DE19958518A1 - Glastastatur - Google Patents
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Abstract
Bei einer erfindungsgemäßen Glastastatur (1) mit mindestens einer aus einer flexiblen Dünnglasscheibe (2) gebildeten Tastaturoberfläche und mindestens einer Trägermaterialscheibe (3), die auf den einander zugewandten Flächen jeweils eine elektrisch leitende Schicht (5, 6) aufweisen, wobei die sich gegenüberstehenden elektrisch leitenden Schichten (5, 6) mit Hilfe eines Abstandhalters (7) auf Abstand gehalten sind und wobei sich die elektrisch leitenden Schichten (5, 6) bei Druckbelastung der flexiblen Dünnglasscheibe (2) an der im wesentlichen punktuellen Druckbelastungsstelle berühren, ist vorgesehen, daß die elektrisch leitende Schicht (5) der Dünnglasscheibe (2) und die elektrisch leitende Schicht (6) der Trägermaterialscheibe (3) durch wenigstens eine Durchführung (8) der Trägermaterialscheibe (3) kontaktiert ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Glastastatur.
Derartige transparente Druckschaltelemente auch Touch-Panels genannt sind
bekannt und werden heute vielfach als Eingabemedien in Form eines Vorsatz
moduls vor Flachbildschirmen oder Fernsehbildschirmen eingesetzt. Darüber
hinaus werden Touch-Panels auch ohne Kombination mit einem Flachbild
schirm oder Fernsehbildschirm als Bedienterminal anstelle einer klassischen
Tastatur eingesetzt.
Auf dem Markt sind verschiedene Bauformen transparenter Touch-Panels
erhältlich. Allen Bauformen ist gemeinsam, daß der Ort der Berührung der
Oberfläche des Touch-Panels durch einen Finger oder ein Hilfswerkzeug (Stift
o. ä.) in elektrische Signale umgewandelt wird. Auf Basis dieser Signale wird der
Berührungsort der Oberfläche des Touch-Panels detektiert. Durch eine zentrale
Recheneinheit, die sowohl die Signale des Touch-Panels aufnimmt und aus
wertet als auch den Flachbildschirm steuert, wird eine besonders bediener
freundliche Rechnerkommunikation ermöglicht.
Für den Benutzer sichtbar und zum Teil auch bei der Bedienung "erfühlbar"
weisen die unterschiedlichen Touch-Panels verschiedene Bedienoberflächen
auf. Auf kapazitiven Wirkprinzipien basierende Touch-Panels weisen eine bei
der Bedienung mechanisch nicht nachgiebige Glasoberfläche auf. Das Funk
tionsprinzip basiert darauf, daß sich aufgrund der unterschiedlichen Dielek
trizität des Fingers oder des Hilfswerkzeugs im Vergleich zur Luft eine Kapazi
tätsänderung um den Berührungspunkt ausbildet. Nachteilig ist hier, daß auch
eine Kontamination um den Berührungspunkt irrtümlicherweise als Berührung
gedeutet werden kann. Da die Oberfläche aus dickem Glas (einige Millimeter)
besteht, besitzen kapazitive Displays eine hohe mechanische, physikalische
und chemische Resistenz. Kapazitive Displays werden daher, beispielsweise in
Kommunikationsterminals in Banken, Informationsterminals o. ä. eingesetzt.
Auf vergleichbaren optischen oder elektrischen Wirkprinzipien basieren Ultra
schall-Touch-Panels, Infrarot-Touch-Panels und Feldeffekt-Touch-Panels. Auch
hier kann die Oberfläche aus Glas bestehen. Kontaminationen sind auch hier
kritisch, so daß derartige Bauformen in ähnliche Anwendungsbereiche zielen
wie kapazitive Panels. Allerdings ist deren Marktanteil wesentlich geringer als
der kapazitiver Panels.
Resistive Touch-Panels basieren demgegenüber darauf, einen leitfähig be
schichteten ebenen Träger, dessen Grundmaterial aus einigen Millimeter dicken
Glas- oder Kunststoffscheiben besteht, mit einer ebenfalls leitfähig beschich
teten dünnen, verformbaren Folie planparallel zu beabstanden. Bei Berührung
der Folie führt deren Verformung zur lokalen Kontaktierung der beiden gegen
überliegenden leitfähigen Schichten. Prinzipiell existieren zwei Ausführungs
formen resistiver Touch-Panels:
- - Die leitfähigen Schichten besitzen einen sehr homogenen, örtlich konstanten Flächenwiderstand. Durch Auslesen der elektrischen Spannungswerte kann wegen des homogenen Flächenwiderstandes auf den Ort der Berührung geschlossen werden.
