DE19960323A1 - Vorrichtung zur Erzeugung von Ultraschallwellen - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von UltraschallwellenInfo
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung zur Erzeugung von Ultraschallwellen vorgeschlagen, bei der auf einer Seite der Piezokeramikscheibe zwei Elektroden getrennt flächig aufgebracht sind und diese beiden Elektroden einer leitfähigen Schicht auf der anderen Seite der Piezokeramikscheibe gegenüberliegen.
Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Erzeugung
von Ultraschallwellen nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Es sind schon Ultraschallwandler bekannt, die als
Ultraschallsender und -Empfänger fungieren, und bei denen
die Anregung einer schwingenden Membran mittels einer
Piezokeramikscheibe erfolgt. Unter Ausnutzung des
Piezoeffektes dient die Piezokeramikscheibe dazu,
elektrische Energie in mechanische zu wandeln und umgekehrt.
Hierzu besitzt die Piezokeramikscheibe sowohl auf der Ober-,
als auch auf der Unterseite jeweils eine flächig angeordnete
Elektrode. Wird nun an die beiden Elektroden eine
ausreichend hohe elektrische Spannung angelegt, so verformt
sich die Scheibe infolge des Piezoeffektes. Wird die
Piezokeramikscheibe an einer Membran befestigt, so wird
diese Membran entsprechend ausgelenkt. Wird andererseits die
Membran infolge eintreffender Schallwellen ausgelenkt, so
kann über die Elektroden eine elektrische Spannung
abgegriffen werden. Die Membran und die Piezokeramikscheibe
sind hierzu flächig verklebt. Damit kann die der Membran
zuweisende Seite der Piezokeramikscheibe nicht auf einfache
Weise elektrisch kontaktiert werden. Als Lösung des Problems
der elektrischen Kontaktierung ist zum einen eine leitfähige
Verbindung zwischen der Membran und der der Membran
zuweisenden Elektrode bekannt. Hierzu ist es jedoch
erforderlich, einen leitfähigen Klebstoff zu verwenden, der
teurer ist, als herkömmlicher Klebstoff. Zum anderen ist es
bekannt, die der Membran zuweisende Elektrode zu verlängern
und auf die von der Membran abweisende Seite der
Piezokeramikscheibe zu führen, so daß beide Elektroden von
einer Seite der Piezokeramikscheibe aus kontaktierbar sind.
Hierfür ist jedoch bei der Fertigung der Piezokeramikscheibe
ein hoher Fertigungsaufwand zu betreiben. Bei beiden
Kontaktierungen ist es jedoch erforderlich, zum Beispiel
durch einen Kompensationskondensator mit einem negativen
Temperaturkoeffizienten, einen starken, positiven
Temperaturkoeffizienten der Kapazität des Piezoelementes
auszugleichen. Aus Gründen der Toleranz bei der Kapazität
des Piezoelementes oder des Kompensationskondensators kann
es erforderlich sein, zusätzlich einen Induktivitätsabgleich
an einem Transformator vorzusehen, der zwischen einer
Spannungsquelle und dem Piezoelement zur Erzeugung einer
erforderlichen, hohen Spannung angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den Merkmalen des
Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß ohne
größeren Fertigungsaufwand eine einseitige Kontaktierung der
Piezokeramikscheibe ermöglicht wird. Eine Kontaktierung
einer Membran, insbesondere ein Einbau in ein topfförmiges
Ultraschallwandlergehäuse, wird hierdurch erleichtert.
Gegenüber einer Piezokeramikscheibe, die eine
Umkontaktierung für den Anschluß einer zweiten Elektrode
aufweist, kann die für den Piezoeffekt nutzbare Fläche
vergrößert werden. Hierdurch kann die Leistung eines
Piezoelementes bei einer vorgegebenen Sendefläche erhöht
werden. Ferner ist durch den Verzicht auf die
Umkontaktierung eine vereinfachte Strukturierung der
Elektrodenfläche möglich. Weiterhin wird die Kapazität der
Piezokeramikscheibe durch die erfindungsgemäße Anordnung auf
ein Viertel reduziert. Hierdurch wird die Bandbreite des
Schwingkreises erhöht, der aus der Kapazität der
Piezokeramikscheibe und der Induktivität des Transformators
und Verlustwiderständen besteht. Die Frequenzbandbreite, in
der die Resonanz groß genug wird, daß die
Piezokeramikscheibe als Ultraschallwandler arbeiten kann,
wird hierdurch erhöht. Durch die höhere Bandbreite ist die
Vorrichtung zur Erzeugung von Ultraschallwellen
unempfindlicher gegenüber Temperaturschwankungen, welche die
Kapazität der Piezokeramikscheibe beeinflussen können.
