak­ tion mit Wasser Halogene, insbesondere Chlor, freisetzen und die Halogene selbst, wie Cl2, Br2 und I2. Beispiele sind Halogenoxide, wie Cl2O, Hypohalogenite, wie HOCl, HOBr, organi­ sche Halogenverbindungen, wie Na-dichlorisocyanurat und Trichlorisocyanursäure. Weitere geeignete Halogenverbindung sind p-Toluolsulfonsäure-chloramid-Na-Salz (Chloramin T) sowie Halogenamine.
Die Menge an antimikrobiell wirkenden Substanzen, die in den erfindungsgemäßen Mitteln enthalten sein können, hängt von der Aktivität dieser Substanzen ab und liegt vorzugsweise über 0,01 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel. Antimikrobiell wirkende Substanzen mit hoher Aktivität sind üblicherweise in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel, enthalten, Perverbindungen können auch in einer Menge bis zu 20 Gew.-% eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäßen Mittel können weitere in derartigen Mitteln üblicherweise enthaltene Substanzen aufweisen, wie Tenside, insbesondere anionische, nichtionische und kationische Tenside, anorganische Salze, Enzyme, Enzymstabilisatoren, Duftstoffe, Farbstoffe, Füllstoffe, Lösemittel, Lösevermittler, Dispergierhilfsmittel, Substanzen zur Einstellung der Viskosität, weitere pflegend wirkende Bestandteile, wie Glycerin, das auch antimikrobielle Wirkung zeigt, Korrosionsinhibitoren, Füllstoffe, Soda und auch Sprengmittel, wenn die erfindungsgemäßen Mittel als Granulate, Extrudate oder Kompaktate vorliegen.
Als nichtionische Tenside kommen Fettalkoholalkoxylate, Zuckertenside, insbesondere Dial­ kyl- und Alkenyloligoglykoside und Polyhydroxyfettsäureamide, alkoxylierte Fettsäuremethyl­ ester, und Aminoxide in Betracht.
Als Fettalkoholalkoxylate geeignet sind alkoxylierte, vorteilhafterweise ethoxylierte, insbeson­ dere primäre Alkohole mit vorzugsweise 8 bis 18 C-Atomen und durchschnittlich 1 bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) pro Mol Alkohol, in denen der Alkoholrest linear oder bevorzugt in 2-Stel­ lung methylverzweigt sein kann bzw. lineare und methylverzweigte Reste im Gemisch ent­ halten kann, so wie sie üblicherweise in Oxoalkoholresten vorliegen. Insbesondere sind je­ doch Alkoholethoxylate mit linearen Resten aus Alkoholen nativen Ursprungs mit 12 bis 18 C- Atomen, z. B. aus Kokos-, Palm-, Talgfett- oder Oleylalkohol, und durchschnittlich 2 bis 8 EO pro Mol Alkohol bevorzugt. Zu den bevorzugten ethoxylierten Alkoholen gehören beispiels­ weise C12-C14-Alkohole mit 3 EO oder 4 EO, C9-C11-Alkohole mit 7 EO, C13-C15-Alkohole mit 3 EO, 5 EO, 7 EO oder 8 EO, C12-C18-Alkohole mit 3 EO bis 7 EO und Mischungen aus diesen, wie Mischungen aus C12-C14-Alkohol mit 3 EO und C12-C18-Alkohol mit 7 EO. Die angegebe­ nen Ethoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können. Bevorzugte Alkoholethoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow range ethoxylates, NRE). Zusätzlich zu diesen nichtionischen Tensiden können auch Fettalkohole mit mehr als 12 EO eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind (Talg-) Fettalkohole mit 14 EO, 16 EO, 20 EO, 25 EO, 30 EO oder 40 EO.
Als Zuckertenside kommen insbesondere die Alkyl- und Alkenyloliglycoside und Polyhydroxyfettsäureamide in Betracht.
Die Alkyl- und Alkenyloliglycoside haben die allgemeine Formel
R1O(G)x (I)
in der R1 einen primären geradkettigen oder methylverzweigten, insbesondere in 2-Stellung methylverzweigten Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18 C-Atomen bedeutet und G das Symbol ist, das für eine Glykoseeinheit mit 5 oder 6 C-Atomen, vorzugs­ weise für Glucose, steht. Der Oligomerisierungsgrad x, der die Verteilung von Monoglykosi­ den und Oligoglykosiden angibt, ist eine beliebige Zahl zwischen 1 und 10; vorzugsweise liegt x bei 1,2 bis 1,4.