- - Die leitfähigen Schichten von Träger und Folie sind strukturiert, so daß dis krete Leiterbahnen entstehen. Durch Berührung des Touch-Panels entsteht ein lokaler Kurzschluß zwischen den diskreten Leiterbahnen, wodurch im Rahmen der Strukturgröße der Leiterbahnen auf den Berührungsort ge schlossen werden kann.
Als Folienmaterial werden bei den derzeit vorwiegend am Markt erhältlichen
Touch-Panels transparente Kunststoffe eingesetzt. Diese werden über Ab
standhalter zu dem Trägermaterial auf Abstand gehalten, so daß eine Fehl
schaltung (Berührung der leitfähigen Schichten) ohne Betätigung ausge
schlossen ist. Im Vergleich zu anderen Bauformen von Touch-Panels besteht
ein Vorteil resistiver Touch-Panels darin, daß zur Betätigung eine, wenn auch
geringe mechanische Deformationskraft auf die Folie ausgeübt werden muß.
Daher ist deren Empfindlichkeit gegenüber Kontaminationen wesentlich
geringer, weshalb in sicherheitsrelevanten Bereichen wie Medizintechnik und
Industrieautomation fast ausschließliche resistive Touch-Panels eingesetzt
werden.
Nachteilig bei der Verwendung von Kunststoffen als Folienmaterial ist die im
Vergleich zu Glasbedienoberflächen wesentlich geringere physikalische und
chemische Beständigkeit. So kann bedingt durch mechanische Verkratzung,
Eintrübung, UV-Bestrahlung oder Oberflächenschädigung durch Chemikalien
usw. eine Verschlechterung der Transparenz eintreten. Weiterhin ist die Ober
flächensterilisierbarkeit eingeschränkt. Ein weiterer Nachteil beim Einsatz von
Kunststoffen liegt in der geringeren thermischen Beständigkeit (Erweichung,
Aufwellung) und den starken thermischen Dehnungen im Vergleich zu Glas. So
ist bedingt durch Aufwellungen der Kunststoffe die Größe der Touch-Panels
stark eingeschränkt. Relativ einfach und damit kostengünstig beherrschbar sind
derartige Phänomene in kleineren resistiven Touch-Panels wie sie bei
spielsweise in elektronischen Terminplanern eingesetzt werden.
Neuartige Bauformen resistiver Touch-Panels gehen dazu über, als Folie eine
Dünnglasscheibe einzusetzen, die bei einer Dicke von 0,15 mm bis 0,4 mm
eine genügende Verformbarkeit aufweist. Eine derartige Oberfläche besitzt die
Vorteile der chemischen und physikalischen Resistenz von Glas bei geringer
Gefahr von Fehlschaltungen.
Aus der EP 0 546 003 B1 ist ein aus einem Glaslaminat gebildetes Druck
schaltelement bekannt, daß aus einer flexiblen Dünnglasscheibe und min
destens einer Trägermaterialscheibe gebildet ist, die auf den einander zuge
wandten Flächen jeweils eine elektrisch leitende Schicht aufweisen. Die sich
gegenüberstehenden elektrisch leitenden Schichten werden mit Hilfe eines
Abstandhalters auf Abstand gehalten. Als Abstandhalter ist dabei eine dünne
Folie oder ein doppelseitiges Klebeband zwischen der Dünnglasscheibe und
der Trägermaterialscheibe angeordnet. Die elektrisch leitenden Schichten
berühren sich bei Druckbelastung der flexiblen Dünnglasschicht an der im
wesentlichen punktuellen Druckbelastungsstelle.
Dieser Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine resistive Glastastatur zu
finden, die eine einfache und sichere Kontaktierung der elektrisch leitenden
Schichten aufweist und die mit verringertem Aufwand in kompakter Bauweise
herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach Anspruch 1 gelöst. Bei einer erfin
dungsgemäßen Glastastatur (1) mit mindestens einer aus einer flexiblen Dünn
glasscheibe (2) gebildeten Tastaturoberfläche und mindestens einer Träger
materialscheibe (3), die auf den einander zugewandten Flächen jeweils eine
elektrisch leitende Schicht (5, 6) aufweisen, wobei die sich gegenüberstehen
den elektrisch leitenden Schichten (5, 6) mit Hilfe eines Abstandhalters (7) auf
Abstand gehalten sind und wobei sich die elektrisch leitenden Schichten (5, 6)
bei Druckbelastung der flexiblen Dünnglasscheibe (2) an der im wesentlichen
punktuellen Druckbelastungsstelle berühren, ist vorgesehen,
daß die elektrisch leitende Schicht (5) der Dünnglasscheibe (2) und die elek
trisch leitende Schicht (6) der Trägermaterialscheibe (3) durch wenigstens eine
Durchführung (8) der Trägermaterialscheibe (3) kontaktiert ist.