Hierdurch kann einerseits auf einen Kompensationskondensator
und andererseits auf einen Induktivitätsabgleich verzichtet
werden. Außerdem verkürzen sich bei großer Bandbreite die
Ein- und Ausschwingzeiten des Schallimpulses z. B. bei einer
Abstandsmessung. Hierdurch kann der Abstand zwischen zwei
Messungen reduziert werden und der Meßbereich zu kürzeren
Entfernungen erweitert werden, da die Abklingdauer der
Schwingung der Membran nach dem Senden den Meßbereich hin zu
kürzeren Entfernungen begrenzt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im
Hauptanspruch angegebenen Vorrichtung zur Erzeugung von
Ultraschallwellen möglich. Besonders vorteilhaft ist es, die
elektrische Polarisation in dem ersten und dem zweiten
Bereich der Piezokeramikscheibe entgegengesetzt auszuführen,
da hierdurch eine gleichgerichtete Auslenkung beider
Bereiche der Piezokeramikscheibe ermöglicht wird.
Weiterhin ist es vorteilhaft, den sekundärseitigen
Mittelabgriff eines Transformators, mit dem die für den
Betrieb der Piezokeramikscheibe erforderliche hohe Spannung
erzeugt wird, auf Masse zu legen, da auf diese Weise eine
symmetrische Ansteuerung der beiden Elektroden erreicht
wird.
Ferner ist es vorteilhaft, die an der zweiten Seitenfläche
angeordnete, leitfähige Schicht mit der Schwingungsmembran
zu verkleben, da hierdurch auf einfache Weise eine
Übertragung der Schwingungsenergie von der
Piezokeramikscheibe zu der Schwingungsmembran möglich ist.
Ferner ist es auch vorteilhaft, daß die Schwingungsmembran
die leitfähige Schicht ist, da auf diese Weise auf die
Beschichtung einer Seite der Piezokeramikscheibe mit einer
leitfähige Schicht verzichtet werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen die Fig. 1a eine Aufsicht auf die
Oberseite der erfindungsgemäßen Piezokeramikscheibe, die
Fig. 1b eine Seitenansicht, die Fig. 1c eine Aufsicht auf
die Unterseite, Fig. 2 eine erste Schaltungsanordnung zum
Betrieb eines Ultraschallwandlers mit einer
erfindungsgemäßen Piezokeramikscheibe, Fig. 3 eine zweite
Schaltungsanordnung zum Betrieb eines erfindungsgemäßen
Ultraschallwandlers und Fig. 4 eine Seitenansicht eines
Schnittes durch einen Ultraschallwandler mit einer
erfindungsgemäßen Piezokeramikscheibe.
In den Fig. 1a, 1b und 1c ist eine Piezokeramikscheibe 1
dargestellt. In der Fig. 1a ist die Piezokeramikscheibe 1
in einer Aufsicht, in der Fig. 1b in einer Seitenansicht
und in der Fig. 1c in einer Aufsicht aus der der Aufsicht
in der Fig. 1a gegenüberliegenden Richtung dargestellt. Wie
in der Fig. 1a dargestellt, ist auf die Piezokeramikscheibe
1 eine erste Elektrode 2 und eine zweite Elektrode 3
aufgebracht. Die erste und die zweite Elektrode 2, 3
bedecken die Piezokeramikscheibe nicht vollständig, sondern
zu dem Rand der Piezokeramikscheibe 1 besteht ein erster
ringförmiger Randbereich 7, durch den die Fläche der ersten
und der zweiten Elektrode 2, 3 von dem Rand der
Piezokeramikscheibe getrennt wird. Zwischen der ersten
Elektrode 2 und der zweiten Elektrode 3 besteht ferner ein
Trennbereich 5. Durch eine gestrichelte Linie 6 ist die
Piezokeramikscheibe in einem Bereich der ersten Elektrode 2
und in einem Bereich der zweiten Elektrode 3 getrennt. Die
erste und zweite Elektrode 2, 3 sind zum Beispiel in einem
metallischen Aufdampfverfahren auf die Piezokeramikscheibe
aufgebracht und bestehen vorzugsweise aus Silber oder
Nickel. Die Elektroden sind durch eine elektrische Zuleitung
zum Beispiel durch Löten oder durch Kleben elektrisch
kontaktierbar. Die Piezokeramischeibe 1 besteht vorzugsweise
aus Barium-Titanat, Blei-Titanat oder aus Blei-Zirkonat-
Titanat. Die Piezokeramikscheibe hat in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel eine Dicke in einem Bereich von 0,1 mm
bis 0,5 mm.