Als Polyhydroxyfettsäureamide können solche mit der Formel (II) eingesetzt werden.
in der R2CO für einen aliphatischen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R3 für Wasser­ stoff, einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und (Z) für einen linea­ ren oder verzweigten Polyhydroxyalkylrest mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen und 3 bis 10 Hy­ droxylgruppen steht.
Bei den Polyhydroxyfettsäureamiden handelt es sich um bekannte Stoffe, die üblicherweise durch reduktive Aminierung eines reduzierenden Zuckers mit Ammoniak, einem Alkylamin oder einem Alkanolamin und nachfolgende Acylierung mit einer Fettsäure, einem Fettsäure­ alkylester oder einem Fettsäurechlorid erhalten werden können. Vorzugsweise leiten sich die Polyhydroxyfettsäureamide von reduzierenden Zuckern mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen, ins­ besondere von der Glucose ab.
Als anionische Tenside werden beispielsweise solche vom Typ der Sulfonate und Sulfate eingesetzt. Als Tenside vom Sulfonat-Typ kommen dabei vorzugsweise C9-13-Alkylbenzolsul­ fonate, Olefinsulfonate, d. h. Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten sowie Disul­ fonaten, wie man sie beispielsweise aus C12-18-Monooleflnen mit end- oder innenständiger Doppelbindung durch Sulfonieren mit gasförmigem Schwefeltrioxid und anschließende al­ kalische oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte erhält, in Betracht. Geeignet sind auch Alkansulfonate, die aus C12-18-Alkanen beispielsweise durch Sulfochlorierung oder Sulf oxidation mit anschließender Hydrolyse bzw. Neutralisation gewonnen werden. Ebenso sind auch die Ester von α-Sulfofettsäuren (Estersulfonate), z. B. die α-sulfonierten Methylester der hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren geeignet.
Weitere geeignete Aniontenside sind sulfierte Fettsäureglycerinester. Unter Fettsäureglyce­ rinestern sind die Mono-, Di- und Triester sowie deren Gemische zu verstehen, wie sie bei der Herstellung durch Veresterung von einem Monoglycerin mit 1 bis 3 Mol Fettsäure oder bei der Umesterung von Triglyceriden mit 0,3 bis 2 Mol Glycerin erhalten werden. Bevorzugte sulfierte Fettsäureglycerinester sind dabei die Sulfierprodukte von gesättigten Fettsäuren mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, beispielsweise der Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, My­ ristinsäure, Laurinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure oder Behensäure.
Als Alk(en)ylsulfate werden die Alkali- und insbesondere die Natriumsalze der Schwefelsäu­ rehalbester der C12-C18-Fettalkohole, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder der C10-C20-Oxoalkohole und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt. Weiterhin bevorzugt sind Alk(en)ylsulfate der genannten Kettenlänge, welche einen synthetischen, auf petrochemi­ scher Basis hergestellten geradkettigen Alkylrest enthalten, die ein analoges Abbauverhalten besitzen wie die adäquaten Verbindungen auf der Basis von fettchemischen Rohstoffen. Aus waschtechnischem Interesse sind die C12-C16-Alkylsulfate und C12-C15-Alkylsulfate sowie C14- C15-Alkylsulfate bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate, welche beispielsweise gemäß den US-Pa­ tentschriften 3,234,258 oder 5,075,041 hergestellt werden und als Handelsprodukte der Shell Oil Company unter dem Namen DAN® erhalten werden können, sind geeignete Aniontenside.
Auch die Schwefelsäuremonoester der mit 1 bis 6 Mol Ethylenoxid ethoxylierten geradketti­ gen oder verzweigten C7-21-Alkohole, wie 2-Methyl-verzweigte C9-11-Alkohole mit im Durch­ schnitt 3,5 Mol Ethylenoxid (EO) oder C12-18-Fettalkohole mit 1 bis 4 EO, sind geeignet. Sie werden in Reinigungsmitteln aufgrund ihres hohen Schaumverhaltens nur in relativ geringen Mengen, beispielsweise in Mengen von 1 bis 5 Gew.-%, eingesetzt.