Auf diese Weise werden die elektrisch leitenden Schichten (5, 6) der Glasta
statur (1) sicher und einfach kontaktiert. Des weiteren läßt sich die erfindungs
gemäße Glastastatur (1) mit geringem Aufwand in besonders kompakter Bau
weise herstellen.
Bei bekannten Glastastaturen sind die elektrisch leitenden Schichten der Dünn
glasscheibe und der Trägermaterialscheibe in der Regel mit Leiterbahnen ver
bunden, die über die jeweiligen Seitenkanten der Dünnglasscheibe und der
Trägermaterialscheibe geführt und mit Flachbandkabeln im Bereich der Ab
standshalterung kontaktiert sind, wobei die Flachbandkabel durch die Ab
standshalterung geführt sind.
Die seitliche Kontaktierung der elektrisch leitenden Schichten weist dabei eine
Reihe von Nachteilen auf. So ist der ohnehin empfindliche Randbereich der
Glastastatur, insbesondere der bruchempfindliche Randbereich der Dünnglas
scheibe zusätzlich geschwächt. Eine mechanischer Belastung des Flachband
kabels bzw. des seitlichen geschwächten Randbereichs kann zu einer starken
Belastung bis hin zum Bruch der Glastastatur führen. Um dies zu vermeiden
und um die Kontaktierung rein optisch zu verdecken, ist eine derartige Glasta
statur mit einen Rahmen umgeben und somit geschützt. Die Abstand zwischen
Dünnglasscheibe und Trägermaterialscheibe ist dabei durch die Dicke der
Kontaktierung vorgegeben. Da die Kontaktierung durch die Abstandshalterung
geführt wird, gibt die Kontaktierung den minimalen Abstand zwischen den
Scheiben vor. Nicht zuletzt stört die seitliche Kontaktierung das ansonsten ho
mogene optische Erscheinungsbild der Glastastatur empfindlich.
Gegenüber einer solchen Glastastatur die über den seitlichen Randbereich
kontaktiert ist, weist die erfindungsgemäße Glastastatur (1) eine Reihe von
Vorteilen auf. Der seitliche Randbereich wird durch die Kontaktierung nicht zu
sätzlich geschwächt. Die Durchführung (8) der Trägermaterialscheibe (3) hält
einer mechanischen Belastung, beispielsweise einer Zugbelastung eines An
schlußkabels, wesentlich besser stand. Auf einen den Randbereich schützen
den Rahmen kann zumindest bei bestimmten Ausführungsformen der Glasta
statur (1) vollständig verzichtet werden. Der Abstand zwischen Dünnglasschei
be (2) und Trägermaterialscheibe (3) kann unabhängig von der Kontaktierung
vorgenommen werden. Es lassen sich dadurch besonders kleine Abstände zwi
schen zwischen Dünnglasscheibe (2) und Trägermaterialscheibe (3) einstellen.
Die Glastastatur (1) kann wesentlich kompakter ausgeführt werden. Eine oder
mehrere Durchführungen (8) sind dabei je nach Anwendung an beliebigen
Stellen der Trägermaterialscheibe (3) angeordnet. Das optische homogene Er
scheinungsbild der Glastastatur (1) bleibt erhalten. Die erfindungsgemäße
Glastastatur (1) läßt sich einfach und fexibel handhaben und in weitere Vor
richtungen integrieren.
Vorzugsweise ist die elektrisch leitende Schicht (5) der Dünnglasscheibe (2)
über wenigstens eine Leiterbahn (65) auf der Trägermaterialscheibe (3)
und/oder über wenigstens eine Leiterbahn (55) auf der Dünnglascheibe (2) kontak
tiert.
Die elektrisch leitenden Schicht (6) der Trägermaterialscheibe (3) ist weiterhin
bevorzugt über wenigstens eine Leiterbahn (66) auf der Trägermaterialscheibe
(3) kontaktiert.
Besonders bevorzugt ist wenigstens eine Leiterbahn (55, 65, 66) aus der jewei
ligen elektrisch leitenden Schicht (5, 6) strukturiert.
