DE19959687C2 - Wärmekraftmaschine mit drehbeweglichen Zylindern - Google Patents
Wärmekraftmaschine mit drehbeweglichen ZylindernInfo
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Abstract
Kolbenmotor, dessen einer oder mehrere Kolben durch wechselseitige Druckerhöhung und Druckverminderung eines Arbeitsmediums in Schwingung geraten und dabei einen oder mehrere den Kolben zugeordnete bewegliche Zylinder antreiben. Die Druckänderung erfolgt durch rhytmische Erhitzung und Kühlung des Arbeitsmediums in den Zylindern über an ihnen befestigte Wärmeübertragungsflächen. Die Zylinder geraten durch die Kolben dergestalt in Schwingung, daß sie nacheinander wechselseitig von einem mit dem Motorgehäuse bzw. mit der Umgebung fest verbundenen Erhitzer und einem ebenfalls mit dem Motorgehäuse fest verbundenen spiegelbildlich zum Erhitzer liegenden Kühler gelangen. Dabei umschließen Erhitzer und Kühler mit einem definierten Flächenanteil die Laufbahnen der Zylinder. DOLLAR A Die Kolben besitzen eine kraftschlüssige Verbindung (z. B. Pleuel an der Kröpfung einer Kurbelachse) zum Motorgehäuse bzw. zur Umgebung, um die zyklische Bewegung des Zylinders nach einem bestimmten Bewegungsmuster zu erzwingen. Die Zylinder sind drehbar auf einem fest mit dem Motorgehäuse bzw. der Umgebung verbundenen Führungsbauteil (z. B. eine scheibenförmige Kurbelachse) gelagert und leiten über ihren Drehpunkt die Kraft weiter bzw. nehmen sie bei Systemumkehr auf.
Description
Die Erfindung betrifft eine Wärmekraftmaschine gemäss dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Aus der DE 43 01 036 A1 ist bereits eine Wärmekraftmaschine mit äusserer Ver
brennung, bei der die Kolben über eine Drehschiebersteuerung abwechselnd mit er
hitztem oder gekühltem Arbeitsmedium beaufschlagt werden bekannt.
Ausgehend von dieser Wärmekraftmaschine, liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, die durch die Drehschiebersteuerung beim Stand der Technik verursachten
Nachteile zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird mit Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung ist ein langsam laufender, geräuscharmer Kolbenmotor mit bewegli
chem Zylinder und konstanter Schwingungsperiode bzw. Drehzahl, der mit einer äu
sseren Temperaturdifferenz arbeitet. Wegen des langsamen Laufes kann der Ein
fluss von Fliehkräften auf die beweglichen Zylinder und die darin schwingenden Kol
ben vernachlässigt werden. Das Arbeitsprinzip der erfindungsgemässen Wärme
kraftmaschine wird an folgendem Beispiel erläuter: Ein beidseitig geschlossener
Hohlzylinder, der im Mittelpunkt seiner beiden Enden vergleichbar mit einer Kinder
wippe drehbar gelagert und damit beweglich ist, enthält ein Gas und einen im Zylin
der druckdichten Kolben. Der Zylinder liegt im Ruhezustand parallel zu Erdoberfläche
und der Kolben befindet sich in der Zylindermitte.
Durch Abwärtsbewegung der einen Zylinderseite in eine Wärmequelle (Systeman
stoss) rutscht der Kolben, je nach Gasdichte mehr oder weniger, durch seine
Schwerkraft in Richtung dieser Wärmequelle. Es erfolgt eine Erwärmung und Druc
kerhöhung des Gases in der einen Hälfte des durch den Kolben geteilten Zylinders
im Vergleich zum Gasdruck auf der anderen kühleren Zylinderhälfte und der Kolben
entfernt sich im Zylinder von der Wärmequelle über den Zylinderdrehpunkt hinaus
Anschliessend verliert der Zylinder durch die auf den verlagerten Kolben wirkende
Erdanziehungskraft seine in eine Richtung gekippte Position. Die warme Seite be
wegt sich mit einer Wippbewegung von der Wärmequelle weg, hinein in den Kühler,
der in Reichweite einer Zylinder-Schwingungsamplitude über dem Erhitzer angeordnet
ist. Das Gas kühlt sich ab und der Kolben kommt durch die jetzt negative Druck
differenz in die Wärmequelle zurück. Der Kreisprozess ist geschlossen.