Weitere geeignete Aniontenside sind auch die Salze der Alkylsulfobernsteinsäure, die auch als Sulfosuccinate oder als Sulfobernsteinsäureester bezeichnet werden und die Monoester und/oder Diester der Sulfobernsteinsäure mit Alkoholen, vorzugsweise Fettalkoholen und insbesondere ethoxylierten Fettalkoholen darstellen. Bevorzugte Sulfosuccinate enthalten C8-18 -Fettalkoholreste oder Mischungen aus diesen. Insbesondere bevorzugte Sulfosuccinate enthalten einen Fettalkoholrest, der sich von ethoxylierten Fettalkoholen ableitet, die für sich betrachtet nichtionische Tenside darstellen (Beschreibung siehe unten). Dabei sind wiederum Sulfosuccinate, deren Fettalkohol-Reste sich von ethoxylierten Fettalkoholen mit eingeengter Homologenverteilung ableiten, besonders bevorzugt. Ebenso ist es auch möglich, Alk(en)ylbernsteinsäure mit vorzugsweise 8 bis 18 Kohlenstoffatomen in der Alk(en)ylkette oder deren Salze einzusetzen.
Als weitere anionische Tenside kommen insbesondere Seifen in Betracht. Geeignet sind ge­ sättigte Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearin­ säure, hydrierte Erucasäure und Behensäure sowie insbesondere aus natürlichen Fettsäuren, z. B. Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren, abgeleitete Gemische.
Die anionischen Tenside einschließlich der Seifen können in Form ihrer Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze sowie als lösliche Salze organischer Basen, wie Mono-, Di- oder Tri­ ethanolamin, vorliegen. Vorzugsweise liegen die anionischen Tenside in Form ihrer Natrium- oder Kaliumsalze, insbesondere in Form der Natriumsalze vor.
Die erfindungsgemäßen Mittel können die Tenside in einer Menge von 0,1 bis 40 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel enthalten, wobei die anionischen Tenside bevorzugt in einer Menge von 1 bis 10 Gew.-% und die nichtionischen Tenside bevorzugt in einer Menge von 1 bis 5 Gew.-% enthalten sind.
Die erfindungsgemäßen Mittel können in flüssiger bis gelförmiger oder fester Form, vorzugs­ weise als Pulver, Preßagglomerate, Extrudate, Pellets, Walzenkompaktate, Tabletten usw. vorliegen.
In flüssiger bis gelförmiger Form enthält das Mittel übliche Lösungsmittel, zu denen neben Wasser auch wasserlösliche oder mit Wasser mischbare organische Lösungsmittel zählen. Sofern die erfindungsgemäß enthaltenen antimikrobiell wirkenden Substanzen in flüssiger Form vorliegen, so können sie auch Lösungsmittel sein.
Liegen die erfindungsgemäßen Mittel in flüssiger bis gelförmiger Form vor, so enthalten sie mindestens eine pflegende Komponente vorzugsweise in einer Menge von 2 bis 80 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel, und mindestens einen antimikrobiellen Wirkstoff in einer Menge von 0,01 bis 40 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel.
Lösungsmittel, die in den flüssigen bis gelförmigen Mitteln eingesetzt werden können, stam­ men beispielsweise aus der Gruppe ein- oder mehrwertigen Alkohole, Alkanolamine oder Glycolether, sofern sie im angegebenen Konzentrationsbereich mit Wasser mischbar sind. Vorzugsweise werden die Lösungsmittel ausgewählt aus Ethanol, n- oder 1-Propanol, Buta­ nolen, Ethylenglykolmethylether, Ethylenglykolethylether, Ethylenglykolpropylether, Ethylen­ glykolmono-n-butyfether, Diethylenglykol-methylether, Diethylenglykolethylether, Propylengly­ kolmethyl-, -ethyl- oder -propyl-ether, Dipropylenglykolmonomethyl-, oder -ethylether, Di-iso­ propylenglykolmonomethyl-, oder -ethylether, Methoxy-, Ethoxy- oder Butoxytriglykol, 1-But­ oxyethoxy-2-propanol, 3-Methyl-3-methoxybutanol, Propylenglykol-t-butylether sowie Mi­ schungen dieser Lösungsmittel. Lösungsmittel können in den erfindungsgemäßen flüssigen bis gelförmigen Waschmitteln in Mengen zwischen 0,1 und 20 Gew.-%, bevorzugt aber unter 15 Gew.-% und insbesondere unterhalb von 10 Gew.-% eingesetzt werden.