Die jeweilige Kontaktierung der elektrisch leitenden Schicht (5) der Dünnglas
scheibe (2) und der elektrisch leitenden Schicht (6) der Trägermaterialscheibe
(3) erfolgt bevorzugt über wenigstens jeweils einen Kontakt (9, 90), wobei die
Kontaktierungen voneinander isoliert ausgeführt sind.
Besonders bevorzugt wird als Kontakt (9, 90) wenigstens teilweise ein elek
trisch leitender Kleber verwendet.
Wenigstens ein Kontakt (9, 90) ist dabei durch die Durchführung (8) geführt,
wobei vorzugsweise das freie durch die Durchführung (8) geführte Ende (99)
des Kontaktes (9, 90) mit einem Stecker (10) oder einem Mehrfachkabel ver
bunden ist.
Die elektrisch leitende Schicht (5) der Dünnglasscheibe (2) und/oder die elek
trisch leitende Schicht (6) der Trägermaterialscheibe (3) kann in beliebig struk
turierte, voneinander isolierte Bereiche aufgeteilt sein. Die voneinander isolier
ten Bereiche sind dabei vorzugsweise durch wenigstens eine Durchführung (8)
der Trägermaterialscheibe (3) kontaktiert.
Bevorzugt ist die Durchführung (8) in Form einer Bohrung oder eines Schlitzes
ausgeführt.
Die nun folgenden Beispiele und die Zeichnungen erläutern die Erfindung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Glastastatur im Querschnitt,
Fig. 2 die Glastastatur nach Fig. 1 in Aufschicht,
Fig. 3 eine weitere erfindungsgemäße Glastastatur im Querschnitt, und
Fig. 4 die Glastastatur nach Fig. 3 in Aufschicht.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Glastastatur (1) besteht aus einer unteren
relativ dicken Trägermaterialscheibe (3) aus Glas und einer mit Hilfe einer
Abstandshalterung (7) in parallelem Abstand zu der Trägermaterialscheibe (3)
gehaltenen Dünnglasscheibe (2). Die Dünnglascheibe (2) ist leicht konvex nach
außen gewölbt, sie kann aber auch eben ausgeführt sein. Dünnglasscheibe (2)
und Trägermaterialscheibe (3) sind auf den einander gegenüberliegenden
Innenflächen mit elektrisch leitenden Schichten (5, 6) versehen, die Elektroden
bilden und die bei gegenseitiger Berührung einen Schaltkontakt herstellen.
Hierzu kann die flexible Dünnglasscheibe (2) durch im wesentlichen punktuelle
Druckbeaufschlagung so verformt werden, daß ein elektrischer Kontakt
zwischen den leitenden Schichten (5, 6) hergestellt wird.
Die elektrisch leitende Schicht (5) der Dünnglasscheibe (2) und die elektrisch
leitende Schicht (6) der Trägermaterialscheibe (3) sind durch eine schlitz
förmige Durchführung (8) der Trägermaterialscheibe (3) über einen Kontakt (9)
kontaktiert, wobei die Kontaktierung der elektrisch leitenden Schicht (5) isoliert
von der Kontaktierung der elektrisch leitenden Schicht (6) erfolgt.
Der Kontakt (9) ist dabei unter Verwendung eines elektrisch leitenden Klebers
ausgeführt und durch die Durchführung (8) geführt, wobei das freie Ende des
Kontaktes (9) mit einem Stecker (10) verbunden ist.
Der Aufbau der in Fig. 3 und 4 gezeigten Glastastatur (1) entspricht im
wesentlichen der in Fig. 1 und 2 dargestellten Glastastatur.
Die elektrisch leitende Schicht (5) der Dünnglasscheibe (2) ist jedoch mittels
mehrerer Kontakte (9) über Leiterbahnen (65) auf der Trägermaterialscheibe (3)
kontaktiert.
Ebenso ist die elektrisch leitenden Schicht (6) der Trägermaterialscheibe (3)
über Leiterbahnen (66, nicht detailliert dargestellt) auf der Trägermaterialschei
be (3) kontaktiert ist.
Die Leiterbahnen (55, nicht detailliert dargestellt) sowie die Leiterbahnen (65,
66) sind dabei mittels Strukturierung aus der jeweiligen elektrisch leitenden
Schicht (5, 6) strukturiert.
Des weiteren sind die Leiterbahnen (65, 66) durch eine schlitzförmige Durch
führung (8) der Trägermaterialscheibe (3) über mehrere Kontakte (90)
kontaktiert, wobei die Kontaktierung der Leiterbahnen (65) isoliert von der
Kontaktierung der Leiterbahnen (66) erfolgt.