Beider Erfindung findet eine Systembedingte Frequenzregelung der Zylinderbewe
gung statt: Wenn die Frequenz ansteigt, kann wegen zu kurzer Verweilzeit nicht
mehr so gut erhitzt und gekühlt werden, die Frequenz sinkt mit der abfallenden
Druckdifferenz am Kolben. Wenn die Frequenz abfällt, ist durch die längere Verweil
zeit im Kühler und Erhitzer die Druckdifferenz am Kolben grösser und die Frequenz
steigt.
Die erfindungsgemässe Wärmekraftmaschine weist folgenden Aufbau auf: Ein ge
schlossener, druckdichter, mit Arbeitsmedium gefüllter Zylinder so in einem äusseren
Gehäuse mit Erhitzer und Kühler gelagert, dass seine Drehbewegung möglich ist,
enthält mindestens einen im Zylinder druckdichten Kolben, der durch wechselnden
Druck an mindestens einer seiner Seiten ebenfalls periodisch im Zylinder laufen
kann. Das Arbeitsmedium, vorzugsweise mit hoher Volumenausdehnungszahl, muss
durch Temperaturänderung einen höheren oder niedrigeren Druck an jeweils einer
Kolbenseite im Vergleich zur anderen aufbauen können, der vorrangig über sich an
schliessende Volumenänderung mit der Kolbenbewegung wieder abgebaut wird. Der
Zylinder besitzt an mindestens einem Ende Wärmeübertragungsflächen, die das Ar
beitsmedium von aussen je nach Stellung dieses Zylinderendes bezüglich Erhitzer
oder Kühler, erwärmen oder abkühlen.
Der Kolben muß eine kraftschlüssige bewegliche Verbindung zum Motorgehäuse
besitzen um die zyklische von dieser Anordnung sich abstoßende Bewegung des
Zylinders nach einem bestimmten Bewegungsmuster zu erzwingen und damit sicher
zustellen, daß mindestens eines mit Wärmeübertragungsflächen ausgerüstetes Zy
linderende wechselseitig vom Erhitzer zum Kühler gelangt und die o. g. Druckände
rung an mindestens einer Kolbenseite im Zylinder erfolgt. Das Bewegungsmuster ist
durch die bewegliche Verbindungsart, bspw. über eine Achse, Kugellager, Zahnrä
der oder Magnetkupplung, zwischen Kolben und Motorgehäuse gestaltbar. Die me
chanische Energie, die der Motor aus Wärmeenergie umwandelt, kann am bewegli
chen Zylinder, bspw. an einer fest mit ihm verbundenen Achse, in Flucht mit seinem
Drehpunkt, abgenommen werden. Am Kühler kann Wärmeenergie, bspw. bei Ent
nahme von warmem Heizungswasser und gleichzeitiger Zuführung des kalten Rück
laufwassers, entnommen werden (Kraft-Wärme-Kopplung).
Bei der erfindungsgemäßen Wärmekraftmaschine kann die Zuordnung einer beliebig
in der Natur vorkommenden oder durch den Menschen erzeugten Wärmequelle zum
Erhitzer und einer beliebig in der Natur vorkommenden oder durch den Menschen
erzeugten Wärmesenke zum Kühler erfolgen.
Es ist möglich, daß im Zylinder des Motors Gase, Flüssigkeiten oder andere dehnba
re Stoffe genutzt werden.
Die Erfindung erlangt eine sinnvolle Ausbildung dadurch, daß der Erhitzer und Kühler
mit jeweils halbem Volumenanteil zusammen einen über die Durchmesserlinie zwei
geteilten Zylinderring definierter Stärke mit umlaufendem Schlitz für die Zylinderlauf
bahn bilden, in dessen Mittelpunkt der Drehpunkt eines oder mehrerer Zylinder liegt.
Die Zylinder-Wärmeübertragungsflächen sind für die beste Wärmeübertragung mit
der Gesamtheit ihrer Form und Fläche dem jeweils halbringförmigen Erhitzer und
Kühler angepaßt und so angeordnet, daß sie bei der Zylinderbewegung immer in je
weils abstandsgleicher thermischer Verbindung mit ihnen stehen.
Das Kurbelgehäuse als ringförmiger Hohlzylinder kann in vorteilhafter Weise an sei
nem Umfang einen oder mehrere fest mit ihm verbundene Zylinder mit darin befindli
chen Kolben zeiger- bis sternförmig aufnehmen. Dabei wird für einen konstanten
Kolbengegendruck im Kurbelgehäuse ein Druckverbund zu den angeschlossenen
Zylinderenden hergestellt. Dieses konstante Druckniveau bleibt systembedingt auch
bestehen, wenn mehrere Kolben sich unterschiedlich weit vom gemeinsamen Dreh
punkt entfernt haben, da das Gesamtvolumen im Kurbelgehäuse sich nicht ändert.
Das hohle System Kurbelgehäuse- angeschlossene Zylinder ist druckdicht gegen
das Motorgehäuse. Das Kurbelgehäuse besitzt ein Innenlager, um auf der nachfol
gend aufgeführten Kurbelachse rotieren zu können.
Als Kurbelachse wird im folgenden ein Bauteil bezeichnet, daß ähnlich einer Kurbel
welle eine Kröpfung in bestimmtem Abstand zum Mittelpunkt für die drehbar gela
gerte Aufnahme einer oder mehrerer Pleuelstangenenden von Hubkolben besitzt.
Der doppelte Abstand des Mittelpunkts einer Kurbelachse zum Befestigungspunkt
des Pleuels an seiner Kröpfung entspricht einer Kolbenamplitude. Diese Kurbelachse
ist scheibenförmig und besitzt über den Umfang ein Außenlager, auf dem das In
nenlager des Kurbelgehäuses mit den beweglichen Zylindern rotieren kann. Die Kur
belachse ist druckdicht durch das Kurbelgehäuse geführt und im Zentrum zwischen
Erhitzer und Kühler fest mit der Motorgehäusewand verbunden.
Die Erfindung erlangt eine sinnvolle Ausbildung dadurch, daß bei vorgenannter An
ordnung von Erhitzer und Kühler sowie Kurbelgehäuse und Kurbelachse ein rohrförmiger
Zylinder, der vergleichbar mit einem Uhrzeiger an dem einen Zylinderende
drehbar gelagert ist und an dem anderen Zylinderende Wärmeübertragungsflächen
besitzt, einen Kolben mit Pleuel beinhaltet und durch ihn angetrieben wird. Die me
chanische Energie kann in Flucht mit dem Drehpunkt auf der gegenüberliegenden
Seite des Zylinders an einer mit ihm fest verbundenen Achse entnommen werden.
Ebenso erhält die Erfindung eine sinnvolle Ausbildung dadurch, daß bei vorgenann
ter Anordnung von Erhitzer und Kühler sich in einem rohrförmigen Zylinder mit mittle
rem Drehpunkt, zwei mit ihren Unterseiten im Druckverbund stehende Kolben im
gleichen Richtungssinn bewegen. Durch diese prinzipielle Anordnung erlangt die Er
findung auch eine sinnvolle Ausbildung dadurch, daß eine beliebige Anzahl von Zy
lindern sternförmig um den Drehpunkt der gemeinsamen Kurbelachse angeordnet
wird und alle in ihnen laufenden Kolben mit den zugehörigen Pleueln an der einen
Kurbelachsenkröpfung angeschlossen werden.
Eine weitere sinnvolle Erfindungsausbildung besteht darin, daß in so einem Erhitzer-
und Kühlersystem, mit mehreren flächig-parallelen, umlaufenden Schlitzen als Zylin
derlaufbahnen in Flucht zur Kurbelwelle, mehrere sternförmige Ringe aus Zylindern
parallel angeordnet werden.
Sämtliche beschriebenen Hubkolben mit Pleueln sind für einen größeren Abstand
zum Drehpunkt der Zylinder auch mit Kolbenstangen ausrüstbar.
Alle beschriebenen Zylinder können an mindestens einem Ende unter den Wärme
übertragungsflächen mit dem Zylinderinnenraum direkt verbundene mehr oder weni
ger ausgeprägte Druckkammern besitzen. Das bedeutet eine dementsprechende
Anpassung der beschriebenen umlaufenden Schlitze in Kühlern und Erhitzern für die
Zylinderlaufbahnen.