In der Fig. 1b ist in der Seitenansicht eine erste
Seitenfläche 10 der Piezokeramikscheibe 1 erkennbar, auf
welche die erste Elektrode 2 und die zweite Elektrode 3
aufgebracht sind. Hier und im Folgenden bezeichnen gleiche
Bezugszeichen auch gleiche Elemente. Ferner ist auch der
erste ringförmige Randbereich 7 sowie der Trennbereich 5
erkennbar. Die Piezokeramikscheibe 1 weist ferner eine
zweite Seitenfläche 20 auf, die der ersten Seitenfläche 10
gegenüberliegt. Auf der zweiten Seitenfläche 20 ist eine
leitfähige Schicht 4 aufgebracht. Die leitfähige Schicht 4
bedeckt die zweite Seitenfläche 20 ebenfalls nicht
vollständig, sondern es besteht ein zweiter ringförmiger
Randbereich 8, in dem die Piezokeramikscheibe 1 nicht
bedeckt ist. Die leitfähige Schicht 4 wird vorzugsweise in
der gleichen Weise aufgetragen und besteht vorzugsweise aus
dem gleichen Material, aus dem die erste Elektrode 2
beziehungsweise die zweite Elektrode 3 besteht. Die
Piezokeramikscheibe weist einen ersten Bereich 11, der
zumindest die erste Elektrode 2 umfaßt, und einen zweiten
Bereich 12 auf, der zumindest die zweite Elektrode 3 umfaßt.
Eine Grenze zwischen dem ersten Bereich 11 und dem zweiten
Bereich 12 verläuft in dem Trennbereich 5, in dem in der
Fig. 1b dargestellten Ausführungsbeispiel entlang der
gestrichelten Linie 6. In dem ersten Bereich 11 weist die
Piezokeramikscheibe 1 eine elektrische Polarisierung auf,
die der elektrischen Polarisierung in dem zweiten Bereich 12
entgegengesetzt ist. Z. B. weist die Polarisationsrichtung
der elektrischen Polarisierung in dem ersten Bereich von der
ersten Elektrode 2 zu der leitfähigen Schicht 4 und in dem
zweiten Bereich von der elektrischen Schicht 4 zu der
zweiten Elektrode 3. Hierdurch wird erreicht, daß bei
Anlegen einer elektrischen Spannung mit einem
entgegengesetzten Vorzeichen zwischen der ersten Elektrode 2
und der leitfähigen Schicht 4 sowie der zweiten Elektrode 3
und der leitfähigen Schicht 4 eine mechanische Auslenkung
der Piezokeramikscheibe 1 in eine Richtung erfolgt. In der
Fig. 1c ist die leitfähige Schicht 4 auf der
Piezokeramikscheibe angeordnet dargestellt. Ferner ist der
zweite ringförmige Randbereich 8 sichtbar.
Die ringförmigen Randbereiche 7, 8 auf der ersten bzw. der
zweiten Seitenfläche 10, 20 dienen dazu, elektrische
Überschlage zwischen der ersten bzw. der zweiten Elektrode
2, 3 einerseits und der leitfähigen Schicht 4 andererseits
zu vermeiden. In einem in der Zeichnung nicht dargestellten
Ausführungsbeispiel ist es jedoch auch möglich auf die
Ausgestaltung von Randbereichen zu verzichten und die erste
und zweite Elektrode 2, 3 oder die leitfähige Schicht bis zu
dem Rand der ersten bzw. der zweiten Seitenfläche 10, 20
auszudehnen.
Neben einer runden Ausführung der Piezokeramikscheibe 1 sind
auch andere Ausführungsformen möglich, z. B. eine ovale
Ausführung, die jedoch nicht in der Zeichnung dargestellt
ist. Die Form der Piezokeramikscheibe 1 kann dabei an die
Form der Membran angepaßt werden, auf der die
Piezokeramikscheibe 1 in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel befestigt wird. Es ist auch ein Betrieb
der Piezokeramikscheibe möglich, ohne diese an einer
Schwingungsmembran anzuordnen.