Die Kontakte (9, 90) sind dabei unter Verwendung eines elektrisch leitenden
Klebers ausgeführt. Weiterhin sind die Kontakte (90) durch die Durchführung (8)
geführt, wobei die freien Enden der Kontakte (90) mit einem Stecker (10) ver
bunden sind.
1
Glastastatur
2
flexible Dünnglasscheibe
3
Trägermaterialscheibe
5
elektrisch leitende Schicht der Dünnglasscheibe
55
Leiterbahn auf der Dünnglasscheibe
6
elektrisch leitende Schicht der Trägermaterialscheibe
65
Leiterbahn auf der Trägermaterialscheibe
66
Leiterbahn auf der Trägermaterialscheibe
4
Tastaturoberfläche
7
Abstandshalter
8
Durchführung
9
,
90
Kontakt
10
Stecker
Claims (9)
1. Glastastatur (1) mit mindestens einer aus einer flexiblen Dünnglasscheibe
(2) gebildeten Tastaturoberfläche und mindestens einer Trägermaterial
scheibe (3), die auf den einander zugewandten Flächen jeweils eine elek
trisch leitende Schicht (5, 6) aufweisen, wobei die sich gegenüberstehen
den elektrisch leitenden Schichten (5, 6) mit Hilfe eines Abstandhalters (7)
auf Abstand gehalten sind und wobei sich die elektrisch leitenden Schichten
(5, 6) bei Druckbelastung der flexiblen Dünnglasscheibe (2) an der im we
sentlichen punktuellen Druckbelastungsstelle berühren,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrisch leitende Schicht (5) der Dünnglasscheibe (2) und die
elektrisch leitende Schicht (6) der Trägermaterialscheibe (3) durch wenig
stens eine Durchführung (8) der Trägermaterialscheibe (3) kontaktiert ist.
2. Glastastatur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrisch leitende Schicht (5) der Dünnglasscheibe (2) über wenig
stens eine Leiterbahn (65) auf der Trägermaterialscheibe (3) und/oder über
wenigstens eine Leiterbahn (55) auf der Dünnglascheibe (2) kontaktiert ist.
3. Glastastatur nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrisch leitende Schicht (6) der Trägermaterialscheibe (3) über
wenigstens eine Leiterbahn (66) auf der Trägermaterialscheibe (3) kontak
tiert ist.
4. Glastastatur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Leiterbahn (55, 65, 66) aus der jeweiligen elektrisch
leitenden Schicht (5, 6) strukturiert ist.
5. Glastastatur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrisch leitende Schicht (5) der Dünnglasscheibe (2) und die
elektrisch leitende Schicht (6) der Trägermaterialscheibe (3) jeweils über
wenigstens einen Kontakt (9, 90) kontaktiert ist.
6. Glastastatur nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontakt (9, 90) wenigstens teilweise ein elektrisch leitender Kleber
ist.
7. Glastastatur nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Kontakt (9, 90) durch die Durchführung (8) geführt ist.
8. Glastastatur nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das freie Ende (99) des Kontaktes (9, 90) mit einem Stecker (10) oder
einem Mehrfachkabel verbunden ist.
9. Glastastatur nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrisch leitende Schicht (5) der Dünnglasscheibe (2) und/oder
die elektrisch leitende Schicht (6) der Trägermaterialscheibe (3) in beliebig
strukturierte, voneinander isolierte Bereiche aufgeteilt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999158518 DE19958518A1 (de) | 1999-12-04 | 1999-12-04 | Glastastatur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999158518 DE19958518A1 (de) | 1999-12-04 | 1999-12-04 | Glastastatur |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19958518A1 true DE19958518A1 (de) | 2001-06-28 |
Family
ID=7931439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999158518 Ceased DE19958518A1 (de) | 1999-12-04 | 1999-12-04 | Glastastatur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19958518A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9348425B2 (en) | 2013-02-05 | 2016-05-24 | Corning Incorporated | Glass keyboard |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5062198A (en) * | 1990-05-08 | 1991-11-05 | Keytec, Inc. | Method of making a transparent touch screen switch assembly |
| DE19810326A1 (de) * | 1998-03-11 | 1999-09-16 | Karl Otto Platz | Glastastatur, sowie Verfahren zur Herstellung einer Glastastatur |
-
1999
- 1999-12-04 DE DE1999158518 patent/DE19958518A1/de not_active Ceased
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