Zur Einstellung der Viskosität können dem erfindungsgemäßen Mittel ein oder mehrere Ver­ dicker bzw. Verdickungssysteme zugesetzt werden. Die Viskosität der Mittel kann mit übli­ chen Standardmethoden (beispielsweise Brookfield-Viskosimeter RVD-VII bei 20 U/min und 20°C, Spindel 3) gemessen werden und liegt vorzugsweise im Bereich von 100 bis 5000 mPas. Bevorzugte flüssige bis gelförmige Mittel haben Viskositäten von 200 bis 4000 mPas, wobei Werte zwischen 400 und 2000 mPas besonders bevorzugt sind.
Geeignete Verdicker sind üblicherweise polymere Verbindungen. Diese auch Quell(ungs)mittel genannten, meist organischen hochmolekularen Stoffe, die Flüssigkeiten aufsaugen, dabei aufquellen und schließlich in zähflüssige echte oder kolloide Lösungen übergehen, stammen aus den Gruppen der natürlichen Polymere, der abgewandelten natürli­ chen Polymere und der vollsynthetischen Polymere. Die Verdicker können in einer Menge bis zu 5 Gew.-%, vorzugsweise von 0,01 bis 3 Gew.-%, bezogen auf die fertige Zusammenset­ zung, enthalten sein.
Aus der Natur stammende Polymere, die als Verdickungsmittel Verwendung finden, sind bei­ spielsweise Agar-Agar, Carrageen, Tragant, Gummi arabicum, Alginate, Pektine, Polyosen, Guar-Mehl, Johannisbrotbaumkernmehl, Stärke, Dextrine, Gelatine und Casein.
Abgewandelte Naturstoffe stammen vor allem aus der Gruppe der modifizierten Stärken und Cellulosen, beispielhaft seien hier Carboxymethylcellulose und andere Celluloseether, Hy­ droxyethyl- und -propylcellulose sowie Kernmehlether genannt.
Eine große Gruppe von Verdickungsmitteln, die breite Verwendung in den unterschiedlich­ sten Anwendungsgebieten finden, sind die vollsynthetischen Polymere wie Polyacryl- und Polymethacryl-Verbindungen, Vinylpolymere, Polycarbonsäuren, Polyether, Polyamine, Po­ lyamide und Polyurethane.
Verdickungsmittel aus den genannten Substanzklassen sind kommerziell erhältlich und werden beispielsweise unter den Handelsnamen Acusol®-820 (Methacrylsäure(stearylalko­ hol-20-EO)ester Acrylsäure-Copolymer, 30%ig in Wasser, Rohm & Haas), {PRIVAT­ }Dapral®-GT-282-S (Alkylpolyglykolether, Akzo), Deuterol®-Polymer-11 (Dicarbonsäure-Copolymer, Schöner GmbH), Deuteron®-XG (anionisches Heteropolysaccharid auf Basis von β-D-Glucose, D-Manose, D-Glucuronsäure, Schöner GmbH), Deuteron®-XN (nichtionogenes Polysaccharid, Schöner GmbH), Dicrylan®-Verdicker-O (Ethylenoxid Addukt, 50%ig in Wasser/Isopropanol, Pfersse Chemie), EMA®-81 und EMA®-91 (Ethylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymer, Monsanto), Verdicker QR-1001 (Polyurethan- Emulsion, 19-21%ig in Wasser/Diglykolether, Rohm & Haas), Mirox®-AM (anionische Acrylsäure-Acrylsäureester Copolymer-Dispersion, 25%ig in Wasser, Stockhausen), SER-AD-FX-1100 (hydrophobes Urethanpolymer, Servo Delden), Shellflo®-S (hochmolekulares Polysaccharid, mit Formaldehyd stabilisiert, Shell), Shellflo®-XA (Xanthan-Biopolymer, mit Formaldehyd stabilisiert, Shell), Kelzan, Keltrol T (Kelco) angeboten.
Bevorzugte erfindungsgemäße Mittel auf wäßriger Basis können als Verdicker 0,05 bis 3 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 2 Gew.-% und insbesondere 0,2 bis 1,0 Gew.-%, eines Poly­ saccharids, enthalten.