In der Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung für den Betrieb
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erzeugung von
Ultraschallwellen dargestellt. An einem Wandlertopf 30, der
in<einem Querschnitt dargestellt ist, ist die
Piezokeramikscheibe 1 mit der ersten Elektrode 2, der
zweiten Elektrode 3 und der leitfähigen Schicht 4 an einem
Boden 32 des Wandlertopfes 30 befestigt. Der Wandlertopf
verfügt ferner über eine Wandung 31, die gegenüber dem Boden
32 verdickt ausgeführt ist. Die erste Elektrode 2 ist mit
einem ersten sekundärseitigen Anschluß 42 eines
Transformators 40 verbunden. Die zweite Elektrode 3 ist mit
einem ersten sekundärseitigen Anschluß 42 des Transformators
40 verbunden. Ein Mittelabgriff 44 des Transformators 40 ist
mit Masse 45 verbunden. Ein erster primärseitiger Anschluß
46 des Transformators ist mit einem ersten Anschluß 51 einer
Wechselspannungsquelle 50 verbunden. Ein zweiter
primärseitiger Anschluß 41 des Transformators 40 ist mit
einem zweiten Anschluß 52 der Wechselspannungsquelle 50
verbunden. Zur Auswertung ist ein Spannungsmeßgerät 60 mit
einem ersten Anschluß 62 an die zweite Elektrode 3 bzw. den
ersten sekundärseitigen Anschluß 42 des Transformators 40
angeschlossen. Ein zweiter Anschluß 61 des
Spannungsmeßgerätes 60 ist an Masse 45 angeschlossen. In
einem in der Figur nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
ist es auch möglich, den zweiten Anschluß 61 an den zweiten
sekundärseitigen Anschluß 43 anzuschließen, wodurch eine von
einem Massepotential unabhängige Messung möglich ist.
Weitere Ansteuerungs- bzw. Auswertungsschaltungen, zum
Beispiel für die Verwendung des erfindungsgemäßen
Ultraschallwandlers in einer Einrichtung zur Ermittlung
eines Abstandes eines Fahrzeugs zu einem Hindernis, sind in
der Fig. 2 nicht dargestellt.
Eine von der Wechselspannungsquelle 50 erzeugte
Wechselspannung wird über den Transformator 40 in eine
höhere Spannung transformiert. In einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel liegt die höhere Spannung in einem
Bereich von 50 V bis 100 V. Diese höhere Spannung wird
zwischen der ersten Elektrode 2 und der zweiten Elektrode 3
angelegt. Die erste Elektrode 2 bildet mit der zweiten
leitfähigen Schicht 4 durch die Trennung durch die
Piezokeramikscheibe 1 eine Kapazität in der Form eines
Plattenkondensators. Gegenüber einer Ausführung nach dem
Stand der Technik, bei der auf beiden Seiten der
Piezokeramikscheibe ungefähr gleich große Elektroden
angeordnet sind, ist die Plattenfläche der Kapazität bei
einer Anordnung der ersten Elektrode 2 gegenüber der
leitfähigen Schicht 4 bei einer ungefähr gleich großen
Ausführung der ersten Elektrode 2 und der zweiten Elektrode
3 sowie einer Vernachlässigung von Randfeldstreuungen
ungefähr halb so groß. Ebenfalls ist die Kapazität einer
Anordnung der zweiten Elektrode 3 gegenüber der leitfähigen
Schicht 4 halb so groß gegenüber einer Kapazität bei einer
Ausführung nach dem Stand der Technik mit gleich großen, die
Piezokeramikscheibe nahezu vollständig bedeckenden
Elektroden. Über die leitfähige Schicht 4 ist die Kapazität
zwischen der ersten Elektrode 2 und der leitfähigen Schicht
4 sowie zwischen der zweiten Elektrode 3 und der leitfähigen
Schicht 4 miteinander verbunden; es ist eine Reihenschaltung
der beiden Kapazitäten realisiert. Durch die Reihenschaltung
der beiden Kapazitäten ergibt sich eine Kapazität der
erfindungsgemäßen Anordnung von ungefähr einem Viertel der
Kapazität bei einer herkömmlichen Anordnung mit nahezu
gleich großen, beidseitigen Elektroden.