Alle die genannten Anordnungen sind geeignet, beliebige Wärmequellen und Wär
mesenken zu nutzen, die auf für Motoren mit Erhitzer und Kühler bekannte Weise
verwendet werden.
Die Erfindung erhält eine sinnvolle Ausbildung dadurch, daß als Wärmesenke ein
Gewässer und als Wärmequelle Solarstrahlung sowie Luft genutzt werden. Eine
diesbezügliche Anordnung läßt sich schwimmend auf das Meer bringen. Hierbei wird
lediglich ein wasserdichtes, ggf. wegen geringerer Zylinderreibung evakuiertes Ge
häuse für den Motor mit integriertem Generator benötigt, das im unteren Eintauchbe
reich einen hohen Wärmeleitwert und im oberen, die Außenluft berührenden Bereich
eine hohe Lichtdurchlaßzahl besitzt. Die Zylinderenden müssen anstelle von Heiz- bzw.
Kühlflächen, Absorberflächen erhalten. Mit Gewichten läßt sich die benötigte
definierte Eintauchtiefe im Wasser erreichen.
Die Systemumkehr, also der Aufbau eines Motors zum Betrieb als Wärmepumpe
bzw. Kältemaschine, ist eine weitere sinnvolle Erfindungsausbildung. So kann bspw.
zur Nutzung in einem Fließgewässer, die beschriebene sternförmige Anordnung der
Zylinder mit ausgeprägter Form einer Wasserturbine erfolgen. Wird der Zylinderring
mit einer Ringhälfte in den Fluß getaucht und mit der Flußströmung angetrieben, er
fahren alle diagonal durch den Fluß laufenden Zylinder von unten eine konstante
Temperaturbeaufschlagung. Je nach Drehrichtung ist es nun möglich, den Fluß in
Fließrichtung oder das über dem Fluß liegende Medium zu erhitzen bzw. zu kühlen.
Bei der beschriebenen sternförmigen Anordnung der Zylinder mit ausgeprägter Form
eines Windrades lassen sich bei seinem Antrieb durch Luftströmung, Temperaturdif
ferenzen zweier Luftbereiche erzeugen.
Im Folgenden ist die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt die
Fig. 1 eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Wärmekraftmaschine im
Querschnitt
In der zeichnerisch dargestellten Ausführungsform der Wärmekraftmaschine sind im
Zylinder 2 zwei Kolben 1 angeordnet, die über Pleuel 8 mit der Kröpfung 6 der Kur
belachse 7 verbunden sind. Die Hubräume sind mit einem Arbeitsmedium 3 gefüllt,
das sich über die Wärmeübertragungsflächen 4 beim Durchgang durch den Erhitzer
11 erwärmt und beim Durchgang durch den Kühler 12 abkühlt. Durch die dabei be
wirkte Druck- und Volumenveränderung wird der Zylinder 2, der über die Lagerung
10 auf der Kurbelachse 7 gelagert ist, um den Zylinderdrehpunkt 9 gedreht.
1
Kolben
2
Zylinder
3
Arbeitsmedium
4
Wärmeübertragungsfläche
5
Kurbelgehäuse
6
Kröpfung
7
Kurbelachse
8
Pleuel
9
Zylinderdrehpunkt
10
Lagerung
11
Erhitzer
12
Kühler
Claims (20)
1. Wärmekraftmaschine mit mindestens einem drehbeweglichen Zylinder und in
diesem linearbeweglichen Kolben mit einem Erhitzer und einem Kühler, die mit
einem definierten Flächenanteil die Laufbahnen der Zylinder umschliessen,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Arbeitsmedium (3) druckdicht zwischen Kolben (1) und Zylinder (2) eingeschlos
sen ist.
2. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Drehpunkt der Kolben (Kröpfung 6) vom Zylinderdrehpunkt (9) einen definierten
Abstand hat.
3. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Arbeitsmedium (3) aus phasenveränderlichen Stoffen wie beispielsweise
Methanol besteht.
4. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Arbeitsmedium (3) aus in Losungsmitteln gelösten Stoffen besteht.
5. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kurbelgehäuse (5) druckdicht gegen die Umgebung ausgebildet ist.
6. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kurbelgehäuse (5) zum Ausgleich von Leckverlusten Arbeitsmedium (3) eines
definierten Druckes enthält.
7. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kurbelgehäuse (5) ein beliebiges flüssiges oder gasförmiges Medium eines defi
nierten Druckes enthält.
8. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Erhitzer (11) und der Kühler (12) mit annähernd jeweils halbem Volumenanteil
zusammen einen über die Durchmesserlinie zweigeteilten Zylinderring definierter
Stärke mit umlaufendem Schlitz für die Zylinderlaufbahnen bilden, in dessen Mittel
punkt der Drehpunkt (9) eines oder mehrerer Zylinder (2) liegt.
9. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie eine Kurbelachse (7) aufweist, die mittig zwischen Erhitzer (11) und Kühler (12) in
fester Verbindung mit dem Motorgehäuse oder der Umgebung angeordnet ist, und
die ähnlich einer Kurbelwelle eine Kröpfung (6) in bestimmtem Abstand zum Mittel
punkt für die drehbar gelagerte Aufnahme einer oder mehrerer Pleuelstangenenden
von Kolben (1) enthält, wobei die Kurbelachse (7) scheibenförmig ausgebildet ist und
über den Umfang ein Aussenlager besitzt, auf dem das Innenlager des Kurbelgehäu
ses (5) mit den beweglichen Zylindern (2) rotieren kann.
10. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere Zylinder (2), die sternförmig um den Drehpunkt (9) der gemeinsamen Kur
belachse (7) angeordnet sind, vorgesehen sind, wobei alle Kolben (1) mit den zuge
hörigen Pleueln (8) an einer Kurbelachsenkröpfung (6) angeschlossen sind.
11. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei Anordnung von einem oder mehreren Erhitzer- und Kühlsystemen mehrere
sternförmige Ringe aus Zylindern (2) parallel angeordnet sind.
12. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zuordnung einer beliebig in der Natur vorkommenden oder durch den Menschen
erzeugten Wärmequelle zum Erhitzer (11) mit dafür angepaßter Form und einer be
liebig in der Natur vorkommenden oder durch den Menschen erzeugten Wärmesenke
zum Kühler (12) mit dafür angepaßter Form erfolgt, wobei Wärmequelle und Wärme
senke auch direkt Erhitzer (11) und Kühler (12) sein können.
13. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zur Kühlung stehende und fließende Gewässer oder anders geartete flüssige Medien
mit oder ohne zusätzliche Wärmeübertrager, mit oder ohne zusätzliche Pumpen di
rekt oder indirekt genutzt werden.
14. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zur Kühlung Luft oder Gas mit oder ohne zusätzliche Wärmeübertrager, mit oder oh
ne zusätzliche Gebläse direkt oder indirekt genutzt werden.
15. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
als Wärmequelle Solarstrahlung und/oder Luft genutzt wird.
16. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie als auf dem Meer schwimmender Generatorsatz verwendet wird, wobei sie ein
wasserdichtes, gegebenenfalls wegen geringerer Zylinderreibung evakuiertes Ge
häuse, das im unteren Eintauchbereich einen hohen Wärmeleitwert und im oberen,
die Aussenluft berührenden Bereich eine hohe Lichtdurchlasszahl besitzt, aufweist.
17. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
dass die Zylinder (2) mit den Wärmeübertragungsflächen zur besseren Wärmeüber
tragung ohne geschlossenes Gehäuse direkt durch das Wasser laufen.
18. Wärmekraftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zylinder (2) durch einen äusseren mechanischen Antrieb in Drehung versetzt
werden, so dass je nach Drehrichtung der Zylinder (2) am Kühler (12) oder Erhitzer
(11) Wärme entnommen oder zugeführt wird.
19. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wärmeübertragungsflächen (4) am Zylinder (2) als Wasserturbinenschaufeln
ausgebildet sind.
20. Wärmekraftmaschine nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wärmeübertragungsflächen (4) am Zylinder (2) als Windrotorblätter ausgebildet
sind.
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1999
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Owner name: STIRLING TECHNOLOGIE INSTITUT POTSDAM GEMEINNU, DE Free format text: FORMER OWNER: ENERLYT POTSDAM GMBH ENERGIE, UMWELT, PLANUNG UND ANALYTIK, 14478 POTSDAM, DE Effective date: 20120403 |
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