Liegen die Mittel in fester Form vor, so kann das erfindungsgemäße Mittel aus Wasserent­ härter und antimikrobiellem Wirkstoff sowie gegebenenfalls weiteren Inhaltsstoffen bestehen. Der Wasserenthärter und der antimikrobielle Wirkstoff können aber auch mit weiteren Inhalts­ stoffen vermischt oder auf festen Inhaltsstoffen, die als Trägermaterialien dienen, aufgebracht sein.
Beispiele
Im folgenden werden Rezepturbeispiele für erfindungsgemäße Mittel gegeben:
1. Wasserenthärter mit einer Peroxoverbindung als antimikrobiellen Wirkstoff in Pulverform
40 Gew.-% Zeolith A
5 Gew.-% Sokalan CP 51
20 Gew.-% Na2
CO3
15 Gew.-% Natriumperboratmonohydrat
8 Gew.-% TAED
ad 100 Wasser aus Rohstoffen
1 Sokalan CP 5 (polymeres Polycarboxylat; Hersteller BASF AG, Ludwigshafen)
2. Entkalker mit Benzalkoniumchlorid als antimikrobiellen Wirkstoff in Tabletten­ form
40 Gew.-% Zeolith A
5 Gew.-% Sokalan CP 51
20 Gew.-% Na2
CO3
15 Gew.-% Citronensäure
5 Gew.-% PEG 400
5 Gew.-% Benzalkoniumchlorid
3 Gew.-% NaCl
ad 100 Wasser aus Rohstoffen
3. Entkalker mit Chlorthymol als antimikrobiellen Wirkstoff in Pulverform
60 Gew.-% Zeolith A
10 Gew.-% Sokalan CP 51
5 Gew.-% Schichtsilikat
15 Gew.-% Wasserglas Modul 2.0
3 Gew.-% Chlorthymol
3 Gew.-% NaCl
ad 100 Wasser aus Rohstoffen

Claims (8)

1. Mittel zum Einsatz als Waschhilfsmittel und/oder Pflegemittel für Wasch- und Geschirr­ spülmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Kombination aus mindestens einer pflegenden Komponente und mindestens einem antimikrobiellen Wirkstoff enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die pflegende Komponente ausgewählt ist aus Wasserenthärtem und Entkalkem.
3. Mittel nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der antimi­ krobielle Wirkstoff ausgewählt ist aus Alkoholen, Aminen, Aldehyden, antimikrobiellen Säuren bzw. deren Salzen, Carbonsäureestern, Säureamiden, Phenolen, Phenolderivaten, Diphenylen, Diphenylalkanen, Harnstoffderivaten, Sauerstoff-, Stickstoff-Acetalen sowie -Formalen, Benzamidinen, Isothiazolinen, Phthalimidderivaten, Pyridinderivaten, antimikrobiellen oberflächenaktiven Verbindungen, Guanidinen, antimikrobiellen amphoteren Verbindungen, Chinolinen, 1,2-Dibrom-2,4-dicyanobutan, Iodo-2-propynyl-butylcarbamat, Iod, Iodophoren, Peroxoverbindungen, Halogenverbindungen sowie deren beliebigen Gemischen.
4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die pfle­ gende Komponente in einer Menge bis zu 99 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel, enthalten ist.
5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es Tenside, insbesondere anionische, nichtionische und kationische Tenside, anorganische Salze, Enzyme, Enzymstabilisatoren, Duftstoffe, Farbstoffe, Füllstoffe, Lösemittel, Lösevermittler, Dispergierhilfsmittel, Substanzen zur Einstellung der Viskosität, weitere pflegend wirkende Bestandteile, wie Glycerin, das auch antimikrobielle Wirkung zeigt, Korrosionsinhibitoren, Füllstoffe, Soda und auch Sprengmittel, wenn die erfindungge­ mäßen Mittel als Granulate, Extrudate oder Kompaktate vorliegen, enthält.
6. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es in flüssi­ ger bis gelförmiger Form vorliegt.
7. Mittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine pflegende Komponente in einer Menge von 2 bis 80 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel, und mindestens einen antimikrobiellen Wirkstoff in einer Menge von 0,01 bis 40 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel, enthält.
8. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es in fester Form, vorzugsweise als Pulver, Preßagglomeraten, Extrudaten, Pellets, Walzenkom­ paktaten oder Tabletten vorliegt.
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