Das durch die Aufladung der Kapazitäten erzeugte elektrische
Feld wirkt auf die Piezokeramikscheibe 1 zwischen der ersten
und der zweiten Elektrode 2, 3 und der leitfähigen Schicht
und versetzt diese in mechanische Schwingungen. Diese
Schwingungen werden an den Boden 32 weitergegeben, der als
Schwingungsmembran fungiert und Ultraschallwellen aussendet.
Wird durch die Wechselspannungsquelle 50 keine Spannung
angelegt, sondern wird der Boden 32 des Wandlertopfes 30
durch eintreffende Schallwellen zu einer Schwingung
angeregt, so wird diese Schwingungsenergie an die
Piezokeramikscheibe 1 übertragen und durch den Piezoeffekt
dort in eine elektrische Spannung umgewandelt, die zu dem
Spannungsmeßgerät 60 geleitet wird. Hier steht dieser
Spannungswert einer Auswertungsschaltung zur Verfügung, die
in der Fig. 2 nicht eingezeichnet ist. Die Verwendung des
Wandlertopfes 30 ermöglicht die einfache Montage z. B. an
einem Kraftfahrzeug zur Abstandsmessung. Die verdickt
ausgeführte Wandung 31 dient dabei der
Schwingungsentkopplung von Schwingungen des Bodens 32
gegenüber einer Halterung des Wandlertopfes 30.
In der Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erzeugung von
Ultraschallwellen dargestellt. Die in der Fig. 3 gezeigte
Vorrichtung unterscheidet sich von der zu der Fig. 2
beschriebenen Vorrichtung dadurch, daß auf die zweite
Seitenfläche 20 der Piezokeramikscheibe 1 keine zusätzliche
leitfähige Schicht aufgebracht ist. Vielmehr dient der Boden
32 des Wandlertopfes 30 als leitfähige Schicht. Hierzu ist
der Wandlertopf 30 aus einem leitfähigen Material gefertigt,
z. B. aus Aluminium. Die Piezokeramikscheibe 1 ist mit einer
Klebeschicht 70 mit dem Wandlertopf verbunden. Die
Klebeschicht 70 ist dabei möglichst dünn zu wählen, um die
Kapazität der Klebeschicht 70 möglichst groß werden zu
lassen. Denn da es sich um eine Reihenschaltung von
Kapazitäten handelt, ist der Kehrwert der Kapazität zweimal
hinzu zu addieren. Bei einer sehr großen Kapazität der
Klebeschicht 70 kann deren Kapazität für die Reihenschaltung
der beiden Kapazitäten zwischen der ersten Elektrode 2 und
dem Boden 32 sowie dem Boden 32 und der zweiten Elektrode 3
vernachlässigt werden.
In der Fig. 4 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur
Erzeugung von Ultraschallwellen ausgeführt, die für die
Verwendung in einem Kraftfahrzeug insbesondere für eine
Abstandsmessung zu Hindernissen geeignet ist. Die
Piezokeramikscheibe 1 ist an einem Boden 81 eines
Wandlertopfes 80, wobei an dem Wandlertopf eine Wandung 82
angeordnet ist. Der Boden 81 ist die Schwingungsmembran des
Wandlertopfes. Ferner ist die Wandung 82 des Wandlertopfes
80, die ringförmig ausgeführt ist, mit einer Verdickung 86
versehen, mit der die Wandung 82 in einen Entkopplungsring
83 greift, der z. B. in einem Stoßfänger eines Kraftfahrzeugs
befestigt ist. Über eine Kontaktfläche 87 ist ein
elektrischer Anschluß 88 an die Piezokeramikscheibe
angebracht. Bei dem in der Fig. 4 gewählten Schnitt ist nur
ein elektrischer Anschluß 88, also entweder der Anschluß an
die erste Elektrode 2 bzw. die zweite Elektrode 3 sichtbar.
Der Wandlertopf 80 ist mit einem Dämpfungsmittel 85 gefüllt.
Die Piezokeramikscheibe 1 kann dabei gemäß der Fig. 2 oder
gemäß der Fig. 3 ausgeführt sein.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Erzeugung von Ultraschallwellen mit einer
Piezokeramikscheibe, die über zwei Seitenflächen verfügt,
dadurch gekennzeichnet, daß an einer ersten Seitenfläche
(10) eine erste und eine zweite Elektrode (2, 3) flächig
angeordnet sind, daß die erste und die zweite Elektrode
(2, 3) elektrisch kontaktierbar sind, daß an einer zweiten
Seitenfläche (20) zumindest in einem überwiegenden Bereich
der zweiten Seitenfläche (20) eine leitfähige Schicht (4,
32, 81) angeordnet ist, daß die Piezokeramikscheibe (1)
zumindest in einem ersten Bereich (11) zwischen der ersten
Elektrode (2) und der zweiten Seitenfläche (20) eine erste
elektrische Polarisation und zumindest in einem zweiten
Bereich (12) zwischen der zweiten Elektrode (3) und der
zweiten Seitenfläche (20) eine zweite elektrische
Polarisation aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste und die zweite elektrische Polarisation
entgegengesetzt gerichtet sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Piezokeramikscheibe (1) an
einer Schwingungsmembran (32, 81) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite
Elektrode (2, 3) in etwa gleich groß sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Elektrode (2) mit
einem ersten sekundärseitigen Anschluß (42) eines
Transformators (40) verbunden ist und die zweite Elektrode
(3) mit einem zweiten sekundärseitigen Anschluß des
Transformators (40) verbunden ist und über den Transformator
zwischen der ersten Elektrode (2) und der zweiten Elektrode
(3) eine Wechselspannung anlegbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
ein sekundärseitiger Mittelabgriff (44) des Transformators
(40) mit Masse (45) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine an der zweiten Seitenfläche
(20) angeordnete leitfähige Schicht (4) mit der
Schwingungsmembran (32, 81) verklebt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwingungsmembran (32, 81) die
leitfähige Schicht ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Piezokeramikscheibe (1) auf die Schwingungsmembran (32,
81) aufgeklebt ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Piezokeramikscheibe in einem
Wandlertopf (30, 80) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999160323 DE19960323A1 (de) | 1999-12-15 | 1999-12-15 | Vorrichtung zur Erzeugung von Ultraschallwellen |
| PCT/DE2000/004355 WO2001043889A1 (de) | 1999-12-15 | 2000-12-07 | Vorrichtung zur erzeugung von ultraschallwellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999160323 DE19960323A1 (de) | 1999-12-15 | 1999-12-15 | Vorrichtung zur Erzeugung von Ultraschallwellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19960323A1 true DE19960323A1 (de) | 2001-06-21 |
Family
ID=7932648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999160323 Withdrawn DE19960323A1 (de) | 1999-12-15 | 1999-12-15 | Vorrichtung zur Erzeugung von Ultraschallwellen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19960323A1 (de) |
| WO (1) | WO2001043889A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10109932A1 (de) * | 2001-02-21 | 2002-08-22 | Brunner Und Joachim Straka Johann | Piezoelement zur Ultraschallerzeugung und piezoelektrischer Transducer |
| DE102007043500A1 (de) * | 2007-09-12 | 2009-03-19 | Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh | Einbauanordnung für ein schwingungsempfindliches Bauteil, insbesondere eines Ultraschallwandlers, und Verfahren zum Einbau des Bauteils |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3135096A1 (de) * | 1981-02-20 | 1982-09-09 | Apparatebau Wilhelm Heibl Gmbh, 8671 Selbitz | Schallgeber mit piezowandler |
| US5298828A (en) * | 1990-11-02 | 1994-03-29 | Commonwealth Scientific And Industrial Research Organisation | Ultrasonic electroacoustic transducer |
-
1999
- 1999-12-15 DE DE1999160323 patent/DE19960323A1/de not_active Withdrawn
-
2000
- 2000-12-07 WO PCT/DE2000/004355 patent/WO2001043889A1/de not_active Ceased
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10109932A1 (de) * | 2001-02-21 | 2002-08-22 | Brunner Und Joachim Straka Johann | Piezoelement zur Ultraschallerzeugung und piezoelektrischer Transducer |
| DE10290576B4 (de) * | 2001-02-21 | 2010-09-16 | Johann Brunner | Ultraschallreinigungsvorrichtung mit einem piezoelektrischen Transducer zur Ultraschallerzeugung |
| DE102007043500A1 (de) * | 2007-09-12 | 2009-03-19 | Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh | Einbauanordnung für ein schwingungsempfindliches Bauteil, insbesondere eines Ultraschallwandlers, und Verfahren zum Einbau des Bauteils |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2001043889A1 (de) | 2001-06-21 |
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|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |